Bekehrt mich zu DSA

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AW: Bekehrt mich zu DSA

Maniac_667 schrieb:
Naja, soweit sind Bielefeld und Münster auch nich auseinander...
OffTopic
Will auch ma wieder DSA zocken... Werd endlich fertig ;) :D

Als waschechte neue Münsteranerin besitze ich kein Auto sondern ein Fahrrad :D
Und mit dem Zug ist die Fahrt schon etwas länger, aber ein Freund von mir kommt ursprünglich aus Bielefeld und fährt jedes zweite We da hoch. Vielleicht wäre da mal was möglich...


>>>Noemi<<< :inlove:
 
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Verdampft, Münster! Da bin ich vorraussichtlich erst nächstes Jahr ;(

Vielleicht kommt man mal zusammen :)
 
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Münster ist super!!!
Tolle Studentenstadt, wohn hier seit nem Jahr. Bin leider kein geeigneter Spielleiter, aber zum zocken immer zu gebrauchen.
 
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Das wäre doch mal 'ne ziemlich große Gruppe..

Hm.. hätte auch Lust.

@Noemi: am WE kann ich auch 'nen Auto organisieren.

Greetz,
Felix
 
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Wie meinst du das jetzt? Wir Münsteraner nach Bielefeld? ?(

Ich muss gucken gerade am We ist das manchmal ein wenig schwieirig, aber das können wir ja am Mittwoch besprechen :)


>>>Noemi<<< :inlove:
 
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Pro DSA:
Fantasy-Welt für Leute dies gerne detailreich haben.
Was das viele Würfeln angeht : Hausregeln und souveräne Meister können da Abhilfe schaffen...

Kontra DSA:
Viele DSA-Spieler scheinen zu PG und Hack & Slay :beil: zu neigen (wenn man das mag...), dass ist unteranderem darin begründet, dass es oft schwierig ist, einen Charakter nach deiner Vorstellung zu kreiren und man dann schnell ins Punkte durch vor-und Nachteile durch die gegend schieben verfällt.
Seelisch/Moralisch/Geistig scheint mit deinem Charakter relativ wenig zu passieren, rein von der Theorie her kannst du Ork mordend :eek:rks: durch die Gegend rennen und generell alles umbringen, was in Aventurien nicht unter Strafe verboten ist...
:eeek: Angst hat dein Charakter eigentlich zwingend nur unter Magieeinfluss... in manchen Gruppen ist es ziemlich unvorstellbar, dass der Charakter auch mal einfach versucht seine eigene Haut zu retten, anstatt sich ins Kampfgetümmel zu stürzen...


Prinzipiell mag ich das System und Aventurien... aber für DSA gilt, was eigentlich für alle Rollenspiele gilt, man kann was draus machen wenn man will. Wenn man oder die Gruppe nicht will kann es einfach nur blöd und Zeitverschwendung sein... :tauben: :saugflowe :evil:
Viel ist schon gewonnen, wenn alle CHaraktere Hintergrundgeschichten und einen eigenen Willen haben, statt einfach nur die Spielfiguren ihrer Spieler zu sein... :opa:
Merkwürdig auch, dass in manchen Gruppen ein sehr hoher Chara-Verschleiß vorherrscht, während in anderen Gruppen eigentlich nie einer stirbt (im Vergleich bei ein und demselben Kaufabenteuer)
 
AW: Bekehrt mich zu DSA

Wo ist denn bitte auch nur einer deiner "Kontra-Punkte" DSA-spezifisch? Das kann man so zu jedem RPG sagen, und DSA zieht die H&S-Fraktion auch nicht mehr an als z.B. Vampire.
 
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Morag schrieb:
aber für DSA gilt, was eigentlich für alle Rollenspiele gilt, man kann was draus machen wenn man will. Wenn man oder die Gruppe nicht will kann es einfach nur blöd und Zeitverschwendung sein...

Und das ist der sog. Casus Knacktus bei einem RSP: Wenn die Leute nicht wollen, dann nutzt das beste und ausgewogenste System oder die stimmigste Welt nichts mehr. Ist die Stimmung erst verdorben, verfällt die Gruppe schnell ins morden...

H&S kenn ich eigentlich eher von D&D her, was daran liegt, daß es ursprünglich ein taktisches Simulationsspiel war (Erstproduzent hieß nicht umsonst TSR: Tactical Simulation Rules, IIRC...). Bei DSA versuche ich, große Kämpfe zu vermeiden (was aber eher daran liegt, daß wir so selten spielen, daß wir das neue Kampfsystem nicht in dem ihm gebührenden Aufwand erlernt und angewendet haben). Sie dauern auch einfach ziemlich lange, was wiederum ein Kritikpunkt an DSA werden kann. Aber dank der weniger gewordenen Lebensenergie...
biggrin.gif


DSA engt den Charakter nicht zusehr durch moralische Vorgaben auf dem Charakterbogen ein. Wenn der Spieler will, daß der Held ein hinterfo**iges Ar***loch ist, dann spielt er ihn so - und muß mit den Reaktionen der Welt und der anderen Spieler leben (zum Thema "Ork mordend durch die Gegend rennen"...). Die Welt sollte auf die Aktionen reagieren. Die Stimmung lebt von der Interaktion Held - Welt.

Angst kann man aber sehr wohl vom CB ablesen - über den Mut-Wert
wink.gif
 
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@ AGS
Soweit scheinen wir derselben Meinung zu sein... aber

AGS schrieb:
Angst kann man aber sehr wohl vom CB ablesen - über den Mut-Wert
wink.gif

Hier war die Rede davon, wie es in der Gruppe akzeptiert wird, wenn mein Charakter keine Lust hat sich den Schädel spalten zu lassen... ich musste noch nie direkt eine Würfelprobe ablegen... was sicher auch wieder was, über meine bisherigen Gruppen aussagt... Ich für meinen Teil löse das indem ich mir jeweils überlege, wie motiviert mein Held ist, zu gewinnen, bzw. ob ihm die Sache, für die er kämpft wert ist sein Leben zu verlieren...

AGS schrieb:
DSA engt den Charakter nicht zusehr durch moralische Vorgaben auf dem Charakterbogen ein.
So kann mans auch ausdrücken...
oder
Du kannst tun was du willst, lass dich nur nicht erwischen... Ich will damit sagen, dass einige DSA-Spieler stark zu unnötiger Grausamkeit/Brutalität neigen... kann man natürlich auch von Vampire-Spielern sagen... aber die spielen ja auch das Genre: Horror
Dagegen finde ich es sehr unpassend, wenn der Fund eines hilflosen Orks (Name vergessen, auf jeden Fall ein Ausgestoßener, dem man die Hauer gezogen hat - harmlos) einige meiner Mitspieler in die wildesten Folterfantasien versetzt werden. Zum Glück konnte ich dem mit meiner Thorwalerin einen Riegel vorschieben, was dann wieder auf Unverständnis getroffen ist...?
 
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Vielleicht solltest Du Dir einfach ne neue Gruppe suchen und mit Leuten spielen, deren Spielstil Deinem eher entgegenkommt, als das System dafür verantwortlich zu machen, daß Deine Mitspieler plötzlich nur noch Hack & Slay veranstalten!
Manche Leute haben einfach einen gewissen Spielstil, mit dem andere nicht klar kommen, ich hab deswegen auch schon welche aus meiner Gruppe geschmissen!
 
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Naja, ich will übermäßiges Würfeln meistens vermeiden, aber du musst es auch mal so sehen:
Die meisten (gespielten) Charactere haben eine militärische Ausbildung.
Das die in einer Kampfsituation keine Angst haben, ist unter normalen Bedingungen auch normal.
Die meisten geweihten haben ohnehin den Tod nicht zu fürchten und wissen ihren Gott auf ihrer Seite.
Zauberer fühlen sich bisweilen so überlegen, dass es ihnen schon wieder zum Verhängnis werden kann.

Wie das ganze Aussieht, wenn überderische Mächte ins Spiel kommen steht auf einem anderen Blatt.

Was ich sagen will, ist, dass es schon einen bestimmten Grund braucht, um Helden das Fürchten zu lehren, aber solche Gründe gibt es.

Glaub mir, die werden noch das fürchten lernen, der Maraskaner und Fürchtepraqios :vamp: .
Hihi.

Ansonsten sollte man unsere Gruppe wirklich nicht als Standartgruppe sehen, aber ich bin ja gerade dabei, einiges zu ändern.

Ach übrigens: Versucht mal Ork-mordend durch das Svelltal zu ziehen.
Bitte, versucht es :rolleyes: .
 
AW: Bekehrt mich zu DSA

Bei welchem Rollenspiel muß man denn bitte nicht würfeln? Selbst beim ach-so-tollen "Storytelling"-Vampire muß man öffter würfeln. Und bei DSA brauche ich wenigstens nicht einen Eimer zum würfeln!

Ach übrigens: Versucht mal Ork-mordend durch das Svelltal zu ziehen.
Warum sollte man das tun? ?(
 
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OffTopic
Odin schrieb:
Bei welchem Rollenspiel muß man denn bitte nicht würfeln?
Castle Falkenstein. Da nimmt man Spielkarten. Und ich bin sicher, dass Silvermane oder Skyrock ein System aus dem Hut ziehen können, in dem das Würfeln abgeschafft wurde...
 
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Maniac_667 schrieb:
OffTopic
Castle Falkenstein. Da nimmt man Spielkarten. Und ich bin sicher, dass Silvermane oder Skyrock ein System aus dem Hut ziehen können, in dem das Würfeln abgeschafft wurde...

Oh da brauchts noch nicht mal die zwei ich kann dir auch was nennen:
z.B. Daidalos...
HTML:
<a href="http://www.daidalos-rpg.de/"></a>
Ich bin zu doof für einen gescheiten Link... :nixwissen :wand:
 
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OK, ich mach jetzt mal was, was man eigentlich nicht machen soll: Threadnapping.

Noemi schrieb:
@bekannte Systeme:Agone, Battletech, Rifts, Robotech, D&D, AD&D, Shadowrun, Vampire, Eternity, Spycraft, Unknown Armys, Cthullhu.

Da fehlt eindeutig noch Midgard!
Darf ich das ändern?

Achtung! Alle Angaben, die ich zu DSA mache, beziehen sich auf DSA3, DSA4 kenne ich nicht.


Nightwind schrieb:
Das war DSA3 mit dem Würfeln.. in der neuen Edition wird nicht mehr gewürfelt, sondern du kaufst dir deine Skillpunkte (und auch sonst alles) mittels der Erfahrungspunkte. Das bedeutet auch, dass du nicht bis zum Stufenanstieg warten mußt, um was zu steigern.

Ui, das is aber bei Midgard schon seit der ersten Ausgabe in den frühen 80ern so. Hat da etwa wer wo was abgekupfert?


Nightwind schrieb:
Und D&D, naja... ein ganz großes Plus bei DSA ist, dass es keine Rüstungsklasse gibt.. du kannst mit Parade und Ausweichen aktiv selbst was dagegen tun, geschnetzelt zu werden.

Parade heißt bei Midgard halt "Widerstandswurf: Abwehr" (OK, sprachlich isses halt schon das Rollenspiel der Akademiker), aber geben tuts sie auch. Is also auch kein DSA-Unique.


Nightwind schrieb:
Was noch? Dass DSA die beste Fantasy-Hintergrundwelt hat, ist ja schon bekannt, denke ich.

*neidischzuDSArüberguckt*
Ich mag Midgard. Ich mag es wirklich. Ich mag DSA nicht. Garnicht. Aber auch ich muß zugeben: Die Karten sind genial! (Naja, wie schön, daß Midgard als System von der Welt, auf der man spielt, so schön unabhängig ist. Ich hab schon so manche DSA-Stadt einfach mal umbenannt und nach Midgard versetzt...)


Scaldor schrieb:
Darüber hinaus mag ich das Talent- und Zaubersystem, die beide jeweils drei Würfe auf verschiedene Attribute verlangen und durch die Punkte in dem Talent/Zauber ausgeglichen werden können, denn so passiert es nicht, dass ein besonders starker Charakter automatisch alle Talente, die NUR die Körperkraft ansprächen, ziemlich gut beherrschte.

Und genau das finde ich wiederum zu umständlich, da man bei jeder Probe 3x Würfeln muß, dann fängt man noch an, mit den Bonuspunkten rumzurechnen, und das soll dann schnell und unauffällig nebenbei gehen, ohne die Spielfluß zu stören?
Bei Midgard werden die Boni und Mali schon bei der Charaktererschaffung in die Erfolgswerte der einzelnen Fertigkeiten mit einberechnet (was DA zwar etwas länger dauert, aber dafür halt eben nur einmal und nie wieder), der Effekt ist der gleiche, aber der Spielfluß ist mit nur einem einzigen Wurf viel schneller.


Scaldor schrieb:
[man] bleibt einer unter vielen, denn egal welchen Beruf der SC wählt, wenn er einen Menschen als Rasse auswählte, bleibt er auch ein solcher und ist nicht per se einem Großteil der bewohnten Welt körperlich/geistig stark überlegen

Trifft auf Midgard zunächst mal auch zu. (Wird allerdings in höheren Graden zugegebenermaßen etwas anders, aber auch nur bedingt: Die Ausdauerpunkte gehen hoch, man kann den Anstrengungen des Kampfes länger standhalten. Die Lebenspunkte aber bleiben unverändert, ein schwerer Treffer ist auch in hohen Graden immer noch genauso gefährlich!)

Noemi schrieb:
Was aber die Rüstungsklasse betrifft so ist das ja nicht nur Panzerung, es ist alles in einem. Geschicklichkeit, Beweglichkeit und Panzerung. Man prallt ja nicht immer nur an der Rüstung ab, sondern weicht auch mal aus.

Auch das berücksichtigt Midgard. Geschicklichkeit gibt einem einen Bonus auf Abwehr (auch wieder: Wird bei der Charaktererschaffung gleich eingerechnet), Abwehrwaffen (Schilde, Parierdolch) ebenfalls; die Rüstung dagegen fängt lediglich einen Teil des Schadens ab, den man abbekommt, wenn man getroffen wird.

Noemi schrieb:
Mir sind ja Magier immer Suspekt, die können viel Schaden anrichten und sind auch sonst viel zu mächtig. Wie würdest du einem Magierphobiker das Magiesystem von DSA erklären?

Ich schätze mal, hochgradige Magier sind in jedem System mächtig, das liegt in der Natur der Sache. Wie das in niedrigen Stufen bei DSA ist, weiß ich natürlich nicht, aber bei Midgard ist es so, daß sie erstens nur 'kleine' Zauber lernen können, und zweitens ist auch Zaubern anstrengend, also brauchen sie Ausdauerpunkte. Davon hat ein niedriggradiger Charakter eben nunmal nicht viele...

Ludovico schrieb:
Auf der Plusseite genießt DSA einen sehr starken Support. Man wird fast überall in Deutschland DSA-Gruppen finden. Der Aventurische Bote ist sogar einmalig.

Das allerdings muß sogar ich zugeben...
*grummel*


Hoffi schrieb:
Genau das hab ich an DSA immer gemocht. Mit Spannung auf die AP gewartet und dann "Jaa!" Eine Stufe weiter!

Nun ja, das ist nun echt Geschmackssache.
Aber realistisch ist es auf keinen Fall, denn der Mensch (Elf/Zwerg/Halbling/Gnom/Whatever) etwickelt sich ja nicht Schubweise, sondern kontinuierlich. Und genau das stellt die Möglichkeit, Erfahrungspunkte (wie auch immer die in dem jeweiligen System heißen mögen) direkt umzusetzen, letztendlich dar.


Nightwind schrieb:
Hadmar von Wieser, DSA-Autor und Raidris Erfinder und (in der Frühphase) Spieler.

Und, was auch wichtig ist, Mitautor des Gezeitenwelt-Zyklus. An dem man übrigens in einem Punkt ganz klar die Verwandtschaft der Romanreihe mit DSA erkennt, auch wenn sie eigentlich garnichts miteinander zu tun haben: Beide haben eine wirklich komplett ausgearbeitete Welt mit allen Details.
(Ich bin sogar schon am Überlegen, ob ich nicht mal eine Rollenspielrunde auf der Gezeitenwelt ansiedeln soll. Aber irgendwie will ich damit noch warten, bis ich alle Bücher gelesen habe, und da ja noch nichtmal alle erschienen sind...)


Noemi schrieb:
Das war zum Beispiel immer dieser Störfaktor den ich unter anderem an DSA hatte. Diese Kaufabenteuer. Mann muss unheimlich viel Geld und Zeit investieren. Das braucht man bei anderen auch, ist klar. Aber komme ich ohne diese Kaufabenteuer wirklich zurecht? Jeder hat Borbarad bestimmt mindestens einmal wenn nicht sogar mehrmals gespielt. Kann man sich wirklich frei bei DSA bewegen oder muss man dann dafür einiges an Hintergrund aufgeben?

OK, das ist ein Punkt, der nun auch wieder Geschmackssache ist, Manche Systeme bieten sehr detailiert ausgearbeitete Welten, andere sind da eher vage. Bei Midgard isses so, daß im Regelwerk die Welt Midgard mittlerweile nur noch aus einer Karte besteht, und man sonst fast garnichts darüber erfährt, für viele Kulturen gibt es aber Quellenbände, die dieselben dann beschreiben, wenn man sie denn haben will, aber genausogut kann man auch ohne sie spielen.
Ich bin aber nicht so vermessen, daß jetzt als Vorteil hinzustellen, sondern wie gesagt: Das ist Geschmackssache. Sicherlich von Vorteil ist für Spielleiter allerdings, daß es

roland.rpg schrieb:
Hardcore Aventurien Junkies
auf Midgard (fast) nicht gibt. (Und die wenigen, die es gibt, wirst Du wohl kaum treffen, denn die spielen schon sooooooooo lange zusammen, daß ihre Charaktere schon als Beispiele für so manche Spielregel Eingang ins Regellwerk gefunden haben. Agadur, erschaffen 1977, ist m.W. der älteste, immernoch lebende deutsche Rollenspielcharakter überhaupt!)

AGS schrieb:
H&S kenn ich eigentlich eher von D&D her, was daran liegt, daß es ursprünglich ein taktisches Simulationsspiel war (Erstproduzent hieß nicht umsonst TSR: Tactical Simulation Rules, IIRC...).

Fast.
Tactical Studies Review.
Begann als Wargame-Zeitschrift, daher der Name.
Aber die Herkunft aus den Cosims (im weitesten Sinne) ist wohl den meisten, wenn nicht allen, frühen Rollenspielsystemen gemeinsam. Bei Midgard kann man das in der ersten Ausgabe auch noch sehr gut sehen, vor allem natürlich - welch Wunder - bei den Kampfregeln.
Aber da Midgard ja inzwischen in der 4 Ausgabe vorliegt, ist das nur noch von historischem Interesse... (und ja, ich hab alle 4 Ausgaben *angeb*)


Morag schrieb:
Du kannst tun was du willst, lass dich nur nicht erwischen... Ich will damit sagen, dass einige DSA-Spieler stark zu unnötiger Grausamkeit/Brutalität neigen... kann man natürlich auch von Vampire-Spielern sagen... aber die spielen ja auch das Genre: Horror
Dagegen finde ich es sehr unpassend, wenn der Fund eines hilflosen Orks (Name vergessen, auf jeden Fall ein Ausgestoßener, dem man die Hauer gezogen hat - harmlos) einige meiner Mitspieler in die wildesten Folterfantasien versetzt werden. Zum Glück konnte ich dem mit meiner Thorwalerin einen Riegel vorschieben, was dann wieder auf Unverständnis getroffen ist...?

Hm. So Leute gibts aber nicht nur inplay, solche Typen gibts auch in der Realität. Da nennt man sie dann aber Verbrecher, und wenn man ihrer Habhaft wird, sperrt man sie ein. Das gleiche könnte die Obrigkeit einer Spielwelt mit den Charakteren auch machen, und wenn sie das mitkriegen soll, dann kann eine SL das auch einrichten, daß sie das mitkriegt, oder?
(Oder man nennt solche Typen Staatsoberhaupt, und führt Krieg, aber das führt hier und jetzt wohl doch zu weit...)


Odin schrieb:
Vielleicht solltest Du Dir einfach ne neue Gruppe suchen und mit Leuten spielen, deren Spielstil Deinem eher entgegenkommt, als das System dafür verantwortlich zu machen, daß Deine Mitspieler plötzlich nur noch Hack & Slay veranstalten!

OK, das ist jetzt der richtige Zeitpunkt, um mein Lieblings-Vorurteil gegen DSA auszupacken:
DSA wendet sich nunmal an kleine Kinder, und die spielen dann eben auch vorpubertär!
(Ja, ich weiß, das stimmt so schon lange nicht mehr. Aber manche Vorurteile pflegt man eben gerne...)


Odin schrieb:
bei DSA brauche ich wenigstens nicht einen Eimer zum würfeln!

Nein, da sind es 'nur' 3 Würfel, und dafür noch ein Haufen Rechnerei.
Da finde ich einen einzigen Würfel irgendwie doch die konsequentere Lösung...
 
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!!!Dieser Post hier spiegelt nur meine eigene Meinung wieder!!!

@AndreAas: Wenn ich DSA abgeneigt wäre (was ich aber definitiv nicht bin), hättest du mit Deinem Megapost gegen DSA erreicht, dass das Nächste was ich tun wollte DSA auszuprobieren wäre.

Allein schon damit:
AndreAas schrieb:
OK, das ist jetzt der richtige Zeitpunkt, um mein Lieblings-Vorurteil gegen DSA auszupacken:
DSA wendet sich nunmal an kleine Kinder, und die spielen dann eben auch vorpubertär!
(Ja, ich weiß, das stimmt so schon lange nicht mehr. Aber manche Vorurteile pflegt man eben gerne...)
Das soll aber nicht heißen, dass ich deinen Post lächerlich finde (ich kann es durchaus verstehen, wenn es Leute gibt, die DSA nicht mögen, es gibt viele System die ich auch nicht mag) oder ihn in irgendeiner Weise abwerten will, sondern das ist nun mal seine Wirkung auf mich.

Was man aber vielleicht auch noch sagen sollte ist, dass dein Post für mich eine 100%ige Themaverfehlung ist, da das Topic nicht "sucht 100.000 Gründe warum ich nicht DSA spielen soll" heißt, sondern "bekehrt mich zu DSA"... ;)
 
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AndreAas schrieb:
OK, das ist jetzt der richtige Zeitpunkt, um mein Lieblings-Vorurteil gegen DSA auszupacken:
DSA wendet sich nunmal an kleine Kinder, und die spielen dann eben auch vorpubertär!
(Ja, ich weiß, das stimmt so schon lange nicht mehr. Aber manche Vorurteile pflegt man eben gerne...)
Oooookaaay... da muss ich mal folgendes auspacken... www.kleine-kinder-dsa.de.vu <-- die Truppe besteht nur aus über 25-jährigen mitspielern (und JA ich hab die Seite ABSICHTLICH so aussehen lassen wie sie aussieht... ;-) ) und nein ich spiele da NICHT mehr mit (geht es noch tiefer? noch schlimmer???)

Nur mal so als Vorurteil gegen manche DSA-Spieler... aber okay, die haben auch D&D 3.5 gespielt ich weiß ja nicht... manche DSA-Spieler sind zwar lobenswerterweise anderen System auch aufgeschlossen, manche haben aber einen seltsamen Grundspielstil, an dem ein System auch nichts mehr ändert... :-|
 
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@Jens: Wenn Du mir jetzt noch erklären würdest, was das mal abgesehen von der Spielwelt mit DSA, und vor allem mit dem Topic zu tun hat... ?(
 
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