7te See

[News] Neues aus Aventurien

Dieses Thema im Forum "Das Schwarze Auge" wurde erstellt von Das Blutschwerter-Team, 12. Mai 2007.

Schlagworte:
Moderatoren: Odin, Supergerm, Sycorax
  1. RSS-Ulisses

    RSS-Ulisses RSS-Roboter

    Es ist jetzt schon einige Zeit her, dass wir den Aprilscherz um "Wege der Vereinigungen" gemacht haben - damals ging es, abgeleitet von einem alternativen Titel für den Organisationen-Band für DSA4 um einen Leitfaden zum aventurischen Liebesspiel. Seitdem wurden wir immer und immer wieder nach diesem Buch gefragt, doch die Ressourcen waren nie frei. Jetzt soll es endlich so weit sein. In FÜNF Tagen, am Valentinstag 2018 startet wie bereits angekündigt das Crowdfunding für "Wege der Vereinigungen". Wir werden euch im Blog und auf unserem Youtube-Kanal begleiten, bis es losgeht.
    Auf dem Kanal findet ihr täglich ein kurzes neues Let's Play. Hier ist de erste Folge:

    Und hier im Blog wollen wir euch jeden Tag eine neue Illustration präsentieren. Wie wäre es z.B. mit diesem tulamischen Harem?
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    ...und außerdem wollen ganz im Stil von Nahemas Schleiertanz jedes Mal ein wenig mehr vom Cover enthüllen.
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    Noch ist das Cover zugegeben etwas abstrakt ....
    Das Crowdfunding wird am 14.2. 2018 auf ulisses-crowdfunding.de starten - macht mit und sagt es weiter!

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  2. RSS-Ulisses

    RSS-Ulisses RSS-Roboter

    Unser großes Crowdfunding für den DSA-Band "Wege der Vereinigungen" startet in VIER Tagen.
    Wie bereits angekündigt, wollen wir euch jeden Tag ein neues Let's Play-Video und eine neue Illu präsentieren.
    Das Crowdfunding wird am 14.2. 2018 auf ulisses-crowdfunding.de - macht mit und sagt es weiter!

    Heute gibt es außerdem eine kleine Bordellszene zu sehen:

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    Was das Cover angeht, so kann man hier noch etwas mehr erkennen als gestern:
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  3. RSS-Ulisses

    RSS-Ulisses RSS-Roboter

    Am Valentinstage startet das Crowdfunding zu Wege der Vereinigungen, dem Quellenbuch über Sex und Sexualität in Aventurien. Wenn ihr euch so sehr darauf freut wie wir oder nur einen Blick auf ein paar Ausschnitten werfen wollt. Wir haben für euch Avatare und Banner erstellt, die ihr gerne in Foren und in sozialen Medien benutzten könnte wenn ihr wollt. Je mehr Leute vom Crowdfunding hören umso erfolgreicher und praller wird Wege der Vereinigungen.

    Avatare

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    Banner

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  4. RSS-Ulisses

    RSS-Ulisses RSS-Roboter

    Nur noch DREI Tage bis zum Start des Crowdfundings von "Wege der Vereinigungen". Während die Kampagne für den Start am Valentinstag den letzten Feinschliff bekommt, haben wir hier wieder eine neue Illustration für euch - außerdem ziehen wir einen weiteren Schleier vom Cover. Auch auf Youtube-findet ihr ein neues Mini-Let's Play.
    Das Crowdfunding wird am 14.2. 2018 auf ulisses-crowdfunding.de starten - macht mit und sagt es weiter!


    Passend zur Zahl "Drei" gibt es heute für euch diese Illu aus dem Buch:
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    Und das Cover wird immer deutlicher:

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  5. RSS-Ulisses

    RSS-Ulisses RSS-Roboter

    Nicht mehr lange: In ZWEI Tagen geht endlich das Crowdfunding von "Wege der Vereinigungen" los und ihr werdet sehen, welche exklusiven Goodies wir im Verlauf der Kampagne anbieten werden.
    So kurz vor dem Start der Kampagne ist das Cover auch schon fast zu erkennen. Außerdem haben wir natürlich eine neue Illu für euch. Und auch auf unserem Youtube-Kanal gibt es etwas Neues zu sehen.
    Das Crowdfunding wird am 14.2. 2018 auf ulisses-crowdfunding.de starten - macht mit und sagt es weiter!

    Als neue Illu möchten wir euch diesen Genießer-Zwerg präsentieren:
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    Und das Cover ist jetzt auch nur noch ein bisschen pixelig:
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  6. RSS-Ulisses

    RSS-Ulisses RSS-Roboter

    Mit dem Aventurischen Boten 186 erschien im Dezember das Heldenwerk Gekreuzte Klingen mit dem Untertitel Tage der Leuin 1. Diesen trägt es natürlich nicht zu Unrecht, denn es ist der erste Teil einer Reihe von Abenteuern, die es euch ermöglichen direkten Einfluss auf das Schicksal der Rondrakirche und des Horasreichs zu nehmen.

    Ihr hattet nach Erscheinen des Abenteuers drei Wochen Zeit es zu lesen und zu spielen und konntet dann über den Ausgang des Abenteuers bestimmen. Seit dem Aventurischen Boten 187 ist das Ergebnis der Umfrage nun bekannt und soll hier vorgestellt werden.

    Wer Gekreuzte Klingen noch als Spieler erleben möchte, sollte nicht weiter lesen.

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    Für die Umfrage wurde das Abenteuer und die Ereignisse drum herum so zusammengefasst.

    In Gekreuzte Klingen lernen die Helden nicht nur die chaotische Situation in der Gerondrata und in der horasischen Rondrakirche kennen, sondern stoßen auch auf eine Botschaft aus alten Zeiten, die eine Lösung bieten könnte. Vor kurzem wurde Ancuiras Alfaran, ein altgedienter Rondarianer und durch Heirat Onkel der Horas, durch den Horas selbst zum Erzherrscher von Arivor ernannt. Ein Titel der traditionell mit dem Amt des Komturs der Ardariten und dem Meister der Senne Altes Reich einhergeht. Diese Titel jedoch hat Romur von Schreyen inne, der von der Rondrakirche und seinem Orden in diese Ämter erhoben wurde. Eine Machtprobe zwischen Ancuiras und Romur steht bevor, denn Romur hat Ancuiras befohlen, sich in ein tobrisches Ordenshaus der Ardariten bei Vallusa zu begeben, ans andere Ende des Kontinents. Dabei ist von Schreyen als Komtur der Ardariten im Recht und Ancuiras ist ihm zum gehorsam verpflichtet. Dennoch gibt es auch weltliche Loyalitäten und den Titel des Erzherrschers, den er sonst mit einem, von Romur tolerierten, Vogt besetzen müsste.

    Ancuiras hadert zum Zeitpunkt des Abenteuers mit der Entscheidung. Folgt er wie so oft dem Ruf der Kirche und des Ordens, denen er 40 Jahre seines Lebens gewidmet hat oder dem Bund zu seiner Familie und dem Horasreich. Frau und Kinder, für die er vor Jahren bereits den weltlichen Titel eines Marschalls von Almada aufgab, hat Ancuiras in Schlachten verloren. Doch glaubt er, dass die Ardariten auf der Seite des Horas richtig stehen und lehnt Romurs Kurs der Neutralität ab.

    Die Helden finden in Gekreuzte Klingen eine Reliquie aus Zeiten des horasischen Unabhängigkeitskrieges. Der damalige Komtur der Ardariten Acano ya Torese schickte auf einer Speerklinge eine Botschaft nach Perricum, in der er das Schwert der Schwerter um Unterstüzung bat. Die Botschaft ist durch eine Liturgie geschützt, die ihre Inschrift nur dem Würdigen enthüllt, der den Träger der Klinge im Duell besiegt. Dies gelingt den Helden im Abenteuer. So erhalten sie sowohl Acanos Botschaft “Adler und Leu mögen sich verbünden, doch über allemsteht der Wille der Göttin“ und die Antwort des Schwertes der Schwerter „Dies ist nicht unser Kampf.“

    Es ist die Entscheidung der Helden in wessen Hände sie den Speer geben. Ihr Auftraggeber im Abenteuer ist der Baron Domaldo von Westfar, der den Speer gerne nutzen würde um Ancuiras zum Verzicht auf die Erzherrschaft zu bewegen und seinen Einfluss zu stärken. Doch sie haben im, von Söldnern besetzten und Truppen und Ancuiras Führung belagerten, Sorbik auch die Gelegenheit die Botschaft Ancuiras direkt auszuhändigen und ihm mit diesem Omen aus der Vergangenheit zu beeinflussen. Eventuell gerät der Speer auch in die Hände des Söldnerführers Travian di Faffarallo, der Ancuiras Frau Salkya Firdayon im Kampf erschlagen hat. Er hält mit seiner Einheit, den Brüdern des Blutes Sorbik. Die Helden können den Speer auch selbst Ancuiras vorenthalten und an andere Stellen weiter geben oder selbst führen.

    Die Wahl liegt bei den Helden.

    Viele von euch sind dieser Herausforderung gefolgt und haben ihre Wahl zwischen den vier zur Verfügung stehenden Optionen getroffen. Die alle einen Einfluss auf Ancuiras Entscheidung hatten und jede den Metaplot im Horasreich in eine interessante Richtung weiter entwickelt hätten.

    · Domaldo von Westfar erhält den Speer und beeinflusst Ancuiras. Dieser entscheidet sich Romurs Weisungen zu folgen und nach Tobrien aufzubrechen und einen Stellvertreter für das Amt des Erzherrschers zu ernennen. Domaldos Einfluss wächst.

    · Die Helden übergeben Ancuiras den Speer. Dieser entscheidet sich Romurs Weisungen zu folgen und nach Tobrien aufzubrechen und einen Stellvertreter für das Amt des Erzherrschers zu ernennen.

    · Die Helden übergeben Travian die Faffarallo den Speer. Dieser behälten ihn für sich und bewahrt ihn für einen zukünftigen Einsatz. Ancuiras entscheidet sich die Machtprobe mit Romur zu riskieren und bleibt als Erzherrscher in Arivor und steht an der Seite des Horas.

    · Die Helden übergeben keinem der drei den Speer. Ancuiras entscheidet sich die Machtprobe mit Romur zu riskieren und bleibt als Erzherrscher in Arivor und steht an der Seite des Horas.

    Dabei gab es eine eindeutige Mehrheit, die sich dafür entschied, dass Ancuiras den Speer direkt aus den Händen der Helden erhielt. Keine der anderen Optionen konnte eine große Mehrheit mit sich bringen. Auch wenn jede von ihnen genug Spieler für mehrere Runden auf sich vereinen konnte.

    Die Inschrift und Geschichte des Speers nimmt der fromme Ardarit als Zeichen seiner Göttin und trifft die Entscheidung sich nicht in die Politik des Horasreichs einzumischen. Er folgt Romurs Anweisung und reist nach Mendena, in Tobrien, wo er einst seine Weihe erhielt. Die Zukunft wird zeigen ob er jemals zurückkehrt, was das Schicksal in den Schattenlanden für ihn bereithält und wie der Horas mit dieser Niederlage umgeht. Der Konflikt um die Spitze der horasischen Rondrakirche scheint entschieden und nun ist es an Romur von Schreyen die Senne zu ordnen.
    Romurs Schicksal wird Thema von Tage der Leuin 2 sein. An dem kann die Arbeit jetzt, da wir eure Entscheidung kennen beginnen. Erste Informationen wie es weiter geht und wie das Horasreich reagiert, gibt es jedoch im Aventurischen Boten 187, sowohl mit einem Artikel für die Spieler als auch Meisterinformationen.

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    Die Befragung der Community zum Metaplot war für uns, wie schon bei der Bornlandwahl, ein voller Erfolg. Viele von euch haben sich beteiligt, indem sie abgestimmt aber auch Rege über das Abenteuer diskutiert haben. Man merkt, dass euch Aventurien wirklich am Herzen liegt und das es Spaß macht sein Schicksal auf diese Weise mitzubestimmen. Tage der Leuin wird also sicher nicht das letzte Mal gewesen sein, dass wir euch befragen und an den wichtigen Entscheidungen direkt beteiligen.
    Wir haben für Gekreuzte Klingen auch Kritik bekommen, dabei ging es in erster Linie um den knappen Zeitraum der Abstimmung. Daraus haben wir gelernt und werden euch das nächste Mal mehr Zeit geben eure Stimme abzugeben und mitzubestimmen. Damit möglichst viele von euch das Abenteuer nicht nur Lesen sondern auch spielen und aus der Perspektive ihres Helden entscheiden können.

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  7. RSS-Ulisses

    RSS-Ulisses RSS-Roboter

    MORGEN geht es endlich los: Das lange erwartete Crowdfunding für "Wege der Vereinigungen" startet und ihr werdet erfahren, was wir uns für dieses Buch und die Zusatzprodukte alles ausgedacht haben. Um die Vorfreude noch ein wenig anzuheiten ist hier auch endlich das unzensierte Cover für euch - wie schon bei Namenlose Nacht wird es aber unter einem neutralen Schutzumschlag verborgen sein. Außerdem gibt es eine neue Illustration.
    Und auch auf Youtube haben wir wieder eine kleines Demo-Spiel vorbereitet.
    Das Crowdfunding wird am 14.2. 2018 auf ulisses-crowdfunding.de starten - macht mit und sagt es weiter!
    Die aktuelle Illu stellt uns die Anatomie von Menschen, Elfen und Zwergen genauer vor.
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    Und hier ist dann auch endlich das Cover in all seiner Pracht:
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  8. RSS-Ulisses

    RSS-Ulisses RSS-Roboter

    Frohen Valentinstag euch allen! Oder wie jemand Berühmtes früher immer gesagt hat: "Hallo liebe Liebenden!"


    Heute startet wie lange angekündigt das Crowdfunding für "Wege der Vereinigungen". Und zwar auf unserer Crowdfunding-Plattform und gegen 17:00 Uhr. Den unzensierten Youtube-Trailer gibt es hier:






    Außerdem haben Niko und Alex ein FAQ-Video aufgenommen, das im Grunden den Fragen entspricht, die auch in der entsprechenden Sektion auf der Projektseite zu finden sind:






    Und jetzt wünschen wir euch allen viel Spaß mit der Kampagne und am Ende natürlich auch mit den Produkten. Habt euch lieb!

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  9. RSS-Ulisses

    RSS-Ulisses RSS-Roboter

    Seit gestern läuft das Crowdfunding für Wege der Vereinigungen und es lässt sich richtig erfolgreich an. Schon beinahe 50.000 Euro sind in den ersten 24 Stunden zusammen gekommen und das Quellenbuch zur Aventurischen Sexualität findet noch immer begierige Unterstützer.

    Wege der Vereinigungen hat als Aprilscherz begonnen und wurde dann durch die Begeisterung der Community bis zum, jetzt schon, erfolgreichen Crowdfunding entwickelt.
    Dabei haben wir nie den Spaß an der Sache verloren. Aber uns war, als wir das Projekt ernsthaft ins Auge fassten, klar, dass es auch ein richtiges und gutes DSA Quellenbuch werden musste. Darum haben wir die Texte mit der selben Sorgfalt am avdenturischen Hintergrund entwickelt wie bei jedem anderen Thema.

    Heute wollen wir euch einen Beispieltext aus dem Hintergrundkapitle vorstellen, bei dem es sich um das Werben der Angroschim, der aventurischen Zwerge, dreht.

    Hier könnt ihr die Leseprobe herunterladen

    Doch auch im Crowdfunding steht immer neuer Lesestoff bereit. Wenn die Kampagene 55.000 Euro erreicht veröffentlichen wir einen "Schundroman", wie man ihn zum Beispiel im Horasreich erwerben könnte als tatsächliches Buch.

    Das unzensierte Cover seht ihr hier zum ersten Mal:

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  10. RSS-Ulisses

    RSS-Ulisses RSS-Roboter

    Niko Hoch hat sich erneut den Community-Fragen zu "Wege der Vereinigungen" gestellt. Dieses Mal wird die Community von Mháire Stritter von Orkenspalter repräsentiert. Mháire ist an dem Buch nicht beteiligt und hat Niko vor dem letzten DSA1-Let's Play zu Fassen bekommen. Wir hoffen, dass hier alle Fragen beantwortet werden, die ihr euch nach dem letzten Clip noch stellt.

    Zum Crowdfunding geht es hier.

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  11. RSS-Ulisses

    RSS-Ulisses RSS-Roboter

    Die letzten Tage haben wir euch immer wieder einzelne Let's Play-Schnipsel zu den neuen Regeln aus "Wege der Vereinigung" präsentiert. Ihr habt ja bereits gesehen, dass dabei kaum jemand wirklich ernst bleiben konnte. Auf die Spitze haben wir es allerdings getrieben, als wir für eines der Videos beschlossen, die Sache eben DOCH mal wirklich ernst zu nehmen und uns entsprechend auch zu siezen.

    Das Ergebnis seht ihr hier:






    Das Crowdfunding zum Quellenband "Wege der Vereinigungen" könnt ihr seit vorgestern hier verfolgen.

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  12. RSS-Ulisses

    RSS-Ulisses RSS-Roboter

    „Die Schlange häutet sich“, heißt es seit dem Sternenfall in den Kreisen der Hesindekirche, denn die Sterne im Sternbild der Schlange haben ihre Position geändert. Einem Ouroboros gleich bildet sie nun einen Kreis und verschlingt ihren eigenen Schwanz. Die Diener der Hesinde rätseln über dieses Ereignis und was könnte einem in diesen Tagen auf der Suche nach Weisheit besseren Rat geben als das Hesinde-Vademecum, welches auch in der dritten Auflage, gleich einer sich häutenden Schlange, die Farbe gewechselt hat.

    Die neue Ausgabe ist inhaltsgleich mit den beiden vorherigen, nur der Einband hat einen anderen Grünton. Das liegt daran, dass die Druckerei die vorherige Farbe nicht mehr vorrätig hatte. Wie gut es zufällig in den Metaplot passt, kann aber nur eine hesindianische Fügung sein.

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    Oben: 3te Auflage, in der Mitte: 2te Auflage, Unten: 1te Auflage

    Das Hesinde-Vademecum könnt ihr hier vorbestellen und mehr über den Wandel ihres Sternbildes erfahrt ihr im Aventurischen Boten 185.

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  13. RSS-Ulisses

    RSS-Ulisses RSS-Roboter

    Wege der Vereinigungen, das gerade mit einem fantastisch erfolgreichen Crowdfunding finanziert wird, ist mit 240 Seiten der bislang umfangreichste Quellenband, den wir für DSA5 konzipiert haben. Damit ihr einen guten Eindruck davon bekommt, was euch alles erwartet und warum das Buch so toll ist, verschafft euch Alex Spohreinen kleinen Überblick, was enthalten sein wird. Es ist ein extrem vielseitiges Buch, dass viel neues Material zu bieten hat. Zu einigen Teilen werden wir euch demnächst noch genauere Einblicke liefern und euch unsere Hintergedanken offenbaren.



    Ein großer Teil von Wege der Vereinigungen stellt euch Hintergrundinformationen zu aventurischen Kulturen und ihre Besonderheiten in Bezug auf Bräuche rund um die Themen Erotik und Sex dar. Ihr erfahrt mehr über die tulamidische Haremskultur, das von Akzeptanz geprägte Leben der Maraskaner, und die speziellen Sitten der Zwerge, Elfen, Goblins und Oger.

    Weiterhin wird es mehr zur Sichtweise der Aventurier zur Bi- und Homosexualität geben, zur Prostitution und wie die Rahjakirche dazu steht, sowie zu Orgien. Wir stellen u. a. ein typisches Bordell samt Personal vor und wagen uns auch auf eine al’anfanische Orgie, um einen Blick auf das ausschweifende Treiben und die Gäste zu werfen. Wir haben sogar einen Generator für Bordelle und Orgien samt Zufallsereignissen erstellt, damit ein Meister sofort etwas zur Hand hat!

    Außerdem haben wir euch einen Spielhilfenteil zusammengestellt, wie ihr am besten das Thema Erotik in euer Spiel einbindet – oder auch nicht. Dazu kommen viele passende Szenariovorschläge für den Einsatz am Tisch.

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    Der Regelteil enthält insbesondere zwei größere Fokusregeln: Die Regeln zur Verführung und die Regeln für das Liebesspiel.

    Die Verführungsregeln sind eine detailliertere Version der aus dem Kompendium bekannten Regeln für soziale Konflikte und können sowohl eingesetzt werden, um eine Person schnell zu verführen, als auch längere Zeit zu umgarnen (z. B. durch Minnesang).

    Die Fokusregeln für das Liebesspiel sind als unterhaltsames Minispiel konzipiert, bei dem die Beteiligten versuchen, mit dem Einsatz verschiedener Techniken möglichst lange Rahja zu huldigen. Je geschickter sie sich dabei anstellen, umso besser fällt dabei später die sogenannte verzückende Belohnung aus. Man kann zwischen verschiedenen Belohnungsoptionen wählen, sodass der Einsatz der Liebesspielregeln nicht nur Spaß macht, sondern ein Held für sein Durchhaltevermögen und seine Feinfühligkeit auch belohnt wird. Das Liebesspiel ist die detaillierteste Version dieser Regeln. Wer es lieber schneller und weniger detailliert möchte, kann entsprechend auf eine einfachere Option zurückgreifen. Einvernehmlichkeit zwischen den Helden (und Spielern) ist eine Kernmechanik der Regeln zum Liebesspiel. Nur wer sich auf eine Sexpraktik einigen kann, die allen Beteiligten Freude bereitet, darf zu den Würfeln greifen. Bei der Auswahl unterstütz euch das Praktiken-Spielkartenset.

    Darüber hinaus gibt es noch weitere Fokusregeln für Schwangerschaften und Verhütung, eine Sammlung von Geschlechtskrankheiten, etwa die Krätze oder die Horasierkrankheit, und Trefferzonen für besonders empfindliche Stellen mitsamt Schutzmaßnahmen.

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    In einem Kapitel über Ausrüstung werdet ihr nicht nur Liebesspielzeug vorfinden, sondern ebenso andere, für viele Heldengruppe interessante Dinge. Zum einen wird es einen Abschnitt mit Alchimica geben. Hier gibt es beispielsweise die Beschreibung des Tharvun-Parfüms, welches den Helden größere Vorteile beim Betören verleiht, oder das Liebesküchlein der Hexen, welches wie ein mächtiger Liebestrank wirkt. Zum anderen bekommt ihr Einblicke in eine Sammlung von erotischer Lektüre in Aventurien. Jedes Buch (das Rahjasutra, Geschichten aus 1001 Rausch, Rapiro Floretti Romane, die Alrique-Reihem die Werke des Magiergrafen von Edas und viele mehr!) wird nicht nur beschrieben, sondern wir liefern euch für jedes Schriftwerk typische Auszüge, damit ihr euch etwas unter dem Stil des Buches vorstellen könnt.



    Wir haben euch zudem eine ganze Reihe neuer Professionen zusammengestellt. Unter den profanen Professionen findet ihr unter anderem den Erotikkünstler, der beispielsweise in den Varianten der Erotikschriftstellerin oder des Aktmodells spielbar ist, und den Haremswächter. Bei den magischen Professionen wird es neben einer neuen hexischen Variante, der Tsatuara-Anhängerin, drei Sexualmagier mit unterschiedlichen Schwerpunkten (aus Fasar, Al’Anfa und … Engasal!) geben. Außerdem wird die Säbeltänzerin und der Rahjasutra-Meister vorgestellt, die sowohl in einer profanen wie auch einer geweihten Version als Helden erstellt werden können.



    Beim Abschnitt über Sonderfertigkeiten findet ihr neben einer Reihe von SFs, die direkt mit den Liebesspielregeln zu tun haben, etwa Klassiker wie Galanterie (jetzt mit deutlich größerem Nutzen als früher) und Zauber- und Liturgiestile für die Sexualmagier, Tsatuara-Anhängerinnen und die Rahjasutra-Meister, samt einiger neuer erweiterter SFs.



    Für alle magischen und geweihten Professionen des Bandes (und noch für einige mehr) haben wir eine ganze Reihe von neuen Zaubern und Liturgien. Einige davon sind spezifisch für die Fokusregeln des Bandes vorgesehen und entsprechend markiert. Gerade für die Levthanpriester haben wir einen ganz eigenen Satz an Liturgien und Zeremonien entworfen, aber ebenso bekommt die Rahjakirche noch ein paar weitere hinzu, etwa die Zeremonie Geschlechterwechsel.



    Ihr seht, Wege der Vereinigungen bietet extrem viel Spielmaterial, das eure Spielrunden bereichern wird.

    Unterstützen und damit als erste erhalten könnt ihr es in unserem Crowdfunding.

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  14. RSS-Ulisses

    RSS-Ulisses RSS-Roboter

    Für Wege der Vereinigungen haben wir euch eine Reihe von neuen Professionen zusammengestellt. Eine der interessantesten ist sicherlich der Levthanpriester. Wir haben uns deshalb beim Levthankult verschiedene spielbare Strömungen überlegt, welche Aspekte des Gottes abbilden, die wir vertreten können.

    Die Priester des Weins beispielsweise sehen Levthan als reuigen Sünder an, der, nachdem Rahja ihn aus den Niederhöllen befreit hat, seine Vergehen bereut und Wiedergutmachung leisten will. Seine Anhänger verstehen sich sehr gut mit dem Kult der Rahja und kümmern sich zum einen um die Herstellung von Wein, die Bespaßung von Gästen bei großen Feiern und betrachten Kaiser Valpo als ihr Vorbild. Dass Levthan Satuaria etwas angetan haben könnte, leugnen sie vehement und halten dies für verleumderische Gerüchte, die vor langer Zeit gestreut wurden, um den Ruf ihres Gottes zu schädigen.

    Die Gehörnten hingegen, eine andere Strömung des Levthankults, sind vor allem in den Tulamidenlanden heimisch und versuchen die Geheimnisse ihres Gottes zu ergründen. Sie leben vor allem in der Wildnis und bei Ferkinasippen und geben sich oft dem Rausch und dem Kampf hin. Seit dem Sternenfall spüren sie eine Veränderung und sind in der Lage, karmale Kräfte Levthans zu nutzen.

    Der Levthanpriester wird eine Geweihtenprofession sein, d. h. er wird über eine Tradition verfügen und Liturgien einsetzen können. Bislang gab es in Aventurien praktisch keine Geweihten des Levthan, die über Karma verfügten. Durch die Ereignisse des Sternenfalls hat sich das nun verändert und auch wenn alte wie neue Anhänger Levthans erst herausfinden müssen, warum sie plötzlich Macht besitzen, könnt ihr euch selbstverständlich einen solchen Priester erstellen und ihn mit entsprechenden Liturgien ausstatten. Die meisten dieser übernatürlichen Fähigkeiten beschäftigen sich mit Lust und Rausch und man kann sie durchaus als sehr egoistisch bezeichnen – ein entscheidender Unterschied zum Rahjakult.

    Den Levthanpriester haben wir zudem mit einem neuen Zeremonialgegenstand ausgestattet, der Widderkeule, die er sowohl als Waffe einsetzen kann, als auch als Fokus zur Unterstützung seiner Fähigkeiten.

    Was wir nicht wollten: eine Profession erstellen, die ihrem Gott dient, indem sie die Grenze zu Belkelel leichtfertig überschreitet. Deswegen haben wir Abstand von den extrem dunklen Spielarten des Levthanskults genommen und mit den vorgestellten Strömungen die deutlich menschenfreundlicheren und in viele Heldengruppen besser integrierbareren Heldentypen vorgestellt.

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    Der Levthanspriester erscheint in Wege der Vereinigungen, das ihr in unserem Crowdfunding unterstützen könnt.

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  15. RSS-Orkenspalter

    RSS-Orkenspalter RSS-Roboter

    Der Livestream vom letzten Mittwoch, in einem noch teilweise passend zum Valentinstag geschmückten Keller von Markus. Obendrauf gibt’s gratis Schleichwerbung...

    mehr Ork...
     
  16. RSS-Ulisses

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    Aventurien war schon immer ein gleichberechtigtes Setting, in dem Männer und Frauen gemeinsam als Held oder Heldin auf Abenteuer ausziehen und ist es all die Jahre geblieben. In einem Buch wie Wege der Vereinigungen, in dem Sexualität und damit Geschlechter in den Mittelpunkt gerückt werden, bleibt es gar nicht aus, dass wir uns mit dem Thema befassen. Darum haben wir ihm eines unserer Feature-Themen gewidmet. Diese Feature-Themen bilden Abschnitte im Buch, in denen sich Autoren und Autorinnen besonders intensiv mit bestimmten Schwerpunkten auseinandersetzen.

    Im Fall von Gleichberechtigung in Aventurien sind dabei zwei Seiten entstanden, die wir euch hier als Download im vorläufigen Layout präsentieren.

    Hier entlang zum Text

    Das Thema zieht sich auch durch viele andere Passagen im Hintergrundteil von Wege der Vereinigungen und hat auch, aus realweltlicher Überzeugung, die Begrifflichkeiten im Regelkapitel geprägt.
    Ein weiteres Feature-Thema in Wege der Vereinigung wird auch über die zwei häufigsten Geschlechter hinausgehen und andere Identitäten in Aventurien behandeln. Hier jedoch geht es um die, seit Kiesows Zeiten gesetzte, Gleichberechtigung von Mann und Frau.

    Mehr könnt ihr in Wege der Vereinigungen lesen, das ihr auch im gerade laufenden Crowdfunding unterstützen und somit als erste bekommen könnt.

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  17. RSS-Ulisses

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    Wir haben euch mit dem Levthanpriester schon eine neue Profession mitsamt Tradition und Liturgien angekündigt, aber wir wollen an dieser Stelle gleich mit einem weiteren Heldentyp weitermachen: der Tsatuara-Anhängerin.

    Bei dieser handelt es sich um eine neue Hexen-Tradition, die von der normalen hexischen Tradition in etwa so abweicht wie ein Gildenmagier von einem Qabalyamagier: Es ist eine Variante der Tradition.

    Die Tsatuara-Anhängerin ist eine besonders naturverbundene Hexe und glaubt daran, dass sie Sumu wiederbeleben kann, indem sie ihr genug Lebenskraft zukommen lässt. Dafür sammelt sie Kraft und spendet sie in einem Ritual der Erdmutter. Diese Lebenskraft wiederum gewinnt sie durch die körperliche Vereinigung mit Menschen, denen sie durch den Liebesakt einen kleinen Teil ihrer Energie nimmt und diesen später Sumu opfert.

    Ein gutes Beispiel für die Tsatuara-Anhängerinnen ist der Zirkel der „Levthansweibchen“ im Bornland, aber auch andere alte Hexenkulte, die isoliert sind, oder bei denen Tsa und Satuaria als ein und die selbe Gottheit verehrt werden. Sie stellen keine Hexenschwesternschaft dar und können über die gleichen Vertrautentiere wie andere Hexen verfügen. Ihre Tradition wird separat beschrieben, allerdings ist sie stark mit der der normalen Hexen verwandt. Sie verfügt über einige spezielle Fähigkeiten, mit denen sie Lebenskraft bei einem sexuellen Akt stehlen kann und über das spendende Ritual ihre eigenen Kräfte stärken kann, da die Heilung Sumus ihr Selbstvertrauen steigert und ihre Fähigkeiten für kurze Zeit verstärkt.

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    Die Tsatuaria-Anhängerin findet ihr in Wege der Vereinigungen, das ihr mit unserem Crowdfunding unterstützen könnt.

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  18. RSS-Uhrwerk

    RSS-Uhrwerk RSS-Roboter

    ein Werkstattbericht von Peter Horstmann

    Nun ist es endlich soweit: Die Geographia Bansumitis erscheint. Endlich? Endlich! Die Gründe für die Verzögerung sind vielfältig und einige davon werden im Vorwort des Buches angesprochen.

    Ab in den Süden!

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    Als im Winter 2011 erste Schritte unternommen wurden, das Projekt „Südband“ zu starten, waren als Bandredakteure Uli Lindner und Tilman Hakenberg geplant. Die Texterstellung sollte bis Mitte des folgenden Jahres abgeschlossen sein. Konzept und Planung waren ebenso erfolgversprechend wie ambitioniert. Schon vor Weihnachten war die Textvergabe weitgehend abgeschlossen und erste Ideen verbreiteten sich über die Mailingliste. Dass dieser gute Anfang ein solcher bleiben sollte, zeigte sich allerdings ebenfalls bald. Andere Aufgaben und Gestade sorgten immer stärker für Verzögerungen, sodass die Arbeit ab dem Sommer 2012 immer mehr zum Erliegen kam. Für Myranor waren das z. B. die Publikationen »Myrunhall« (09.2013) oder »Myranische Geheimnisse« (10.2014). Einen nicht unbedeutenden Anteil hatten wohl auch die vorbereitenden Arbeiten an der Welt Lorakis und dem neuen Setting Splittermond. Dieses erblickte dann im Sommer 2013 mit den »Schnellstarter-Regeln« das Licht der Welt und legte 2014 mit den Bänden »Splittermond: Die Welt« und »Splittermond: Die Regeln« derart überzeugend nach, dass beide Bücher mit dem Deutschen Rollenspielpreis prämiert wurden. So waren viele der Südband-Autoren also in anderen Projekten eingebunden und es zeigte sich schnell, dass die beiden Bandredakteure auf längere Zeit in Lorakis alle Hände voll zu tun haben würden. Hinzu kamen immer wieder gesundheitliche Probleme einzelner Autoren und Redakteure.
    Daneben gab es aber auch wortwörtlich nächtelange Skype-Diskussionen über die Darstellung einzelner Spezies, Regionen und Völker, speziell z. B. der Kerrishiter. Auch für die neuen Regionen gab es eine Menge Klärungsbedarf. Auf Cons setzte man sich zusammen und überlegte in mal größerer mal kleinerer Runde. Auf der RatCon 2014 wurde dann besprochen, dass das Projekt mit neuen Bandredakteuren neu gestartet werden sollte.

    Es geht wieder los


    Diese und die letzte Absatzüberschrift geben den Betreff der E-Mails wieder, welche die jeweiligen Arbeitsrunden einleiteten. Die zweite Runde begann mit einer Abfrage, wer von den bisherigen Autoren noch an Bord sein würde und die Antworten zeigten eine deutlich kleinere Crew an. Es kamen aber auch Namen und Talente hinzu, die drei Jahre zuvor noch nicht abzusehen waren. Mit angepassten Konzepten ging es wieder an die Textarbeit.

    »Achtet außerdem bitte darauf, dass ihr nicht einfach Fakten um der Fakten willen setzt, sondern eure Texte wirkliche Relevanz haben als a) Notwendigkeit zur Darstellung des regionalen Flairs, b) als Steinbruch für eigene Abenteuer oder c) als Hintergrund für Spielerhelden aus der Kultur. Das Ding soll halt eine echte Spielhilfe sein, kein Reiseführer. [​IMG]«

    Das war der Anspruch, der bereits zu Anfang an die Beiträge gestellt wurde. Unter dieser Prämisse wurden dann wieder Texte erstellt. Dabei waren bereits weitere mögliche Hindernisse am Horizont zu erkennen:

    »Regeltechnische Neuerungen sind durchaus erwünscht nur noch in wenigen Ausnahmen sinnvoll, da DSA5 vor der Tür steht. Die nicht zu vermeidenden haben einen eigenen Platz im Anhang des Buches. Versteckt solche Sachen also nicht in euren Texten, sondern schickt sie uns direkt zu



    Wurde anfangs noch Zeit und Hirnschmalz in die Ausarbeitung neuer Regelelemente gesteckt, unterblieb das bei der weiteren Arbeit zusehends, da recht bald die Richtlinie „Keine Regeln und Werte im Südband“ ausgegeben werden musste.

    Mit DSA5 kamen dann noch weitere Änderungen und 2015 wurde für Myranor das „Jahr der vielen Bücher“. In recht kurzer Folge erschienen seitenstarke Publikationen zu DSA 4.1, wie etwa »Myranische Meere« (04.2015), das Zauberwerk (10.2015) oder die Formelsammlung (12.2015), die vorher intensive Arbeit erforderten. Einige Autoren waren neben dem Südband auch an diesen Büchern beteiligt und mussten den Süden erst einmal liegen lassen. Andere in Myranor bewanderte Kollegen und Kolleginnen hatten eigene Projekte und konnten daher nicht einspringen. Hinzu kamen aber auch erfreuliche Gründe, wie Berufsabschlüsse, Hochzeiten und Kindersegen, welche die Arbeitszeit für Myranor mal wieder einschränkten. Mit dem Frühjahr 2016 änderte sich die Zusammensetzung der Bandredaktion ein weiteres Mal: Berufsbedingt musste die Anzahl von drei auf einen Redakteur gesenkt werden, was für den verbleibenden Redakteur zum ungünstigsten Zeitpunkt kam, den er sich damals vorstellen konnte.

    Doch 2016 wurde noch viel schlimmer: Am 15. Juli verstarb urplötzlich Jörg Raddatz und für Myranor bedeutete das den Verlust eines geistigen Vaters und des bis dahin sicherlich wichtigsten Planers und Gestalters.

    In der Folge verschoben sich einige Texte im Südband und letzte Konzeptarbeiten mussten neu vergeben werden. Zum Glück waren viele Beiträge bereits fertig gestellt worden und „nur“ die letzten Regionen im Südwesten waren komplett neu zu erstellen. Das ging dank einiger Mitautoren dann recht gut. Für mich persönlich war 2016 sicherlich das Jahr, das mir so wenig Freizeit gönnte, wie kaum zuvor, worunter die Arbeit am Südband sicherlich deutlich gelitten hat. Mehr als einmal war ich kurz davor die Bandredaktion abzugeben, da der eigene Kopf nicht in der Lage war, kreativ zu arbeiten. So zog sich die Arbeit ins nächste Jahr hinein. Auf Basis der ganzen Texte – immerhin über 1.1 Millionen Zeichen in der Abgabedatei – wurden dann in erstaunlich kurzer Zeit die noch fehlenden Illustrationen erstellt, die sicherlich ein Highlight des vollfarbigen Bandes geworden sind. Ein weiterer Augenschmaus konnte bereits im Frühjahr 2017 auf der HeinzCon vorgestellt werden: die komplette Myranor-Karte von Hannah Möllmann. Daraus wird der südliche Teil als Beilage im Band enthalten sein. Die Karte hat ebenfalls eine Menge Zeit und Arbeit gekostet. Mittlerweile von der Mailingliste auf das Kooperations-Tool Quip gewechselt, verbrachten mehrere Autoren ein paar Wochen damit, alle Details, Orte, Flüsse etc. für die Karte zu sammeln und mit Hannah immer wieder abzusprechen. Dass die Arbeit sich gelohnt hat, beweist das Buch auf mehr als einer Seite.

    Spotlights


    Wie im Vorwort des Bandes zu lesen und bereits in der Vorschau bei DSAnews zitiert: Die Arbeit am Band fand auf den Schultern von Riesen statt. Das soll die Leistung der beteiligten Menschen keinesfalls schmälern. Im Gegenteil. Sie haben die enorme Arbeit bewältigt, all die bisher geschriebenen Texte zu lesen, die Informationen zu bündeln und gemäß den Vorgaben zu sortieren, zu interpretieren und neu in Text zu gießen. Darüber hinaus wurden die einzelnen Abschnitte mit einer Menge an Ideen ergänzt, die alle darauf abzielen, Anregungen für Spieler und Meister zu geben, eigene Abenteuer zu gestalten und die Hintergründe der Helden mit etwas mehr Lokalkolorit zu bereichern. Ich denke, das ist ihnen allen sehr gut gelungen und jeder, der seinen Beitrag geleistet hat, kann sich ohne Scheu in die Reihe der Riesen dazu stellen. Nicht zuletzt an dieser Stelle noch einmal ein großes Dankeschön für das Durchhaltevermögen und die gute Arbeit.

    Thematisch wurde ebenfalls eine Menge Arbeit erledigt. Es galt nicht weniger als 17 Jahre myranische Geschichte in die Texte einfließen zu lassen, ohne so etwas wie einen Metaplot zu kreieren. Die meisten älteren Bücher gaben als Jahr gerne 4770 IZ an, was dem Jahr 2000 entsprach. Gleichzeitig musste man aber aktuelle Geschehnisse auf Dere, wie etwa den Sternenregen ansprechen. Für Regionen wie Makshapuram, Tharpura oder auch Shindrabar mussten sich Konsequenzen aus den Beschreibungen in »Handelsfürsten und Wüstenkrieger« ergeben, wobei die grundsätzlichen Konflikte zu erhalten waren, um die Regionen auch weiterhin mit dem gleichen Flair spielen zu können – nicht immer eine leichte Aufgabe. Auch der Zeitenwechsel ist immer wieder mit seinen Auswirkungen zu bemerken. So finden sich z. B. bei Tighrir und Kerrishitern Erwählte, welche für ihre Spezies und ihre Götter mit großen Aufgaben betreut wurden und in den kommenden Jahren durchaus für einigen Wirbel sorgen können. Die Kerrishiter glauben sogar, dass ihre Erwählte die leibhaftige Tochter eines echten Gottes ist! Dieses Völkchen musste zudem einige Anpassungen ertragen. So wurde z. B. die Idee, dass Frauen die heimatlichen Gefilde niemals verlassen, als böses Klischee und falsch verstandene Darstellung der Imperialen gebrandmarkt. Andernfalls wären Heldinnen nur schlecht spielbar gewesen. Insgesamt musste der spielerische Zugang zu diesem Kulturkreis vereinfacht werden, ohne sie ihres bisherigen Images als Mischung aus Ferengi und Sith zu berauben.

    So bildet der Band einen guten Abschluss der bisherigen Arbeiten an Myranor, wie bei »Unter dem Sternenpfeiler« galt: Bewährtes bleibt, Störendes wird geändert, Neues muss Anregungen geben – wie die beiden ganz neuen Regionen:

    Dragestan – Das Land der Drachen


    Nach Jahrhunderten des Schlafes, in dem sie als Traumgestalten durch die Region wanderten, erheben sich sechs Drachen aus ihrem Schlaf und errichten eine neue Herrschaft. Bedroht wird die multikulturelle Bevölkerung, die aus Menschen und Marus, Achaz, Amaunir und vielen anderen Spezies besteht, durch die Draydal und ihre Pardir im Norden sowie ihre Verbündeten aus Meralis im Süden. Außerhalb der inzwischen sieben großen Städte, die als Bund zusammen agieren, herrscht die Wildnis der Savanne. Dazwischen immer wieder Ruinen aus den Zeitaltern der Echsen und älterer Epochen und vor der Küste wartet der Schädelgrund darauf, dass jemand seine Geheimnisse lüftet. Der Bund der Sieben braucht Krieger und Entdecker, Magier und Geweihte …

    So ließe sich das neue Gebiet im Südwesten Myranors in aller Kürze beschreiben. Das Nebeneinander vieler Spezies, die politische und nicht zuletzt auch religiöse Ausrichtung auf Jahrtausende alte Drachen als Herrscher, Umzingelt von Feinden und umgeben von uralten Geheimnissen: Belagerung und Entdeckung – wir haben uns für die neue Region ein munteres Zusammenspiel einiger Aspekte überlegt, die es so in dieser Mischung in Myranor bisher noch nicht gab. Echsen gibt es auch an der Küste des Nebelwaldes, aber dort mehr als Wilde oder als mystische Gegner. Eine Frontsituation gibt es auch in Anthalia oder Harpalis, aber eine echte Umzingelung besteht dort nicht. In Dragestan ist alles etwas intensiver und die Lösung dafür ist eine bunte Kulturmischung, welche gerade dabei ist, die Schwelle von einer lokalen Variante der Zivilisation zu einer bestimmenden Größe in der Region zu werden.

    Narakam – Das Licht unter den Bergen


    Im Unterreich herrscht eine vergleichbare Situation, wie in Dragestan: Belagert von Feinden, hat sich eine neue Kultur zusammen gefunden. Doch hier war die Ausgangslage anders und daher ist auch die Lösung eine eigene: Das Land an der Oberfläche ist verseucht, im Krieg durch Dämonen verheert und bis heute durch diese belebt. Somit mussten sich die Überlebenden eine neue Heimat suchen und fanden sie in den vielen Höhlen unterhalb des Landes. Aus Flüchtlingen und Vertriebenen wurden Mitglieder einer kooperativen Gemeinschaft, die heute stark genug ist, sich gegen die Feinde zu behaupten und einen neuen Weg des Lebens gefunden hat. Das Setting erinnert mit seinen post-apokalyptischen Aspekten an Mad Max und Defiance, bietet vergleichbare Kampf- und Gefahrensituationen, kann aber auch abseits der verderbten Sklavenjäger und der dämonischen Häscher zu einem Spiel innerhalb einer auf allgegenwärtige Gemeinschaft hin ausgerichteten Kultur werden. Unter der Erde gilt es die täglichen Probleme eines Lebens ohne Sonne zu meistern, neue Lebensräume zu finden und zu kultivieren. Reisen durch die Tunnel und Kavernen Narakams, ob nun zu Fuß oder mit den Tauchbooten durch unterirdische Flüsse, sind ein ganz eigener Reiz, der selbst mit einer Dschungelreise nicht zu vergleichen ist.


    Jenseits des Nebelwalds – Geographia Bansumitis (A4, Hardcover, ca. 225 Seiten, vollfarbig) kostet 39,95 € und wird am 22.02.2018 im Handel erscheinen – Jetzt im Uhrwerk-Shop vorbestellen!

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  19. RSS-Ulisses

    RSS-Ulisses RSS-Roboter

    Da das Crowdfunding zu Wege der Vereinigungen, dem Band zu Erotik in Das Schwarze Auge, die 70.000 Euro geknackt hat, gibt es mittlerweile auch eine CD mit den dafür komponierten Stücken von Ralf Kurtsiefer. Damit niemand die Katzenmusik im Sack kauft, haben wir Auszüge aus ein paar der Stücke zusammengestellt und mit Bildern aus Wege der Vereinigungen unterlegt. Hört rein:

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  20. RSS-Orkenspalter

    RSS-Orkenspalter RSS-Roboter

    ies ist die letzte LNS nach bewährtem Muster. Ab der Nummer 200 sind wir im neuen Studio, das euch Mháire...

    mehr Ork...
     
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