[27.04.2008] Das große Gespräch (Primogentreffen)

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Enio war überrascht in mehrelei Hinsicht. Zum einen hatte es überhaupt jemand bemerkt, daß er einen Blick auf sein Handy geworfen hatte und zum einen regte sich niemand darüber auf. Auch gut! Enio kommentierte Noirs Aufforderung nur mit einem gelassene Nicken und hoffte, daß Meyye nicht nur deswegen angerufen hatte weil sie ihn anschnauzen wollte und tatsächlich etwas wichtiges zu sagen hatte.

Der Anruf war schon weg... aber es war ein leichtes einfach die Rückruffunktion zu betätigen. Nur kurz nachdem Der Anruf bei dem Brujah fehlgeschlagen war klingelte es bei Meyye selbst.
 
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Erst will er nicht, dann will er doch... kann sich dieser Brujah vielleicht mal entscheiden? Jedenfalls geht Meyye nach wenigen Sekunden des vibrierenden Geräts ran. Und ihr Anliegen ist auch kurz und knapp erklärt: "Hey. Wir müssen reden. Die Wölfe brauchen auf's Maul. Wann und wo?"
 
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Überraschung? Teilweise ja... teilweise nein. Enio hätte einerseits nicht vermutet, daß die Gangrel sich so schnell oder überhaupt melden würde aber andererseits hatte er ihr angeboten sich bei ihm zu melden und das hat er nicht ohne Grund getan. Meyye müßte prinzipiell ein Motiv haben den Wölfen dieser Stadt den Krieg zu erklären. Sie waren dafür verantwortlich, daß alle oder zumindest ein Teil ihre Freunde , die sie unter den Garou dieser Stadt hatte vernichtet worden waren. Also warum sollte die Gangrel dann nicht mit ihren untoten Verwandten in dieser Sache zusammenarbeiten? Es war einfach naheliegend.

Enios Antwort war ebenfalls kurz und knapp. "Direkt nach der Primogensitzung... in ca. einer Stunde. Wir treffen uns in dem kleinen Park... ich schätze du weißt schon wo. Bis nachher!" Der Brujah hatte keine Ahnung ob Meyye die Bedeutung des Treffpunktes erkennen würde. Er gab ihr die Möglichkeit sich in neutralem Gebiet mit ihm zu treffen. Irgendwie war es ihm falsch vorgekommen das Hammer als Treffpunkt vorzuschlagen. Auserdem war der Park auf der Wiesen der Ort an dem sich Enio und Meyye zum ersten mal begenet waren. Die Gangrel würde ganz sicher wissen an welchem Ort genau der Italiener sie treffen wollte.

Nachdem er aufgelegt hatte wandte er sich an Noir. "Soll mich doch der Teufel holen. Das war gerade Meyye. Ich habe ihr erst gestern angeboten sich an mich zu wenden, wenn sie die Schnauze voll von pelzigem Viechzeugs hat und den Garou, die ihre Freunde umgebracht haben den Krieg erklärt. Sieht so aus als hätte sie sich entschieden nicht mehr länger einen auf Werwolffreund zu machen... zumindest was die aktuellen Wandler angeht. Ich werde mich nachher mit ihr treffen und dann mehr wissen. Versteht sich von selbst, daß wir ihr natürlich erst mal nur bedingt trauen und ihr keine Informationen zukommen lassen, die wichtig wären und sich fatal auswirken würde, wenn man sie verrät." Es war natürlich klar das Enio vor allem die ganze Aktion in der morgigen Nacht meinte. Ob Meyye von Nutzen war und tatsächlich für diese Sache auf ihrer Seite stehen wollte mußte sich herausstellen.
 
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Roxana hob die Augenbraue. Wenn Meyye sich wirklich entscheiden würden ihnen zu helfen, könnte das ein großer Vorteil sein, sie kannte dann Eigenheiten, die keiner von ihnen kannte.

"Vielleicht kann auch bei ihr jemand feststellen, ob sie es ernst meint, wenn keiner weiß, ob man ihr trauen kann", schlug sie einfach mal vor, auch wenn sie bestensfalls bestimmt gleich wieder ignoriert würde oder schlimmstenfalls angegriffen würde, dass sie als böse Zigeunerin Meyye etwas wollte.

"Weiß eigentlich jemand, wie man einen Caern entweiht, so dass es wie eine natürliche Ursache aussieht, dann würden sie vielleicht einfach so abziehen, weil die Stadt uninteressnt für die Garou wird?"
 
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Wie hieß es doch gleich?
Wenn man nur dringend genug wollte das etwas geschah, dann trat es auch ein!
Doch eines nach dem anderen.

"Senor Pareto, ich würde der kleinen Gangrel nicht über den Weg trauen, wenn es hart auf hart geht kann es sehr gut sein, dass sie vorzeitig die Seiten wechselt. Vielleicht arbeitet sie sogar jetzt schon als Spitzel für die Gegenseite? Wundern würde es mich nicht im geringsten!
Ich würde es trotzdem, oder besser grade deswegen begrüßen, wenn Meyye ebenfalls während des gesamten Verhörs anwesend ist. Abgesehen davon, dass wir auf die Art etwas mehr über die Ernsthaftigkeit ihrer angeblichen Meinugsänderung erfahren, so sorgt sie doch wenigstens mit Sicherheit dafür, dass vorerst niemand der Garou ein Haar krümmt."

Eine seltsame aber doch brauchbare Entwicklung.
Wieder ein Schachzug der ihr nur gelungen war, weil sie es sich gestattete auf ihre Intuition zu hören.
Buchet hätte einen Anruf während einer Primogensitzung niemals geduldet.
So wenig wie Johardo wenn sie seinen Gesichtsausdruck richtig zu deuteten verstand.

"Im Falle Meyyes dürfte die Betrachtung ihrer wahren Gefühle durchaus von Nutzen sein, ich warne jedoch vor übetriebenem Mißtrauen. Das Letzte was uns in der gegenwärtigen Situation passieren darf, sind interne Streitereien die sich auf falsche Deutungen schwer zu bestimmender Aurafarben fußen, oder zu politischen Winkelzügen herangezogen werden!"

Hatte Noir grade öffentlich die Fähigkeiten der Ravnos angezweifelt?
Nein, natürlich nicht...!? Auralesen war ein verflucht kompliziertes Geschäft.
Sie wandte sich Bevage zu.

"Einer der Gründe warum mein Verlobter heute Nacht nicht anwesend sein kann ist, dass er momentan ähnlich Ihres Vorschlages handelt. Die Hinrichtung des Ghlus Dr. Schlesinger wird derzeit als Aufhänger genutzt, an strategisch wichtigen Orten Sicherheitspersonal zu plazieren. Desweiteren werden Mutmaßungen verbreitet, die einige der Bewohner südlich der Stadtgrenzen offen des geplanten Terrorismus bezichtigen.
Sobald wir wissen welchem Klientel, bzw. welchem Menschenschlag die neuen Garou angehören, werden wir verstärkte ordnungsbehördliche Überwachungen so ausrichten, dass sie entsprechend eben gegen diese Leute vorgehen. In gleichem Maße werden wir Gesundheitsamt, Bauaufsicht, Ordnungsamt, die untere Landschaftsbehörde und meinetwegen sogar den Gemeinepfarrer aufstacheln, dass sie den Wölfe das Leben zur Hölle machen. Dies mag nur eine kleiner Schritt sein, aber er dürfte Ressourcen binden und in gleicherweise das Leben der Menschen nur so gering wir nur irgendmöglich gefährden!"

Noir sah in die Runde.

"Weitere Ideen?"
 
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Bevage gab den Blick zurück und nickte, während ein freundliches Lächeln seine Lippen umspielten.
Furchtbar wie hier über den Clan des Tieres geredet wird. Ich werde mich Meyye wohl annehmen müssen.
Er stand auf um das Wort zu erhalten und begann dann zu sprechen, während er in die Runde blickte:
"Keine Sorge, ich werde mich um Meyye kümmern. Sie ist mir bekannt, aus Zeiten in denen sie noch nicht in Finstertal war. Auch ihren Erzeuger kenne ich."

Das dürfte reichen um den Anwesenden klar zu machen, dass er durchaus wusste mit wem er es zu tun hatte und vielleicht überzeugte es auch, ihm in dieser Sache zu vertrauen, oder sie zumindest ihm zu überlassen.
Allerdings war damit aber auch seine Glaubwürdigkeit dahin, er wusste ja nicht, wie sehr Meyye mit den Werwölfen kooperierte. Andererseits, hatte er nicht schon mit Vorschlägen und Ideen bewiesen, dass er durchaus daran interessiert war, die Werkreaturen zu vernichten? Er würde dies auf jeden Fall noch einmal untermauern.

"Mein Vorschlag, die Geissel zu nutzen um eine Werkreatur einzeln in die Stadt zu locken. Da diese Kreaturen wohl einen ausgeprägten Mutterinstinkt besitzen, dürfte es ein einfaches sein, die Mutter der Geißel heraus zu locken."
Er wartete kurz ab, dann ergriff er erneut das Wort.
"Erst müsste man mehr über die Angewohnheiten der Mutter herausfinden. Wenn es eine Möglichkeit gibt, sie alleine anzutreffen, sollte man einen ersetzbaren Blutsklaven dort hin schicken. Wenn der Ghul von der Mutter entdeckt wird, wird er um sein Leben zu retten, verraten, wo sich die Geissel gerade aufhält. Außerdem wird er äußerst detailliert darstellen, dass die Geissel gerade gefoltert wird und kurz vor dem Tode steht."

Erneut eine Pause. Bevage blickte in die Runde.
"Diese Informationen sind natürlich falsch, aber sie dürften ausreichen um die Mutter kopflos in die Falle rennen zu lassen. Und da die Situation akkut ist, wird sie keine Hilfe holen können. Zusätzlich könnte man das Lager der Werkreaturen angreifen, um mehr Verwirrung zu schaffen."
Immer noch lächelte er freundlich, daher wirkte das Gesagte wie etwas ganz gewöhnliches und nicht wie ein Plan, in dem mehrere Personen sterben sollten.
"Natürlich muss diese Aktion ausreichend geplant werden und bedarf einiger Vorbereitungen."

Bevage setzte sich wieder und erwartete Reaktionen. War er eigentlich der einzige, der wirklich Vorschläge unterbreitete?
 
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"Herr Pareto, wann haben sie vor, gegen die Werwölfe vorzugehen? Der Anschlag auf die Kneipe wird doch sicherlich vor der Befragung der Geisel stattfinden."

Obwohl Alexander Enio normalerweise duzte, so waren sie hier doch nicht im Hammer oder sonst wo unter sich. Also beließ er es bei einem förmlichen Sie.

Dann meldete sich der neue Gangrel zu Wort und Alexander hörte aufmerksam zu. Beinahe schien es, als wenn Belvage Ahnung von der Vorgehensweise der Werwölfe zu haben schien, jedoch hatte Alexander so seine Zweifel daran, dass das alles so eintreffen würde.

"Woher nehmen sie die Gewissheit, dass der Mutterinstinkt der Wölfe größer ist, als ihr Rudelverhalten, Herr Belvage? Falls ihre Annahme nicht richtig sein sollte und das Muttertier nicht blindlinks in unsere Falle laufen sollte, sondern zuallererst ihr Alphatier informieren sollte, dann haben wir genau den Fall, den wir zu vermeiden versuchen. Sie würden mit geballter Macht auftreten und dann ständen unsere Chancen schlechter als schlecht. In einem offenen Kampf können wir uns nicht behaupten."
 
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Bevage wand sich zu Alexander, der seinen Vorschlag kritisierte. Zu recht.
"Ihr Einwand ist berechtigt. Aber haben sie schon mal einem wilden Tier ein Junges weggenommen?"
Sicherlich nicht. Und Bevage war ein Ahn vom Clan des Tieres. Mehr musste wohl nicht gesagt werden. Man malte sich das Bild aus, dass jemand eine junges Tier aus dem Nest eines Muttertieres entfernte und konnte die geifernde Wut der Mutter förmlich spüren.
"Natürlich muss die Situation gut geplant werden und es muss garantiert sein, dass die Mutter alleine anzutreffen ist und der Überbringer der Botschaft eindeutig skizieren kann, dass die Situation akkut ist. Dieser muss natürlich entbehrlich sein, da er wahrscheinlich der Wut der Werkreatur zum Opfer fallen wird."

Bevage machte eine kurze Pause.
"Sollte wider erwarten etwas schief gehen, ist dies nicht all zu schlimm, da die Falle von uns geplant werden kann. Das bedeutet, wir können bestimmen wo, wie und wann wir die Werkreatur haben wollen. Die näheren Umstände können wir dann so ausrichten, dass eine Flucht jederzeit möglich ist. Eventuell ist eine direkte Kampfhandlung nicht einmal von nöten, wenn wir etwa das Gebäude einstürzen lassen, in dem die Falle zuschlagen soll."
Wieder setzte sich Bevage und wartete auf weitere Wortmeldungen.
 
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Marie war enttäuscht von der Seneschall. Selbstverständlich, der Gangrel war neu in der stadt und sie wollte ihm wohl Honig um den Bart schmieren, aber das zu tun indem sie gleichzeitig, sie die Primogena der Nosferatu beleidigte, das war ihrer Meinung nach unnötig, selbst für eine Toreador. Und der Gangrel war so frech das ganze nichteinmal richtig zu stellen. Marie seufzte und beschloß ihre Meinung von nun an für sich zu behalten.

Doch schon einige Sätze später wurde dieser Vorsatz schon auf eine harte Probe gestellt.

"Also meine Herren ich weiss ja nicht mit welchen Werwesen sie es bis jetzt zu tun hatten, aber meiner beschränkten Erfahrung nach, sind diese durchaus vernunftbegabt und nicht ihren Trieben unterworfen und selbst wenn diese Yvonne sofort loseilen sollte ihre Tochter zu retten, für einen Handyanruf reicht die Zeit immer.
Wir haben es doch hier nicht mit Tieren zu tun, sondern in den meisten Fällen mit Menschen die leider, wenn sie es wollen groß, haarig und gefährlich werden können. Deshalb wäre ich eher dafür die Werwesen ganz offen mit unserer Geisel zu erpressen. Mal sehen wieviel sie ihnen wert ist."
 
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Roxana hörte sich an, was der Gangrel und Stahl zu sagen hatten und wurde irgendwie das Gefühl nicht los, dass an der ganzen Sache etwas faul war.
Ein Gangrel, der gerade angekommen war, schwang sich hier zum Spezialisten auf und verteidigte ausgerechnet die, die sich die ganze Zeit als unbelehrbar erwiesen hatte. Der Tremerelord versuchte in einer stümperhaften Art von Viktor abzulenken und dann alle mit der Nase draufzustoßen, dass etwas mit diesem nicht in Ordnung ist, saubere Arbeit. Ein Küken erzählte was von Aurareisen, die sie machen wollte, ein Nosferatu sollte als Spion einfach so ins Werwolfgebiet wandern, 2 Sterbliche hatten einen Werwolf gefangen? Entweder war das ganze eine große Show, der Jahrmarkt der Eitelkeiten, die Werwölfe nur Stümper oder die Sache mit der Kleinen war schlicht und einfach eine Falle.

Es war eine komische Stadt, eine sehr komische Stadt. Der Gangrel fragte, nach jemandem der entbehrlich war, an erster Stelle würde sie Bevage selbst nennen, dicht gefolgt von Ziege, Noir und Johardo.

Dann hörte sie die Worte der Nosferatu und nickte dazu.

"Dem möchte ich auch einmal zustimmen, denn ich weiß sehr wohl, was geschieht, wenn man einem Wildtier sein Junges wegnimmt, doch ich bezweifle ebenfalls, dass man dieses Verhalten einfach auf die Garou übertragen kann, denn es sind immerhin intelligentere Wesen als reine Tiere", meinte sie schließlich, wobei sie nur wenig ihrer Überlegungen nutzte. "Wenn man weiß, wo diese Frau arbeitet, könnte man sie doch vielleicht einfach dort abfangen."

Hätte sie auch nur einem außer Enio getraut, hätte sie sich vermutlich sogar als Köder angeboten, doch irgendwie traute sie sonst keinem über den Weg. Allerdings wäre es gut, die Garou einzeln wegzupfücken.
 
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„Vielleicht sollten wir aufhören einander zu kritisieren und anfangen stattdessen konstruktive Vorschläge zu machen, oder bestehende einfach zu verbessern!? Das es hier der ein oder andere sehr gut versteht die Ideen anderer bereits in den Grundzügen auszuhebeln habe ich, wie sicherlich auch alle anderen hier, mittlerweile verstanden. Mein zutiefst empfundenes Lob dafür! “

Noir griff sich mit Zeigefinger und Daumen an die Nasenwurzel. Was als lustiges Intrigenspiel begonnen hatte, begann langsam etwas lästig zu werden.

„Ich stimme zu wenn wir sagen, dass die Garou sicherlich nicht vollkommen unbedacht handeln werden. Trotzdem haben wir eine Chance sie mit den Trümpfen auf unserer Hand soweit zu bringen, dass sie vielleicht einen Fehler machen. Sicherlich kann dies scheitern und sicherlich mag so ziemlich dies alles auch nicht ohne ein gewisses hohes Risiko für die Beteiligten sein, aber wenn wir gar nichts machen, scheitern wir mit absoluter Sicherheit.
Ich wäre also dankbar wenn sich die allgemeine Kritik etwas konstruktiver gestalten würde, oder wir sogar den ein oder anderen neuen Plan zu hören bekommen.
Immerhin halten wir eine Geisel in Händen und wären dumm diesen Vorteil nicht bis ins Letzte auch zu nutzen. Es interessiert mich dabei nicht im mindesten was aus diesem Ding wird, was ich sehen will sind Erfolg. “

Die Seneshall atmete tief ein, was klar verdeutlichte das sie sich noch längst nicht an den Umstand gewöhnt hatte, tot zu sein.

„Ich bin dieses ständige Lamentieren nämlich langsam leid! Sollte jemand an den bestehenden Vorhaben etwas auszusetzen haben, mag er uns vielleicht durch besser durchdachte Alternativen überraschen!“

Sie wandte sich direkt an Johardo um wenigstens einen kleinen Schritt nach vorne zu erreichen.

„Ich nehme an das Sie auf jeden Fall schon einmal als gesichert annehmen dürfen, dass Sie den Schutz der Elysien, alles voran des ‚El Privilegio’ übernehmen?“
 
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Ja ein wenig genervt ist Enio auch schon. Irgendetwas das hier gesagt wurde oder rethorisch versucht wurde darzustellen würde zwar Enio noch lange nicht als Intrige bezeichen – dazu war das Nieveau einfach noch zu niedrig und vor allem das Gesprochene zu offen – aber sie bewegten sich eindeutig im Kreis und jeder versuchte momentan nur die Ideen der anderen madig zu machen. Eine Antwort von den Tremere fehlte immer noch und die eine oder andere Idee konnte man getrost vorläufig verschieben und übermorgen wieder aufgreifen… nachdem man gesehen hat wie erfolgreich die morgige Nacht sein würde.

Was die Seneschall gesagt hatte sprach zumindest aus Enios Sicht für sie. Sie hatte offenbar auch den Spaß an der ganzen langweiligen Kreisbewegung verloren und versuchte die Dinge ein bißchen hinzubiegen. Blieb abzuwarten ob sie nur mit dem Finger auf andere zeigen konnte oder selbst auch zur Zusammenarbeit bereit und in der Lage war. In ihrer Position konnte sie sich eigentlich nichts anderes leisten. Sie hatten doch schon etwas und damit auf jeden Fall für die morgige Nacht eine Vorgehensweise. Alles Weitere würden sie wohl danach entscheiden müssen. Der Brujah dachte nicht über langfristige Plänen nach… dazu gab es zuviel Unbekannte in ihrer Rechnung, zu viel offen Fragen und vor allem zu viele Dinge die schief gehen konnten. Also quasi wie immer!

Enio ergriff das Wort. Vielleicht würde es ja was bringen Noir den Rücken zu stärken. Alles was Enio von der Toreador und ihrem fragwürdigen Status und ihrem Amt hielt war bei dieser Sache unwichtig. Der Brujah war eben was manche Dinge anging ein Teamspieler… aber eben nur bei manchen Dingen. „Ich bin der Meinung, daß wir für die nächste Nacht schon etwas zu tun haben und das auch machen sollten. Was genau mit der Geissel passieren könnte, sollten wir nach der Befragung morgen entscheiden. Danach wissen wir mehr und können uns immer noch Gedanken darum machen ob wir sie auch anderweitig benutzen werden. Wenn sie dabei krepiert…“ Enio beendete seinen Satz mit einem Schulterzucken, erinnerte sich dann aber wieder an die Worte von Noir und fügte rasch hinzu, …“was wir natürlich zu vermeiden wissen.“ Der Brujah wandte sich an Alexander, der ihm eine konkrete Frage gestellt hatte. „Wir werden uns Morgen in aller Frühe treffen und bereits mit dem Verhör beginnen. Sagen wir 21:00 Uhr… das müßte jedem möglich sein ohne auf seine Frühstückflocken zu verzichten. Wieviel uns dass bringen wird und ob wir für den Einsatz morgen Nacht etwas nützliches erfahren werden müssen wir einfach abwarten. Nach der Astrahlreise und der Sprengung der Kneipe können wir das Verhör ja fortsetzen. Vielleicht können wir währenddessen oder danach auch etwas genauer abschätzen wieviel diese Garou ihrer Mutter bedeutet. Alles weitere in dieser Richtung halte ich für Spekulation und wird uns heute warscheinlich nicht mehr weiter bringen. Wir sollten uns aber vor dem Verhör dringend absprechen wie wir das genau bewerkstelligen und in welcher Reihenfolge wir unsere Fähigkeiten anwenden und die Fragen stellen. Ich halte das für unerlässlich ansonsten könnte die Befragung schon eine Farce werden.“ Enio war gespannt wie sich Zeige bei dieser ganzen Sache anstellen würde. Er hielt in in mancher Hinsicht für nicht sonderlich intelligent und seine Wortwahl war alles andere als überlegt und brauchbar. Wenn er sich nicht zurückhalten würde und völlig aus dem Ruder laufen würde mußte sich Enio was überlegen. Aber alles zu seiner Zeit.

„Für den Einsatz in der Kneipe und dem Auftrag den unser Spion hat, haben ich bereits Rückendeckung vorgesehen. Wir sollten vorbereitet sein, wenn etwas schief geht und einen unaufälligen Rückzug anstreben. Wobei das Wort „unauffällig“ hier vielleicht eher… erstrebenwert aber warscheinlich mehr als schwer werden wird.“ Jedem war wohl klar wie unauffällig man sich nach dem Einsatz eines Raketenwerfers zurückziehen konnte. „Zu diesem Zwecke hatte ich gehofft, daß unsere Signorina Dragomier ein Stück weit dem Kundschafter den Rücken decken könnte. Die Fähigkeit der Ravnos halte ich dafür für geeingnet aber es wird natürlich immer ein gewisses Risiko bleiben. Sie sollen ihm ja auch nicht ins Werwolfgebiet folgen, sondern lediglich auserhalb eine notwendige Flucht erleichtern.“ Enio sah Roxana an. Er konnte es ihr nicht befehlen und war auf ihre Hilfe angewiesen. Sie hatte ihm zwar ihre Unterstützung zugesichert aber in die Nähe des Werwolfgebietes zu gehen während ein anderer dort hineinging war natürlich ein großes Risiko.

Aber Enio hatte noch - hoffentlich abschließend – zu einem anderen Thema etwas zu sagen. „Aus der momentanen Situation heraus habe ich entschieden meine Zuflucht in das Hammer zu verlegen. Es wäre nicht nur mir geholfen sondern auch dem erst vor kurzem wieder aufgebauten Gebäude, wenn den Tremere es möglich wäre das Black Hammer ebenfalls vor Zugriff durch die Werwölfe zu schützen. Ich habe den Laden erst gerade wieder aufgebaut und habe echt keine Lust mir die Kaschemme schon wieder von einer Bande marodierender Garous einreisen zu lassen oder in Brand zu stecken.“ Das mit dem Brand war nicht mehr so einfach wie vorher. Selbstverständlich waren modernste Sprenkleranlagen und Feuer- und Rauchmelder installiert worden. Aber was brachte das schon gegen einen großen Brandsatz? An so etwas Dubioses wie einen Feuergeist dachte Enio natürlich überhaupt nicht.
 
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Caitlin hatte dem Gespräch gelauscht und sich versucht in die Situation hereinzudenken. dies war ihre erste Sitzung als Primogena und sie merkte dass sie noch viel zu lernen hatte. Dies kam ihr doch - wie es wohl zu erwartengewesen war - wie ein Haifischbecken vor. Eine falsche Bewegung, ein nicht genaustens durchdachtes Wort und man hatte im großen Intriegenspiel verloren. Johardo wurde anscheinend weniger gemocht als gefürchtet. Eine Position, die ihm bestimmt sehr recht war, aber ganz und gar nicht Caitlins Weg entsprach. Sie fand, dass man die Leute viel besser einschätzen und ihre Handlungen/Einstellungen vorraussagen konnte, wenn man sich auf einer persönlicheren Ebene näher kam. Aber vielleicht hatte sie da noch etwas zu lernen?

Die Worte von der Ravnos Roxana und auch von der Nosferato-Primogena klangen in ihren Ohren sehr richtig. Sie hatte zwar noch keine eigenen Erfahrungen mit Werwölfen gemacht, aber ihre Quellen besagten eindeutig, dass es sich bei ihnen nicht um wilde Tiere handelten, die nur instinktgesteuert waren, sondern tatsächlich um vernunftbegabte Wesen, die man deswegen nicht unterschätzen sollte. Und so hatte Caitlin zustimmend genickt.

Als Enio den Zeitpunkt für die Befragung festlegte und von "Frühstücksflocken" sprach, zuckte ihr Mundwinkel. Mühevoll verbarg sie ein Schmunzeln.
" Der Zeitpunkt ist gut, ich werde pünktlich da sein, damit wir dann unsere Vorgehensweise aufeinander abstimmen können. Ich würde gerne helfen, das hammer zu schützen, doch da muss ich Sie leider an den Lord verweisen, das ist nicht mein Spezialgebiet." Sie klang bedauernd, denn hätte sie das Ritual gekannt, hätte sie sicher gern geholfen.

"Generell müssen wir uns immer vor Augen halten, dass die Garou nicht blindlinks ihren Instinkten vertrauen, sondern alles auch mit Verstand angehen. Allerdings, was hindert uns daran, die Mutter..." sie sagte absichtlich nicht Muttertier "...mit einer Haarlocke ihrer Tochter zu erpressen. Wenn wir ihr mitteilen lassen, dass sie beobachtet wird und jede Kontaktaufnahme mit ihrem Rudel zum sofortigen Tod ihres Kindes führt, können wir sie so wahrscheinlich irgendwohin alleine locken. Man kann vorgeben, man wolle verhandeln. Wir sollten niemals aus den Augen lassen, dass uns die Werwölfe scheinbar für tote, nicht-fühlende Wesen halten, die wieder der Natur existieren und nur für ihren Selbstzweck existieren ohne gemeinsame Bindungen zu haben. Die Vorstellungen, dass wir wie ein Wolfsrudel agieren könnten, nämlich gemeinsam mit einem Ziel, ist ihnen meiner Meinung nach fremd."
 
AW: [27.04.2008] Das große Gespräch (Primogentreffen)

Marie verstand die Seneschall nicht. Es lag ihr fremd unkonstruktiv andere unterzubuttern, sie wollte nur verhindern das irgendwelche Pläne die von falschen Vorrausetzungen ausgingen in der Katastrophe endeten. Außerdem konnte sie die Blutrünstigkeit der anderen Primogensmitglieder einfach nicht nachvollziehen. Sahen diese den Krieg bereits als gesichert an?

"worüber wir uns meiner Meinung nach allerdings definitiv noch unterhalten sollten ist, was wir eigentlich erreichen wollen. Wie ich ihren Vorschlägen entnehme, haben sie vor einen Krieg zu führen und ihre Gegner zu dezimieren, mit allen Folgen die dies für uns haben wird und um es ganz klar auszudrücken, dieses Vorgehen wird Verluste provozieren!!"
Sie sah Bevage, Noir, Enio und Caitlin nacheinander an.
" Ich bin immer noch der Meinung wir sollten die Geisel lieber benutzen um genau dieses Blutvergiessen zu verhindern, sie als Druckmittel für einen Waffenstillstand benutzen, so wie es früher zwischen verfeindeten Ländern gemacht wurde. Es ist jetzt das dritte Mal das ich dies vorschlagen muss, ohne eine Antwort zu erhalten, nocheinmal werde ich es nicht tun!"

Marie sagte es nicht aber sie hatte nicht vor sich für den Blutdurst Anderer verheizen zu lassen, wenn der Krieg unausweichlich sein sollte, würde sie gerne mit den anderen kämpfen um die Stadt zu erhalten; aber wenn diese den Kampf provozieren sollten...
 
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Roxana verzichtete auf ein Seufzen, aber irgendwie war es so, daß sich zumindest die Regentin und die Nosferatu auch der Meinung waren, dass die Garou nicht reine Tiere war.
"Also gut, zuerst dann das Verhör", meinte sie. "Bekommen wir die Informationen, bevor die Spionage beginnt. Ich erkläre mich bereit, den Rückzug zu sichern, allerdings müßte ich dann über die Planung von Lurker informiert werden."
Sie nickte der Regentin zu und sah dann zu Marie.
"Haben sie eine entsprechende Idee, wie das mit dem Druckmittel funktionieren könnte? Allerdings kann man damit vermutlich auch nur für eine gewisse Zeit einen Waffenstillstand erzwingen ... wenn wir den wollten, müßte man schon etwas anderes finden.

Allerdings nutzt uns die Zeit etwas, die wir uns damit erkaufen können, einen Plan zu fassen, der für uns vielleicht weniger blutig abgeht. Vielleicht könnte man die Garou auch überzeugen, dass dies hier einfach kein gutes Pflaster für sie ist."
 
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Bevage blieb weiterhin freundlich. Zumindest war es dass was er zeigte. Man hatte noch konkreten Vorschlägen gefragt und er hatte einen gemacht. Aber scheinbar hatte man ihn nicht verstanden. Die Idee die Mutter alleine zu erwischen, dass restliche Rudel zu beschäftigen und die Mutter dann in eine Falle zu locken schien doch relativ simpel.
Vielleicht übersehe ich nur die internen Intriegennetze?
Auf jeden Fall würde er erst einmal abwarten. Den das schienen die Kainiten hier machen zu wollen. Natürlich war es sinnvoll, wie Enio Pareto bereits gesagt hatte, erst einmal die Geißel zu verhören. Aber jetzt war das Treffen und Bevage zweifelte daran, dass die Primogene bereit waren sich die nächsten Nächte mehrmals zu treffen. Was bedeutete, man musste jetzt planen.

Bevage hatte bereits mit Werwölfen zu tun gehabt. Und diese Werwölfe waren Wilde gewesen, die draußen in der Natur ihr Dasein verbrachten. Er hatte sie in einem kleinen Wäldchen bei Obninsk gesehen, wie sie Rehe gejagt hatten. Die Werwölfe die er kannte hatten nicht viel mit menschlichen Strukturen am Hut. Darum hatten sie ja auch ihren Namen. Es waren Wölfe.

Und scheinbar wollten manche Kainiten hier sogar verhandeln. Wie stellten sie sich das vor? Das Kainiten und Werkreaturen Seite an Seite lebten? Gut, laut Seneschall Lady Noir hatte es dies bereits gegeben. Das war doch ein Ansatzpunkt!
Bevage meldete sich wieder zu Wort:
"Es wäre doch interessant zu erfahren, unter welchen Umständen der alte Waffenstillstand mit den Werkreaturen zustande gekommen ist?"
Nicht das er glaubte, dass so etwas wirklich funktionieren würde, aber es war immerhin Futter für manche Personen hier. Und vielleicht konnten sie damit arbeiten. Dann waren sie zumindest beschäftigt, während sich der Rest um das eigentliche Problem kümmern würde.
Kurz blitzte bei Bevage der Gedanke auf, selbst mit den Werkreaturen zu verhandeln, aber das ergab wenig Sinn.
 
AW: [27.04.2008] Das große Gespräch (Primogentreffen)

Enio hörte sich in ruhe an was die anderen noch zu sagen hatte. Er wäre ein Narr, wenn er nicht alle Eventualitäten in betracht ziehen würde... ja sogar die eines friedlichen Abkommens. aber dazu sah er keine Möglichkeit. Es konnte an seiner beschränkten Sicht liegen aber die war in diesem Fall auch begründet. Dennoch durfte man die Nosferatuälteste nicht einfach übergehen und anscheinend hatte sie ja bereits das Gefühl das sie ignoriert wurde.

Der Ravnos gab Enio mit einem kurzen Nicken zwischenzeitlich ein Zeichen, daß er ihre Anfrage verstanden hatte. Er würde sie nachher oder morgen vor Ort mit Lurker zusammen einweihen beziehungsweise sich mit ihnen absprechen. Das jetzt auch noch während dieser Sitzung zu machen würde wohl den Rahmen sprengen. Aber die Zusammenarbeit zwischen ihr und Lurker mußte funktionieren und jeder mußte wissen was zu tun war.

Dann wandte Enio sich an die Nosferatu. "Ich weiß ihre Meinung sehr zu schätzen Marie ich hoffe das wissen sie. Generell ist es bestimmt der richtige Weg eine friedliche Lösung anzustreben. Ich bin ein bekennender Gegner der Garou aber selbst ich muß eingestehen, daß der bisherige Waffenstillstand mit den Wandlern viele jahre funktioniert hat und eigentlich für beide Seiten angenehm war. Daran gibt es nichts zu rütteln." Enio wirkte recht diplomatisch im Moment und seine Stimme war verständnisvoll und hatte keine Ähnlichkeit mehr mit dem Tonfall, den er noch eingeschlagen hatte als er über den Saftbeutel sprach. "Aber Marie... sie sollten die Nachricht lesen, die uns die Wölflinge zukommen haben lassen. Dieser Brief war mehr als eindeutig. Ich bekomme den genauen Wortlaut natürlich nicht mehr hin aber es sind Worte geschrieben gewesen wie "eure Machenschaften beenden", "die Stunde eures qualvollen Untergangs" wie auch "eure Sünden werden mit eurem Blute aufgewogen werden" und lauter so theatralischer Bockmist. Die Garou haben uns eindeutig den Krieg erklärt. Nicht wir ihnen! Und das stand da wortwörtlich so drinn. "Wir erklären euch hiermit den Krieg".

Für mich jedenfalls war das mehr als eindeutig und ich sehen für den Moment absolut keinen Platz für Verhandlungen oder diplomatische Gespräche. Ich laß mich natürlich auch gerne eines Besseren belehren... vielleicht habe ich ja auch was wichtiges übersehen." Sein Blick wanderte ebenfalls durch die Menge. Vielleicht gabes ja jemanden, der irgendwas an den Worten der Garou anders interpretieren konnte. Unwarscheinlich!
Zu Bevages Frage konnte Enio natürlich nichts sagen. Das würde schon Noir selbst übernehmen müssen. Die ganzen Geschehnisse die zu diesem Waffenstillstand geführt hatten, fanden alle lange vor seiner Ankunft in Finstertal statt.

"Die Idee von der Regentin der Tremere halte ich aber durchaus für brauchbar. Die Gefangene würde bestimmt eine Möglichkeit bieten ihre Mutter zu isolieren. Ich glaub ja auch nciht, daß die Werwölfe allesamt verrückte triebgesteuerte Bestien sind aber ich persönlich schätze halt nunmal jede Art von Verhandlung als denkbar aussichtlos ein. Kann sein das ich mich täusche. Die Erfahrungen von Frau Dragomir, die sie über diese Nachfahren wiedergegeben hat spricht wohl auch nicht gerade dafür."

Enio war recht felxibel wenn es um weitere Treffen ging. Er glaubte jedenfalls nicht daran, daß sie am heutigen Abend einen Plan für die nächste Woche aufstellen konnten. Flexibilität war alles... auch wenn das alles andere als die Stärken der Kainskinder war. Vielleicht lag das aber auch ein wenig daran, daß Enio es eigentlich gewohnt war seinen Mist immer selbst zu erledigen und sich nicht so sehr auf die Mithilfe anderer zu verlassen. Davon würde er sich vielleicht auch trennen müssen.
 
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Ziege:

"Ihr schnattert wie die aufgescheuchten Hühner, benehmt euch mal wie Männer verdammt! Ihr seit doch Leichen, was fürchtet ihr den Tot?
Dieser Bewatch hat eine Frage gestellt zu der ich was zu sagen hätte, denn die ist bisher der größte Bockmist. Ist doch scheissegal wie lange der Friedensvertrag mit den Nerzmänteln angedauert hat. Die Frage ist warum das so war.
So, und da ich ja nun schon fast zwei Jahrzehnte der geile Schieber für euch bin, will ich das mal schnell beantworten. Die Dinger hatten ne Scheißangst! Buchet hat denen gezeigt wo der Hammer hängt und anschließend diktiert wie's abzulaufen hat. Jetzt sind die eingeschüchterten Penner Geschichte und haben einer Horde wilder Monster Platz gemacht, die ihre Lektion in Sachen Respekt erst noch zu lernen haben.
Im Grunde ist es daher ganz einfach. Was wir tun sollen? Wir zersprengen denen ihre bekackte Kneipe, ruinieren World Sciene, starten ne Drogenratia auf dem verfluchten Campingplatz, schneiden ein paar unwichtigere Scheiben von der verfluchten Geisel runter, ja ich weiß nicht töten denn wir brauchen sie noch blah blah und verschicken die Teile zärtlich verpackt mit der Post!
Anschließend schicken wir ein bis an die Zähne bewaffnetes Kommandounternehmen zu denen ins Lager und knallen ab was uns vor die Flinte kommt. Militärisch korrekt, rein - ballern - raus. Bevor die wissen was war, sind wir wieder weg. Und dann, schlagen wir denen vor zu verhandeln... Wetten das sie zumindest reden wollen?"

Der Lude lachte meckernd und es lag deutliche Verachtung in seiner Stimme.
Die Frage war, wem galt sie...

"Sicher nur der erste Schritt, aber sicherlich hundertprozentig wirksam. Sicher wirds den ein oder anderen von euch dabei erwischen, aber hey wen kümmern Details. Wenn ihr nix macht fressen euch die Viecher samt haut und Haaren und scheissen euch dann in nem Riesenhaufen vor der Akademie wieder aus. So einfach ist das! Aber das ist nur die Meinung eines Meschen, macht ruhig mit euren Spinnereien weiter und beweißt euch gegenseitig wie toll es doch ist sich unnütz im Kreis zu drehen!"
 
AW: [27.04.2008] Das große Gespräch (Primogentreffen)

Ziege hatte ja soo recht.
Die anderen sind weichlinge... Werwölfe gat es zu kochen. Das Fell abziehen. In Scheiben schneiden.

Johardo sprach nun wieder, nachdem er eine ganze Weile fast gelangweilt zugehört hat.

Hört Euch den Mann an. Muss Euch ein Mensch wie Ziege sagen, wie es geht. Seid Ihr vor Intriegen nicht mehr in Lage richtigen Krieg zu führen? Gerade Ihr, hier in Finstertal, wir wissen doch was es heisst Krieg zu führen. Und ich sage Euch, Black Cloud war ein Kuschelhase im Vergleich zu den neuen Werwölfen.

Dann sah er Caitlin an.

Caitlin hat durchaus recht, wenn sie sagt wir müssen dieser Yvonne zeigen was los ist. Allerdings bin ich der Meinung das eine Locke lächerlich ist, solange nicht der Kopf noch dran ist. Wir müssen Sie wütend machen, denn wer Wütend ist, verliert die Kotrolle. Und wer die Kontrolle verliert ist besiegbar und läuft blind in einen Hinterhalt.

Wir müssen Handeln. Und zwar Agressiv und nicht passiv gelangweilt.


Jetzt sah er die Runde an. Gespannt auf die Raktionen.
 
AW: [27.04.2008] Das große Gespräch (Primogentreffen)

Enio fühlte sich weder von Johardo angesprochen noch von Ziege. Er hatte deutlich zum Audruck gebracht, daß er kein Interesse an Verhandlungen hatte und auch nicht daran glaubte, daß sie irgend etwas bringen würden.

Zieges Gelaber entsprach zwar größtenteils Enios Vorstellungen von der Herangehensweise an diese ganze Auseinandersetzung aber das änderte nichts daran, daß er den Idioten trotzdem am liebsten hier an Ort und Stelle vernichten würde. Aber das würde wohl warten müssen bis Ziege ein bißchen unwichtiger war als im Moment... und er Zeitpunkt würde sicherlich noch kommen.

Von Johardo hätte er aber mehr erwartet auser ins große Horn zu Blasen ohnen sich auch nur ein Stück weit konstruktiv bei der ganzen Sache beteiligt zu haben. Er war doch weit mehr als so ein bedeutungsloses Gefäß wie dieser Waffenschieber... hatte er denn total vergessen was es wirklich hieß ein Ahn zu sein, daß er sich auf Parolengebrabbel beschränkte. Wer war eigentlich hier der Brujah? Dabei war dem Lord ja noch nciht einmal aufgefallen, daß er während der Sitzung direkt angesprochen wurde und das sowohl von seiner Regentin als auch von Noir selbst und der Tremere hatte auf niemanden auch nur ansatzweise reagiert oder eine Antwort gegeben. Warum nur?
 

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