AW: Maskerade vs. Requiem

Hm, ich glaub da kommen wir nicht zusammen..;)
Wir haben grundsätzlich verschiedene Ansichten hierzu. Ich kann deinen Punkt schon sehen, aber finde es möglich, auch ohne Menschlichkeit sinnvolles Rollenspiel zustande kommt,das mehr als "superhelden mit fängen" ist...
 
AW: Maskerade vs. Requiem

Pfade für sich allein betrachtet funktionieren ja auch am besten, wenn sie schon immer da waren ("Wesenskern" des Charakters waren) anstatt erst gefunden werden zu müssen. ;)

mfG
bot

Ja, das schon, aber auch als Mensch gibt es manchmal krasse Änderungen des Glaubens, des Selbst und des Wertesystems..
 
AW: Maskerade vs. Requiem

Und das witzige ist: Menschen können das auch (nachzulesen in Hunter: The Vigil).
Vampire können es aber explizit nicht. Weil die Menschlichkeit alles ist, was sie haben, was die Bestie im Zaum halten kann. Jede Abweichung ist ein Risiko.
Verlust ist ein Thema von Vampire, und mit das größte, was du verlieren kannst, ist dein Verstand, deine, in Ermangelung eines besseren Wortes, Seele.
 
AW: Maskerade vs. Requiem

Und das witzige ist: Menschen können das auch (nachzulesen in Hunter: The Vigil).
Vampire können es aber explizit nicht. Weil die Menschlichkeit alles ist, was sie haben, was die Bestie im Zaum halten kann. Jede Abweichung ist ein Risiko.
Verlust ist ein Thema von Vampire, und mit das größte, was du verlieren kannst, ist dein Verstand, deine, in Ermangelung eines besseren Wortes, Seele.

Falsch!
Die anderen Pfade sind ebenso da, um das Tier im Zaum zu halten (jedenfalls die mit selbstbeherrschung..*g*)
Menschlichkeit ist eben NICHT alles, was sie haben, um das Tier zu bändigen.
 
AW: Maskerade vs. Requiem

Auch wenn mich dein mantraartiges Runterbeten von "Pfade sind kewl" nur langweilt...

Hast du den Eindruck, dass Serienmörder irgendwie stabil sind? Oder Selbstmordattentäter? Die haben ja wohl auch ne andere Weltsicht. Hilft ihnen das dabei, nicht zum Monster zu werden?

Huch, scheinbar nicht.
 
AW: Maskerade vs. Requiem

Falsch!
Die anderen Pfade sind ebenso da, um das Tier im Zaum zu halten (jedenfalls die mit selbstbeherrschung..*g*)
Menschlichkeit ist eben NICHT alles, was sie haben, um das Tier zu bändigen.
Und da beginnt eben das ganze logische Konondrum.
Das passt alles nicht.
 
AW: Maskerade vs. Requiem

Es geht doch gar nicht um das im Zaum Halten. Es geht um den Umgang mit dem Tier, das für die innersten Wünsche und Begierden steht und letztlich die Seele des Vampirs ist. Und der Umgang damit kann in Eingrenzung bestehen oder in Dominanz, in Befriedigung des Verlangens oder Selbstkasteiung; ganz egal.
Aber das Pfade-Ding wurde ja auch schon an anderer Stelle hinreichend diskutiert.
 
AW: Maskerade vs. Requiem

Seite 33 fällt mir da zB ein
Deine Behauptung ? Dazu gibt es über 5 Threads, beim letzten hatten sie sich damit abgefunden, dass es so ist, und wollten es ändern *wink an QnD*
Hey, pack mich bitte nicht in die "die" Fraktion. Ich bin von V:tMasquerad zu V:tRequiem zu V:as it should be
gewachsen...WW wird dieser Entwicklung im Zuge der diversen Vampire Kino und Buch Erfolge auch mitmachen....alles andere wäre Dummheit....so eine Chance lässt man sich nicht entgehen.

Und den Thread den du ansprichst würde ich auch gerne fortführen, allerdings bin ich mental immer noch damit beschäftigt, wieso der einzige der scheinbar auch keinen Sinn in sinnlosen Beschränkungen sieht und impotente Gefühlskrüppel auch nicht braucht und in dessen Gruppe man es per Hausregel abgeschafft hat, warum also dieser mich auf persönlicher Ebene angeht??? Bis ich das verstanden habe muss der Thread ruhen...vielleicht ist es auch meine Schuld, weil ich der Meinung bin das hier Vergessen wurde OPTIONAL wie bei fast allem was Requiem so hat dran zu schreiben und Hausregeln sind total normal...aber ehrlich gesagt(d.h. das ich ansonsten nur Lüge) ich kann nicht anders: Ich will ab Werk vernünftige Regeln und die Wölfe sollen es rausschmeissen oder optional machen!
sick, pandi, sick , pandi, sick
 
AW: Maskerade vs. Requiem

der Thread ist megalang und ich hab keine Lust alles davon zu lesen daher frage ich mal:

Kann mir jemand zusammenfassen was genau anders ist an Requiem zu Maskerade? damit meine ich nicht Regeln oder Organisationen sonder was die Vampire undd en Fluch angeht. Warum soll Requiem den Horror besser oder schlechter darstellen als Maskerade?

Ich verstehe nur momentan nicht warum dieser Schritt überhaupt nötig war.
 
AW: Maskerade vs. Requiem

Der Schritt war nötig, weil WW Maskerade voll gegen die Wand gefahren hat. ;)

Hast du die letzten Bücher mal gelesen?
 
AW: Maskerade vs. Requiem

Im Grunde ist das meiste nahezu identisch (wenn wunderts: Is ja auch Popkultur).
Nur bedient sich Requiem einiger Tricks um einerseits Fluchaspekte wie Raserei, etc. anzugleichen während gleichzeitig Vampire wesentlich verwundbarer geworden sind (Celerity und Vigor entschärfte Versionen von Celerity und Potence, kein Absorbieren mehr, keine Halbierung von Schlagschaden, etc.) so dass zwei oder drei angepisste Menschen die wissen was sie tun einen Vampir durchaus schwer verletzten können ohne das sie Vampirjäger wären.
Menschlichkeit ist angepasst. Keine Mordserie mehr ohne Menschlichkeitsverlust weil man so Gewissenhaft ist.
Alles in allem ist unklar woher der Fluch kommt (es gibt alleine an weitverbreitenen Ideen drei und noch viele mehr im Rest der nWoD), der Abstand zu den Menschen ist geringer, das Machtpflaster das man für Verlust von Seele, Sonnenelicht und Sozialleben bekommt kleiner und die Disziplinen generell wesentlich weniger mächtig.
 
AW: Maskerade vs. Requiem

der Thread ist megalang und ich hab keine Lust alles davon zu lesen daher frage ich mal:

Kann mir jemand zusammenfassen was genau anders ist an Requiem zu Maskerade? damit meine ich nicht Regeln oder Organisationen sonder was die Vampire undd en Fluch angeht. Warum soll Requiem den Horror besser oder schlechter darstellen als Maskerade?

Ich verstehe nur momentan nicht warum dieser Schritt überhaupt nötig war.

Die wichtigsten Unterschiede sind:

- Enger gezogener Fokus - Maskerade beinhaltete am Schluss ja "Everything and the kitchen sink". Zeitmanipulierende Vampire, Ägyptologenvampire, Assassinenvampire, Menschenfressende Irre, Coole Schattenmanipulatoren, Zigeunervampire - eigentlich war alles drin und überschattete die "klassischen Vampire". Requiem hat das ALLES zurückgesetzt und konzentriert sich auf die 5 Vampir Archetypen der klassischen Literatur und Legende (inkl. Hollywood)

- Themenauswahl - Maskerade war ein Spiel der 90er. Es ging um Misstrauen gegenüber der Obrigkeit, Verschwörungen und Manipulationen - und natürlich kalter Krieg mit zwei Machtblöcken. Requiem ist im Jahre 2009 angekommen. Es geht um Verantwortung für sein Handeln und den Weg zur Hölle der mit guten VOrsätzen gepflastert ist. Und asymetrische Konflikte.

- Stimmung - Maskerade war am Schluss eher poppig bunt und auf den "Awesome! DER steckt die ganze Zeit dahiner?" Effekt gerichtet. Requiem ist schwermütig. Gothic, im besten Sinne des Wortes. Es gibt kein Ziel, es gibt keinen Sinn, es gibt nur das ewige Requiem des Lebens. Daher der Name.

Im Spiel äussert sich das durch: Weniger Clans, subtilere Disziplinen, Virtue/Vice System, Covenants statt Sekten. (Zusärtlich eben das verfeinerte Regelsystem, die verbesserte Spiellogik und die hübschere Optik und Haptik des Buches nicht zu vergessen)
 
AW: Maskerade vs. Requiem

Im Grunde ist das meiste nahezu identisch (wenn wunderts: Is ja auch Popkultur).
Nur bedient sich Requiem einiger Tricks um einerseits Fluchaspekte wie Raserei, etc. anzugleichen während gleichzeitig Vampire wesentlich verwundbarer geworden sind (Celerity und Vigor entschärfte Versionen von Celerity und Potence, kein Absorbieren mehr, keine Halbierung von Schlagschaden, etc.) so dass zwei oder drei angepisste Menschen die wissen was sie tun einen Vampir durchaus schwer verletzten können ohne das sie Vampirjäger wären.
Menschlichkeit ist angepasst. Keine Mordserie mehr ohne Menschlichkeitsverlust weil man so Gewissenhaft ist.
Alles in allem ist unklar woher der Fluch kommt (es gibt alleine an weitverbreitenen Ideen drei und noch viele mehr im Rest der nWoD), der Abstand zu den Menschen ist geringer, das Machtpflaster das man für Verlust von Seele, Sonnenelicht und Sozialleben bekommt kleiner und die Disziplinen generell wesentlich weniger mächtig.

Hm wenn mir Vampire in VtM schon teilweise zu "schwach" sind und ich die Menschlichkeit schon da für zu "streng" halte ist Requiem definitiv nichts für mich :) Danke für den groben Überblick.

Achja nicht falsch verstehen, ich will nicht das jeder Vampir abgeht wie ein Superüberkämpfer. Aber Vampire die erfahren sind sollten schon eine höhere Überlebens-Chance haben, die sind mir allgemein ein bisschen zu zerbrechlich da sie zwar in der offensive immer stärker werden aber alles das selbe ausshalten quasi.
 
AW: Maskerade vs. Requiem

Achja nicht falsch verstehen, ich will nicht das jeder Vampir abgeht wie ein Superüberkämpfer. Aber Vampire die erfahren sind sollten schon eine höhere Überlebens-Chance haben, die sind mir allgemein ein bisschen zu zerbrechlich da sie zwar in der offensive immer stärker werden aber alles das selbe ausshalten quasi.

Den Unsinn hat man übrigens auch mal bei der Gelegenheit korrigiert (Kämpfe wie ein Held, stirb wie ein Statist). Das ist mit "schwächer" auch nicht gemeint. Ein alter, erfahrener Vampir ist ein Brocken, da gibt's kein vertun. Vorbei sind nur die Zeiten wo man wie Superman rockte - und ja, als Neugeborener jetzt einen Ahnen tot zuschlagen ist nicht mehr ganz so einfach.

Wenn dich DAS so angekotzt hat wie mich, dann... spiele Requiem :)
 
AW: Maskerade vs. Requiem

Zoey schrieb:
Achja nicht falsch verstehen, ich will nicht das jeder Vampir abgeht wie ein Superüberkämpfer. Aber Vampire die erfahren sind sollten schon eine höhere Überlebens-Chance haben, die sind mir allgemein ein bisschen zu zerbrechlich da sie zwar in der offensive immer stärker werden aber alles das selbe ausshalten quasi.
Das ist bei Requiem anders. Da sind alle schwer zu treffen und damit schwerer zu töten (und man kann auch einen Kampf gegen Ubermacht recht simpel überleben, nur nicht gewinnen), man hat da nicht mehr dieses '48 Stufen SHS', 'Steh ich', sondern es bannt sich über mehrere Runden, vorhersehbar, an das man den Kampf verliert.
Du hast nicht wie bei Maskerade das Problem, dass dein Charakter , je nach Würfelglück, an einem Abend 10 Angriffe den Gangrelahnen übersteht während er am nächsten fast von einem Straßenganoven mit einem Messer filetiert wird.
DU kannst stattdessen immer absehen, dass der Ganrelahn dich innerhalb von minimal 2 Runden schnetzelt (wenn er Glück hat), du im Durchschnitt aber wenn du dich anstrengst dass doppelte oder länger durchhalten kannst, weil deine Verteidigung nicht mehr vom Würfelglück abhängt, seine Angriffe aber schon.
Und bei Straßenganoven weißt du eben dass der kaum Stiche hat auch nur eine Schadensstufe durchzubekommen, weil er nur 2 Würfel gegen 8 rollt nachdem deine Defense abgezogen wurde.
Das was du Schwäche oder Tödlichkeit nennst, ist weder das eine noch das andere, sondern schlicht unvorsehbarkeit. Das hat Requiem zumindest entschärft. Ich würde dich empfehlen dich da mal für Anregungen umzuschauen.
Ach ja, außerdem sind die Healthlevel variabel, alles von 6 bis 11 ist für nen Anfangschar drin, Abzüge gibt es erst auf den letzten drei und die Abzügen überschreiten 3 nicht.
 
AW: Maskerade vs. Requiem

Auch wenn mich dein mantraartiges Runterbeten von "Pfade sind kewl" nur langweilt...

Hast du den Eindruck, dass Serienmörder irgendwie stabil sind? Oder Selbstmordattentäter? Die haben ja wohl auch ne andere Weltsicht. Hilft ihnen das dabei, nicht zum Monster zu werden?

Huch, scheinbar nicht.

ICh versuche von verschiedenen Seiten her zu erklären, warum ich finde, dass Pfade eine Bereicherung sind. Das hat nichts mit runterbeten zu tun. Wenn die immer gleichen Antworten kommen, muss ichs ja immer wieder versuchen. Also wirf mir das mal nicht vor. Antworte ich nicht, heißts.."bähhh, du antwortest ja net auf Inhaltliches"

Ich finde es interesant, dass mir vorgeworfen wird dass ich in schwarz/weiß denke, aber du scheinst ja alles, was pfaden folgt, gleich als Serienmörder abzustempeln.

Sagt übrigens einiges aus über deine moralische Denkweise. Sobald das moralische Korsett eines sanktionierenden Systems wegfällt, ist es eine Zwangsläufigkeit, dass man mordend marodiert. SObald der Strom ausfällt, wird geplündert..*g*

Und ich denke, selbst wenn ein Vampir ein Serienmörder ist und viele Leute auf dem Gewissen hat, muss er noch lange nicht dem Tier verfallen sein. Du scheinst eine völlig engstirnige, bzw verdrehte Sicht des Tiers zu haben. Wenn ein Vampire dem Tier verfällt, ist er nicht mehr Herr seiner Handlungen, folgt nur dem Instinkt und reflektiert nicht mehr. Besteht nur aus Angst, Hunger, Selbsterhaltung.

Ein kalt planender Serienmörder-Vampir, der hinter all dem ein - wenn auch perverses - Muster sieht, hat nichts mit "dem Tier verfallen" zu tun. Er plant, er reflektiert, er hat die seltsamsten Gründe, aber tut es nicht grundlos, nicht aus Instinkt und kann es steuern. Also wirf nicht wild Dinge durcheinander.


Das nur am Rande, damit du siehst, dass die Welt bunter und vielfältiger ist, als du in deiner
If Menschlichkeit
Then Kein Tier
Else ROOOOAAAARRRRRRRRRR
Sicht wahrnimmst.
 
AW: Maskerade vs. Requiem

Das ist bei Requiem anders. Da sind alle schwer zu treffen und damit schwerer zu töten (und man kann auch einen Kampf gegen Ubermacht recht simpel überleben, nur nicht gewinnen), man hat da nicht mehr dieses '48 Stufen SHS', 'Steh ich', sondern es bannt sich über mehrere Runden, vorhersehbar, an das man den Kampf verliert.
Du hast nicht wie bei Maskerade das Problem, dass dein Charakter , je nach Würfelglück, an einem Abend 10 Angriffe den Gangrelahnen übersteht während er am nächsten fast von einem Straßenganoven mit einem Messer filetiert wird.
DU kannst stattdessen immer absehen, dass der Ganrelahn dich innerhalb von minimal 2 Runden schnetzelt (wenn er Glück hat), du im Durchschnitt aber wenn du dich anstrengst dass doppelte oder länger durchhalten kannst, weil deine Verteidigung nicht mehr vom Würfelglück abhängt, seine Angriffe aber schon.
Und bei Straßenganoven weißt du eben dass der kaum Stiche hat auch nur eine Schadensstufe durchzubekommen, weil er nur 2 Würfel gegen 8 rollt nachdem deine Defense abgezogen wurde.
Das was du Schwäche oder Tödlichkeit nennst, ist weder das eine noch das andere, sondern schlicht unvorsehbarkeit. Das hat Requiem zumindest entschärft. Ich würde dich empfehlen dich da mal für Anregungen umzuschauen.
Ach ja, außerdem sind die Healthlevel variabel, alles von 6 bis 11 ist für nen Anfangschar drin, Abzüge gibt es erst auf den letzten drei und die Abzügen überschreiten 3 nicht.

Also vom Setting will ich bei VtM bleiben aber ich muss sagen regeltechnisch klingt das echt nicht verkehrt. Wie funktioniert das mit de Defensive, oder wäre das schon zu viel gefragt wegen Copyright und so? Hm vielleciht hole ich mir mal das grundregelwerk davon, das gibts doch auf deutsch oder?
 
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