DSA & Myranor: kurze Fragen - kurze Antworten

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Ah, vor dem Problem standen wir auch schon mehrmals (ich erinnere mich gut an einen Löwen, der die Nacht in einem Brunnen verbringen musste)
Wir haben da ebenfalls nichts zu gefunden, ich tendiere aber inzwischen dazu, dass man das auch vorher beenden kann, wegen dem was Liturgien so überhaupt sind.
Falls da jemand doch ne Stelle weiß, wäre auch ich froh entsprechendes zu erfahren.
 
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Ich wirke diesen Zauber in den Kopf, gebe 9 ASP aus, er hat 4 Wunden im Kopf und ist tot.
Interessant... auf der einen Seite sich über die Regeln beschweren und auf der anderen sie falsch Benutzen...
Komische Kombination ;)

Auch wenn es unlogisch erscheint:
Mehr als 3 Wunde je Zone ist nicht (es gibt generell keine 4te Wundschwelle! Vgl. WdS 57) und in keiner Zone bedeutet die 3te Wunde den automatischen Tod. Selbst am Kopf nicht! (vgl. WdS 108)

Wenn man schon über die Regeln herzieht, denn auch richtig ;)

Was den Archofaxius angeht:
Zumindest in der 4.1er-Version setzten sowohl der Erz-Effekt, als auch der "enge Strahl", die Wundschwelle auf KO/2-2 und senken sie nicht jeweils um 2.
Das ganze ist also bereits durch den Wortlaut nicht Komulativ...

Hab' auch eine Frage:
Bei Lithurgien gibt es eine Wirkungsdauer, meißt abhängig von den LKP*.
Kann man eine eigene Lithurgie auch vorher beenden? Ich hab' nirgends eine Regel dafür gefunden.
Bei Zaubern gibt es die SF Zauberkontrolle. Bei Lithurgien kenne ich keine. Der einzige Hinweis, den ich gefunden habe, ist der, dass Lithurgien nach göttlicher Ordnung funktionieren, also eigentlich nicht dem Wirkenden weitere Probleme bereiten dürften.
Wie soll man so etwas handhaben?
Liturgien sind stark ritualisierte Einsatzmöglichkeiten der KE (sie entsprechend also in weiten Teilen der rituellen Magie). Und entsprechend gering sind die Möglichkeiten sie zu Beeinflussen.
Man kann im Vorfeld die Wirkungsdauer um eine Kategorie abstufen, aber abbrechen, wie man es mit Zaubern kann, kann man Liturgien nicht (geht bei Ritualen ja auch nicht).

Der Geweihte muss sich schon sehr genau überlegen ob, wann und welche Liturgie er Benutzt...
 
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Nagut, tot war übertrieben, aber ich meine ein Arm mit 4 Wunden ist ab, also kann man ihn zumindest auf die Art verstümmeln (und ich habe nicht wirklich genau gerechnet, da ich gerade meine Regelbücher nicht dahabe um darin nach genauen Wundregeln zu suchen). Es ging darum, dass eine Wundschwelle KO/2 -4 einfach zu extrem wäre.
Und ich weiß auch, dass nirgends steht, die beiden Wundschwellsenkungen wären kummulativ. Aber bei beiden Dingen ergibt sich, dass die Regeln vorsehen, Variante Erz sowie Variante Enger Strahl senken die Wundschwelle. Es ist nicht so weit hergeholt, sie würden sie kombiniert noch weiter heruntersenken.
Aber da hat der Meister ja schon seine Meinung kundgetan.


Zu den Lithurgien: das Problem mit der Tiergestalt hab' ich auch schon erlebt.
Der Punkt ist der, dass Karma eben nicht mit Magie gleichgesetzt wird, sondern eine ordnende Macht hat (steht unter den allgemeinen Dingen zu göttlicher Macht in DSA, weiß nicht mehr genau wo).
Daher ist die Frage, ob die Gottheit ihren Geweihten weiter in der Tierform läßt, auch wenn es einen peinlichen Eindruck auf diesen werfen würde. Vom Gefühl her sage ich da mal nein, aber hätte ja sein können, dass irgendjemand genau dazu etwas gelesen hätte. Ansonsten sollte es eine Sonderfertigkeit geben, dass man soetwas abbrechen kann wie bei Zaubern.
 
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Nagut, tot war übertrieben, aber ich meine ein Arm mit 4 Wunden ist ab
Es gibt keine Regeln für so etwas. Ergo:
NEIN der Arm ist nicht ab.
Das ist eine Hausregel, die man öfter mal trifft...
Aber die Regeln gehen nur bis zu 3ten Wunde. Und bedeutet Ausfall der Zone. Nicht Abtrennung.
Weiteren Wunden, existieren innerhalb einer Zone nicht.
(was natürlich nicht heißt, das man dennoch einen Instand-Kill hinlegen kann. Dazu muss man dann aber, die LeP mit einem Schlag auf 0 runter knüppeln... Möglich, wenn auch nicht ganz so einfach)

Aber bei beiden Dingen ergibt sich, dass die Regeln vorsehen, Variante Erz sowie Variante Enger Strahl senken die Wundschwelle.
Senken die Wundschwelle auf KO/2-2. Das ist eine sehr wichtige Feststellung...
Aber gut, das -4 nicht drin is, sind wir uns ja einig ;)

Der Punkt ist der, dass Karma eben nicht mit Magie gleichgesetzt wird, sondern eine ordnende Macht hat (steht unter den allgemeinen Dingen zu göttlicher Macht in DSA, weiß nicht mehr genau wo).
WdG, allgemeine Ausführungen zu Liturgien und/oder KE. (ich guck jetzt aber die genaue Seite nicht nach).

Daher ist die Frage, ob die Gottheit ihren Geweihten weiter in der Tierform läßt, auch wenn es einen peinlichen Eindruck auf diesen werfen würde. Vom Gefühl her sage ich da mal nein, aber hätte ja sein können, dass irgendjemand genau dazu etwas gelesen hätte.
Die Gottheit hat nichts zu Kamelen, was die Liturgien angeht.
Sie sind, mit einer Ausnahme (der sog. Primärliturgie), samt und sonders Menschenwerk. Der Gott, hat mit Liturgien und ihrer Wirkung nichts am Hut. Er hat ja nicht mal Einfluss darauf, wofür ein Geweihter seine KE ausgiebt.
Erst wenn der Geweihte zum Nachladen ankommt, dann den Moralischen heben (und auch strafen Austeilen).
Auch das steht in WdG :)

Ansonsten sollte es eine Sonderfertigkeit geben, dass man so etwas abbrechen kann wie bei Zaubern.
Sehe ich jetzt vom Hintergrund her Kritisch (denn das würde ja heißen, das es eine Art Verbindung zwischen Geweihten und Liturgie-Wirkung gibt... ganz analog zu den Zauber. Das ist dann doch "etwas" zu viel des "Paaralalogie"...).
Denkbar wäre es da mMn eher, das man das im Rahmen eines kleinen Mirkales macht... Zumindest für den Fall, das man selbst "Opfer" der Liturgie ist. Dann aber ganz ohne SF...
 
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Quasi eine Abschaltliturgie?
Nenn es lieber "Mirakel"...
Aber... jo.
Kostenpunkt 1 KE (da es ein aktiver Einsatz ist) und eine ganz normale Rit-Probe.
Und sie funktioniert nur bei Liturgie die man selbst auf sich gelegt hat (könnte sonst etwas seltsame Nebeneffekte im Hintergrund habe).
 
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Hi,

zum thema enger strahl und archofaxius, auch der ignifaxius und ich denke analog alle anderen varianten spielen ihre besonderheit im engen strahl nicht aus, der ignifaxius zerstoert nicht die ruestung, der orkanofaxius wirft nicht nieder usw.
Zumindest ich stell mir die gesenkte wundschwelle so vor, dass die brachiale gewalt des erz die knochen zermalmt, und deshalb schneller verwundet, nur gibt es die brachiale gewalt beim engen strahl nicht mehr

gruesse Tron
 
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auch der ignifaxius und ich denke analog alle anderen varianten spielen ihre besonderheit im engen strahl nicht aus,

Das halte ich tatsächlich für ein besseres Argument als den Wortlaut der Wundschwellenangabe. Allein darauf gestützt fände ich die Argumentation tatsächlich etwas schwach.
 
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Ausfall der Zone Kopf. Die Formulierung gefällt mir :)
Nennt sich "Bewusstlosigkeit" :)

Was den Faxius-Frage angeht...
Warum um alles in der Welt sollten die elementaren Sekundäreffekte bei einem enger Strahl nicht mehr gelten?
Da seh ich nun weder einen Regeltechnischen, noch logischen, Grund zu...
Der enge Strahl konzentriert die Angriffskraft doch nur auf einen kleineren Punkt, er ändert aber nichts am sonstigen Zauber.
Das der Archofaxius die Wundschwelle des engen Strahls nicht weiter ansengt, liegt wohl eher daran das "schärfer als sehr scharf" nicht geht. Oder "spitzer als sehr spitz".
 
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Hi,

Warum um alles in der Welt sollten die elementaren Sekundäreffekte bei einem enger Strahl nicht mehr gelten?
Da seh ich nun weder einen Regeltechnischen, noch logischen, Grund zu...

weil das zumindest beim Ignifaxius klar der Fall ist.
Normalerweise pro 10 TP -1 Ruestung, enger Strahl, keine Ruestungsverminderung, da loch zu klein. Warum sollen also bei den anderen Faxien die sekundaerwirkungen voll zum tragen kommen, wenn sie es beim Ignifaxius nicht tun?

Hab grade die einzelnen Elementarbeschreibungen nicht da, aber Luft blaest einen doch um, oder?
Stelle zumindest ich mir wie eine grosse Druckwelle vor. Im engen Strahl ist das eben keine grosse Druckwelle mehr, sondern ein gezielter duenner aber kraeftiger Luftdruck auf nen kleinen Raum, hat nicht mehr die stop-wirkung, tut dafuer mehr weh.
Wasser fuehrt doch zum ertrinken, da kommt beim normalen Faxius eben auch eine grosse Welle an die dich einhuellt, beim engen Strahl entspricht es dagegen eher den Schneidstrahlen wie man sie auch in der Industrie verwendet. (Bohren eben ein kleines Loch, wirken dafuer nicht ersaeufend)

gruesse Martin
 
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weil das zumindest beim Ignifaxius klar der Fall ist.
Normalerweise pro 10 TP -1 Ruestung, enger Strahl, keine Ruestungsverminderung,[...]
Öhm... nein?
Die Rüstungsminderung ist ein elementarer Nebeneffekt des elementes Feuer, und hat nichts mit dem Zauber zu tun.
Selbst murmelnd gilt diese Regelung auch für den engen Strahl.
Sowohl nach Regeln (wenn eine Variante nicht explizit etwas anderes sagt, gelten die Aussagen der Basis-Version weiterhin), als auch nach Logik.

Hab grade die einzelnen Elementarbeschreibungen nicht da, aber Luft blaest einen doch um, oder?
Wie Erz und Wasser auch, ja.
Aber wie Erz und Wasser auch, auch beim engen Strahl.

Ich könnte jetzt die BsP durchgehen... aber das wäre Unnötig.
Die Regeln sind eindeutig, was das angeht.
 
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Die Rüstungsminderung ist ein elementarer Nebeneffekt des elementes Feuer, und hat nichts mit dem Zauber zu tun.
Selbst murmelnd gilt diese Regelung auch für den engen Strahl.

Ähm nein
Liber Cantiones schrieb:
Es entsteht ein fingerdicker Flammenstrahl der keinen Rüstungsschaden anrichtet...
 
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Hum...
Den Punkt hab ich idT überlesen.
Okay, damit wir wiederufen was gesagt wurde und Tron hat zu 100% recht :D
(auch wenn ich den Punkt als HR weiterhin überlesen werde...)
 
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Hab' auch eine Frage:
Bei Lithurgien gibt es eine Wirkungsdauer, meißt abhängig von den LKP*.
Kann man eine eigene Lithurgie auch vorher beenden? Ich hab' nirgends eine Regel dafür gefunden.
Bei Zaubern gibt es die SF Zauberkontrolle. Bei Lithurgien kenne ich keine. Der einzige Hinweis, den ich gefunden habe, ist der, dass Lithurgien nach göttlicher Ordnung funktionieren, also eigentlich nicht dem Wirkenden weitere Probleme bereiten dürften.
Wie soll man soetwas handhaben?

Da Liturgien ja ordnend in das Weltgefüge eingreifen, würde ich sagen, sie dauern so lange, wie die ordnende Wirkung vom Gott (also dem SL :D) benötigt wird und können durchaus auch vor Ablauf der Wirkungsdauer enden.
Wunderwirken ist ja dann doch ein bißchen was anderes als (Karmal-) Zauberei und wenns dem Meister gerade in die Handlung passt, wieso nicht?
Gleiche Argumentation könnte natürlich auch bei längerer Wirkungsdauer funktionieren.
 
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Ein göttliches/meisterwillkürliches Eingreifen stellt inneraventurisch jedoch immer ein Wunder dar. Und die sollten ja eigentlich weniger werden.
 
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Gut, könnte man so sehen, ein Geweihter soll ja auch primär eigenverantwortlich mit seiner KE umgehen. Dann bestimmt der Geweihte eben, wie lange die ordnende Wirkung erforderlich ist.
Vorzeiitges beenden der Wirkungsdauer einer Liturgie würde ich zulassen, natürlich ohne irgendwelche KE-Einsparung.
 
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Dass es nach RAW nicht geht, ist ja schon gesagt worden. Ich würde zumindest die Entrückung nochmal geben, die schon beim Sprechen der Liturgie/des Mirakels angefallen ist. Das zeigt eben, dass Sowas Nebenwirkungen hat, wenn auch keine, die in diesem Zusammenhang "offiziell" (also laut Kirchendoktrin) als negativ gelten.
 
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