Star Trek [CBS, Netflix] Star Trek Discovery

Samsonium

Steinreis
@Teylen
A
'verfickt nochmal'MEN !
Genau !
Ich sehe hier nur bescheuerte Studiopolitik. Wie bei Stargate. Einfach mal die gesamte Vergangenheit löschen. Hat bei Star Wars doch auch prima geklappt und alle habens geliebt, gelle.
Warum jemand glaub, das er etwas gutes tut, wenn er auf das scheißt, was Leute Jahrzehnte lang schätzen und lieben gelernt haben, ist mir ein Rätsel.

LG Sam
 
Naja, anhand der Statistiken und Zuschauerbefragungen.

  • Würden Sie gerne eine neue Star Trek Serie sehen wollen? Ja
  • In welcher Zeit sollte sie angesiedelt werden?
  • Soll die Technologie modern und neu oder eher "bekannt" sein?
  • Sollen bekannte Charaktere vorkommen?
Oder:
Enterprise hatte gute Zuschauerzahlen. Es spielte jedoch in der Vergangenheit und war dementsprechend "eingeschränkt". Der Zuschauer war dann doch gelangweilt, alte Technik in neuem Gewand zu entdecken. Das ganze Produktionskonzept war einfach veraltet.
 

Kowalski

Rollenspiel ist kulturelle Appropriation
Umm, an der Technik kann es nicht liegen wenn eine Geschichte unspannend oder verwirrend ist.

Man kann sich bei einer Serie mit bekannter Zeitlinie an Sachen anlehnen ohne vollends, eher un-inspiriert, an der Vorlage zu kleben (Negativbeispiel Solo).
Geht man in die Zukunft muss man sich neue Sachen ausdenken die eine logische Fortentwicklung des Vergangenen sind, das ist, wenn der Kanon zwickt, gar nicht so einfach und kann seltsam werden wenn bestimmte Seasons schon bombastisch endeten.

Das Interesse an Geschichten wecken die Figuren und Charaktere, sprich die MENSCHEN im Stück.
Alles andere ist nur schmückendes Beiwerk.
Deswegen funktionieren auch Holodeck Folgen toll.
Deswegen ist ein Ansiedeln in der kanonischen Vergangenheit normalerweise kein Fehler (außer man verkackt es weil man die falschen Nuancen setzt, hier ist Discovery ein Beispiel wie man es NICHT machen sollte)

Es wäre möglich gewesen die "menschlich aussehenden" Klingonen aus ST:TOS näher zu beleuchten.
Es waren vor allem nicht einzelne, sondern viele.
Man hätte die Politik der Neutralen Zone erklären können und wieso es da einen Überfluss an Mensch-Klingone Hybriden gibt die dann an Bord der dort in der Nähe stationierten D7 und D6 Kreuzer Dienst tun.
Oder man hätte den Sporenatrieb NACH der TOS Zeit ansiedeln können. Bis Picard ist ja genug Zeit.

In der Nachbetrachtung ärgert Season 1 ziemlich im Bezug auf den Kanon, auch wenn ich die Geschichten an sich interessant finde
 
Ich betrachte Discovery mehr als eine "Neuverfilmung" und habe überhaupt kein Problem damit, dass sich der Kanon (Was für ein Kanon???) beugen muss, geht es doch nur um technische Details.

Ich denke es ist durchaus auch ein witziges Experiment, sich zu überlegen, warum eine Kultur einen Rückentwicklung durchmachen könnte, steht die Menschheit doch augenscheinlich auch durch die Energie- und Umweltkrise vor so einem möglichen "Engpass".

VR-Brillen gibt es eine ganze Weile schon, 3D-Fernsehen, konnte sich beides nicht durchsetzen, usw.
 

Kowalski

Rollenspiel ist kulturelle Appropriation
VR-Brillen gibt es eine ganze Weile schon, 3D-Fernsehen, konnte sich beides nicht durchsetzen, usw.

VR kommt, aber ohne Hype.
Man schau sich nur Pokemon Go! an, das hast Du z.B. AR eingebaut.
Bei VR fehlt leider noch das Bewegungselement. Wenn die ersten Workout Maschinen mit VR/AR erscheinen wird sich das ändern. Und wenn die Erkenntnis blüht das Zivilisationskrankheiten oft einfach ein Mangel an Bewegung auslöst.

3D Fernsehen ist aufwendig, erzeugt ggf. Schwindelgefühle. Wenn es unauffällig ist und nicht stört kommt es wieder. Zumindest da wo es Sinn macht.
Und die Leute zahlen für ein Feature das sie selten nutzen nicht 2-3 Euro Extra bei Filmen.
Da Du die fast doppelte Datenmenge hast für 3D ist das ein großer Aufwand für geringen Nutzen.

Was den Kanon angeht ist der mir oft auch egal, aber man kann neues machen ohne so stark gegen den Kanon zu verstoßen.
Manchmal hatte ich das Gefühl die machen Sachen in der ersten Season nicht weil es Sinn macht sondern weil sie es selber "cool" finden und sie es "können".
Und eben nicht weil es sich, mit eigenem Flair, gut einfügt.
 
Aber nur ein "Klappfunkgerät" weil das erste so war und wir mittlerweile selber nicht mal welche nutzen, das kleinste Handy nur wegen der Bedienoberfläche noch Handformat hat.

Genauso ist es lediglich eine Designfrage, wie die Phaser aussehen. Es gab auch in TOS schon kleinere Varianten - soweit ich mich erinnere.

Das Kernthema von Star Trek ist für mich die friedliche Erforschung und Besiedlung des Weltraumes mit allem was an gesellschaftlichen und sicherlich auch technischen Strukturwandel notwendig ist. Trotzdem muss es natürlich auch einem Publikum schmackhaft gemacht werden, dass sich in einem Vorstadium befindet. Das ist die Schwierigkeit mit der ST zu kämpfen hatte und hat.
 

Teylen

Kainit
Das mit dem neuen Kanon würde besser funktionieren, wenn sie nicht den bestehenden mit der Subtilität eines Holzhammer massiv und ausdauernd anrammeln (dry humpen) würden. Wenn es ein Reset-Button sein soll, dann bitte doch dazu stehen.

Zumal bei Dingen wie den Kommunikatoren.
Einerseits gab es zum Zeitpunkt von TOS noch keine Handies. Andererseits hat selbst mein S7 einen Schutz-Packen (in zweifarbig) drum rum, den ich aufschlagen muss, damit ich ran komm. So aus ästhetischen Gründen und für den Schutz des Display. Spricht da nix gegen, das die Kommunikatoren so ähnlich sind. Und vielleicht noch mehr können.
 
So, Staffel beendet. Hat mir insgesamt sehr viel Spaß gemacht. Gute 4 von 5 Warpkerne dafür.

Mein Hintergrund: Kirk & Co. habe ich als Kind gesehen. Die waren (als Kind) cool. So richtig warm geworden bin ich aber erst mit "Next Generation" und Picard ist mein Lieblingscaptain und mMn ein besseres Vorbild für Star-Trek Captains als Kirk. Abgesehen davon habe ich DS9 komplett gesehen und Einzelfolgen von Voyager und Enterprise.

Das wird Vollzeit-Trekkies jetzt aufregen, aber von all diesen Serien ist Discovery diejenige die ich am ehesten nochmal sehen würde. In all den anderen Star Trek Serien sind einfach zuviele Folgen dabei die ich für Totalausfälle halte. Folgen durch die man sich entweder durchquält (oder sie gleich komplett überspringt oder zumindest öfters vorspult). Derartige Totalausfälle gab es bei Discovery (zumindest für mich) nicht. Und der D-Pike ist ein toller charismatischer Captain von dem ich gerne mehr gesehen hätte.

Die Klingonen und die Kelpies wissen also vom Kampf und wo der stattfindet. Spocks Eltern waren auch da. Es gibt also absolut keinen Grund warum nicht auch mehr Föderations-Schiffe den Weg zum Kampf hätten finden können.
Diese "Blastdoors" sind ja super. Können einem Torpedo so gut standhalten das man einfach locker auf der anderen Seite stehen kann wenn so ein Ding hochgeht. Vielleicht sollte man den Rumpf aus diesem Material bauen ?

Problem: Da ist ein Torpedo das bald hochgeht und wir haben nur 15 Minuten. Mögliche Lösungen:
A - Wir entschärfen das Torpedo was sehr schwierig ist.
B - Wir improvisieren etwas was den manuellen Schalter auf der Innenseite des Raumes bedient. Z.B. indem wir ein Gewicht dranhängen oder ihn mit einem Seil oder einem Haken betätigen ?
C - Wir betätigen den Schalter von innen und beamen uns dann aus dem Raum. Da das innerhalb des Schiffes ist müßten dafür auch nicht die Schilde gesenkt werden.
oder D - Wir betätigen den Schalter von innen und gehen dabei sinnlos drauf.
Hmm... welche Lösung nehmen wir jetzt ? A ist cool weil es die "Technobabble" Lösung ist und wenn das Fehlschlägt können wir immer noch D nehmen. Warte, was ist mit B ? Neee... das ist zu Lowtech. Okay, und C ? Nah, das muß tragischer sein. Und das Publikum hat inzwischen dran gewöhnt das Beamen wirklich nur dann geht wenn es völlig unkritisch ist. Seufz.
 
Ich bin völlig alle. Wieviel Spannung und Unterhaltung noch? Bildkomposition, Musik, Choreographie, Bühne, Kostüme, Dialoge, Plotline, Wendungen - alles überlegt gesetzt. Ein reißender Strom an Sinneseindrücken.
 
D

Deleted member 5961

Guest
Die Klingonen und die Kelpies wissen also vom Kampf und wo der stattfindet. Spocks Eltern waren auch da. Es gibt also absolut keinen Grund warum nicht auch mehr Föderations-Schiffe den Weg zum Kampf hätten finden können.
Diese "Blastdoors" sind ja super. Können einem Torpedo so gut standhalten das man einfach locker auf der anderen Seite stehen kann wenn so ein Ding hochgeht. Vielleicht sollte man den Rumpf aus diesem Material bauen ?

Problem: Da ist ein Torpedo das bald hochgeht und wir haben nur 15 Minuten. Mögliche Lösungen:
A - Wir entschärfen das Torpedo was sehr schwierig ist.
B - Wir improvisieren etwas was den manuellen Schalter auf der Innenseite des Raumes bedient. Z.B. indem wir ein Gewicht dranhängen oder ihn mit einem Seil oder einem Haken betätigen ?
C - Wir betätigen den Schalter von innen und beamen uns dann aus dem Raum. Da das innerhalb des Schiffes ist müßten dafür auch nicht die Schilde gesenkt werden.
oder D - Wir betätigen den Schalter von innen und gehen dabei sinnlos drauf.
Hmm... welche Lösung nehmen wir jetzt ? A ist cool weil es die "Technobabble" Lösung ist und wenn das Fehlschlägt können wir immer noch D nehmen. Warte, was ist mit B ? Neee... das ist zu Lowtech. Okay, und C ? Nah, das muß tragischer sein. Und das Publikum hat inzwischen dran gewöhnt das Beamen wirklich nur dann geht wenn es völlig unkritisch ist. Seufz.

Ich fand Pike sehr gut und auch Spock hat mir sehr gut gefallen. Die Brückenbesatzung der Discovery hat nen bisschen mehr Farbe bekommen aber nicht genug, leider.

Zu deinm Spoiler, die hatten noch die "Droiden" die das Schiff glaube ich repariert haben, erinnerte mich nen weng an Episode 1 von SW aber egal, die hätte man auch dazu benutzen können.
Und Blastdoors for the Win.
 

Rinas

Wizard
Ich weiss nicht wieso, aber das ganze "wir verschwinden in eine andere Zeitlinie wo alles kaputt ist" lässt mich extrem kalt und lässt mich die serie als "Beliebig" wahrnehmen. Nichts hat konsistenz. Alles ist austauschbar. Alles kann zu jederzeit passieren. Fuck the plot.
 

hchkrebs

Adren
Die zweite Staffel war von Plot her totaler Schwachsinn und nach der ersten sehr coolen Staffel, die mMn nur wenig an 'Prequel-Problemen' hing war das schade. Auf der anderen Seite finde ich es verdient, dass es für Pike, Spock und Number One eine eigene Serie gibt. Klar, die 'Stakes' sind nicht so hoch, wenn man weiß, dass alle eine weitgehend etablierte Geschichte im Kanon haben.

Aber für Discovery finde ich den Move in die Zukunft auch okay. Ich hab keine Ahnung, warum man eine 900 Jahre in die Zukunft Story braucht, die dann kanonisch ist, aber naja. Was Fans eigentlich wollten, war eine Fortsetzung nach Voyager, in dem Setting das man kannte. Und das hat uns mit einigen Jahren Versatz ja Star Trek: Picard gegeben.

In sofern bin ich verhalten optimistisch, dass sich in Staffel 3 eine neue und interessante Geschichte entwickelt - die dann halt nicht mehr von 'Prequel-Zwängen' gefangen ist und gut. Denn ich denke die Macher hatten sich da in der Konzeption in ein Hirngespinst verrannt, in dem es ihnen wichtig war zwischen Star Trek und Star Trek: Enterprise zu sein, zeitlich, um eben Charaktere wie Mudd, Paralelluniversum und Sarek als Fan-Service einbringen zu können und dann irgendwie rechtfertigen mussten, dass die Ereignisse um die Discovery den Kanon von all den Serien danach nicht beeinflussen.... Jetzt, in der Zukunft, können sie sich austoben...
 
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