Serie Welche Serien seht Ihr nicht mehr?

Ebenso geht es mir mit Secret Circle - das ganze "Sekret" ist mir leider zu langweilig, nach der ersten Folge geknickt - will garnicht wissen, was da Crowley ist . . .
 
Ebenso geht es mir mit Secret Circle - das ganze "Sekret" ist mir leider zu langweilig, nach der ersten Folge geknickt - will garnicht wissen, was da Crowley ist . . .

Secret Circle ist wiederum "charmed" für Pädophile, oder?

Ich erinnere mich da so an Szenen aus dem freeTV. Während ich mich noch über die knappe Bekleidung der Darstellerinnen freute, stellte mein Gewissen bald die Frage, wie alt jene Darstellerinnen wohl sind.

Oder verwechsel ich da was?
 
Vielleicht diese Nymphengeschichte? Die habe ich im übrigen gesehen, war besser strukturiert und fiel nicht gleich mit der Tür ins Haus. Stimmt, die hatte was Erotisches :love:
 
King & Maxswell
nach Mitte der 3. Folge von mir jetzt abgesetzt, wirkten Anfangs rasant, können das Tempo dann jedoch nicht halten und versauern im Mittelfeld einer netten Detektivgeschichte - dafür habe ich leider keine Zeit . . .
 
Women’s Murder Club - die Frauenquote scheint hier der Tenor zu sein.
Unglaublich! Und das bei dem Titel!

Hab' vergeblich versucht einen Witz oder etwas Ansprechendes zu finden.
Die Beschreibung heißt ja auch Krimi / bzw Legal Crime Drama, da erwartest du eine Dramedy? ^^;
Ich mein klar der Titel klingt wie Desperate Housewifes 2.0, aber die restliche Beschreibung,... eher nach sowas wie "The Good Wife", mit mehr Frauen.
 
The Last Ship

Das Thema interessierte mich (Virus befällt >80% der Welt; ein Militärschiff ist unterwegs um ein Heilmittel zu suchen/entwickeln), die Optik sah gut aus... aber dieser völlig ironiebefreite Überpatriotismus wurde mir dann doch zu doof.

Es geht mir nicht um den Patriotismus auf Charakterebene (klar, das sind ja Soldaten). Es geht mir auch nicht darum, dass jemand "für Amerika"- oder "weil wir Amerikaner sind"-Reden hält oder nach jedem erreichten Zwischenziel irgendwo eine Fahne weht. Denn nochmal: Es geht ja um US-Soldaten, also wenn deren Art sich zu motivieren oder zu feiern dann eben darin besteht, so what.

Es geht mir darum, dass JEDER in der Serie, der einen US-Pass hat ein herzensguter Mensch und geborener Held ist, während JEDER, der keinen US-Pass hat, ein alberner Klischee-Bösewicht, Terrorist oder Verräter ist...
...ach nein: Ich habe natürlich auch noch die ganzen hilflosen Opfer vergessen, die sich zu Hunderten mit trauriger Miene von Klischee-Bösewichten herumkommandieren lassen, in der Hoffnung, dass ihnen irgendwann mal 3 unbewaffnete US-Soldaten die Freiheit schenken - dazu noch Demokratie und Recht und Ordnung (kurzzeitig hatte ich noch erwartet, dass sie gleich noch im Hintergrund irgendwo nen McDonald's bauen).

Fokus auf die US-Helden ist eine Sache - aber dieses "alle doof außer unsere Jungs" ist echt unerträglich.

btw: Da der Kerl hier im Forum ja eh schon so seine eigene "Fan"gemeinde hat, wollte ich noch erwähnen, dass die Serie von Michael Bay produziert wird.
 
The Lottery

eine Serie mit einer ähnlichen Prämisse wie Children of Men. Weltweit werden seit einigen Jahren keine Kinder mehr geboren. Allerdings ist die Welt nicht in Anarchie verfallen. In den USA wurde das Department of Humanity gegründet, das sich um das Wohlergehen der verbliebenen Kinder kümmert und die Oberaufsicht über die Forschung und Suche nach einem Gegenmittel hat und dabei praktisch freie Hand hat. Zufällig werden nun in einem Fruchtbarkeitslabor 100 Embryonen befruchtet. Die Beraterin des Präsidenten will das ganze zum steigern der Publicity des Präsidenten ausnutzen und damit wird die Sache öffentlich. Damit alles "fair" zugeht, soll titelgebende Lotterie veranstaltet werden und 100 Frauen als Ersatzmütter ausgewählt werden. Natürlich wecken die Embryonen Begehrlichkeiten anderer Nationen, die u.A. die Forschung mit finanziert haben, und möchten auch einen Anteil haben...
So weit, so spannend. Leider sind die Charaktere recht flach und alles ist recht schnell durchschaubar. Die Serie hat mich nicht begeistert und mitgezogen.
 
The Last Ship

...

ich dachte auch so, grade so um Folge 4-7 rum, aber es lohnt sich, die Staffel zu Ende zu schauen. Gerade in den Folgen 8/9 zeigen die Schauspieler und auch der Regisseur, wie man echt gute Serie machen kann (ich finde die Bandbreite der Emotionen, die dort gezeigt werden, echt super dargestellt)

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Dass die Amis (wieder Mal?) die Guten sind... naja, damit muss man klar kommen irgendwie.
 
Last Ship habe ich sogar nebenbei durchgesehen

Ich sehe Psych nicht mehr, obwohl ich Krimikomödien eigentlich mag, sind die Figuren zwar frech und peinlich, aber das ist nicht richtig lustig. Monk habe ich zB. vollständig durchgesehen, der war klasse. Nichts desto trotz ist die Serie nicht schlecht
 
Chasing Life von Disney - fängt wie eine leichte Familienkomödie im typischen Disneystil an und gerät dann stark ins Trudeln, weil es den Aufhänger völlig umhaut und plötzlich probiert, dramatisch und tiefsinnig herüber zu kommen. Sie hören mit dieser seltsamen Mischung aus Komik mit Autorendramaavancen auch im weiteren Verlauf nicht auf. Disney wirkt ja sowieso bei diesen billigeren Produktionen häufig gestelzt, aufgesetzt. Also da schaue ich mir doch lieber was aus Europa oder sogar Deutschland an
 
Hab mir jetzt die ersten drei Folgen von Arrested Development "angetan", wollte zuerst gleich ausmachen, da aber kein Laughing Track lief, hatte ich keine Ausrede und bin noch für zwei weitere Folgen dran geblieben, muß aber letztendlich sagen, ist mir zu "Arrested Developed", also der Gag mit dem Geld wiederholt sich ständig, die Verwandten benehmen sich so doof, daß man eigentlich garnicht mehr so richtig weiß, worüber man eigentlich lachen soll, weil Hopfen und Malz total verloren scheinen. Naja, werde das wohl nicht weiter schauen.
 
Revolution ist so grottenschlecht :burb: Ich weiß garnicht, wie diese guten Bewertungen überhaupt zustande gekommen sind. Völlig hanebüchener unerklärlicher Anfang, warum die ganze Elektrizität ausfiele - Flugzeuge fallen wie Steine vom Himmel, haben nicht mal mehr normale Flugeigenschaften - kommt dann noch so ein Spruch, daß die "Physik verrückt spiele" ???? What ?!?!? Dann dieses melodramatische Gewaltsetting was darauf folgte, mit den üblichen schmalzigen, den Spirit der USA feiernden Ansätzen.

Oh Mann, lasst mich bloß mit diesem hysterischen Sch... aus den Staaten zu frieden :wtf:
 
Revolution ist eigentlich ein ziemlich gelungener Versuch, das uramerikanische Genre des Westerns in die Moderne zu transferieren.
Noch besser ist in der Hinsicht eigentlich nur Banshee.

Da muss man vielleicht ein Bisschen Ahnung von und Verständnis für die amerikanische Kultur haben, um es zu verstehen.
Wie immer ist es auch hier ganz gut, erstmal die eigenen Verstehensgrenzen zu prüfen, bevor man unbewusst "verstehe ich nicht" mit "ist scheiße" gleichsetzt.
Zugegebenermaßen habe ich aber auch nur die erste halbe Staffel von Revolution gesehen. Aber die hat mir ganz gut gefallen.

btw: Da der Kerl hier im Forum ja eh schon so seine eigene "Fan"gemeinde hat,
Aber Tellurian ist doch gar nicht mehr hier.^^
 
Revolution ist vom Inhalt, Stimmung, Relevanz und Gesamteindruck Welten von Banshee entfernt, hat überhaupt garnichts miteinander gemein, außer daß es in den Staaten produziert wurde und auch Menschen darin vorkommen
 
Naja...
könnte man natürlich oberflächlich so argumentieren.

Aber wenn du dich mal so fragst, was so uramerikanische Topoi sind, wie sie in der Vergangenheit (speziell im Western) erzählt wurden und wie man sie auf heutige Bedingungen modernisieren könnte, entdeckt man schon Verbindungen. Und noch deutlicher wird das, wenn man sich dann fragt, wie eine deutsche Serie das jeweils erzählen würde.
Aber ich nehme mal an, darauf hast du keine große Lust, sind ja die doofen Amis, wa?
 
Ich mag Banshee. Oke, was sind die typischen Elemente des amerikanischen Western, müßte ich erstmal wissen und inwiefern sich das von der heutigen Gesellschaft der USA unterscheidet.
 
Da würde ich spontan mal auf jeden Fall die Frontier-Mentalität und -Situation anführen. Die ist bei Revolution auf jeden Fall zentrales Thema. Bei Banshee ist sie nicht ganz so zentral, wird aber in der Hinsicht behandelt, dass Banshee ein Dorf im Nirgendwo (lustigerweise im Nirgendwo von Pennsylvania) ist, das von Natives auf dem Kriegspfad belagert wird. Das kommt besonders in der aktuellen (dritten) Staffel sehr stark in den Mittelpunkt. In den ersten beiden nicht ganz so doll. In den ersten beiden Staffeln haben wir mit dem Konflikt Hood vs. Proctor aber einen sehr klassischen Western-Konflikt. Den Outlaw, der sich als Sherriff verkleidet, gegen den angesehenen Geschäftsmann, der eigentlich der Chef der Räuberbande ist. Proctor ist auch noch (unter anderem) im Rindfleisch-Gewerbe tätig. Zwar nicht als Rancher, sondern als Schlachter, aber das sind eben die Modernisierungen. Als Rancher verdient man heute eben nicht mehr das große Geld. Als Teil von Big Beef allerdings schon.
Dass ich Revolution gesehen habe, ist schon zu lange her, als dass ich da noch detailliert was zu sagen könnte. War wie gesagt damals zur Zeit der ersten Staffel.
Aber da hatten wir jedenfalls auch so eine deutliche Frontier-Situation eine schwache und korrupte Staatlichkeit und als Helden eine Gruppe Outlaws. Ganz klassische Westernthemen. Weil es eben ganz klassische amerikanische Themen sind. Und der Western DAS klassische amerikanische Genre (des 20. Jhd.)
 
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