Vom 'Informationspoker' zum 'Knowledge hoarding'

AW: Vom 'Informationspoker' zum 'Knowledge hoarding'

LamiaVampir schrieb:
wobei es da dann wieder die gibt die ihr mau....mund nicht aufmachen...

@Lamia wer nicht das Maul aufbekommt hat aus meiner Sicht sein Recht verwirkt sich im nachhinein zu beschweren...

Meine Spieler nutzen es auch, allerdings muss man sie öfters mal sanft in die Richtung prügeln...
 
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szene vor etwa 4monaten silvers wohnung, neue spieler bekommen soweit alles in ordnung...spielrunde etwas zäh, das meiste hat sich zwischen dem meister und mir abgespielt mit dem absoluten versuch die andern 3 einzubinden, wir waren nur mit einbinden beschäftigt...kam nix...danach die frage; wie wars?(wir haben wirklich versucht was aus ihnen rauszukitzeln)...ergebnis keine antwort...nur etwa 3wochen später wurde ausgerichtet das der spielleiter stil ihnen nihct passen würde und uns wurde noch ein schönes leben gewünscht...
 
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Agroschim schrieb:
Aber ich meine, das Ganze ist doch kein Problem des Rollenspiels. Es ist eindeutig ein Problem [...] in der Kommunikation unter den Spielern...

Klar, aber das sind letztlich alle Probleme im Rollenspiel.

Rollenspiel = Kommunikation unter den Spielern
 
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Ich würde noch nicht soweit gehen das als 'Problem unter den Spielern' zu definieren... immerhin gibt es unsere Runde (mit unwesentlichen Fluktuationen) seit einiger Zeit (2 Jahre+) und (die meisten) können noch miteinander reden ohne Rasereiwürfe zu machen.

Wie schon angesprochen gibt es auch das komperative Rollenspiel in dem die Spieler auch gegeneinander arbeiten - Ich denke das ist eine ebenso legitime Art des RPGs wie die kooperative. Man sollte nur dabei Methoden entwickeln die lange Auszeiten verhindern.

Als eine Möglichkeit könnte ich mir das 'Blue booking' vorstellen. Wer etwas ausserhalb der Gruppe verborgen abhandeln will notiert es in einem Notizbüchlein(kleines A5 billig-ding) und reicht es bei Zeiten dem SL. Der SL kann immernoch ihn oder sie kurz 'nach draussen' zitieren wenn es ihm gerade vom Spielfluss passt (Rest braucht ne Pause bzw. beschäftigen sich mit etwas Intime).
Die meisten Dinge, denke ich, kann man allerdings dadurch lösen.

Beim kooperativen Spiel sollte es echt keinen Grund für ein 1:1 geben- Der SL hat immerhin viel Arbeit auf die Szenerie verwendet und gibt sich Mühe die Stimmung aufzubauen. Wenn er nun eine Szene ausserhalb abspielt, können die anderen gar nicht sehen wie viel Liebe und Detail darin stecken... sie bekommen es (im besten Fall) aus zweiter Hand erzählt.
Zudem bricht die Spannung und die Motivation rapide ein wenn man ne halbe Stunde lang nur dasitzt - das ruiniert potentieller Weise auch das weitere Spiel.
 
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roland.rpg schrieb:
Klar, aber das sind letztlich alle Probleme im Rollenspiel.

Rollenspiel = Kommunikation unter den Spielern

Die Erkenntnis ist wahrlich trivial.
 
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LamiaVampir schrieb:
aber man muss es manchen dennoch sagen...

Mir nicht.

Das beschriebene Problem ist wirklich kein Problem mehr, das auf die Kommunikation der Spieler in ihrer Rolle als Spieler untereinander zurück zu führen ist und Rollenspiel in diesem Sinne meint nur Kommunikation der Spieler unter einader, nicht Kommunikation der Freunde am Tisch, da hat man seine Position als Spieler verlassen. Wenn man deratige Paranoia gegen Freunde schiebt sollte man sich mal um die Freundschaften Gedanken machen.
 
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