Shadowrun 5e

Secret Worlds (Savage Worlds Spielbericht)

Dieses Thema im Forum "Savage Worlds" wurde erstellt von Da_Oba_WAAAGHboss, 2. August 2018.

  1. Moinsen, ich bin neu hier im Forum und zwar weil ich von einem meiner PnP-Kollegen darauf aufmerksam gemacht wurde unter anderem auf die Savage Worlds Sliders Runde.
    Jedenfalls hab ich in unserer Tischrunde jetzt selbst angefangen zu leiten und bisher haben wir alle mächtig Spaß^^ Da hab ich mir eben gedacht mal eine kleine Zusammenfassung des bisherigen Verlaufs zu texten :)

    Wir spielen Savage Worlds in einem eigenem Urban-Fantasy Setting. Die Spieler beginnen als normale Menschen, in denen allerdings ein magisches Potential, oder anderes schlummert. Die Charaktere finden erst im Verlauf heraus, was sie genau sind, bzw was sie für Fähigkeiten haben. Daher auch der Name.
    Bisher haben wir zwei Abende gespielt und ich will nun den bisherigen Verlauf einmal hier wiedergeben. Ich hoffe es gefällt euch.
    Wir spielen in Wolfsburg und Umgebung, da wir alle aus der Ecke kommen^^

    Die Charaktere sind:
    Thorsten Fuchs - selbstständiger Versicherungsdetektiv
    Rei - selbständiger Dieb
    Sabrina Jäger - Kundenberaterin bei VW
    Jan Niedwitz - Systemprüfer bei VW (im ersten Teil noch nicht dabei, weil erst beim zweiten Mal dazugekommen)


    Zu Beginn der Geschichte befinden wir uns in der Wolfsbruger City-Gallerie im Saturn. Sabrina Jäger genießt einen freien Tag und will sich dort einige DVD´s besorgen. Rei ist zeitgleich im Saturn, ebenfalls um sich einige Dinge zu besorgen allerdings auf dem illegalem Wege, um an Geld zu kommen. So stöbern die beiden unabhängig voneinander durch die Regale, in der Nähe einer Tür, die ins Lager führt.
    Thorsten Fuchs befindet sich zur gleichen Zeit im Lager, da er von der Versicherung von Saturn beauftragt wurde, einen Einbruch zu überprüfen, bei dem nichts gestohlen wurde. Er lässt sich von einem Mitarbeiter die Einbruchsspuren zeigen, als plötzlich etwas kracht, so als wenn ein Stapel Paletten umfällt.
    Tatsächlich, so sieht er, als er dem Gräusch nachgeht, dass ein Mann durch einen Palettenstapel geworfen wurde.
    Dieses hat auch Rei durch das Fenster in der Tür zum Lager sehen können, auch Sabrina wird auf den Lärm aufmerksam.
    Der fremde Mann rappelt sich auf und läuft um eine Ecke, so als wenn er fliehen wollte.
    Thorsten folgt im schnell und hält dann kurz inne. Der Mann kämpft gegen einen anderen. Dieser steht mit dem Rücken zu Thorsten, aber eindeutig trägt er komplett schwarz und einen Zylinder.
    Gerade will Thorsten auf die kämpfenden zugehen, als sich plötzlich eine mächtige Flamme zwischen den kämpfenden auftut und beide einhüllt. Von einer Druckwelle zu Boden gedrückt nimmt Thorsten keinen Schaden von den Flammen.
    Der Feuerarlarm wird ausgelöst und als die Flammen sich verziehen ist nur noch Asche übrig. Und rußige Fußspuren.
    Benommen folgt Thorsten diesen und sieht dann den Mann mit dem Zylinder fliehen. Er ruft in an, er soll stehen bleiben.
    Das tut dieser auch kurz und schaut sich zu Thorsten um. Der Mann trägt eine ausdruckslose, unverziehrte, goldene Maske und sieht Thorsten einen Moment lang an, dann wendet er sich ab und flieht. Einholen kann Thorsten ihn nicht. Er ist spurlos verschwunden. Derweil wurde der Saturn sicherheitshalber evakuiert und der Brandschutz kümmert sich um alles, auch die Polizei ist vor Ort um Zeugenaussagen aufzunehmen.
    Rei sieht zu dass er von der Polizei nicht erkannt wird und macht sich unauffällig davon. Dabei sieht er in einiger Entfernung den Mann mit der goldenen Maske und dem Zylinder in einer Seitenstraße die Menge beobachten. Dieser scheint auch Rei´s Blick zu bemerken, denn er verschwindet aus seinem Blickfeld.

    Nachdem Thorsten nun Kontakt zur Polizei aufgenommen hat und nun mit dem leitenden Ermittler Henry Spatz zusammenarbeitet, ergab es sich auch, dass sich die Charaktere zufällig dabei trafen, als sie dem maskierten Mann unauffällig folgten. Thorsten gab beiden eine Visitenkarte, für den Fall dass sie Hilfe bräuchten.
    Und die brauchten sie auch, wie sich zeigen sollte. Sabrina wurde in ihrer Wohnung von dem Maskierten erwartet und angegriffen, doch sie hatte das Glück dass einige Nachbarn von dem Krach geweckt wurden und der Maskenmann die Flucht ergriff. In der selben Nacht wurde auch Rei im Stadpark angegriffen. Benahe wäre er von dem Mann verschleppt worden, denn auch seine erfolgreiche Messerattacke setzte dem Maskierten nicht zu. Doch die Panik setzte etwas in Rei frei und er wirkte plötzlich, ohne zu wissen was da passierte, einen Ablenkungszauber. Ein Geisterhafter Fuchs warf sich auf den Maskierten und lenkte ihn genug ab, sodass Rei fliehen konnte.
    Am nächsten Tag besuchten Spatz und Fuchs Sabrina zur Zeugenaussage. Noch auf dem Weg zurück zum Auto hörten die beiden das krachen einer Haustür. Schnell machten sie kehrt, denn es war der Maskierte, der mit Gewalt in Sabrinas Wohnung eindrang. Überrascht von Spatz und Fuchs versuchte er zu fliehen, doch durch einige echt ziemlich geile Würfe gelang es Thorsten den Mann mit seinen Handschellen an sich zu fesseln. Gepackt durch Spatz und Fuchs konnte er nun nicht mehr entkommen.
    Henry Spatz ordnete sogleich einige Einsatzkräft an, um den Tatort abzusperren und verfrachtete zusammen mit Thorsten den gefesselten Mann in seinen Wagen.

    Genau Zeitgleich befindet sich Rei in der Fußgängerzone, einige Geldbeute erleichternd. Plötzlich erstarrt er, denn ebenjender Zylindertragende, golden Maskierte Mann steht mit dem Rücken vor ihm. Er scheint ihn nicht zu bemerken. Von Neugier erfüllt schleicht Rei näher und es gelingt ihm mit ein, zwei esplodierten Würfeln tatsächlich etwas aus der Jackentasche des Mannes zu stehlen. Eine schwarze Visitenkarte, auf der irgendwelche Runden und ein Name zu finden sind. Adam Maske heißt der Mann wohl. Schnell verschwindet Rei und ruft Thorsten an, um ihm mitzuteilen, dass der Mann bei ihm ist.
    Verwirrt darüber teilt Thorsten dies Henry Spatz mit. Dieser entscheidet Sabrina und Thorsten mitzunehmen. Auch Rei wird, sehr zu seinem Misfallen, eingesammelt.
    Spatz fährt sie zu einem Alten Gutshaus, außerhalb von Wolfsburg. Dort sperrt er als erstes den Maskierten ein. Derweil werden die drei von dem Butler des Hauses in Empfang genommen und bestens versorgt.
    Dann erklärt Spatz ihnen seinen Verdacht und in was für einer Welt sie leben. Es gibt Magie und so ziemlich jede magische Rasse ist real. Er glaubt, dass in den dreien ebenfalls magisches Potential steckt, weshalb sie Adam Maske sehen können, wie er ist.
    Zur untermalung des ganzen zeigt er dass er selbst ein Feuermagier ist, damit die Charaktere im glauben schenken.
    Er bittet sie, ihm zu helfen herauszufinden wer Adam schickt, vor allem um iher selbst willen.
    Sie willigen alle über alle Maßen verwirrt ein und machen sich nach einer Erholung daran Nachforschungen in der hauseigenen Bibliothek anzustellen. Dort werden sie mit dem Bibleothekar bekannt gemacht, dem Geist eines Gnoms, der sein ewiges Dasein in der Bibliothek genießt.
    Sie erfahren, dass es mehrere Masken gibt, die unterschiedliche Kräfte besitzen. Bronzene zum Beispiel verleihen die Fähigkeit sich zu teleportieren, Silberne Thelepatie und die Goldenen wohl nahezue unsterblichkeit. Doch über den Ursprung können sie nichts in Erfahrung bringen. Auch die Maske lässt sich nicht von Adams Gesicht nehmen, fast als wäre sie festgewachsen. Er scheint fast tot zu sein. Er rührt sich nicht ein bisschen, seit er in einer magischen Zelle angekettet wurde. Doch auch in seiner Tasche finden sie eine Visitenkarte, auf der ebenfalls Runen eingraviert sind.
    Also machen sich unsere Charaktere daran diese zu übersetzen.

    Hier endet also der erste Abend. Ich hoffe bis hierin kann man mir folgen und es gefällt. Gerne kann dazu kommentiert werden, Ideen gegeben usw. Den Verlauf des zweiten Spielabends werde ich noch posten, wenn die Zeit es hergibt^^
     
  2. Supergerm

    Supergerm Spambothenker Mitarbeiter

    Was allgemeines: Bei Abenteuern, die in der eigenen Umgebung spielen, kann es sich lohnen, Artikel aus der Lokalzeitung aufzugreifen und dort herum ein Abenteuer zu basteln. Wir hatten z. B. bei In Nomine Satanis mal ein Szenario, in dem wir verhindern mußten, daß Theo Müller nicht das Hauptwerk in Aretsried erweitert, sondern Leppersdorf den Vorzug gibt (ist im echten Leben dann so geschehen).
     
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  3. Das ist eine geile Idee. Mal sehen was sich da machen lässt^^
     
  4. Supergerm

    Supergerm Spambothenker Mitarbeiter

    Die Frage ist auch, wie ernsthaft ihr spielt. Wir hatten, ebenfalls bei In Nomine, uns mit dem Monster aus der Schwarzen Lagune an einem nahegelegenen Baggersee getroffen. Ich fand die Sache echt lustig (und ich konnte mir die Umgebung natürlich gut vorstellen), aber manchen ist das vielleicht auch zu albern.
     
    Da_Oba_WAAAGHboss gefällt das.
  5. Der zweite Abend.

    Nach einer erholsamen Nacht im Gutshaus von Henry Spatz, haben sich unsere Charaktere wieder an die Übersetzung der Runenschrift gemacht. Sabrina konnte einige Fortschritte erzielen, für eine korrekte Übersetzung dauert es allerdings noch. Zudem ist Freitag, und sie ist zum DVD-Abend mit ihrem Kollegen Jan verabredet. Dementsprechend hat sie nicht den ganzen Tag zeit für Übersetzungen. Derweil wühlt sich Thorsten in der Bibliothek wieder durch seine Notizen. Dabei unterlässt er es stets die Bücher aufzuräumen, sehr zum Missfallen des geisterhaften Bibliothekars.
    Allerdings findet er über den Ursprung dieser Masken nicht mehr heraus, als sie bereits wissen. Also beschäftigt er sich ein wenig mehr mit dem Gefangenen Adam Maske.
    Zu späterer Zeit machen sich Sabrina und Rei auf in die Stadt zurück. Letzterer will einige Sachen aus seinem Versteck besorgen und ein paar Geldbeutel erleichtern. Auch wenn er Spatz, der ja schließlich ein Polizist ist, nicht über den Weg traut, hat dieser nicht ansatzweise versucht ihn zu verhaften oder ähnliches.
    Sabrina wird von Spatz vor ihrer Wohnung herausgelassen. Die Haustür ist nur Notdürftig geflickt. Und der Tischler soll wohl erst am Montag kommen.
    Hier kommen wir zu unserem neuen Charakter, Jan. Dieser ist nach Feierabend direkt zu Sabrina gefahren, schließlich ist heute DVD Abend.
    Allerdings ist Sabrinas Kühlschrank etwas leer, also wird zum nahe gelegenen Rewe marschiert um sich etwas zu besorgen.
    Dort angekommen wird Jan plötzlich von ihr in den Laden gezogen. Ein Mann mit goldener Maske und Zylinder steht auf dem Platz vor dem Rewe und beobachtet die Umgebung.
    Was noch besser ist, auch Jan sieht ihn. Und das wissen wir bereits, dass ihn andere Leute nicht wahrnehmen, zumindest nicht mit Maske und Hut.
    Sabrina erklärt Jan schnell die Situation, ohne Magie oder ähnliches zu erwähnen.
    Jan schlägt daraufhin vor schnell einzukaufen und fix zurück in Sabrinas Wohnung zu gehen. Dies sollte ihnen auch gelingen.

    In der Zwischenzeit hat sich unser Versicherungsdetektiv daran gemacht sich den Gefangenen einmal näher anzusehen. Die Haut ist grau und wächsern, kalt. Die Augen reagieren auf gar nichts. Stumm und Starr sitzt er da, seit er im Boden verankert wurde. Er sucht an den Beinen und den Armen nach Besonderheiten.
    Und tatsächlich findet er etwas. Eine stark verblasste Tätowierung. Aber was kann er beim besten Willen nicht erkennen. Schnell ist ein Bild gemacht und sofort geht es an die Bearbeitung.
    Es stellt sich heraus, dass es eine Nachtigall ist, die auf dem Unterarm Tätowiert ist. Es muss allerdings sehr alt sein, so stark verblasst wie es ist.
    Er findet heraus, dass es vor etwas mehr als 200 Jahren eine Diebesorganisation gab, die ein solches Zeichen trug.

    Derweil hat Sabrina Henry Spatz verständigt, dass einer der Maskierten in der Nähe ist. Dann kann der DVD Abend endlich losgehen. Die Pizzas sind im Ofen, der Film ist ausgesucht. Wenn nur nicht der Mann auf dem Parkplatz stehen und den Balkon beobachten würde. Sabrina taucht schnell ab, zur Belustigung von Jan.
    Dann klingelt es an der Tür.
    Jan geht hin um durch den Spion zu sehen und ebenjener Mann mit goldener Maske steht vor der Tür und scheint zu warten.
    Ein Glück steht ein Baugerüst vor der Wohnung. Schnell ist die Pizza eingepackt, schließlich ist sie ja fertig, dann geht es über den Balkon auf das Gerüst. Schnell noch einen Notanruf an Spatz, als es in der Wohnung auch schon kracht. Die Tür ist schon wieder hin, na toll.
    Die beiden machen sich zu Sabrinas Roller um wegzukommen, als ihnen Adam, von dem es ja mehr als einen zu geben scheint, ihnen dicht auf den Fersen ist. Doch sie haben Glück denn schon eine ecke weiter tauchen die Scheinwerfer von Spatz Dienstwagen auf (Man stelle sich hier so einen schicken Wagen wie beim der Letzte Bulle vor).
    Das veranlasst Adam zur Flucht und so kommt es, dass Jan ohne groß gefragt zu werden mit zum Gutshaus genommen wird.
    Dort will ihm Spatz alles erklären, muss aber sofort wieder los, denn nun hat Rei eine Nachricht geschickt, dass ihm zwei maskierte auf den Fersen sind. Also überträgt er schnell dem Bibliothekar diese Aufgabe, die dieser auch gerne übernimmt.
    Jan ist zwar baff, nimmt aber die gesamten Informationen gut auf. Kurzerhand tauft er den Geist Igor, da dieser nach 800 Jahren des Geist-seins seinen Namen vergessen hat.
    Somit ist auch der vierte Charakter eingebunden, aber hier ist noch lange nicht Schluss.

    Nun sind alle im Gutshaus in Sicherheit und es folgt ein allgemeines Kennenlernen und allgemeines ausruhen. Informationen werden ausgetauscht und neue Begebenheiten erzählt. Immerhin machen sie Fortschritte. Wer der Mann ist, der im Saturn umkam, wissen sie immer noch nicht. Über die Diebesgilde weiß Rei ein wenig, allerdings nicht gerade ausreichend.
    Aber mit der Übersetzung gibt es nun endlich Erfolge. Auf der Visitenkarte des Gefangenen steht übersetzt: Beseitige Zeugen.
    Auf der die Rei geklaut hatte steht: Suche Zeugen.

    Damit erhärtet sich der Verdacht, den unsere Freunde bereits hatten. Gedankenkontrolle oder ähnliches. Es scheint fast so, als wenn sie es mit irgendeiner Art von Golem zu tun hätten. Somit erklärt Spatz, dass es unter Wolfsburg eine Stadt gibt, die der Untergrund genannt wird. Eine Stadt voller magischer Wesen. Dort könnten sie Antworten finden meint er. Am nächsten Tag soll es in den Untergrund gehen.
    Also wird sich an einen anderen Befehl gemacht, übersetzt in die Runenschrift. Derweil will Thorsten herausfinden was Adam verletzen kann. Er bekommt von Spatz einiges zur Verfügung, unter anderem einen Silberdolch, einen Dolch aus Kalteisen und sogar einen Pflock um ein paar zu nennen. Doch allesamt führen zum selben Ergebnis. Anscheinend kann ihn nichts verletzen. Jede Wunde schließt sich sofort, als ob sie mit frischem Wachs-Kitt zugeschmiert wird.
    Aber die selbst geschriebenen Befehle zeigen Wirkung. Einen Zettel haben sie mit dem Befehl: Klatsch. Adam klatscht einmal. Bei dem Zettel mit dem Befehl: Schlaf, sackt sein Kopf nach vorn und die Augen sind im Schlaf geschlossen.

    Währenddessen hat Rei es geschafft den Eingang zum Untergrund zu finden. Pure Neugier und eventuell etwas Magie entdecken haben dabei sehr geholfen. Aber nicht lange und er wird von Spatz eingefangen, zu gefährlich sei es für ihn, alleine herunter zu gehen, da die Magischen Wesen durchaus ungemütlich Fremden gegenüber sind.

    Am nächsten Tag geht es also in den Untergrund. Durch einige Tunnel kommen sie nun in die Unterirdische Stadt die sehr mittelalterlich wirkt. Sogar ein großes Stadttor gibt es. Sie sind wirklich tief unter Wolfsburg. Die Stadt wird von unbekannten Lichtquellen beleuchtet, vermutlich Magie.
    Die Elfischen Torwächter lassen die Gruppe unter der Führung von Spatz passieren, allerdings sollen sie keinen Ärger machen, da bis auf Spatz allesamt Fremde sind und noch dazu Menschen.
    Es dauert auch nicht lange und ein Bergtroll, über zwei Meter groß, lange Arme, Krallen und dichtes Fell läuft ihnen über den Weg. Er rempelt sich durch die Gruppe, offensichtlich darauf aus sie anzugreifen. Rei entschwindet ein weiterer Ablenkungszauber, der den Troll aber nur wütender macht. Gerade will er Spatz zur Seite schlagen, als Sabrina einen Geistesblitz hat.
    Sie spricht ihn in der Sprache an, die sie die letzten Tage studiert hat. Eine sehr gutturale und grobe Sprache. Sie sagt einfach nur: Tag.
    (Damit hab ich als Spielleiter nicht gerechnet und fand es ziemlich geil. Tatsächlich hab ich den ganzen Abend Bennies verteilt^^)
    Das lässt den Troll innehalten. Er hat wohl nicht damit gerechnet, dass ihn eine Menschenfrau auf altem Trollisch anspricht. Verwirrt antwortet er ihr und fragt woher sie die Sprache kann.
    Sie zeigt ihm ihre Notizen, die er überrascht studiert. Schließlich stellt er sich als Ansgar vor und bietet ihnen seine Hilfe an, jetzt wo er so gebremst wurde und ein wenig Respekt vor der Gruppe hat.
    Er nimmt sie mit in seine Behausung innerhalb der Stadt. Eine gute alte Troll-höhle, die auch dementsprechend riecht. Von den Mitbewohnern der Stadt stört sich niemand daran, anders Rei, der eine sehr empfindliche Nase hat. Er bleibt lieber vor der grob gezimmerten Tür stehen.
    Innen zeigen sie Ansgar einige Fotos, die Thorsten von dem maskierten gemacht hatte. Nachdem die Helligkeit des Handys heruntergestellt war, konnte Ansgar auch etwas erkennen. Er grübelt eine Weile nach und steht dann auf. Er geht in einen Nebenraum und unterhält sich dort mit jemandem. Dann bittet er sie in diesen Raum.
    Dort sitzt ein Troll, der Uralt sein muss. Sein Fell ist fast weiß und sein Gesicht von tiefen Falten geziert. Seine Augen sind erblindet, sein Rücken ist krumm und bei jeder seiner langsamen Bewegungen rieseln kleine Steinchen von ihm. Scheinbar ist er sehr steinig. Er sitzt auf einem Stuhlartigen Felsvorsprung und stützt sich auf einen massiven, gewundenen Holzstab.
    Er stellt sich mit kratziger Stimme als Hrongard vor und ist Ansgars Großvater. Er selbst ist 1000 Jahre alt, während sein Enkel bereits 800 ist.
    Er erklärt ihnen, dass die Sprache mit der Adam befehle erhält eine alte Form von Trollisch ist, die kaum noch gesprochen wird.
    Bei der Beschreibung Adams wird Hrongard wacher und er lauscht gebannt. Nachdem ihm alles erzählt wurde, verfällt er in ein langes, grüblerisches Schweigen.
    Er will ihnen Helfen, aber erst will er zu dem maskierten gebracht werden. Es ist ihm sehr wichtig, denn in ihm scheint es plötzlich aufzulodern. Er stemmt sich langsam hoch wobei es kleine Kiesellawinen gibt. Gestützt von Ansgar macht sich diese Prozession nun auf den Weg zum Tunnel, der in das Gutshaus führt.
    Bis zu der Stelle, ab der die Trolle aufgrund ihrer Größe nicht weiterkönnen gehen sie. Dann holen Jan, Spatz und Thorsten den noch immer schlafenden Adam herunter und legen ihn vor Hrongard ab.
    Langsam tastet dieser nun nach Adam. Als seine alten Klauen die Maske berühren ist er von einer tiefen Ehrfurcht erfüllt. Auch Ansgar hält den Atem an.
    Dann weicht Hrongard zurück, als wenn er Abstand von der Maske haben wollte.
    Die Gruppe erzählt ihm von ihren Informationen, dass dieser Mann zu einer alten Diebesgruppe namens Nachtigallen gehörte, woraufhin eine Welle des Zorns durch den Alten Troll fährt. Mit einem bestialischen Fauchen schlägt er auf den Boden und wirkt trotz des Alters ungemein gefährlich.
    Aber er beruhigt sich schnell wieder und gibt bekannt dass er ihnen helfen will, aber er braucht Zeit um Nachzudenken, denn wie es scheint, haben diese Masken in der Geschichte der Trolle eine wichtige Bedeutung und somit ist es verständlich, dass er sie nicht sofort teilt. Anscheinend wurden diese Masken einst gestohlen und vielleicht kann unsere Gruppe auf die Untersützung der Trolle zählen, wenn sie die Masken zurückbringen wollen.

    Was es nun wirklich mit den Masken auf sich hat, wie Hrongard sich entscheidet und welche Kräfte in unseren Charakteren schlummern erfahren wir erst noch. Ich hoffe ich habe nichts ausgelassen und dass es weiterhin gefällt.
     
    Supergerm und seraphd gefällt das.
  6. Also für uns steht der Spaß an erster Stelle. Soviel Ernsthaftigkeit dass es nicht ins lächerliche gezogen wird oder nur dumme random Aktionen gibt, haben wir drin, aber sind jetzt nicht Bierernst bei der Sache sondern haben unseren Spaß an der bunten Spielwelt^^ Da wäre so eine Begegnung wie du sagst auch durchaus passend in der Gruppe.
     
  7. seraphd

    seraphd Chaos

    Wir bringen genug Ernst auf um durchaus darzustellen, dass wir bisher nur einfache Menschen sind und da in was drinstecken, dass massiv größer ist als wir und wir kaum eine Ahnung haben, was um uns herum geschieht. Da RP aber insgesamt Spaß machen soll, haben wir diesen halt auch recht großzügig.
    Einen herzlichen Dank an unseren Spielleiter hiermit fürs Leiten und auch die Chronik hier. Ich bin derjenige, der Sabrina spielt.

    PS.: Ich bin noch einer der letzten "Überlebenden" der Savage World Sliders Runde, deren Spielberichte man auch hier im Forum finden kann.
     
    Da_Oba_WAAAGHboss gefällt das.
  8. Da kann ich nichts mehr hinzufügen, genauso ist es bei uns^^
    Es macht mir auch riesig viel Spaß für euch zu leiten, vorher war das für mich immer so eine undenkbare Sache, aber jetzt ist das total geil :D
    Ich kann den Dank von daher nur zurückgeben, denn in keiner anderen Gruppe hätte ich mit dem Leiten angefangen.
     
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