MMO(RP)G

Niedertracht

Lebensretter
Moin.

Ich bin momentan auf der Suche nach einem MMO(RP)G, um meine spärliche Freizeit möglichst seicht zu gestalten.

Thema des Spiels sollte grob "Fantasy" im klassischen Sinne sein, also kein Sci-Fi o.ä. und auch kein asiatisches Konzept.

Es sollte free-to-play sein, aber wenn es einen real-money-Item-Shop gibt, dann ist das in Ordnung und soll kein Ausschlußgrund sein. Es sollte aber auch in der Anschaffung kein Geld kosten, da ich nicht weiß, wie lange diese Laune bei mir anhält und ich nicht ein zweites GW2-Fiasko erleben will.

Grafisch muß das Spiel nicht bombastisch sein, allerdings würde ich gerne comichafte Visualisierungen vermeiden wollen. Als Referenz, ist die Grafik von "Runes of Magic" völlig ausreichend.

Sowieso hat mir RoM sehr viel Spaß gemacht. Es gab den Schurken, als meine bevorzugte Klasse, das Zwei-Klassen-System fand ich sehr nett, allerdings gab es durch ein Update Probleme und ich habe nun seit vielen Monaten nicht mehr gespielt und würde gerne ein neues Spiel antesten.

Natürlich sollte es über eine aktive Spielergemeinde verfügen. Es müssen keine WoW-Maßstäbe sein, aber alleine auf einem Server herumdümpeln, ist selbst mir zu langweilig.

Die meisten Quests sollte man alleine oder in zufälligen Gruppen bewältigen können. Wenn große Instanzen, raids etc. eingespielten Teams vorbehalten sind (weil man sie sonst nicht schaffen kann), ist das okay, aber ich will keinen Zwang Edgar Waldnase nur mit anderen Spielern töten zu können.

PvP sollte nur ein bestimmten stattfinden dürfen. Da ich nur hin und wieder ein bißchen spielen werde, habe ich keine Lust in dieser Zeit auch noch immer wieder gelegt zu werden, sondern will in Ruhe ein paar Quests erledigen oder ein wenig farmen/grinden.

Spiele, die ich bislang gespielt/ausprobiert habe und daher nicht (mehr) in Frage kommen: Runes of Magic, Everquest 2, Mythos, Kings Road, Last Chaos, Fantasy Story und noch ein paar mehr, die mir jetzt nicht so schnell einfallen.

Gibt es Spiele, die ihr mir empfehlen könnt?
 
D

Deleted member 7518

Guest
Neverwinter ist ganz schick, Allods Online wenns was exzentrischer sein darf - weiß aber nicht, ob es aktuell auch noch so ist, dass es in späteren Gebieten schon etwas mehr PVP geben kann, ist schon ewig her dass ich es gespielt habe.
Tera, wobei das schon arg quietischig bunt ist.

Herr der Ringe Online würd ich nicht machen, da ist das F2P System echt mies. An sich aber sonst schon nett, alles in allem.
Dungeons & Dragons Online fand ich ziemlich cool, aber auch dort hat mich das F2P System genervt.
 

Rinas

Wizard
ich würde dir ebenfalls neverwinter nahelegen. es kostet nix, man kann in ruhe questen, sieht passabel aus und man brauch den itemshop nicht und wenn man was kaufen will kann man es sich auch ohne echtgeld finanzieren (mehr taschen/besseres reittier). es kommen derzeit regelmäßig events von den mods und der server ist gut gefüllt, achja und die quests sind vertont.
 

Niedertracht

Lebensretter
Moin.

Habe gestern Neverwinter Online angetestet und muß sagen, da es zu gefallen weiß.

Der Tricksterschurke entspricht eigentlich genau meiner favorisierten Klasse in MMO(RP)Gs, Grafik ist für mich völlig ausreichend, Quests sind jetzt nicht wirklich innovativ, aber dennoch ganz in Ordnung.

Einzig, aber darunter leidet ja fast jedes MMO(RP)G, daß man wieder zig Drillionen Quests gleichzeitig hat, nervt mich ein bißchen. Da fand ich Diablo 3 wirklich entspannt, aber das ist lediglich ein kleiner Wermutstropfen.

Vielen Dank für eure Tips.
 
D

Deleted member 7518

Guest
Mit den Quests ist so eine Sache, das stimmt.
Aber das ist ja oft so.

Demgegenüber haben bei TSW alle gemotzt, dass man nicht alle Quests zeitgleich annehmen kann, sondern nur eine Storyquest, eine Hauptquest, eine Dungeonquest und 3 Nebenquests haben kann.

Scheint Geschmackssache zu sein, ich hab auch lieber ein aufgeräumtes, nicht so volles Questlog.
 

Niedertracht

Lebensretter
Was mich stört, ist nicht zwingend mehrere Quests gleichzeitig aufgetragen zu bekommen, sondern, dass mich diese Quests an verschiedene Orte führen, an denen ich wieder Folgequests bekomme und die anderen Quests erst einmal aus dem Auge verliere. Vor allem, wenn diese Voraussetzung für weitere Aufgaben sind.

Auf der anderen Seite hasse ich es auch, tausend Mal in das gleiche Gebiet zu müssen, weil die NPCs die Quests nicht auf einmal vergeben können.

Insofern habe ich mich vielleicht ein wenig mißverständlich ausgedrückt.
 

Kowalski

Rollenspiel ist kulturelle Appropriation
Also ich fand Lotro ganz gut.
Die Beschränkungen des F2P Modus gehen so, man hat halt deutlich weniger an Ladekapazität.
Wenn man die typische Adventure Beutelratte ist muß man entweder oft zu Händlern zurück oder man muß öfters was wegschmeissen.
Und man kann nicht alle Quests machen, außer man nimmt das Spielgold in die Hand. Das man hauptsächlich mit Euronen kriegen kann.

Das was am meisten im Vergleich zu WoW herausstach waren die hilfreicheren und weniger nervigen Mitspieler. Das Spielerpublikum ist reifer als bei WoW und die Grafik ist für Lord of the Rings stimmig und nicht so Bonbonbunt wie in WoW.

Als F2P kann man reinschnuppern, alles andere ergibt sich dann denke ich mal, oder halt auch nicht.

Neverwinter hab ich nicht ausprobiert, kann es also nicht vergleichen.

Die Quests sind so das man meist lokale (Finde 5 Kürbisse, Erschlage 5 Goblins) und Entsendequests gibt (ab in ein neues Gebiet) zusätzlich zu den Kapitelquests die den Erzählstrang weiterführen.

Ohne Gold ist irgendwann Schluß mit Kapitel-Quests, aber dann hat man schon Dutzende Stunden oder gar Tage Spaß gehabt, dann kann man auch ein paar Euronen locker machen.

Im Vergleich zu einem Kinobesuch deutlich günstiger per Stunde Spaß..
 
D

Deleted member 7518

Guest
Na gut, ich finde zB., dass man oft einen sehr deutlichen Unterschied merkt zwischen Spielen, die mal Abo hatten, und dann auf F2P umgestellt werden, und solchen Spielen, die direkt auf F2P hin konzipiert sind.
Und bei denen das dann alles runder und weniger restriktiv läuft.
 

Kowalski

Rollenspiel ist kulturelle Appropriation
@Hades:
Mir fällt eins das kein P2W ist:World Of Tanks
Du kannst im Prinzip alle freischaltbaren Spielinhalte freispielen OHNE Geld einzusetzen. Und die nur kaufbaren (Premium-Panzer) sind nicht besser als die freischaltbaren.

Bei Lotro ist es auch kein p2w, Die Quest-Items sind genauso gut wie die die man für echtes Geld kaufen kann.
@Rinas: Was definiert echtes F2P für Dich?

Was alle f2p Spiele machen, und IRGENDWIE müssen sie sich ja finanzieren, ist das mit dem Einsatz echten Geldes der Spielfortschritt beschleunigt wird.
Entweder zahlst Du Geld, oder Du zahlst mit mehr Präsenz (länger Grinden halt)
Das ist fair, füllt die Server mit Spielpartnern, und frustriert werder die Old-timer noch die Noobs übermäßig. (Gemeckert wird immer, aber ich finde das Prinzip fair wie es wargaming.net implementiert hat)

Die MMOs die P2W sind geben den Spielern die Geld in die Hand nehmen Spielvorteile die die anderen nicht haben. D.h. um kompetitiv zu sein MUSST Du Geld ausgeben, und das finde ich doof.

@Scathach: Ja, bei Lotro merkt man das es nicht von Anfang auf F2P ausgelegt war.
 

Rinas

Wizard
Jedes MMORPG das von seinem Abomodel auf „Free2Play“ umgestiegen ist fordert von dir irgendwann die Abogebühr ein oder eine große Einmalzahlung für verschiedene Teile des Spiels, sei es mehr Rassen, Klassen, Quest oder sonstiges.
Damit ist das ganze nur eine erweiterte/verbesserte Variante einer Probe- oder Demoversion des Spiels, ähnlich wie World of Warcraft bis Level 20 zu spielen.
Richtiges Free2Play heißt das ich das gesamte Spiel mit seinem kompletten Inhalt von Anfang bis Ende durchspielen kann und Kaufinhalte wirklich nur Optional sind und keinerlei Notwendigkeit für das Spiel sind und im besten Fall kann man sich diese Inhalte durch beständiges Spielen auch noch kostenfrei dazuverdienen, durch Beispielsweise eine Zweitwährung im Spiel.
Ein solches Beispiel ist Neverwinter.

Du hast Zugriff auf alle Quests, Gebiete, Klassen und fast alle Rassen. Ich glaube eine kriegt man nur durch ein Kaufpaket, aber das sind nur irgendwelche Mondelfen die keinerlei Relevanz haben (sind auch nicht besser von irgendwelchen Boni her nur anders verteilt)
Generell gibt es nur 4 Kaufpakete die einfach irgendwelche Goodies enthalten wie ein Reittier, mehr Platztaschen, Gefährten und dergleichen mit einzigartigen Design die man wirklich NUR mit Geld kaufen kann. Im Grunde sind diese Pakete verschiedene Shop-Items in günstig, also Bundels mit ein paar kleinen exklusiven Sachen.
Im Ingame-Shop findet man dann verschiedene Dienstleistungen wie mehr Bankfächer, Charakternamen ändern, aussehen ändern, Platztaschen kaufen, Marken um die Fähigkeiten des Charakters neu zu verteilen, Reittiere verschiedener Art, verbesserte Heiltränke, Wiederbelebungsschriftrollen, Gefährten, Charakterplätze, etc…
All diese Gegenstände brauch man nicht und sind nicht notwendig um das Spiel durchzuspielen. Die Währung um im Shop einzukaufen nennt sich ZEN und man kann diese durch Euros auf der Homepage kaufen. Des Weiteren kann man Astraldiamanten die man im Spiel verdient in ZEN umwandeln, dadurch kann man sich Stück für Stück seinen Account weiter ausbauen.

Das ist Free2Play!

Alles andere ist es nicht. Zumindest für mich.
 

Kowalski

Rollenspiel ist kulturelle Appropriation
ok, ich verstehe.
Du hast recht, das ist so wie F2P sein sollte.

Und Abomodell Spiele die auf F2P umstellen machen das mehr oder weniger gut.
Ein Vorteil von F2P ist dann auch das man einmal freigeschaltete Inhalte nach längerer Zeit einfach weiter spielen kann, und wenn man seinen Sweet-Spot findet, sich da ohne weitere Kosten gemütlich machen kann.

Beim Abomodell hat mich immer gestört das man während der Laufzeit viel spielen "mußte" um viel für den Euro zu kriegen.
 

Rinas

Wizard
Was mich stört, ist nicht zwingend mehrere Quests gleichzeitig aufgetragen zu bekommen, sondern, dass mich diese Quests an verschiedene Orte führen, an denen ich wieder Folgequests bekomme und die anderen Quests erst einmal aus dem Auge verliere. Vor allem, wenn diese Voraussetzung für weitere Aufgaben sind.

Auf der anderen Seite hasse ich es auch, tausend Mal in das gleiche Gebiet zu müssen, weil die NPCs die Quests nicht auf einmal vergeben können.

Insofern habe ich mich vielleicht ein wenig mißverständlich ausgedrückt.

Und spielst du noch?
 

Kagami

Gott
Ich empfehle Path of Exile. Ist zwar eine Online-ARPG, aber solche hast du ja auch in deiner Beispielliste. Ich spiele das jetzt schon seit der Open Beta vor über einem Jahr. Atmosphärisch orientiert es sich an D2. Es hat ein hohe Langzeitmotivation durch ein interessantes Crafting-System und eine schier unermäßliche Anzahl an builds. Für ein ARPG ist es am Anfang etwas unübersichtlich komplex, aber es lohnt sich diese Hürde zu nehmen.

Es ist kostenlos, außer kosmetischen Effekten gibt es nur zusätzlichen Inventarplatz zu kaufen. Und Charakterplätze, falls 24 Charaktere auf einmal nicht reichen sollten. :)
 
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