[02.06.2006] Gang nach Kanossa

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Alexander stellte sein Glas auf den teuren Holztisch und stand auf.
Er ging zu Ernest hinüber.

"Herr Gellar...ich...ist irgend etwas nicht in Ordnung? Kann ich .. ich ihnen helfen?" er legte ihm die Hand auf die Schulter. Die Geste hatte etwas sehr vertrautes. Alexander wollte Ernest wirklich helfen...
 
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Out of Character
Malkav??? Bist du noch daha????Haaaaaalloooooo?????*schrei* ;)
 
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Out of Character
Oh... ich erinnere mich *hüstel* Dachte erst, Desa schreibt noch was und dann hab ich dich vergessen!


"No, but thank you... I guess, man kann es nicht jedem Recht machen...", Ernest zog die Lippen ein wenig schief, straffte sich dann aber wieder wobei er sich auch sanft Alexanders Berührung entzog. "Sagen Sie... sie wissen nicht zufällig etwas neues, was Mr. Price angeht?"
Cat schwieg sich beharrlich aus und Ernest war dann doch ein wenig neugierig- vielleicht war der Ventrue in die Affäre eingeweiht.

Out of Character
Muss weg- Berufsschule :(
 
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Als Ernest sich seiner Hand entwandt, nahm er diese von alleine weg.

"Nein das kann man wirklich nicht. Aber das Leben ...verzeihung, die Existenz wäre ja auch Langweilig, wenn man nur Leute hät, die einen mögen." lächelte er tröstend.

Als Ernest Alexander nach Ashton fragte, runzelte er die Stirn.

"Was soll denn mit Ashton sein? Ich habe lange jetzt nichts mehr von ihm gehört. Ist er verreist?"

Niemand hatte Alexander über das derzeitige Geschehen um Ashton Price und dessen Verbleiben, informiert.
 
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"Nein...", erwiderte der Engländer mit gerunzelter Stirn: "No, I´m afraid, dass es etwas ernsteres zu sein scheint, aber zu meinem Bedauern weiß ich auch nichts more specific..."
Ernest biss sich unwohl auf die Unterlippe. Er fühlte sich den anderen Vampiren der Stadt freundschaftlich verbunden und in der kurzen Zeit, in der er das Spiel mitspielte, war bereits zuviel geschehen: "Cat und Viktor sind jedenfalls an der Sache dran... ich denke, sie würden uns zur Seite nehmen wenn wir hilfreich sein könnten, denken sie nicht auch?"
Ernest glaubte an Hierarchien.
 
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"Ja wenn wir helfen können, dann werden wir sicher von ihnen informiert. Aber mich stört es ein wenig, dass ich, als Mitglied des Clan Ventrue, nicht über Vorfälle in unserem Clan informiert werde. Aber das mag sicherlich an der Primogena liegen!" sagte Alexander mit sarkastischem Unterton.
Er mochte die Finsterburgerin nicht und das zeigte er auch
 
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"Es ist mir ohnehin unverständlich Sir...", merkte Ernest mit aufrichtigem Mitleid an. Die Ventrue hatten immer an vorderster Front gestanden und nun, wo kaum noch welche von ihnen übrig waren wurden sie mundtot gemacht durch diese Marionette. Sie war eine schwache Fürsprecherin für ihren Clan und wer einer Frau traute, von der man im Grunde nichts wusste, als dass sie eine Verräterin war- der war selber Schuld.
Ernest sah mit ernster Miene zu Alexander herüber: "Ich werde zusehen, dass sie auf dem Laufenden bleiben, sofern mir dies der Grund sein mag- nichtdestotrotz bleibt genug zu tun, auch wenn wir das hintenan stellen. Sollen wir uns vielleicht schon einmal hinab bewegen? Vielleicht kommt ihnen der Unruhestifter auf den zweiten Blick bekannt vor..."
 
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"Ich danke ihnen für ihre Hilfsbereitschaft, Herr Gellar. Aber lassen sie uns nun hinab gehen. Möglicherweise erkennen wir ihn ja wirklich als einen uns bekannten Kainiten, was ich jedoch nicht so recht glauben kann. Aber ein Versuch ist es wert!"

Alexander nahm sein Glas und bedeutete Ernest vorzugehen. Er wusste den Weg ja nicht....
 
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"Dann kommen sie mal mit..." Ernest machte eine einladende Geste zu der Tür, welche zur Treppe hinab führte: "Entschuldigen sie bitte die Unordnung...", hinter den Kulissen des Cafés verbarg sich immer noch eine halbe Baustelle.
Ernest führte Alexander die Treppen hinunter und zückte einen schweren Schlüsselbund mit dem er mehrere schwere Metalltüren auf ihrem Weg öffnete, bis sie schliesslich in einem engen Raum ankamen, der auf der linken Seite von massiven Gitterstäben flankiert wurde. Ernest legte einen altmodischen Schalter um und da lag der Fremde- lieblos auf den nackten Betonboden drapiert und mit Spinnweben hinter den Ohren.
Man war überein gekommen, dass er keine Sonderbehandlung verdient hatte.
"Machen sie sich keine Umstände... sie brauchen nicht aufzustehen!", sagte Ernest zynisch zu dem reglosen Körper.
 
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Alexander folgte Ernest durchs Café hindurch, die Treppe hinab und durch die herum stehenden Baugeräte, in den Keller und damit in den unterirdischen "Zellentrakt".

Alexander betrachtete den leblos daliegenden Körper des Kainiten zu ihren Füßen. Wie es wohl ist, wenn der Geist will, dass der Körper handelt, aber dieser sich einfach nicht bewegen lässt? Dieser wurde nur durch die mystische Kraft des Holzes tief in dem Brustkorb des Vampirs daran gehindert, seine rasante Tour von gestern fortzusetzen. Und natürlich durch die dicken Gitterstäbe, welch sich zwischen dem Gespählten und ihnen befand.

Als Ernest den zynistischen Kommentar abließ, musste Alexander lachen... Es klang hohl von den Wänden wieder. Alexander mochte Zynismus.

"Da muss ich meinem Freund Recht geben! Wir verlangen nicht von ihnen, dass sie sich erheben. Jedoch hätten sie sich wenigstens die Spinnenweben hinter den Ohren entfernen können. Oder würdigen sie ihr königliches Domizil nicht?" spottete Alexander.... Dieser Vampir hatte Menschen in seinem Club verletzt, einen ja sogar zum Krüppel gemacht. Jene Menschen, von denen sie lebten und ohne die sie nicht existieren konnten. Die Kunde von diesem Vorfall würde sich in Finstertal verbreiten, wie ein Lauffeuer und die Menschen würden sich überlegen, ob sie des Abends ins Mexican gehen, weil dort doch von Zeit zu Zeit Berserker ihn Unwesen treiben, denen nicht einmal der Sicherheitsdienst einHerr werden kann...

Ausserdem hatte diese Kreatur die Maskerade gebrochen. Er hatte ihre Existenz bedroht. Wenn die Menschen von ihnen wüssten, dann würde es nicht lange dauern, bis die Leopoldsgesellschaft hier aufkreuzen würde und unangenehme Fragen stellen würde. Und darauf hatte Alexander wahrhaft keine Lust!
 
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Den beiden viel bei genauerem Hinsehen auf, das der Mann vor ihnen auf dem Boden gealtert zu sein schien und zwar um mindestens zehn Jahre. Hatte er in der Disko wie Mitte dreißig gewirkt, so sah er jetzt aus wie stark auf die fünfzig zugehend.
 

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Ernest packte den Mann mit der rechten Hand am Kragen und zog ihn ohne sonderliche Mühe auf die Beine. Er hatte sich den Fremden auf der Toilette nicht sonderlich genau angesehen, aber Alexander konnte von der gerunzelten Stirn des Tremere durchaus die Frage ablesen ob da alles seine Richtigkeit hatte.
"Wären sie so freundlich mir zu helfen den Herren auf den Stuhl over there zu helfen?", offensichtlich brauchte Ernest keine Hilfe beim Tragen, aber der starre Körper musste erst zurechtgebogen werden.
 
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Alexander zog bereits das Jacket aus und krempelte seine Ärmel hoch.

"Sicher doch!" stimmte er Ernest zu und fasste den leblosen Körper zuerst an den Beinen, sodass sie ihn zum Stuhl tragen konnten. Dort setzte er di Füsse wieder auf den kalten Steinboden, fasste mit einer Hand die Wade unterhalb des Knies und drückte mit der anderen Hand gegen den Oberschenkel, sodass das Bein einknickte. Er vertraute drauf, dass Ernest den Kerl fest hielt, denn sonst würde dieser über ihm zusammen brechen, doch so knickten die Knie des Fremden ein und auch die Hüfte beugte sich wie von allein in sitzende Position. Alexander richtete sich wieder auf und stemmte die Hände in die Hüften.

Er ging einmal um den Fremden herum und blieb dann wieder vor ihm stehen.

"Es kann an den schlechten Lichtverhältnissen in der Disco gelegen haben, aber ich meine, dass der Mann bei dem Vorfall sehr viel jünger ausgesehen hatte, oder irre ich mich da?"
 
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"Gut, dass sie das sagen...", antwortete Ernest stirnrunzelnd und trat einen Schritt zurück um sich den Mann aus einem anderen Winkel anzuschauen:"Ich hab auch schon gedacht, es läge am Licht oder something like that. In der Tat, er scheint ein wenig gealtert..."
Ernest legte den Kopf ein wenig schief.
 
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Alexander machte etwas Platz, damit Ernest sich den Gefangenen in Ruhe anschauen konnte.

"Meinen sie, dass es an dem Pflock liegt? Zerrt er an seiner Existenz? Ich weiss leider sehr wenig über den Zustand der Paralyse, in welcher er sich zur Zeit befindet. Ich befand mich, Gott sei dank, noch nie in dieser Position. Können sie auf Erlebnisse zurück greifen, Herr Gellar? fragte ALexander vorsichtig
 
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"Indeed I can, aber es wäre mir absolut neu, dass spontane Alterung einer der Nebeneffekte wäre- ebenso können wir einen etwaigen Mangel an Blut, at least as far as I know, ausschliessen."
Ernest stockte: "Vielleicht ist er tot? Der Körper eines Kainiten geht in den State über, den er legally hätte, wenn er nicht durch den Kuss am Leben erhalten worden wäre..."
Ernest trat unsicher von einem Bein auf das andere und legte nachdenklich die Hand ans Kinn: "Aber dann wäre er nicht mehr so... frisch"
 
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Alexander runzelte die Stirn.

"Tot? Wie hätte das passieren können? Es war doch niemand bei ihm und ich kann mich auch nicht dran erinnern, jemals davon gehört zu haben, dass Vampire nach einer Nacht in Starre, bereits aufgehört haben zu existieren. Nein es muss etwas anderes sein, nur was? Meinen sie, wir können den Pflock entfernen? Können wir ihn anketten oder anderweitig fixieren?"
 
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"Ja, one moment please...", Ernest verschwand kurz aus der Zelle und kam kurze Zeit später mit einer quietschgelben Plastikkiste zurück in der mehrere Ketten und Handschellen klimperten die er vorher im Gildehaus eingesammelt hatte.
"Besser wir gehen auf Nummer sicher und nehmen gleich mehrere..."
 
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Alexander musste grinsen. Hatte Ernest vll doch noch andere Hobbies, ausser Autos?

"Wo haben sie nur diese Kiste her?" fragte Alexander grinsend.

"Naja egal. Machen wir uns and die Arbeit..."

Er nahm eine lange Kette aus der Kiste und bückte sich, um die Beine miteinander und mit den Gitterstäben des Käfigs zu verbinden...
 
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"Aus dem Gildehaus meines Clans...", erwiderte Ernest unangenehm berührt, denn er wusste das Grinsen des Ventrue wohl zu deuten.


Out of Character
Ich würfel mal Intelligenz + Okkultismus, ob Ernest auf Verdunklung kommt:

[dice0]

"Es gibt natürlich auch eine weitere Möglichkeit...", dachte Ernest laut, während er mit einem lauten Ratschen die Handschellen an den Handgelenken arretierte:"Eine Kraft, die sich "Mask of a thousand faces" nennt... but for normal würde uns damit eine andere, fremde Gestalt vorgegaukelelt.", Ernest stolperte über das fremde Wort: "In diesem Fall würde ich auf einen Malkavianer tippen, denn unser Freund does not actually smell like the sewers und vielleicht würde es auch seinen Auftritt erklären...", Ernest beugte sich vor und sah dem Mann in die leeren Augen: "Some kind of manslaughtering Psycho, huh?"
Seitdem er Erik Sattler kennenlernen durfte wunderte Ernest nichts mehr.
 
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