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Rund um Bücher RSS-Nachrichten zu Romanen, Comics usw.

Dieses Thema im Forum "Literatur" wurde erstellt von Das Blutschwerter-Team, 12. Mai 2007.

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Moderatoren: RockyRaccoon, Supergerm
  1. RSS-Ulisses

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  2. RSS-Orkenspalter

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    Diese Seite wird sowieso bald umgebaut, also warum sollte ich viel schreiben?

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    Unser neuestes E-Book ist erschienen – der SciFi Klassiker STARSHIP von Altmeister Brian Aldiss in neuer Übersetzung! Zum Start des E-Book spendieren wir eine Sonderaktion zum Angebotspreis von 2,99 Euro. Verpasst also nicht diese tolle Gelegenheit. Ein gigantisches Raumschiff driftet seit Jahrhunderten scheinbar ziellos durch Raum und Zeit. Allmählich haben Schlingpflanzen das Innere des Schiffs ... weiterlesen...[​IMG]

    Der Beitrag Starship als E-Book erschienen erschien zuerst auf Mantikore-Verlag.

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  4. RSS-Orkenspalter

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    35 Comics und 2 DSA-Produkte werden von Mháire besprochen.

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  5. RSS-Manticore

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    Morgen ist es soweit die RPC, die größte Rollenspielmesse Deutschlands öffnet ihre Tore. Der Mantikore-Verlag ist natürlich wie jedes Jahr mit dabei und für euch haben wir natürlich auch unsere neuesten Bücher mit dabei! Viele spannende Romane erwarten euch! Ob düstere Fantasy wie Jörg Bennes DÄMONENGRAB, spannende Klassiker wie WAR OF GODS von Poul Anderson ... weiterlesen...[​IMG]

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  6. RSS-Manticore

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    Die Abenteuer gehen weiter… Mit TÄUSCHUNG ist nun endlich der zweite Band der spannenden Urban Fantasy Reihe THE DIVINE CHRONICLES erschienen. Und darum geht es… GUTE TEUFEL, BÖSE ENGEL Mein Name ist Landon. Ich bin ein Diuscrucis: zu gleichen Teilen Mensch, Dämon und Engel, auserwählt, den Krieg zwischen Himmel und Hölle im Gleichgewicht zu halten. ... weiterlesen...[​IMG]

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  7. RSS-SystemMatters

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    Eine Bücherliste zu Rollenspielen ist immer spannend. Ich bin ein Liebhaber von Sekundärwerken, Fußnoten, weiteren Inspirationsquellen und dem Anhang N. Insofern war ich natürlich gespannt auf die Liste die Robert J. Schwalb für Der Schatten des Dämonenfürsten zusammengetragen hat. Ich habe versucht alle Titel auf deutsch zu finden die es gibt. Wann immer eine Buchreihe genannt wird, habe ich den ersten Titel stellvertretend für die gesamte Reihe angegeben. Manches Mal habe ich auch den Titel der Reihe oder Trilogie genannt (z.B. First Law oder Lied von Eis und Feuer), was immer bekannter ist.

    Da sind einige tolle Bücher dabei und ich würde jedem raten Joe Abercrombies First-Law-Bücher (alle auf deutsch erschienen) zu lesen, sie gehören zum besten was ich in der letzten Zeit an Fantasy gelesen habe. Überrascht hat mich nur, dass Sapkowskis Buchreihe um dem Hexer Geralt von Riva fehlt, aber jetzt bleibt er zumindest nicht unerwähnt.




    Vor einiger Zeit wurde ich auf Twitter gefragt, ob ich jemals über den Anhang N von Der Schatten des Dämonenfürsten sprechen würde. Für diejenigen unter euch, die ihn nicht kennen: Der Anhang N bzw. Appendix N entstammt dem AD&D Handbuch für Spielleiter geschrieben von Gary Gygax. Besagter Anhang listet alle Werke auf, die Gygax zu seinem Spiel um Gewölbe und Drachen beeinflusst haben. Die Liste enthielt durchaus bekannte Werke, aber auch auch recht obskure, was es schwierig machte, viele von ihnen aufzuspüren.
    Die Bücher zu lesen, gab mir nicht nur Einblick in die Stimmung, die Gygax mit D&D aufbauen wollte, sondern gab mir auch Erklärungen, warum gewisse Dinge im Spiel so funktionierten wie sie nunmal funktionierten.
    Während meiner Zeit als Designer im Entwicklerteam der 5. Edition, weiß ich, dass ich nicht der einzige war, der seine Nase in eben diese Bücher steckte. Denn wir versuchten, viel von der Atmosphäre zurückzugewinnen, die diese Romane und Kurzgeschichten dem Spiel gaben.

    Wie D&D hatten Bücher einen großen Einfluss auf die Entwicklung von Der Schatten des Dämonenfürsten. Hier folgt nun eine Liste der Bücher, die das Spieldesign beeinflusst haben und auch zukünftiges Material beeinflussen werden. Diese Liste ist jedoch bei weitem nicht vollständig. Ich finde immer Dinge, die mein Hirn kitzeln und ganz sicher hab ich auch ein paar Titel vergessen.
    Einige der Bücher mögen überraschend erscheinen, da sie keinen Dämonenfürst aus dem Raum zwischen den Realitäten enthalten, der Tod und Zerstörung über alle Lebewesen bringt. Aber Einflüsse sind nunmal Einflüsse.
    Um beim Anhang N zu bleiben, werde ich Musik, Videospiele und andere Rollenspiele nicht erwähnen, obwohl sie auch wichtig sind.

    Abbey, Lynn and Asprin, Robert. Geschichten aus der Diebeswelt

    Abercrombie, Joe. Shattered Sea. Blutklingen, Racheklingen, Heldenklingen, The First Law

    Ahmed, Saladin. Das Schwert der Dämmerung

    Anderson, Poul. Das geborstene Schwert, Dreiherz

    Bakker, R. Scott. Der Krieg der Propheten

    Ballard, J. G. Kristallwelt

    Barker, Clive. Die Bücher des Blutes, Das Haus der verschwundenen Jahre

    Bear, Elizabeth. Eternal Sky

    Belliars, John. Das Gesicht im Eis

    Bester, Alfred. Die Rache des Kosmonauten

    Carter, Lin (ed.) Flashing Swords

    Chambers, Robert. Der König in Gelb

    Clarke, Susanna. Die Damen von Grace Adieu, Jonathan Strange & Mr. Norrell

    Cook, Glen. Instrumentalities of the Night, The Black Company

    Crowley, John. Little Big oder das Parlament der Feen

    Eco, Umberto. Der Name der Rose, Baudolino, Die Insel des vorigen Tages

    Erikson, Steven. Das Spiel der Götter

    Esslemont, Ian C. Malazan Empire series

    Farland, David. Die Herren der Runen

    Feist, Raymond. Der Elfenhügel, Die Schlangenkrieg-Saga

    Gaiman, Neil. Niemalsland, American Gods

    Howard, Robert E. Conan, Solomon Kane

    Jones, J.V. Das Schwert der Schatten, Buch der Worte

    King, Stephen. Der Dunkle Turm, Die Augen des Drachen

    King, Stephen and Straub, Peter. Talisman

    King, William. Gotrek & Felix

    Lawrence, Mark. Prinz der Dunkelheit

    Lebbon, Tim. Echo City

    Lee, Tannith. Herr der Nacht

    Leiber, Fritz. Lankhmar

    Lovecraft, H.P. Der Ruf des Cthulhu und andere Geschichten

    Lynch, Scott. Die Lügen des Locke Lamorra

    Machen, Arthur. Die weißen Gestalten und andere Geschichten

    Martin, George R.R. Das Lied von Eis und Feuer

    Miéville, China. Perdido Street Station

    Miller Jr., Walter M Lobgesang auf Leibowitz

    Moorcock, Michael. Elric

    Palahniuk, Chuck. Verflucht

    Powers, Tim. Hide Me Among the Graves, Die Tore zu Anubis Reich

    Pratchett, Terry. Scheibenwelt

    Pullman, Philip. Der goldene Kompass

    Rothfuss, Patrick. Die Königsmörder-Chronik

    Shae, Michael. The Incomplete Nifft

    Smith, Clark Ashton. Die Rückkehr des Hexers

    Strahan, Jonathan ed. Swords & Dark Magic

    Williams, Tad. Bobby Dollar (vor allem Happy Hour in der Hölle), Shadowmarch, Osten Ard – Das Geheimnis der Großen Schwerter.

    Wolfe, Gene. Das Buch der neuen Sonne

    Zelazny, Roger. Herr der Lichts

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  8. RSS-Manticore

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    Die Pfingstfeiertage stehen vor der Tür und du suchst noch Lesestoff? Na dann haben wir auf jeden Fall etwas für dich …gleich drei tolle Fantasytitel die unterschiedlicher nicht sein können und jeder für sich eine tolle Atmosphäre hat und spannende Stunden verspricht! Es will deine Seele … Seit Generationen suchen Abenteurer in der Nähe eines ... weiterlesen...[​IMG]

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  9. RSS-Ulisses

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    Gefangen in der Gruft der Königin war auf der RPC bereits ein Verkaufsschlager und kommt bald auch in den Handel und wird über den F-Shop ausgeliefert.

    Um die Neugier weiter zu schüren gibt Autorin Jeanette Marsteller euch noch einen weitere Teaser in Form einer Kurzgeschichte.



    Die Königsklinge

    von Jeanette Marsteller



    Mutlos drückte er ihre kalte, kraftlose Hand. Sie so zu sehen, schwach und ohne Lebenswillen, schmerzte sein Herz wie der Stich einer Biene.

    „Grämst du dich meinetwegen?“ Fragte sie mit brüchiger Stimme und versuchte zu lächeln.

    Auch jetzt noch sorgt sie sich mehr um andere als um sich selbst, dachte er halb erfreut, halb bedauernd. Vorsichtig drückte er ihre Hand etwas fester, fast so, als wolle er sich selbst versichern, dass sie noch bei ihm war, und schüttelte den Kopf.

    „Nein, Liebste. Ich dachte nur gerade an alte Tage … an die Tage von Eisen und Blut, als wir nahmen, was unser war, und die verfluchten Söhne Bosparans in die lieblose Einöde zurückschickten, die sie ausgespuckt hatte.“

    Für einen Moment hielt er inne und studierte ihr Gesicht. Er dachte daran, wie es damals ausgesehen hatte, so glatt und ebenmäßig, gleichzeitig voller Entschlossenheit und Güte. Jetzt hatten sich tiefe Furchen in ihre einstige Schönheit gegraben, doch die Wärme ihres Herzens konnte er noch immer in ihren Augen erkennen. Auch jetzt, auf ihrem Sterbebett, konnte es für ihn keine schönere Frau geben. Keine, für die er mehr Bewunderung aufbrachte. Keine wie sie – seine Königin.

    „Weißt du noch, wie wir bei War’Hunk stritten? Drei Tage und Nächte wollte der Regen nicht aufhören, und wir wateten bis zu den Knien in Schlamm und Blut. Ich fand dich in der Schlacht, von Kopf bis Fuß voller Dreck, und der Regen hatte lange Rinnen auf deine Wangen gezeichnet, so als hättest du ein Meer aus Tränen geweint. Dich aber konnte nichts schrecken, nicht einmal diese unheiligen Raubkatzen aus den finstersten Niederhöllen, welche die Bosparaner dir entgegen schleuderten.“

    Seine Königin nickte, und ein leichtes Lächeln kam auf ihre schmalen Lippen. „Und du hast jeden Soldaten gefällt, der zu mir vordringen wollte. Die Bosparaner hatte ihre Legionäre, ich aber hatte dich. Meinen Nurbadi.“

    Ihr letztes Wort war kaum hörbar, fast schon gehaucht, aber in seinem Herzen entfachte es ein Feuer.

    Erneut setzte ihre schwache Stimme an: „Thayan, ich …“

    Er unterbrach sie mit einer sanften, aber bestimmten Geste und drückte einen Kuss auf den Rücken ihrer Hand. „Spare dir deine Kräfte, meine Königin.“

    „Wozu?“ Entgegnete sie mit einem traurigen Lächeln. „Es ist vorbei, der Weg ist abgeschritten, und die Tage des Kampfes sind vorüber. Wir haben unseren Kindern Frieden gegeben, du und ich. Unsere Zeit ist vorbei, und Mokoscha nimmt mich nun zu sich.“

    Thayan wusste, dass sie die Wahrheit sagte. Er konnte es an ihren Augen sehen, die fast jeglichen Glanz eingebüßt hatten, er konnte es am brüchigen Klang ihrer Stimme hören, aber vor allem konnte er es tief in seiner Seele spüren. Er war ihr Nurbadi, ihr Leibwächter, ihr König und erster Krieger, und doch blieb ihm jetzt nichts mehr übrig, als in ihren letzten Augenblicken tatenlos an Hashandrus Seite zu sitzen. Der Schmerz über diese Erkenntnis drohte, ihn zu übermannen, und wie aus alter Gewohnheit griff er zu der Klinge an seiner Seite.

    „Du alter Narr“, lachte seine Königin leise. „Du kannst den Tod nicht mit einer Waffe bezwingen.“

    Für einen Moment rümpfte er über ihren Spott die Nase und hob den Säbel ins tanzende Licht der Feuerschalen, wie um sich selbst zu versichern, dass er es doch konnte. Dass er den Tod besiegen konnte. Denn war dies nicht Anscharon, die Klinge des weisen Herrschers, der Säbel des größten aller Krieger?

    „Diese Klinge hat den Al’Hani immer gut gedient“, murmelte er gedankenverloren.

    „DU hast den Al’Hani immer gut gedient“, widersprach Hashandru. „Du hast mir immer gut gedient. Lass die Klinge nun sinken. Du brauchst sie nicht mehr. Andere werden kommen, um sie zu führen.“

    Thayan sah sie an und schüttelte energisch den Kopf. „Nein. Ihre Aufgabe ist noch nicht erfüllt. Noch ist sie ein Teil von mir, und mit allem, was ich bin, diene ich dir. In diesem Leben wie im nächsten.“

    Ihr schmaler Mund verzog sich zu etwas, das ein Lächeln hätte sein können, doch es war so erfüllt von Wehmut und Traurigkeit, dass man es kaum als Ausdruck der Freude sehen konnte. Langsam, so als koste sie diese Bewegung unendlich viel Mühe, hob Hashandru ihre Hand und berührte seine Wange.

    „Mein Nurbadi“, flüsterte sie, und in jeder Silbe schwangen tausend Erinnerungen mit. Erinnerungen an den Tag, an dem sie sich zum ersten Mal begegneten, ohne zu ahnen, welchen Weg sie gemeinsam gehen würden. Erinnerungen an ihre erste gemeinsame Schlacht, und wie alle Furcht von ihnen abgefallen war, als sie Rücken an Rücken einer Übermacht gegenüberstanden. Erinnerungen an all die glücklichen Tage und auch die unglücklichen, an politische Grabenkämpfe, Verrat, verlorene Freunde, ihre gemeinsamen Kinder … Es gab so viel, auf das sie zurückblicken konnten, doch jetzt, am Ende ihrer Tage, begann all das zu verblassen. Nur ein Gefühl blieb klar und leuchtend hell in Hashandrus Herz zurück. „Ich werde dich immer lieben. In diesem Leben wie im nächsten.“

    Es wurde still. Tränen drohten, sich ihren Weg in Thayans Augen zu erkämpfen, als er ihre Hand ergriff und fest an seine Wange presste. Er konnte sie nicht gehen lassen, er durfte nicht, er wollte nicht … und dann spürte er es. Spürte, wie langsam alle Kraft aus ihrer Hand wich, und er sah, wie der liebevolle Glanz ihre Augen verließ. Langsam, ganz langsam, legte er ihre Hand zurück in ihren Schoß. Seine eigenen Hände zitterten.

    Sie durften nicht zittern, nicht jetzt. Er schloss seinen Griff fester um das Heft der Königsklinge und hielt sie erneut ins Licht. Die Symbole der Inschrift schienen vor seinen Augen im flackernden Fackelschein zu tanzen, und doch konnte er sie klar und deutlich lesen. Jedes einzelne Wort darauf war ihm in Mark und Bein übergegangen, seitdem man Anscharon vor so vielen Jahren in seine Hände gelegt hatte.

    „Mein alter Freund“, flüsterte er so, als könne die Klinge ihn hören. „Deine Aufgabe ist noch nicht erfüllt. Ein letztes Mal musst du mir dienen, denn ich bin Thayan omer Agnitha, Nurbadi der großen Königin Hashandru. Ich lebe, um ihr zu dienen, und ich habe geschworen, ihr nie von der Seite zu weichen.“

    Die Klinge blitze im Fackelschein auf, als er ihre Spitze vorsichtig gegen seine Brust drückte, dort, wo einst sein Herz gewesen war. Das Herz, das ihr gehört hatte – seiner Frau, seiner Geliebten, seiner Heldin, seiner Königin.

    Er sah sie noch einmal an, sah den Frieden in ihrem Gesicht und lächelte.

    Dann stach er zu.

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  10. RSS-Manticore

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    Ab sofort ist Sie im Handel – die spannende Fortsetzung unserer Urban-Fantasy-Reihe THE DIVINE CHRONICLES. Und darum geht es… GUTE TEUFEL, BÖSE ENGEL Mein Name ist Landon. Ich bin ein Diuscrucis: zu gleichen Teilen Mensch, Dämon und Engel, auserwählt, den Krieg zwischen Himmel und Hölle im Gleichgewicht zu halten. Klingt fantastisch, nicht wahr? Das dachte ... weiterlesen...[​IMG]

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  11. RSS-Orkenspalter

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    TL;DR, ich wollte nur eine Rezi: Meh. Danny Elfman! Graue lahme Gegner. Tonfall schwankt. Supermans Oberlippe lenkt brutal ab.

    Edit: Eine missverständliche Passage leicht geändert.

    Alles muss vernetzt sein


    Wer heute kein mehrere Filme umspannendes Cinematic Universe hat, idealerweise mit Superhelden, hat wohl Sauregurkenzeit. Endlose Mengen an Harry Potter und Spin-Offs, eine jetzt wohl nie mehr endende Flut Star Wars und mittendrin das straff organisierte Marvelteam. Da müssen auch mal „Dark Universe“-Versuche … scheitern. Und Detective Comics darf hinter Marvel ebenfalls nicht zurückstehen. Schließlich ist es doch Marvel, das immer bei DC geklaut hat, oder? Thanos für Darkseid, Moon Knight für Batman, X-Men für … ah … hm. Egal. Wenn wir ehrlich sind, wechseln die Top-Profis der Szene ohnehin von einem Titel by DC zum anderen bei Marvel und zurück und als DC seinen Hauptsitz noch in der Nähe von Marvel in Manhattan hatte, sind angeblich die Leute mal hier mal da in die Kantine gegangen, abhängig vom aktuellen Angebot.

    Der Unterschied ist nicht so groß, im wahrsten Sinne des Wortes auf dem Papier.

    Allerdings hat Marvel sein MCU mit Jon Favreau und Rober Downey Junior gestartet und unter anderem wegen DC-Verfilmungen einen eher leichten Tonfall angeschlagen, denn im selben Jahr erschien The Dark Night und alle waren sich einig, dass man auf der Ebene „finster und brooding“ da nicht mithalten können würde. Und von da an durfte es bunt und auch immer etwas albern sein. DC hat also noch mit Christopher Nolan selber der Konkurrenz zu ihrem Erfolgsrezept verholfen.

    Da muss ein eigenes her, also ran mit Zack Snyder, der schon die Fleischtheke von 300 und das Abpausen von Einzelbildern aus Watchmen optisch wuchtig umgesetzt hat. Meiner Ansicht nach ein erschreckend überbewerteter und ein hervorragender Comic als Vorlage (ihr könnt ja raten welcher welcher ist) und ein langweiliger und ein starker Film.

    Man könnte meinen, Zack Snyders Filme setzen auf sehr viel Style, aber die Substanz hängt davon ab, welches Material er als Vorlage dafür hat. Streicht den Konjunktiv, das meine ich.

    Wenn du nicht Alan Moore bist, bist du’s halt nicht


    Ich mag ja Drama und Düsternis und auch finstere, kalte und farblose Welten der Zukunft sprechen mich an (streichelt die endlich erschienene Neuauflage von BLAME!, die leider nicht im Format zur sonstigen Tsutomu Nihei-Sammlung passt), ABER … es kann schon mehr sein als nur Düsternis zum Selbstzweck, weil es cool ist und weil es anders ist als die Konkurrenz.

    Leute, wir hatten die „Dekonstruktion des Superhelden“ schon mal. In den späten Achtzigern, mit durchgeknallten Genies wie Alan Moore (und ganz anders, weniger sympathisch durchgeknallten, wie Frank Miller. Der aber dennoch einige wichtige Werke geschaffen hat. Und einige richtig miese). Alan Moore hielt übrigens wenig von Verfilmungen und Neufassungen seiner Graphic Novels, die glaube ich nur wegen ihm auch so einen feineren Namen haben. Und weil er und ein paar andere geniale Werke verfasst haben und weil diese düster und verrückt und brutal waren, haben in den Neunzigern zig andere Künstler auch alles düster und verrückt und brutal gemacht. Nur leider ohne den Hintergrund, ohne die manische Detailverliebtheit und das erzählerische Genie der Vorbilder.

    Ich fühle mich als wären es wieder die Neunziger und wenn wir ehrlich sind war das Jahrzehnt gar nicht sooo toll. Nein, Einzelbilder aus The Dark Knight Returns in Batman vs. Superman nachzustellen ist keine Hommage, keine tiefe Aussage, es ist das Abpausen eines einzelnen Frames ohne Referenz für den Rest. Stil nur UM DES STILS WILLEN und weil man vorgeprägt damit große Geschichten assoziiert ist alles andere als ein Geniestreich.

    Ayn Rand, go home, you’re … dead. Seriously, just … disappear.


    Dann kommt noch hinzu, dass Zack Snyder gerade in die Superman-Versionen seine Begeisterung für Ayn Rands Objektivismus mit reinpacken muss. Dass er eine Hoffnungsgestalt für Generationen von Jugendlichen, den Oberpfadfinder, den einen wahren, gefestigten, netten, guten Typen als Alien-Jesus mit Atlas Shrugged-Manier inszeniert, ist bedrückend zynisch. Zum Glück ist Ayn Rand hierzulande ja gar nicht so bekannt, so dass ich als Teenager ausgerechnet über einen Roman von Matt Ruff auf sie gestoßen bin und ursprünglich dachte, so etwas Bescheuertes sei als Persiflage auf seinem Mist gewachsen.

    Wer jetzt auch verwirrt ist: Ayn Rand ist die, die keinem Bettler einen Cent geben würde. Die lieber verweigert, als sich von den niederen Massen belagern zu lassen. Sie würde GRRM sagen, er soll keine Romane mehr schreiben. Die würde auch lindnern und Sondierungsgespräche in letzter Sekunde platzen lassen. Sie war unter anderem davon überzeugt, dass Menschen nur der Wert zugesprochen werden sollte, den man ihnen aus egoistischer Perspektive gibt. Bäh.

    Last Week Tonight kann da übrigens mit Nachhilfe dienenund fasst das vermutlich besser zusammen als ich: (Link)

    Ein Superman, der für eine egoistische, arrogante, auf superreiche und narzisstische Personen angepasste Denkweise als Vehikel dient, ist verkehrte Welt. Und sollte es nicht Absicht gewesen sein (extreme Zufälle passieren) ist es immer noch eine Farce.

    Keine Farce ohne Fans, natürlich. Es ist so düster, es hat Zitate bekannter Dinge, es muss doch gut sein. Es hat doch sicher eine Aussage und die ist doch sicher absolut tiefsinnig.

    Justice League war mal das Thema dieses Blogs


    Also: Snyder ist die prägende Kraft hinter dem kleinen DC-Filmuniversum. Und steigt dann, absolut nachvollziehbar, wegen des tragischen Todes seiner Tochter aus der Produktion aus. Es springt Joss Whedon ein, der mindestens genau so viele Fanboys und -girls hat und mit Avengers einen erfolgreichen Superhelden-Teamfilm abliefern konnte (und mit Age of Ultron eigentlich gesagt hatte, dass er sowas nie, nie wieder macht). Er schreibt nochmal am Drehbuch, arbeitet an der Postproduktion, dreht Szenen neu und holt Danny Elfman mit an Bord.

    Danny Elfman. Batman, Nightmare Before Christmas, Simpsons. Schwurbelige Geigen, Drama, Gothic. Und deutlich traditioneller in seiner Orchestrierung und Herangehensweise als Hans „Zwei Töne auf dem Klavier reichen hier doch“ Zimmer.

    Jaja, ich mag auch viele von Zimmers Soundtracks. Aber ich bin mir gleichzeitig bewusst, dass er kein John Williams ist. Ich höre ja auch Popmusik.

    Justice League, und jetzt kommen wir endlich bei dem Film an sich an, ist also ein Potpourri verschiedener Stile, Herangehensweisen und Sichtweisen auf das Thema Superhelden. Ein Fundament von Snyders selbstverliebter Düsternis um der Coolness willen, Joss Whedons Umbauten von im Grunde guten Menschen mit übermenschlichen Gaben, die Freunde werden und auch mal Witze reißen und eine Untermalung mit Anklängen an die Batman- und Superman-Filme von Tim Burton und Richard Donner.

    Der Bösewicht ist einer der New Gods von Apokolips, Steppenwolf, a.k.a. Oberbösewicht Darkseids Sidekick mit nicht dem blödesten Namen. Der Titel geht an Granny Goodness. Ich mag das Pack trotzdem. Im Film ist Steppenwolf … da. Und er will … irgendwas. Und er sieht … aus. Ja. Irgendwas muss man ja hauen, also ihn und seine Paradämonenarmee graugesichtiger Hordenbiester.

    Am Ende geht es aber darum, dass alle Superman vermissen, Wonder Woman die einzige Erwachsene ist und CGI-Gesichter und Oberlippen das Uncanny Valley immer noch nicht verlassen haben. Ich mag Gal Gadot als WW immer mehr, die hier zugleich selbstbewusst und quasi unzerstörbar, aber auch positiv, warmherzig und etwas verschmitzt wirkt. Go Diana! Batfleck ist weiter okay. Der Babyflash ist auch okay, aber ich habe zugegeben wenig Hintergrundwissen zu den Flashes, außer, dass sie eigentlich deutlich epischer sein sollten, aber das SchnellerrennenalsdasLicht-umdurchdieZeitzureisen kommt ja wohl noch, ansonsten ergibt die Szene aus BvS keinen Sinn. Aquaman hat mich im Original noch nie so interessiert, deswegen kann ich auch gut damit leben, dass er hier von einem voll tätowierten, etwas stumpfsinnig-enthusiastischen Jason Momoa gespielt wird. Cyborg hätte deutlich cooler sein können, aber die Zeit und die Tatsache, dass man offenbar kein Prothesen-Make-Up benutzen wollte, sondern zwingend CGI, hat der Performance nicht gut getan. Genauso wie Henry Cavills Auftritte (er war im Trailer zu sehen, also kein Spoiler) davon überschattet werden, dass in vielen seine Oberlippe aus dem Computer kommt, weil er bei Nachdrehs einen Schnäuzer hatte. Ich kann auf nichts achten, außer darauf, dass sein Mund … falsch ist.

    Alles in allem so … okay halt, mit der Lady der Runde in der Führung.

    Und dann schwankt alles tonal bunt umher. Der Film ist nicht so düster und das meine ich wortwörtlich, denn jemand hat beschlossen, dass nicht jede Szene bei Nacht oder Pseudo-Nacht (im Ernst, spielt das alles in Münster? Hat Metropolis das Wetter von Münster??) abgehandelt werden muss und dass man auch ein paar Farben im Bild sehen darf. Und es gibt Witze und alberne Momente und nicht nur langes Starren und Zeitlupe mit darüber gesprochenen betroffenen Texten.

    Das ist am Ende auch alles … okay. Meh. Kann man schauen. Ist eine simple Formel, irgendwie zusammengenäht, damit es passt, aber eine bunte Hülse. Popcorn war gut, aber das hängt leider vom Kino ab. Publikum war schlimm, aber das hängt auch vom Kino ab. Erstaunlich, wie wenig Eindruck der Film bei mir hinterlassen hat.

    Was mich wirklich aufregt


    Comics sind bescheuert. Ich stehe da offen zu. In ihrer Urform taugen sie nicht zur Massenunterhaltung, was man auch daran sieht, dass die wenigsten Cosplayer und Comic-Con-Geher tatsächlich das Urmaterial lesen. Das ist nämlich schräg und manchmal geradheraus dämlich und bunt und albern und unlogisch. Es hat wie jede Szene seine Vollidioten und seine Genies. Und selbst seine Genies haben alle einen Sockenschuss und schreiben über graue Riesen, die Milliardäre in Fledermauskostümen auf eine Reise durch die Zeit schicken, über verrückte Clowns, über Multiversen, das Ende von Superman, den Neuanfang von Superman, Dämonenjäger und ganz simpel über Leute mit albernen Namen in albernen Kostümen.

    Es ist aber irgendwie, auf seltsamen Wegen, eine Form davon in die Popkultur gekommen. Batman wird einer der Mythen sein, über den Altphilologen der Zukunft rätseln werden (und ihn mit Darth Vader und einigen anderen Gestalten verwechseln, eine meine Lieblingstheorien zur Welt nach uns). In die Popkultur, die früher noch den Lesern des Urstoffes das Stiftemäppchen weggenommen und durch die Klasse geworfen und das Pausenbrot geklaut hat.

    Nur, liebe Popkultur, eigentlich magst du Comics gar nicht. Eigentlich bist du zu cool dafür. Deswegen ist das leichter für dich, wenn es sich mehr über sich selbst lustig macht oder wenn es all das entfernt, was uncool sein könnte. Wenn es Marvel oder DC im Kino ist.

    Ja, das macht Spaß. Aber es ist am Ende nicht das Original. Nicht das, was die begeistert hat, denen die Mäppchen und Pausenbrote geklaut wurden, weil sie seltsames Zeugs mochten.

    Wir sind in einer Zeit angekommen, in der jemand allen Ernstes schreibt „Einer anderen Serie als Game of Thrones, die weniger gut gemacht ist, würden wir dumme Begriffe wie „Dragonglass“ oder „Nightking“ übel nehmen, aber Game of Thrones ist eben einfach so gut, dass wir darüber hinwegsehen.“

    Nein. Falsch. Hör einfach auf, das zu mögen, du Popkultur, denn du magst nur die Verpackung. Du hast diese kleinen, versponnenen Herzen nicht, die Robin nicht uncool und Fantasy-Begriffe episch finden. Du bist Zack Snyders Graufilter und Hollywoods Casting Entscheidung. Du regst mich auf. Du produzierst in einer Zeit, wo alles mit Google zu finden ist, Erklärvideos zu Star Wars und Easteregg-Aufklärungen zur Batcave. Du bist so geekig und nerdig, weil es auf einmal keine Schimpfworte mehr sind. Du hast nicht die besessenen Diskussionen über die Über- oder Unterlegenheit von Helden geführt, handgeschriebene Fanzines fotokopiert und unter dem Tisch heimlich Hefte aufgeschlagen, weil du Angst vorm Ausgelachtwerden hattest.

    Klar, du hast ein Recht dazu, Spaß dran zu haben, du bezahlst es ja auch. Aber du machst mich manchmal wütend. Aber ich Depp gehe auch immer noch rein in die Filme, die der Auslöser und die Auskristallisierung des Phänomens sind, dabei habe ich mich die letzten Jahre nur in anderen Produktionen tatsächlich über die Ausgabe für die Kinokarte gefreut – in Sing Street, in Ex Machina, in The Arrival. Stand eine der großen Marken drauf – ob SW oder DC oder MCU – habe ich es im besten Fall nicht bereut.

    Ist okay. Ich habe mich wieder beruhigt. Behalte die Filme und schreib Petitionen, wieder mehr Zack Snyder in der Home Release-Fassung von Justice Leage zu wollen und Danny Elfman zu ersetzen. Ich mag Junkie XL ja auch, Mad Max: Fury Road war eine Gaudi und es läuft sich super zur Musik.

    Was mich freut

    Hey, DC hat mit Rebirth die Hintergrundstory von Timothy Drake wieder fast auf pre-New 52 zurück gesetzt! Es geschehen noch Zeichen und Wunder [​IMG] Mein Detective Comics-Abo bleibt also. Und ich muss nicht mehr zur Schule gehen, also kann mir keiner was für klauen.

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  12. RSS-Ulisses

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    Wir müssen euch leider mitteilen, dass Michael Masberg den Roman Schmiede des Verderbens, die Fortsetzung von Salon der Schatten, nicht fertigstellen wird. Er hat den Autoren-Vertrag über den Roman mit uns aufgelöst, da von seiner Seite aus kein Interesse mehr daran besteht, sich mit DSA zu beschäftigen. Schon vor einigen Monaten hat Michael bekannt gegeben, dass er sich mit Schmiede des Verderbens aus Aventurien verabschieden wird. Nun fiel, nach mehreren Verschiebungen des Veröffentlichungstermins, die Entscheidung auch diesen Roman nicht mehr zu Ende zu schreiben.

    Es ist immer schade, wenn ein Autor sein Werk nicht vollendet und wir wissen, dass viele von euch sich sehr auf das Buch gefreut haben. Wir können euch an dieser Stelle aber versichern, dass die Geschichte um den Agrimoth Splitter und das Schicksal Leonardos ganz sicher noch zu Ende erzählt werden wird.

    Wir nehmen darum das Buch erstmal aus unserem F-Shop und erstatten allen Vorbestellern ihr Geld zurück. Wenn ihr dazu gehört, solltet ihr bereits eine E-Mail von uns erhalten haben. Außerdem erhält jeder Vorbesteller von uns, als Entschuldigung für die lange Wartezeit, einen 5 € Gutschein für unseren E-Book Store.

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  13. RSS-Manticore

    RSS-Manticore RSS-Roboter

    Der König des Nordens ist tot… Des Thrones beraubt, in der Wildnis versteckt und von Riesen aufgezogen, wächst Hadding zu einem mächtigen Krieger heran. Vor ihm liegt ein schicksalhafter Pfad, den er entschlossen beschreitet, um seinen Platz in der Welt zu finden und um zurückzuerobern, was rechtmäßig sein ist: den Thron seines ermordeten Vaters Gram ... weiterlesen...[​IMG]

    Der Beitrag War of Gods erschienen erschien zuerst auf Mantikore-Verlag.

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  14. RSS-Manticore

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    Wir sind der Schrecken im Auge unserer Feinde. Wir sind das Wispern ihrer verlorenen Seelen. Wir sind Blut und Stahl. Möget ihr unsere Namen auch vergessen, unsere Taten leben ewig! Diese spannende Kurzgeschichtensammlung bietet einen einmaligen Einblick in die vielfältige deutschsprachige Fantasy-Szene. Neue Talente und bekannten Größen der schreibenden Zunft präsentieren fantastische Geschichten aus dem ... weiterlesen...[​IMG]

    Der Beitrag Blutroter Stahl erschienen erschien zuerst auf Mantikore-Verlag.

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  15. RSS-Martin Ellermeier

    RSS-Martin Ellermeier RSS-Roboter

    Boris Koch, ehemaliger Spartenredakteur für phantastische Bücher & Comics und Wortgemetzel-Kolumnist der Mephisto, gehört zu Deutschlands außergewöhnlichen Phantastik-Autoren! Seine Drachenflüsterer-Saga feiert nun Geburtstag!

    Vor 10 Jahren erschien der erste Band der beliebten Reihe, die nicht nur Jugendlichen eine Menge Spaß machen.
    Jede Menge lustiger Gimmicks findet ihr jetzt auf der Heyne Jubiläumsseite.
    Nicht nur plaudert Boris in einem Video ein wenig aus dem Nähkästchen, es gibt auch eine bisher unveröffentlichte Variante der Anhangsgeschichte aus Band 3: Das Verlies der Stürme sowie eine exklusive, äh, Weihnachtsgeschichte…

    Also nichts wie hin und viel Spaß mit dem Bonusmaterial zum Drachenflüsterer!

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  16. Was lange währt wird endlich gut und ich krabbel auch mal wieder unterm Stein hervor.

    Tod den Untoten – Sandman Slim 2 von Richard Kadrey, im Original unter dem Titel Kill the Undead erscheint bei Feder und Schwert!

    Aber von vorne

    Als ich Sandman Slim 1 – Höllendämmerung das erste Mal las war ich geflasht.
    Ich kannte Kadreys Stil hatte aber nicht gedacht in einer Urban Fantasy Welt diesen rotzigen Schreibstil vorzufinden. Klar wer sprachlich hochwertige Lektüre sucht der ist falsch beraten. Wer Action, coole Sprüche einen verkorksten,sadistischen und Rache hungrigen Charakter sucht ist hier jedenfalls richtig.

    Sandman Slim ist Urban-Fantasy auf 12 Uhr gedreht und holt mich so dermaßen ab dass ich das Buch in einem Zug durch las. Ich gierte, wollte mehr…

    Klappentext Höllendämmerung:
    Früher war Stark der beste Magier von Los Angeles. Bis ein neidischer Konkurrent seine Freundin ermordet und ihn – im Wortsinn – zur Hölle schickt. Als Stark nach zehn Jahren die Flucht gelingt, kennt er nur ein Ziel: Rache. Und wer in der Unterwelt überlebt, ist eigentlich gegen jeden Gegner gewappnet. Doch neben Menschen, Engeln und Teufeln treibt noch eine weitere übermenschliche Spezies in L.A. ihr Unwesen, vor deren Macht und Bosheit alle Höllenfeuer verblassen …



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    Ich mag Jim Butchers Dresden Files, ich mag auch Simon R. Green’s Nightside. Doch wo der eine gutes investigatives Popcornkino ist und der andere Weird Fiction und beide dann doch irgendwie Urban Fantasy ist Sandman Slim einfach literarischer Punkrock gespielt direkt aus der elterlichen Garage. Markige Sprüche, heftige Aktionen all das holt mich einfach ab.



    Ich wollte also mehr umso enttäuschter war ich als ich erfuhr dass Rowohlt die Serie nicht weiter führen wird. Eine logische Konsequenz war es Oliver Hoffmann von Feder & Schwert über diesen Umstand zu informieren. Da bereits Dresden Files und Nightside im Verlags Portfolio ein zuhause fanden würde sich Sandman Slim sehr gut im Regal neben diesen Serien machen. Das sah Oliver Hoffmann auch so…
    Zwischenzeitlich wurde Feder&Schwert verkauft, Sandman Slim auf deutsch weiterzuführen überlebte den Wechsel!

    Umso mehr freut es mich dass nun der zweite Teil von Sandman Slim mit dem Titel “Tod den Untoten” im August 2018 erscheint.

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    Klappentext Tod den Untoten:
    James „Sandman Slim“ Stark, seines Zeichens Magier in Los Angeles, kehrte aus der Hölle zurück, um blutige Rache an denen zu üben, die ihn dort hinschickten. Doch womit verdient man sein Geld, wenn man frisch aus der Hölle zurück ist? Wenn man Stark heißt, beginnt man eine Laufbahn als Kopfgeldjäger. Lukrativ ist vor allem ein Auftrag, den Luzifer persönlich ihm anbietet. Dieser ist als Berater für die Produktion seiner Biografie in der Stadt und benötigt Schutz, so dass er Stark als Leibwächter anheuert. Dieser Auftrag ist gar nicht übel, denn die unnatürlich attraktive, französische Pornodarstellerin und alte Bekannte Luzifers, Brigitte Bardot, ist ebenfalls dort, um ihren Ruf als ernstzunehmende Schauspielerin wiederherzustellen.

    So hätte Stark eigentlich schon genug zu tun, doch als auch noch eine Zombieseuche ausbricht und er gebissen wird, verkompliziert sich die Sache. Seine menschliche Seite beginnt zu sterben, was ihn in eine unaufhaltsame Tötungsmaschine ohne Gefühle oder auch nur Rücksicht auf seine eigene Zukunft verwandelt (was nicht unbedingt schlecht ist, wenn die eigenen Optionen sowieso begrenzt sind). Stark muss sich entscheiden: Wenn er ein Heilmittel gegen die Zombieseuche finden sollte, wird er es auch einsetzen?

    Tod den Untoten

    Sandman Slim 2
    600 Seiten; Taschenbuch
    Euro 14,95
    ISBN 978-3-86762-311-7




    Ich kann nur jedem Fan von Urban-Fantasy Romanen diese Reihe ans Herz legen und hoffen dass die Verkaufszahlen eine Übersetzung des dritten Romans rechtfertigen. Wer wie ich den Gedanken verfolgt das es ja nun blöd ist den ersten Teil bei dem Verlag und den zweiten Teil bei dem Verlag zu kaufen dem sei gesagt das nä. Jahr Feder&Schwert den 1 Teil ebenfalls veröffentlichen kann und wird. Tut uns allen einen Gefallen und kauft das Zeug denn Kadrey hat so einige Bücher in diesem Universum geschrieben die darauf warten in deutscher Übersetzung gelesen zu werden.

    Schlagworte:fed und schwert, Feder&Schwert, richard kadrey, Roman, sandman slim

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  17. RSS-Manticore

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    Die große Hitze macht es nicht einfacher. Da wir mit vielen tollen Projekten und Veranstaltungen beschäftigt waren, kam unsere Homepage leider etwas zu kurz. Daher hier eine kurze Zusammenfassung was es in den letzten zwei Monaten an Neuheiten gab … Seit Mitte Juni ist der spannende Wikingerroman WAR OF GODS von Poul Anderson auf dem ... weiterlesen...[​IMG]

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  18. RSS-Ulisses

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    Wie allen hinlänglich bekannt sein sollte, ist heute der wichtigste Feiertag des Jahres: Heute ist internationaler Katzentag! Und auch wenn die meisten von euch schon zum Feiern in einem Tanzschuppen oder auf dem Mäusemarkt sind, gibt es zu Ehren dieser Festivität eine Kurzgeschichte aus dem Regelwerk von "Die Schwarze Katze".



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    Die Nacht des Erwachens



    Wolken verdunkelten den Mond über Havena, und nur flackernder Kerzenschein hinter den Butzenscheibenfenstern einer Schenke bewahrte die Gasse davor, in völliger Finsternis zu versinken.



    Wie zum Trotz lief sie die Gasse entlang, als wäre sie die Herrin all dieser Häuser, Buden und Winkel der Stadt. Die Nacht war bisher wenig erfolgreich. Ein Fischkopf am Hafen, zu wenig, um sich damit zufrieden zu geben. Aber zur Not blieb der Fleischhauer.



    Sie sprang auf ein Fass und zog sich ohne Mühe den Bretterzaun hoch. Der Müllhaufen des Fleischhauers war vielversprechend. Man musste nur wissen, welcher Teil des Innenhofes sicher war.



    Flink balancierte sie den Zaun entlang und sprang in aller Stille neben der alten Eiche hinab. Sie schaute zufrieden zur großen Kiste auf der anderen Seite des Hofes. Es wurde wohl langsam schwerhörig. Mit stolz empor gerecktem Schwanz näherte sie sich dem herrlich duftenden Müllhaufen. Er versprach Fleisch, Knochen und Gedärm für jeden, der nur mutig oder dumm genug war, zuzugreifen.



    Sie zögerte. Dämmerlicht erfüllte den Hof, doch es war nicht die Morgenröte. Geisterhaftes, blaues Licht schien den Himmel entlang zu wandern, als würde ein brennender Wagen jenseits der Wolken über das Firmament rasen. Für einen Moment wurde der Hof fast taghell erleuchtet, nur um dann wieder in Dunkelheit zu versinken.



    Verwirrt schaute sie zum Himmel, zögerte, doch der Duft des Haufens lockte.



    Dumpfes Grollen erklang aus der alten Kiste und ein rötlich schimmerndes Augenpaar starrte sie zornig an. Es war erwacht.



    Knurrend und kläffend schoss es aus seinem Unterschlupf, ein Monstrum mit massigem Schädel, sicher zehn Mal so schwer wie sie. Es raste heran, Geifer spritzte, und dann, ein Ruck, und es schien in der Luft zu hängen. Eine Kette spannte sich klirrend und hielt es an seinem Halsband zurück. Es röchelte, stellte sich auf die Hinterbeine, doch alles Zerren und Ziehen half nichts. Sie war keine zwei Schritt von ihm entfernt, und doch unerreichbar.



    Ihr Schwanz peitschte aufgeregt hin und her. Das Monstrum war direkt vor ihr, voller Hass auf sie, auf die Kette, auf alles. Und doch war es hilflos. Sie betrachtete es, seine langen Zähne, seinen muskulösen Leib.

    Dann setzte sie sich hin, direkt vor es, und verrichtete ihre Notdurft.

    Kaum etwas machte deutlicher, wessen Hof dies war.



    Ein fernes Donnern rollte über die Dächer. Hoch erhobenen Hauptes schlenderte sie weiter zum Haufen, langsam und ganz ohne Eile, das zornige Monstrum hinter sich lassend. Ein Knacken, dann ein Knall, Klauen, die über das Pflaster des Hofes kratzten. Sie musste sich nicht umsehen, um zu wissen, was das bedeutete. Sie machte einen Satz zur Seite, doch die Spitze ihres Schwanzes blieb zwischen den zuschnappenden Kiefern hängen. Es hatte sich los gerissen. Es war nicht mehr hilflos.

    Es war ein zorniger Koloss, darauf aus sie in Stücke zu reißen.

    Kreischend riss sie sich los, auch wenn sie das ihre Schwanzspitze kostete. Drei, vier schnelle Sprünge, während das Monstrum sich umdrehte, um ihr nachzusetzen. Ihr Herz pochte, als sich ihre Krallen tief in die rettende Rinde der Eiche bohrten. Mit wenigen Zügen hatte sie es auf einen Ast geschafft, als das Monstrum schon den Stamm hoch sprang. Es konnte nicht klettern, das wusste sie. Es sprang, wieder und wieder, knurrte und bleckte die Zähne.



    Es dauerte eine Weile, bis das Ungetüm die Sinnlosigkeit seines Treibens einsah. Es schnaufte, setzte sich vor den Baum und schaute hinauf. Ihre Blicke trafen sich, während sie die blutende Schwanzspitze leckte.



    Was dann geschah, könnte kein Gelehrter der Stadt erklären, selbst wenn er darüber Kenntnis hätte. Stammte der feine Staub, der in dieser Nacht wie glitzernder Schnee vom Himmel rieselte, von Rondras Streitwagen, der des Nächtens über das Firmament gerast war? War es Asche eines missglückten alchimistischen Gebräus? Oder war es schlichtweg eine Laune der Natur? Niemand stellte diese Fragen, denn noch bevor der Morgen graute, war der Staub wieder verschwunden, als sei nichts geschehen.



    Sie blickt auf das Monstrum herab, doch etwas war anders. Sie war anders. Wissen erfüllte sie, nie erlebte Erinnerungen, Erkenntnis. Sie war sie. Sie war hier. Und sie wusste.



    Unsicher holte sie Luft, ohne zu wissen warum. „Was willst du?“ zischte sie, überrascht von ihrer eigenen Stimme. Das Monstrum legte den Kopf schief, sein Blick sprach von der gleichen Überraschung, die auch sie erfüllte.



    „Das ist mein Hof“, knurrte es. Seine Worte waren ungelenk wie die Pfoten eines Welpen.



    „Du … du kannst sprechen. Ich kann sprechen.“ Sie ärgerte sich über sich selbst, noch bevor das letzte Wort gesprochen war. Die Offensichtlichkeit des Gesagten schien ihm aber nicht aufzufallen.

    Einzig ein „Ja“ bekam es heraus.



    „Du bist ein Hund. Dummer Hund. Geh weg!“



    „Das ist mein Hof. Du hast hier nichts verloren“, knurrte der Hund nun sicherer und zeigte seine Eckzähne.



    „Du hast mir nichts zu befehlen. Ich kann gehen wohin ich will.“ Sie stand auf, streckte sich theatralisch und sah sich um. Der Ast, er war ihr nie aufgefallen. Er reichte über den Zaun hinweg.



    „Wenn du noch einmal hier her kommst, bleibt nicht nur deine Schwanzspitze hier“, knurrte er drohend. Sie wusste, dass er es ernst meinte. Er konnte sie mit Leichtigkeit in Stücke reißen, wenn er sie erwischen würde.



    Sie versuchte sich nichts anmerken zu lassen und antwortete fast schon trotzig „Von mir kriegst du gar nichts. Du bist zu dumm und zu langsam.“



    Mit erhobenem Haupt und ramponiertem Schwanz tänzelte sie über den Ast und landete mit einem Satz auf der anderen Seite des Zaunes. Es gab so viel zu tun, so viel zu verstehen. Der Müllhaufen konnte warten.

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    Langhaardackel und Supergerm gefällt das.
  19. RSS-Manticore

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    In Kürze ist es soweit der Jubiläumsband zum 10jährigen Tarean Jubiläum ist derzeit beim Drucker in Produktion. Das überarbeitete und illustrierte Buch wird als Hardcover, Paperback und E-Book erscheinen. Und darum geht es: Sechzehn Jahre ist es her, seit die Westlichen Reiche vom Hexenmeister Calvas und seinen Wolfling-Horden in die Knie gezwungen wurden. Seitdem trägt ... weiterlesen...[​IMG]

    Der Beitrag Coming soon … Tarean erschien zuerst auf Mantikore-Verlag.

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