Star Trek [CBS, Netflix] Star Trek Discovery

Wulf

Ahn
Warum haben die vor Kirk schon Holografische Bildschirme ?! Es geht wieder zu Bildschirmen zurück.
Mir würde ja schon eine einfache Erklärung in der Serie genügen. Wie zB die Discovery ist der Prototyp voller neuer Technologien. Im Krieg mit den Klingonen wurde die entsprechende Werft samt Forschungsanlagen zerstört, dass die Förderation in den nächsten Jahrzehnten auf bewährte, ältere Technik zurückgreifen muss. Irgendwas, was den Zusammenhang mit der Optik der alten Enterprise herstellt.
 

Kowalski

Rollenspiel ist kulturelle Appropriation
Ja. Die Spannung der Geschichte war bestimmt auch der Grund, warum uns diese Erzählung erhalten geblieben ist. Ein Wunder, dass sie nicht von der Priesterschaft vernichtet wurde. Wobei Odysseus ein König ist und damit auch göttlicher Abstammung - wie das so ist:

Man hat halt nicht von Hinz und Kunz gesprochen.
Sondern über die Kardashians, die Kanzlerin, Trump und Gauland. Halt in deren Zeit.
Kann ich jetzt auch nicht soooooooo für kritikwürdig finden.

Eine Geschichte die auch damals schon eine Botschaft transportiert hat wird nicht dadurch besser das man sie als Abfolge von "So-und-so ward geboren, und starb nach 2 Jahren an einer doofen Krankheit."
"Dieser und jener kämpfte, zog sich eine Eiternde Wunde zu und starb jämmerlich"
Weder jetzt noch damals waren das interessante Geschichten.
"Adeligkeit" ist auch eher eine Eigenschaft die man erringen kann.
Und bei Jesus z.B. ist es ein Sohn eines Zimmermanns, ein Niemand. Erst seine Handlungen "adeln" ihn.
 

Kowalski

Rollenspiel ist kulturelle Appropriation
Suche mal unter "Die Physik von Star Trek". Da gibt es jede Menge Dokus und Bücher - auch von Physikern. Eines habe ich mal gelesen und es war sehr gut.
Glaube mir, man hat versucht sich an der Physik zu orientieren und aufgrund dieser Visionen zu entwickeln. Ungekehrt genauso. Teilweise wurden Physiker durch die Visionen zu Überlegungen erst angeregt.
Ist vielleicht bei den etwas verrückteren Folgen untergegangen. Heute spielt das nmM immer weniger eine Rolle. Wir leben seit den 80ern in einer Retrokomablase.


Zeige mir Erklärungen aus der SERIE.
Es ist mir schon klar das die Fans oder Wissenschaftler die ihre Metiers pushen wollen erklären wie das funktionieren könnte.

Star Trek ist nicht als "Technikpanoptikum" der Zukunft zu verstehen.
Die Technik ist nur Vehikel, nie Selbstzweck, deshalb, auch wenn ich das früher toll fand, ignorier ich das Technobabbel inzwischen.
Es ist einfach nicht real.

Will ich mich mit Technik an sich beschäftigen suche ich mir reale Probleme und reale Anwendungen. Oder etwas was sich Wissenschaftler und Ingenieure als machbar denken.
SciFi lese ich wesen der Geschichten, weniger wegen des Techno-Babbels.
Hard SciFi ist insofern anders als ich sie im Bereich Science als Realitätsnah ansehe.
 
Alle scheinen zuversichtlich, dass zumindest die Discovery nächsten Januar in die dritte Staffel fliegen wird:

https://www.kino.de/serie/star-trek...el-3-wann-ist-netflix-start-der-neuen-folgen/

Hommage auf den Fahrstuhlgag von "The Orville". Ganz klar ja. Ich hatte fest damit gerechnet, Tig Notaro als Komikerin häufiger zu Gesicht zu bekommen. Leider verlief sich die von ihr gespielte Figur nur zwei Mal in die aktuelle Staffel.
 
Zuletzt bearbeitet:

Samsonium

Steinreis
Nope, Discovery holt mich einfach nicht ab. The Orville dagegen hat gerade einen supercoolen Zweiteiler geliefert, der TNG oder DS9 wert gewesen wäre. Der Twist mit den Kaylons kam gut, ganz im Gegensatz zu der Sektion 31 Geschichte in Discovery.
Verdammt, ich hab mich mehr um den Haufen Schleim gesorgt, als der im Kurzschluss gegrillt wurde, als um die gesamte Crew der Discovery, die mir so unsympathisch und nervtötend rüberkommt, das sie mir am Arsch vorbei geht.
Jetzt hab ich richtig Angst, wie sie Captain Picard versauen werden und irgendeine Sek.31 Show ist mir so schnurz wie die dämlichen Shield-Agenten.
Alles, was Discovery m.M.n. noch tun kann, ist alles dermaßen in den Sand zu setzen, das man alles in einem großen Zeittornado negieren muß. Alles ! Den Sporenantrieb, den roten Engel, einfach jeden Blödsinn, den sie angestellt haben. Ob sie zuuufällig wiedermal früher auf etwas stoßen, wie die Wurmloch-Aliens von DS9, oder ob die Rotengelsache sich als ikonianisch entpuppt und man Gateways auch durch die Zeit nutzen kann oder ob man erneut mit suboptimal hoher Geschwindigkeit auf einen Stern zurast, irgendein Zeitradiergummi muß sich um den Mist kümmern.
Und DANN kann sich vielleicht endlich irgendwer darum kümmern, das Star Trek wieder dort weitermacht, wo es mit DS9 aufhörte, denn Voyager hatte ja nicht viel mit Föderationsgeschichte zutun.
Ergo, es bleibt dabei. Nieder mit Discovery, es lebe die Orville !

LG Sam
 
...oder jeder guckt einfach was er will (und da geht auch "beides gucken" oder "gar nichts gucken") und läßt den anderen ihren Spaß ?

Orville interessiert mich, habe ich aber noch nicht geguckt. Discovery läuft sich mMn langsam warm. Mich stört es zwar ein bißchen das man sehr offensichtlich in S3 versucht alles geradezubiegen was von den "Fans" moniert wurde, aber dennoch: So langsam wird da was draus.
 
Zuletzt bearbeitet:
Man darf nicht vergessen, wer bei Orville mitarbeitet - es sind ja teilweise sogar die Leute aus den alten Star Trek Serien, wie Jonathan Frazer zB. Selbst Seth MacFarlane hatte schon bei ST mitgewirkt.

Aber nö. Ich konnte bislang keine ST Serie bis zum Ende schauen. Fand die immer zu statisch und langweilig. 40er Jahre Kameraeinstellungen und Bühnenkostüme. Ohne die Jokes wäre Orville auch recht langweilig. Es nimmt sich halt nicht so ernst. Die Gags sind aber weiß Gott selten Schenkelklopfer, sondern auch echte Kalauer zum Fremdschämen.
 
Der große Unterschied zwischen dem alten ST und dem neuen liegt im "Abstand" zwischen Zuschauer und Figuren. Während Discovery wie in einer klassischen Oper die Tragik der Figuren in den Vordergrund stellt, betrachtet man die Szene in ST immer aus einer gewissen Distanz, mehr als fremdes Bild.

Dass es sowas wie einen "Sporenantrieb" oder den "Roten Engel" nicht geben wird, ist vielleicht auch dem Zeitalter der Fakenews geschuldet. Man nimmt sich extra Dinge vor, die so nicht eintreffen werden, um dem Zuschauer zum Denken anzuregen. ABER warum sollten solche überdimensionalen Abkürzungen nicht existieren? Wurde sowas nicht schon in der Stringtheorie aufgestellt? Ist es nicht Teil jeder Wurmlochtheorie? Das in dieser Dimension Lebewesen existieren und diese sich in ihrer Welt fortbewegen können, könnte man Lovecraft - einem Begründer des SciFi-Horrors - zuschreiben. Aber es gab da schon jemanden, der hatte einen ganzen Roman im 19. Jahrhundert darüber verfasst, nämlich Edwin Abbott Abbotts Flatland.

Ähnliches gilt für den "Roten Engel", der in einem Raumanzug durch die Raumzeit reist. Ich finde diesen erfrischend real gegenüber einem "Q" in der alten ST-Welt, der die Leute ins Zeitalter des Wilden Westens oder Roms versetzte ^^

Kurz ST old schnarch
Discovery fresh yeah
 

Ioelet

I am Iron Man!
Der Kritikpunkt an Discovery ist denke ich weniger fehlender Realismus, als mehr die Abweichung vom etablierten Kanon. In Discovery kommen Dinge vor, die in chronologisch später angesetzten Serien und Filmen nicht vorkamen.
Damit wird nachträglich am Setting der alten Filme rumgedoktort. Die ikonischen Frisuren und Bärte der Klingonen sind plötzlich nur noch eine Frage der Mode, Kirk und Picard nutzten anscheinend nur deshalb lieber Monitore als Hologramme zur Kommunikation, weil sie keine Lust auf Hologramme hatten und der Warp-Antrieb ist eigentlich bereits technologisch überholt.

Das was die Midi-Chlorianer für StarWars sind, ist die Discovery für Trekkies. Es ändert ansich nichts an den alten Filmen und Serien, lässt sie aber in einem anderen Licht erscheinen und widerspricht somit dem Verständnis, das die Trekkies vom Setting haben.

Mein Vorteil hierbei:
Ich bin kein Trekkie. Ich hab die Serien nahezu garnicht gesehen, sondern lediglich die Filme (und finde btw die Kirk-Filme deutlich besser als die Picard-Filme).
Als so unvorbelasteter Zuschauer verstehe ich zwar irgendwie schon den Rant der Trekkies, aber kann die Serie selbst sehr gut genießen.
Die Klingonen haben nen neuen Style? So what, das ist nicht deren erster Style-Wechsel in der Serien- und Filmgeschichte von Star Trek und jetzt sehen die wenigstens mal ein wenig außerirdisch aus und nicht wie Heavy-Metal-Fans mit schlechter Anti-Falten-Creme.

Den Plot um Spock hätte man gerne weglassen können und wirklich mitreißen tut mich Michael Burnham als Hauptfigur auch nicht, aber Saru, Lorca, Gerorgiou, Pike, Tyler, Stamets und Tily finde ich durchweg interessante und coole Charaktere.
 

Kowalski

Rollenspiel ist kulturelle Appropriation
Die ikonischen Frisuren und Bärte der Klingonen sind plötzlich nur noch eine Frage der Mode,
Du meinst wie Wikinger Helme?

Kirk und Picard nutzten anscheinend nur deshalb lieber Monitore als Hologramme zur Kommunikation, weil sie keine Lust auf Hologramme hatten
Naja, wollen wir WIRKLICH die Blinklichter der Originalserie?
Das die Serie einfach etwas weiter in die Zukunft geht als wir heute schon sind sollte nicht als Mangel verstanden werden.
Und warum die Enterprise keine Hologramme hat wurde gerade erklärt in S02, E01 (? oder welche Folge war das)

und der Warp-Antrieb ist eigentlich bereits technologisch überholt.
Vielleicht ist es eine Art Umweltproblem und die Föderation nutzt den aus ethischen Gründen nicht?
Natürlich ganz anders als in Per Anhalter durch die Galaxis.
Da haben Hyperraumstraßen vorrang.

Das was die Midi-Chlorianer für StarWars sind, ist die Discovery für Trekkies
Du meinst den Sporen-Antrieb?
Ohne Sporenantrieb wäre Disco eher normal.

Es ändert ansich nichts an den alten Filmen und Serien, lässt sie aber in einem anderen Licht erscheinen und widerspricht somit dem Verständnis, das die Trekkies vom Setting haben.
Es gibt nicht DIE Trekkies.
Ich verstehe mich als undogmatischer Trekkie und konnte bisher mit allen Serien was anfangen.
Und konnte bisher an allen auch was aussetzen.
Aber das Positive überwiegt

jetzt sehen die wenigstens mal ein wenig außerirdisch aus und nicht wie Heavy-Metal-Fans mit schlechter Anti-Falten-Creme.
Word, @Ioelet word!

Auch wenn das ein wenig dem Aussähen humanoider Spezies durch eine Vorgängerrasse widerspricht.
Trotzdem scheint eine Fortpflanzung Mensch zu Klingone möglich zu sein.
 

Chrisael

Gott
Das mit den Hologrammen sehe ich ganz locker, das ist mehr unserer modernen Welt geschuldet und der Vorstellung wie die Zukunft auszusehen hat. Der Sporenantrieb ist da eher das Problem, bin gespannt wie der wieder verschwinden wird.
 

Ioelet

I am Iron Man!
Das mit den Hologrammen sehe ich ganz locker, das ist mehr unserer modernen Welt geschuldet und der Vorstellung wie die Zukunft auszusehen hat. Der Sporenantrieb ist da eher das Problem, bin gespannt wie der wieder verschwinden wird.
Warum der nicht in Serie geht, ist doch bereits begründet - mehrfach sogar.
 

Samsonium

Steinreis
Wisst ihr, ich denke, das größte Problem mit Discovery ist letztlich, das CBS es hinter eine verfluchte Paywall gepackt hat und DAS ist die Serie nun wirklich nicht wert. Alle anderen Star Trek Serien hat man umsont bekommen, wenn man von der Belästigung durch Werbung absieht.
Und plötzlich soll man sich das mieten ?
Da erwartet man natürlich Wunder, die nie kommen werden. Jedenfalls nicht für die breite Masse. Nichtmal für die Fans.

Ein wenig erinnert mich das an die momentanen Computerspieleprobleme, wo viele für die früher gewöhnlichsten Sachen mit Echtgeld zahlen soll.
Wie Drogendealer halt. Erst billig das unverschnittene Zeug verteilen und wenn die Leute drauf sind, teuer den Verschnitt verkaufen und Kohle machen.

Aber zurück zum Thema.
Discovery hat auch noch ein anderes Problem. Nicht nur gibt es die Orville, welche sich der Sache direkt annimmt, sondern auch andere gute SF-Serien, wie z.B. The Expanse, welche ich garnicht genug anpreisen kann.
Und mit wem kann die Discovery fliegen ? Irgendwie scheint es, das sie das Flaggschiff der, was erfolgreiche Serien angeht, mageren CBS-Flotte werden sollte und sich in dieser Rolle nicht gut macht.

Das wars auch schon fast wieder von mir. Selbstredend will ich hier keinen überzeugen oder bekehren. Das ist natürlich alles Geschmackssache und meiner schwimmt jetzt eben auch in diesem Texteintopf, gelle. Haut rinn, Kollejen. ;)

LG Sam
 

Chrisael

Gott
Warum der nicht in Serie geht, ist doch bereits begründet - mehrfach sogar.

Dieser Antrieb ist einfach ultimativ. Ich kann mir nicht vorstellen das man den ganz aufgeben wollen würde. Selbst wenn man den nicht fürs konventionelle Reisen benutzen würde, wegen der Nachteile, würde man sich sowas doch immer als Notfallantrieb behalten wollen.
 

Teylen

Kainit
Wegen der ganzen Technik-Sache denke ich mir auch so, es hat die ja keiner gezwungen die Serie zwischen ENT und TOS zu setzen.
Wenn sie Lensflare und Super-Tech haben wollen, weshalb packen sie es nicht einfach nach TNG oder nach DS9?

Da hätten sie auch kein Problem fremdartig aussehende Aliens einzuführen, wo man sich nicht fragen muss, wie sich die Klingonen dann wieder zurück gemorpht oder wo die ganzen Kelpies hin sind.

Man hätte auch kein Problem damit, das man mit TNG+ iPhone Ästhethik vor Kirks-Zeiten rumhampelt.
Wobei ich nicht überzeugt bin, dass man mit der aktuellen Film-Technologie kein überzeugendes Vor-Kirk Set oder immerhin eins "nicht besser als TNG"-Set hinbekommt. Schaffen schließlich sowohl die Orville (sogar ohne Transporter sondern mit Shuttles) als auch The Expanse
Ich mein, sowas wie die Einführung der Button-Handies tut doch eigentlich wirklich nicht not?
 
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