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Materialsammlung Wie war das eigentlich... in der Antike

Schnecken, die Farbexplosionen auslösen, Vögel, die Feuer legen, Eisflächen, die singen, und Holzstämme, denen plötzlich scheinbar Haare wachsen, sind nur ein paar der rätselhaften Phänomene, auf deren Spur sich Dirk Steffens macht.

Hier hauptsächlich wegen des Purpurs.
 
Nachdem Bürgerkriege jahrzehntelang die Republik Rom erschüttert hatten, ließ sich Cäsar zum Alleinherrscher auf Lebenszeit ernennen. Am 15. März im Jahr 44 vor Christus wurde er jedoch Opfer einer Verschwörung im Namen der Republik. Cäsars Vertrauter Marcus Antonius erhob den Ermordeten zum Märtyrer und beanspruchte dessen Erbe für sich. Doch den Sieg im Machtkampf um die Herrschaft trug Cäsars testamentarisch adoptierter Großneffe Octavian davon. Unter dem Namen Augustus gelang ihm das vormals Unmögliche: die dauerhafte Umwandlung der Republik Rom in eine Monarchie.

Sendung für Kinder, Regie: Pierre Lergenmuller (F 2018, 26 Min)

 
Januar 2011: Während Demonstranten bei Massenprotesten in den Straßen von Kairo den Sturz des Präsidenten Husni Mubarak fordern, macht 500 Kilometer weiter südlich ein Team der Universität Basel zwei spektakuläre Entdeckungen. Die erste war ein bis dato unbekanntes Grab, das die Nummer KV64 erhielt und in dem sich zwei Mumien befanden. Es war ursprünglich zur Zeit Amenhoteps III. für eine Prinzessin der 18. Dynastie angelegt worden und wurde einige Jahrhunderte später zur Beisetzung einer Adeligen der 22. Dynastie wiederverwendet. Direkt daneben liegt die bereits bekannte Grabstätte KV40, in der die Basler Forscher nun zum ersten Mal Grabungen durchführten. Dabei stießen sie auf Dutzende von Mumien – ein ungewöhnlicher Fund im Tal der Könige, wo die meisten Grabstätten für nur einen Pharao errichtet wurden. Zunächst schätzten die Archäologen die Zahl der Toten auf 30. Nach monatelanger Zusammenarbeit mit dem Evolutionsmediziner Frank Rühli von der Universität in Zürich kamen sie zu dem Schluss, dass es tatsächlich mehr als 90 sein mussten, überwiegend Frauen aus der Zeit Amenhoteps III. Wer waren diese Frauen? Amenhotep III., der Großvater Tutanchamuns, gilt als einer der größten ägyptischen Pharaonen. Während seiner 40-jährigen Regierungszeit ließ er etliche Bauwerke errichten, die noch heute in Luxor zu besichtigen sind. Er hatte zahlreichen Ehefrauen und Konkubinen aus allen Ecken des ägyptischen Reichs. In seinem Harem – dem neben Familienmitgliedern auch ausländische Ehefrauen und deren Dienerinnen angehörten – sollen bis zu tausend Frauen gelebt haben. Die Archäologen nehmen daher an, dass im Grab KV40 viele dieser Frauen bestattet wurden – möglicherweise die Favoritinnen des Herrschers. Bei der Prinzessin im Nachbargrab KV64 handelt es sich den Basler Forschern zufolge um eine der vornehmsten Frauen des Harems. Die beiden Grabstätten sind eine archäologische Sensation. Ganz in der Nähe schreitet übrigens ein weiteres Archäologieprojekt der Superlative mit großen Schritten voran: die Rekonstruktion des Totentempels Amenhoteps III., der in der Antike bei einem Erdbeben zerstört wurde. Es ist der größte Tempel dieser Art, der je in Ägypten gebaut wurde. All diese Arbeiten liefern neue Erkenntnisse über Amenhotep III., den „Sonnenkönig vom Nil“.

Dokumentarfilm von Richard Reisz (GB 2017, 95 Min)

 
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