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Das schlechteste was Ihr je gespielt habt.

Skar

Dr. Spiele
Teammitglied
Administrator
Wenn es darum geht was ich gespielt habe, muss ich Numenera nennen.
This. + Mutant Jahr Null aus gleichen Gründen.

Aber mein Gedächtnis formatiert ältere Erinnerungen alle 6 bis 24 Monate. Daher kann ich zu Dingen, die länger her sind, nichts mehr sagen. Da gabs bestimmt noch einiges.
 

Maarzan

Würfelpriester
Ein System doof zu finden, heißt ja nicht, dass es schlecht ist, solange es die Bedürfnisse der eigentlichen Zielgruppe gut bedient. Einen Depp als SL oder gar einen blöden Mitspieler kann man auch nicht dem System anlasten.
Also muss das "schlecht" schon auf die eigenen Ansprüche, oft auch auf die Vorgängeredition bezogen werden.
Umgekehrt lässt sich eine Menge ja oft auch schon beim Lesen erkennen und die schlimmsten Fälle aktiv vermeiden, so dass eigentlich eher die (ent)täuschenden Grenzfälle so erst im Spiel auffallen statt die wirklichen harten Graupen.
In dem Sinne wohl D&D3, DSA5 und besonders frustrierend BurningWheel - wobei ich bei letzterem nicht ganz sicher bin nicht doch eine SL-Niete gezogen zu haben mit schlechten Rulings der Freiräume/Lücken im System.
 

Samsonium

Steinreis
@Kowalski
Und doch war es die Edition, die mir Shadowrun vorstellte und mich in das Setting verlieben ließ. Die Liebe hält bis heute an.
Aber du hast verdammt recht, die Regeln waren schon krumm und schief. :giggle:

LG Sam
 

Samsonium

Steinreis
@KoppelTrageSystem
Nicht mit DEN Regeln und dem Haufen unterschiedlicher Würfel, nein. Aber in die Welt drumrum hatte ich mich auch verknallt. Besonders nach dem Roman "Endlose Welten", der das Earthdawnuniversum mit dem von Shadowrun verknüpfte. Das hat man dann zwar von offitieller Seite aus recht fix fallenlassen, aber für mich lebt es immernoch weiter. :)

LG Sam
 

Samsonium

Steinreis
Konvertierung ist King. Schön, das man sich seine Würfel aussuchen, oder gleich ganz weglassen kann, wenn man will. Man muß nur ein Grüppchen Gleichgesinnter finden. Und ein Oneshotausflug hierhin oder dorthin tut niemandem weh.
Ich hab zum Beispiel immer das 3D20-System von DSA verabscheut, aber die Welt ansich ist schon was feines. Hab deswegen mal ein Oneshot DSA mit Vampire D10 Regeln gezockt und es hatte riesigen Spaß gemacht. Obwohl die alten WoD Regeln sicherlich auch ihre Fehler hatten, gingen sie weit flüssiger und stressfreier von der Hand. Sogar unser Hardcore-DSAler hatte seinen Spaß gehabt und so haben wir es noch einige male wiederholt. (y)

LG Sam
 

Gunthar

Halbgott
DSA und Shadowrun kann man nur mit IT-Unterstützung einigermassen spielen. Und bei Midgard braucht es zum Steigern auch einen Computer. Midgard spiel ich regelmässig, weil das gut geht. Mit DSA und SR habe ich hingegen ziemlich Mühe.
 

Samsonium

Steinreis
@Gunthar
Ähm, nöö. Wer seine Hausaufgaben gemacht hat, der braucht das nicht zwangsläufig. Ganz besonders SR habe ich etliche male gemeistert und als Spieler mitgemacht, ohne das mehr als ein CD-Spieler als technische Unterstützung für Musik involviert war.
Schätze diese Ansicht ist weniger ein Fakt, als ein Zeichen der traurigen Zeit.
Man braucht lediglich Papier und Stift zur Informationsverwaltung, sowie eine gesunde Phantasie zur Visualisierung.
Naja, aber das ist halt das Computerzeitalter. Wer seit klein auf erzogen wurde, eine Krüke zu benutzen, wird sich schwer damit tun, ohne zu laufen. Sehr schade...

LG Sam
 
DSA und Shadowrun kann man nur mit IT-Unterstützung einigermassen spielen. Und bei Midgard braucht es zum Steigern auch einen Computer. Midgard spiel ich regelmässig, weil das gut geht. Mit DSA und SR habe ich hingegen ziemlich Mühe.
Erinnert mich an einen Spielkameraden, mit dem ich in den 80ern zusammen gespielt hatte. Er hatte immer einen ziemlich neuen PC von IBM gehabt und hat häufig probiert, alles mögliche damit zu vereinfachen und abzubilden.

SR4 konnte man gut ohne Compi spielen, jedenfalls als noch nicht diese unsäglichen Archetypbücher mit den Sonderfertigkeiten rausgekommen war. Das hat das System gekentert meiner Meinung nach.

Midgard hatte ich immer zu Fuß gespielt. Nie mit Rechner. Man erkennt eigentlich gut, was sich noch gut steigern lässt und was erstmal nicht.

Bei DSA ist es mit guten Notizen eigentlich auch möglich gewesen.

Drauf haben muss man solche Riesensysteme eh erstmal. Und wir hatten dann meistens noch ein paar Leute, die sich mal in die Regeln eingearbeitet hatten. Hat aber seine Tücken, wenn plötzlich etwas nach Regelwerk nicht funktioniert.
Peinlich :oops:
 
Zuletzt bearbeitet:

Torgo

Gott
Das Problem von DSA5 ist, dass bei bemerkbar vielen Spielern eine Art Glaube existiert, dass man DSA "richtig" spielen muss und den Menschen der alle Sonderregeln beherrscht ohne ewig in mehreren Büchern zu blättern oder auf den Rechenknecht zurückgreifen zu müssen möchte ich sehen.

Davon abgesehen: Welchem System ich immer noch übelnehme wie viel Potential es liegen gelassen hat ist Brave New World. Wenn man den Klappentext liest, dann geht es um eine alternative Realität in der Superhelden gegen einen Polizeistaat kämpfen.

Und dann macht man das Buch auf und stellt fest dass die Autoren anscheinend unter Polizeistaat einen Ort an dem man nicht einfach Leute mit Blitzen erschlagen kann, wenn man das für richtig hält, verstehen.
 

Shub-Schumann

Master (of Desaster)
Platz 1: Midgard. Miese Regeln, miese Welt und 'ne Fanbase, die sich wundert, warum es keine Telefonzellen mehr gibt.

Platz 2: Degensis. (Kenne zugegebenrmaßen nur den 1. Versuch.) Würfelergebnisse zum Rollover/-under zu addieren führt in Richtung Gaußkurve und ist für RPGs normalerweise eine ganz blöde Idee. Bei den Werten gab es einen Umkipppunkt, vor dem fast nichts und nach dem fast alles geklappt hat. Die Welt ist leider daran gescheitert, dass sie in sich zu unlogisch war - das mit der 'suspension of disbelief' muss halt auch klappen, wenns nicht realistisch ist...

Platz 3: Cyberpunk 2020. Wir haben es damals, in der ersten Hälfte der '90er, gerne gepielt. Irgendwann wurde es durch Shadowrun ersetzt. Wir haben dann 2016 noch einmal einen Versuch unternommen, drei Leute waren seit damals immer noch dabei, einer war neu. Wir konnten nicht glauben, dass wir den Schrott mal gut fanden. Die Charaktererschaffung geht gar nicht, die Regeln produzieren Mist (Kugeln prallen entweder ab oder du bist halt tot) und die Welt wirkt generisch. Bleibt oft halt nicht viel übrig, wenn man von Erinnerungen die Patina runterpoliert...
 
Kann ich garnicht nachvollziehen. Die Regeln sind quasi in der Praxis im Verein entstanden und hatten DSA vieles voraus. Was man vielleicht dem System vorwerfen könnte, dass es letztlich ein Sammelsorium aus Erweiterungen darstellt. ABER man kann mit den heutigen Regeln noch immer die Module aus den 80ern spielen. Das geht sonst vielleicht bei Cthulhu - dessen Regeln ebenso total veraltet sind.

Das kann man vielleicht nicht nachvollziehen, wenn man zu der Zeit nicht gespielt hatte. Wir hatten Midgard so gezockt, dass die Bücher auseinanderfielen. Später dann auch mit Hausregeln. Es war vielleicht chaotisch, aber verdammt gut. Viel gelernt, was den Wunsch nach einem "Super-" oder "Universalsystem" anbelangt.
 

Shub-Schumann

Master (of Desaster)
Kann ich garnicht nachvollziehen.
Sie haben ihre Bedeutung und ihren Nutzen für den Einzelnen sowie für die Gesellschaft durch das Aufkommen von Mobilfunktelefonen (im Deutschen: Handys) verloren. Deswegen wurden sie nur noch von Betrunkenen als Toiletten missbraucht - häufig wurden sie auch Opfer von Vandalismus - und schließlich hat man sie gänzlich aus dem Straßenbild entfernt.
Sie auch: Droschke, Walkman, Kegelclub
 
Aber wenn man einen Oldtimer fährt, dann bemisst man doch sein Auftreten nicht an den gegenwärtigen Modellen, sondern erfreut sich an dem erhaltenen Zeitgeist. Wenn ich mich als Mensch der Vergangenheit verkleide, dann kann ich ziemlich viel Freude daran haben. Interessant ist es alle Male. Wäre ja noch schöner, wenn man zum Beispiel DnD verwerfen würde, nur weil es alt ist - sicherlich hat es seine Schwächen, die sich jedoch über Mods durchaus ausbügeln ließen. Und DnD (und D20) hat mir persönlich nie richtig zugesagt.
 
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