[08.05.2008] Odysseus und Estebans Auftritt im Stieed

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"Du hast Recht, Esteban. Esteban ich werde Leute brauchen auf die ich mich verlassen kann. Ich kann hier nicht mehr weg. Dieser Kerl muss sein endgültiges Ende finden. Esteban, wirst du mir zur Seite stehen?"
 
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"Wenn das, was du mir gesagt hast, der Wahrheit entspricht, kannst du besten Gewissens auf mich zählen. Wer weiß, vielleicht kannst du mir ja auch helfen, indem du mir bei den gesellschaftlichen Sachen etwas zur Seite stehst. Das ist etwas, mit dem ich nach wie vor nicht wirklich gut zurecht komme. Eine Hand wäscht die andere. Wir müssen das pragmatisch sehen. Wir sind beide neu in der Stadt, wir haben kaum echte Kontakte oder Verbündete... Was liegt da näher, als sich gegenseitig zu helfen?"
 
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"Ok. Wir hätten es schlechter treffen können, oder? Ich werd helfen so gut ich kann. Esteban, wie alt bist du?"
 
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"45, wenn man mein ehemaliges Alter berücksichtigt. Vor knapp zehn Jahren wurde ich erschaffen; wenn es das ist, was du meinst."
 
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"Ja. Esteban. Du bist fast doppelt so alt wie ich. Ich wurde mit 22 erhoben. Vier Jahre lebe ich erst so. Und schon bin ich freigesprochen... was glaubst du wie ich mich jetzt fühle. Solange ich einfach nur nach der Etikette leben sollte war alles OK. Aber das hier. das ist zu viel für mich allein"
 
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Estebans Blick verharrte nach wie vor auf der Straße, er hörte Richard jedoch aufmerksam zu.

"Es hätte uns schlechter ergehen können. Auch ich bin nicht gerade zufrieden mit der Art, wie die letzten Jahre verliefen, aber so scheint das wohl immer abzulaufen. Wenn ich an Julian denke... Außer dem, wie ich überlebe, hat er mir eigentlich nie etwas beigebracht. Und auch sonst habe ich das Gefühl, dass es ihm völlig egal zu sein scheint, wie es mir dabei geht. Da muss ich durch; ob ich will oder nicht. Allein die heutige Nacht, hat mich etwas wichtiges gelehrt. Entgegen der Klischees, die mir zu Ohren gekommen sind, kommt es scheinbar weniger darauf an, von welchem Blut ein anderer Kainit ist, sondern darauf, wie seine Persönlichkeit aussieht. Wir werden das schon irgendwie hinbekommen. Zu zweit stehen wir wesentlich besser da, als alleine. Mir egal, was andere darüber denken mögen."
 
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Richard lächelte. "So jetzt aber rechts! Sonst verpassen wir die nochmal. Hey Mann. Ich hab echt Glück gehabt dich zu treffen. Was die Klischees angeht: In Teutoburg hab ich viel mit den Brujah rumgehangen. Manche von denen waren dumme Soldaten. Mit anderen konnte man vernünftige politische Diskusionen machen. Die sind nicht brutal und dumm... Gut manche schon, aber das ist die Basis. Genauso wenig wie wir alle versnobte Ekzentriker sind. Wir sind Künstler. Mehr verbindet uns gar nicht. Und aus Gangrel wurd ich nie schalu. Und ich habe Soziologie studiert, ja?
Also du kennst hier noch niemanden?"
 
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Esteban bog rechts ab.

"Julian meinte immer, dass die Brujah ganz in Ordnung sind. Scheinen sie laut dir ja auch zu sein. Wir Gangrel sind in der Regel Einzelgänger, was aber auch nicht immer stimmt, und uns verbindet wohl am ehesten der Kontakt zur Natur und die Tatsache, dass wir das Tier in uns nach Erlernung diverser Techniken häufig gut kontrollieren können. Ansonsten... So viele andere Gangrel kenne ich gar nicht. Und in Finstertal kenne ich außer dir, der Saftschubse im Cafe und diesem Versicherungsvertreter aus der Akademie noch niemanden."
 
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"Das sind beides Ghule. Der eine gehört der Seneschall. Eine Tremere. Das andere war Sophie. Das ist O'Neills Ghul. Nettes Ding, die kleine. Naja wirklich wichtig sind die nicht. Der Sekretär schon eher. Der könnte irgendwann mal erhoben werden. O'Neill ist Hüterin im Café und wahrscheinlich Primogena der Toreador. Ganz klar ist das aber nicht. Die Situation ist etwas turbulent. Weißt du, der Prinz, der Leiter der Akdemie, ist Rose und verschwunden. Es gab einen Werwolfangriff. Ach ja. Ich hab heute am frühen Abend einen von dnene in der Akademie gesehn.
 
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"Ein Garou in der Akademie? Sicher, dass du dich nicht geirrt hast? Ich hab so ein Biest mal aus weiter Ferne gesehen und das hat alles kurz und klein gemacht, was ihm im Weg stand. Glaub mir, da musst du dich wirklich getäuscht haben. Das sind Killer, die dich über weite Entfernungen wittern, verfolgen und dann abschlachten. Julian hatte mir einiges darüber erzählt, als wir dieses eine Biest per Fernglas beobachtet haben."
"Und der Prinz, ein Toreador, ist einfach so verschwunden? Tot? Untergetaucht? Gibt es da irgendwelche Anhaltspunkte?"
 
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"Ich weiß. Es war aber in der Akademie. Und er war dort als Mensch. Man erkennt sie an der Aura. Vampire haben eine blasse Aura. Werwölfe eine strahlende. sie leben einfach mehr als andere Wesen, oder so. Was sollte der Kerl tun? Mich mitten in der Uni vor all den Studenten zerfleischen? So was ähnliches wie die Maskerade machen die bestimmt auch."

"Keine Ahnung. Vermutlich bim Angriff gestorben. Aber ganz sicher ist das nicht. Es kann auch sein, dass er noch lebt..."
 
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"Ich weiß nicht. Nach meinen Erkenntnissen meiden sie die Städte. Das wäre schon mehr als ungewöhnlich, wenn so einer in Finstertal umher spaziert und einen Kainiten links liegen lässt. Das sind echt gefährliche und unberechenbare Killermaschinen. Ich stand Todesängste aus, als ich dieses eine Biest auf weite Entfernung erblickte. Ob die auch eine 'Maskerade' aufrechterhalten? Keine Ahnung. Ich halte sie für blutrünstige Monster, die uns auf bloße Sicht töten. Und das mit dem Prinzen ist ja auch seltsam. Ich muss die ganzen Informationen erstmal in eine Reihenfolge bringen. Wollen wir jetzt direkt zum Treffpunkt durchfahren? Im Handschuhfach ist übrigends noch ein Tape von Kyuss. Wenn du so freundlich wärest, es mir heraus zu suchen..."

Esteban brummte der Schädel. Das wurde ja alles immer schlimmer und verworrener. Er wollte den Rest des Weges nutzen, um Ordung in seinem Kopf zu schaffen.
 
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Richard kramte im Handschuhfach herum und fand schließlich das Tape. "Bittesehr" Und steckte es in den Kasettenrecorder. "Aber sag mal? Was hältst du davon wenn wir dir nen MP3-Player hier einbaun? Dann musste nicht immer die Tapes wechseln. Und die Qualität ist auch besser. Tapes gehen doch ständig kaput... So jetzt noch da vorne rechst. Wir sind gleich da."
 
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"Das ist nett gemeint, aber ich bin mit LP's und Tapes einfach groß geworden. Nenn mich ruhig nostalgisch, aber ich mag diese neumodischen MP3's einfach nicht."

Esteban ließ sich die letzten Meter von Richard auf einen Parkplatz lotsen und so kam der nachtschwarze Ford nach langer Fahrt endlich zum Stehen.
 
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Sie hielten auf einem Parkplatz in der Nähe des Stieed. Richard öffnete seine Tür, drückte den Knopf runter und stellte sich auf. Er war noch schwach auf den Beinen. Aber er konnte stehen. Er sah an sich hinab. Was hatte Helena gesagt? Wir sollten passend gekleidet sein... Schwarzes Hemd... er öffnete noch einen weiteren Knopf. Schwarze Jeans... Normale Schuhe... Die Laptoptasche ließ er im Wagen. Scheint OK. So liefen sie früher viel rum... Nun gut die Assecoires fehlen... aber was solls?
Er sah zu Esteban rüber... Naja es hätte schlimmer sein können... Er hätte Baggy und XXXXX-L Shirt tragen können... Mit Cappy, wo ATZE draufsteht...
"Also dann... Wir müssen nur noch ein paar Meter laufen."
Er sah in die Altstadt. Schwarze Steine. Altes Holz... Alles sehr schön. Es hatte Flair!
 
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Esteban schloss die Fahrertür ab, vergewisserte sich, ob Richard den Knopf an der Beifahrertür auch wirklich herunter gedrückt hatte und folgte seinem Begleiter durch den Stieed. Das Ambiente hatte etwas. Aufmerksam musterte er die vorbeigehenden Passanten. Intuitiv nahm er eine sehr gerade und durchgestreckte Körperhaltung an. Es sollte von vornherein klargestellt werden, dass sich keiner dieser Spinner mit ihm oder Richard anlegen sollte. Man konnte schließlich nie wissen, ob irgendein versoffener Idiot auf die dumme Idee verfiel, etwas Stress machen zu wollen.
 
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Sie erereichten das Dark End. Es lag etwas abseits ind einer kleinen gasse. Nicht gleich für alle ersichtlich. Er sah auf die Uhr. Sie hatten ungefähr eine Viertel Stunde gebraucht... Sie waren viel zu früh.
"Hey Esteban. Was machen wir jetzt noch? Wir haben Zeit ohne Ende."
Richard lächelte ihn an. Er musste seine Angst überspielen. Diese Bilder gingen ihm nicht mehr aus dem Kopf. Er holte seinen Fotoapparat raus.
"Darf ich dich mal knipsen?"
 
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"Warum nicht? Wo und wie?"

Esteban konnte sich gar nicht mehr daran erinnern, wann er zuletzt auf einem Foto abgelichtet wurde und dementsprechend hatte er auch keine Ahnung, wie er sich vor einer Kamera geben sollte.
 
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"Bei dem was am Beste zu dir passt. Bei deiner Karre. Und so wie du bist. Sonst kann ich damit nix anfangen. Du siehst interessant genug für ein Foto aus. Da musste dich nicht verstellen. Ich bin dabei ein Fotoband zu erstellen. Der soll Ein Spiegel der Gesellschaft sein. So was wie die Quinzessenz, weiste?"
Fotografieren lenkt ab.... Das ist wirklich gut. Ich kann jetzt keine halbe Stunde nichts tun... Zu viel Zeit zum nachdenken!
 
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"Kein Problem."

Beide gingen also zurück zum Auto. Esteban lehnte sich mit verschränkten Armen an die Fahrertür seines 68er Ford Galaxie 500 und ließ sich von Richard fotografieren.
 
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