Elfen

Wär an sich ja möglich, aber das Problem ist das Eisen.
Wenn er nur lederne und wattierte Rüstungen anzieht und erst jetzt, bei Beginn der Abenteurerlaufbahn, sein erstes eisernes Schwert in die Hand bekommt, dann kann das klappen. Ich habe auch so einen Fall in meiner Spielrunde, Sohn eines niederen Adeligen und einer Elfe, bei dem die Ausbildung genau auf diese Art abgestimmt wurde... er kann zaubern und kämpfen, voîla. ;)
Klar ist allerdings auch, dass die meisten Elfen nicht viel mit ihm zu tun haben wollen, weil er sehr unelfisch ist...
 
wäre eine interessante lebensgeschichte für den charakter...

aber eisen verhindert magieanwendung? das hab ich noch nie gehört. is das wirklich ne feste regel? ich dachtre 'so viel eisen in der ausbildung' wär so ein sprichwort ^^
 
Eisen bereitet Magieanwendern in DSA tatsächlich Probleme, Druiden z.B. haben bei direktem Kontakt mit Eisen einen hohe Erschwernis auf ihre Zauber,sie füren daher häufig einen Dolch aus Vulkanglas, der magisch behandelt wurde, mit sich, und auch andere Magiebegabte haben, zumindest bei massiver anwesenheit von bestimmten Metallen (halt meistens Eisen) Probleme zu zaubern. Langer, intensiver kontakt mit verhüttetem Metall (Ausnahmen sind z.B. Gold oder Silber) kann sogar die Begabung zerstören.
 
Also ich sag mal, ein Elfenkrieger, der zusätzlich Zaubern kann, ist Powergaming. Entweder Kämpfen, oder Zaubern. Da muss man sich entscheiden.

Was Firnelfen angeht: Die haben soweit ich noch weiss, sehr coole Zauber. Z.b. "Von Frost und Hunger unberührt","Aeolitus WIndgebraus" usw. ALso nette Naturzauber. Allerdings sind Elfen auf unteren Stufen noch nicht soo gut, also wunder dich net, wenn du am Anfang noch nichts hinbekommst. So 8. bis 9. sollte schon eher Fun bringen als Elf. Und zier dich dich als Elf net, zu Zaubern. Musst ahlt nur bedenken, dass das Zaubern, in dem SInne, für den Elfen kein "Zaubern" ist, sondern etwas ganz natürliches wie Essen und Schlafen usw. Aber bitte bring ihm keine neuen Kampfzauber bei, das wäre badoc, genau wie Zauber aus Büchern lernen ^^

Übrigens: In unserer Allerersten Runde hat unsert damaliger Jäger einen Firnelf erschossen, der am Baum mit einer Schlionge gefangen war. Zitat:"Essen ist da." "Du depp, das ist ein Elf!" "Der sah so schmackhaft aus!" Naja er wusste halt net, dass ein Elf kein Monster ist ^^
 
@RB-TC
Gold ist keine Ausnahme, im Gegenteil, es ist genauso schlimm oder noch schlimmer als Eisen (hab das jetzt nicht genau im Kopf).

Silber, Mondsilber sowie natürlich die magischen Metalle sind auch für Magier okay. Aber wer ein Endurium-Kettenhemd anhat hat ganz andere Probleme, z.B. die Scharen von Giftmeuchlern, denen die Dukaten in den Augen blinken. :D

@pheeere
Ich wüßte nicht, was so badoc daran wäre, seine Fähigkeiten zu verbessern und neue Wege des mandra zu erlernen. Besonders ein Elf, der seine Heimat verläßt bzw. sich ungewöhnlichen Situationen gegenübersieht, könnte recht schnell auf den Gedanken kommen. Ein Firnelf der in Gegenden kommt, in denen das Wasser meistens doch flüssig ist, wird sich Gedanken machen ob es da nicht eine Alternative zum Firnlauf gibt. ;)

Im Übrigen gibt es ja auch in DSA4 die Kämpferprofessionen für Elfen. Die können genau das, nämlich beides, kämpfen und zaubern. Nur halt auf die elfische Art, während mir scheint, dass es dir, Freako, mehr auf den 'klassischen' (menschlichen) Kämpfer mit dem kleinen feinen Zusatz von ein bißchen Magie ankommt. Dann ist wirklich nur der Halbelf zu empfehlen, echte Elfen sind einfach anders.
 
@Nightwind: Ja so in etwa meinste ich das auch. Nur fänd ich es badoc, wenn der Waldelf einen Ignisphaero beherrschen würde, oder der liebe Auelf einen Höllenpein u.ä. Dass sich die Elfen dann mit anderen über Naturzauber und solche Sachen austauscht, ist natürlich klar. Und dass Elfen nicht aus Büchern lernen steht sogar in "Lichte Wälder....", meine ich ...... Allerdings ist die Grenze von Badoc und Nicht-Badoc oft sehr schwammig, eigene Meinung oder halt Auslegungssache, daher halte ich Elfen sowieso als schwer zu spielen. Viele spielen ihr Elfen aber halt wie einen Magiebegabten Jäger, und das ist mMn nicht das wahre.
 
*g* Volle Zustimmung. Elfen sollten schon am Verhalten als Elfen erkennbar sein, und das sind sie bei vielen Spielern nicht. Was ich auch nicht mag.
Ich gestehe es aber auch Elfen zu, von nichtelfischen Freunden (z.B. dem Gruppenmagier, der Gruppenhexe) das ein oder andere zu lernen, was ihnen gefällt. Klar, dass das eher nicht der Höllenpein und der Ignisphaero sein sollten... ;)
Meine Firnelfe z.B. war vom Dunkelheit sehr beeindruckt und eine Waldelfe fand den Klickeradomms des Kobolds lustig, so dass sie ihn erlernte als er es ihr anbot.
Das ist zwar schon an der Grenze, aber gänzlich fey wird ein Elf der mehr mit Menschen als mit seiner Sippe zusammen ist sowieso nicht bleiben können.
Ach ja... Bücher sind nun wirklich was, mit dem die meisten Elfen so rein gar nichts anfangen können. Ich erinnere mich an die Tabelle, was für Besonderheiten bei gefundenen Zauberbüchern auftreten können und eine davon war: Ein Elf hat vor Jahren alle Bilder die ihm gefielen herausgerissen. :D
 
also ich hatte elfen immer für etwas zivilisierter gehalten... bei DSA scheinen die mir immer so ein bisschen roher und barbarischer zu sein. ;)
 
Sagen wir naturverbundener und unzivilisierter, etwa so wie Winnetou (*g*) und du kommst hin. Wobei speziell Firnelfen auch schon mal raubtierhaft-gnadenlos sein können. In ihrer harschen, eisigen Welt können sie sich nicht viel Mitgefühl erlauben.
 
Elfen sind Tiere. Punkt.
Mal abgesehen davon dass sie, wie Menschen, sich ihres Seins bewusst sind und auch ein gewisses Maß an Moral haben... bzw. dass Menschen es ihnen andichten. In Wirklichkeit halten sie sich eigentlich nur an die Gesetze der Natur. Sie töten nicht, weil das Verschwendung von Leben ist, sie jagen nicht mehr, als sie zum Erhalt der Sippe brauchen, sie fügen sich schlichtweg in den Kreislauf von Nurti und Zerzal (nurdra und zerza) ein, und zwar perfekt.

Anm.: Nurti und Zerzal sind die "Gottgestalten" zu den Naturkräften des Gedeihens (nurdra) und des Vergehens/Sterbens (zerza)
 
Naja... es gibt da schon noch Unterschiede zwischen verstädterten Auelfen und jenen, die noch die Erinnerung an die alte Hochelfenkultur wachhalten bis zu wilden Waldelfen, die einfach nur dem Kreislauf des Lebens folgen... von den Tieren heben sie sich schon ziemlich ab, sie sind letztlich auch kulturschaffende Wesen im wahren Wortsinn. Auch der Waldelfenjäger der keinen Pfeil verschwendet hat Gefallen an diesem hübschen Flechtwerk seiner Tochter, das eigentlich zu nichts nutze ist als nett auszusehen. ;)

So gesehen, wenn sie schon verglichen werden müssen, würde ich das tatsächlich mit dem Idealbild der nordamerikanischen Indianer tun (Stichwort edle Wilde).
 
was genau ist denn diese hochelfische kultur? wann gabs die im bezug zur 'aktuellen' aventurischen zeit, und mit was wäre sie zu vergleichen? so maya oder azteken mäßig oder eher hochelfen im sinne der Vanyar von tolkien?
 
Die Hochelfen wurden vor 3000 Jahren von den Heeren des Namenlosen vernichtet... ihre verstreuten Nachkommen wurden zu den heutigen Au- und Firnelfen (sowie kleineren oder zu den Inseln im Nebeln außerhalb Aventuriens geflohenen Splittergruppen).
Und sie waren wirklich mit den Tolkienschen Elfen vergleichbar, wie sie Elrond und Galadriel als Paradebeispiele darstellen. Ich bin eigentlich froh, dass es die in aventurischer Jetztzeit nicht mehr gibt... ;)
 
warum denn? das ist grade meine idealvorstellung von elfen, wegen den stolzen noldor aus tolkiens büchern oder den friedliebenden, aber mächtigen vanyar zu den füßen der valar bin ich so ein elfenfan ;)

ist ein nachkomme aus dem alten hochelfischen geschlecht sehr unrealistisch zu spielen? und wenns ginge, wie würde der aussehen und sich spielen?

(gott je mehr antworten zu den elfenfragen ich bekomm desto mehr fragen fallen mir ein :( )
 
@Freako dann frag ruhig weiter. scheinbar sind hier einige Experten für DSA-Elfen ;)

Hochelfen sind allerdings nicht so meins... ^^''
 
Soweit ich weis ist so etwas nicht möglich.
Die wenigen, wenn noch vorhandenen Nachkommen der Hochelfen haben sich garantiert in die hintersten Winkel der Welt zurück gezogen.
Und nebenbei erwähnt: Ich meine zu wissen, dass die Hochelfen verdammt mächtig waren. Es würde einfach das komplette Spielgleichgewicht aus dem Ruder werfen.
 
du zum beispiel? :)

gibts irgendwo was nachzulesen über die alten hochelfen? was wisst ihr hier über sie?

und nochmal die frage, ist es möglich einen solchen hochelfen zu spielen?
 
@Freako http://www.elfenlan.de/f/zeitalter.html in wie weit die Seite offiziell ist, weiß ich nicht, aber sie gibt einem nen recht guten geschichtlichen Abriss, und viele viele Infos über Elfen und ihre Entstehung und unter http://www.elfenlan.de/f/sala.html viele generelle Infos über DSA Elfen.

und naja, ich würde zumindest sagen, dass ich mich viel mit ihnen beschäftigt habe, und ass sie zu meinen Lieblingchars gehören, eben weil sie recht schwierig und anspruchsvoll zu spielen sind (wie Schelme, die ich auch sehr mag)
 
Bei DSA3 sind Hochelfen als Spielercharakter definitiv nicht vorgesehen. Aufgrund der Fähigkeiten ist das auf jeden Fall besser so fürs Spielgleichgewicht. Wenn du mehr über Elfen erfahren willst ist die Box "Dunkle Städte, lichte Wälder" eine gute Quelle. Und falls du die Thematik im Abenteuer vertiefen willst sprich deinen Meister auf die Phileasson-Saga an. In dieser Tetralogie erfährt man sehr viel über den Untergang der alten Hochelfenkultur und die Kämpfe mit dem Namenlosen.
 
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