Allgemein Sexismus in Videospielen

Man könnte sich übrigens fragen, warum ich immer noch Heavenly Sword spiele. Es könnte daran liegen, dass ich damit bereitwillig unseren Fernseher blockieren darf. Das ist nämlich das Spiel, bei dem meine Frau am liebsten zuschaut. Mehr als bei ACIII zB.

Diese Ästhetik der Gewalt, die der zerbrechliche Frauenkörper da mit sich bringt hat eben seine Faszination. Unabhängig vom Geschlecht.
(Und Heavenly Sword kann man ja prima darauf reduzieren. Charakterentwicklung gibt es quasi nicht.)
 
Ich spreche von Eindruck, ihr setzt ein kognitives Konstrukt darauf.

Das tust du mit solchen Weisheitsperlen doch selbst:

Es ist aber auch erwiesen, dass Weibchen eben anders als Männchen immersieren (sagt man das so). Wie hieß dieses Buch noch gleich, das aufzeigt, warum es männliche Kinder so schwer in unserer Gesellschaft haben (werden)??

Das Buch heißt übrigens "Altpapier". Männlich zu sein ist der Easymode (und dazu weiß und heterosexuell und in einer westlichen Industrienation leben ist der leichtest mögliche Schwierigkeitsgrad den man für sein Leben haben kann). Männer verdienen mehr Geld, Männer kommen einfacher an Jobs, das Verhalten von Männern wird in der Gesellschaft viel eher toleriert als das von Frauen. Da zu heulen das "männliche Kinder es in unserer Gesellschaft schwer haben" ist das Gejammer alter Menschen die glauben dass ein Mann es schwer hat, weil Frauen "Nein" sagen können wenn man sie ins Bett kriegen will (und darüber konstruieren sie sich die "Macht der Frau" herbei).

Wenn ich Heavenly Sword spiele, dann tue ich das ganz ganz sicher nicht, weil ich über eine halbnackte Amazone bestimmen kann, sondern weil das Bild femme fatale zu femme fragile eben genau so am stärksten wirkt.
Es gibt da also keinen Ordnungs- oder Hierarchiegedanken, sondern einen Ästhetik- und Wirkungsgedanken.

Auch kein übles Gefasel - dieser Quatsch mit "femme fatale" und "femme fragile" ist doch genau der Unfug der (zurecht) angeprangert wird.
 

Glaube mir bitte, dass es mir in diesem Fall nicht darum ging und geht, dir eine mitzugeben und mich gleichzeitig als besser darzustellen. Ich streite die Existenz von Gentlemen's Clubs in keinster Weise ab, genauso wenig, wie ich Sexismus gegenüber Frauen und Sexismus gegenüber Männern als vergleichbares und kongeniales Problem innerhalb unserer Gesellschaft betrachte. Wenn mir die Möglichkeit gegeben ist, eine neutralere Position einzunehmen, dann tue ich das für gewöhnlich einfach gerne. Wer auch nicht? Dadurch, dass du bereits gegen die Peer Group argumentierst, muss ich das nicht machen - was ich tun würde, wenn's niemand sonst macht -, und kann mich ein wenig entspannen und auf die Umsatzargumentation eingehen. Mehr steckt wirklich nicht dahinter. (Letzten Freitag wäre das sicher anders gewesen, da wäre mir das Zerstampfen von Gentlemen's Clubs gerade recht gekommen.)
 
Also vielleicht kann man auch aufhören, auf Basis von Argumenten aus den 50igern zu diskutieren
Die Argumente kenne ich gar nicht. Muss wohl eine unbewusste gesellschaftliche Prägung sein, der wir gestrigen Männer da willenlos erlegen sind.

Das sind meine Argumente.

Mir hier konservativen Lobbyismus vorzuwerfen klingt extrem belustigend auf mich. Vielleicht magst du dir ja mit einem Tag Abstand deine Post #16 und #20 noch mal durchlesen. Da trieft der Lobbyismus nur so heraus.
 
Das Buch heißt übrigens "Altpapier". Männlich zu sein ist der Easymode (und dazu weiß und heterosexuell und in einer westlichen Industrienation leben ist der leichtest mögliche Schwierigkeitsgrad den man für sein Leben haben kann). Männer verdienen mehr Geld, Männer kommen einfacher an Jobs, das Verhalten von Männern wird in der Gesellschaft viel eher toleriert als das von Frauen. Da zu heulen das "männliche Kinder es in unserer Gesellschaft schwer haben" ist das Gejammer alter Menschen die glauben dass ein Mann es schwer hat, weil Frauen "Nein" sagen können wenn man sie ins Bett kriegen will (und darüber konstruieren sie sich die "Macht der Frau" herbei).
Mein Kontext im Bezug auf das Buch war es, wie sich eben Männchen und Weibchen unterschiedlich in immersive Welten stürzen. Und das eben in Bezug auf Spielvorlieben zu setzen.

Alles andere bleibt hier dein Konstrukt und Feindbild.
 
Ich glaube da übrigens gar nicht so darn, dass die Mutmaßungen da so veraltet sind. Wie gesagt im Bezug auf AAA-Titel.
Wie wäre es den wenn du dir die FAKTEN von Produzenten von AAA-TITELN wie Dragon Age einer ist einmal ANHÖRST so anstelle dich in IGNORANZ zu üben? @.@;
Ich mein es ist ja nicht so als hätte ich da nicht noch einen Beitrag eine ausführlichere Zusammenfassung gegeben. Für den Fall das das englisch nicht ausreicht.

Zudem Strohmann "Sexismus-Argumente richten sich gegen mich", hör dir doch bitte mal sie 'Accepting the Isms' Episode von Jim Sterling an?
 
Das sind meine Argumente.

Die bereits widerlegt sind. Warum hältst du also an ihnen fest?

Mir hier konservativen Lobbyismus vorzuwerfen klingt extrem belustigend auf mich. Vielleicht magst du dir ja mit einem Tag Abstand deine Post #16 und #20 noch mal durchlesen. Da trieft der Lobbyismus nur so heraus.

Ich habe Niemandem Lobbyismus vorgeworfen oder unterzuschieben versucht. Erst recht nicht dir. Ich werfe einigen Publishern / Marketing-Menschen in der entsprechenden Industrie vor, dass sie aus marktwirtschaftlichem Konservatismus und vielleicht auch aus persönlicher Befindlichkeit heraus nicht bereit sind, von bereits überholten Vorurteilen und Klischees abzulassen und sich auf den demographischen Wandel ihrer Kunden einzustellen.

Dir werfe ich widerum vor, dass du unter Missachtung der vorgebrachten Argumente durch Menschen, die sich tatsächlich auch beruflich mit der Materie beschäftigen und deren Positionen auf tatsächlichen wissenschaftlichen Studien basieren, deine eigenen Vorurteile völlig unreflektiert wiederkäust.

Besonders stört mich, dass du obendrein auch noch die Opferrolle ("das hätte ich jetzt nicht sagen dürfen, oder?") des rechtschaffenen Mannes "der doch nur seine Meinung sagt" einnimmst, obwohl du bereits zu Beginn dieses Threads damit konfrontiert wirst, was mit Frauen passiert, die das gleiche tun. Du musst keine Konsequenzen fürchten, weil du in ein gesellschaftlich weitaus akzeptierteres Horn bläst, deswegen kannst du es dir auch leisten, alle Gegenargumente völlig zu ignorieren. Oder sie.. weiß icht.. vielleicht als "Lobbyismus" zu brandmarken und damit zu entwerten.

Du tust aber so, als würden dir hier die Leute gleich mit Mistgabeln auf den Pelz rücken, nur weil du was sagst, was ihnen nicht passt. Vergleich' doch einfach mal das bisschen Forenwiderstand mit der Reaktion auf Anita Sarkeesian.
 
Wie wäre es den wenn du dir die FAKTEN von Produzenten von AAA-TITELN wie Dragon Age einer ist einmal ANHÖRST so anstelle dich in IGNORANZ zu üben? @.@;
Ich mein es ist ja nicht so als hätte ich da nicht noch einen Beitrag eine ausführlichere Zusammenfassung gegeben. Für den Fall das das englisch nicht ausreicht.

Zudem Strohmann "Sexismus-Argumente richten sich gegen mich", hör dir doch bitte mal sie 'Accepting the Isms' Episode von Jim Sterling an?
Könnte man machen, wenn man nicht im Büro wäre. Aber auch dann kann ich nur sagen, dass ich nicht alles assimiliere, weil es igrendwo gesagt wird oder geschrieben wird. Ich finde da schon meine eigene Wahrheit. (Und ich finde das muss ich/man auch.)

Da du aber oben schon eingeräumt hast, dass eben nicht abgefragt wurde, was für Spiele (Casual vs AAA) Berücksichtigung fanden, würde ich hier schon eher kritisch rangehen.
Ebenso bei Aussagen von Leuten, die wirtschaftliche Interessen eben in dem Gebiet haben, über das sie gerade sprechen, ebenso.

Es gab mal sowas wie einen öffentlich einsehbaren "Steam Hardware Survey". Dieser Quelle mit demografischen Daten angereichert, würde ich eher glauben. Gibts das?
 
Wie wäre es den wenn du dir die FAKTEN von Produzenten von AAA-TITELN wie Dragon Age einer ist einmal ANHÖRST so anstelle dich in IGNORANZ zu üben? @.@;
Ich mein es ist ja nicht so als hätte ich da nicht noch einen Beitrag eine ausführlichere Zusammenfassung gegeben. Für den Fall das das englisch nicht ausreicht.

Zudem Strohmann "Sexismus-Argumente richten sich gegen mich", hör dir doch bitte mal sie 'Accepting the Isms' Episode von Jim Sterling an?
Könnte man machen, wenn man nicht im Büro wäre. Aber auch dann kann ich nur sagen, dass ich nicht alles assimiliere, weil es igrendwo gesagt wird oder geschrieben wird. Ich finde da schon meine eigene Wahrheit. (Und ich finde das muss ich/man auch.)

Da du aber oben schon eingeräumt hast, dass eben nicht abgefragt wurde, was für Spiele (Casual vs AAA) Berücksichtigung fanden, würde ich hier schon eher kritisch rangehen.
Ebenso bei Aussagen von Leuten, die wirtschaftliche Interessen eben in dem Gebiet haben, über das sie gerade sprechen, ebenso.

Es gab mal sowas wie einen öffentlich einsehbaren "Steam Hardware Survey". Dieser Quelle mit demografischen Daten angereichert, würde ich eher glauben. Gibts das?
 
Ich habe Niemandem Lobbyismus vorgeworfen oder unterzuschieben versucht. Erst recht nicht dir.
Du hast mehrfach impliziert, ich würde blind Argumente, die eben aus lobbyistischen Quellen stammen, verwenden.


Besonders stört mich, dass du obendrein auch noch die Opferrolle ("das hätte ich jetzt nicht sagen dürfen, oder?")
Ich bin mir nur nebenbei meiner momentanen Rolle als Unterhalter bewusst. Wir wollen ja nicht, dass hier das Popcorn ausgeht.

Würde ich rein "wissenschaftlich" und faktenbehaftet argumentieren, dann müsst ich mir schließlich erst die Videos ansehen...
 
Da du aber oben schon eingeräumt hast, dass eben nicht abgefragt wurde, was für Spiele (Casual vs AAA) Berücksichtigung fanden, würde ich hier schon eher kritisch rangehen.
Das Büro hält dich aber nicht davon ab weiter zudem Punkt zu lesen wo er die Prozentzahlen von Bioware zu der Erkundung der Wahl von gleichgeschlechtlicher Beziehungen in Dragon Age preis gibt.
 
ron-burgundy-that-escalated-quickly.jpg


and I'm partly responsible for that. I know. Why don't we all take it down a level?

Einfach mal alle die Videos angucken und dann in Ruhe darüber diskutieren? Ich bin auch brav in Zukunft, versprochen.
 
Das Büro hält dich aber nicht davon ab weiter zudem Punkt zu lesen wo er die Prozentzahlen von Bioware zu der Erkundung der Wahl von gleichgeschlechtlicher Beziehungen in Dragon Age preis gibt.
Hast du ja vorhin auch noch mal erwähnt.

Ist der Kontext Dragon Age aber nicht einer, wo ganz große Spielermassen genau alle möglichen Handungswege beschreiten wollten?
 
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