Kummerkasten und Meckerecke

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Ich bin ebenfalls für Diablerie als bewussten Akt. Einerseits. Denn in einer Hungerraserei geht es erstmal nur um Blut und um sonst nix mehr. Wenn kein Blut mehr da ist, wird das Tier ablassen und sich eher die nächste Blutquelle suchen, bevor es langwierig erstmal eine Seele verschlingt die blutmäßig gar nichts bringt.

Andererseits: Das Tier ist der primäre Mistkerl Deluxe.. und es ist nicht blöd, sondern verfügt über dieselbe Intelligenz wie der Charakter. Wenn die Raserei also nicht gerade durch Hunger ausgelöst wurde, kann ich mir schon vorstellen, dass es diableriert um dem dummen Bewusstsein, das das Tier ständig unter Kontrolle zwingen will, den doppelten Roundhouse-Kick-Nackenschlag zu versetzen.

Laxe Strafen würde ich dafür aber nicht haben wollen.. ob so eine Diablerie nun ein Unfall ist oder nicht, wen kümmerts? Diablerie ist Diablerie, wer es einmal gemacht hat, macht es wieder, also ab mit dem Kopf! Allenfalls seltenste Ausnahmen (wie z.B. der Dispens in New York beim Kampf gegen den Sabbat) sollten drin sein.

Just my 2 cents.
 
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Gut das der Gangrel den Brujah nicht diablerieren MUSS.

Ich persönlich würde eine Diablerie sogar so spielen, dass sich der Diablerist am nächsten Morgen schon über Flüstern hinter seinem Rücken freuen kann und das er gelegentlich mal sein Opfer im Spiegel hinter sich stehen sieht, oder das er sich einbildet, dass er es in einer Menschenmenge plötzlich sieht.

Ergebenst

Eldrige, sowas kommt von sowas
 
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Mag ja sein, alles sehr nette Ideen - steht aber weder regeltechnisch noch sonstwie in irgendeinem Verhältnis wie ich das sehe. Nehmen wir doch mal den Vergleich: Der Spieler gewinnt einen Hintergrundspunkt, verliert dafür einen Punkt Menschlichkeit, ist bei einem guten Auspexwurf als Diablerist zu erkennen und dem Tode geweiht, außerdem hat er einen bösartigen Mitbewohner in Form seines Opfers (Seelensplitter) - ich denke das genügt - da muss man nicht noch diverse Clansnachteile und Geistesstörungen dazupacken.
Frag mal unseren Kriegsherren wie er das sieht wenn sich jetzt schon die Archonten angekündigt haben und dann eventuell nach Zachs endgültigem Ableben Auspex wieder bei allen funktioniert - da hat er genug Probleme am Bein.
 
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Das mit den Clansnachteilen hat mir nie so recht gefallen. Nosferatu macht das geradezu immun gegen Diableristeninteressen. *g*
Korrektur, Totz: Ein oder mehr Hintergrundpunkte werden gewonnen, 2 Menschlichkeitspunkte gehen flöten und Geistesstörungen dürfen auch gern auftreten. Ansonsten so richtig.
 
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Wieso mehr Hintergrundspunkte - Generation wird um einen Punkt gesenkt, welche noch?
 
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Ich persönlich finde die oben von Discordia und Mitra ausgearbeitet Lösung akzeptabel.

Diablerie zu begehen ist ein Bruck der Maskeraderegeln und daher mit Höchststrafe zu händeln!

Allerdings sollte man sich durchaus auch die Möglichkeiten offenhalten, in Einzelfällen Diablerie eben nicht als Verbrechen zu sehen. Beispielsweise würde ich bei einer Blutsjagd davon ausgehen, dass Diablerie durchaus nicht grundsätzlich verboten ist (außer es ist vorher explizit erwähnt worden), genau so auch im allnächtlichen Kampf gegen den Sabbath...

Wie sehen eure Meinungen dazu aus?
 
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Das mit den Clansnachteilen hat mir nie so recht gefallen. Nosferatu macht das geradezu immun gegen Diableristeninteressen. *g*

Für mein Verständnis ist eine Diablerie eine extreme Tat. Sowas hat halt auch extreme Konsequenzen. Mitra hat nicht gesagt, dass er Diableristen an jeder Ecke will. So wie ich es verstanden habe will er, dass WENN sich jemand entscheidet sowas zu spielen ein Schlupfloch gelassen wird, damit die Figur des Diableristen noch zumindest irgendwie spielbar bleiben kann.

Persönlich denke ich, dass man die Clansnachteile auch in abgemilderter Form spielen könnte. Ein Gangrel der einen Brujah diableriert bekommt eben eine reizbarere Natur und ertappt sich öfters mal dabei, dass er plötzlich rebellischen Zorn spürt wenn ihn jemand herumkommandiert, wo er vorher nur ein mildes 'egal' gespürt hätte oder wenn ein Toreador diableriert wird, spürt der Täter plötzlich eine Obsession für irgendetwas. Wegen mir muss also nicht jeder der vom lecker Nosferatu nippt, gleich zur Kröte mutieren. But thatś just me.

Nur eine Ausnahme sollte es halt bleiben, weil es eben wie gehabt eine wirklich extreme Tat ist, etwa so wie Kannibalismus in unserer zivilisierten Gesellschaft.

Wir hatten das Thema schon mal mit dem Pflocken. Nur weil der Spieler weiß "ach ja...die Figur ist dann nur ruhig gestellt und man kann sie besser transportieren..beim rausziehen ist er wieder wach und fit der Gute", bleibt es trotzdem ein ziemlich übler Akt jemandem einen Holzpflock durch den Körper zu rammen. Das ist nicht wie "Vase über den Kopf hämmern um jemanden in Ohnmacht zu legen" wie im Western, dazu gehört schon was.

Ergebenst

Eldrige, schmeckt wie Hühnchen....
 
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Also die Übernahme der Clansnachteile schmeckt mir nicht, also dann schon lieber eine Geistesstörung - oder in abgeschwächter Form wie Du es oben beschrieben hast. Der Charakter sollte doch in gewisser Weise noch spielbar bleiben - zu viele Einschränkungen nehmen dem Spieler zu viel von seiner Individualität und beschränken aus meiner Sicht die Spielfreude.
Zu der Sache mit dem Pfählen stimme ich Dir zu
 
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Du sollst ja auch nicht jeden Tag einen diablerieren - Kruzefix.

Das tut man sehr sehr selten und nicht zum Spaß ...
 
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Ich diableriere sowieso nicht - mag das als Spieler nicht und Moishe würde es nur tun wenn man ihn mit dem Blut eines Verbrechers gegen die Camarilla belohnen würde. Außerdem ist ihm tatsächlich seine Menschlichkeit wichtig.
 
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Also die Übernahme der Clansnachteile schmeckt mir nicht, also dann schon lieber eine Geistesstörung - oder in abgeschwächter Form wie Du es oben beschrieben hast. Der Charakter sollte doch in gewisser Weise noch spielbar bleiben - zu viele Einschränkungen nehmen dem Spieler zu viel von seiner Individualität und beschränken aus meiner Sicht die Spielfreude.

Siehe Kalanni...wer eine Diablerie spielen möchte....der will eben eine Diablerie spielen. Dann WILL er auch die "Nachteile". Die sind nämlich eigentlich auch nur Eigenschaften mit denen man eben spielen kann. Wer die Nachteile nicht will...will also eigentlich gar keine Diablerie spielen und....du ahnst es....sollte keinen Fressen. ;)

Ergebenst

Eldrige, Happa...Happa
 
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Finde ich zu eindimensional gedacht, ich empfinde die Regeln wie sie im Buch zu dem Thema stehen für ausreichend wie sie sind, da muss man nichts dran mit Hausregeln verschlimmbessern.
 
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Siehe Kalanni...wer eine Diablerie spielen möchte....der will eben eine Diablerie spielen. Dann WILL er auch die "Nachteile". Die sind nämlich eigentlich auch nur Eigenschaften mit denen man eben spielen kann. Wer die Nachteile nicht will...will also eigentlich gar keine Diablerie spielen und....du ahnst es....sollte keinen Fressen. ;)

Ergebenst

Eldrige, Happa...Happa


Sehe ich auch so ....
 
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Ich sehe es so das man nicht unbedingt den Clansnachteil übwrnehmen muss, es aber schon ein wenig spürbar sein sollte das man die Seele eines anderen aufgenommen hat dem das nicht zwangsweise gefäll. ich halte mich beim Thema Diablere da irgendwe für jemanden mit ein wenig praktischer Ahnung ;-)
 
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Mir gefällt der Kampf der Seelen, den die Diablerie bieten kann!

In diesem Fall allein auf das GRW zu verweisen halte ich im Falle einer Online Chronik für zu wenig. Eine Diablerie muss sich lohnen damit sie als Akt nicht komplett vom Tisch verschwindet. In einer Chronik kennen sich die meisten Spieler auch privat meist einigermaßen und da liegt es in der Natur der Sache, dass man sich grundsätzlich gegenseitig nichts Böses will. Trotzdem spielen wir Monster für die Mord und der Verzehr einer Seele zumindest eine Option darstellen sollte. Dafür braucht es Anreize, denn sonst ist der wirklich schön zu spielende, tragische Aspekt der endgültigsten aller Morde für alle Zeiten vom Tisch!

Ich mache mal einen Lösungsvorschlag entsprechend der bisherigen Vorschläge und wir schauen dann mal was ihr davon haltet:

Wenn ein Kainit den anderen Diablerieren will, können sich die beiden Betroffenen absprechen wie die Diablerie enden soll oder in einen Würfelzweikampf treten. (IDEALFALL)

Kommt es zum Würfelzweikampf, würfelt der Diablerist auf seine Willenskraft (die er entsprechend seiner Generation auch ausgeben kann um zusätzliche Erfolge zu erlangen) und das Opfer auf seine Menschlichkeit. (Je stärker das Menschliche, desto schwerer ist die Seele zu vernichten). Der Angreifer konnte das Opfer diablerieren, wenn es ihm gelungen ist soviele Erfolge zu erzielen wie das Ziel Menschlichkeit hat. Das Opfer hingegen gewinnt den Zweikampf wenn es soviel Erfolge erzielt wie der Diablerist Willenskraft besitzt. (Der Körper stirbt trotzdem, aber erreicht es wenistens noch eine Zeit lang im Kopf seines Mörders als 'lebende' Seele herumzuspuken. Vielleicht gelingt es ihr sogar den Körper zu übernehmen....) Die Schwierigkeit des Wurfes ist beim Angreifer wie gewohnt sechs, und beim Verteidiger etwas schwerer, nämlich sieben.
Sobald der Diablerist gewonnen hat werden die Erfolge verglichen. Je mehr Erfolge das Opfer hat, desto schwerwiegender ist der Einfluss der vernichteten Seele auf den Mörder. (Seelensplitter) Es kann von einem leichten Flüstern, bis hin zu einer echten Schizophrenie gehen. Die Geistesstörung ist zeitlich begrenzt und muss die Seele des Spielers nicht auf ewig piesacken.

Vorteile:
Senkung der Generation (je zwei Stufen um einen Grad)
Erlangung der höchsten Disziplin des Opfers mit einem Punkt (besitzt der Mörder diese Disziplin schon, verfällt dieser Punkt)

Nachteile:
Möglicher Seelensplitter (das Opfer spukt noch im Geist des Diableristen, als Flüstern, als Stimme, als Persönlichkeit. Siehe oben und kann sogar unter Umständen den Körper seines Mörders übernehmen. Es wäre zu klären wie...)
Schwarze Schlieren des Diableristen (nur mittels Auspex und mindestens vier Erfolgen auf die nötige Probe zu erkennen. Schlieren vergehen nach einer Woche*)

Die Sache mit den Clansnachteilen lassen wir weg, damit auch Nosferatu und Malkavianer Opfer einer Diablerie werden können.

*Eine Woche, weil dies in der Chronik mehr als einem Realjahr entspricht und damit also ganz schön lange ist! Bei Zeitsprüngen, kann man sich alternativ einigen!
 
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Klingt doch prima. Es steht mir da frei den Clansnachteil des Opfers nach belieben zu übernehmen, wenn ich das will. Einzig eine IT Woche Reststrahlung erscheint mir irgendwie arg wenig.

Jetzt nur nochmal die eigentlich Initiale Frage....Kann man in Raserei jemanden diablerieren?

Wenn nein, ist das für die Spielfiguren Allgemeinwissen, dass eine Diablerie immer ein bewusster Akt ist? Oder sind die genauen Paramter dieses Vorgangs für gewöhnlich nicht allen bis ins Detail bekannt? Oder lösen wir es so, dass eigentlich "alle wissen", dass es sowas nicht als Unfall gibt, aber jemand ausreichend wichtiges damit daher kommt, guckt man halt höflich weg und sagt "ja ja..schlimmer Unfall"? (Ähnlich wie bei D&D die Drow Häuser, bei denen auch jeder weiß, wenn eine Familie eine andere auslöscht, aber niemand anklage erhebt, wenn es "perfekt durchgezogen" wurde und keine Überlebenden Anklage erheben.)

Unabhängig davon was jetzt als Richtlinie angenommen wird, werde ich zumindest Lurker so spielen, dass er einem Diableristen nicht direkt die Rübe runter holen muss, wenn er einen trifft und ihn annehmen lassen, dass es bestimmte Umstände gibt, in denen eine Diablerie als Unfall geschehen kann. Schlimmstenfalls ist er dann halt doof was das Thema angeht. Ich mag es halt nicht wenn meine Figuren von Tatsachen ausgehen, weil irgendwas im Regelbuch steht. Die haben es nämlich alle nicht gelesen.

Ergebenst

Eldrige, dohv
 
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Einzig eine IT Woche Reststrahlung erscheint mir irgendwie arg wenig.
InTime verdammt kurz, stimmt! OT jedoch eine verdammt lange Zeit!

Jetzt nur nochmal die eigentlich Initiale Frage....Kann man in Raserei jemanden diablerieren?
Darauf habe ich -für mich persönlich- noch keine Antwort! Bin unentschieden! Vom Bauchgefühl aber irgendwie weiter dafür auch Unfälle zuzulassen!
 
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