Umgang in RPG-Gruppen mit/bei Konflikten

Ganz allgemein sollte man niemanden den Spaß versauen :D
[Werde ansonsten mal den Thread mit dem Thema "soz. Umgang in RPG-Gruppen bei Konflikten" auftrennen]
 
häufig aber nicht möglich, nimm Vampire wird meist abends gespielt, wenn du dann aussteigst sitzt Du dumm rum; da dann schon alle anderen Runden laufen, klasse !!!

also wenn ich die Wahl zwischen Dumm rumsitzen und meinen Char durchziehen haben, ist die Wahl ein einfach. Wenn ich die Möglichkeit habe zu wechseln, klar wechseln. Auch Con habe ich viele Situation erlebt, wo die Mitspieler einfach danach schreien, mal entsprechende Reaktionen zu bekommen.

Und macht dir das dann wirklich "Spaß", gegen alle anderen am Tisch zu spielen, und zu sehen wie sie auch keinen Bock mehr auf die Runde zu haben?

Wie gesagt, mir würde das keinen Spaß machen.
Wenn ich nicht mehr wechseln könnte, würde ich wohl aussteigen, schauen ob noch eine nette Gesprächsrunde, Brettspiele etc. zur Verfügung stehen, oder eben heimgehen und dort irgendwas machen, was mir Freude bereitet.
Sollte dies nicht gehen, weil ich auf eine Mitfahrgelegenheit angewiesen bin, die noch bleiben mag - na gut, dann würde ich wahrscheinlich eher noch etwas lesen, als mir die Stimmung endgültig von einer Gruppe verhageln zu lassen, mit der ich nicht spielen mag.
 
Macht was draus, Jungs! Den Keller teilt ihr euch mit Boyscout und Niedertracht, also mit der coolen Gang. Auf gute Gesellschaft! Bloß keine Kinder verhauen oder soziale Kompetenz zeigen! Und immer dran denken: ihr wisst es immer besser.

Sind das 2 Juristen in dem Keller?
Bin ich auch da? Und wenn ja, wie verhindern wir das die Mukke von Niedertracht aufgelegt wird?
 
Wenn einer meiner regulären Mitspieler, einer meiner Freunde geht, weil ihn die Runde so sehr ankotzt das der Leidensdruck so groß ist das er sich diesen Mist nicht mehr antun möchte, dann ist etwas im Argen und dann verliere ich meinen Spielspaß auch ganz schnell mit und die Runde ist im Eimer selbst wenn ich nichts mit dem Grund warum er geht zu tun habe.
Man kann aber nach einer gemeinsamen Lösung suchen. Das ist ehrlich gesagt auch gar nicht so schwierig.

Wir hatten bei D&D einen Mitspieler (= ein sehr guter Freund), der mußte unbedingt immer böse Charaktere spielen, obwohl der Rest nicht auf diesem Trip war. Man stellte halt fest, daß das nach einiger Zeit nicht mehr weiterging - keiner hatte mehr richtig Spaß. Bei einem gemütlichen Trinkabend (noch bevor alle den Arsch voll hatten), wurde das Thema angesprochen.

Ende vom Lied? Wir haben wieder mehr Shadowrun gespielt und D&D dann ohne ihn. Das war für ihn auch okay.

Man muß den "störenden" Spieler ja nicht mit einem Tritt in die Eier vor die Tür befördern. Das geht auch ganz sozial.

Bis vor ein paar Jahren konnte ich DSA nicht mehr sehen. Als unsere Runde dann DSA spielen wollte, habe ich gleich gesagt, daß ich nicht mitspielen werde, aber kein Problem habe, wenn der Rest spielen möchte, sofern wir weiterhin noch Shadowrun spielen.

Macht was draus, Jungs! Den Keller teilt ihr euch mit Boyscout und Niedertracht, also mit der coolen Gang. Auf gute Gesellschaft! Bloß keine Kinder verhauen oder soziale Kompetenz zeigen! Und immer dran denken: ihr wisst es immer besser.

Kollege nicht jedes "Gefällt mir" meinerseits ist Sarkasmus. Aber wenn dein Selbstbewußtsein so im Eimer ist, lasse ich dich einfach in Ruhe.


Und wenn ja, wie verhindern wir das die Mukke von Niedertracht aufgelegt wird?
Koks und Nutten.
 
Kollege nicht jedes "Gefällt mir" meinerseits ist Sarkasmus. Aber wenn dein Selbstbewußtsein so im Eimer ist, lasse ich dich einfach in Ruhe.

Nun lass ihn doch. Philosophie 2tes Semester oder sowas - er kommt schon noch von selbst drauf. ;-). Arlecchino ist schon irgendwie cool - und bis wir aus dem Keller auch wieder rausdürfen gibt's halt die Cutting Crew. Solange du diesen Gangsterrap von der Anlage lässt :)

Man kann aber nach einer gemeinsamen Lösung suchen. Das ist ehrlich gesagt auch gar nicht so schwierig.

Wir hatten bei D&D einen Mitspieler (= ein sehr guter Freund), der mußte unbedingt immer böse Charaktere spielen, obwohl der Rest nicht auf diesem Trip war. Man stellte halt fest, daß das nach einiger Zeit nicht mehr weiterging - keiner hatte mehr richtig Spaß. Bei einem gemütlichen Trinkabend (noch bevor alle den Arsch voll hatten), wurde das Thema angesprochen.



Ich sach ja nicht dass das nicht geht. Nur das es eben manchmal gar nicht so einfach ist. Das man - mit ein bisschen Verstand und gutem Willen - eine für alle Seiten zufriedenstellende Lösung finden kann, geschenkt. Verstand und guter Wille sind nur gelegentlich Mangelware und wenn Teylen an die Decke geht und Teylen mit mir in einer Runde ist, der ich mir das durchaus auch zutraue - dann hast du die Scherben schneller da als gedacht. Mit 2 Atü geht das allerdings in der Tat auch einfacher, hab ich auch schon bemerkt. Wir haben nur das Problem - wenn wir zusammen trinken quatschen wir nicht über Rollenspiele. Oder selten...
 
"Ist das wirklich nötig?"

Eure Diskussion über Konfliktlösung ist übrigens unglaublich erkenntnisreich. Die Demonstration hier im Thread sowieso.
 
Niedertracht die Mühe mit den "Konfliktlösungen" strebt man n.m.M. bei festen Runden an, insbesondere, wenn mit vier von fünf Spielern super auskommt, damit alle damit leben können und Spielspaß haben. Funktioniert in Regelfall auch.

Auf Cons gebe ich mir diese Mühe für einmaliges Spielen selten.
 
Gerade weil ich weiß das ich die Neigung habe zu explodieren versuche ich es in Runden mit Freunden und Bekannten mit einer anderen Strategie als in Runden mit Fremden. Wobei, als kleine Anmerkung, eine mir unbekannte, fremde Person so bei der zweiten bzw. dritten Runde schon zum Bekannten aufsteigt.

Der Grund dafür ist relativ einfach der das ich in der Regel weiter spielen mag.
Wenn jetzt mein Temperament entfacht wird braucht es mitunter nicht mal einen zweiten um die Situation derart eskalieren zu lassen das ein Spiel erstmal hinfällig ist; mitunter vielleicht sogar dauerhaft.

Hierbei besteht die Herausforderung das der Versuch es nicht anzusprechen sich in der Regel fatal äußert.
Wobei mein Eindruck von der Rollenspielszene gerade der ist das man versucht es solange irgendwie möglich nicht anzusprechen. Das heißt die Personen erkennen an und für sich ab einen bestimmten Punkt das ein Unbehagen entstanden ist das ihren Spielspaß vermindert oder gar erudiert hat oder schließen von dem fehlenden Spaß auf ein Unbehagen. Oftmals fallen den Personen dann auch kleinere oder größere Faktoren auf die sie auf den Spaßverlust beziehen können.

Wenn es nicht angesprochen wird summieren sich die Faktoren in der Auswirkung und dem Störfaktor, mitunter auch in der Anzahl, auf und nicht selten wird damit eine Schuldzuweisung getätigt die sich gegen den Mitspieler richtet den man dafür für Verantwortlich hält bzw. verantwortlich macht.
Das Problem verstärkt sich wenn man auf die Idee kommt es Inplay zu addressiern.
Einerseits werden, wenn es nicht erkannt wird - was wahrscheinlich ist -, die Schuldzuweisungen verstärkt da der Eindruck hinzukommt das man es addressiert hat und der Mitspieler jetzt in der absichtlichen Ignoranz des Umstand das das Thema angesprochen wurde, gar böswillig, weiter den Spaßverlust hinnimmt beziehungsweise die Störfaktoren als Strafe ausübt.
Andererseits merkt mitunter der betroffene Mitspieler beziehungsweise die Gruppe das sich der Spieler im Spiel merkwürdig und u.U. offenbar außerhalb des Gruppenvertrag verhält, mitunter destruktiv agiert. Da die Gründe für das Verhalten selbst bei großer Empathie kaum zu eratten sind besteht die Gefahr das man nunmehr eine Schuldzuweisung gegenüber den Spieler tätigt. Selbst wenn die Gründe erkannt werden besteht die Verletzung des Gruppenklimas, geschieht vermutlich eine Schuldbetrachtung, vergiftet es das Klima.

Die erste Kommunikation die danach erfolgt geschieht, leider meiner Beobachtung nach in der Regel, nicht mit dem Betroffenen Mitspieler sondern mit anderen Mitspielern die man als Leidesgenossen wähnt, unter Ausschluss des betroffenen Mitspieler.
Das wiederum führt nicht dazu das man sich einer konstruktiven Lösung nährt sondern es eskaliert die Situation einseitig. Die eigenen Schuldzuweisungen, Urteile, negativ Beobachtungen werden bestätigt, die Schuldzuweisungen, Urteile, negativ Beobachtungen der anderen werden hinzugefügt und als letztliche Eskalation bilden sich gänzliche neue Schuldzuweisungen, Urteile und negativ Beobachtungen.
Die Suppe kocht solange bis den beteiligten endgültig der Deckel hoch geht man man den Schuldigen Mitspieler stellt.
Aus dem "Mir gefällt nicht das er den Eindruck erweckt Charaktere des Typs X zu benachteiligen/bevorteilen" ist dann ein "Du rassistisches, soziopathisches, Leute bevorzugendes, destruktives Schwein mit dem man nicht reden kann wie konntest du nur! Mach die Scheiße mal wieder gut oder verpiss dich!" geworden.
Was leider meiner Erfahrung nach nicht einmal eine Übertreibung ist. Das heißt ich hörte da mit wie Mitspieler sich hochschaukelten, anfingen anderen Mitspielern (in dem Fall der Spielleitung) tatsächlich Rassismus zu unterstellen, ohne mit diesen ein Gespräch oder eine Lösung gesucht zu haben. Dachte mir 'wtf?' und hab mich leicht sprachlos geschlichen.
Auch kleinere Variationen dessen habe ich schon miterlebt,.. wo oftmals der Versuch die Leute runterzubringen ("Red' nicht mit mir, red' mit ihnen.", "Sei nett zu denen, die wollen dir nichts böses", "Die hassen dich nicht", "Die finden es höchstens uncool wenn du dich so hinterrücks an andere wendest als mit ihnen zu sprechen") nur bedingt fruchtet.

Kurz: Nicht reden, ist ein Recipe For Desaster.

Auch bei vielen Threads im Forum kann man eigentlich sagen: "Redet doch bitte miteinander."
Weil es auch nichts bringt wenn man Leute im Forum aus seine Seite zieht, so anstelle zusätzlich oder als Ergänzung zum Klüngeln mit Mitspielern.


Daher hilft nur reden.
Damit der Verstand nicht in der Wut unter geht und ein guter Wille von Wut und Griesgram erstickt oder gar pervertiert wird. Damit die fuse gelöscht wird bevor das Fass hoch geht.

Das heißt zunächst vorab reden.
Darunter fällt für mich auch, bezugnehmend auf den Ursprungsthread, das man klar kommuniziert was man will, was man nicht will und was man plant zu machen. Ich weiß das ich grantig werde wenn in einer Runde wo ich ein kooperatives Spiel erwarte plötzlich PvP bekomme, egal ob viel oder "ein bisschen". Das kann ich mir und anderen ersparen in dem ich entweder klare Ansagen mache oder bekomme.

Das heißt dann auch selbst Kleinigkeiten oder einfache Bedenken, die sich im Spiel ergeben, vorab deutlich anzusprechen beziehungsweise zu kommunizieren. Mit dem bzw. den Betroffenen und nicht erst wenn die ersten kleinen Rauchsignale aus den Ohren dampfen.
Normalerweise, wenn man das rechtzeitig macht, ist der Ton dann auch umgänglicher. Das heißt man kann besser sagen: "Hey, ich mag dir ja nichts, aber der vampirische Kind Charakter auf einem Pfad bzw. mit Menschlichkeit drei passt so nicht in die Gruppe von erwachsenen vampirischen Charakteren die gerade frisch gespatet wurden und Menschlichkeit um sechs bis sieben haben."
Was entspannter ist und einen etwaigen künftigen Konflikt besser behandelt als wenn man im Spiel, bei einer Szene, nachdem der Charakter hat durchklingen lassen das der Mitspieler weniger Sabbat spielen mag, in einer Gruppe wo PvP tabu ist, nachdem der Char sich leicht Gruppen untauglich verhielt, diesem Inplay wortwörtlich eine Pistole an den Kopf zu setzen. Die eigene Eskalation über Inplay ist da einfach Mist.

Man kann sich auch entscheiden Dinge hinzunehmen. Aber dann sollte man die auch wirklich hinnehmen.
Das heißt wenn ich nicht deutlich sage das ich es Mist finde wenn meiner Giovanni für ein Abenteuer der Geist abgeholt wird, dann sollte ich danach auch den Mitspieler dafür nicht angreinen und den Deckel hochgehen lassen.
 
Auch wenn ich nicht unbedingt zur explodierenden Sorte gehöre, so kann ich den Beitrag nachvollziehen und finde er trifft den Nagel auf den Kopf.

Läuft für mich eigentlich unter der Prämisse Fairness.
 
Enough said. Weiß auch Jeder mit minimaler Sozialkompetenz.
Mit dem wissen stimme ich dir auch zu. Nur das Umsetzen, da tun sich viele schwer. Häufig weil das Problem eben gar nicht erst erkannt wurde als solches. Man regt sich halt nur ein wenig auf. Vll quatscht man auch nur einfach. Aber es entwickelt sich irgendwann eines daraus, dass man nicht mehr so leicht ignorieren kann.

Ganz allgemein gilt vll. auch: Früher Reden entschäft Konflikte bevor sie eben eskalieren. Es hilft Problementwicklungen vorzubeugen.
 
Einige sind vielleicht auch einfach gar nicht dazu in der Lage, sich vernünftig auszudrücken, selbst im Vorfeld. Ist sicher auch immer so 'ne Sache. Wenn mans nicht kann, lernt man vielleicht lieber, sich zurückzuhalten.
 
Wenn ich mir die Eskalationen ansehe beziehungsweise mich an sie erinnere glaube ich nicht das es unbedingt an der fehlenden Sozialkompetenz liegt wenn nicht geredet wird.
Das heißt abseits des Konflikts sind die Leute sozial, hilfsbereit, kompetent in der Erziehung und fähig zu einem Zusammenspiel mit anderen.

Ich denke da führen unterschiedliche Faktoren zusammen die das Reden verhindern oder erschweren.
Mit unter haben die Leute Angst durch das direkte ansprechen den Gegenüber zu verletzen und greifen daher zu etwas was ihnen als "white lie" erscheint. Erscheint in der Hinsicht als das es kein nichtiger Umstand ist wo eine Lüge einen nicht weiter beeinträchtigt, sondern das der Umstand dann weiter wiegt. Wird das irgendwann erkannt ist das Konflikt-Potential bereits stark gewachsen.

Es spielen, gerade wenn eine gewisse Hirachie vorhanden ist, mitunter Verlustängste mit hinein. Gerade wenn der Mitspieler ein Spielleiter ist hat man mitunter Angst das wenn man es anspricht direkt oder indirekt Bestrafungen in Form der Ausnutzung der Machtposition reinkommt. Vielleicht kommt im Konflikt auch heraus das man selbst zurückstecken muss. Es könnte die Angst bestehen das sich der andere zurück zieht.

Auch falsch verstandene Empathie kann mit reinspielen. Mitunter denkt man das man fairer ist wenn man sich erst noch eine oder zwei Wochen Zeit nimmt. Das es doch eigentlich gerechter wäre wenn man sich noch mit anderen zusammen tut und die Meinung verifiziert.

Dann muss auch das ansprechen noch klappen.
Das heißt es kann passieren das es zu Missverständnissen kommt. Da hat man z.B. dem Mitspieler im Chat eine oder gar mehrere private Nachrichten geschickt. Wie es der Teufel so will war der Mitspieler da aber gerade nicht da und hat sie nicht bekommen. Der andere denkt jetzt aber mitunter das er ignoriert wird.

Es kann passieren das man zu ruppig ist oder den Gegenüber auf dem falschen Fuß erwischt. Vielleicht versucht man es anzusprechen kriegt es aber nicht so richtig klar kommuniziert so das der andere garnicht kapiert worum es eigentlich geht. Worauf man zurück kuscht und das beschriebene Szenario einsetzt.

Mitunter wird auch ein Accord gefunden von dem sich beide Parteien sicher sind das es passt, der aber dann leider doch in die Binsen geht. Wenn man z.B. einen Char zu lässt und integriert obwohl man eigentlich ahnt das der Spieler mit dem Spielkonzept nicht zurecht kommt oder obwohl man das Konzept normal nicht abkann. Wenn dann die Scherben da sind stehen beide irgendwo doof und in der Zwickmühle da. (Weil meistens beide ihre Vorurteile gegenüber dem anderen bestätigt sehen)
 
Provokativ !!!!!

Konfliktlösungen warum wird hier nur von Kommunikation gesprochen. Einer der gängigsten Lösungen für Konflikte ist einfache nackte Gewalt. Sicher nicht die netteste Lösung, aber meist ziemlich effektiv.:D
 
Logisch.
Und wenn man erst mal seine gemütliche Gefängniszelle hat, hat man keinen Stress mehr, braucht seinen Tag nicht mehr selbst organisieren und bekommt jeden Tag ein bißchen Freigang im Hof und eine warme Mahlzeit.
Das einzige Problem ist, dass mit dem Hintern zur Wand schlafen auch nicht viel bringt, denn beim Atmen macht man den Mund auf...
 
Wir hatten auch schon so manchen Knatsch in den Runden. Ein Patentrezept gibt es da einfach nicht. Mal hat sich ein Spieler vom SL gegängelt gefühlt (zurecht) und dann auf die Kacke gehauen - daran sind gleich zwei Gruppen zerbrochen. Dann war der SL sehr nervig bis inkompetent, bis wir ihn abgesetzt haben. Dann hatten wir zweimal den Fall, dass sich SCs ins Abseits gestellt haben und der Rest nicht mehr mit denen spielen wollte. Und einmal haben sich zwei Spieler outplay verkracht. Bei manchen war es besser die Gruppen zu beenden/umzustrukturieren und manchmal war auch reden gut. Es kann aber auch gut sein eine Runde einfach aus sozialverträglichen Gründen (sprich: netten Ausreden) zu beenden. Einmal hab ich einem Spieler ne ellenlange Mail geschrieben, warum sein Char nicht gut ist und wie negativ ihn die anderen Spieler und ihre Charaktere sehen. Ich dachte: Den siehste nie wieder! Als Antwort kam: Danke für deine offene Kritik, ich werde daran arbeiten, bitte helft mir dabei. Ein anderes Mal konnte ich vermitteln (ich wusste dass sich der Madiations-Kurs irgendwann bezahlt macht).

Da ein Patentrezept zu artikulieren würde einfach den menschen und den verschiedenen Persönlichkeiten nicht gerecht werden. Mal kann es gut sein sich durch zu beissen, mal zu reden oder nen Konflikt mit einer höflichen Notlüge zu vermeiden. Ne Gruppe trollen sehe ich hingegen nie als gute Lösung an, das find ich arschig.
 
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