Töten im Rollenspiel?

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AW: Töten im Rollenspiel?

@Plüschhirn
Wenn Du Vampiren in SR begegnest und Du hast keine schwere Artillerie (magisch oder mundan) dabei, dann bist Du grundsätzlich erstmal tot, wenn Du nicht entweder entkommen kannst oder die Viecher noch etwas mit Dir vor haben.
Aber in SR würde ich selbst einen Cyberzombie nicht mit einer Nahkampfwaffe gegen einen Vampir hetzen.

@Templer
Stell dir nur mal einen Mr. Johnson vor, der mit irgendwelchen Leuten einen Waffenhandel abschließt, dann versucht diese Leute zu linken, und schließlich in einer Alptraumwelt aufwacht, weil er nicht damit gerechnet hat, daß es sich dabei um Vampire handelte, die ihn nun jagen.

Klingt schwierig, bei so etwas eine Gruppe einzubringen. Wenn es ein Soloabenteuer ist... Er ist tot. Keine Chance! Das war es. Johnsons sind meiner Erfahrung nach kaum als Gruppencharaktere geeignet.
Allenfalls möglich wäre ein SC, der als Johnson beginnt und dann auf die schiefe Bahn gerät. Somit wird er aber zum Runner.

Oder ein Wissenschaftler, der mit Nanoviren auf einer geheimen Station herumexperimentiert und diese dann a la Resident Evil unvorhergesehene Nebenwirkungen mit sich bringen.

Scheint wieder etwas für Runner und vor allem für Adrenalinjunkies zu sein und das wahrscheinliche Endergebnis wäre wieder, daß der Typ zum Runner wird, denn ansonsten hat man es nur mit einem einzigen Abenteuer zu tun und außerdem dürfte es wahrscheinlich sein, daß der Konzern die Schweinerei entsprechend aufräumt.

SR bietet jedenfalls eine Menge Möglichkeiten. Wenn man sich natürlich nur nach den Archetypen orientiert... Wer spielt die bei SR schon?
Ich orientiere mich da lieber an den Romanen.

Aber irgendwie wundert es mich nicht, daß Du Deine liebe Not mit SR hast. Die Charakterkonzepte, die Du gerne ausspielen würdest, halte ich für extrem problematisch und gruppenuntauglich.
 
AW: Töten im Rollenspiel?

Plüschhirn schrieb:
Was, wenn ich vampire beginne -und alle anderen haben Schusswaffen oder Schwerter- und spiele einen Aikidoka? (Im Aikido nutzt man die Kraft des Angreifers, um diesen von sich abzulenken...etc.) Und laufe nur mit einem Jo (Stab aus Holz) einem Tanto (Dolch aus Holz) und einem Bokken (Holzschwert) herum?

Das Bokken ist die Waffe der Japanischen "Knappen" und "Samuari to be" und ein Trainingsgerät. Kampfformen mit dem Bokken explizit gibt es sehr wenige (zum beispiel Bizarre dinge wie es zwei schläge als schwert einsetzen und dann wie nen Knüppel zum würgen, mit greifen an die Klinge) das eigentliche Training mit dem Bokken ist ein Vorbereitunsgtraining auf den kampf mit dem Schwert, weil Holz nunmal billiger ist als Stahl und sich die Schüler nicht gegenseitig Arme und Beine abschlagen. Das Bokken wurde dennoch effektiv von solchen Schülern auf dem Schlachtfeld geführt, wo ein gutes Bokken hinhaut brechen knochen und zustechen kann man damit fast genauso gut wie mit dem "Original".

Das Tanto ist die Dolch Ergänzung zur bewaffnung der Samurai, auch hier ist im Aikido meist eine Holz-Ersatz-Variante im einsatz (name fällt mir nicht ein).

Zum Aikido selbst: Sicher wird hier die "energie des Angreifers gegen ihn verwendet" aber wenn ich meinem Angreifer das schwert oder messer das er hat beim "Schwertwurf" am Hald vorbeiführe hat das sicher mehr als symbolische bedeutung und Gelenkhebel werden in einem echten Kampf nun mal nicht so eingesetzt das es dem anderen weh tut, der aufgibt und beide nach hause gehen. Man bricht gelenke, zerreißt Sehnen, etc. um den Gegner auszuschalten.

Aiki-DO ist ohnehin keine Kampfform sondern mehr ein Philosophischer Weg, bis man sich damit effektiv Verteidigen kann dauert gut und gerne 10 Jahre. Wenn jemand effektiv lernen will sich zu verteidigen würde ich die Variante vorschlagen die man meines Wissens bei der Japanischen Polizei lehrt: Aikijutsu.

Also ich glaube die "friedliche" Aikidoka vision des Kämpfers mit Holzwaffen könnt ihr vergessen...

Aber um zum thema zurück zu kommen: Man muß IRL wie IG nicht töten um einen kampf zu gewinnen jemand der auf beiden Seiten gebrochene Handgelenke, ellenbogen udn ausgerenkte Schultern hat wird nicht weiterkämpfen wollen. Genausowenig jemand den ihr in einem guten Würgegriff bewußtlos gemacht habt...

Aber in welchem RPG geht das schon?

Und es ist immernoch so das es von Setting zu Setting unterschiedlich ist, selbst wenn die Regeln es zuließen. Und ein par Settings setzen ja auch explizit darauf: Der Werewolf tötet nun mal den Wyrm, der Assasine sein Opfer, der Paladin das ganze Goblindorf... Die werden sich nicht Boxen und danach nen Tee trinken gehen... und es wird so erwartet. Rollenspiele leben vom Konflikt und eine mögliche Variante von Konflikt ist nunmal eine solche Auseinandersetzung mit Waffengewalt.
 
AW: Töten im Rollenspiel?

@Ludovico
Öhm. Bin in SR nie einem Vampir begegnet. Der SL war anders drauf.


;)
Und wenn ich als 2 Tage alter Vampir mit meiner Riesengatling einem Werwolf begne, bin ich trotzdem gea....t.

@Burncrow
Ja, ich redete gerade von meinem Char, der Aikidoka ist.
Im allgemeinen trainiert man im Aikido nicht mit Stahlwaffen.
Und mein Char läuft mit seinen "Aikido-Waffen", demnach der Holzvariante herum.

@URPG
Das Holz-Tanto heißt ebenso Tanto.

Der Bokken muss nicht auf den Kampf mit dem Katana vorbereiten.
Im Aikido wird mit dem Bokken geübt, um mit einem Schwert zu üben, weil
Aikidoübungen aus den Schwertbewegungen abgeleitet sind.

Warum sollte mein Char...beispielsweise...einem Kainiten die Knochen brechen, wenn sie ihn fixieren kann, um dann...beispielsweise...genug Zeit zu haben, um z.B. ihn geistig zu manipulieren?

Knochenbrechen ist bei Kainiten auch nicht sonderlich effektiv... ;)

Und als 'echter' Aikidoka, also wenn man die Philosophie von Osenseisan denn verinnerlicht hat,
WILL man auf gar keine Fall Knochen brechen, Sehnen zerreißen, den Gegner töten.
Das entspricht nicht dem Ai.
URPG, du hast recht:
Aikido ist eine Weltsicht, eine Philosophie - und selbst wenn ich Aikidoka bin und jemandem vorsätzlich z.B. ein Gelenk zertrümmere, dann ist das kein Aikido.
Dann sollte ich mir überlegen, ob ich überhaupt Aikidoka bin.

Aikido wurde von Osenseisan gegen Menschen entwickelt.
Menschen ermüden im Kampf.
Kainiten -beispielsweise- nicht.

Mein Char lernt Aikido seit ihrem 4ten Lebensjahr, d.h. seit 18 Jahren.
Und sie ist nicht der Überkampfkunstchar. (Und darum geht es mir auch gar nicht.)

Es ging mir außerdem nur um Beispiele.
;)

Das war der kleine Exkurs...zurück zum Thema... ;)
 
AW: Töten im Rollenspiel?

Ich denke Knochenbrechen und Sehnen zerreisen ist schon effektiv gegen Kainiten. Ist schliesslich 'Struktur-Schaden'.
 
AW: Töten im Rollenspiel?

Plüschhirn schrieb:
Warum sollte mein Char...beispielsweise...einem Kainiten die Knochen brechen, wenn sie ihn fixieren kann, um dann...beispielsweise...genug Zeit zu haben, um z.B. ihn geistig zu manipulieren?
Vielleicht weil ...

... der andere ein Arschloch ist und es verdient hat.
... dein Charakter ein Arschloch ist und auf die Konsequenzen spuckt.
... Kampfsituationen für die meisten emotional viel zu aufgeladen sind, um dermaßen zu taktieren.
... dein Charakter nicht zu den (fast nur im RPG vorhandenen) kalten Rechnern gehört, die unter Adrenalin nicht im Affekt handeln.
... dein Charakter den anderen berechtigterweise hasst.
... dein Charakter sich so bedroht fühlt, dass seine instinktive Reaktion ist, die Gefahr (den anderen also) auszuschalten.

Natürlich kann es gute Gründe dafür geben, die Situation so zu lösen, wie du es vorschlägst, deine Formulierung klingt aber leider so, als gäbe es aus fast keinem Charakter unter fast keinen Umständen gute Gründe dafür, die Situation mit "knochenbrechen" zu lösen.
 
AW: Töten im Rollenspiel?

Shub-Schumann schrieb:
Natürlich kann es gute Gründe dafür geben, die Situation so zu lösen, wie du es vorschlägst, deine Formulierung klingt aber leider so, als gäbe es aus fast keinem Charakter unter fast keinen Umständen gute Gründe dafür, die Situation mit "knochenbrechen" zu lösen.

@Shub

Nein, ich habe meinen Charakter als Beispiel benutzt.
Somit liegt der Bezug auf meinem Char.
Mein Char, meine Meinung.

Shub-Schumann schrieb:
Vielleicht weil ...

... der andere ein Arschloch ist und es verdient hat.
... dein Charakter ein Arschloch ist und auf die Konsequenzen spuckt.
... Kampfsituationen für die meisten emotional viel zu aufgeladen sind, um dermaßen zu taktieren.
... dein Charakter nicht zu den (fast nur im RPG vorhandenen) kalten Rechnern gehört, die unter Adrenalin nicht im Affekt handeln.
... dein Charakter den anderen berechtigterweise hasst.
... dein Charakter sich so bedroht fühlt, dass seine instinktive Reaktion ist, die Gefahr (den anderen also) auszuschalten.

Ich nehme an, Du benutzt hier 'dein' als Synonym für 'ein', um zu verdeutlichen.
Ist ja auch okej, Deine Meinung, Deine Chars.


Vielleicht würde es tatsächlich etwas haben, z.B. einen Brujah zu spielen, der klischeemäßig draufkloppt.
Und eines Tages bemerkt, dass er viel mehr sein könnte...

Ich hab auch schon Situationen hinter mir (und auch sicher vor mir), in denen mein Char (ich rede von meinem Vampire-Char, die anderen liegen sämtlich auf Eis) in Raserei gefallen ist, in Raserei fallen musste oder Rötschreck.
Klar existieren Begebenheiten, in denen...man alles andere versucht, man würfelt Misserfolge, Patzer...die Gegner zerfleischen den Freund/Gefährten/sonstwas und man gerät an seine Grenzen.

Doch das ist eine Ausnahmesituation, eine Notsituation.
das ist nicht die Grundhaltung.
 
AW: Töten im Rollenspiel?

Wie sehr ich doch ware Rollenspieler(tm) hasse, wie sie immer die kleinen Unerleuchteten, die ja schon per Definition nur Klopper, Munchkin und Powergamer sein können, bemuttern und herablassend an das WAHRE (hier Himmelsposaunen einspielen) Rollenspiel erinnern... *kotz*
 
AW: Töten im Rollenspiel?

Worauf beziehst Du Dich Burncrow? Ich hab das da jetzt nicht zwischen den Zeilen gelesen...
 
AW: Töten im Rollenspiel?

festlegen und in ruhe kontrollieren... das möchte ich mal sehen wenn deinen armen kleinen Vampir ein ganzes Werewolfpack angreift... "Jetzt mal locker jungs, ich muß eurem Kumpel hier noch einreden er sein mein Freund, das dauert drei runden, ok?"

Was aikido angeht kann ich gerne ein par Techniken nennen die IRL damit enden das derjenige 6 stunden unters Messer geht und dann 8 Monate oder mehr Reha hat weil die Schulter kaputt ist. Wenn er dabei noch ein Messer in der Hand hatte kommt das bei genau dieser Technik an seinem Hals vorbei. Und ja es ist soagr was das man als Anfänger lernt. Das die Holzschwerter im Aikido nicht auf echten Schwertkampf vorbereiten weiß ich, ich wollte nur sagen das die nicht weniger tötlich sind und anderswo dafür eingesetzt werden. Aikido an sich bereitet ja auch nicht auf einen Kampf vor, es gibt ja nichteinmal Wettbewerbe. Es ist eben wie alle DO sachen eine Kunst, Sport und Philosophieform. Ebenso könnte man versuchen sich mit Wiener Walzer auf einen 100m Lauf vorzubereiten. Vorwärtskommen tut man damit ja irgend wie, es ist elegant und anspruchsvoll...

Weg von der Kampfsportdiskussion...

Ich kann es nur nochmal wiederholen, Konflikt gehört zum Rollenspiel. Wenn sich alle gern hätten, keine ein Problem hätte, niemand etwas bräuchte, etc. würde die gesamte Welt stillstehen. Ohne "Konflikt" keine Bewegung. Das sich da viele Spiele einen einfachen Konflikt bauen ist ja klar oder? Und daher wird in solchen Welten auch schneller mal getötet oder zu mindest zu gewalt gegriffen. Die meisten dieser Welten sind ja auch extremer als unsere was diese Konflikte angeht. Wer möchte schon in einem Setting spielen das *langweiliger* als das eigene Leben ist???
 
AW: Töten im Rollenspiel?

Ach vielleicht bin ich nur etwas unausgeglichen, man wird sehen... ;)
 
AW: Töten im Rollenspiel?

Plüschhirn schrieb:
@Shub

Nein, ich habe meinen Charakter als Beispiel benutzt.
Somit liegt der Bezug auf meinem Char.
Mein Char, meine Meinung.
Spielst du nur eine Sorte von Charakteren? Also Menschen/Vampire/Elfen/weiß-der-Teufel-was, die sich in dieser Hinsicht gleichen?
 
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Ist doch viel einfacher so... "Hackman macht Brabschi"... manman. Hört doch mal auf euch vorwürfe zu machen das leute die in rollenspielen schneller töten als IRL schlechte Rollenspieler sind!
Wäre ich im echten Leben ein von zwei Internationalen Konzernen und der Polizei verfolgter und hätte die möglichkeit 10 jahre (empfundene 500 jahre) in virtueller folter zu verbringen oder meinen Bewacher eiskalt zu machen das ich entkommen kann und er nicht mehr in meine Fluchtrichtung zeigen kann oder alarm auslößt... Wüßte ich was ich tue.

Aber trennt doch bitte das echte Leben und das Spiel? So wie sich hier angegangen wird bin ich kurz davor zurückzunehmen das solche Welten mehr konflikt haben als unsere.

Neues Thema??! "Anschnauzen im echten Leben. Warum brüllt man sich im Internet viel schneller an als im Rollenspiel? Meine persönlich Erfahrung...."
 
AW: Töten im Rollenspiel?

Wahre Worte, URPG, manche müssen immer nen Streit vom Zaun brechen^^
Im Rollenspiel zu töten, hat für mich keinerlei moralische Dimension oder Auswirkung auf Denken und Handeln im echten Leben, denn ich kann RL und RSP durchaus trennen, auch wenn manche das offenbar bezweifeln, möglicherweise aus eigener Inkompetenz heraus.
 
AW: Töten im Rollenspiel?

Also, ich habe jetzt nicht alles gelesen, aber es ist doch so:

Der SL gibt eine Situation vor, die man bewältigen muss. Okay, hiermit hängt also schonmal die Hälfte der Tötungen bei ihm. Den Rest kann man jedoch erledigen, wie man will, wennder SL keinen Strich durch die Rechnung macht.

Ich habs bisher bei AD&D, Vampire und DSA einen gespielt, der nie getötet hat. Ich hatte aber auch nen SL, der immer eine pazifistische Möglichkeit in Betracht gezogen hat.

Also wenn man sich dann fragt, warum das alles, obwohl man es doch mit allen Mitteln versucht => SL verhauen..

Der Konflikt ist ja Bestandteil des Spiels, das worum es geht.. Aber Konflikte können auch gewaltlos sein. Ich wünschte, die Politiker würden sich mit Äxten und Schwertern bekämpfen.. *abschweif*

Andererseits kämpft man teilweise gegen das personifizierte Böse, das in unseren Augen einfach nicht Wert ist zu leben. (Zumindest bei mir) Damit sind wir also bei unseren Idealen..... Wer dafür verantwortlich ist, weiß jeder für sich am Besten.

Und ich stime auch zu, dass ein Intimekill viel einfacher zu verkraften ist, als ein Outtimekill (Wenn SCs nerven *g*)... Das liegt auch daran, dass wir Spiel und Realität auseinanderhalten können... was natürlich gut ist...

Soviel von mir.. ich weiß, ist wirsch..
 
AW: Töten im Rollenspiel?

Ironiealarm!
Ah, ich verstehe, wir haben es bei Plüschhirn mit einer besonders perfiden Variante des "schlechten Rollenspielers" zu tun, dem Taktikpowergamer, der sich als Guter Rollenspieler(TM) tarnt, was natürlich eine freche Anmaßung ist. Der Taktikpowergamer begreift, dass bestimmte Verhaltensweisen in der eigenen Runde grundsätzlich als erfolgreich gelten, in diesem Falle Gewaltabstinenz. Auf Gewalt zurückgreifen zu müssen, wird als Niederlage betrachtet, ist es doch als "schlechtes Rollenspiel" verschrien. Die Aussage der Verdächtigen belegt dies:
Plüschhirn schrieb:
Ich hab auch schon Situationen hinter mir (und auch sicher vor mir), in denen mein Char (ich rede von meinem Vampire-Char, die anderen liegen sämtlich auf Eis) in Raserei gefallen ist, in Raserei fallen musste oder Rötschreck.
Wieso "musste"? Ist in Raserei fallen eine Niederlage? In deinem Umfeld nach diesen Aussagen offenbar schon. es Ist also dumm, einen aggressiven Charakter zu spielen? Oder gar einen mit nicht ausgemaxtem self-control-Wert? In anders gelagerten Powergamerrunden optimiert man dagegen seine Kampfwerte ... alles dasselbe.
Plüschhirn schrieb:
Klar existieren Begebenheiten, in denen...man alles andere versucht, man würfelt Misserfolge, Patzer...die Gegner zerfleischen den Freund/Gefährten/sonstwas und man gerät an seine Grenzen.
An seine, oder an die des Charakters? Und was, wenn man einen Kerl spielen wollte, dem sein Jähzorn immer im Weg ist? Damit kann man bei dir scheinbar nichts werden ...
Plüschhirn schrieb:
Vielleicht würde es tatsächlich etwas haben, z.B. einen Brujah zu spielen, der klischeemäßig draufkloppt.
Und eines Tages bemerkt, dass er viel mehr sein könnte...
Irgendwie klingt diese Aussage borniert; so als wären alle aggressiven Charaktere klischeehaft, alle pazifistischen dagegen prima ausdifferenziert. Willst du uns das damit sagen? Und wenn nicht, wieso formulierst du dann so?

Plüschhirn schrieb:
Doch das ist eine Ausnahmesituation, eine Notsituation.
das ist nicht die Grundhaltung.
Nochmal, einen aggressiven Charakter zu spielen hältst du für schlecht, ja? Weil das gibts ja nur in Notsituationen ...

Zur Erinnerung: Hier herrscht Ironiealarm.
 
AW: Töten im Rollenspiel?

Ludovico schrieb:
Johnsons sind meiner Erfahrung nach kaum als Gruppencharaktere geeignet.
Scheint wieder etwas für Runner und vor allem für Adrenalinjunkies zu sein und das wahrscheinliche Endergebnis wäre wieder, daß der Typ zum Runner wird, denn ansonsten hat man es nur mit einem einzigen Abenteuer zu tun und außerdem dürfte es wahrscheinlich sein, daß der Konzern die Schweinerei entsprechend aufräumt.
SR bietet jedenfalls eine Menge Möglichkeiten. Wenn man sich natürlich nur nach den Archetypen orientiert... Wer spielt die bei SR schon?
Ich orientiere mich da lieber an den Romanen.
Aber irgendwie wundert es mich nicht, daß Du Deine liebe Not mit SR hast. Die Charakterkonzepte, die Du gerne ausspielen würdest, halte ich für extrem problematisch und gruppenuntauglich.
Also ich finde nicht, dass die zwei Bspl. (und nach den Romanen haste Recht, da gibts weit mehr Ideen) gruppenuntauglich sind. In den meisten Filmen hat Johnson ja einige Konmitglieder bei sich. Persönliche Leibwächter, nen Decker, nen Rigger usw. Bloß, dass er die nicht auf Runs schicken kann, da die ja auf einer festen Gehaltsliste stehen.
Und der Wissenschaftler gib ihm ne Knarre und noch ein paar andere Specials im Sinne eines Gordon Freeman. Der konnte auch ganz schön was reißen, und Mitgefährten findet so einer auch immer.
Zu dem Problem der Archetypen: Klar kann man sich an den Romanen wunderbar orientieren, aber die meisten haben erst das GRW und lernen darüber SR kennen und gehen dann später zu den Romanen über. War zumindest bei mir und nem Haufen anderer Leute so.
 
AW: Töten im Rollenspiel?

Kann irgendein Mod vielleicht mal die Shadowrun-Diskussion auslagern?
 
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