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Dark Ages/Sorcerer's Crusade Dark Ages: Mage / Sorcerer's Crusade Kampagne - Lanze & Kelch feedback willkommen!

Tarma

Fianna Galliard
AW: Dark Ages: Mage / Sorcerer's Crusade Kampagne - Lanze & Kelch feedback willkommen

Hallo liebe Mitstreiter, auf die Gefahr hin mich unbeliebt zu machen, muss ich den 20.8 leider absagen. Ich hatte einen Termin in Nürnberg, den ich vor nem halben Jahr bereits zugesagt habe verbummelt. Ich bitte vielmals um Entschuldigung.
 

Totz66

Kainit
AW: Dark Ages: Mage / Sorcerer's Crusade Kampagne - Lanze & Kelch feedback willkommen

Sowas passiert, schade aber nicht zu ändern - wir sehen uns ja dann glaube ich am 03.09. oder?
 

Dharma

Psychonaut
AW: Dark Ages: Mage / Sorcerer's Crusade Kampagne - Lanze & Kelch feedback willkommen

schade.
aber sagt mal totz oder pellinore, aktualisiert ihr das blog nicht mehr? das habe ich mir nämlich auf die feed-liste gesetzt und hier schaue ich nur selten rein...
 

Totz66

Kainit
AW: Dark Ages: Mage / Sorcerer's Crusade Kampagne - Lanze & Kelch feedback willkommen

Sollte eigentlich morgen weitergehen, aber der ehrenwerte Spielleiter muss über das Wochenende unerwartet arbeiten und damit fällt die Runde leider aus. Ansonsten findest Du hier weiter vorne meine Berichte der bisherigen Spielrunden.

@ Dharma - Für den Blog ist Pellinore zuständig, ich habe hier immer die Berichte der Spielabende als Tagebucheintrag von Bero zusammengerfasst.
 

Totz66

Kainit
Reisetagebuch des Bero von Freising, Adept bani Jerbiton vom 20. July im Jahre des Herrn 794

Es war früh am morgen als wir verstärkt durch ein Dutzend von Alberichs und Orderichs berittenen Waffenknechten die freie Reichsstadt Frankfurt verliesen und nach Norden Richtung Fulda aufbrachen. Von dort würden wir den Ort suchen an dem die Donareiche gestanden hatte. Dann würden wir weitersehen.
Da wir nicht alleine auf der Jagd nach der heiligen Lanze waren war Geschwindigkeit essentiel. Ich führte unsere kleine Gruppe durch die Ausläufer des Taunus nach Norden.
Es gab keine Straßen, nicht einmal Wege oder Trampelpfade und so mussten wir unsere Pferde meist am Zügel führen, diesen Umständen geschuldet kamen wir nicht besonders schnell voran. Es würde so wohl mindestens zwei Wochen dauern bis wir mit dem Kloster in Fulda unser erstes Etappenziel erreichen würden.
Gegen Abend erreichten wir eine kleine Lichtung im Wald die Orderich, Alberich und auch mir als ideal für ein Nachtlager erschien. Magistra Nergis hatte vorgeschagen ein Ritual zum Schutz zu wirken das wir bei einem Angriff der in den Schatten wandelnden Vampire abrufen und einsetzen konnten.
Nergis begann nach einem passenden Ort zu suchen wir den Zauber wirken konnten und ich begleitete sie auf dem Weg zu ihrem Schutz. Wir fanden schließlich einen kleinen Pilzkreis der auf einem Drachenpfad lag. Ich darf bemerken das die Pilze von einer tödlich giftigen Variante waren - alles in allem nicht unbedingt ein gutes Zeichen. Wir fühlten uns aus dem Wald beobachtet ohne direkt jemanden zu bemerken.
Nergis versuchte die Hüter des Ortes freundlich zu stimmen und sandte schließlich ihre Greistfreundin die Leylinie entlang. Dabei wurde diese Freundin offensichtlich von den Wesen die diesen Platz für sich beanspruchten gefangen und sie konnte nicht zurückgelangen.
Ich konnte Nergis schließlich davon überzeugen nicht kopflos ihrer Freundin dorthin zu folgen was offensichtlich ein Feenreich war. Als wir zum Lager zurückkehrten um die Lage zu überdenken zog Nebel auf und Oldric kam uns entgegen um uns mitzuteilen das ein Fremder namens Wittich von Soest in unserem Lager erschienen war und unsere Gefährten davor gewarnt hatte das die übernatürlichen Wesen dieses Ortes unsere Feinde seien und wir uns gegen einen Angriff wappnen sollten.
Als wir zum Lagerfeuer kamem war der Mahner aber quasi unter Alberichs Nase verschwunden, was diesen aber nicht sonderlich zu stören schien. Der Nebel wurde dichter und brachte Stimmen und Geister mit sich - es war ein Geheul als hätten sich de Toten aus ihren gräbern erhoben.
Nergis fragte nach einem Schutzgeist und ich nannte ihr einen Namen eines mächtigen Jaggeling - irgendwie war die Magistra wohl überrascht den wahren Namen eines solch mächtigen Geistes aus dem Mund eines blutigen Anfängers in der Geisterbeschwörung wie mir zu erfahren. Ich muss vorsichtiger sein, Nergis ist schlau und auch schön, ich bin mit meinen Studien bald am Ziel und vorher dürfen meine Oberen nicht erfahren was ich plane und ich darf mich von ihrem liebreizenden Anblick nicht verführen lassen zu sehr vor ihr mit meinem Wissen angeben zu wollen.
Dafür das die Magistra so klug ist benutzte sie den Namen auf unglaublich einfältige Weise, sie hofierte den Geist den sie mit seinem wahren Namen hätte einfach zwingen können und erlaubte ihm sich an unserem Abendessen zu laben - der Kerl hatte sechs Arme als er erschien, aber er schien mindestens hundert Mägen zu haben und frass unser Mahl alleine auf noch bevor ich nur einen Bissen gegessen hätte - nunja, ich habe mir nie viel aus Haferschleim gemacht.
Während ich noch an zarte Hirschsteaks und saftige Wildschweinkeulen dachte brach ein Heulen los und Orderich, der einen Schutzkreis um das Lager zog drohte von uns übrigen abgeschnitten zu werden während Skelette, unbekleidete untote Krieger und ein von skelettierten Pferden gezogener Streitwagen uns angriff.
Es kam zu einigen Kämpfen in denen sich einige der Angreifer als körperlose Kreaturen erwiesen, nichts weiter als Illusionen. Die Gegner die stofflich waren erwiesen sich nach dem Angriff als kaum eineinhalb Meter große Gnomen mt Hörnern auf der Stirn. Wir schlugen die Feinde schleißlich zurück, doch wir verloren zwei von Alberichs Kriegsvolk, zwei weitere waren verletzt. Aber am Schlimmsten war das die Angreifer einen Großteil unserer Vorräte und Ausrüstung gestohlen hatten.
Im anschluß überredete ich Nergis ihre Gefährtin dazu zu bringen diese Ebene zu verlassen und sie danach neu auf unsere Existenzebene zu beschwören, damit sie so aus der Gewalt der Feenwesen entkam. Im Nachhinein betrachtet habe ich ihr damit wieder einen Hinweis geliefert das mein Wissen über die Geistwesen über das eines Lehrlings weit hinausgeht, mich aber wohl ihres Vertrauens veersichert.
Da unsere Vorräte nach demÜberfall für 20 Personen nicht bis Fulda reichen würden schlug ich vor die normalen Soldaten zurück nach Frankfurt zu schicken was Alberich aber trotz Befehl der Magistra und eindeutiger Mehrheitsentscheidung dewr Kabbala entschieden ablehnte.
Da wir nun in der Situation waren uns auf feindlichem Gebiet ohne ausreichende Reserven zu befinden war ich auf meiner anstehenden Nachtwache besonders wachsam und entdeckte einige der Gnome die uns angegriffen hatten die uns belauerten.
Mit einer List und etwas Gedankenmanipulation gelang es mir sie zu überraschen und einen von ihnen gefangen zu nehmen.
Im anschließenden Verhör mittels Eisen und Gedankenlesen erfuhren wir das sein König Valgrim uns al Feidne christlichen glaubens ansehe und uns alle töten wolle.
Da wir keine Zeit hatten auf dem Weg durch das Gebiet des Feenherrschers auch noch eine einzige zweiwöchige Schlacht zu schlagen entschieden wir uns dem König der Feen eine Herausforderung zu schicken, die Magistra Nergis in beeindruckender Weise über die Leylinien in sein Reich entsandte.
Kurz darauf erschien der König denn auch gerüstet und auf einem pferdegroßen Wildschwein reitend begleitet von zwei riesengroßen blauhäutigen Kreaturen, von denen eine bezeichnender Weise mit zwei riesigen Schinken aus unserem Vorrat den Kampfplatz betraten.
Wir einigten uns auf einen Kampf zu Fuss ich mi dem meinem Schwert Durendal er mit einem Speer. Der Feenkönig war ganz in eine kristalline Rüstung gekleidet, hatte schräg sitzende Augen und sehr lange Ohren.
Auf meine Frage hn gab er zu dafür bezahlt zu werden uns anzugreifen - irgendwie bringe ich das langsam mit diesem geheimnisvollen Wittich von Soest in Verbindung, der uns unsere Feinde in falscher weise als Untote Kreaturen beschrieben hatte - der soll mir nochmal unter kommen...
Bevor der Kapf begann nutzte ich Durendals Kräfte um mich stärker, schneller und auch geschickter und widerstandsfähiger zu machen. Dann ging es los - es war ein schneller, gnadenloser Waffengang und Valgrim ein formidabler und gefährlicher Gegner. Schließlich gelang es mir ihm mit einem geschickten Manöver den Kopf samt Helm zu spalten. Es war ein Schlag ie er auch mir noch nie gelungen war - so wird uns nun freies Geleit durch das Gebiet der Feen gewährt werden und wir werden unsere Vorräte und Ausrüstung zurück erhalten.
Den Leichnam des Königs samt Rüstung und Waffen übergab ich großmütig den Seinen damit sie ihn nach ihren Riten bestatten konnten.
Nun zieht der neue Tag herauf und unsere Reise werden fortgesetzt werden, wovon ich bei nächster Gelegenheit hier weiter erzählen werde.
 

Dharma

Psychonaut
Bero und das iSword - irgendwie wirkt es, als wäre mal wieder alle Arbeit an uns hängen geblieben, was?
Danke fürs zügige notieren Totz (y)
 

Totz66

Kainit
Reisetagebuch des Bero von Freising, Adept Bani Jerbiton vom 30 Juli im Jahre des Herrn 794

Unsere Reise nach dem Duell mit dem Sidhefürsten verlief ohne größere Vorkommnisse, außer das wir für unsere beiden Gnomenführer ein Wildschwein jagten und fingen und diese uns erzählten, dass um den Ort an dem sich die Lanze des Longinus befinden musste von den Christen ein Zaun gezogen worden war den niemand durchdringen konnte und der von fürchterlichen Wesen bewacht werde. In wie weit da die Phantasie der Gnome mit ihnen durchgegangen ist weiss ich nicht, aber ein Teil Ihrer Aussage wurde später bestätigt.
Wir reisten zwei tage ungestört mit den Gnomen als Führern bis wir das Einflussgebiet ihres gefallenen Königs verliesen. Danach wurde das Gelände besser und wir konnten die Pferde im Schritt reiten. Schließlich erreichten wir am 29. July das Örtchen Fulda in dem neben dem Benediktinerkloster vielleicht 200 Einwohner dieser Tage lebten.
Das Kloster und seine frommen Brüder nahmen uns freundlich, wenn auch entprechend besorgt auf unsere Schar verköstigen zu müssen, aber der Hinweis das wir bald weiter zum Ort reisen wollen an dem ihr Klostergründer die Irminsul gefällt habe und die Aussicht auf eine großzügige Spende besänftigten sie.
Nergis und mir war aufgefallen das irgendjemand oder etwas im kloster von magischer Natur sein musste, wir glaubten auch diese Person oder Gegenstand auf in der Bibliothek des Klosters befindlich einzuschränken zu können.
Bruder Hugbert, der sich schon auf der Wildschweinjagd herorgetan hatte, half in der Küche und erfuhr dabei das ein Bruder noch da sei, der damals in Bonifatius Schar gewesen sei, die die Irminsul gefällt hatte.
Bevor er uns dies aber sagen konnte stellte sich eben jener Bruder Albertus schon uns vor und stellte einige neugierige Fragen was wir uns von unserer Reise versprächen. Nach einigen ausweichenden Antworten versuchte ich mich mit der legende von einer Gruppe von Männern zu ködern, die in der Gegend einen Drachen erschlagen hätten und das wir nach dessen Waffe suchten. Allerdings biss er nicht an und blieb in seinen Antworten vage.
Als wir anschließend die Bibliothek besuchten war dieser Albertus dort der Vorsteher und expedierte uns schon nach kurzer Zeit aus seinem Reich wieder hinaus. Ich konnte mich aber einfach nicht des Eindrucks erwehren das an dem Kerl mehr dran war als es den Anschein hatte.
Jeder in unserer Gruppe vermied es bewusst Magie innerhalb der Klostermauern zu wirken aber dennoch erfuhren wir bis zum Abend durch Hugbert das sich ein hochgestellter Gast, ein Diener des Bischofs von Mainz, ebenfalls im Kloster aufhielt - die Massassa waren also schon vor Ort.
Wir entschieden uns schon am kommenden Tag früh zur Eresburg, dem Ort an dem die Irminsul gestanden hatte, weiterzureisen.
Früh am Morgen wurden wir von einem Bruder gerettet und zum Abt gebeten wo wir von Bewaffneten und dem Mainzer Botschafter erwartet, außerdem war mit dem Tuchhändler aus Londinuum eine bekannte Person anwesend. Der Abt eröffnete uns denn auch das uns der Händler beim Bischof von Mainz der Hexerei angeklagt habe, auf die der Tod stände.
Wir bestritten das Recht das man uns festhalten dürfe und bezichtigten den Kerl des Versuchs der Rache, hatten wir doch in Frankfurt sein lager gestürmt. Der Abt wollte uns dem Mainzer ausliefern, wir bestanden auf einer verhandlung vor König Karl. Er wollte uns festhalten bis ein Richter da sei, wir verlangten ein Gottesgericht, aberder Abt verweigerte dabei der Richter zu sein. Schließlich gaben wir unser Ehrenwort uns binnen 14 Tagen in einem Gottesgericht unserem Ankläger und seinem Streiter aus Mainz zu stellen.
Danach brachen wir auf um die Lanze vorher zu finden. Auf dem Weg trafen wir den Bruder Albertus und nach einigem hin und her entschied ich mich , mich und unsere Mission ihm anzuvertrauen.
Der Mönch gab seinerseits zu ein Mitglied der messianischen Stimmen zu sein und wollte mit Bischof Hildbert, dem Führer der Stimmen im Fränkschen Reich für uns zu sprechen. Außerdem wiee er uns den Weg zu dem Ort an dem sich die Lanz befinden musste, die er und Bonifatis dort belassen hatten. Er konnte uns aber nicht sagen wie wir den Schutz überwinden konnte der sie beschützte.
Er riet uns dringend in 14 Tagen zurückzukehren weil wir sonst als vogelfrei gelten würden. Außerdem riet er uns daran zu denken das die Zeit in den Anderswelten anders verginge.
So sind wir denn auf dem Weg zur Eresburg um dort, wie Bruder Albertus es ausdrückte, in die Hölle hinab zu steigen. In etwa zwei Tagen sollten wir den Ort erreichen. Vom fortgang der Ereignisse will ich hier berichten.
 

Totz66

Kainit
Reisetagebuch des Bero von Freising, Adept Bani Jerbiton vom 6. August im Jahre des Herrn 794

Die Reise zur eresburg zog sich dann dochh läger hin als wir dachten. Der Weg führte durch eine Wildnis fast völlig ohne Wege, ein Trampelpfad war das Beste auf das wir hoffenkonnten, aber schließlich haben wir es geschafft, nicht ohne das es wieder zu Kampfhandlungen kam.

Die ersten beiden Tage verliefen ruhig, wenn auch anstrengend, denn es war sehr heiss und wir Krieger waren im Kettenhemd und voller Bewaffnung unterwegs. Am dritten Tag bemerktenwir das wir beobachtet wurden. Alberich entdeckte den Späher und wies mir den Weg. Als ich ins Dickicht eindrang traf mich aus dem Hinterhalt eine fränkische Lanze, die auch glatt mein Kettenhemd durchschlug. Als ich wieder zu mir kam schleppten mich die anderen zurück zum Tross, auch Alberich war schwer verletzt und die Feinde geflohen - die Angreifer waren offensichtlich Sachsen, aber mich mit einer fränkischen Lanze niederstrecken, hinterhältiges Pack. Wäre ja nicht so schlimm gewesen, wenn die fränkische Lanze nicht immer mit Widerhaken bestückt wäre - also musste Bruder Hugbert erst die Lanze durch meine Schulter treiben, bevor er die Spitze abbrechen und den Schaft herausziehen konnte - ich sage Euch das Loch war faustgroß, aber Durrendal heilte es fast vollkommen, nur eine hässliche Schwellung blieb übrig und Mary Aelish konnte die Wunden von Alberich erfolgreich versorgen.
Da aber nun zwei unserer Krieger angeschlagen waren lehrte ich für eine Gegenleistung Nergis den Namen eines Incarna des Waldfes das uns führen und schützen sollte. Dafür wrde mich Haus Bonisagus lehren was ihm für die Ars Mentis bekannt war. Das würde meinen Wert als Magus in der Zukunft für mein zukünftiges neues Haus erhöhen.
Wir zogen weiter und bemerkten von da an das es viele Geister gab die unseren beschützer versuchten von unsfortzulocken, aber nergis verstand das zu verhindern indem sie den Geist ind er Gestalt eines Auerochsen gut behandelte, für ihn sang und wir anderen ihn mit allerlei Leckereien des Waldes beschenkten.
Zwei Tage weiter fanden wir ein Gehöft in dem alle Menschen getötet worden waren, das Tor im Schutzwall war von einer riesigen Kreatur herausgerissen worden. Während wir die Toten begruben griffen uns die Sachsen aus dem Hinterhalt an, einige streckten Orderich und Alberich aus der Fernme nieder aber die meisten hielt ich mit Durrendal im Tor stehend auf. gestärkt durch Durrendals machte erschlug ich mehr als die Hälfte von ihm bis ihre Moral nachlies undwir aus dem Rücken von zwei etwa 4 meter großen auftrecht gehenden Wölfen angegriffen wurden.
Als ich den Ersten der beiden, der mich mit einier großen und fremdartigen silbernen Waffe angriff, enthauptete und direkt danach auch den Zweiten tötete, der ein mit magischen Symbolen beschriftetes Amulett trug, ergrff das sächsiche Mörderpack die Flucht aber wir verfolgten sie und sorgten dafür das sie keinen Christenmenschen mehr Leid antun würden. Bei einem der Gefallenen fanden wir einKreuz das aus Mainz stammte - nun wussten wir also wer uns die Kerle auf den Hals gehetzt hatte. Die erschlagenen Wölfe hatten sich bezeichnender Weise wieder in Menschen verwandelt. Ich nahm die silberne Waffe und dieses Amulett an mich.
Am folgenden Abend feierten wir Krieger unseren Sieg mit Schnaps und Geschichten und ich erzählte meinen Reisegefährten wie ich nach Spanien gereist und Durrendal gewonnen hatte.
Am nächsten Tag erreichten wir ein kleines Dorf in dem wir übernachteten und das nuur noch wenige Wegstunden von der Eresburg entfernt waren. Wir erfuhren das ein fränkischer Graf inzwischen seit einer Generation dort residiert. Bei ihm würden wir einkehren bevor wir in die Anderswelten hinabsteigen würden.
Bruder Hugbert gefielen einige zotige Soldatensprüche des letzten abedns nicht und er ermahnte uns das der Schutz des Bonigfatius die uns dort den Einfluss verwehren würde sicherlich das Passieren an unsere Rechtsgläubigkeit knüpfen würde und gemahnte uns zur Demut, ohne dabei die eigene Eitelkeit und Anmaßung in dieser Forderung zu erkennen.
Dan entschieden wir uns bevor ir zur Burg kamen ein großes Schutzritual auf unsere Kleidung verstärkt durch Haare und Blut von uns zu wirken. Bevor wir damit beginnen konnten bekam NNergis eine Vision die sie uns allen in den Geist produzierte. Wir sahen die Lanze, strahlend vor Licht in einem Umfeld brennender Türme, Tote krochen und wankten zu ir hin uund riesige Elefanten und Insekten führten Krieg mit ihnen - ein Sinnbild das direkt der Offenbarung des Johannes entstiegen zu sein schien. Alle wussten wirt nun was kommen würden wenn wir die Lanze aus der unterwelt holten. Wir sind dennoch entschlossen es zu tun, aber davon will ich Euch in den kommenden Kapiteln diese Tagebuchs berichten.
 

Totz66

Kainit
Reisetagebuch des Bero von Freisig Adept bani Jerbiton vom 9. August im Jahre des Herrn 794

Nachdem wir zur letzten Etappe zur Eresburg aufbrachen entschlossen wir uns zunächst ein gemeinsames Schutzritual zu wirken das uns vor Angriffen sowohl physischer als auch geistiger Art schützen sollte und auch Wesen aus der Geisterwelt von uns fern hielt. Der Erfolg unserer sechsköpfigen Kabbala dabei war durchschlagend, wie wir aber erst später merken sollten.
Nachdem wir einen halben Tag darauf verwendet hatten dies durchzuführen und ich dabei das Vergnügen gehabt hatte Magistra Nergis hüllenlos zu sehen weil wir das Ritual trotz Bruder Hugberts entschiedenem Protest nackt durchgeführt hatten legten wir unsere Kleidung wieder an und ritten weiter zur Eresburg, wo ein fränkischer Graf Odo uns willkommen hieß nachdem wir ihm mitteilten das wir ihm die Horde sächsischer Räuber vom Hals geschafft hatten.
Nach einem kargen Nachtmahl begaben wir uns zum uns benannten Eingang zu dem Ort an dem die Lanze verborgen sein sollte. Der Durchgang befand sich hinter einem kleinen Wasserfall. Als wir durch diesen traten waren Nergis, Hugbert und ich plötzlich alleine, der Rest der Gruppe war verschwunden.
Wir fanden uns in einem bewaldeten Gebiet auf einem Pfad wieder dem wir nun folgten nachdem wir die Anderen nicht finden konnten. Schnell kam dichter Nebel auf und wir banden uns mit einem Seil an einander um uns nicht zu verlieren. Fast wäre ich über eine Klippe in einen tiefen Abgrund getreten, aber ich konnte mich gerade noch oben halten.
Wir folgten der Klippe nach rechts und hörten bald die Flugbewegungen mehrerer großer Wesen im Nebel aus Richtung des Abgrunds. Die Wesen die diese verursachten schienen aus der Geisterwelt zu stammen, zeigten sich aber auch auf unser Rufen hin nicht.
Schließlich fanden wir eine Lichtung die frei von Nebel war von der eine etwa einen Meter breite geländerlose Brücke aus Stein über den endlosen Abgrund hinweg in den Nebel zu gehen schien. Da wir keine Wahl zu haben schienen machten wir uns auf den Weg die Brücke zu überqueren. Hierbei entwickelte Hugbert ein beispielloses System mit dem er uns absicherte und anseilte, so komplex das ich es hier gar nicht beschreiben kann, aber es bewährte sich.
Die geflügelten Wesen zeigten sich einmal kurz im Nebel während unserer Überquerung und wirkten dabei mit zwei Metern Flügelspannweite, zuckendem Schwanz und menschlichem Körper nicht eben vertrauenswürdig. Es wurden während unserer Überquerung immer mehr – sie waren geradezu Legion, aber zu unserer Erleichterung hielt sie unser Schutzzauber fern.
Schließlich mündete die Brücke auf eine tiefschwarze Felsnadel an der entlang eine lange Treppe in den Abgrund hinunter führte. Wir folgten auch diesem Pfad, kamen nach einer halben Stunde aber an eine Stelle an der mehrere Stufen fehlten und kein neuer Anfang in Sicht war. Ich war schon fast bereit zu springen, aber entnervt und müde kehrten wir zunächst wieder zur Felsspitze zurück um zu überlegen und auszuruhen. Hier halfen uns Glück und Hugberts Tapsigkeit als der gute Bruder unser Seil von der Spitze der Felsnadel rollen lies und das Ende gerade erst noch zu fassen bekam. Das andere Ende landete bei unseren geflügelten Begleitern die wir inzwischen als vollkommen gesichts- und geschlechtslose schwarze Kreaturen mit ebenfalls schwarzen Schwingen und Teufelsschwanz ausmachen konnten und die sich zu Tausenden um uns versammelt hatten.
Die Wesen hielten das Seil fest und zeigten sich dabei nicht aggressiv sondern folgten unseren Bewegungen mit dem Seil. Nachdem wir sahen das sie keine feindlichen Absichten zu haben schienen banden wir uns unter den Armen am Seil fest und hofften das die geflügelten Begleiter uns vielleicht nach unten bringen würden, doch genau das Gegenteil war der Fall. Mehrere Stunden flogen sie mit uns nach oben und setzten uns schließlich kurz unter dem Gipfel eines einsamen Berges ab in dem diese Wesen in Höhlen zu leben schienen.
Da wir erschöpft waren rasteten wir dort bis sich uns die androgyne Gestalt einer Person zeigte, die sich als Adam Cadmon vorstellte und bei der es sich um einen offensichtlich zur Erleuchtung gelangten Magus handelte. Er lud uns zu seinem Schlafplatz an der Seite des Berges ein, wo ein warmes Feuer in einer Kochstelle brannte und er uns mit Speis und Trank bewirtete.
Er bezeichnete den Ort als das Zentrum des Universums, was einer Definition meines Freundes bei den Batini nach ihn als den Berg Qaf auswies, ein Ort an dem jede Art der Korrespondenzverbindungen sich schnitt. Adam erlaubte mir später meinem Freund von meinem Weg zu diesem Ort zu berichten.
Er fragte nach unserem Motiv für die Reise und zeigte sich nicht überrascht, dass wir die Lanze suchten. In seiner Erklärung für die Funktion der Lanze ist diese ein Katalysator der starke Veränderungen in einer Epoche hervorrufen, sogar ganze Existenzmodelle vernichten und dadurch Raum für neue schaffen kann. Der Kelch oder Gral sei eine gänzlich entgegen gesetzte Macht, die zu heilen und zu versöhnen im Stande sei. Adam verwies darauf das man bei Gegenstände zusammen einsetzen konnte, wenn das auch seit sehr langer Zeit nicht mehr geschehen sei.
Oft beschleunigt die Lanze wohl auch nur den Prozess der Veränderung wie beim Übergang von der alten Religion zum Christentum, als Ragnachar und seine Begleiter sie in den Weltenbaum stießen.
Adam riet uns die Lanze zu lassen wo sie sei, stimmte aber zu als wir uns anders entschieden uns durch seine Geflügelten zu dem Ort bringen zu lassen, nicht ohne mich deshalb einen Narren zu heißen und uns zu warnen das durch diese Handlung Nergis Prophezeiung vom Aufstehen der Toten aus den Gräbern und den Kriegen die sie gesehen hatte wahrscheinlicher würde.
Der Flug zum Weltenbaum war außergewöhnlich. Wir saßen auf einer Art Schaukelbrett das Adam für uns angefertigt hatte, durch das wir unser Seil geschlungen hatten. Dessen Enden fassten die geflügelten Kreaturen und trugen uns fort vom Berg Qaf zunächst durch unendliche Schwärze bis wir in der Ferne einen riesigen Baum ausmachen konnten. Unterwegs sahen wir vereinzelte Umbrareichen und begegneten den Gerippen eines riesigen Eichhörnchens und eines ebenso gewaltigen Hirschs. Beide Skelette waren mit Quintessenz geradezu vollgesogen und sowohl Nergis als auch ich brachen Klauen der Kreatur ab, weil wir deren einzigartigen Wert für einen Magus erkannten.
Schließlich sahen wir schon von weitem die verdorrten Überreste eines riesigen in den Himmel ragenden Baumes der von einem magischen Schutzwall umgeben war. Vor diesem am Boden lag das Skelett eines gigantischen schlangenartigen Wesens mit kleinen Beinen – die Schlange die an den Wurzeln des Weltenbaums genagt hatte. Aus ihrem Skelett sicherten wir Leichenfledderer uns je einen armlangen Zahn und banden unser Fluggerät am Gerippe fest, um zu vermeiden dass unsere geflügelten Begleiter fort flogen.
Bei unseren Untersuchungen der Barriere stellten wir schnell fest das es sich bei dieser um eine mächtige Kräftebarriere handelte die es uns unmöglich machte näher heranzutreten. Schließlich unterstützten wir Nergis die Macht dieser Barriere mittels ihrer Ars Primae herauszusaugen und abzuleiten, diese Kraft floss allerdings teilweise in den Boden vor Ort, in größeren Teilen in die ferne Umbra und wir alle hatten den Eindruck das dabei etwas erschaffen wurde. Nach mehreren Stunden brach die Barriere zusammen und die Geistwächter in Form von Engeln versuchten uns anzugreifen, erreichten uns aber wegen unseres Schutzrituals nicht und weinten über ihr Versagen uns von der Lanze fernzuhalten bittere Tränen.
Schließlich erreichten wir die Lanze die tief in den Wurzeln des Baumes steckte und zogen sie heraus. Fast augenblicklich begann es zu Donnern, der Boden zu beben und aus dem Boden um den Baum kamen skelettierte Arme die nach uns griffen….
Wie es weiterging erfahrt ihr in meinem nächsten Eintrag.
 
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