Depri-Poem-Club

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Es gibt Menschen, die


reden vorne schön und nett
hinten ists jedoch nur Dreck
man findets zu spät erst raus
wie hässlich sie sehn tief im innern aus


sind feige, hinterhältig und gemein
doch sehn sie es niemals ein
schickn andre vor statt selbst zu gehen
und werden am Ende allein im Regen stehn
 
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das da droben war mein erstes Gedicht das ich freiwillig geschrieben habe
hier ist das nächste


Kennt ihr das Gefühl,
wenn ihr allein seid und
euer Herz sich nach etwas
sehnt, von dem ihr nicht wisst
was genau es ist
oder ihr es stillen
könnt, dieses Gefühl, wie eine Hand
um euer Herz, erdrückt es
lässt es nicht los
dieses sehnen etwas zu
tun, euer Verlangen zu stillen
Ich fand den Weg,
doch ist die Erlösung nur
von kurzer Dauer, fängt doch
hiernach das Sehnen erneut
an
nur schlimmer als zuvor
 
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I

I'm fine.
I'm just sick in mind.
It’s okay.
But can you handle it?
Be honest.
Are you able to handle it?

I’m fine.
I’m just empty inside.
But it’s okay.
I can handle it,
Honestly.
I only mind a little bit.

I’m fine
I’m just dying
But that’s okay
Everyone dies alone
The truth
Everyone dies on his own.
 
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Dann will ich auch mal. Hier mein Neuestes:

Dunkelheit,
Rings um mich
Schwarzes Wasser,
das alles umgibt
Wie ein Meer aus Schwärze
Wie Pech klebt es an mir
Erstickt jegliches Geräusch
Dringt in jede Pore
Lässt mich ertrinken
Mich auflösen in nichts
Luft, kein Atem
Hilfe, kein Halt
Schreie, kein Geräusch
Stille macht mich taub
Lässt mich versinken in der Dunkelheit…
 
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So down, so cramped
bloody and tearstained
endless darkness
screams from everywhere
around me
more and more
coated with silence.
No way out
No chance.
Just pained and scared
to breath ones last
between cadavers of childs...
 
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entschuldigen sie....
doch
keiner reagiert
auf fragen

man kann nur
suchen suchen

wo ist denn nur

hier muß doch
irgendwo einer
sein bitte ich
möchte nicht

mehr


suchen
wo ist
denn nur der
ausgang?
 
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Das Gute ereilt jeden Mann,
der geduldig es erwarten kann,
doch ist nicht jedem Mann gegeben
zu warten für sein ganzes Leben.

(C) M.B. [Nikodemus] November 2005​
 
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Vllt nicht gerade ein Depri-Gedicht.. aber lest selber.

Dunkler Zwilling

Kennst meine Laster, meine Lust
Kennst die Tugenden und all' den Frust.
Verführst zu bösen Taten, zu Verderben,
Doch ich bleib aufrecht, werde einfach sterben.
Seh dich im Spiegel und im Licht,
Wünscht' mir fast, ich erkannte dich noch nicht.
Will nicht sein, was du wohl bist
Umgibst du dich auch mit mancher Argelist.
Gehst neben mir , bleibst niemals steh'n
Ziehst mich zu dir hin, verdirbst mir das Versteh'n.
Wie die Kuchen und die Fliegen auf dem Kuchen,
Dein Gebiet sind die Tücke und auch das Versuchen.
Wie lang werd' ich dir widersteh'n, du schwarzer Bruder?
Dein Preis ist teuer, und dabei werd' ich zum Luder.
Träum' von Niedertracht und Liederlichkeit,
Wohin gegen sollt herrrschen die Vernunft und Ehrlichkeit.
Einer Schlange gleich mit gespalt'ner Zunge
Trachtest du zu zerstörn die ernste Kunde,
Die so bang und traurig klang,
Und ich weiß, daß es dir nicht gelang.
Ich besiege dich während den Stunden eines Tags,
Doch du holst aus und versetzt mir rasch den nächsten Schlag.
Streust Korruption, bist eifrig im Verderben,
Doch ich weiß, ich werd' den Frohsinn erben.
Werd minütlich neu mit dir geboren,
Denn ohne dich, ich gesteh's, wär ich verloren.

(c) 2005 C. Marmann
 
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Also ich mag es Felix :bussi:


Schmerz, der dich uebermannt
Schmerz, wie du niemals zuvor gekannt
Schmerz, dich niemals verlaesst
Schmerz, du spuerst das du noch am Leben bist
Schmerz, das du niemals vergisst
Schmerz, man dir zugefuegt
Schmerz, das dir das Herz zerspringt
Schmerz, du weis nicht mit um zu gehen

Hass, wie niemals zuvor
Hass, du brodelst vor Wut
Hass, der die Sicht verklaert
Hass, der dich verzehrt
Hass, es ist einfacher fuer dich
Hass, du verstehst es nicht

Schreien, hinaus in die ganze Welt
Schreien, bis eine Traene den Boden beruehrt
Schreien, bis deine Stimme versagt
Schreien, bis der Schmerz dich uebermannt
Schreien, bis du vergisst
Schreien, bis du zusammen brichst
Schreien, bis du lernst zu verzeihen

by S.A.W (Noemi) 2003




>>>Noemi<<< :inlove:
 
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ein recht altes gedicht von mir(für meine verhältnisse), also ca. 1,5 Jahre her. und auch eines meiner meist gehassten.

Wirren einer Liebe

"Es ist aus"
sind die letzten drei Worte
die ich deinem Mund entlocken konnte.
Meine Glieder erkalten, erschlaffen,
werden Gefühllos,
ihrer einstigen Wärme beraubt.

Erstarrt,
alleine gelassen
umfängt mich der Schatten
aus längst vergessenen
nein, verdrängten Zeiten.
Er drängt sich auf,
lässt mich nicht mehr sehen
und grenzt mich von dem ab
was ich sehnlichst zu greifen versuche:
dich.

Blind taste ich nach dir,
doch jedes Gefühl dich zu spüren,
ja gar dich zu sehen
wird zu quälender Illusion.

"Es ist aus"
dieser Fluch
hallt gleich eines Schreies
ewig in meinem Schädel wieder,
um nie zu verstummen;
beantwortet mit der letzten Wahrheit
die dieser Irre kennt: "Ich liebe dich!"

Dich zu spüren, zu liebkosen,
dir Freude zu schenken;
sind die letzten Wünsche
die er nicht mehr auszusprechen vermag.

Ich will dich spüren, dich nie mehr alleine lassen.
Ich fessle dich und werde immer für dich da sein.
Ich liebkose dich, gebe dir alles was du willst,
werde dir jeden Wunsch von den Lippen ablesen.
Hast du Durst, so gebe ich dir zu trinken.
Hast du Hunger, gebe ich dir zu essen.
Bist du verletzt werde ich deine Wunden reinigen.
Nur damit du mein bist,
niemand sonst soll dich mehr zu Gesicht bekommen.

So hängst du an seidenen Fäden,
schlaff wie eine Marionette.
Jene schnüren dir in die Haut,
so dass kleine Rinnsale von scharlachrotem Blut
deine Arme hinunterlaufen.
So wie du dahängst,
lecke ich dir das Blut von den Fingern
und umarme dich,
dass deine Knochen zu brechen drohen.
Ich blicke dir ins Antlitz
und du verachtest mich mit einem Lächeln.

"Es ist aus"
Schlag mich, treibe mir deine Klauen in den Rücken.
Zerreise mein Fleisch, so dass es meiner Seele gleicht
und töte mich, es ist mir nun gleich.
Zerstöre diesen Körper,
der nur noch in der Ecke sitzt,
denn sonst beginnt das Ende zu leben.
 
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Depressionen


Alles Dunkel
Schwarz
Keine Hoffnung
Selbstmord?
Schlechte Gedichte!


Grüße,
Hasran
 
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hum

a lonely sound
softly swinging
it is all around
like some singing
about life and all
about the monotony of being
like a distant call
that is fading
to nothingness
hummm
humm
hum
um
m
.
 
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Sehnsucht

Ich verzehre mich nach meinem eigenen Tod. Ich spüre dringend das Verlangen, all dem hier ein Ende zu bereiten. Endlich stark genug zu sein, mir selbst meine Schwäche eizugestehen, mit diesem Leben nicht fertig werden zu können.
Ich weiß aber, dass ich trotz allem gerne lebe, liebend gern ein Leben nach meinen Träumen und Vorstellungen führen würde.
Ich habe schreckliche Angst davor, irgendwann die Stärke zu finden, um all dem hier zu entkommen. Und fast noch größere Angst, nicht meinen Mut zusammen zu kratzen und in einem Alptraum von Leben gefangen zu bleiben.
Denn das fürchte ich am meisten: eingeschlossen zu sein zwischen meinen tiefsten, Realität gewordenen Ängsten und meinen eigenen, brutal enttäuschten Erwartungen.
 
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Wüste

Nichts will mi mehr einfallen. Kein Versmaß und schon gar kein Reim. Ja gar ein Thema fehlt mir!
Oh du fragwürdige Existenz, denke ich und bin ich damit oder sind dort einfach nur Gedanken?!
 
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Fallen unto
this decayed world,
loosing sanity
and sainthood,
I see you
standing like stone
under a burning sky.

Between the shadows
of falling stars
that are crushing
down to earth,
I search desire,
you,
among the ruins
of this city.

To caress you,
help you,
protect you,
serve you.

So that this
pityfull existence
may find faith again
in this hostile world.
 
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Ich bin von ganzem Herzen froh
Die Sonne scheint mir aus dem Po
Ich grinse breit von Ohr zu Ohr
und springe jauchzend durch das Tor
hinaus in eine schöne Welt,
die jeden Tag mir mehr gefällt
 
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Ich geh einen langen Weg
es scheint wie ein Tunnel
der kein Ende nimmt,
Dunkelheit die mich umhüllt
und nicht weniger wird,
umso weiter ich geh umso schlimmer wird die Kälte in mir
doch selbst wenn ich zurück Blicke sehe ich kein Licht
nicht mal meinen Schatten kann ich noch erkennen.
Also was machen?
Stehen bleiben und aufgeben?
Oder in eine ungewisse Zukunft gehen,
wo kein heller Schein ist
wo keine Hand ist die mich aus meinen Tiefen Loch zieht?
Mein Herz ist voller Trauer und Schmerz
Wie ein großer kalter Stein
Der immer schwerer wird
Blind irre ich in der Dunkelheit
Kein Licht
Keine Wärme
 
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†††Schmerzen†††
meine Seele schreit vor Schmerzen,
mein Herz erfroren ,
meine Tränen aus Blut,
meine Küsse Gefühllos,
in meinen Adern fließt Eis !!!
††† Let me die †††



†††verzweifelt laufe ich durchs Labyrint
Ein Lichtlein seh dorthin ich geh,
nur ist es ein weiterer irrweg, hilf,
oh hilf mir aus dem Labyrint ich bin
Müde des suchens auf den rechten weg
Du meine einzige Hoffnung mir weist
den rechten weg, den weg aus meiner Einsamkeit †††
 
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