[13.06.06] Je später der Abend, desto schöner die Gäste

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"Ja, ich weiss... Aber dieser Brujah, der gestorben ist, war der nicht auch recht bekannt ? Die Alternative wäre, dass ich mich auf ein kleines Publikum begrenze... Alles hat wohl Vor- und Nachteile."
 
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"Kleines Publikum ginge, doch dann hast du das Problem, daß du davon vermutlich nicht leben kannst", meinte Helena. "Fabian ist ja auch bekannt, aber als DJ ist das halt was anderes.
Welche Art von Musik wäre es denn?"
 
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"Ich denke nicht, das Hardrock oder Metall oder Gothic was für mich wäre...", entgegnete Tanja und schmunzelte.

"Eher was für Softis... Pop, Kuschelrock oder vieleicht als ganz andere Richtung die Oper, wobei ich da schon wieder nicht weiss ob es passt."
 
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"Für Oper braucht man eine Ausbildung glaube ich, ob du die machen kannst, weiß ich nicht, ich weiß nicht ob es jemanden hier in Finstertal gibt, der dir eine solche Ausbildung zukommen lassen würde", meinte Helena dann. "Vielleicht solltest du dich mal mit Fabian unterhalten und er kann dir ein paar Tipps geben, wie du die Sache am besten angehst."
 
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"Vermutlich hast du Recht... oder ich schreibe Delilah und frage die..."

Tanja nickte... Und nippte nochmal am Wein. "Der ist wirklich sehr gut... Sag mal, Melina... Ahm... helena..." Sie lächelte entschuldigend.

"Wo kommst du eigentlich her ? Also ursprünglich ? Wo liegen deine Wurzeln ?"
 
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"Ja, ruf sie mal an, auch wenn ich sie nicht kenne", stimmte Helena zu, dann lachte sie.
"Ich komme aus Nordirland. Es ist genau das, was in jedem Buchdeckel von Melinas Büchern steht. Schreibe die Wahrheit und jeder hält es für Fantasie.
Es war damals eine böse Zeit, aber in Nordirland war es immer eine böse Zeit, seit ich denken kann."
Für einen Augenblick umwölkte sich ihr Gesicht.
"Ich habe damals viele Leute verloren, die mir wichtig waren ..."
 
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"Nordirland...", meinte Tanja nachdenklich. "Müsstest du dann nicht was gegen Mr. Gellar haben ? Der ist doch Engländer..."

Sie schaute Helena aufmerksam an... Legte ihr vorsichtig eine Hand auf den Arm. Sie war warm, weich und wirkte lebendig... "Es tut mir leid, dass du soviel erdulden musstest... Ich wünschte die Welt wäre besser."
 
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Für einen Augenblick sah Helena auf Tanjas Hand und registrierte die Wärme. Irgendwann hatte sie sich überlegt, daß es eine Zeichen für Caitiff wäre, bis sie das erste Mal auf einen Clansvampir mit diesem Fehler getroffen war.

"Ich kenne diesen Mr Gellar nicht mal, ich habe ihn nur kurz auf dem Ball gesehen und als ich ihn sprechen wollte, war er nicht mehr auffindbar", meinte sie dann. "Aber er war als das alles passiert ist, nicht mal ein Gedanke im Kopf seines Vaters, also kann er nichts damit zu tun haben.
Das mit der Kollektivschuld sollte man endlich mal abschaffen, das würde vielleicht einige Kriege unnötig machen."
 
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"Ich bin in Russland geboren aber hier aufgewachsen... Also kann ich nur sagen, ich stimme dir zu. Wobei ich wohl in den Genuss komme, ein paar Leute zu treffen die damals DOCH dabei waren..."

Die junge Vampirin zog die Hand weg, Helenas Blick missdeutend.

"Entschuldige bitte... Ich wollte nur nett sein."
 
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"Achso, nein, ich hatte nur einen Gedanken", meinte Helena. "Es war nicht deine Hand, ich gehöre immerhin selbst zu denen, die noch immer Blut in den Kapilaren haben. Es ist etwas, was in der letzten Zeit anscheinend öfters passiert."

Sie strich Tanja beruhigend über die Wange.

"Was würdest du tun, wenn du deinen Erzeuger finden würdest? Ich meine, es ist ja nicht gesagt, daß er vernichtet ist.
Wo in Russland kommst du denn her?"
 
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Tanja lächelte, schien aber nicht recht zu wissen was sie entgegnen sollte...

"Ich bi nin Sankt Petersburg geboren..."

Auf die Frage mit dem Erzeuger verzog sie das gesicht. "Im Moment ? Mich verdunkeln und so schnell in die entgegengesetzte Richtung rennen, wie ich nur kann. Und ich sehe keinen Grund warum er tot sein sollte..."
 
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"Ich war in St. Petersburg als es noch Leningrad hieß", meinte Helena. "Allerdings russisch kann ich kein Stück. Es war/ist eine interessante Stadt, allerdings nur was die Menschen angeht."
Dann wechselte sie das Thema.
"Ich werde mich morgen oder übermorgen mit Meyye besprechen, was sie davon hält, wenn ich dich unterrichte, was Clans und ähnliches angeht, ich denke, wenn dir keine größeren Patzer passeiren, kann du dann in absehbarer Zeit auch freigesprochen werden."
 
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Tanjas Augen wurden groß. "Das würdest du für mich tun ? Wirklich ? Ich... ich bin überwältigt, ganz ehrlich."

Sie lächelte indess. "Ich kann dir russisch beibringen, wenn du möchtest. Zeit scheint ja das geringste Problem zu sein..."

Sie sah einen Moment zum Fenster.

"Leningrad..."

Tanja schien zu zögern.. .Dann blickte sie Helena wieder an.

"Du hast vorhin gesagt, ich soll nicht alles weiter sagen was ich weiss und was es über mich zu wissen gibt. Wieviel, rätst du mir, sollte ich dir erzählen ?"
 
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"Naja, irgend jemand sollte es tun und ich denke, daß ich es könnte, aber wie schon gesagt, ich werde erst Meyye fragen, da ich nicht weiß, was sie mit dir vor hat", meinte Helena dann. "Ein wenig russisch wäre vermutlich nicht übel und kann nicht schaden."

Dann sah sie Tanja an.

"Das kommt drauf an, was du mir erzählen willst, es geht mir bei dem nicht alles erzählen darum, daß man nicht alles, womit man einem anderen schaden kann, gleich an einen Dritten weitergibt, vielleicht hättest du das mit dieser Carola zuerst Meyye oder Deliah sagen sollen, daß die dir vielleicht einen Rat gegeben hätten. Manches Mal sage ich auch schon mal das eine oder andere an entsprechender Stelle, manche mögen das nicht ganz verstehen, aber dann ist das eher um was in Gang zu bringen, nicht um jemandem zu schaden. Also, wenn du irgend ein Geheimnis herausfindest oder herauszufinden glaubst, dann versuch mal zu erst zu sehen, was dahintersteckt."
 
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"Vieleicht kennst du ja eine andere Sprache, die ich im Gegenzug lernen kann," entgegnete Tanja gleichmütig und sah sie dann an. "Meyye war fort bevor ich erwachte, Delilah ist nun schon zwei Wochen fort. Ich hatte keine Wahl. Melissa d'abrcotier nahm sich meiner an... Und vieleicht war es.. .Doch richtig. Noch mehr hätten vernichtet werden können."

Sie zögerte einen Moment.

"Sind alle Tzimisce Monster?", fragte sie dann. "Dieser Ziege ist ein Schwein, aber... Er schien mehr zu wissen.. .Er sagte ich sei eine Schande für meine aufrechten und ruhmreichen Vorväter..."
 
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"Eine andere Sprache, was denkst du, was du brauchen kannst?" fragte Helena. "Außer meiner Muttersprache und Deutsch kann ich nur noch mit romanischen Sprachen dienen Italienisch, Spanisch, Französisch oder vielleicht Latein, ich habe keine große Sprachkenntnis."

Auf die Frage nach den Tzimisce kam ein leichtes Seufzen.

"Sie sollen in alter Zeit anders gewesen sein, stolz, verwegen, auf ihr Land bedacht, aber heute sind sie im Sabbat und sehr auf Veränderung aus, besonders auf Veränderung an ihnen selbst, es gibt welche, die sind kaum noch als Menschen zu erkennen, die sie einmal waren", erklärte sie dann. "Und diese Verformerei hört nicht an ihnen selbst auch, sie verformen auch ihre Ghule und irgendwelche Menschen, teilweise sogar zu Möbelstücken, oder formen mehrere Wesen zusammen.

Was Ziege angeht, ich habe ihn erst in den letzten Tagen persönlich kennengelernt, früher, wollte der Prinz nie, daß ich hingehe, frag mich nicht warum, aber woher er was über Tzimisce wissen kann ... ich habe keine Ahnung ... er ist auf jeden Fall selber keiner ..." Sie schüttelte den Kopf. "Sehr seltsam, was wollte er von dir?"
 
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Tanja überlegte kurz. "Wenn ich mich mit alten Texten beschäftige, wäre Latein wohl nicht verkehrt, oder ?"

Sie lauschte und wiegte am Ende den Kopf hin und her. "Sind diese Kräfte denn nur schlecht ? Oder liegt es eher in der Art der Tzimisce begründet ?" Sie schauderte. Sie hatte ja gesehen...

Auf die Ziege-Frage hin schnaubte sie, scheinbar geekelt.

"In mein Höschen, wie er sich aufgeführt hat. Ich bin in Raserei gefallen, als er mich geküsst hat. Ich war mit Meyye dort, weil ich eine Waffe und neue Papiere brauchte. Ich schwöre dir, ich wollte ihn damals umlegen und ein nicht kleiner Teil von mir will das immer noch. Ekelhafte Type..."
 
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"Naja, ich weiß nicht, aber vielleicht ist es einfach verlockend, sich nach Lust und Laune verändern zu können, außerdem soll gerade Fleischformen Nebenwirkungen haben, die auf den Geist gehen", meinte Helena dann. "Gut als Vampir kann man es unter Umständen wie schwer heilbaren Schaden wieder wegheilen, aber machen lassen würde ich es trotzdem nicht. Sterbliche, also alles, was nicht Vampir ist, kann es halt auf keinen Fall rückgängig machen.
Du hast den Engel gesehen, das war auch mal ein Mensch gewesen."

Als die Sprache auf Zieges Schwäche kam, konnte die Pseudotoreador ein Grinsen nicht vermeiden, um ein Haar hätte sie gesagt, na und, du bist ein Vampir, doch dann schluckte sie die Bemerkung hinunter.

"Naja, ich denke, das will er bei jedem weiblichen Wesen, das Problem ist, daß der Schrottplatz als Elyseum gilt, da ist auch was zwischen ihm und Buchet gelaufen, doch das hat mich nie interessiert, das sind Sachen, die will ich garnicht wissen, aber wenn er was über Tzimis weiß, dann interessiert mich das doch.
Sag dir nächstes Mal einfach, daß du über so was wie sein Verhalten drüber stehst, dann geht das ganz gut. Ansonsten: Sex sells, für Sex und Leidenschaft wurden schon ganze Königreiche geopfert."
 
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"Unsinn. Oder nicht ? Aber Ariel hat nichts mit Fleischformen zu tun... Sie IST ein Engel." Tanja klang fest überzeugt und konnte Helena das Gegenteil beweisen ?

Dann wurde ihre Stirn noch tiefer gerunzelt. Ihr schien die Richtung dieses Gesprächs nicht zu gefallen.

"Danke. Ich hab deine und Meyyes Jagdtmethoden gesehen. Aber ich hure nicht für Blut rum. Schon gar nicht mein erstes Mal."
 
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"Ich weiß nicht, was sie clanmässig ist, ist habe sie nur einmal gesehen und nicht mal mit ihr gesprochen, da sie zu dem Zeitpunkt ..." Für einen Moment erstarrte sie, verdammt, da hatte sie doch was vergessen, was sie unbedingt hinterfragt haben wollte, dann nahm sie den Faden wieder auf. "Nun, ob sie fleischformen kann, weiß ich nicht, aber sie hat auch nicht tatsächlich was von einem Engel außer einer unmenschlichen Schönheit."

Ihre helle und klare Stimme nahm dann wieder diesen amüsierten Unterton an.

"Ich weiß, du gehörst irgendwie zu den ewigen Jungfrauen, aber das, was Meyye und ich da gemacht haben, war keine Jagd, das war, nennen wir es Informationsbeschaffung. Sicher fällt dabei manches Mal etwas Blut ab, ist irgendwie wie wenn Teenager fummeln, wobei ich im Hovel von keinem trinken würde."

Es war traurig, daß Tanja die Liebe nicht kannte, aber vermutlich würde sie so den Unterschied nicht kennenlernen, allerdings würde sie im schlechtesten Fall nie die körperliche Liebe erfahren, weil sie sie vor ihrem Untod nicht kannte.

"Ach weißt du, Liebe, Sex, Leidenschaft, das ist ganz einfach in unserem Zustand anders als im sterblichen Dasein. Der eigentliche Akt ist ... ist, irgendwie nicht so wichtig, wobei Zärtlichkeiten und alles andere trotzdem nicht unmöglich und unwichtig sind."
 
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