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Floki

Meister des Wahnsinns
Also so wie ich den bericht den du weiter oben Verlinkt hast gelesen habe wusste er durchaus schon vorher von dem was geplant war (Er schrieb ja selbst das er sich des öfteren über dinge wie z.B. die Penisgröße beschwert hat) das er dann mit seiner Kündigung und der damit zusammenhängenden Stellungnahme wartet bis nach der Veröffentlichung macht auf mich eben schon den Eindruck das da etwas anderes dahinter steckt.
Ich kenne den Mann nicht und weis nicht was ihn dabei geritten hat (oder eben nicht geritten hat) aber wie gesagt beschäftigt er sich laut seinen eigenen Angaben bereits seit über 30 Jahren mit dem Spiel und davon arbeit er fast 9 Jahre bei dem verantwortlichen Verlag.
Das sein Moralischer Kompass dann ausgerechnet bei sachen wie einer "Penisgrößentabelle" (es wird irgendwie immer lächerlicher je öfter ich es schreibe) und ´der Fehlenden Thematiesierung von Vergewaltigung und ausnutzung von Prostituierten´ anschlägt halte ich dann doch für ein wenig weit hergeholt.

Was das mit den Aktbildern angeht ist es nur Logisch.
Studien haben tatsächlich ergeben das sich auch Frauen lieber andere Nackte Frauen anschauen als Nackte Männer.
Und das Männer lieber Nackte Frauen Betrachten als Nackte Männer sollte irgendwie auch Klar sein.

Aber um noch einmal auf meine Frage zurückzukommen:
Aber jetzt nur mal 3 Fragen aus reiner Neugier.

1. Gibt es auch Völker die Negative Modifikationen auf die Penisgröße bekommen (-1 z.B.)?

2. Gibt es auch eine Entsprechende Tabelle für Frauen (z.B. Brustgröße)?

3. Hat das irgendwelche Spielrelevanten auswirkungen ob man einen Großen oder einen Kleinen Penis hat?
 

Supergerm

Spambothenker
Teammitglied
Generell würfelt man die Größe mit 3W6 aus (oder man wählt).

Bei der Penisgröße gibt es derzeit keine negativen Modifikatoren. Allerdings werden auch nur Menschen, Elfen und Zwerge abgedeckt. Bei Grolmen und vielleicht auch Goblins könnte es zukünftig nöglicherweise anders aussehen.

Es gibt auch eine Brustgrößentabelle für beide Geschlechter. Da kann es auch negative Modifikatoren geben (Unter-, Über- und normalgewichtige Männer -18, fettleibige Männer -8, Elfenfrauen -1, Norbardinnen +2, Thorwaler und einige andere +1).

Außerdem gibt es noch eine Tabelle für die Vaginagröße, dabei haben Elfinnen -2.

Mittelgroße Penisse/Vaginen/Brüste haben keine Modifikatoren bei Sexproben.

Bei unterdurchschnittlichen Penissen gibt es Boni bei Analverkehr (aktiv) sowie Oralverkehr (passiv), dafür Mali bei normalem Geschlechtsverkehr, wenn die Vagina groß oder sehr groß ist. Bei überdurchschnittlich großen Penissen gibt es Boni auf Koitus, welche allerdings geringer werden, wenn die Vagina klein ist (Analverkehr wird dann nicht mehr erwähnt).

Bei sehr kleinen und kleinen Brüsten gibt es Boni wenn man Rahjasutrastellungen anwendet, dafür gibt es bei Mammalverkehr Abzüge. Bei großen und sehr großen Brüsten dreht sich das ganze um.

Kleine und sehr kleine Vaginen geben einen Bonus bei Geschlechtsverkehr (außer die Penisse sind sehr groß oder groß), außerdem Abzüge bei Faustverkehr (passiv). Große und sehr große Vaginen geben einen Bonus bei Faustverkehr (passiv), dafür gibt es die oben genannten Penisabzüge.

Darüber hinaus gibt es noch Tabellen für Schamhaardichte und -frisur.
 

Supergerm

Spambothenker
Teammitglied
WdV ist ganz anders. Die Größe wird nicht auf den Zentimeter genau bestimmt, es gibt keine Analdehnungstabelle und keine Modifikatoren nach Alter.

Aber mal im Ernst: Die Beschreibungen sind eher verspielt, Arcane Codex ist nach meiner Wahrnehmung von der Gestaltung her F.A.T.A.L viel näher.
 

Floki

Meister des Wahnsinns
FATAL?

Aber jetzt mal im Ernst.Braucht man das ganze Zeug wirklich?

Ich meine jetzt mal im Ernst.

Wie Vorpubertär muss man sein um wirklich bei einem Rollenspiel Sex auszuwürfeln.

Klar es hört sich alles wirklich sehr Witzig an und ließt sich bestimmt auch noch witziger aber wer Spielt sowas wirklich aus?
 

Supergerm

Spambothenker
Teammitglied
Klar es hört sich alles wirklich sehr Witzig an und ließt sich bestimmt auch noch witziger aber wer Spielt sowas wirklich aus?
Hin und wieder könnte das Durchwürfeln mit verschiedenen Erregungsstufen ganz lustig sein. Man muß ja nicht jeden Sexakt ausspielen. Ein paar Munchkins können vielleicht auch auf die Idee kommen, vor einer kniffligen Probe nochmal geschlechtlich zu verkehren, da man eventuell Boni bekommen könnte.
 

Floki

Meister des Wahnsinns
Also ich habe mir für GoT mal überlegt ob ich Geschlechtsakte auswürfeln lassen soll einfach weil ja auch ein Guter (oder gegebenenfalls Schlechter) Ruf in so dingen für eine Intrige wichtig sein könnte. War mir aber doch zu Intim um es Explizit auszuspielen oder gar auswürfeln zu lassen.
 

Supergerm

Spambothenker
Teammitglied
Nun gibt es eine offizielle Erklärung:
Als wir uns daran gesetzt haben Wege der Vereinigungen tatsächlich vom Aprilscherz zu einem vollwertigen DSA-Produkt zu machen, war uns klar, dass wir damit ein relativ heißes Eisen anfassen. Wie erwartet haben wir aus verschiedenen Richtungen, teils heftige Kritik erhalten, zu der wir in diesem Artikel Stellung nehmen wollen. Dass wir dies bisher nicht prominent getan haben, liegt nicht daran, dass uns die Meinung der Leser und Fans nicht wichtig wäre oder uns die angesprochenen Themen nicht betreffen. Doch vieles betrifft den ganzen Verlag und musste miteinander besprochen werden. Etwas unter dem der Verlagsbetrieb natürlich nicht leiden darf, denn wir haben alle Hände voll zu tun. Auch erhalten wir unser Feedback nicht nur durch die gängigen Social Media Plattformen wie Facebook, Twitter und Co., sondern auch in Form zahlreicher E-Mails und direkter Kontakte etwa auf Conventions. Was öffentlich sichtbar ist, ist also nicht die einzige Grundlage, auf der wir die Stimmung der Community einschätzen und was gerade prominent durch die Medien geht ist nicht das Einzige, was es zu besprechen gab.

Bei allem Fokus auf der negativen Kritik in diesem Artikel wollen wir auch das Lob und die Unterstützung, die wir für Wege der Vereinigungen aus diversen Quellen erhalten haben nicht vergessen.

Im Wissen, dass man bei einem Buch über Sex jede Menge falsch machen kann, haben wir viele der Regeln und Formulierungen im Buch bereits bei der Erstellung in großem Detail diskutiert. Wobei zum Beispiel Fragen aufkamen, was denn eine männliche von einer weiblichen Brust unterscheidet und wie man Verbalerotik in Regeln gießt. Eine wichtige Prämisse für den Band war, dass wir niemanden bloßstellen oder dafür bestrafen wollten, was er gut findet und wie er (oder sie) ist. Wo immer möglich, haben wir bei Themen, die reale Menschen betreffen, Autoren schreiben lassen, die ein persönliches Interesse daran haben – etwa bei der gleichgeschlechtlichen Liebe. So, dass sie ihre Lebenswirklichkeit und ihre gelebte Erfahrungen nach Aventurien einbringen konnten. Dabei hatten wir am Ende eine Autorenriege, die aus mehr Frauen als Männern bestand und gerade was Sexualität und Geschlechtsidentität angeht, zu einer der vielfältigsten gehört, die je an einem DAS-Buch gearbeitet hat. Ein Bild, das sich auch in anderen Bereichen der Herstellung, wie Spieltest und Lektorat fortsetzt.


Auch bei der Formulierung der Regeltexte haben wir auf inklusive Sprache geachtet, etwa „Personen mit Penis“ statt schlicht immer nur „Männer“ zu schreiben und damit der Vielfalt Aventuriens, unserer Spielerschaft und der realen Welt Rechnung zu tragen. Es war uns außerdem wichtig, nicht nur die gängigsten Vorlieben und Schönheitsideale zu bedienen, was uns unserer Meinung nach auch gut gelungen ist. Auch bei den Illustrationen sollten alle etwas finden können, was ihnen gefällt. Im Making of zu Wege der Vereinigungen von Art Direktorin Nadine Schäkel könnt ihr mehr zu den Illustrationen lesen und erfahren, welche Hintergedanken sie dabei hatte. Bei der Ausgestaltung der Bebilderung hat dann oftmals die persönliche ästhetische Vorliebe dazu geführt, dass wir nun einen Überschuss an Frauen und wenig Penisse zeigen. Was sicherlich keine Quotengleichheit erfüllt, aber nicht bedeutet, dass nur heterosexuell männliche Vorlieben oder gar das bewusste Ausschließen von Elementen eine Rolle spielten.

Während von der einen Seite beklagt wurde, Wege der Vereinigungen sei noch nicht divers genug, wurden wir aus der anderen Richtung aber auch für die progressive und, wie wir finden, menschenfreundliche Linie, die wir mit dem Buch und als Verlag eingeschlagen haben heftig kritisiert.
Ein Kritikpunkt, der uns sprachlos zurückließ war, dass Teile unserer Fans sich so etwas wünschen, war der Widerstand gegen die die Entscheidung, sexuelle Gewalt nicht in Regeln zu gießen. Eine Entscheidung zu der wir weiterhin stehen. Das Schwarze Auge soll unserer Meinung nach nicht dazu dienen, dieses Thema auszugestalten und gerade Wege der Vereinigungen sehen wir als sexpositives Buch, das euch beim Lesen und uns beim Schreiben Freude bereiten soll. Beim Thema „sexuelle Gewalt“ wäre weder das eine, noch das andere gegeben. Aus diesem Grund haben wir sie bei den Regeln außen vorgelassen und sind dort, wo sexuelle Gewalt im Hintergrund vorkommt, nicht ins Detail gegangen.

Es gibt im Kurzgeschichtenband Fesseln der Lust eine Geschichte, die sich diesem Thema annimmt. Amir und die Piraten bedient dieses Thema als Anspielung auf Piratenromane in denen, literaturhistorisch, oft junge Frauen in den Harem eines Seeräubers entführt wurden. In unserer Kurzgeschichte brechen wir bewusst mit dieser Konvention denn mit Amir Honak ist der verführte Entführte diesmal ein Mann in einer Machtposition. Die Phantasie des gefährlichen Liebhabers, bei dem die Grenzen des Einvernehmlichen verschwimmen bleibt. Ein Motiv, das man unter anderem bei 50 Shades of Grey auch heute noch in der Erotikliteratur findet. Die Geschichte ist aber auch inneraventurisch nur eine Fantasie, denn bei Amir und die Piraten handelt es sich um einen inneraventurischen Erotiktext. Diesen präsentieren wir nicht ohne vorweggestellte Inhaltswarnung, Leser werden also im Vorwort von Fesseln der Lust auf den Inhalt hingewiesen und Hörerinnen des Hörbuchs ebenfalls zuvor gewarnt. Denn uns war wichtig, auch wenn in der Geschichte die Grenzen der Einvernehmlichkeit verschwimmen, euch die Wahl zu lassen, ob ihr euch mit dem Inhalt beschäftigen wollt.

Einvernehmlichkeit zwischen Spielern und zwischen Charakteren ist auch das Kernelement unserer Regeln zum Sex und fester Teil der Mechanik. Auch dies war uns wichtig und auch hinter dieser Entscheidung stehen wir, trotz Kritik von Lesern, die sich dadurch bevormundet fühlen. Uns liegt die emotionale Sicherheit der Spieler, die unsere Regeln tatsächlich benutzen, sehr am Herzen.

Auf den Covern von Sinnestaumel & Begierde und Intrigenspiel & Leidenschaft zeigen wir jeweils ein gleichgeschlechtliches Paar und weitere werden in den Büchern auf Illustrationen dargestellt und beschrieben. Hierfür wurden wir unter anderem in den sozialen Medien stark kritisiert und teilweise auch persönlich beleidigt. Doch auch in diesem Fall stehen wir absolut zu der Gestaltung der Bücher, denn sie spiegelt unser Aventurien wieder, in dem alle sexuellen Orientierungen einen Platz haben. Gleichberechtigung war schon im ersten DAS-Regelwerk aus den 80er Jahren ein Teil des Spiels und wir gestalten alle unsere Bücher, darunter auch Wege der Vereinigungen, in dieser Tradition. Dazu gehört es für uns auch, zu zeigen, dass es in Aventurien mehr als eine Form der Liebe und mehr als zwei Geschlechterrollen gibt und diesen Themen Platz in unseren Büchern einzuräumen.

Selbst für die Gleichstellung von Männern und Frauen in Wege der Vereinigungen oder dafür, das Buch überhaupt umzusetzen haben wir Kritik erfahren. Ein Buch über Sex im Rollenspiel erschien vielen wie ein unnötiger Tabubruch. Doch die Sexualität eines Helden kann viel über seine Motivation aussagen. Sexualität prägt jede Gesellschaft und beinahe jede soziale Interaktion, nicht nur in Aventurien.

Ein weiterer Kritikpunkt war die Wiedergabe von faulen Klischees in der Tabelle zur Penisgröße. Die Aussage, dass Waldmenschen einen größeren Penis haben, wurde von uns nicht ausreichend reflektiert und ohne böse Absicht verwendet. Dabei nimmt die ganze Tabelle, auch wenn sie gerade die gesamte Diskussion um Wege der Vereinigungen bestimmt,, lediglich einige Zeilen in einem 240-seitigen Buch, an dem zahlreiche Autoren mit Herzblut beteiligt waren. Die gesamte Tabelle ist letztlich ein Überbleibsel aus dem Beginn als Aprilscherz und selbst nur ein Witz. Das Schwarze Auge ist ja durchaus als regellastiges Spiel mit zu vielen unnützen Modifikatoren verschrien. Dieses Bild wollten wir aufgreifen und haben deswegen in der Persiflage auch absurde Modifikatoren in die Tabelle zur Penisgröße untergebracht. Dabei haben wir uns bei wenigen Zahlen unnötiger Weise von einem billigen Klischee reiten lassen.
Wege der Vereinigungen befindet sich bereits im Druck, doch in der PDF Version des Buchs werden wir die Tabelle durch einen anderen Kasten ersetzen, damit sie unserem Anliegen mit Wege der Vereinigungen nicht weiter im Wege steht. Wir werden uns etwas anderes einfallen lassen.



Was uns bei allen Kontroversen um Wege der Vereinigungen wichtig ist, ist bei allen unterschiedlichen Meinungen, die Menschen hinter den Büchern und Bildschirmen nicht zu vergessen und Diskussionen zuzulassen. Nur so können wir die konstruktive Kritik erhalten, die uns hilft, unsere Produkte zu verbessern und eure Meinungen zu verstehen. Gerade auf Kritik, die ohne Rezeption der betroffenen Werke vorgebracht wird können wir allerdings nur schwerlich sinnvoll reagieren.

Wie ihr sicherlich aus dem Artikel lesen konntet, sind unsere Werte als Menschen und als Firma progressiv, menschenfreundlich und liberal. Wir stehen entschieden gegen Rassismus, Sexismus und Homophobie und sehen für nichts davon einen Platz in unserer Gesellschaft. Gerade darum trifft uns Kritik, die uns diese Werte aufgrund vorgefasster Meinungen und Dogmen abspricht, auch persönlich. Sie schadet dem eigentlichen gemeinsamen Anliegen einer toleranten Gesellschaft und einem dazu passenden Rollenspiel.

Das Schwarze Auge hat viele Fans mit ebenso vielen Geschichten und Ansichten, die uns alle willkommen sind. Einzig Intoleranz und Hass werden wir nicht dulden und wir bitten euch, zu respektieren, wenn wir zu unseren Entscheidungen stehen. Bei einem kontroversen Buch wie Wege der Vereinigungen ist es nur natürlich, dass viele Emotionen im Spiel sind und jeder Fehler auffällt – und Fehler hat es sicherlich gegeben, auch wenn wir vom Buch als Ganzes überzeugt sind.

Darum entschuldigen wir uns bei allen von euch, die wir mit Wege der Vereinigungen in irgendeiner Form verletzt haben. Die war niemals unsere Absicht. Wir werden aus den Kontroversen mit geschärftem Blick und größerem Problembewusstsein hervorgehen und in Zukunft noch stärker darauf achten, dass die Fehler aus Wege der Vereinigungen sich nicht wiederholen.

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alexandro

Kainskind
Ein Kritikpunkt, der uns sprachlos zurückließ war, dass Teile unserer Fans sich so etwas wünschen, war der Widerstand gegen die die Entscheidung, sexuelle Gewalt nicht in Regeln zu gießen.

Klarer Fall von: nicht verstanden, worum es bei der Kritik ging.

Mike hatte bewusst den Kurzgeschichtenband ja bereits angesprochen und bemängelt, dass sexuelle Gewalt in diesem Buch verharmlost wird und deren Folgen nicht gezeigt werden. Daraus ein "der wollte Regeln für Vergewaltigungen" zu machen, zeigt deutliche Defizite auf der Verstehensebene (und auch sonst hat diese "Rechtfertigung" einige unschöne Elemente und ad-hominems).
 

alexandro

Kainskind
Dann wäre es hilfreich gewesen deutlich zu machen, wo denn diese angeblichen "Schreie nach Vergewaltigungsregeln" zu finden waren.

Ansonsten ist das nämlich nur ein Strohmann.
 
3. Hat das irgendwelche Spielrelevanten auswirkungen ob man einen Großen oder einen Kleinen Penis hat?

Bin schon lange nicht mehr DSA-Spieler, kann also nur Vermutungen äußern:
- Charaktere mit großem Penis haben in Notsituationen einen 10ft Pole zur "Hand". Ob man den dann wirklich einsetzen will um den Boden nach Fallen abzutasten oder Monster anzustubsen sei jetzt aber mal dahingestellt...
- Charakter mit kleinem Penis können vielleicht als Diebeswerkzeuge gebraucht werden. Nach dem Motto: "Für das Schloß brauche ich ein winziges spitzes Teil... Sonja, kannst du mal unser Elfchen spitz machen ?" :)
- Ein großer Penis kann (ja nach Charakterposition) als Fahnenmast, Kleiderständer (hihi Ständer) oder Sonnenuhr benutzt werden. Letzteres geht auch mit einem kleinen Teil, aber da sind dann Würfe auf Wahrnehmung fällig.

Jenga !
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PS: Und ein großer Penis kann auch vom Adel eingesetzt werden um in der Außenpolitik den Standpunkt klarzustellen.
 
Zuletzt bearbeitet:

Floki

Meister des Wahnsinns
@alexandro
Nun aber mal ehrlich.
Es ist ein Spiel. Darüber sollten sich doch bitte alle einig sein.
Die Frage die man sich jetzt stellen sollte ist eigendlich.
Will ich das mein Charakter Vergewaltigt wird?
Und.
Will ich mit meinem Charakter jemand anderes Vergewaltigten?

Muss ich sowas unbedingt in regeln packen oder mich in einem Hintergrundbuch darüber auslassen wie schlimm es ist?

Wie gesagt denke ich eher nicht.
 

alexandro

Kainskind
@Floki Das hat auch niemand gesagt oder gar gefordert (wie gesagt: Strohmann).

Ich finde es nur amüsant, wie sich die Leute hier darüber echauffieren, dass es jemand gewagt hat zu einem Fantasieprodukt für ein Spiel eine schlechte Kritik zu schreiben (die zudem noch recht zahm und gemäßigt ist - wer hier im Forum seinerzeit die "Kritiken" zu Degenesis oder Opus Anima erlebt hat, der weiß was echte Verrisse sind, die auch die Grenze zu persönlichen Angriffen auf die Macher überschritten haben) - einige haben gesagt, dass ihnen das Produkt nicht gefallen hat und ihre Gründe dafür dargelegt. Der Verlag hat im Grunde gesagt "ist nicht falsch, was ihr da sagt, aber es ist halt ein Spaß-Produkt und da haben wir uns nicht die Arbeit machen wollen da differenzierter zu arbeiten" - was ich persönlich vollkommen OK finde, allerdings meine Bereitschaft nicht gerade erhöht, mich mit dem Produkt auseinanderzusetzen (und auch nichts daran ändert, dass die Kritiker auf ein reales gesellschaftliches Problem hinweisen).

Insofern kann man die negativen Reviews einfach stehen lassen: wer mit den Klischees kein Problem hat kann sich das Buch holen (bzw. hat es wahrscheinlich schon), wer damit Probleme haben könnte ist auf diese Weise vorgewarnt. Win-win.
 
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Floki

Meister des Wahnsinns
Das hat auch niemand gesagt oder gar gefordert (wie gesagt: Strohmann).
Mich würde ja interessieren was du mit deinem Strohmann immer hast.
Aber zum Thema.
Wenn ein Kritikpunkt das fehlen von Vergewaltigungsregeln bzw. Einem Kapitel über Vergewaltigung ist dann muss man nicht noch mal explizit dazu sagen das man es gerne drin gehabt hätte.

Wenn du beim Italiener einen Salat bestellst und dann Kritisierst das keine Tomaten drin sind musst du auch nicht noch einmal anmerken das du gerne Tomaten drin gehabt hättest weil die Kritik das sie fehlen den Wunsch danach schon mit einschließt.

Ich finde es nur amüsant, wie sich die Leute hier darüber echauffieren, dass es jemand gewagt hat zu einem Fantasieprodukt für ein Spiel eine schlechte Kritik zu schreiben
Auch hier geht es nicht darum das er eine Schlechte Kritik geschrieben hat sondern darum wie er es tut.
Wie gesagt arbeitet der gute Herr 9 Jahre für den Verlag bzw. Eng mit diesem zusammen.
Seit 1985 befasst er sich mit dem Spiel.
Er kritisiert unter anderem das Waldmenschen (sprich Farbige) einem im durchschnitt größeren Penis haben und begründet diese Kritik damit das es ein veraltertes Bild davon darstellt wie Weiße Gutsherren über ihre Schwarzen Sklaven denken (ist jetzt nicht wörtlich zitiert aber im Sinn entspricht es dieser Aussage).
Ich lasse es jetzt mal dahingestellt ob es wirklich eine Studie gibt die aussagt das Farbige einen größeren schwengel haben als weiße.
Wenn man jetzt aber sieht das es durchaus auch andere Spezies gibt die einen Durchnittlich noch größeren Penis haben ist seine Aussage über den Grund seiner Kritik einfach falsch.
Auch kritisiert er das in dem Buch mehr Brüste als Schwänze zu sehen sind.
Gut das mag tatsächlich stimmen ist aber auch nicht verwunderlich wenn man die Zielgruppe von Rollenspielen betrachtet.
Allerdings ändert es nichts an der Tatsache das er in der Zeit in der er für den Verlag arbeitet und sich davor mit dem Spiel befasst hat bestimmt das ein oder andere DSA Buch gekauft hat auf dem eine Frau mit nackten Brüsten auf dem Cover zu sehen war. Und er wird bestimmt auch an dem ein oder anderen Buch dieser Art gearbeitet haben.
In meinen Augen hat er wie gesagt einfach zwei Themen genommen die bei uns in Deutschland immer ziehen (Rassismus und Sexismus) und diese genutzt um zum einen seinen Ehemaligen Arbeitgeber schlecht zu machen (der ja laut seiner Aussage beides Fördert oder zumindest blauäugig hinnimmt) und sich selbst als 'Held' darzustellen (er hat ja immer wieder darauf hingewiesen das wie falsch dieses verhalten ist und hat dann als letzte Konsequenz gekündigt).
Die Tatsache das er dann noch explizit darauf hinweist das es bei D&D solche Dinge nicht gibt (was damit begründet wird das der Beispielkrieger dort Schwarz anstatt weiß dargestellt wird) tut dann sein übriges und es würde mich nicht wundern wenn wir seinen Namen in absehbarer Zeit tatsächlich auf einer D&D Publikation lesen würden.

Abschließend will ich noch eine Sache sagen.
Ich mag DSA nicht (was ich schon öfter an verschiedenen stellen kund getan habe) und wenn man mich fragen würde ob man Wege der Vereinigung wirklich gebraucht hätte würde ich diese Frage mit einem lauten 'Hell No!' beantworten.
Wie gesagt geht es bei meiner Kritik nicht darum das WdV und DSA kritisiert wurden sondern darum wie es gemacht wurde.
Das wäre das gleiche wie wenn ein Mitarbeiter von Games Workshop nach Jahren kritisieren würde das Space Marines immer Männlich und, bis auf wenige Ausnahmen, immer Weiß sind.
 

alexandro

Kainskind
Mich würde ja interessieren was du mit deinem Strohmann immer hast.
Aber zum Thema.
Wenn ein Kritikpunkt das fehlen von Vergewaltigungsregeln bzw. Einem Kapitel über Vergewaltigung ist dann muss man nicht noch mal explizit dazu sagen das man es gerne drin gehabt hätte.

Du verstehst anscheinend nicht, was ein Strohmann ist. :meh:

Die Aussage "ein Kritikpunkt ist das Fehlen von Vergewaltigungsregeln" ist schlichtweg FALSCH (entweder Lüge oder einfach Unkenntnis) - das wurde an dem Produkt niemals kritisiert.


Ich lasse es jetzt mal dahingestellt ob es wirklich eine Studie gibt die aussagt das Farbige einen größeren schwengel haben als weiße.

Gibt es nicht. Zumindest keine seriöse.

Wenn man jetzt aber sieht das es durchaus auch andere Spezies gibt die einen Durchnittlich noch größeren Penis haben ist seine Aussage über den Grund seiner Kritik einfach falsch.
Warum? Deine Aussage ist also "eher rassistische Klischees sorgen dafür, dass sie keine rassistischen Klischees mehr sind"? Der Gedankengang dazu würde mich interessieren.

Auch kritisiert er das in dem Buch mehr Brüste als Schwänze zu sehen sind.
Gut das mag tatsächlich stimmen ist aber auch nicht verwunderlich wenn man die Zielgruppe von Rollenspielen betrachtet.
Angesichts deiner ziemlich dümmlichen Pseudo-Studien ("Frauen schauen sich gerne nackte Frauen an - hat mir der Chihuahua meiner Wahrsagerin erzählt") spare ich mir mal einen Kommentar dazu.

Allerdings ändert es nichts an der Tatsache das er in der Zeit in der er für den Verlag arbeitet und sich davor mit dem Spiel befasst hat bestimmt das ein oder andere DSA Buch gekauft hat auf dem eine Frau mit nackten Brüsten auf dem Cover zu sehen war. Und er wird bestimmt auch an dem ein oder anderen Buch dieser Art gearbeitet haben.
Vermutungen und Unterstellungen. *gähn*

In meinen Augen hat er wie gesagt einfach zwei Themen genommen die bei uns in Deutschland immer ziehen (Rassismus und Sexismus) und diese genutzt um zum einen seinen Ehemaligen Arbeitgeber schlecht zu machen (der ja laut seiner Aussage beides Fördert oder zumindest blauäugig hinnimmt) und sich selbst als 'Held' darzustellen (er hat ja immer wieder darauf hingewiesen das wie falsch dieses verhalten ist und hat dann als letzte Konsequenz gekündigt).
Die Tatsache das er dann noch explizit darauf hinweist das es bei D&D solche Dinge nicht gibt (was damit begründet wird das der Beispielkrieger dort Schwarz anstatt weiß dargestellt wird) tut dann sein übriges und es würde mich nicht wundern wenn wir seinen Namen in absehbarer Zeit tatsächlich auf einer D&D Publikation lesen würden.

Er hat nicht seinen Arbeitgeber schlechtgemacht. Du machst Fronten auf, wo keine sind. Er hat erklärt, warum er nicht mehr bei DSA ist und fertig - er hat weder seinen ehemaligen Arbeitgeber abgewertet, noch sich selbst irgendwie hochgehandelt. Er hat einfach seine Gedanken zu der letztendlichen Umsetzung des Produkts geschrieben (welche keinen Unterschied macht, egal ob er vorher bei dem Verein war oder nicht).

Und bei D&D kommt bei Ulisses raus (den Verein, den er gerade verlassen hat) eigene Sachen dürfen die sowieso nicht schreiben, insofern zeugt deine "Verschwörungstheorie" von beispielhafter Unkenntnis. :ROFLMAO:
 
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BoyScout

Dhampir
oh, es gibt durchaus eine Lösung, ein Buch wegen Verharmlosung zu kritisieren, ohne sich bestimmte Inhalte zu wünschen. Indem es gar nicht geschrieben wird!
Gar nicht so schwierig, oder?


Ungeachtet dessen finde ich die ganze Veranstaltung um WdV inkl. des Buches einfach nur peinlich für die RPG Community. Aber ich habe oft den Eindruck, viele DSA Spieler sehen sich irgendwo ohnehin wie ein separates, exquisites Klientel abseits vom übrigen unrealistischen RPG, da wird das auf den Rest wohl nicht zurückfallen.
 

Skar

Dr. Spiele
Teammitglied
Administrator
Blutschwert
Ungeachtet dessen finde ich die ganze Veranstaltung um WdV inkl. des Buches einfach nur peinlich für die RPG Community. Aber ich habe oft den Eindruck, viele DSA Spieler sehen sich irgendwo ohnehin wie ein separates, exquisites Klientel abseits vom übrigen unrealistischen RPG, da wird das auf den Rest wohl nicht zurückfallen.
Seh ich anders.
Durchs WdV zeigt sich DSA so erwachsen, dass es sich selbst auf die Schippe nehmen kann.

Das zeigt wahre Größe des Verlags und zum anderen adelt es das Hobby Rollenspiel.

Denn ein Hobby, das seit seinem Anbeginn bestrebt ist, größer zu werden und mehr Zielgruppe zu erschließen, dass als Nische gesehen wird und es nicht schafft vom Mainstream akzeptiert zu werden, kann sich gerade dadurch profilieren, dass es ein Produkt mit Fremdschämpotenzial stolz nach oben hält. Es zeigt damit, dass "Nische" nicht gleichbedeutend zu "Ducken" ist.

Und WdV ist eben genau so aufgelegt, dass es einem strengen Blick standhält. Einem dem zB Fatal nicht stanhalten kann.

Tolles Produkt. Muss man nicht kaufen, muss man erst recht nicht spielen, aber toll, dass es herausgekommen ist.
 
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