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Gangrel Clansschwäche

A

Arlecchino

Guest
So, nochmal was Kleines.

Ich mag die Clansschwäche nicht besonders. Die ganze Idee tierischer Makel nach der Raserei wirkt auf mich unausgegoren und stört ehrlich gesagt meine Vorstellungswelt ein wenig. Ich kenne auch Spieler, die das passend finden, dass Gangrel immer "animalischer" werden, vielleicht auch äußerlich immer "chimärenhafter".. ich nicht.

Das gilt sowohl für die physischen, als auch die psychischen Veränderungen und sowohl für temporäre (V20), als auch permanente.

Jetzt steh' ich natürlich vor der Frage, was eine Alternative darstellen könnte. Ich zerbrech' mir eh schon den Kopf, mich würden aber Anregungen interessieren. Jemand 'ne eine gute Idee?

Hier mal ein paar meiner Ideen:
- Besonders wilde Raserei
Brujah mögen ihr schneller verfallen, Gangrel sind länger in ihr gefangen. Die Raserei der Gangrel ist wilder und gefährlicher - und vor allem länger. Sie brauchen mehr Erfolge, um ihr zu entrinnen und bekommen vielleicht im Ausklang Abzüge auf geistige Würfe (dizzy).

Probleme: zu nahe an Brujah-Clansschwäche, noch nicht ganz ausgegoren (Vorschläge erwünscht).

- Jagdinstinkt
Ein wenig wie domestizierte Tiere (Hunde). Wenn sich die Gelegenheit zur Jagd gibt, treibt es die Gangrel dazu, einem instinktiven Drang nachzugeben, die entsprechende Beute zu jagen. Um diesen Drang zu unterdrücken, müssen sie einen Willenskraftwurf schaffen, wie Toreador, die sich von Schönheit loszureißen versuchen.

Probleme: könnte zu Schwierigkeiten beim Ausspielen kommen, könnte zu albernen Situationen führen (könnte die Schönheitsschwäche der Toreador aber auch)

- Auszehrendes Tier (I)
Das Tier im Blut der Gangrel ist stärker, dominanter und unkontrollierbarer als bei anderen Clans. Jede Raserei gibt dem Tier Raum, Kontrolle über seinen Wirt zu übernehmen, auch über die Raserei hinaus. Gangrel sind in einem ewigen, noch viel schwierigeren Kampf mit ihrer innersten Bestie gefangen. Jede Raserei "verbraucht" einen Punkt temporärer Willenskraft. Das symbolisiert die Nachwirkung und den geschwächten Willen eines Gangrel, nachdem er dem Tier verfallen ist.

Probleme: vielleicht zu schwach?

- Auszehrendes Tier (II)
Die Raserei der Gangrel ist so wild und zerstörerisch, dass es sie von innen heraus zerfrisst. Jede Raserei verursacht einen Punkt tödlichen Schaden pro misslungenem Versuch, sich aus dieser zu befreien oder sie zu reiten. Dieser Schaden kann erst geheilt werden, nachdem die Raserei abgeklungen ist.

Probleme: könnte zu gefährlich sein, gerade für Konzepte, die bewusst in Raserei verfallen (Einherjar, Berserker, Jäger, Wilde) - bin auch für Anregungen offen, um die Bedingungen zu ändern. Vielleicht pro Runde einen Punkt Schlagschaden, Schwer Heilbarer Schaden bei einem Patzer, jede Raserei hinterlässt garantiert einen Punkt tödlichen Schaden oder so..
 

Ioelet

I am Iron Man!
Ich schubbs mal das Brainstorming an:
Die Clansschwächen prägen meist deutlich das Wesen des Clans, bilden es ab oder ergänzen es wenigstens stimmungsvoll.

Bei den Gangrel war die Idee "Tier-Vampire". Die Schwäche soll das unterstreichen. Wenn du das animalische also sowohl innerlich als auch äußerlich als Makel streichen willst, dann sind Gangrel nicht mehr grundsätzlich Tiervampire. Ein Gangrel nur mit Seelenstärke wäre dann nicht unbedingt von einem Ventrue nur mit Seelenstärke zu unterscheiden.

Die Frage ist jetzt:
Welche Idee macht deine Gangrel im Kern aus?

Idee:
Weg vom "ich bin ein Tier" hin zu "ich herrsche über die Tiere" oder "ich bin aufgrund meiner vampirischen Existenz ein Raubtier (aber eben das Tier Vampir, nicht das Tier Wolf-Hai-Fledermaus-Mensch-Chimäre"

Beispiele
Der Gangrel muss sich mit Tieren umgeben. Wenn nicht, verliert er WK.
Der Gangrel verliert schneller/leichter Menschlichkeit, weil er sich selbst als Raubtier über dem Menschen sieht. Nicht als Mensch.
Der Gangrel degeneriert von sich heraus. Er muss immer mal wieder würfeln ob seine Mk sinkt.(selbe Begründung)
Der Gangrel muss JAGEN. Er kann sich nur von Opfern ernähren, die er vorher ein wenig durch die Gegend gehetzt hat.
Der Gangrel muss im Freien sein. Wann immer er (außer beim Schlafen) längere Zeit im Gebäude ist, wird er unruhig, was Mali auf Proben gibt, WK kostet und ihn leichter in Raserei verfallen lässt.

Natürlich könnte er auch ein einziges maskeradebrechendes tierisches Merkmal von Beginn an haben.
 
Deine Idee mit der aufzehrenden Raserei ist unpassend, da die Gangrel ja grade größere Harmonie mit ihrem Tier haben. Es wäre unsinnig, wenn sie dann durch es Schaden erleiden würden. Ähnliches gilt imho für die andere Raserei. Gangrel werden nicht besonders durch ihr Tier geplagt, sondern kommen besser mit ihm klar als andere Vampire, bezahlen dafür aber einen Preis.

Tier im Spiegel:
Eine Schwäche die ich gern mag ist "Tier im Spiegel" aus dem Buch der minderen Clans, wenn ich nicht irre. Damit können Gangrel ganz normal Aussehen, aber sobald man gespiegelt wird bekommt man die volle Härte der Verdammnis zu sehen.

Zwanghaft tierisches Verhalten:
Es könnte regeltechnisch so wie die Ravnos-Schwäche behandelt werden, wobei bei der Erstellung keine Sünde festgelegt wird, sondern eine bestimmte Tierart und deren Verhaltensweisen beim Char. Das würde dann eine gute Schwäche sein die zu sozialen und eventuell Maskerade-Problemen führen und Basis für Rollenspiel bieten kann.
 
A

Arlecchino

Guest
Danke fürs mitgehirnstürmen! Ich pick mir mal meine Rosinchen für heute raus, können morgen schon andere sein :D


Die Frage ist jetzt:
Welche Idee macht deine Gangrel im Kern aus?

Ja, darüber denke ich gerade eben nach. Ich hab schon ein paar Themengebiete angekrazt.. Herrschaft über Tiere ist mir zu sehr Fantasy..
Jäger-Prinzip passt schon eher.
Der ganze Unkontrollierbarkeitsaspekt im Bezug auf das Tier passt eh besser zu Brujah.
Wildheit. Gangrel sollen "die wilden Vampire" bleiben. Irgendwie.

Also mehr wild. Weniger Tier.

Aber sind Brujah nicht auch wild? Ne, irgendwie nich.. zivilisiert-wild. Kriegerphilosophen. Gangrel sind mehr.. Raubtier. Aber nicht tierhaft. Irgendwie.. gnaaaaa


Der Gangrel muss JAGEN. Er kann sich nur von Opfern ernähren, die er vorher ein wenig durch die Gegend gehetzt hat.

und

Zwanghaft tierisches Verhalten:

Passt ja irgendwie zusammen. Fände ich tatsächlich nicht schlecht. Ich glaube, mit Gangreln die gezwungen sind mit ihrer Beute zu "spielen" / sie zu jagen könnte ich mich anfreunden. Würde auch die völlig richtig angebrachte Herrschaft über / Einklang mit dem Tier Thematik unberührt lassen bzw. damit besser harmonieren.

Gangrel kommen besser mit Tier aus -> Preis zahlen -> Beute jagen / mit beute spielen. Wäre auch im Gegensatz zum Original ein Aspekt, den alle teilen und den sie nicht nur durch Raserei bekommen.


Das hier gefällt mir auch noch:

Tier im Spiegel:
Eine Schwäche die ich gern mag ist "Tier im Spiegel" aus dem Buch der minderen Clans, wenn ich nicht irre. Damit können Gangrel ganz normal Aussehen, aber sobald man gespiegelt wird bekommt man die volle Härte der Verdammnis zu sehen.


Dann müssten sich Gangrel noch mehr als Lasombra von spiegelnden Flächen fernhalten. Hat was Mystisches.

Hm..

Die Idee mit der Degeneration stößt übrigens bei Dark Ages auf ihre Grenzen, wenn wir es mit einem Weg zu tun haben, der den Einklang mit dem Tier anstrebt.
 
Hm, alternativ könnte man sich an einer Blutlinie der Gangrel orientieren, vorschlagsweise die der Laibon, die haben als Clanschwäche einen "erhöhten Durst des Tieres", d.h. das Tier in dir ist immer auf der Jagd, trinkst du Blut von einem Menschen nimmt sich das Tier einen davon (trinkst du 5 oder mehr Blutpunkte nimmt sich das Tier 2), setzt du Blut ein (zum Heilen, Disziplin o.ä.) musst du immer zusätzlich einen Blutpunkt für das Tier in dir ausgeben.

Gruß der Nachtmensch :)
 
A

Arlecchino

Guest
Ja, daran hatte ich auch schon gedacht. Gefiel mir allerings auch nie so wirklich. Aber danke!
 
Wenn du die Wildheit des Tieres im Gangrel mehr heraus streichen möchtest, dann könntest du als Schwäche erschaffen, die die Raserei (also die ursprüngliche Kontrolle des Tieres in jedem Vampir) mehr hervor hebt, sprich jedes mal wenn der Gangrel gegen (s)einen tierischen Instinkt handeln muss/will (Beispiele einen Rivalen nicht körperlich anzugreifen, Flucht bei Gefahr, Reißen von Beute, Eindringen in sein Revier etc) muss er einen Selbstbeherschungswurf machen, sonst setzt sich der Instinkt des (Raub)Tieres durch.

Gruß der Nachtmensch :)
 
Laibon sind die Buddhisten unter den Gangrel. Sie haben halt den totalen Frieden für einen eigentlich nur spielmechanischen Preis. Das funktioniert ganz gut, wenn sie im Kontrast zu ihrem Hauptclan betrachtet werden, aber wenn alle Gangrel so wären, dann wäre der Clan langweilig. Etwas schneller Hunger zu bekommen stört halt zum einen das Überleben in den menschenleeren Wildnis und die Rolle des Überlebenskünstlers etwas und zum anderen sollten Gangrel durch ihre Schwäche etwas wildes und unrsprüngliches bekommen, finde ich. Einfach nur Fressmaschienen aus ihnen zu machen fände ich da unbefriedigend.
 
A

Arlecchino

Guest
Richtig danke. Wild und ursprünglich. Urtümlich. Verkörperung des Einklangs mit dem Tier (wogegen die Brujah mehr den Kampf mit dem und gegen das Tier verkörpern). Aber eben zu einem Preis.

Nur welchen..

Moment. Ennoia. Enkidu. Gilgamesh. Sumerien.

Recherche.
 
Wenn du die Wildheit des Tieres im Gangrel mehr heraus streichen möchtest, dann könntest du als Schwäche erschaffen, die die Raserei mehr hervor hebt, sprich jedes mal wenn der Gangrel gegen (s)einen tierischen Instinkt handeln muss (Beispiele einen Rivalen nicht körperlich anzugreifen, Flucht bei Gefahr, Reißen von Beute, Eindringen in sein Revier etc) muss er einen Selbstbeherschungswurf machen, sonst setzt sich der Instinkt des (Raub)Tieres durch.

Gruß der Nachtmensch :)

Wildheit funktioniert bei den Gangrel in Harmonie mit dem Tier und nicht als totaler Kontrollverlust. Sie sind halt allgemein durch ihre Schwäche allgemein etwas tierischer, dafür werden die Extremsituationen abgemildert. Der bewusste Gangrel und die Bestie im innern sind näher bei einander als bei anderen Clans, weshalb das Tier weniger Schrecken bringt.

Richtig danke. Wild und ursprünglich. Urtümlich. Verkörperung des Einklangs mit dem Tier (wogegen die Brujah mehr den Kampf mit dem und gegen das Tier verkörpern). Aber eben zu einem Preis.

Nur welchen..

Moment. Ennoia. Enkidu. Gilgamesh. Sumerien.

Recherche.

Ich finde den Geistesblitz interessant, mal sehen was dabei entsteht. ^^
 
A

Arlecchino

Guest
Ich hab da was. Enkidu = Urmensch, "Naturmensch", Wildheit. Kontrast zum "zivilisierten" Gilgamesh. Is eh schon im Hintergrund des Clans drin.

Ich sags immer: alle guten Geschichten stehen schon geschrieben.

Enkidu wird von Schamchat verführt und damit zivilisiert. Vielleicht liegt hier der Grund begraben. Man bräuchte eine Schwäche, die die Gangrel dafür "straft", sich von der reinen und wilden Natur abgewandt zu haben. Das haben sie, selbst wenn sie in der Natur leben, weil sie immer noch einem Weg, einem Kodex folgen und nicht vollständig "natürlich" sind.

Oder eine Schwäche, die als Strafe gerade wegen ihrer Verbindung zur Natur gedacht ist. Nach dem Motto "ich Kain, verfluche dich. Da du deine Natur so magst, wirst du von jetzt an... blablabla."

Da muss noch mehr mit der Figur und dem Hintergrund gehen.

Enkidu erlag somit der Sinnlichkeit der von Gilgameš gesandten Tempeldienerin Schamchat, vereinigte sich sieben Tage und Nächte mit ihr und wurde so „zivilisiert“ und der Natur entfremdet. Schamchat hauchte ihm durch ihre sexuelle Vereinigung den Geist sowie die Einsicht ein und brachte ihm die Sprache der Menschen bei. Doch nach dieser zweiten - eigentlichen - Geburt des Enkidu („Enkidu tritt wie ein Gott ins Sein“) ergriff das Vieh die Flucht vor ihm. Er konnte nicht mehr mit den Tieren Schritt halten.

Vielleicht auch ein Ansatz.
 
Naja, Enkidu ist aber leider ein edeler Wilder und Gilgamesh war ein Tyrann, bevor er Enkidu getroffen hat. Damit bekommt man schwer barbarische Gangrel hin.

Auch als Enkidu in der Wildnis lebte war er ein herzensguter Baumknutscher, der arme Tiere gerettet hat. Ich finde Naturnähe zwar gut, aber irgendwie fehlt einem Umweltschutzvampir der Horror ... obwohl ... . Wenn man den normalen vampirischen Zustand des von Tieren Gemiedenwerdens umkehrt, so dass Gangrel nun Menschen verabscheut werden, statt von Tieren, dann würde das einen guten Nachteil abgeben und auch erklären, warum sich ein Enkidu-Gangrel mit Tieren umgeben und Menschen verabscheut hat.
Es würde sowohl zu fehlendem Kontakt mit Menschen wie auch zu weniger sozialem Jagdverhalten führen. Die Frage ist nur wie man das regeltechnisch machen sollte.

Naturferne oder -nahe Gangrel zu bestrafen finde ich hingegen uninteressant. Die Gebundenheit an Externe Natur ist ein Thema der Lihannan, bei Gangrel steht das Tier im Innern im Vordergrund.
 
A

Arlecchino

Guest
Ich würde auf den Mythos bezogen Enkidu nicht als Baumkuschler verstehen. Auch wenn das aus dem Wikipedia-Artikel heraus durchdringt, der eigentliche Text und auch einige Überlieferungen funktionieren völlig anders. Enkidu ist oft eine ziemlich dunkle Gestalt, der Mensch vor dem Erwachen zur Zivisilisation, selbst noch Tier. Im Einklang damit, allerdings auch noch im Einklang mit dem Urtümlichen, der Urwildheit.

Aber so als "Vorlage" für ne Clansschwäche gibt er auch nicht allzu viel her, das stimmt schon.

Gut, die Idee mit dem Unkehrschluss aus "Tiere meiden Vampire" ist ganz nett. Allerdings werden Tieren (und Kindern) gerne mal etwas stärkere, "übersinnliche" Wahrnehmungen zugesprochen, als "dummen" Menschen. Ich denke, daher rührt auch das Ganze "Tiere wittern, dass du kein Mensch bist". Menschen wittern selten, darum sind sie ja Beute. Klar, sie könnens merken, aber dazu muss man kein Gangrel sein. Ein instinktives Gefühl ist da schwer einzuflechten. Zumal es das Spiel wirklich kompliziert machen könnte, wenn jeder Mensch instinktiv spürt, dass mit dem Gangrel irgendetwas nicht stimmt, oder ihn sogar fürchtet.


Nebenschauplatz:
Ich dachte gerade auch an einen komplett anderen Ansatz (auch wenn mir der Wildheitsaspekt immer noch besser gefällt).. über die Clansdisziplin. Bei vielen Schwächen spielt die keine Rolle, bei Malkavianern und Lasombra schon eher.

Irgendein Gestaltwandel-Fluch?

Ist Gestaltwandel überhaupt Ausdruck dieses Kerns der Gangrel "Wildheit <-> Tier <-> Einklang"? Bei Malkavianern und Lasombra ist die Clansdisziplin ja zumindest in gewisser Weise Ausprägung des jeweiligen, clansspezifischen Kernelements. Genauso bei Kappadozianern.
 
Wildheit funktioniert bei den Gangrel in Harmonie mit dem Tier und nicht als totaler Kontrollverlust.

Harmonie mit dem Tier bedeutet den totalen Kontrollverlust. Aufgrundessen weigerten sich die Konservativen Gangrel auch der Camarilla bei zu treten (diese vertritt die Kontrolle des Tieres, auch im Hinblick zur Maskerade sieht man Raserei als Schwäche) und sich überhaupt an eine Gruppierung zu binden. Erst als diese Einstellung sie an den Rand der Vernichtung brachte traten sie dem Sabbat bei und wurden zum Antitribu, weil der Sabbat noch die moderateste Einstellung zum Tier im Inneren vertritt.

Der bewusste Gangrel und die Bestie im innern sind näher bei einander als bei anderen Clans, weshalb das Tier weniger Schrecken bringt.

Da stimme ich zu und deswegen schlug ich vor, was ich vorschlug. ;-] Weil für den bewussten Gangrel die Instinkte des Tieres natürlicher sind als rationale Handlungsweisen. ;)

Gruß der Nachtmensch :)
 
@ Nachtmensch:
Nö, seh ich anders. Gangrel haben keinen totalen Kontrollverlust in Rasereiform, das passt einfach nicht zu ihnen und is ne Brujahsache. Was passt sich kleine Kontrollschwächen wie z.B. tierische Ticks, die zwar merkwürdig sind aber nicht zu einem Amoklauf führen.

Bedrohlichkeit für Menschen:
Tiere können ja Gangrel weiterhin durchschauen, man muss da deren Instinkte ja nicht aufheben, der Gangrel wirkt einfach nur nicht so bedrohlich, da er ihnen so nahe steht. Er wird zu einem natürlichen Jäger und wird nicht mehr als unnatürliche Scheußlichkeit empfunden.
Klar macht es das Spiel mit Menschen schwierig, wenn Gangrel als bedrohlich wahrgenommen werden, das ist ja der Sinn der Sache. Aber die Idee mit der Clansdisziplin finde ich ehrlich gesagt besser.

Gestaltwandelfluch:
Man könnte Tiermerkmale erscheinen lassen, wenn Gangrel hungrig werden (d.h. weniger Blut als 10 - Weg/Menschlichkeit haben). Das würde dann bedeuten, dass das Tier an die Oberfläche kommt, weil es Hunger hat und der Gangrel damit mehr körperliche Merkmale bekommt die ihn für eine natürliche Jagd ausstatten. In der Natur wäre das ein Vorteil, in einer Stadt eher ungünstig, wegen der Maskerade. Das würde ebenfalls eine unsoziale Jagd begünstigen. Ein Gangrel hat dann 3 Möglichkeiten damit umzugehen: 1. Immer satt sein, was einen hohen Aufwand und viel Kontrolle bedeutet. 2. Moralisch sein. Man schaue sich hier die Gangrelritter und Geistlichen aus Dark Ages an. 3. Damit Leben und unsozial jagen.
 
@Sperrfeuer

Hm, ja darauf kann ich nur schwer antworten, der Regel-Kanon gibt deine Sichtweise einfach nicht her. Eine alternative Clanschwäche zu basteln, gut das ist nun mal Threadgegenstand, da streckt man sich im abgesteckten Rahmen, aber die Raserei-Regeln aufgrund persönlicher Sichtweisen zu beschneiden, da driftet mir die Diskussion dann doch zu sehr in den Berreich "Goldene Regel" ab. Ich lasse euch zwei dann mal weiter basteln. Wünsche weiterhin gutes Gelingen. :)

Gruß der Nachtmensch :)
 

Mamenchi

Halbgott
@ Arlecchino warum spielst du einen Gangrel? und keinen Brujah oder Caitiff? Was gefällt dir am Clan?

@ontopic ich finde die Clanschwäche auch extrem dumm. Macht für mich den Clan auch unspielbar, da mir diese Schwäche den Charakter versaut. Sowas nimmt mir den Spaß am Clan

ABER wenn man anfängt rummzudocktern, läuft meist etwas schief, einfach wegen dem Balancing allgemein

Welche Clansschwäche haben die City Gangrel oder die Geek Gangrel?
http://whitewolf.wikia.com/wiki/Gangrel_(VTM)

hier haben die City Gangrel nen komischen Nachteil: http://wiki.white-wolf.com/worldofdarkness/index.php?title=City_Gangrel_(VTR)

Mein simpler Vorschlag:
Da die meisten Clansschwächen nur temporärer Natur sind, also nicht immer auftreten und wenn dann nur für eine Szene, machs beim Gangrel auch so, bekommt halt ein Tiermerkmal pro Fenzy, welches er nach 1 Woche verliert? von mir aus ein geistiges und körperliches Tiermerkmal?
 
A

Arlecchino

Guest
Gestaltwandelfluch:
Man könnte Tiermerkmale erscheinen lassen, wenn Gangrel hungrig werden (d.h. weniger Blut als 10 - Weg/Menschlichkeit haben). Das würde dann bedeuten, dass das Tier an die Oberfläche kommt, weil es Hunger hat und der Gangrel damit mehr körperliche Merkmale bekommt die ihn für eine natürliche Jagd ausstatten. In der Natur wäre das ein Vorteil, in einer Stadt eher ungünstig, wegen der Maskerade. Das würde ebenfalls eine unsoziale Jagd begünstigen. Ein Gangrel hat dann 3 Möglichkeiten damit umzugehen: 1. Immer satt sein, was einen hohen Aufwand und viel Kontrolle bedeutet. 2. Moralisch sein. Man schaue sich hier die Gangrelritter und Geistlichen aus Dark Ages an. 3. Damit Leben und unsozial jagen.

Das gefällt mir auch relativ gut. Da werde ich mal ne Weile drüber nachdenken, bleibt ja auch noch relativ "nahe" am Kanon.


@ Arlecchino warum spielst du einen Gangrel? und keinen Brujah oder Caitiff? Was gefällt dir am Clan?

Ich leite meistens. An dem Clan gefällt mir wie gesagt der Aspekt der Wildheit. Natürlich das Animalische, ich verstehe auch, worauf der Clan ausgerichtet ist. Die Ausprägung des wilden und tierhaften Aspekts passt mir nur einfach nicht. Ich kann mich damit nicht anfreunden, es bricht mit meiner Immersion. Ich mag Vampire nicht, die zu Chimären mutieren. Mit den psychischen, tierischen Makeln habe ich teilweise noch größere Probleme.

ABER wenn man anfängt rummzudocktern, läuft meist etwas schief, einfach wegen dem Balancing allgemein

Nicht meine Erfahrung. Hab' schon Einiges geändert und das meist zum Positiven. An Balancing ist bei den Clansschwächen sowieso nicht zu denken.

Mein simpler Vorschlag:
Da die meisten Clansschwächen nur temporärer Natur sind, also nicht immer auftreten und wenn dann nur für eine Szene, machs beim Gangrel auch so, bekommt halt ein Tiermerkmal pro Fenzy, welches er nach 1 Woche verliert? von mir aus ein geistiges und körperliches Tiermerkmal?

Wär ja noch sehr nah dran am Original. Son bisschen ein Zwischending zwischen der "kriegt tierische Makel wenn hungrig / entartet" und Kanon.

Vielleicht noch eine dritte Möglichkeit in dieser Hinsicht:
- Das Tier in der Raserei
Wenn ein Gangrel rast, kehrt sich sein innerstes Tier nach außen (quasi eine physische Ausprägung von "Tier im Spiegel"). Sein Körper verformt sich. Seine Fänge und Krallen wachsen, ihm sprießt Fell (Schuppen, Federn), seine Ohren werden spitzer, sein Gesicht animalischer. Wenn die Raserei abklingt, verschwinden auch die tierischen Ausprägungen.

Hat vielleicht zu sehr was von Werwesen.


Aber gut, diese Möglichkeit bleibt gespeichert. Aber ich würde brainstorming-technisch tatsächlich noch gerne ein wenig abseits von tierischen Makeln bleiben. Sie sind ja überhaupt der Grund dafür, dass ich über Alternativen nachdenke.
 

Mamenchi

Halbgott
naja wenn ganz weg willst von den tierischen Merkmalen, dann bleiben dir ja nur geistige übrig

Wie Geistesschwächen ala Revier markieren, Wolfsrudelmentalität, Tiere lügen nicht, oder Tick: sich hinterm Ohr kratzen
 
A

Arlecchino

Guest
Ne, das sind ja auch tierische Makel, nur eben psychische / soziale. Ich will ganz weg von den Makeln, zumindest zum Zweck des brainstormings, vielleicht kommt ja was bei raus.

Wenn ich merke, dass da nichts plausibles oder für mich passendes zu finden ist, werde ich eh versuchen mich irgendwie mit etwas zu arrangieren, dass auf diesen tierischen Merkmalen aufbaut.
 
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