Secret Worlds (Savage Worlds Spielbericht)

Dieses Thema im Forum "Savage Worlds" wurde erstellt von Da_Oba_WAAAGHboss, 2. August 2018.

  1. It´s showtime...

    Unsere (btw zum ersten mal seit langem Vollständige Truppe plus Onkel Joe... Edit minus Sabrina^^) Truppe macht sich also auf zu dem Vergnügungspark.
    Ausgestattet mit der Brille und, zum großen Glück, mit Jans Wissen über schaltungen und einigen Waffen.
    Schnell wird klar, man braucht verschiedenes Glas aus dem Park um die verschiedenen, magischen Schaltungen zu erkennen und diese zu deaktivieren. Dies muss für jede Attraktion einzeln geschehen und ist nicht unbedingt ungefährlich. Zum Beispiel liegt etwas Glas auf dem Karussell, mit welchem Rei bereits unsanfte Bekanntschaft gemacht hatte. Timothy erklärte sich bereit das Glas schnell einzusammeln. DOch natürlich startete plötzlich das Karussell.
    Doch trotz seines Alters, schaffte er es sich eisern festzuhalten um nicht herausgeschleudert zu werden. (Die Situation lässt sich etwas blöd beschreiben...) In dem Karussell rief er: Ich... bin... zu... alt... für... den... Scheiß!!!, wobei die Worte von der Umdrehung etwas verzerrt wurden.
    Dann, in einem wahnwitzigen Manöver stellte sich Jan bereit um Timothy zu fangen, wenn dieser abspringt. Und tatsächlich gelang dies durch einiges Würfelglück.
    Timothy sprang von dem sich unglaublich schnell drehenden Karussell ab und konnte tatsächlich von Jan gefangen werden, sodass niemand ernsthaft verletzt wurde.
    Dann ließen sich mit den Glassplittern tatsächlich die ersten Schaltungen erkennen und auch deaktivieren. So ging es dann immer weiter.
    Die Autoscooter griffen Jan an, fuhren von selbst und stoppten erst, als auch diese Verbindung gekappt war.
    Dann ging es zum Märchentunnel. Thorsten und Timothy gingen hinein um nach glassplittern zu suchen und fanden sie auch.
    Auf ihrem Rückweg kam ihnen allerdings etwas nach. Ein Schlammwesen verfolgte sie schnell, sodass sie im vollsprint aus dem Tunnel kamen und die Gruppe sich zum Kampf bereit machte.
    Doch nichts konnte das Wesen aufhalten und so hieften alle zusammen eines der Schwanenboote auf die Schienen der sonst im Wasser liegenden Bahn und nutzten es als Rammbock.
    Und tatsächlich wurde der Schlammelementar durch den Aufprall erledigt, sehr zur Freude der Helden.
    Dann ging es zur Achterbahn, die wir bereits kannten. Rei nahm eine erneute Fahrt auf sich, da die Glassplitter in einem der Wagen lagen.
    Und wieder erschien die seltsame, unförmige Gestalt mit dem Zylinder. Doch nachdem diese letzte Attraktion abgeschaltet war, erschien er wieder und verspottete die Gruppe und verschwand durch die unterste Gondel im Riesenrad (welches nicht betreten werden konnte)

    Doch dies war nun nicht mehr der Fall. Wir konnten durch und landeten in einer Art Geisterwelt bzw Parallel Dimension. Sofort verfolgten wir den Seltsamen Geist, der für das alles verantwortlich schien und stellten ihn in einem Kampf. Während Thorsten und Timothy ihn mit Kugeln eindeckten, gingen Joe, Rei und Jan im Nahkampf auf ihn los. Es kostete einige Tropfen Blut, doch unsere Helden gewannen die Oberhand, nicht zuletzt auch durch Jan, der durch eine Verletzung getriggert, wieder zum Echsenmenschen mutierte und in Raserei verfiel.
    Wir besiegten den Geist endlich, doch vorbei war es noch nicht. Denn nun war Jan immer noch auf Blut aus und wollte schon die anderen Jagen.
    Und Timothy musste aufgehalten werden ihn nicht mit seinen großkalibrigen vollzupumpen.
    Doch Jan konnte sich rechtzeitig wieder beruhigen und verwandelte sich zurück. Timothy wollte sich nicht beruhigen, ist er doch eben ein Monsterjäger. Wütend darüber, was ihm verschwiegen wurde, ließ er sich nur mit viel gutem zureden davon abhalten, Jan nicht auf der Stelle zu erschießen.
    Nachdem dann die Geisterwelt verlassen wurde und alle Wunden versorgt waren, machten sich alle zurück zum Haus des Magiers.
    Dessen Geist zeigte sich glücklich, dass der Park abgeschaltet wurde und keine Bedrohung mehr darstellte. Zudem verwies er darauf, das sein Haus der Stadt übertragen werden solle, nachdem alle magischen Gegenstände fortgebracht wurden.
    Schnell war Spatz angerufen und auf dem Weg um die Sachen abzuholen.
    Nachdem er mit vollem Auto wieder fort fuhr, machte sich die Gruppe auf um gemeinsam etwas zu essen und den immer noch aufgebrachten Monsterjäger zu beruhigen. Man könnte fast meinen dass er kurz vorm Herzinfarkt stand. Doch letztendlich ließ er vorerst davon ab, Jan zu töten und beruhigte sich wieder einigermaßen. (Leider kann ich das Szenario nicht so gut wiedergeben wie es beim Spiel war. Wir hatten in der Situation echt einen Heidenspaß^^)

    Und somit endet auch dieses Abenteuer wieder mit einem wundervollen Abschluss. Ich hoffe wie immer dass es euch gefallen hat.
    Das nächste mal werde ich selbst wieder als Spielleiter agieren und zu gegebener Zeit wieder weitere zusammenfassungen zum besten geben.
    (ich hoffe ich habe nichts ausgelassen. Das Abenteuer ist schon etwas her)
     
    seraphd und mikyra gefällt das.
  2. Uuund weiter gehts. Wieder mit mir als Spielleiter. Diesesmal sind wir aber nur in kleiner Runde vertreten, Rei, Sabrina und meine Wenigkeit als Spielleiter.

    Es war ein recht ruhiger Abend ziwschendurch, da nicht alle konnten :)

    Nach den Wilden Ereignissen im Vergnügungspark widmen sich unsere Freunde wieder ihren alltäglichen Arbeiten. Timothy macht sich wieder allein auf Monsterjagd, Thorsten widmet sich der Detektei und Jan wie immer: Arbeit.
    So begibt es sich an einem wunderschönen Morgen im Gutshaus, dass Unsere Freunde, Rei, Sabrina, Butler und Spatz eine seltsame Entdeckung machen…
    Neben dem Feldweg, der zum Gutshaus führt befindet sich eine Straße. Eine Straße mit Häusern links und rechts. Eine Straße mit Häusern, die Gestern noch nicht dort war.
    Und diese Straße liegt einfach im Feld. Feld, Feld, Feld STRAßE, Feld Feld Feld.
    Und dort sind auch Leute zu sehen.
    Schnell ist beschlossen, dass man der mysteriösen Sache mal auf den Grund gehen sollte.
    Also wird zu dritt der Straße ein Besuch abgestattet.
    Anhand des Schildes ist der Straßenname schnell gefunden: Danny Street. (Ok, wer jetzt weiß worum es sich handelt… richtig ;) )
    In der Straße gibt es alles was man zum leben braucht, Bäcker, Supermarkt usw…
    In der Mitte der Straße befinden sich gegenüberliegend ein Nachtclub und ein Hotel. Während der Nachtclub keinen Namen zu tragen scheint, trägt das Hotel den Namen: Hotel Midnight.
    Und dort treffen die drei einen etwas schroff wirkenden Mann und sprechen ihn auf die Straße an.
    Der Mann stellt sich als Shank vor und ist der Inhaber des Hotels.
    Er ist ein Chaosmagier, der eher unkonventionell zaubert. Er erzählt, das Danny ein lebendiges Wesen ist, welches ein Zufluchtsort für übernatürliche Wesen ist. Auch interessant, das Shank Butler zu kennen scheint, die beiden sich aber allem Anschein nach nicht grün sind.
    Danny hat die Fähigkeit sich zu Teleportieren, wann immer Danny will und wohin Danny will.
    Dies ist eine sehr nützliche Fähigkeit, gerade wenn man von der Inquisition verfolgt wird.

    Wieder auf der Straße, stellen die drei fest, das Danny auch kommunizieren kann. Buchstaben auf Zeitungsblättern verändern sich, oder Schriftzüge in Schaufenstern, zu den Sätzen die die Straße sagen will.
    So erfahren wir, dass Danny erst kürzlich, mitsamt seinen Einwohnern, der Inquisition entkommen ist und hier nun ersteinmal in Sicherheit ist. Gerade auch durch die besondere Nachbarschaft.
    Weiter auf Erkundungstour, begeben sich die drei dann hinüber in den Nachtclub.
    Dort ist noch relativ wenig los und so haben sie Zeit sich mit dem… der Inhaberin bekannt zu machen.
    Der Inhaber ist ein Tiefentroll. Tiefentrolle sind eine subspezies der Trolle und ähneln äußerlich mehr den Menschen, als ihre grobschlächtigen Artgenossen. Von der Körpergröße stehen sie ihren Verwandten in nichts nach. Zusätzlich tragen Tiefentrolle ein Paar Hörner am Kopf.
    Nun. Dieser Tiefentroll ist für seine Rasse erstaunlich schlank und ziemlich gutaussehend, im Vergleich zu einem Menschen immer noch massiv. Und er trägt eindeutig Frauenkleidung. (Und die steht ihm)
    Er stellt sich den dreien als Kitty vor und scheint wahrlich ein sehr lebensfroher Zeitgenosse zu sein.
    Kitty freut sich über die Gäste und vor allem über den Sicheren Ort, an den Danny teleportiert ist.
    Auch von ihr/ihm bekommen sie noch einiges über Danny erzählt, allerdings jedoch nicht, wie genau Danny entstanden ist. Doch laut Kitty, kann Danny nur leben, solange sich Leben auf bzw in ihm befindet. Somit sind die Bewohner der Straße auch ihr Herz. Ohne Bewohner würde Danny aufhören zu existieren, mit anderen Worten, sterben.
    Und natürlich ist Kitty mehr als neugierig und lässt sich die verschieden Erlebnisse, die Rei und Sabrina schon gemacht haben, schildern.
    So erzählen sie von den vorangegangenen Abenteuern und Kitty ist schwer beeindruckt.
    Und da sie auch von Ansgar erzählt haben, wollen sie ihn auch am Abend in den Nachtclub einladen, damit Kitty diesen besonderen Troll kennenlernt.
    Dies funktioniert auch bestens. Abends, als sich der Nachtclub mit Gästen füllt und Kitty hinter der Bar wirbelt, kommt auch Ansgar, mit einem Fass Zwergenbier dazu. Und schon ergeben sich neue Gespräche.
    Auch die anderen Gäste sind zum Teil auffällig. So sehen wir z.B. einen Tiermenschen/Ziegenmenschen, der zufrieden sein Bier trinkt.
    Sabrina fällt ein Gast besonders ins Auge. Ein recht großer Mann, an die zwei Meter, an dem kein Körperteil zum anderen passt.
    Schnell ist er angesprochen und er stellt sich als Frank vor und ist tatsächlich ein untotes Geschöpf, ganz wie Frankensteins Monster. Laut ihm wurde er gänzlich ohne Magie erschaffen und ist ein wissenschaftliches und biologisches Wunder, da er zwar am leben, aber auch irgendwie nicht am leben ist.
    Seine Anwesenheit in Danny ist ziemlich logisch, wie er zu seinem Bedauern zugibt, da er von normalen Menschen gefürchtet und verfolgt würde, sollte er sich Zeigen.
    Und es ist sehr offensichtlich, was er ist. Narben zieren sein Gesicht, die Hände und was sonst zu sehen ist. Die Hände passen nicht zu den Armen, ein Arm ist kräftiger und das linke Bein stark verdreht, wodurch er stark humpelt und eher schlurfend geht. Auch die Haut ist ein Flickenteppich und so straff über die Knochen gespannt, das sie teilweise durch die Haut hindurch schimmern.
    Doch entgegen dieser gruseligen Erscheinung ist Frank ein friedlicher Riese, der nur den Wunsch hegt, in ruhe zu leben, ohne verfolgt zu werden. So ist Danny für ihn eine willkommene Station.
    Die Idee kommt auf, dass er doch eigentlich in die Unterstadt ziehen könnte, da er dort sicher wäre und längerfristig bleiben könnte. Ihm gefällt die Idee und er stimmt zu, sich am nächsten Tag die Stadt anzuschauen.
    Derweil ist Rei in diverse Gespräche mit Spatz, Kitty und Ansgar vertieft und lässt es sich, dank Alkohol, auch nicht nehmen mit dem Tiefentroll zu flirten.
    Nach ein paar drinks zu viel passiert etwas unerwartetes. Rei teleportiert sich einige Meter weit, sehr zur überraschung der Anderen. Danach klappt er, von sich selbst erstaunt zusammen, und wird von Kitty auf ein Zimmer gebracht.
    Tatsächlich nicht irgendein Zimmer, sondern Kitty´s Schlafzimmer, denn neben jenem wird Rei am nächsten Morgen wach. Allerdings ist nichts anstößiges passiert, weshalb Rei sich wenig daran stört.

    Als nächstes Folgt. Das Gespräch mit dem Teleporter...
     
    seraphd und Supergerm gefällt das.
  3. Denn nachdem sich die Gruppe wieder nach durchzechter Nacht im Gutshaus eingefunden hat, teilt ihnen Butler mit, dass der gefangene Teleporter mit ihnen reden will.
    Es stellt sich heraus, dass er mithilfe einer Voicebox spricht, bedeutet, er ist stumm.
    Mit schnarrender, mechanischer Stimme redet er also mit ihnen.
    Sein Anliegen ist etwas... besonders. Anscheinend ist er, wie bereits vermutet, bewusst hier, hat sich gefangen nehmen lassen, weil er hoffte, hier Unterstützung zu finden.
    Denn er hat ein gewisses Ziel vor Augen. Die Erde heilen und die Magie wieder erstarken lassen. Seiner Meinung nach haben die Menschen bewiesen, dass sie nicht fähig sind, sich selbst zu beherrschen.
    Er glaubt, sie brauchen Anleitung, von mächtigeren Wesen. Magiern. Denn die normalen Menschen verstehen nicht, was sie ihrem Lebensraum antun.
    Doch er weiß auch, dass dieses Unterfangen viele Leben kosten würde, was er aber bereit ist einzugehen.
    Anders als unsere Helden, in diesem Falle zwar nur Rei, Sabrina und Spatz, aber sein Anliegen stößt hart auf Ablehnung.
    Er erkennt dass seine Meinung nicht geteilt wird und sagt nichts mehr.
    Also lassen sie ihn wieder in seiner Zelle sitzen.
    Spatz begibt sich wieder in sein Büro, während Rei und Sabrina überlegen, was man mit den Infos des Gefangenen anfangen könnte.
    Doch plötzlich kommt Lärm aus Spatzs Büro.
    Oben angekommen zeigt sich eine große Befürchtung als wahr. Der Teleporter ist frei und hat die Bronzemaske und den alten Mantel angelegt. Die beiden sehen gerade noch wie er Spatz niederschlägt und dann verschwindet.
    Wie konnte das passieren?! Schnell helfen sie Spatz auf, als dann eine weitere Frage aufkeimt. Die Zellen sind von Butler magisch gesichert... doch wo ist Butler.

    Sie finden ihn in einem der Flure und sein Zustand ist alles andere als gut. Er wirkt, so wie er mit dem Rücken an der Wand sitzt, unglaublich alt und schwach.
    Auf die Frage hin, wie sie ihm helfen können, stöhnt er nur "zum Keller"
    Also hieven sie ihn hoch und bringen ihn in den Keller. Doch nicht etwa dort wo die Zellen liegen. Auch nicht wo der Eingang zur Unterstadt ist. Nein. Es geht viel viel tiefer. So tief, dass jedes Zeitgefühl schwindet und sie sich in völliger Dunkelheit wiederfinden. Nur Spatz sorgt für licht, mit einem Feuerball.
    Ab einem gewissen Punkt bedeutet Butler ihnen, zu warten und er schleppt sich allein weiter.
    Wieviel Zeit vergeht, mag keiner zu sagen und wie tief es unter dem Gutshaus ist. Wer weiß.
    Nach einiger Zeit kommt Butler wieder aus der Dunkelheit und wirkt so wie immer, auch wenn sein Gesichtsausdruck verrät, dass ihm diese Situation nicht gefällt.
    Butler vermutet, als sie auf dem Weg nach oben sind, dass das auftauchen Danny´s unbeabsichtigt zu einer verstärkung sämtlicher Teleportationsmagie geführt haben könnte, wodurch der Gefangene für einen Bruchteil stark genug war, die Magie der Zelle zu durchbrechen und sich seine Artefakte zu schnappen.
    Jetzt da ihm klar war, dass er hier keine Gleichgesinnten finden würde, schien ihm dieser Zeitpunkt nur allzu passend.

    Später nach diesem Schreck lösen Rei und Sabrina dennoch ihr Versprechen gegenüber Frank ein und zeigen ihm die Unterstadt. Dort stellen sie ihn in der Magischen Akademie vor, da er dort gut als Hausmeister arbeiten könnte, aufgrund seiner magieresistenz, wodurch Streiche durch Studenten ihm nichts anhaben. (sofern es magische Streiche sind^^)
    Danach stellen sie ihn auch bei Starkimarm vor, wo er im Lager ebenso gut arbeiten könnte.
    Frank gefallen beide Stellen gut und so entscheidet er sich, eine halbe Woche in der Akademie und eine halbe Woche bei Starkimarm zu arbeiten. Von dem Erlös will er sich auch eine Unterkunft suchen, denn ihm gefällt die Aussicht auf ein ruhiges Leben...

    Damit endet dieser Abend und der nächste muss noch verfasst werden. Dort wird dann noch ein weiterer Mitspieler dazustoßen, dem ich einmal das Hobby zeigen wollte :)
    Mal schauen, wann ich das schaffe^^
     
    seraphd gefällt das.
  4. Und weiter gehts... Dies ist der Start des Abenteuers, welches wir heute zu ende spielen werden.^^

    Und wir starten wieder einmal im Gutshaus. Nur dass diesmal alle ausgeflogen sind, bis auf Sabrina und Spatz. Alle anderen sind mal wieder anderweitig eingespannt.
    So macht sich Sabrina also wieder zu Danny auf, um einfach die Leute dort besser kennenzulernen.
    Gleichzeitig wird jemand im Hotel Midnight wach. Ein junger Mann namens Dionaea. Auch er ist einer derer, die Dannys Schutz vor Verfolgern annehmen. Denn er ist seit einiger zeit auf der Flucht, doch nicht vor der Inquisition, sondern vor einer anderen, nicht weniger schlimmen Organisation.
    Er erinnert sich noch gut daran, dass es bereits wieder einmal knapp wurde, als er auf Danny traf und dank der Straße jetzt in Sicherheit ist. Zumindest fürs erste.
    Als er sich nach draußen begibt fällt ihm Sabrina auf, die er hier noch nicht gesehen hat. neugierig folgt er ihr in den Nachtclub (wo nichts los ist, da es Vormittag ist). Dort entwickelt sich dann ein Gespräch zwischen den beiden und Kitty. Natürlich gibt es auch etwas zu trinken für die beiden. Allerdings will der junge Mann Wasser mit Humus (also Erde) angereichert. Jedem das seine.
    Und nun erfahren wir auch mehr über Dionaea. Er wurde als magiebegabtes Kind von einer Organisation "gefangen" und seitdem als Versuchskaninchen für diverse Experimente missbraucht. Dies ging bis zu seinem 20. Lebensjahr. Doch die Experimente hinterließen ihre Spuren. Die Magie in ihm ließ ihn durch die extremen Belastungen stark mutieren, was auch dafür sorgte, dass er ausbrechen konnte. Denn er ist nur äußerlich ein Mensch. Er war auch einmal einer. Doch die Mutation sorgte dafür, dass er jetzt ein lebendiger Pflanzenorganismus ist, der sich zur Tarnung, in eine Menschliche Form gebildet hat. Seither ist er auf der Flucht und versucht seine Kräfte und seine Natur unter Kontrolle zu bringen.
    Doch bevor das Gespräch weitergeführt werden kann, taucht Spatz in dem Club auf.
    Er hat nach Sabrina und den anderen Gesucht. Doch da Sabrina die einzigste ist, die auffindbar ist, wird Dionaea kurzerhand, auf rein freiwilliger Basis, rekrutiert, denn ein bekannter hat einen Auftrag, bei dem er Hilfe braucht. Timothy Smith um genau zu sein.
    Vorher allerdings, ist noch Zeit um Dionaea das Gutshaus zu zeigen. Dort wird ihm die Geschichte von Hrongard, dessen steinerner Leichnam im Gutshaus steht. Und noch mehr über das verrückte Abenteuer, das sie erlebt hatten. Und auch in der Bibliothek wird sich die Zeit vertrieben. Igor, der Geistergnom leistet wie immer beste Dienste als Bibliothekar. Also lesen sich die beiden, da sonst nichts zu tun ist, noch etwas schlau:
    Er ist noch in Deutschland und hat wieder Arbeit. Diesesmal geht es nach Schwerin, wo vor kurzem zwei Leute tot aufgefunden wurden. Laut medien und Untersuchungen handelte es sich um natürliche Tode, doch Timothy glaubt dem nicht.
    Die Toten wurden ohne Anzeichen von gewalt oder Verletzungen aufgefunden. Und noch verrückter war, dass sie beide Matrosenkleidung trugen und noch sehr jung waren.
    Laut Timothy gab es solche funde schon einmal inder Geschichte. In den deißiger Jahren ging in der Gegend um Schwerin ein Serienmörder um. Adolf Seefeldt, auch der Sandmann, oder besser Onkel Tick-Tack genannt. Er war ein reisender Uhrmacher, der mehrere jugendliche umbrachte. Allesamt männlich und immer in Matrosenkleidung aufgefunden. Ein Rätsel war damals, dass man nicht feststellen konnte, wie sie umgebracht wurden.
    Es gäbe zwar die Möglichkeit, dass es sich nur um einen wahnsinnigen Trittbrettfahrer handelt, doch Timothys Theorie ist die, dass es sich um Adolf Seefeldt, Onkel Tick-Tack selbst handelt, wieder aus dem Grab zurückgekehrt, nachdem er 1636 durch das Fallbeil hingerichtet wurde.
    In der Gegend angekommen, nehmen unsere drei Freunde Kontakt zur örtlichen Polizei auf. Da Sabrina sich dank Spatz und Thorsten nun als private Ermittlerin ausweisen kann, ist das eine recht gute Vorgehensweise.
    Der leitende Ermittler in dem Fall ist sehr froh über die plötzliche Unterstützung, da sie einiges um die Ohren haben.
    Also können unsere Helden ungestört in dem Fall ermitteln.
    Von der Polizei bekommen sie die Koordinaten der beiden Tatorte bzw Fundorte der Opfer. Auch die etwaige Position, an der der Serienmörder damals begraben wurde, können sie nach etwas Recherche in etwa herausfinden.
    Somit machen sie sich zu dem Begräbnisort des Mörders auf. Zumindest wo sie ihn vermuten. Eine große, alte Eiche steht an der Stelle, wo er begraben worden sein könnte.
    Und nun ist es ein Glück, dass Dionaea (mittlerweile kurz: Dio) dabei ist, denn aufgrund seiner Natur, bzw seiner Art ist er scheinbar fähig mit Pflanzen und Bäumen zu kommunizieren. Dafür legt er seine Hand an dem Baumstamm und nimmt so Kontakt zu ihm auf.
    Und besonders mit dieser alten Eiche, die eine Art Baumgeist zu sein scheint.
    Der Baum bestätigt, mit langsamer Sprechweise, dass in der Tat einmal jemand hier vor mehreren Jahren begraben wurde, doch dieser jetzt nicht mehr hier ist. Schon seit einiger Zeit. Und auch warnt sie der Baum, dass etwas unheilvolles wieder in der Gegen Fuß gefasst hat. Etwas dass er schon einmal miterlebte.
    Somit ist die Vermutung nahe, das Timothys Theorie stimmt.
    Nun geht es weiter zu dem ersten Tatort. Während Sabrina und Timothy dort nach Spuren suchen, fragt Dio wieder einen der Bäume, was hier geschehen ist.
    Auch dieser Baum ist freundlich gesinnt und berichtet, von mehreren Toten in diesem Wald. Drei stück. Und einer von ihnen Wandelt im Wald. Etwas Böses geht wieder um. Sie müssen aufpassen, sagt der Baum. Derweil finde die anderen beiden tatsächlich etwas. Stofffetzen eines Kleidungsstückes aus den dreißigern. (Festgestellt, dadurch, dass die Stoffe damals noch etwas anders waren)
    Damit dürfte Klar sein, dass es sich bei dem aktuellen Mörder wirklich um Onkel Tick-Tack handelt.
    Am nächsten Tatort angekommen, will Dio wieder mit einem Baum reden. Doch als er seine Hand auf den Stamm legt, zeigt sich dieser Baum nicht als freundliches wesen. Im Gegenteil. Ein Spalt tut sich auf und zieht Dios Arm hinein. Was auch immer ihn verschlingen will, es hat viel Kraft. Nur gemeinsam können sie den Baum davon abhalten, Dio zu verschlingen.
    Da sich nun sein Arm in dem Baum befindet, zeigt Dio eine weitere seiner Fähigkeiten. Plötzlich wird der Baum von innen erleuchtet und ein schreckliches Kreischen ertönt.
    Sofort wird Dio losgelassen und die drei nehmen sofort Abstand zu dem Baum, von dem nun schwelender Rauch aufsteigt.
    Denn unsere neuer Freund ist, ganz wie eine Pflanze, dazu im stande, Sonnenlicht aufzunehmen und wie eine Art Geschoss abzufeuern.
    Anscheinend sind nicht alle Baumwesen so freundlich. Denn wie Dio zuvor in der Bibliothek gelesen hat, gibt es Baumhirten, auch Ents genannt, die wie Wächter von Wäldern fungieren. Dann gibt es generell Baumgeister, die zumeist freundlich gesinnt sind und dann noch die Huorns. Dies sind Baumgeister, von Hass auf die Menschen zerfressen und verdorben. Mit solch einem hatten sie es anscheinend gerade zu tun.
    Dieser Schreck und die bereits untergehende Sonne bewegt unsere dreier Gruppe dazu, sich wieder zurück zu ihrem Quartier zu begeben. Doch noch finden sie etwas bei dem Tatort. Eine alte, rostige Taschenuhr, die, dem Zustand nach schon sehr Alt sein muss.
    Jede Spur deutet auf einen Untoten Serienmörder hin, der wieder in seinem alten Gebiet umgeht...

    Wie das ausgeht, erfahren wir als Gruppe heute Abend. Wann ich es dann wieder schaffe hier abzutippen weiß ich noch nicht^^
    Auf jeden Fall wieder viel Spaß beim Lesen :)
     
    mikyra, Supergerm und seraphd gefällt das.
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