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Das Geheime Treffen in den Ruinen

Mitra

Titan
Teammitglied
Wenig Stunden vor Morgengrauen erreichte Buchet in Begleitung seines Ghuls Ignatius Falk den vereinbarten Treffpunkt. Der Monarch war offensichtlich etwas nervös, verabscheute er doch Unterredungen dieser Art.
Die Garou waren ein kompliziertes Volk und unberechenbar. Zu viel lag dem Prinzen an einer friedlich Koexistenz, als das er sich nicht Sorgen um den Ausgang der Besprechung gemacht hätte. Hoffentlich hatte nicht einer seiner Untertanen mit dem Feuer gespielt und die Wölfe gegen den Friedenspakt aufgebracht.
 
Schon sehr bald trat aus dem Schatten das Oberhaupt der hier ansässigen Garou heraus. Black Mind, der Prinz kannte ihn aber auch unter einem anderen Namen ... Michael Jones. Wenn der Vampir nicht wüsste, was er genau war ... dann wäre er sogar ein recht sympatischer Zeitgenosse. Außerdem standen noch zwei weitere Garou bei ihm ... alle in menschlicher Gestalt.

"Einen Guten Abend wünsche ich Monsieure Buchet ... ich möchte auch gleich zur Sache kommen." Er räusperte sich.

"Eine eurer Gangrels hat sich mit einer Garou aus meinem Rudel ... angefreundet. Sie heißt Meyye ... ich frage mich, wie das so weit kommen konnte ... aber, dieses Thema ist von unserer Seite abgehackt. Wir haben beide bereits einem für sie doch sehr unangenehmen Verhör unterzogen. Ein weiteres Problem ist, dass ein gewisser Lurker die Verwandlung der Garou miterlebt hat ... auch er weiß nun, dass wir hier sind. Meyye sagt, sie hätte ihn aber unter Kontrolle.

Aber das ganz neue Ereignis ... ihr Name ist Cat ... spioniert wirklich extrem unseren Spuren hinterher. Meyye sagt, sie hätte enormen Einfluss auf eure Gesellschaft. Ich will nicht, dass weitere Vampire unseren Spuren folgen ... das kann unangenehme Folgen mit sich führen. Für uns alle."

Out of Character
Ich bin dann erst am Sonntag wieder da. Sorry.
 

Mitra

Titan
Teammitglied
„ Allerdings mein Freund! Unangeneheme Folgen für uns alle! Wenn ich euch richtig verstehe, meint ihr gewisse Vorrechte gegenüber dem meinigen Volk zu besitzen? Was fällt euch ein mir zu drohen? “
Buchet dachte nicht daran sich von den Garou in die Ecke drängen zu lassen.
„ So wie ich das sehe sind einige eures Clans recht unvorsichtig geworden, wenn ich hören muß das sogar unbedeutetende Kainiten wie Meyye eure Spur aufzunehmen vermochten! Und nun beklagt ihr euch das mittlerweile auch einer meiner erfahrener Jäger auf euer sehr unvorsichtiges Verhalten gestossen ist? Was denkt ihr euch? Eure Spuren scheinen groß genug zu sein um sogar naive Sethkinder an euer Lager zu führen! “
Der Prinz konnte ein verächtliches Schmunzeln nur schwer unterdrücken.
„ Die Abmachung zwischen uns lautete das ich meine Kinder unter Kontrolle halte, wenn ihr eure im Geheimen agieren lasst. Vergesst nicht das dies hier meine Stadt ist und bleibt und ihr euch maximal als meine Gäste erachten dürft. “
Oliver Buchet trat entschlossen einen Schritt an die Garou heran.
„ Ich verstehe jedoch das wir alle genötigt scheinen zu handeln. Jeder auf seine Weise! Also werde ich Cat zurückpfeifen und Meyye ein wenig erschrecken damit eure Anwesenheit nicht schon morgen auf der Titelseite der Morgenpost verkündet wird. Im Gegenzug fordere ich euch auf eure Aktivitäten in Finstertal einzuschränken und euch nicht aufzuführen wie die Axt im Walde. Weiter möchte ich euch warnen! Finstertal wird niemals euer Spielplatz werden! Verhaltet euch wie es einem Gast angemessen ist und wir können hier weiterhin in Frieden nebeneinander existieren! “
 
Black Mind musste sehr an sich halten, um nun nicht die Beherrschung zu verlieren. Er wartete einige Augenblicke ab ... und beruhigte sich etwas. Schon alleine der Schritt, den der Prinzen auf ihn zugemacht hatte, war etwas, dass ihn fürchterlich gereitzt hatte.

"Ich habe mir nicht herausgenommen, irgendwelche Vorrechte gegenüber euch Vampiren zu besitzen. Ich habe lediglich gesagt, wer wohl alles von unserer Anwesenheit hier weiß, bzw. es es ahnt. Und glaubt mir, wenn ich richtig drohe, sieht das anders aus.

Wir haben hier etwas zu beschützen und deswegen werden wir hier auch bleiben. Dass wisst ihr. Ich sehe uns nicht als Gast ... sondern als Volk, dass neben eurem existiert. Natürlich ist das eure Stadt ... aber ein Ort hier gehört euch mit Sicherheit nicht.

Wie das mit Meyye und Tatjana zustande gekommen ist, tut nichts mehr zur Sache. Die beiden haben eine Art Gemeinschaft gebildet. Und ich denke , dass Meyye uns zumindest vor der Entdeckung der euren schützen wird. Ihr könnt sie natürlich erschrecken, wie ihr meint.

Ich beklage mich, weil CAT wühlt ... wir agieren im Geheimen ... aber man kann trotz allem auch die kleinsten Spuren erkennen. Nicht jeder von uns kann seine Aura tarnen und sie hat nun einmal jetzt eine von uns erkannt. Es sollte niemanden geben, der in unseren Aktivitäten herumwühlt ... Zumindest nicht von eurer Seite.

Wir haben hier in Finstertal nicht viele Aktivitäten, aber auch wir müssen von etwas leben. Ich will euch nur davon in Kenntnis setzen, dass eines meiner Rudel in seinem Pub einen keltischen Abend stattfinden lassen will ... Es wird keiner erkennen, dass es sich hierbei um Garou handelt.

Finstertal ist kein Spielplatz für uns ... wie gesagt, hier gibt es etwas, dass wir beschützen. Mehr nicht. Ich werde meiner Septe sagen, dass sie sich ruhig verhalten müssen. Mehr kann auch ich nicht tun. Und es liegt auch nicht in meiner Absicht, dass hier ein Krieg entsteht.

Ich denke, wir sind uns einig. Pfeift eure Gangrel zurück und wir halten die Füße still."

Das Septenoberhaupt hatte sich vollkommen unter Kontrolle. Für ihn war eigentlich alles gesagt ...
 

Mitra

Titan
Teammitglied
Buchet bleckte grinsend die Zähne!
„ Ihr traut mir trotz meines Alters viel Naivität zu, mein Freund! Ich war bereits Kainit als an eure Urahnen noch nichtmal gedacht wurde. Ihr sagt das es nichts zur Sache tut das Meyye sich mit einer der Euren zusammen getan hat. Ich sage dieses Problem geht zu euren Lasten! Wenn daraus grössere Probleme entstehen ist es an euch sie zu bereinigen. Um Cat werde ich mich kümmern, seid unbesorgt. Bevor wir aber nun wieder getrennte Wege gehen laßt euch noch soviel gesagt sein! Ihr seid geduldet in meinem Reich. Egal wie ihr euch selber seht, nur die Tatsache das es für euer Volk hier von mir respektierte Heiligtümer gibt und das ein Krieg zu viele Ressourcen verschlingen würde, halten mich davon ab euch zu beweisen das es kaum mehr als mich und ein paar Ahnen bräuchte um euch für alle Zeiten von der Erde zu vertilgen! “
Wie zum Beweis seiner Macht erstrahlte aus dem Prinzen eine Welle beruhigender und friedfertiger Gefühle die sich über die Garou legte. Der Monarch verbeugte sich respektvoll und ging ohne sich auch nur noch einmal umzudrehen davon.
 
Black Mind hielt sich zurück ... Er musste dringend mit einigen Leuten Rücksprache halten ... und in einem Punkt irrte sich der Prinz gewaltig ... es würde um einiges mehr benötigen, als nur ein paar seiner geschätzten Ahnen, um die Garou hier zu vernichten.

Insgeheim hoffte der Schattenlord, dass es niemals so weit kommen würde. Erst recht nach dieser Welle von Frieden, die er nun spürte. Er hasste diese Art von Machtkämpfen ... und nun war das Treffen vorbei ... Die Garou zogen sich zurück.
 
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