Pathfinder Novus Portus IV - Das liebe Geld

Dieses Thema im Forum "Dungeons & Dragons, d20 und Pathfinder" wurde erstellt von Infernal Teddy, 8. Februar 2012.

  1. Infernal Teddy

    Infernal Teddy mag Caninchen

    Novus Portus IV - Das liebe Geld


    Eine [Kolumne] für das Pathfinder RPG (OGL)


    Das Folgende ist der vierte Artikel in einer Reihe, in der ein neues Setting für Pathfinder entstehen soll. Ziel ist es dabei, Spielern eine Heimatbasis zu bieten, interessante Locations für Abenteuer vorzustellen, aber dennoch genug Raum für eigene Entwicklungen zu lassen und möglichen Spielern die Möglichkeit zu geben, der Welt ihren Stempel aufzudrücken. Wir wünschen viel Spaß damit, und hoffen auf euer Feedback.

    Aus den Aufzeichnungen eines Exilanten:

    Erster Grünung, 1153 IK.

    Der Schwarze Tag ist vorübergegangen, und glücklicherweise ist der Schatten der Tana'me an uns vorübergegangen ohne das Novus Portus zu leiden hatte. Den Gelehrten zufolge begann heute nicht nur ein neuer Monat, sondern auch eine neue Jahreszeit - der Sommer hat begonnen, nicht das man hier in diesem fremden Land etwas davon gemerkt hat. Hier gibt es nicht mal einen einzigen Nadelbaum, zumindest hat noch keiner einen gefunden! Aber das ist es nicht was mich zu meinen Aufzeichnungen zurücktreibt - ich habe heute wieder etwas über die Art und Weise gelernt, wie diese Gemeinde funktioniert.

    Als der imperiale Hof mich verbannte wurde entschieden das ich auf zehn Jahre ein Stipendium erhalten sollte, ein Stipendium Senatus, da ich von altem Blut bin, und da ich zugestimmt hatte, vor Ort immer wieder Berichte zu verfassen. Nun habe ich erfahren wie dieses Stipendium aussieht. Ein Handelsschiff des Imperiums traf heute ein, die Isilpars Gier, und hatte eine merkwürdige Truhe dabei, welche vom Schatzmeister persönlich versiegelt worden war. Die Gemeinde wurde zusammengerufen bevor M. Garvanius das Siegel brach, eine Liste aus seiner Tasche zog, und begann Namen vorzulesen. Als mein Name an der Reihe war drückte er mir einen schweren Beutel in die Hand. Als ich diesen Beutel öffnete sah ich zu meinem Erstaunen keinen imperialen Wechsel, wie man es in der Heimat kennt, sondern schwere Münzen aus Gold! M. Garvanius muss meine Überraschung gesehen haben, denn er nahm mich nach der versammlung zur Seite, um mir die Lage zu erklären.

    Novus Portus hat noch eine zu geringe Bevölkerung als das eine wirkliche Wirtschaft exisitieren könnte. Auch wird hier noch nichts produziert das sich für die Händler lohnen würde die Fahrt zu machen. Deswegen zahlt das Imperium bis 1180 IK. jedem Kolonisten ein Stipendium, Kolonistenthaler. Diese Thaler haben den Wert eines halben imperialen Thalers, sind aus Silber, und sind außerhalb der Kolonie wertlos. Ein Händler des Imperiums, der mit einem Handelsbrief für die Kolonien in einem der Häfen des Imperiums einläuft, kann allerdings diese Thaler eins zu eins umtauschen. Wer auf diese verrückte Idee gekommen ist möchte ich wissen - vermutlich war es G. Isilpar, es würde zu ihm passen. Jedenfalls können fremde Händler vor Ort KT bei M. Garvanius in imperiale Goldthaler umtauschen, allerdings zwei zu eins. Außerdem gibt es Kolonisten wie ich die ein Stipendium Senatus erhalten, und deswegen in Goldthaler bezahlt werden, welche sie eins zu zwei beim Gouverneur umtauschen müssen, da der Goldthaler hier nicht gehandelt werden darf - dafür wird man nicht bei fremden Händlern ausgenommen, die gerne ihre Preise höher setzen wenn man nur in wertlosen Silbermünzen zahlen kann.

    Ich kann mir nicht vorstellen wie diese verrückte Idee wirtschaftlich oder finanziell Sinn machen kann, aber wie schon gesagt, vermutlich entspringt sie dem Hirn von G. Isilpar, der das mit einem anderen Plan am anderen Ende des Imperiums ausgleicht. Vielleicht will man auch schon eine eigene Wirtschaft aufbauen für wenn das Imperium eine weitere Kolonie hier errichtet - man spricht davon das dies in zehn Jahren geschehen soll...



    Neben den in Pathfinder üblichen Kupfer-, Silber- und Goldmünzen (Pfennige, Schillinge und Thaler) kennt das Imperium von Hismar zwei weitere Geldformen, zum einen den oben beschriebenen Kolonistenthaler, eine Silbermünze die innerhalb von Novus Portus den Wert eines halben Thalers hat, zum anderen das Imperiumsskript oder -wechsel, ein Stück Papier, welches von der imperialen Schatzkammer bedruckt wird, und je nach Druck dem Wert eines Thalers, fünf Thaler, oder gar eines Platindinars hat (Welche kaum noch existieren und eigentlich nur vom sogenannten "Verlorenen Imperium" verwendet wurden). Diese "Noten" werden in den großen Städten der Imperiums sogar als Geld angenommen, statt das man sie vorher bei einem Wechsler umtauschen muss.

    Traits:
    Stipendium: Du bist kein deportierter Verbrecher, sondern ein imperialer Bürger der entweder sich selbst für die Kolonie entschieden hat oder hier geboren wurde. Du erhältst jeden Monat nach Spielbeginn Kolonistenthaler im Wert von 50 GP. Außerdem erhältst du zu Spielbeginn einen Ausrüstungsgegenstand aus dem Pathfinder GRW im Wert von bis zu 50 GP umsonst. Hierbei darf es sich weder um eine Waffe noch um eine Rüstung handeln.

    Stipendium Senatoris: Als politischer Gefangener wird dir das Recht gewährt, imperiales Geld zu besitzen. Du erhältst jeden Monat nach Spielbeginn Kolonistenthaler im Wert von 100 GP. Außerdem hast du jeden Monat eine Chance von 5% ein Geschenk aus der Heimat im Wert von 25 GP zu erhalten. Hierbei darf es sich weder um eine Waffe noch um eine Rüstung handeln.
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