Nach einer langen Schlacht ...

Dieses Thema im Forum "Schreibstube" wurde erstellt von Barak, 20. Juli 2004.

Moderatoren: RockyRaccoon
  1. Barak

    Barak Unterdrücker

    Hallo :)

    Eigentlich ist das nicht allein meine Geschichte. Wir waren drei als wir angefangen haben, vier auf dem Höhepunkt der Geschichte, und nun, gegen Ende sind wir nur noch zwei :( Wir vier hatten uns in einem MMORPG kennen und schätzen gelernt. Nun ja eigentlich haben wir "nur" Gennaio und Ithmaril kennengelernt. Jazhara und meine Wenigkeit waren schon vorher ein Pärchen 8) . So spielten wir insgesamt nur einen Monat dieses Spiel, bis einer nach dem anderen aufhörte.

    Um in Kontakt zu bleiben starteten wir eine Geschichte in einem anderen Forum. Zuerst nur Ithmaril und ich, dann kam Jazhara dazu und schließlich auch Gennaio. Es war eine große Freude mit unseren beiden "Bekannten" auf diese Art und Weise weiter Kontakt zu halten, irgendwie ... war es einfach was anderes. Verbunden durch eine Geschichte ... hört sich sentimental und kitschig an, ist es vielleicht auch, aber ich fand, dass es irgendwie etwas besonderes daran war :nixwissen Vielleicht ging es den anderen auch so. Zumindest wäre es schön, wenn es noch so wäre. Bei Jazhara bin ich mir ziemlich sicher *gg* Aber da liegt es ja auch auf der Hand :D

    Tja, erst verschwand Ithmaril ... einige Zeit später folgte ihm Gennaio. Ich finde das sehr schade, und kann mir nicht vorstellen, dass sie uns einfach vergessen haben (zumindest hoffe ich das ;)).

    Einerseits hoffe ich, dass ich mit dem Veröffentlichen in diesem Forum vielleicht einen der beiden (oder vielleicht sogar beide *gg*) wieder auf uns aufmerksam machen kann. Andererseits hoffe ich, bei Euch für ein wenig Kurzweil zu sorgen.

    However :) Ich fange jetzt mit dem ersten Posting an. Sollte ein Posting nicht von mir sein, schreibe ich das Alias des Verfassers darüber. So ... nun aber genug geschwafelt und los gehts.

    Ithmaril

    Weit im Westen versank eine blutrote Sonne, die sich gegen den fahlen Himmel abzeichnete wie rotes Siegelwachs auf Pergament, hinter waldigen Hängen. Ihr letztes Licht tauchte die Szenerie in eine Farbe, die dem Massaker dennoch nicht gerecht wurde- der einsame Weg, der sich in weiten Schleifen durch das hügelige Waldland zog, hatte am Nachmittag noch farblos, einsam und totenstill vor ihnen gelegen, doch nun war er stellenweise ganz und gar von den zerschmetterten Leibern der Gefallenen bedeckt. Zwischen zerbeulten Panzerplatten gaben die zerrissenen Kleider der Toten manchmal den Blick auf ein Stück bleiche Haut frei- rost schien die Rüstungen zu benetzen, doch beim genaueren Hinsehen entpuppte sich die kränklich-rotbräunliche Schicht als eingetrocknetes Blut. Aasgeier krächzten am Himmel und zogen ihre Kreise.

    Was passiert war, verdiente keinen Platz in einem Lied und war mit wenigen Worten zu beschreiben- Die Karawane, unter ihnen einer der seinigen vom Volke der Elfen, marschierte direkt auf einen Hinterhalt der Orks zu, auf den die durch den Wald vorrückende Waldläufertruppe schnell stieß. Sie nahmen den Orks den Überraschungseffekt, und die von den Händlern angeheuerten Söldner, die hinter ihnen hermarschierten, bekamen Zeit genug sich zu formieren. Gegen die zahlenmäßige Überlegenheit der Orks konnten die Elfen selbst im Wald in so kurzer Zeit nichts ausrichten, als die Orks zu früh aus ihren Verstecken stürmten- ein brutaler Nahkampf entbrannte an allen Fronten, und er sollte über eine Stunde andauern.

    Da stand sie nun, die Kolonne aus Planwägen. Einige hatten zerschmetterte Räder und waren umgekippt, die Planen anderer waren zerfetzt oder von Pfeilen gespickt, rund die Hälfte der Zugtiere hatte es geschafft auszureissen und war den Weg hinaufgaloppiert, viele lagen ausgeblutet und zerschunden im eigenen, blutigen Schlamm... die restlichen Esel waren kaum zu beruhigen. Der Geruch von Aas lockte unzähliche Geier und anderes Getier an- hoch über der Szenerie kreisten sie, und andere Aasfresser lauerten zwischen den Bäumen, auf ihre gelegenheit wartend ein Stück Fleisch zu erbeuten.

    Ithmaril bettete den Leichnam, den er eben im Schlamm gefunden und aufgehoben hatte, sanft im kühlen, trockenen Gras jenseits des Weges. Sein trüber, grauer Blick war gesenkt, seine fein geschnittenen, langen Gesichtszüge von tiefen Schatten geprägt. Vor der Schlacht schon war sein Gesicht zur Tarnung in finsteren Wäldern mit dunkler Erde verschmiert und sein Umhang grünlich grau und schmucklos gewesen- seine Kleidung war düster und einfach, und geschickt mit Pflanzen verziert, die ihm zusammen mit seinem restlichen Äußeren im Wald eine ausgezeichnete Tarnung verschafft hatten. Doch nun war der Umhang an einigen Stellen geradezu zerfetzt, und der Dreck in seinem Gesicht hatte sich mit rotbräunlichen, getrocknetem Blut vermischt, teils seinem eigenen, Teils dem der Feinde, die er niedergestreckt hatte. Einige Schrammen waren durch Risse in seiner Kleidung zu sehen, und Wunde an seiner Seite war eher notdürftig verbunden.

    Doch trotz seines zerschundenen Äußeren hatte seine Erscheinung etwas besonderes an sich, als er neben seinem gefallenen Bruder kniete, mit einer sanften Berührung seine Augenlider schloss, die Hände des Gefallenen auf seiner Brust faltete und leise, kaum hörbar, seinen Tod mit einem langen Lied besang. Sein helles, blondes Haar klebte teils in Strähnen in seinem Gesicht. Er strahlte trotz seiner Jugendlichkeit Würde aus, trotz seines zerschundenen Äußeren war er schön, wie man es von einem Elfen erwarten konnte, aber sich dennoch niemals vorzustellen vermochte bevor man nicht selbst einen gesehen hatte.

    Langsam erhob er sich, zog schwungvoll sein Langschwert aus der Erde neben dem Gefallenen, rammte es mit einem markanten Geräusch in die für die Klinge bestimmte Lederscheide, und schien wie ausgewechselt. Gerade als sich aus dem Hintergrund ein anderer Elf näherte, in reinem, unbefleckten Weiß gekleidet, alterlslos und doch unsagbar alt, marschierte Ithmaril in Richtung einiger der überlebenden Menschen davon, und überließ seinen gefallenen Kameraden ihrem Priester- er erkannte unter den wenigen, verstreuten Überlebenden verschiedene Sölder, unter anderem einen, den er mitten unter den Orks gesehen hatte. Er biss unmerklich seine Zähne zusammen. Söldnergesindel.

    Die blutrote Sonne verschwand hinter den Hängen.
     
  2. Barak

    Barak Unterdrücker

    Er wälzte den Leichnam Gruoks von sich herunter und unter leisem Stöhnen zog er den Dolch, den der Ork mit seiner letzten ihm verbliebenen Kraft in sein Bein gerammt hatte, aus seinem Oberschenkel.

    Leise sprach der Ork: "Ich verfluche dich Barak. Darguth soll dir dein vermaledeites Herz heraus reißen und es den Geiern zum Fraß ... " weiter kam er nicht, denn Barak hob den Orkdolch und ließ ihn gezielt in den Hals des sterbenden Orks fahren.

    "Und wieder einmal habe ich recht behalten ... " *murmelte Barak leise als er versuchte sich langsam zu erheben. Er wiederstand der Versuchung Gruok einen Tritt mit ins Jenseits zu geben, und sah sich um ...

    Die Orks sagten, dass es sich lohnen würde die Karawane zu überfallen, auch für ihn und seine Söldnertruppe. Ausserdem behaupteten sie, dass die Handelskarawane schlecht bewacht sei und die Überraschung auf der eigenen Seite läge... Barak schüttelte sein Haup. Schon zu diesem Zeitpunkt hätte er wissen müssen, dass sie eine Niederlage erleiden würden. Sicher ist Gruok ein großer Krieger gewesen, leider war er jedoch zu dumm um einen erfahrenen Trupp Söldner von Paradewachen zu unterscheiden.
    Doch als Barak erkannte, dass die Schlacht verloren war, befahl er seinen Männern, den Orks in den Rücken zu fallen. Er stand gern auf der Seite der Gewinner. Diese Partei zahlt einfach besser ...
    Nun, soll Gruok doch zu Darguth gehen und diesem "Gott" von Baraks verrat berichten, was kümmerte es ihn?

    Sein Blick klärte sich wieder und seine Augen fuhren über die zerschmetterten Körper von Menschen, Elfen und Orks ... sein Blick verharrte auf dem verstümmelten Körper Balindys.

    Leise seufzte er, wie alle anderen aus seinem Trupp hatte auch sie es nicht geschafft. Schade eigentlich, sie hatten immer viel Spaß zusammen, aber Barak war sich sehr sicher, dass dort noch andere kommen würden. Mit den Schultern zuckend wandte er sich um, sah sein Bastardschwert auf dem Boden liegen und hob es auf, langsam wischte er es am Körper Balindys sauber.

    Nun fiel ihm auch der Elf auf, welcher ihn schon seit gewiss einigen Augenblicken musterte, und was er sah, schien ihm gar nicht zu gefallen ... Baraks Lippen formten sich zu einem sanften, beinah wahnsinnigen Lächeln:

    Er war körperlich in sehr guter Verfassung. Seine gerade und aufrechte Haltung mit den zurückgezogenen, breiten Schultern ließen unter seiner Lederrüstung jede Menge stählerne Muskeln erahnen. Seine Hände waren kräftig und groß. Mit Leichtigkeit könnte er den Hals einer Frau mit nur einer Hand umschlingen und zudrücken, bis ihr Leben dahin geschwunden ist. Die Adern an seinen Unterarmen treten deutlich hervor und jede Bewegung seiner Hände ließ die Muskeln deutlich spielen.

    Doch dies war nicht das auffälligste an diesem Mann. Automatisch wanderte der Blick des Betrachters zu dem Gesicht seines Gegenüber. Die wächserne Haut wirkte kränklich und unnatürlich. Die intensiv dunkelgrünen Augen, die blutunterlaufen waren und sich von der wächsernen Haut deutlich abhebten, wirkten stechend und unangenehm. Dies wurde noch unterstrichen durch die fast weißen Augenbrauen und Wimpern und kaum jemand vermag seinem Blick stand zu halten. Wenn man von Barak gemustert wird, hat man das Gefühl, er würde einem bis tief hinab in die Seele blicken und er würde einem auch das tiefste und letzte Geheimnis rauben können.

    Seine lange, ausgeprägte Nase verstärkte noch den Blick seiner Augen und gab ihm ein adlerähnliches, hinterlistiges Aussehen.

    Der eigentlich wunderschön geschwungene Mund mit den ebenmäßig weißen Zähnen darin hat immer nur ein zynisches und anzügliches Lächeln parat, welches eher abschreckend wirkt. Ein ergrauter Dreitagebart zierte seine Oberlippe und das Kinn.

    Sein wirres Haar, welches über Nacht ergraut zu sein scheint, hing ihm in Strähnen in sein Gesicht, welches seinen zeitweise wirren Blick noch unterstrich.

    Altersmäßig war Barak nur sehr schwer einzuschätzen. In der einen Minute sprühte er fast vor Energie und Lebenskraft und ließ ihn fast wie einen Anfang zwanzigjährigen wirken. In der anderen Minute wirkte er ausgelaugt und kraftlos, was ihn wie einen alten Mann von Ende vierzig aussehen ließ.

    Im Ganzen gesehen wirkte sein Gesicht charismatisch und anziehend aber auch beängstigend und beklemmend zugleich. Vielleicht war das der Grund, warum einem in seiner Gegenwart ständig ein kalter Schauer über den Rücken zu laufen schien.

    Eines war jedoch sicher, allein möchte man diesem scheinbar irren, nicht im Dunkeln begegnen...
     
  3. Barak

    Barak Unterdrücker

    Ithmaril



    Angewiedert wandte sich der Elf von der Szenerie ab, sein Blick schweifte erneut umher. Er fand was er suchte, beziehungsweise wen er suchte, und überquerte die Straße, die darüber verteilten Leichen mit seinen Schritten geschickt meidend. Auf der anderen Seite der Straße kniete Felerian, ein Elf von etwas niedrigerem Wuchs und dunklerer Haarfarbe als Ithmaril, neben einem zusammengekauerten Körper, und besang ihn leise. Bis auf ihn, und Farandar, ihren Priester der in der Karawane seinen Platz neben Quirin, dem Händler hatte, konnten seine scharfen Elfenaugen niemanden erspähen.

    Ithmaril wollte etwas sagen, blieb jedoch hinter Felerian stehen und wartete stillschweigend und mit gesenktem Blick. Er erkannte nun die leblose Gestalt am Boden. Es war Tuviel, Felerians Gefährtin. Er rührte sich nicht, sondern setzte sein Lied fort.

    Er spürte eine Hand auf seine Schulter, und drehte sich langsam zu Farandar um. Die weiße Gestalt blickte ihn feierlich an, aber in den Augen des Weisen lag eine deutliche Unverständnis für Ithmaril, mindestens genausoviel davon wie Mitleid. Keinen Spritzer Blut hatte seine weisse Robe abbekommen, kein schweisstropfen war auf seiner Stirn zu sehen. Bei allem Respekt vor dem Priester musste Ithmaril seinen Blick senken, um seinen Inneren Konflikt zu verbergen. Auch wenn sie die Notwendigkeit der Krieger sahen, die die Waldläufer darstellten: Eine gewisse unverständnis, manchmal sogar verachtung, konnten sich die in Frieden lebenden und hochgestellten Elfen nicht verkneifen, für ihre Vettern, die entarteterweise nicht dem Weg der Magie folgten sondern ihre Gesichter zur Tarnung mit Blut beschmieren und einfache, dunkle Kleidung bevorzugen um ungesehen und schnell durch Wälder zu schleichen... und Ithmaril spürte diese Unverständniss in jedem Blick des Weisen.

    "Er ist geflohen."

    Ithmaril nickte, als Farandar eine Frage beantwortete die Ithmaril brennend intressierte. Der andere nahm seinen Arm von der Schulter des Waldläufers und nickte traurig. So ganz konnte es der junge Waldläufer noch immer nicht fassen... dieses Halbblut hatte beim ersten Anzeichen von Gefahr die Beine in die Hand genommen und war gerannt. Nun war er tot. Es war ein fehler gewesen, ihm anzuvertrauen was sie ihm anvertraut hatten.

    "Du weisst was ich zu tun habe, Ithmaril."

    Er nickte widerstrebend, und wendete sich ab. Er sah, wie Felerian den Leichnam seiner Gefährtin in den Wald trug, die beiden verschwanden in der Finsternis. Es war dunkel geworden, und nach und nach wurden Scheiterhaufen entzündet. Ithmaril machte einige Schritte von Farandar weg und drehte sich noch einmal zu ihm um, als dieser gerade den beschädigten Planwagen des halbelfischen Händlers berührte. Seine Handfläche glühte auf. Eine Flammensäule schoss in den Himmel empor- der Wagen loderte auf, und würde unlöschbar brennen, bis die Fracht darin gänzlich vernichtet war. Achtlos, aber mit deutlicher Trauer in seinen Augen wendete sich Farandar von dem brennenden Planwagen ab, machte einen Schritt, glühte selbst in einem hellen Licht auf, und verschwand.

    Sie waren gescheitert, hatten nun keine Möglichkeit mehr um die Fracht an ihr Ziel zu bringen, und hier draußen war sie ungeschützt. Ithmaril war nun allein, und starrte noch immer in die magischen Flammen.

    "Schande über die Leichtsinnigkeit der Menschen. Fluch über die Orks und alle, die an ihrer Seite streiten. Hir mi menel, tiro nin.

    Hir mi menel, tiro nin."


    ,flüsterte er, und senkte seinen Blick. Die Nacht hatte sich über ihnen entfaltet.
     
  4. Barak

    Barak Unterdrücker

    Aufmerksam beobachtete er die Elfen und ihr tun, notdürftig versorgte Barak dabei seine Wunden. Was könnten sie nur hier wollen, warum ein Trupp Waldläufer und warum äscherten sie den Planwagen ein. Still verfolgten seine Blicke die merkwürdige Prozession aus Spitzohren. Grübelnd erhob er sich und begann seinen toten Kameraden die Geldkatzen abzunehmen. Lächelnd kniete er sich erneut neben Balindys, drehte sie herum und sah in ihre toten, starren Augen. Langsam legte er den Kopf schief und einen Augenblick labte er sich an dem Anblick, doch im selben Atemzug vermisste er Sie. Dann wieder dachte er sich, dass sie es nun endlich hinter sich hätte. Beinah zärtlich nahm er ihr das Geld und erhob sich.

    „Warum eigentlich nicht …“, murmelte er leise, als er sich wieder erhoben hatte und angewidert den Leichnam mit dem Stiefel wieder herumrollte. Seine Gefährten (?) waren tot, es gab nichts, was ihn noch mit den alten Geschichten verband.

    Und wo so viele Elfen auf einem Haufen waren, würde sicherlich auch Profit zu machen sein. Vielleicht könnte er seine Dienste anbieten. Nun ja, dass seiner Kameraden nun nicht mehr, immerhin waren sie tot, wie ihm soeben einfiel, aber er allein war auch schon keine schlechte Partie, fand er. Mit einer fahrigen Geste wischte er sich die ergrauten, krausen Haare aus dem Gesicht, und richtete seine martialisch aussehende, schwarz rote Lederrüstung, kontrollierte ob alle Schnallen und Gurte richtig saßen und ging langsam auf die seltsamen Elfen zu.

    Dabei dachte er erneut an die Worte Gruoks, des Orkhäuptlings. Ob dieser Fluch ernstzunehmend sei? Beunruhigt schüttelte Barak den Kopf … Der Ork hatte versagt, er hatte seine Leute direkt in eine Niederlage geführt. Nicht einmal Darguth würde ihn dafür belohnen. Ein verächtlicher Laut bahnte sich seinen Weg über Baraks Lippen. Hilf dir selbst dann helfen dir auch die Götter, hatte mal ein kluger Mann zu ihm gesagt (sein Vater? Er konnte sich nicht mehr erinnern). Seine Erinnerungen verschwanden und er bemerkte, dass seine Schritte ihn geradewegs vor einen der Elfen getragen hatten. Es war jener, der ihn schon zu Anfang so misstrauisch betrachtet hatte. Barak konnte sich beim besten Willen nicht mehr entsinnen wie lang er nun schon vor dem Spitzohr gestanden hatte, es war ihm auch gleich.

    „Seid mir gegrüßt. Euer Eingreifen war mehr als nur nötig, ohne Euch wären wir alle dahingeschlachtet worden. Ich möchte mich und im Namen aller Überlebenden bei Euch bedanken.“ Formvollendet neigte er sein Haupt um seiner Aussage den nötigen Ausdruck zu verleihen.

    „Außerdem möchte ich Euch mein Beileid über Eure Verluste bekunden.“ Mit wachsamen Augen musterte er die Reaktion des Elfen, war doch zumindest ein Teil seiner Trauer ernst gemeint …







     
  5. Barak

    Barak Unterdrücker

    Ithmaril

    Als einer der Söldner von hinten auf ihn zuging wendete sich ihm der letzte übrige Elf langsam, aber bestimmt zu, und verengte seine grauen, fahlen Augen zu schlitzen. Sein Gesichtsausdruck wirkte neutral und teilnahmslos, und er wartete geduldig, musterte die ungewöhnlichen Augen des Mannes und hörte sich an, was der Doppelsöldner zu sagen hatte, grüßte ihn ebenfalls mit einem anerkenndenden, aber seltsamen Nicken. Bei seinen letzten Worten wanderte seine rechte Augenbraue immer weiter nach oben, aber sonst ließ er sich nichts anmerken, bevor er entgegnete:

    "Euer Dank schmeichelt mir, dabei hätte ich schwören können dass ihr "ohne unser Eingreifen" nun damit beschäftigt wärt, mit euren Kameraden den Orks im Schlaf die Kehlen aufzuschlitzen und danach ihre Beute fortzuschaffen... so kann man sich heutzutage in einem Menschen irren."

    Er ging sich kurzentschlossen in die Hocke, hob einen zuvor kaum sichtbaren, verdreckten Pfeil aus dem Schlamm auf, erhob sich, säuberte ihn notdürftig an einem Zipfel seines Mantels und versenkte ihn in seinem ansonsten leeren Köcher. Kurz ließ er seinen Blick über den Boden schweifen,
    fand zu seinen Füßen aber nichts interessantes mehr und hob seinen Blick erneut auf Augenhöhe mit Barak.

    "Nun, da ihr wohl bis zu einem gewissen Punkt mit den Orks alliiert wart, könntet ihr mir einen Dienst erweisen, indem ihr mir berichtet ob sich weitere in der Gegend befinden?"
     
  6. Barak

    Barak Unterdrücker

    „Zur Tarnung schmuggelten wir uns unter die Orks, haben wir doch Wind von ihrem Plan bekommen. So konnten wir ihnen in den Rücken fallen.“, schüttelt den Kopf „Doch es kam anders. Um auf eure ursprüngliche Frage zurückzukommen, wie der Zufall will, konnte ich recht viel Erfahrungen über die Orks im Laufe meines Lebens sammeln. Vielleicht könnte ich euch darüber hinaus noch weiter hilfreich sein?“
    Mustert den Fremden mit einem unsteten Blick, der alles bedeuten könnte, was beunruhigend auf den Gegenüber wirkt.

    „Wenn mich meine Kenntnisse in der orkischen Sprache nicht täuschen, so haben sie von einem größeren Lager etwas weiter im Osten gesprochen, wo die Beute hingebracht werden sollte. Sie waren außerdem auf der Suche nach etwas. Könnt ihr Euch vorstellen was?“

    Sein Blick richtete sich auf den in Flammen stehenden Planwagen während sich seine Hände immer wieder zu Fäusten ballten. Dann musterte Barak wieder Ithmaril neugierig, und ein leicht verwirrtes Lächeln umspielte seine Mundwinkel.
    Je genauer und länger man den Söldner betrachtete, um so sicherer war man sich, dass es sich um einen, zumindest teilweise, Irren handeln musste. Im ersten Atemzug schien Barak den Hass persönlich zu verkörpern und im Nächsten glaubte man, einen gutmütigen Burschen vor sich zu haben. Gerade diese Unberechenbarkeit machte es einem Gegner oder Gesprächspartner geradezu unmöglich, Baraks Handlungen und Reaktionen abzuschätzen. Ein Mensch, der sicherlich nur mit Vorsicht zu genießen war.
     
  7. Barak

    Barak Unterdrücker

    Ithmaril

    "Von nutzen?"

    Über die Lippen des Elfen huschte ein unbeeindrucktes Lächeln, als er entgegnete:

    "Nun, eure Kenntnisse täuschen euch wahrhaft nicht, sie waren auf der Suche nach etwas- und haben es gefunden, bekommen es jedoch nicht mehr. Und von Nutzen könntet ihr wahrhaft sein, denn ich frage mich doch woher sie von dieser Karawane und ihrer Ladung wussten- und wer derjenige war, von dem sie es erfuhren. Es heißt, der Verräter erkenne seinesgleichen."

    Sofort verschwand das Lächeln von seinen Lippen, und ihre Blicke trafen sich- es wurde klar, dass Ithmaril weder zurückweichen noch unter dem stechenden Blick Baraks brechen würde, wie es andere täten, wenig mehr denn kühle Verachtung funkelte ihm nun entgegen.

    "Oder ist es auch lieber wenn wir uns der Flosken entledigen und ich offen vor euch ausspucke, bevor ihr mir sagt worauf ihr hinauswollt und warum ihr an Ort und Stelle verbleibt? Wenn es nur etwas weiter im Osten ein Lager gibt, solltet ihr dann nicht entweder längst dorthin gezogen sein um es ebenfalls zu plündern, sofern die zurückgebliebene Wache schwach ist? Und falls dort eine starke Truppe wacht, solltet ihr euch nicht mit eurer Beute davonmachen bevor sie nachrückt um zu sehen, was diese Scheiterhaufen hier bedeuten, da die ihrigen keine errichten und die Körper ihrer Feinde den Aasgeiern überlassen? Oder bremst die Nacht eure Pläne aus, wie auch immer sie aussehen mögen- wollt ihr dieses Rätsel für mich auflösen?"

    Ithmaril neigte seinen Blick und betrachtete Barak von der Seite, stand gefährlich nahe bei ihm. Er musste ein wenig aufblicken, da der Mensch höher gewachsen war als er- doch er gab kein anzeichen von schwäche zu erkennen. Nein, er würde so schnell keinem Menschen mehr vertrauen, denn sie waren launisch und wechselten schnell Front und Freundschaft- sogar, wenn sie nicht zu den Söldlingen gehörten, war ihnen nicht zu trauen, und von diesem hier konnte er sich nicht einmal ein klares Bild machen, auch wenn er sich bei der Tatsache recht sicher war, dass er am nächsten Morgen für den Wert seines Bogens auf den Märkten der Menschen mit einem Dolch im Rücken aufwachen würde, wenn er in Gesellschaft solcher Halsabschneider reisen würde.
     
  8. Barak

    Barak Unterdrücker

    Ein ehrlich amüsierter Funke huschte über Baraks Gesicht. Spitzohren waren manchmal einfach herzerfrischend.

    "Bei den Orks östlich ist nichts zu holen. Es ist nur der klägliche Rest von diesem verlausten Pack, welcher nur noch aus Wachen bestehen dürfte. In ihrer verdrehten Gedankenwelt würden sie es wohl als Pech bezeichnen nicht hier gestorben zu sein." *schnaubt verächtlich*

    "Desweiteren bin ich sicherlich nicht fähig in meinem jetzigen Zustand es mit mehr als einem halben Ork aufzunehmen." lächelt er entschuldigend wobei es eher dem eines Raubtieres ähnelt als einem einfachen Opfer.

    "Meine Männer sind alle tot," Barak zuckte mit den Schultern als wenn ihm deren Schicksal gleich wäre, " Alleine weiterziehen macht somit kaum einen Sinn; ich denke ich werde mich der Karawane anschliessen. Immerhin gab mein Trupp sein Leben um Sie zu schützen. Ja ... ich glaube ich bin es ihnen schuldig... Irgendwie ...."

    Barak überlegte wieder einen Moment und blickte zu Boden. Stumm bewegten sich seine Lippen als würde er zu jemanden sprechen.

    Warum eigentlich nicht? Die Orks waren tot. Und Stumme zeugen sind schlechte Zeugen, hatte er mal gehört. Vielleicht könnte er sich eine Weile hier bei der Karawane als Söldner verdingen. Barak war geradezu gespannt auf weitere Reaktionen des Spitzohren.

    "Darf ich mich vorstellen? Mein Name lautet Barak, zumindest nennt man mich hierzulande so. Anderswo mag man mir andere Namen gegeben haben, doch ist dies zunächst unwichtig.

    Was haltet ihr von der Idee ... " weiter kam Barak nicht, denn ein lautes "Tschok" unterbrach seinen Redefluss gefolgt von der Erkenntnis, dass ein Pfeil ihn unmittelbar in das linke Schulterblatt getroffen hat. Mit einem lauten stöhnen taumelte der Söldner von der Wucht des Einschlags mitgerissen einen Schritt nach vorne und somit Ithmaril beinah in die Arme. Eine Sekunde bohrten sich noch vier weitere Pfeile wirkungslos in den von Blut matschigen Erdboden. Sofort darauf hörte man die lauten Schreie und Kriegsrufe von angreifenden Orks. Wütend brüllte auch Barak auf und wandte sich in Richtung der Schreie. Etwa ein dutzend Orks strömte wie eine Welle aus dem umliegenden Wald auf das Schlachtfeld zu.

    Mit einem Scharren glitt Baraks Schwert aus der Scheide und sprangfast wie von selbst in seine rechte Hand.

    "... was haltet ihr von der Idee, dass ich Euch eine Weile begleite?" brüllte Barak über das Getöse der Orks zu Ithmaril und begann laut und schmerzerfüllt zu lachen.
     
  9. Barak

    Barak Unterdrücker

    Ithmaril

    Mit einem seltsamen Funken in seinen Augen, aber ansonsten teilnahmslosem Gesichtsausdruck lauschte er den Worten des Söldlings. Als dieser bei "darf ich mich vorstellen..." angelangt war, senkte Ithmaril plötzlich seinen Blick, und es kam Barak beinahe vor als würde er seine Ohren noch mehr spitzen, falls das überhaupt möglich war... hallten da impressionen von der geschlagenen Schlacht in seinem Verstand wieder, oder...

    Das Geräusch des Pfeils, der sich in diesem Augenblick in den Rücken seines Gegenübers bohrte, belehrte ihn eines besseren. Schon als Barak ein Stück vorwärts taumelte hatte er einen Schritt zur seite gemacht (eine sehr symbolische Geste) und einen Pfeil auf seinen eben wieder gezogenen Bogen aufgelegt, und nun sauste dieser mit dem dumpfen geräusch der losgelassenen Bogensehne und einem markanten Pfeifen in Richtung eines Orks im vollen Lauf, der von ihm aus eben diesem geholt und zu Boden geworfen wurde. Weitere Pfeile sausten heran und blieben im Schlamm zu ihren Füßen stecken, und Ithmaril hörte links neben ihm das Geräusch von Baraks aus der Scheide fahrenden Klinge, als er einen Schritt nach vorne machte und mit einer eleganten, schwungvollen Bewegung drei Pfeile auf einmal aus dem Bogen zog.

    "Kann ich euch irgendwie davon abhalten?", entgegnete er sofort auf Baraks Ausruf, als er innerhalb eines Augenblicks zwei der Pfeile verfeuerte und damit zwei frontal anstürmende Orks zu Fall brachte, auch wenn es mehr die Wucht der Treffer war als die Verletzungen, die sie vorerst stoppte- Orks waren zäh. Im Hintergrund hörte er die Todesschreie der anderen Überlebenden der Karawane.

    Nun verdichteten sich ihre Probleme- mehrere der Orks stürmten nach getaner Arbeit von rechts und links heran, während frontal aus dem Wald neue anrückten. Ithmaril verfeuerte den letzten Pfeil, der einen Orks rechts von ihm ins Bein traf- zu seinem Erstaunen humpelte dieser mit einem wahsinnig verzerrten Gesichtsausdruck weiter. Dann wendete er sich endgültig den Orks rechts von ihm zu und kehrte damit Barak den Rücken, in der Hoffnung dass dieser nicht noch einmal die Fronten wechseln würde, oder wenigstens von den Orks an seiner Seite beschäftigt wurde- er legte sich den Bogen um, zog schwungvoll sein Langschwert, trat einen Schritt zurück sodass er fast mir Barak zusammenstieß, und in diesem Moment kam der erste Ork zu nahe heran. Ithmaril sprang mit einem lauten, melodischen <<Gurth an Yrch!>> vor, parierte die niedersausende Klinge des Orks zur Seite 'weg, und hielt in diesem Moment plötzlich einen langen Dolch in der Hand, den er im Sprung aus dem Stiefel gezogen hatte- sofort rammte er die Klinge schwungvoll seitlich in den Hals der Kreatur, die daraufin gurgelnd in die Knie ging und dank eines schnellen Trittes seitens Ithmaril zur Seite wegkippte- und schon stürmten die nächsten zwei heran...
     
  10. Barak

    Barak Unterdrücker

    "Mich los zu werden kann sich schwierig gestalten. Wenn ich mir was in den Kopf gesetzt habe, bekommt man es meist sehr schlecht wieder heraus." meinte Barak lachend.

    Anerkennend nickend, als die ersten Orks unter den Pfeilen Ithmarils zu Boden sanken, bereitete sich Barak mental auf den bald folgenden Kampf vor. Er versank für einen Augenblick in Gedanken um einen Zustand absoluter Konzentration hervorzurufen, in dem sich ein roter Schleier über seine Augen legte. Dieser Zustand hatte nichts mit der wilden unüberlegten Kampfweise von Berserkern gemein, vielmehr war er das genaue Gegenteil. Barak vernahm nur noch sehr leise die Geräusche um sich herum und doch waren sie für Ihn nicht zu überhören. Die Bewegungen der Orks verlangsamten sich bis hin zur Lächerlichkeit. Diese Konzentration würde bis zum Ende des Kampfes dauern, wusste Barak, doch wusste er auch, dass es nicht ungefährlich war sich in eine derartige Trance zu versetzen, in der er keinen Schmerz mehr fühlte, fühlen konnte. Jedesmal wenn er sich so auf einen Kampf einstimmte, zapfte er ein wenig seiner eigenen Lebenskraft an. Barak würde seinen Preis zahlen, wenn er ihn nicht schon längst gezahlt hatte ...

    Doch all diese Gedanken waren nur hintergründig und selbst wenn er sich dagegen hätte wehren wollen, er hätte es nicht gekonnt. Viel zu stark war der Drang diese Kräfte anzuzapfen, und wie es schien, hatten diese Kräfte auch ihren eigenen Willen.

    Der erste Ork war heran und Barak erkannte Grischnakh der erstaunt die Augenbrauen hob und eine sekunde zögerte. Der kräftige Söldner nutzte diesen Moment des zögerns, packte sein Bastardschwert nun auch mit der verletzten linken Hand, führte mit dem Schwertknauf einen Hieb unter das Kinn des Orks, welches ein bedenkliches Knirschen von sich gab. Grischnakhs Kopf flog in den Nacken und er taumelte einen Schritt zurück, direkt in einen seitwärts geführten Schwerthieb eines anderen angreifenden Orks.

    Ignorierend, dass er soeben einen Kameraden getötet hatte, führte der Grünhäutige seinen wilden Hieb gegen Barak fort. Die Kraft mit der dieser Schlag kam, hätte wohl gereicht, seinen Rumpf vom Körper zu trennen. Doch mit einer geschickten seitwärts Bewegung ließ Barak den Hieb ins leere gehen, so dass der Ork an Ihm, von der Wucht des eigenen Schlags mitgerissen, an ihm vorübertaumelte. Der Söldner führte noch einen gezielten Schlag in den Rücken des Angreifers, so dass er seitlich an Ithmaril vorbei auf den Boden stürzte

    Mittlerweile hatte es begonnen heftig zu regnen und das Naß weichte den Boden zu matschigen Morast auf. Die Dunkelheit und der Regen machten es beinah unmöglich weiter als zwei Schritt zu sehen, so dass sich Barak auf sein Gehört verlassen musste.

    Dann geschah etwas, womit er nicht gerechnet hatte.
    Die Angriffe hörten auf. Zu seinem Entsetzen stellte der Söldner fest, dass die grünhäutigen Feinde sie umzingelt hatten. Er ahnte was nun folgen würde, folgen musste. Zu oft hatten er und sein Trupp diese Taktik angewandt um einen überlegenen Gegner zu besiegen und die Verluste möglichst gering zu halten.
    Die Feinde erwiesen sich als intelligenter als man zunächst annehmen hätte wollen. Sie begannen mit einer Zermürbestrategie.
    Immerwieder griffen einzelne kurz und abgehackt an, so dass man kaum in der Lage war zu parieren. Wenn man jedoch angriff zogen sich die Gegner sofort wieder in ihren "Kreis" zurück, so dass Barak, oder Ithmaril ihren Angriffen schutzlos ausgeliefert waren.

    Die beiden durch den Kampf Verbündeten konnten sich nur noch verteidigen und dies pausenlos, während die Orks ihre Angriffe abwechselten und sich so jeder seine Ruhepausen verschaffen konnte.

    Attacke, Parade, Attacke, Parade... immer und immer wieder langsam schwand der Tranceähnliche Zustand in den sich Barak versetzt hatte und all die vielen kleinen und großen Wunden verwandelten seinen Körper in eine Welt aus Schmerz. Automatisch hob er sein Schwert um die auf ihn hagelnden Angriffe abzuwehren. Wie durch einen Schleier nahm er das höhnische Gelächter der Orks und das Stöhnen und Ächzen Ithmarils hinter ihm wahr.

    Lange könnten sie nicht mehr durchhalten ...
     
  11. Barak

    Barak Unterdrücker

    Ithmaril

    Ithmaril stolperte inzwischen nur noch umher und parierte mit gekreuzten Klingen halbherzige Hiebe und feige Speerstöße... mehrmals rutschte er auf dem schlammig-durchweichten Boden beinahe aus und konnte sich gerade noch rechtzeitig fangen um den nächsten Schlag abzuwehren, oder stieß mit dem Rücken an Barak. Er keuchte und hustete, nasse Haarsträhnen klebten ihm im Gesicht, und er sah nicht besonders weit- seine angeborene Fähigkeit zur Nachtsicht verstärkte im dichten Regen nur wenig vom licht des stellenweise noch immer magisch brennenden Planwagens zu seiner linken... die grimassen, die die Yrch schnitten und ihre spöttischen Ausrufe trieben ihn in den Wahnsinn...

    In diesem Moment verfolgte er seinen letzten Gedanken zurück- der brennende Planwagen, das magische Feuer Farandars! Ihre letzte Chance.... ?

    Seine letzten Kraftreserven mobilisierend sprang er vor und hieb auf einen überraschten Ork vor ihm ein, kam aber nicht an seiner Parade vorbei- wollte er auch gar nicht. Sofort wirbelte er geduckt herum und war links an seinem Gegner vorbei, während der Ork der ihm gerade rechts in die Flanke fallen wollte ins leere Schlug. Nur drei Schritte später hatte er wieder zwei Orks vor sich und drei hinter sich, aber den teils noch brennenden Wagen zu seiner linken- ohne die Orks weiter zu beachten ließ er den Dolch fallen, packte den Griff seines Schwertes mit beiden Händen und rammte ihn wuchtig in eine lose, teils noch brennende und teils verkohlte Planke der Seite des Wagens.

    Nun passierten mehrere Dinge zugleich. Sofort duckte er sich weg, während die glühende Planke dicht neben ihm zu Boden fiel und an ihrem ende noch immer brannte. Das Schwert in der linken, griff seine rechte nach dem verkohlten ende der Planke- Einer der Orks vor ihm stieß mit seinem Speer zu und traf ihn an der linken Schulter, was ihn zurück und zu Boden warf. Mit einem Aufschrei hieb er mit dem Holzscheit nach der Hand am Speer des Orks, und zu dessen entsetzen sprang das magische Spannfeuer sofort auf ihn über- brüllend wandte er sich ab, rannte einige schritte, und warf sich zu Boden, während sich das weiße Feuer über seinen Körper ausbreitete.

    Trotz seiner Wunde rappelte er sich mühsam auf- und merkte, dass die anderen Orks den Abstand respektvoll vergrößert hatte. Mit dem nun lodernden Holzscheit in der einen und dem Schwert in der anderen Hand wirbelte er herum, sofort sprangen die Orks die sich von hinten an ihn heranschlichen schreiend zurück.

    Erneut hustete er krampfhaft, doch für eine Atempause war keine Zeit... mit einem letzten Aufschrei rannte er los, mitten in die größte Orkgruppe hinein, die den Weg in den Wald versperrte- mit dem lodernden Feuer voran und dem wirbelnden Schwert in seiner rechten...

    <<Naur dan i goth!>>
     
  12. Barak

    Barak Unterdrücker

    Aus den Augenwinkeln konnte Barak beobachten wie Ithmaril einen waghalsigen Frontalangriff auf die Orks startete. Geistesgegenwärtig und gegen die Erschöpfung ankämpfend brachte er einen gewaltigen zweihändigen Hieb auf eine Grünhaut an, die Ithmaril mit ihrer Axt in zwei Teile zerteilt hätte, so fand dieser Ork aber sein Ende durch Baraks Waffe, die sich tief in seine Seite grub.

    Obwohl er keine Ahnung hatte, was der Elf plante, wusste er, dass sie, wenn sie nichts unternähmen, sterben würden. Also schlug er sich in dieselbe Bresche wie Ithmaril. Mehr stolpernd als richtig gehend folgte er dem Elfen, machte dabei mit seiner Waffe wilde Schwünge, womit er die Orks zumindest auf Distanz halten konnte.

    Als er aber sah wie die Kinder Darguths auf die weißliche Flamme reagierten die Ithmaril um sich schwang, schöpfte er neue Hoffnung. Noch ein letztesmal mobilisierte er seine verbliebenen Kraftreserven und stürmte knapp hinter dem Elfen her.

    Ein wilder Kampfschrei entrang sich Baraks ausgetrockneter Kehle, der selbst dem unerschütterlichsten Ork einen Schauer über den Rücken jagen konnte. Und gleichzeitig vergaß er alle Vorsicht und stürmte, seine eigene Sicherheit ignorierend mitten in die Orks. Ein Ork überschätzte sich und seine Kraft und versuchte sich Barak in den Weg zu stellen, wurde aber von dem Ansturm des massigen Menschen zur Seite gefegt.

    Mit Hilfe der Fackel, vor der die Orks offensichtlich sehr viel Respekt hatten und dem ungestümen Ansturm, den sie an den Tag legten, gelang es ihnen tatsächlich sich fast den Weg in den Wald freizukämpfen.

    Wie Wölfe fielen sie über den Elfen und den Menschen her, von allen Seiten versuchten sie, Sie daran zu hindern durchzubrechen, und allmählich geriet ihr Ansturm ins Stocken und sie wurden langsamer.
     
  13. Barak

    Barak Unterdrücker

    Ithmaril

    Ithmarils vermeintlich letzter Sturmangriff wurde endgültig ausgebremst, als vor ihm aus der Dunkelheit und Hektik ein Mordskerl von einem Ork auftauchte, und mit seinem großen Kriegshammer einen wuchtigen Hieb in Körperhöhe schwang- so gut es ging zog er sein Langschwert zur Parade hoch, aber seine Kraft reichte einfach nicht mehr aus, und so nahm er dem Hammer nur ein wenig Wucht, bevor ihn der Hieb zu Boden schmetterte. Mit einem platschenden Geräusch fiel er ohne Aufschrei in den Schlamm, neben ihm sein Schwert, in seiner linken umklammerte er noch immer die Fackel, die nun langsam erlosch. Ithmaril bleib auf dem Rücken im Schlamm liegen, drehte seinen Kopf nach rechts... durch den blassen Schleier vor seinen Augen konnte er den Waldrand sehen, so nah und doch so fern... Er hörte das Gelächter des großen Orks, weitere stimmten ein, das Klirren von schweren Klingen, nahm es jedoch nur leise und hintergründig wahr.


    <<diheno anim...>>
    , flüsterte er leise, doch die restlichen Worte sprach er nicht mehr aus, denn ganz deutlich erkannte er nun hinter den ersten Bäumen des Waldes, in tiefster Dunkelheit, ein reflektierendes Augenpaar... dann ein zweites, ein dirttes, ein halbes Dutzend.
     
  14. Barak

    Barak Unterdrücker

    Ithmaril

    Aus der Finsternis der Waldes sprangen die Wölfe vor- fünf an der Zahl, und sie gingen wild bellend auf die Orks vor ihnen los. Die überraschten Wilden reagierten zu langsam, und die tollwütigen Tiere warfen drei zu ihnen zu Boden, während andere, kräftigere versuchten mit den Bestien zu ringen. Ithmaril zog sich Meter für Meter weiter in Richtung Wald... langsam rappelte er sich auf, seine Leibeskräfte kehrten vom eingreifen seiner Vebündeten geweckt zurück.
    Plötzlich spürte er eine kalte, feste Hand auf seiner Schulter die ihn hart packte, und auf den Rücken wieder zu Boden warf- ein großer, blutverschmierter Ork stand in all dem Gebell, geknurre und geschrei über ihm. Sofort trat Ith nach seinem Schienbein- brachte den Ork damit ins Taumeln, wollte sich gerade abrollen, als sich dieser mit einem Schrei auf ihn stürzte und ihm ein langes Messer in seine Seite rammte. Ithmaril schrie auf, trat aus, verpasste dem über ihm hängenden, über die Kräfte des Elfen überraschten Ork einen Tritt zwischen die beine, einen zweiten, einen dritten... mit einem verwirrten aufheulen fiel die Bestie zurück. Der Elf riss die Klinge wie dem Wahn verfallen aus seinem Fleisch, wälzte sich schreiend im Regen und Schlamm herum, stach auf den Ork immer und immer wieder ein, und schien wie besessen, als sich sein Blut langsam mit dem Schlamm, Regen und dem Lebenssaft seines Gegners vermischte.
     
  15. Barak

    Barak Unterdrücker

    Müde sah Barak wie Wölfe sich (? er dachte immer sie seien mit den Orks auf irgendeine Art verbündet) aus dem Wald heraus auf die Grünhäute stürzten und ihnen vielleicht so die Möglichkeit zur Flucht gaben. Er verschwendete keinen Gedanken an das Warum sondern gab dem Ork vor ihm einen kräftigen Stoß mit der Schulter in den Unterleib, so dass dieser überrascht zur Seite taumelte, nahm dabei aber in Kauf, dass ihn der Streitkolben eines anderen Angreifers über die Schulter schrammte, kurz bevor dieser Ork von einem Wolf niedergerissen wurde. Mit einem Aufschrei stürzte Barak weiter und sah Ithmaril auf dem Boden liegend auf einen Ork einstechen. Wahnsinnig lachend schüttelte er den Kopf während er weiter auf ihn zurannte.

    "Ihr Spitzohren wißt wie man Spass haben kann." Am Ende seiner Kräfte wuchtete Barak seinen Anderthalbhänder in das verdutzte Gesicht einer soeben aufstehenden Grünhaut und trieb ihm ihr dämliches Grinsen ein für alle mal aus.

    "Ithmaril! Wir müssen weiter!" schrie Barak über den Kampfeslärm hinweg und riß den Elfen an seinem Arm in die Höhe. Gehetzt blickte er sich um, und sah eine Möglichkeit in den Wald zu flüchten. Er legte einen Arm Ithmarils um seine Schulter und das Chaos der Schacht nutzend schleppten sie sich zum Waldrand und somit aus der direkten Sicht der Orks.
     
  16. Barak

    Barak Unterdrücker

    Jazhara

    Das Zischen eines Pfeils, der gefährlich nahe an den Köpfen der beiden Männer vorbei sirrte, war zu hören. Barak konnte deutlich den Luftzug, den der Pfeil beim Vorbeifliegen erzeugte, spüren. Schoss da etwa jemand aus dem Wald auf sie? War ihre einzige Fluchtmöglichkeit dahin?

    Hinter ihnen konnten die Männer das typische Geräusch hören, das ein Pfeil verursacht, der sich unaufhaltsam in einen Körper gräbt und dabei Haut, Muskeln und Fleisch zerteilt. Ein kurzes erschrockenes Aufgrunzen hinter ihnen. Doch bevor der Ork, der ihnen gefolgt war, laut aufbrüllen konnte, spürten die beiden einen zweiten Pfeil dicht an ihren Köpfen vorbei fliegen. Dieser grub sich tief in den Kehlkopf des Orks und ließ ihn tot zusammen brechen.
     
  17. Barak

    Barak Unterdrücker

    Ithmaril

    Einen kurzen Moment lang bäumte sich Ithmaril in seinem scheinbaren Todeskampf auf, als ihn Barak mitriss, ließ aber kurz darauf locker- er konnte auch gar nicht anders, während er die Zähne zusammenbiss und versuchte, Barak so gut es ging beim Fortschleppen seiner wenigkeit zu unterstützen, während sein Blut die Kleidung des Elfen aus nun schon zwei offenen Wunden tränkte, ganz davon abgesehen dass Ithmaril sowohl seinen Bogen als auch sein Schwert im Schlamm liegengelassen und nur seinen Dolch fest umklammert in der Hand hatte... diese Gedankengänge rissen urplötzlich ab, als die Pfeile an ihnen vorbeizischten, aber Ithmarils Kopf war vornüber gesackt und er sah den Schützen nicht, hörte nur das Gurgeln des Orks hinter ihm. Das Geräusch war ihm so vertraut wie seine Atmung, und schmerzhaft würde ihn der Verlust seines Bogens treffen, sofern er diese Farce hier überlebte... mühsam hob er seinen Blick, um einen Blick auf ihren Reter zu erhaschen.
     
  18. Barak

    Barak Unterdrücker

    Jazhara

    Es war bereits mitten in der Nacht. Wolkenfetzen zogen über den Himmel und ließen hier und da den Mond seine stille Arbeit tun, die Welt unter sich bruchstückhaft in fahles Licht zu tauchen. Im Gebüsch am Waldrand, direkt vor Ithmaril und Barak, raschelte es leise doch nichts war zu sehen. Lediglich eine heisere Stimme flüsterte kaum hörbar „Schnell … hier herüber … eilt euch“

    Es blieb ihnen nichts anderes, als der leisen Stimme zu folgen. Als die beiden Männer sich dem Waldrand näherten, schälte sich aus der Dunkelheit eine schmale, kleine Gestalt, eingehüllt in einen dunklen Umhang. „Hier entlang“ flüsterte diese wieder und eilte mit kaum hörbaren Schritten voraus. Immer wieder blieb sie stehen und sah sich um, behielt den Rücken der beiden aufmerksam im Auge, wartete auf die Männer, ließ sich ein Stück zurückfallen. Dann, als sie bereits einige hundert Meter vorangestolpert waren, hängte sich die Person ihren Bogen um und schob sich in einer fließenden Bewegung an Ithmarils Seite, legte sich seinen Arm um die schmalen Schultern und half Barak so, den Körper Ithmarils zu stützen.

    „Wir müssen uns beeilen. Sie werden nicht lange mit den Wölfen beschäftigt sein" Die Stimme wieder nur mehr ein Flüstern und kaum zu vernehmen.
     
  19. Barak

    Barak Unterdrücker

    Ithmaril

    Out Of Character:
    Gleichzeitig auch sein letztes Posting :(


    "Wer... seid ihr?", brachte er zwischen zusammengebissenen Zähnen a die Fremde gerichtet heraus, als sie ihn durchs Unterholz schleiften.

    Barak

    Keuchend rannte Barak zusammen mit Ithmaril in die Richtung, in die Jazhara sie lenkte. Alles drehte sich um ihn und seine Kräfte waren nun endgültig am Ende, doch erlaubte er seinem Körper einfach nicht umzufallen und bewegte sich weiter. Er wusste nicht wie lange sie laufen würden, lange jedoch würde er nicht mehr durchhalten. Erst der Kampf mit/gegen die Orks, dann der Kampf gegen den Spähtrupp und nun die Flucht. Das war selbst für Barak zuviel, von dem man manchmal sagte, dass er zäh wie eine tollwütiger Eber sei.

    "Es ist völlig egal wer sie ist. Fragen können wir später stellen." bellend verließen die Worte Baraks Mund, und waren so gepresst gesprochen, dass sie kaum zu verstehen waren.
     
  20. Barak

    Barak Unterdrücker

    Jazhara

    Jazhara erwiderte nichts auf die Frage des einen Mannes. Dies brauchte sie auch nicht, denn der andere Mann – der mit den merkwürdig beunruhigenden Augen – nahm ihr die Arbeit ab und antwortete bereits in ihrem Sinne.

    Sie trieb die Männer noch mehr zur Eile an „Wir haben es bald geschafft … nicht mehr weit“ Die Worte kamen abgehackt. Auch sie schien langsam außer Atem zu kommen.

    Das letzte Stück zog sich länger dahin, als die Männer wohl erhofft hatten. Dann führte Jazhara sie stolpernd über einen Hügel, der dicht mit Bäumen bewachsen war. Moos und weicher Waldboden dämpften ihre Schritte. Es war ruhig um sie geworden. Nichts war mehr von dem Lärm des Kampfes, von dem Gebrüll der Orks oder dem Jaulen und Knurren der Wölfe zu hören.

    Als sie die andere Seite des Hügels erreichten, blieb sie stehen. Unter ihnen breitete sich eine von felsigen Hügeln umgebene Senke aus, die von Bäumen und Sträuchern dicht bewachsen war. Diese Seite war wesentlich steiler, als die, die sie soeben hinauf gegangen waren. Hier und da blitzte heller Felsen hervor. Im Mondlicht schien es, als würde weißer Knochen unter aufgerissener Haut hervor lugen. Von hier oben sah es aus, als ob die drei den Abstieg niemals schaffen würden, zumindest nicht mit dem schwer verletzten Mann als Last.

    „Da hinunter“ Jazhara´s Atem ging schwer. Mit einem Kopfnicken deutete sie in die Senke hinab. Wiederum ohne eine Reaktion der beiden Männer abzuwarten, ging sie los und führte die beiden Männer – zwar auf Umwegen – aber sicher hinunter.

    Der Boden in der Senke war leicht morastig und jeder, der hier durch den Wald laufen würde, würde wohl eher einen großen Bogen um diese unübersichtliche Senke mit den felsigen Seitenwänden machen, als mitten hindurch zu laufen. Moose, Farne und Knöteriche wuchsen hier zu Hauf und bedeckten den Boden fast gänzlich. Laub, das wohl schon vor mehreren Jahren von den Bäumen gefallen war, lag überall herum und gab der Luft einen feuchten erdigen Geruch.

    „Haltet ihn“ ertönte die atemlose Stimme von Jazhara. Sogleich löste sie sich von der Seite der Männer und ging auf ein Dickicht zu, welches sich über mehrere große und kleine Felsen ergoß und sich dicht an eine der felsigen und moosbewachsenen Wände dieser Senke schmiegte. Jazhara griff nach einem Busch, hob ihn hoch und setzte ihn zur Seite. Gleiches tat sie mit drei weiteren Büschen sowie mehreren Ästen. So legte sie nach und nach den schmalen Eingang zu einer Höhle frei.

    Sie drehte sich zu den Männern herum und trat ihnen ein kleines Stück entgegen „Kommt“ Feingliedrige zierliche Hände streckten sich unter den weiten Ärmeln ihres Umhanges hervor und griffen unterstützend nach dem Arm des Mannes, der schwerer verletzten war.

    Das Höhleninnere war dunkel und kühl. Lediglich ein wenig Glut glimmte in einer Mulde auf der Erde, ungefähr vier Schritt vom Höhleneingang entfernt. Jazhara führte die Männer ein wenig rechts von der Feuerstelle hin. Beim Näherkommen konnten die Männer erkennen, dass sich dort ein Nachtlager befand. Eine grobe Decke war über mehrere dicke Felle ausgebreitet worden und gab so ein einigermaßen bequemes und auch warmes Nachtlager her. „Legt ihn hier nieder“ Jazhara half dem Mann seinen Freund zu betten, dann verschwand sie in Richtung Höhleneingang.
     
Moderatoren: RockyRaccoon
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