Ist schon irgendwas bekannt wer der Gegner in Iron Man 3 werden soll?
Ich bin ja für Wonderman. Ein von Tony (durch sein Ego) selbstgeschaffener Bösewicht - Ich find das ist ein schönes Thema.
 
Wonderman wurde von Stark erschaffen? *kopfkratz* Muss ich mal recherchieren. Der Mandarin müsste schon längst aufgetaucht sein, immerhin ist er DER Erzfeind von Iron Man.
 
Sir Ben Kingsley wird wohl der Bad Guy in IM3 sein. Er wird NICHT den Mandarin spielen, denn der wurde als "rassistisches Relikt" beim letzten ComicCon von der Liste gestrichen. China ist nämlich ein sehr großer Absatzmarkt geworden und da will man niemanden verprellen.

Welcher Bösewicht es sein wird, ist noch nicht bekannt. Wenn man aber weiß, daß IM3 grob nach der Extremis-Storyline läuft und mit Nanobots zu tun haben wird, hat man da nicht viele Archetypen zur Auswahl ;)
 
Wonderman hat einen ähnlichen familiären und geschäftlichen Hintergrund wie Iron Man (Tony Stark). Sie waren Konkurrenten...
 
Der Mandarin wurde gestrichen? WTF! Ist das wirklich so bestätigt?


EDIT: Laut IMDB Gerücht ist Ben Kingsley der Gegner und der heißt Mandarin!?!!
Quelle: IMDB
 
Diese Trottel! Sie hätten doch einfach nur diesen Shang-Chi als guten Chinesen als Ergänzung hinein nehmen müssen ...
 
Wonderman wurde von Stark erschaffen? *kopfkratz* Muss ich mal recherchieren.



Der Mandarin müsste schon längst aufgetaucht sein, immerhin ist er DER Erzfeind von Iron Man.

Im Teil eins hat die Terroristenzelle, die Tony gefangen genommen hat den Namen "Die Zehn Ringe" getragen. Ich dachte, dies wäre ein Deutlicher Hinweis auf den Mandarin

Sir Ben Kingsley wird wohl der Bad Guy in IM3 sein. Er wird NICHT den Mandarin spielen, denn der wurde als "rassistisches Relikt" beim letzten ComicCon von der Liste gestrichen. China ist nämlich ein sehr großer Absatzmarkt geworden und da will man niemanden verprellen.

China ist Heimat eines Superschurken != China ist DAS BÖSE

Außerdem gibt es genug Möglichkeiten den Mandarin Sympathisch zu gestalten.
 
In einem Gespräch mit Entertainment Weekly sagte Whedon, dass "Die Tribute von Panem - Tödliche Spiele", egal was man von dem Film halten mag, viel für Frauen in Actionfilmen getan habe. Und nun ändere sich der Blickwinkel der Studios in dieser Hinsicht.

Augenscheinlich gab's dank Twilight's Bella mal wieder einen kompletten Mindwipe im Bewusstsein der Menschheit ("Höh, Frauen sind doch doof und immer hilflos neh lulz?!"), und jetzt befinden wir uns erneut in der Respawnphase ("Frauen können doch was! Niemand wusste es, Skandal! Jetzt mal Frauen mit Kopf. Innovation huzzah!!") Erstaunlich, wie schnell die zehn Jahre schon wieder rum sind.
 
Was "Frauen können doch was" anbetrifft: Ich würde gerne Ms. Marvel in einem Film sehen. Egal zu welchen ihrer unterschiedlichen "Power-Phasen", ob kosmisch-überkandidelt oder runtergebremst auf "normal Superhelden-überkandidelt".

Und wenn man schon mit SHIELD und den Avengers rumtut, dann wäre es auch nicht schlecht die New Avengers aufzugreifen mit Spiderwoman und ihrem "Dreifachagenten"-Status. Das ist mal eine wirklich interessante Rolle für "die Quotenfrau im Team".
 
Tribute von Panem und Actionfilm?

Hat Whedon den gleichen Tribute von Panem gesehen wie ich?

Ich werd es wohl nie erfahren.
 
Whedon hat ja nur gesagt, dass der Film viel für Frauen in Actionfilmen getan hat. Das kann genauso gut bedeuten, dass die Studios jetzt verstärkt wieder auf richtige Actionheldinnen setzen sollten, wie sie Linda Hamilton und Sigourney Weaver seinerzeit mimten, als die Eltern von Jennifer Lawrence sich noch beim Knutschen mit den Zahnspangen verhakelt haben. Das wäre mal was.

Höchstwahrscheinlich versucht Whedon damit aber nur wieder ein wenig mehr Awareness dafür zu schaffen, dass Lara Croft und die "Anwohner Übel"-Alize bei weitem nicht der Höhepunkt der Schöpfung sind, was weibliche Heroinen angeht - eigentlich sogar eher dem erklärten Ziel entgegen wirken -, und es wieder eher so in Richtung "junge, starke, verletzliche Powerfrau" gehen sollte, statt der leichten Guck-Mal-Wie-Ich-Mich-Trotz-Dieser-Mörderhupen-Verdrehen-Kann-Beim-Schießeisen-Abfeuern-Kost. Damit kennt er sich schließlich hervorragend aus, und je mehr Nachfrage an solchen Figuren besteht, um so besser für Mutter Whedons Sohnemann. Wenn der nächste, der sich zu der Idee positiv äussert, Luc Besson heißt, dann geht da in jedem Fall was ab hinter den Kulissen. (Astrid Lindgren kann ja leider nicht mehr.)
 
Ja, Jack. Sowas ähnliches dachte ich mir auch. Nur kürzer: "Wat, Panem. Wat isn mit Sarah. Mal wieder T2 gucken, lol."
Aber ist ja im Prinzip das Selbe.
 
Ja, Sigourney Weaver müsste man Klonen (OK, hat man bei Alien 4 eigentlich schon) und nochmal jung starten lassen. Aber Joss Whedon hat eigentlich immer starke Frauenbilder in seinen Serien/Filmen vorkommen lassen, wenn man sich mal "Buffy" und "Firefly/Serenity" anschaut.

Wenn er jetzt noch den Firefly-Cast in die Marvel Filme reinbekommt, verbeuge ich mich andächtig.
 
Joss Whedon verwirrt mich im Zusammenhang mit dem obrigen Zitat in erster Linie auch erstmal bloß dann, wenn er das tatsächlich so und nicht anders gesagt hat. Das wirkt auf mich ein wenig, als ob er Collins jetzt einfach die Blümchen einheimsen lässt, "endlich mal eine richtig echte und moderne weibliche Heldenfigur erschaffen zu haben". Hochanständig, zweifelsohne. Aber man hätte es durchaus auch so formulieren können, dass "Hunger Games" schlicht und ergreifend eine Tradition starker weiblicher Protagonisten fortführt, an der auch Whedon selbst nicht unbeteiligt gewesen ist. Lesen tut sich insbesondere der letzte Satz so, als hätte es all die Sarah Connors, Ripleys und Buffys in Hollywood nie gegeben, und die Studios hätten jetzt 'nen Wake-Up-Call, dass weibliche Zuschauer mit dummen Trotzköpfchen, die zwischen zwei Männern hin- und herpurzeln wie ein ritalierter Kakadu, vielleicht doch nicht soviel anzufangen wissen, wie man in den letzten 500 Jahren Filmgeschichte angenommen hat.

Mag vielleicht sogar sein, wenn man voraussetzt, dass die Typen alles 23jährige Schlipsträger sind, die lieber ihren Status auf'm Klo twittern und anschließend zu beschäftigt damit sind, sich selbst zu liken, als sich auch nur einen anspruchsvollen ausländischen Film mit einer starken Frau reinzuziehen. Grundsätzlich möchte ich doch hoffen, dass starke Frauen wieder mal 'nen Aufwind bekommen, ohne gleichzeitig als Innovation verkauft werden zu müssen. Aber ich bin alt genug, um zu wissen, dass Lady Gagas Macke, mit albernen Outfts zu schocken, im Musikgeschäft ebenfalls keine Innovation darstellt, also zähle ich wohl eh nicht mehr zur Zielgruppe. Periodizität erkennen zu können macht unattraktiv in unserer Gesellschaft. Unerfahrenheit lässt sich leichter beschwatzen.

Hab' ich mich schon mal positiv dazu geäussert, dass Black Widow beileibe nicht so 'ne Sexpuppe war, wie sie hätte sein können? Joss Whedon sei Dank.
 
Ja, das wären die Zehn-Ringe-Terroristen aus dem ersten Teil. Hatte ich glatt vergessen, das war mir auch aufgefallen. Aber mal ehrlich: warum sollte man einen super kewlen Superschurken auf eine dümmliche Afghanistanterrortruppe reduzieren?
 
"Rassistisches Relikt" und "China nicht verprellen" halt.

An der Stelle würde mich mal interessieren, wie chinesische Bösewichte in ausländischen Filmen ganz generell in China ankommen.
 
Solange es keine dem aktuellen Regime angehörenden Bösewichter sind wahrscheinlich gut, speziell wenn das aktuelle Regime auf der guten Seite mitmachen darf. Immerhin wollen sie offiziell ja "offener" rüberkommen, nicht? Wenn man dazu noch den Mandarin als Relikt der "Bösen alten zeit" herauskehren kann, ehe man von Mao "erleuchtet" wurde, all the better.

Ansonsten: Wie Red Corner. ^^
 
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