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Solo Rpgs

Nehme mal wieder ein neues Seth Video zum Anlass nen Thread zu erstellen. Diesmal dreht sich alles um One-on One rpgs. Habt ihr gute Erfahrungen mit diesem Spielkonzept gemacht? Hätte irgendwie schon Lust es mal auszuprobieren, mit Cthulhu. Nur fehlt mir (noch) die Inspiration! Hat jemand ne Idee für die Handlung und was für ein "Sidekick" man dem Helden zur Seite stehen lassen kann?

 

Arashi

Gott
1-on-1 haben wir früher öfter gemacht. Wobei ich für die damaligen Spiele den Begriff Begriff Duett-Game (aus dem Video) bevorzugen würde, da es anders strukturiert war als das im Video beschriebene Spiel, zu dem 1-on-1 gut passt.
Aber genug der Wortklauberei ...

Bei uns waren das Addon zur regulären Kampagne, daher hatten wir eine andere Zielsetzung:
- eine Szene detaillieren
- den Hintergrund eines SC detaillieren

Beim Szene detaillieren haben wir uns eine Szene genommen, die in der Kampagne schon schnell abgehandelt worden war, weil sie nur für einen SC interessant war ("Du verbringst zwei Tage damit deine Unterweltkontakte durch zu telefonieren und zu treffen *Würfel Würfel* und erhälst Information X und Y") und haben sie detailliert gespielt. Der Grund, das zu machen war fast immer pure Langeweile (damalige Schüler-zeitrechnung halt ;) ), aber wir hatten auch was davon: das war eine Goldmine für Plothooks.

Beim Hintergrund eines SC detaillieren haben wir Szenen aus der Vergangenheit eines SC gespielt, manchmal aus seiner Jugend, manchmal von direkt vor der Kampagne, also recht unterschiedlich lange her (vor allem bei V:TM). Das war anfangs auch aus purer Langeweile geboren, später haben wir das aber auch gezielt genutzt um NSC einzuführen, die der SC schon länger kennen soll, weil sie zb zusammen aufgewachsen sind. Das kamen auch immer Plothooks bei raus, vor allem war es aber konstruktiv für den Spieler.

Daraus ergibt sich auch schon der Hauptunterschied zu dem im Video beschriebenen Stil: das war nicht wirklich ergebnisoffen. Es konnte sein, dass der SC nach dem detailliert eine Szene spielen bei jemand Schulden gemacht hat, Verbündete gewonnen hatte oder was auch immer, aber es war ja schon klar, dass er definitiv keinen Arm verliert, nicht länger in den Knast kommt und ähnliches - denn wir hatten ja schon einen späteren Zeitpunkt in der regulären Kampagne gespielt, wo das nicht aufgetaucht war. Das ist auf der einen Seite einschränkend, gibt aber auch einen Rahmen vor in dem der Spieler sich sehr frei kreativ auslassen, ohne dass SL einschreiten muss. Klar hatte der SL jederzeit Vetorecht, aber das wurde fast nie gebraucht. Da ich sowieso recht NSC-zentriert leite und fast immer den einen oder anderen NSC habe, den ich in passenden Situationen wie einen SC spiele (von Powerlevel und Plotarmor abgesehen) habe ich meist davon einen als Sidekick gespielt, was öfter dazu geführt hat, dass wir die Geschichte komplett gleichberechtigt zusammen konstruiert haben oder die SL-Spieler-Rollen fast getauscht waren.

Ein weiterer Unterschied zum Video war, dass wir zum Löwenanteil soziale Situationen gespielt haben, ich kann mich nicht erinnern, dass da je ein Kampf dabei war. Es gab Verfolgungsjagden, Pokerduelle und so weiter aber das war immer so angelegt, dass eine Niederlage einen Nachteil ergaben wie eben Geld verlieren, eine Chance verpassen weil ein Umweg genommen werden muss oder so Sachen, aber eben nie ein Kampf mit körperlichen Konsequenzen. Da haben wir uns natürlich einiges an Schwierigkeiten gespart, die auftauchen können wenn man nicht gerade John McClane spielt. Da ich eh nicht so der Fan von Konflikten mit binärem Ausgang bin hat mir das nie gefehlt - ich hatte den Eindruck, dass es den anderen auch so geht, aber sicher weiß ich es nicht.
Überhaupt haben wir auch viel weniger Proben gewürfelt als beim normalen Spielen. Eben wir der Gegensatz SL/Spiler nicht so stark war, aber meinem Gefühl nach auch weil wir uns einmütiger auf den Verlauf der Geschichte konzentrieren konnten wenn keine Konkurrenz ums Spotlight mit anderen Spielern bestand.

Ein delikates Thema war die Grenzziehung. Wie gesagt war das meist aus Langweile entstanden, das heißt es saßen zwei eh schon sehr gut befreundete Personen zusammen und hatten einfach nix besseres zu tun. Gepaart mit dem naturgemäß vertrauensvolleren Rahmen haben wir da einige Sachen durchgespielt, die in einer Gruppe nicht möglich sind aber in der Selbstfindungsphase damals eben sehr interessant waren, von Romantik bis Foltererlebnisse. Das war damals schon spannend und ich bin mir ziemlich sicher die eine oder andere Session war Therapiearbeit, aber es hat - soweit ich weiß - immer gut geklappt und alle hatten ihren Spaß. Da würde ich heute aber deutlich anders die Grenzen ziehen, würde es aber auch früher nicht anders gemacht haben wollen. Erwähne ich nur mal falls junge Leute sich hierher verirren.

Abschließend würde ich noch hervorheben, dass so ein Spiel eine viel stärkere Immersion ermöglicht als ein Gruppenspiel. Als Spieler ist man immer on statt on/off wenn andere Spieler auch was sagen, als SL wechselt man nicht ständig zwischen Infos aufnehmen und integrieren (naja letzteres gilt wohl nicht für die Spielmethode im Video).
Wenn es die Zeit hergäbe würde ich das sogar gern mal wieder machen, wenn ich so darüber nachdenke. Vielleicht ist das genau die richtige Beschäftigung wenn man zu Zweit im Lockdown zu Hause sitzt und Netflix leer geschaut hat.
 
Wenn es die Zeit hergäbe würde ich das sogar gern mal wieder machen, wenn ich so darüber nachdenke. Vielleicht ist das genau die richtige Beschäftigung wenn man zu Zweit im Lockdown zu Hause sitzt und Netflix leer geschaut hat.
Hab ich mir auch gedacht. Bloß fehlen mir bisher Ideen für ein Szenario. Soll aber wahrscheinlich ein Cthulhu rpg werden. Magst du als erfahrenerer Spieler mir dabei helfen?
 

Samsonium

Steinreis
One on One hab ich früher auch mal gemacht, aber nur als Meister und ehrlichgesagt, es hat mir nicht sooo viel Spaß gemacht. Es war halt so lala, okay, es ging, aber Spaß ist dann doch was anderes.
Meist hab ich es getan, wenn ein Spieler später dazustieß, auch Level soundso sein wollte, wie die anderen, aber nicht einfach so auf dem Papier gesteigert werden wollte, sondern gespielt haben mochte.
Kam also nicht zuoft vor. Und ich als Spieler hab mir das nie gewünscht.
Ein GM mit drei bis fünf Spielern ist mir immernoch das liebste und schönste. Mit einem Kumpel alleine, da schau ich mir lieber nen Film an oder zocke etwas an der Konsole/dem Computer.

LG Sam
 

Arashi

Gott
Hab ich mir auch gedacht. Bloß fehlen mir bisher Ideen für ein Szenario. Soll aber wahrscheinlich ein Cthulhu rpg werden. Magst du als erfahrenerer Spieler mir dabei helfen?
Ja mache ich gerne.
Cthluhu liebe ich zwar als Leser und Spieler, aber Horror leiten kann ich gar nicht. Daher weiß ich nicht wie hilfreich ich da bin.
 
Ja mache ich gerne.
Cthluhu liebe ich zwar als Leser und Spieler, aber Horror leiten kann ich gar nicht. Daher weiß ich nicht wie hilfreich ich da bin.
Mal sehen. Also ich hatte die Idee vielleicht ein Szenario im belgischen Kongo zu entwerfen, ähnlich wie Heart of Darkness. Da das die wohl schlimmste Kolonie von allen war, mit vielen Verbrechen gegen die Menschlichkeit kann man gut Horror kreieren bevor überhaupt es übernatürlich wird. Aber ich wüsste jetzt nicht welche Cthulhu Kreatur sich für das Szenario anbietet...
 

Arashi

Gott
Szenario im belgischen Kongo [...] Da das die wohl schlimmste Kolonie von allen war
Du meine Güte, was hast du denn vor? :eek:
Heart of Darkness habe ich nicht gelesen, aber nach dem was Wikipedia dazu hergibt nehme ich an, dass das schwer umzusetzen ist, weil der Zivilisationsbruch des als Auswuchs des Kolonialismus heute eigentlich jedem geläufig ist und eher Betroffenheit als Horror verursacht. Da würde mir nur einfallen noch mehr übernatürliche Brutalität auf die reele aufzusetzen und ich glaube das wird sich schnell abnutzen - zumal bei jemand der Horror mag und sicher einschlägige Filme kennt. Oder habe ich mir da was falsch gedacht?
Gerade die typischen Cthulhu-Geschichten umgehen doch Gewalt eigentlich ziemlich stark.

Wenn du es auf Marlows eigentliche Intention beziehst würde ich eher in die Richtung gehen, den Spieler direkt mit ein zu beziehen - sowas wie das havarierte Schiff strandet auf einer einsamen Insel und lässt auf Dauer nur die Möglichkeit seine Konkurrenten (inkl. Kinder, Schwache, Alte ...) um Lebensmittel zu töten. Und für die eigene Gruppe die Lebensmittel unter einem dauerhaft haltbaren Maß zu halten - mit brutalsten Strafen für Abweichler die Essen verstecken und so. Das könnte man auch gut mit Mythoskreaturen, die in der Lagune leben würzen - dort gibt es viel Fisch und es müssen Hölzchen gezogen werden wer hinaus muss um zu fischen oder umzukommen und als Wasserleiche nachts am Strand zu wandeln. Ein paar Eingeborene dazu die irgendeinen Vulkangott mit Vorliebe für Menschengeschmack verehren und die Sache läuft.
 
Du meine Güte, was hast du denn vor? :eek:
Ein wirklich gruseliges/schockierendes Cthulhu Szenario zu schreiben xD

Heart of Darkness habe ich nicht gelesen, aber nach dem was Wikipedia dazu hergibt nehme ich an, dass das schwer umzusetzen ist, weil der Zivilisationsbruch des als Auswuchs des Kolonialismus heute eigentlich jedem geläufig ist und eher Betroffenheit als Horror verursacht. Da würde mir nur einfallen noch mehr übernatürliche Brutalität auf die reele aufzusetzen und ich glaube das wird sich schnell abnutzen - zumal bei jemand der Horror mag und sicher einschlägige Filme kennt. Oder habe ich mir da was falsch gedacht?
Gerade die typischen Cthulhu-Geschichten umgehen doch Gewalt eigentlich ziemlich stark.

Hm, ja, wenn es die Leute eher traurig macht als gruselt sollte ich das Kongo Szenario vielleicht doch wo anders ansiedeln.

Wenn du es auf Marlows eigentliche Intention beziehst würde ich eher in die Richtung gehen, den Spieler direkt mit ein zu beziehen - sowas wie das havarierte Schiff strandet auf einer einsamen Insel und lässt auf Dauer nur die Möglichkeit seine Konkurrenten (inkl. Kinder, Schwache, Alte ...) um Lebensmittel zu töten. Und für die eigene Gruppe die Lebensmittel unter einem dauerhaft haltbaren Maß zu halten - mit brutalsten Strafen für Abweichler die Essen verstecken und so. Das könnte man auch gut mit Mythoskreaturen, die in der Lagune leben würzen - dort gibt es viel Fisch und es müssen Hölzchen gezogen werden wer hinaus muss um zu fischen oder umzukommen und als Wasserleiche nachts am Strand zu wandeln. Ein paar Eingeborene dazu die irgendeinen Vulkangott mit Vorliebe für Menschengeschmack verehren und die Sache läuft.

Klingt auch nicht schlecht, wobei ich mir nicht sicher bin wie ich das mit der Essenseinteilung oder so machen soll. Verstehe ich das richtig? In der Lagune leben Mythoskreaturen (wahrscheinlich dann wohl Deep Ones) die das Fischen gefährlich machen? Und die dann umkommen werden zu Wiedergängern?
 

Arashi

Gott
Ein wirklich gruseliges/schockierendes Cthulhu Szenario zu schreiben xD
:D
Hm, ja, wenn es die Leute eher traurig macht als gruselt sollte ich das Kongo Szenario vielleicht doch wo anders ansiedeln.
Also das musst du wissen, je nach dem mit wem du spielst ... für mich wäre das zwischen deutscher Vergangenheitsbewältigung, Flüchtlingskrisen-hype vor 5 Jahren und aktuell mal wieder ein afrikanischer Genozid in den Nachrichten schlicht zu nah am Bewusstsein fürs Reale um darauf übernatürlichen Horror aufzubauen.
Klingt auch nicht schlecht, wobei ich mir nicht sicher bin wie ich das mit der Essenseinteilung oder so machen soll. Verstehe ich das richtig? In der Lagune leben Mythoskreaturen (wahrscheinlich dann wohl Deep Ones) die das Fischen gefährlich machen? Und die dann umkommen werden zu Wiedergängern?
Das habe ich mir eben live während dem Tippen aus den Fingern gelutscht, so weit habe ich da nicht drüber nach gedacht.
So sehr ich Deep Ones mag, im Rpg würde ich die eigentlich nicht einsetzen, da buchstäblich jeder, der weiß wie man Lovecraft buchstabiert, sie kennt und das Bekannte kommt mir schwer als Horror zu verkaufen vor. Ich würde da eher was Neues erfinden (oder aus einem B-Movie klauen, der so schlecht ist, dass es sicher niemand kennt).
Wiedergänger sind doch immer gut, ganz besonders wenn es ehemalige Geliebte, Kampfgefährten, Freunde und so sind. Wobei es auch lustig wäre, wenn die Monster sie fressen und immer nur die übrig gebliebenen Köpfe mit Gesicht Richtung Strand auf einem Monolith in der Mitte der Lagune zu einer Art Schrein aufbauen. Also auch im Kongo ... wenn der Trägersklave, der einen mal vor einer Schlange gerettet hat als verstümmelter Zombie wiederkommt hat das doch was.
Das mit den Fischen und den Monstern war im Zusammenhang mit den Nahrungsmitteln gedacht - wenn die zu wenig werden, müssen halt schwere Entscheidungen getroffen werden. Jemand verhungern lassen, oder alle füttern aber mit absehbarem Ende ... aber mit den vielen Fischen vor der Nase meldet sich vielleicht jemand freiwillig ... oder jemand wird gezwungen ...
Naja also meine Idee ist jetzt halt schon mehr Survival-Horror als das was eigentlich den Chtulhu-mythos ausmacht. Aber wie geschrieben, so sehr ich Cosmic Horror mag, ich bin nicht gut darin es zu leiten, daher versteh meine Beiträge besser als Inspiration denn als direkten Vorschlag.
 
Das habe ich mir eben live während dem Tippen aus den Fingern gelutscht, so weit habe ich da nicht drüber nach gedacht.
So sehr ich Deep Ones mag, im Rpg würde ich die eigentlich nicht einsetzen, da buchstäblich jeder, der weiß wie man Lovecraft buchstabiert, sie kennt und das Bekannte kommt mir schwer als Horror zu verkaufen vor. Ich würde da eher was Neues erfinden (oder aus einem B-Movie klauen, der so schlecht ist, dass es sicher niemand kennt).
Wiedergänger sind doch immer gut, ganz besonders wenn es ehemalige Geliebte, Kampfgefährten, Freunde und so sind. Wobei es auch lustig wäre, wenn die Monster sie fressen und immer nur die übrig gebliebenen Köpfe mit Gesicht Richtung Strand auf einem Monolith in der Mitte der Lagune zu einer Art Schrein aufbauen. Also auch im Kongo ... wenn der Trägersklave, der einen mal vor einer Schlange gerettet hat als verstümmelter Zombie wiederkommt hat das doch was.
Das mit den Fischen und den Monstern war im Zusammenhang mit den Nahrungsmitteln gedacht - wenn die zu wenig werden, müssen halt schwere Entscheidungen getroffen werden. Jemand verhungern lassen, oder alle füttern aber mit absehbarem Ende ... aber mit den vielen Fischen vor der Nase meldet sich vielleicht jemand freiwillig ... oder jemand wird gezwungen ...
Naja also meine Idee ist jetzt halt schon mehr Survival-Horror als das was eigentlich den Chtulhu-mythos ausmacht. Aber wie geschrieben, so sehr ich Cosmic Horror mag, ich bin nicht gut darin es zu leiten, daher versteh meine Beiträge besser als Inspiration denn als direkten Vorschlag.

Die Idee mit der einsamen Insel gefällt mir immer besser. Bin mir nur nicht sicher wo man solche Inseln noch findet? Mit Geografie kenne ich mich nicht so sehr aus.

Ich würde höchstens noch ein paar "gute" Stämme einführen die gegen die Menschenopfer sind, vielleicht auf Inseln in der Nähe die die Charaktere nicht besuchen können, weil man dafür Boote braucht. . Das fände ich sonst etwas unfair gegenüber Eingeborenen und selbst Lovecraft hat glaube ich irgendwo mal geschrieben, dass Eingeborene einen Stamm zerstört haben der Mythosviecher angebetet hat. Vielleicht war das in Schatten über Innsmouth? Und diese Stämme sollten weibliche Kriegerinnen haben, ne kleine feministische Note und auch durchaus vorstellbar, hab sowas mal in ner Lebensgeschichte von nem Ex-Sklaven gelesen.

Ob ich Deep Ones vorkommen lasse muss ich mal sehen. Kommt ganz drauf an wen ich am Spieltisch habe. Cthulhu Neueinsteiger finden die bestimmt interessant. Oder aber wirklich Kreaturen wie aus "das Wesen aus der Lagune" oder wie es heißt. Dann wäre es aber vielleicht keine reine Mythosgeschichte mehr. Aber ich könnte die Idee mit dem Kopf-Altar verwenden. Deep Ones machen sowas glaub ich nicht.
 

Arashi

Gott
Hm ... mir fällt gerade eine so ein bisschen ein ähnliches Abenteuer habe ich mal geschrieben :D Das passierte auf It came from the dessert und spielte im Cthulhu-wilden-westen. Ich muss bei Gelegenheit mal schauen ob ich das finde.
Die Idee mit der einsamen Insel gefällt mir immer besser.
Das freut mich! Schau mal den Film "Cold Skin" - der ist trifft nicht nur das Thema gut sondern ist allgemein super :)
Bin mir nur nicht sicher wo man solche Inseln noch findet? Mit Geografie kenne ich mich nicht so sehr aus.
Ach ich habe das jetzt weiter auf die Kolonialzeit bezogen. Aber als Diplom-Geograph kann ich dir sagen: die Inseln gibts da wo SL sie braucht ;)
Tatsächlich gibts so einige Inseln auf denen man auch heute noch ordentlich stranden kann, wenn der Langwellenfunk ausfällt. Eigentlich so ziemlich alles etwas abseits der Frachtschifflinien und die sind wesentlich konzentrierter als man allgemein annimmt. Besonders viele der Inseln im und in der Nähe des Südpolarmeeres sind komplett isoliert außer wenn alle paar Jahrzehnte ein Wissenschaftsteam vorbei kommt.
Ich würde höchstens noch ein paar "gute" Stämme einführen die gegen die Menschenopfer sind, vielleicht auf Inseln in der Nähe die die Charaktere nicht besuchen können, weil man dafür Boote braucht. . Das fände ich sonst etwas unfair gegenüber Eingeborenen und selbst Lovecraft hat glaube ich irgendwo mal geschrieben, dass Eingeborene einen Stamm zerstört haben der Mythosviecher angebetet hat. Vielleicht war das in Schatten über Innsmouth? Und diese Stämme sollten weibliche Kriegerinnen haben, ne kleine feministische Note und auch durchaus vorstellbar, hab sowas mal in ner Lebensgeschichte von nem Ex-Sklaven gelesen.
Das mit dem unfair kann ich nach voll ziehen. Mal überlegen ...
1. Ein "guter" Stamm auf der SC-Insel wäre einfach nur ein großes Thema aufgemacht, ohne irgendeinen Beitrag zu Horror oder Spannung zu liefern.
2. Ein "guter" Stamm auf einer unerreichbaren Nachbarinsel wäre ein geeignetes Mittel um die Isolation noch stärker zu betonen. Da würde sich die Frage stellen, warum der Stamm keine Boote hat / die Insel nicht erreicht - da wäre vielleicht eine Mythoskreatur gut für, das zwischen den Inseln lebt. So ein Algen-Tentakel-Wald zwischen den Inseln, der das mühsam gezimmerte Floss mit der handvoll Passagiere in die Tiefe zieht?
3. Ein "böser" Stamm auf der SC-Insel würde sich als zusätzliche Bedrohung eignen, die SL sehr viel Flexibilität an die Hand gibt. Da könnte man allerdings auch gut ein paar Abweichler rein streuen, die Kontakt zu den SC suchen, in denen sie erstmals überhaupt den Beweis sehen, dass die Insel erreichbar und damit verlassbar ist und sich nicht mehr mit den Opfern für den Vulkangott (der auch noch +1 auf der Mythos-Kreaturen-Skala gibt) abfinden wollen.

... die Punkte 2 und 3 liesen sich auch wunderbar kombinieren und würden, in einer gemeinsamen Flucht ermöglicht durch die Technik der SC und das regionale Wissen der Abweichler, auch eine realistische Option eröffnen, die ganze Situation überhaupt zu überleben. Dafür wäre ein böser Stamm eh gut - an der von ihm besetzten Küste könnte auch ein anderes gestrandetes Schiff liegen, auf dem die Teile vermutet werden um den Langwellenfunk zu reparieren. Oder er hat eine ehemalige Forschungsstation bezogen, aus der der Sendemast oben rausschaut. Das wären immerhin schon mal 3 Überlebensoptionen.
Ob ich Deep Ones vorkommen lasse muss ich mal sehen. Kommt ganz drauf an wen ich am Spieltisch habe. Cthulhu Neueinsteiger finden die bestimmt interessant. Oder aber wirklich Kreaturen wie aus "das Wesen aus der Lagune" oder wie es heißt. Dann wäre es aber vielleicht keine reine Mythosgeschichte mehr. Aber ich könnte die Idee mit dem Kopf-Altar verwenden. Deep Ones machen sowas glaub ich nicht.
Für Chtulhu- Neueinsteiger sind Deep One tatsächlich eine gute Wahl, weil sie einfach klasse sind :)
Ob Deep Ones Kopfaltare bauen hängt einzig und allein davon ab, ob SL das will oder nicht ...
 
Ich muss bei Gelegenheit mal schauen ob ich das finde.
Fände ich interessant ^^
Das freut mich! Schau mal den Film "Cold Skin" - der ist trifft nicht nur das Thema gut sondern ist allgemein super :)
Okay. Mal schauen wenn ich dafür Zeit hab. Schau als nächstes erstmal "the Wolf House".
Ach ich habe das jetzt weiter auf die Kolonialzeit bezogen. Aber als Diplom-Geograph kann ich dir sagen: die Inseln gibts da wo SL sie braucht ;)
Tatsächlich gibts so einige Inseln auf denen man auch heute noch ordentlich stranden kann, wenn der Langwellenfunk ausfällt. Eigentlich so ziemlich alles etwas abseits der Frachtschifflinien und die sind wesentlich konzentrierter als man allgemein annimmt. Besonders viele der Inseln im und in der Nähe des Südpolarmeeres sind komplett isoliert außer wenn alle paar Jahrzehnte ein Wissenschaftsteam vorbei kommt.
Das Kongo Szenario sollte in der Kolonialzeit spielen. Bei dem Inselabenteuer bin ich mir nicht so sicher.

Südpolarmeer ist aber eher Eis und nicht warm mit schwarzen Ureinwohnern und Vulkan.

... die Punkte 2 und 3 liesen sich auch wunderbar kombinieren und würden, in einer gemeinsamen Flucht ermöglicht durch die Technik der SC und das regionale Wissen der Abweichler, auch eine realistische Option eröffnen, die ganze Situation überhaupt zu überleben. Dafür wäre ein böser Stamm eh gut - an der von ihm besetzten Küste könnte auch ein anderes gestrandetes Schiff liegen, auf dem die Teile vermutet werden um den Langwellenfunk zu reparieren. Oder er hat eine ehemalige Forschungsstation bezogen, aus der der Sendemast oben rausschaut. Das wären immerhin schon mal 3 Überlebensoptionen.
Daran gedacht wie die Protagonisten entkommen bzw. der Protagonist hatte ich noch gar nicht lol

Würde es auf jeden fall so machen, dass beide Stämme Boote haben und sich hin und wieder bekriegen. Bloß die Spieler haben keine Boote, bzw. nicht das Wissen um sie einzusetzen.

Ob Deep Ones Kopfaltare bauen hängt einzig und allein davon ab, ob SL das will oder nicht ...
Stimmt, da gibts eigentlich genug künstlerische Freiheit bei Cthulhu.
 

Arashi

Gott
Das Kongo Szenario sollte in der Kolonialzeit spielen. Bei dem Inselabenteuer bin ich mir nicht so sicher.
Die Kolonialzeit, ganz breit gefasst vom Zeitalter der Entdeckungen bis zum zweiten Weltkrieg, eignet sich so oder so sehr gut für so eine Abentueridee, oder?
Südpolarmeer ist aber eher Eis und nicht warm mit schwarzen Ureinwohnern und Vulkan.
Dann halt bleiche Ureinwohner und Vulkan, ist doch schnuppe ;) Wobei ich auch eher den Südatlantik meinte als tatsächlich das Polarmeer, sorry.
Wenn ich so darüber nachdenke ist kalt vielleicht sogar einfacher als tropisch. Vegetationslose (=nahrungslose) Kälte, hungrige Wölfe und bruchgefährdetes Eis stelle ich mir gerade einfacher zu vermitteln als Malaria-mücken, giftige Früchte und Skorpione. Wobei echt beides was für sich hat.
Vielleicht so was in der Ecke Feuerland?
Daran gedacht wie die Protagonisten entkommen bzw. der Protagonist hatte ich noch gar nicht lol
Ich finde bei sowas sollte SL definitiv für kreative Ideen der Spieler offen sein, meiner Erfahrung nach sollten in wirklich bedrohlichen Szenarien vorab eingeplante Lösungsszenarien aber nicht fehlen, sonst wird es manchmal einfach nur frustrierend für die Spieler. Dann hat mal als SL eine Richtung in die man sie schubsen kann wenn es nicht weitergeht. Spannend kann dann ja immer noch das wie, wie schnell, usw sein.
Würde es auf jeden fall so machen, dass beide Stämme Boote haben und sich hin und wieder bekriegen. Bloß die Spieler haben keine Boote, bzw. nicht das Wissen um sie einzusetzen.
Es könnte ja sein, dass beide Stämme Boote haben, aber die Lagune dazwischen kann nur sicher vom bösen Stamm sicher überquert werden, weil die mit ihren Ritualen der Schauderhaftigkeit das Algen-Tentakel-monster besänftigen und deswegen nicht gefressen werden. Daher nutzen sie das für Überfälle mit Plünderung und Versklavung im guten Stamm ... ? Dann wäre der Weg auch für die SC erstmal verschlossen, aber vielleicht lässt sich daraus eine Fluchtmöglichkeit kreieren wenn sie clever sind.
 
Die Kolonialzeit, ganz breit gefasst vom Zeitalter der Entdeckungen bis zum zweiten Weltkrieg, eignet sich so oder so sehr gut für so eine Abentueridee, oder?
Ja. Aber ich muss mich ja auf irgendwas festlegen. Für das Inselabenteuer fände ich dann doch 20er gut, weil jeder Cthulhu Spieler es halt kennt.

Malaria-mücken, giftige Früchte und Skorpione
So hab ich mir das eher vorgestellt. Aber das findet man auch nicht wirklich im Südatlantik, oder? Wikipedia sagt zumindest dort gibt es nur wenige Inseln.

Dann hat mal als SL eine Richtung in die man sie schubsen kann wenn es nicht weitergeht. Spannend kann dann ja immer noch das wie, wie schnell, usw sein.
Genau. Also ein mögliches Fluchtszenario brauch ich mindestens.

Es könnte ja sein, dass beide Stämme Boote haben, aber die Lagune dazwischen kann nur sicher vom bösen Stamm sicher überquert werden, weil die mit ihren Ritualen der Schauderhaftigkeit das Algen-Tentakel-monster besänftigen und deswegen nicht gefressen werden. Daher nutzen sie das für Überfälle mit Plünderung und Versklavung im guten Stamm ... ? Dann wäre der Weg auch für die SC erstmal verschlossen, aber vielleicht lässt sich daraus eine Fluchtmöglichkeit kreieren wenn sie clever sind.

Das ist ne prima Idee :D
 

Arashi

Gott
Ja. Aber ich muss mich ja auf irgendwas festlegen. Für das Inselabenteuer fände ich dann doch 20er gut, weil jeder Cthulhu Spieler es halt kennt.
Guter Punkt! Da kann man auch Hintergründe aus dem WW1 einbauen - vielleicht ein gestrandetes U-Boot, das wäre doch cool :)
Und in den 20ern gibt es noch viele weiße Flecken auf der Karte aber schon viel Verkehr auf den Ozeanen.
Btw: Falls es dich interessiert - es gibt auch die Fahrt der Titanic (1912) als Cthulhu Abenteuer.
So hab ich mir das eher vorgestellt. Aber das findet man auch nicht wirklich im Südatlantik, oder?
Genau, der Südatlantik wäre eher für die kalt-Sache geeignet.
Für tropisch wäre die Gegend südlich von Indien oder um Madagaskar im indischen Ozean oder natürlich Mikronesien bzw indonesischer Archipel im Pazifik geeignet.
Wikipedia sagt zumindest dort gibt es nur wenige Inseln.
Dass es heute keine Insel gibt heißt ja nicht, dass es in den 20ern da keine gab. Vulkan und so :p
Genau. Also ein mögliches Fluchtszenario brauch ich mindestens.
Ich empfehle eher so 3 als Minimum ;) Und wenn alles sehr detailliert ausgearbeitet ist eher 5.
Das ist ne prima Idee :D
Freut mich.
 
Da kann man auch Hintergründe aus dem WW1 einbauen - vielleicht ein gestrandetes U-Boot, das wäre doch cool :)
Das wär extrem cool doch dann muss ich kucken ob da zu der Zeit überhaupt U-Boote in der Region gefahren sind damit es Sinn macht. Das wäre dann eher was für kältere Regionen, oder?? Aber ein U-Boot wär wirklich perfekt für Nachforschungen und möglicherweise ein Funkgerät oder so womit man Hilfe rufen könnte...
Für tropisch wäre die Gegend südlich von Indien oder um Madagaskar im indischen Ozean oder natürlich Mikronesien bzw indonesischer Archipel im Pazifik geeignet.
Sind irgendwo da im WW1 U-Boote gefahren? Dann könnte man vielleicht schon ein zwei Sachen ausschließen...
 

Arashi

Gott
Sind irgendwo da im WW1 U-Boote gefahren? Dann könnte man vielleicht schon ein zwei Sachen ausschließen...
Ich habe das Gefühl du nimmst es mit solchen Sachen ein bisschen zu genau ;)
Nach allem was ich über WWI weiß bin ich mir recht sicher, dass nur in der Nordsee, dem Nordatlantik und dem Mittelmeer U-Boote unterwegs waren. Aber ernsthaft, wen interessierts? Dann war das halt ein deutsches Spionage U-Boot in geheimem Auftrag um eine superwichtige Person aus Kiautschou oder Deutsch-Neuguinea zu exfiltrieren. Und wenn der Spieler was dagegen meint frag ob ihm das unrealistischer vorkommt als Mythoskreaturen zu treffen.
Da liese sich vielleicht sogar noch zwischen den Überlebenden des Schiffbruches Zwitracht zu säen - es könnte ja sein, dass jemand von dem U-Boot (und dem an Bord befindlichen, erheblichen Goldmengen für Bestechungen oder einem mitgeführten Mythos-Buch über R'Lyeh) wusste und den Steuermann bestach nachts auf der Suche nach der Insel von der Route abzuweichen - was zum Schiffbruch führte.
 
Ich habe das Gefühl du nimmst es mit solchen Sachen ein bisschen zu genau ;)
Nach allem was ich über WWI weiß bin ich mir recht sicher, dass nur in der Nordsee, dem Nordatlantik und dem Mittelmeer U-Boote unterwegs waren. Aber ernsthaft, wen interessierts? Dann war das halt ein deutsches Spionage U-Boot in geheimem Auftrag um eine superwichtige Person aus Kiautschou oder Deutsch-Neuguinea zu exfiltrieren. Und wenn der Spieler was dagegen meint frag ob ihm das unrealistischer vorkommt als Mythoskreaturen zu treffen.
Da liese sich vielleicht sogar noch zwischen den Überlebenden des Schiffbruches Zwitracht zu säen - es könnte ja sein, dass jemand von dem U-Boot (und dem an Bord befindlichen, erheblichen Goldmengen für Bestechungen oder einem mitgeführten Mythos-Buch über R'Lyeh) wusste und den Steuermann bestach nachts auf der Suche nach der Insel von der Route abzuweichen - was zum Schiffbruch führte.
Wenn die was über die Deep Ones rausfinden wollten könnte es ja wirklich ein deutsches Spionage/Forschungs U-Boot sein. Und dann findet man in dem U-Boot "das Fischbuch" oder wie das deutsche Mythoswerk über die Deep Ones hieß. Muss nur einer Deutsch können xD
 

Arashi

Gott
Hm ... mir fällt gerade eine so ein bisschen ein ähnliches Abenteuer habe ich mal geschrieben :D Das passierte auf It came from the dessert und spielte im Cthulhu-wilden-westen. Ich muss bei Gelegenheit mal schauen ob ich das finde.
Nee, ich finde es nicht mehr :(
Naja wenn ich es gecanned hätte, hättest du es wahrscheinlich eh nicht lesen können :p

Also eine der Grundlagen war jedenfalls, Lösungsmöglichkeiten einzuplanen, aber das haben wir ja schon :)

Das Ganze beruhte darauf, dass ein Nest Riesenmonsterameisen ein abgeschiedenes Tal überrennt und die SC es verhindern (sehr, sehr unwahrscheinlich) oder überleben (noderat unwahrscheinlich) müssen
Da das ganze recht sandboxig war hatte ich 3 Hauptquellen geschrieben nach denen sich das Abenteuer richtete:
  • Kernstück war eine Timeline des Ablaufes ohne die SC. Darauf waren zum Einen relativ feste Termine (zB. wann die Monsterameisen entstehen, eine Gerichtsverhandlung im Ort, ein leichtes Erdbeben usw), und wieviel Punkte das Bedrohungslevel an dem Tag steigt
  • Eine Liste mit wichtigen NSC sowie Orten und deren Bedeutung, Fluff und so, und Kurzbeschreibungen unwichtiger Orte und Personen damit ich schneller eine Szene improvisieren kann wenn nötig
  • Die Bedrohungslevelleiste die beschrieb bei welchem Bedrohungslevel was passiert (zB. eine abgelegene Farm wird angegriffen, in Bereich X kann man sich nicht mehr unbehelligt bewegen, in der Stadt werden vor Angst Fenster vernagelt) und eine Listung von Beispielen wie das Bedrohungslevel sich mit Aktionen der SC ändert (zB. ein Kampf bei dem viele Ameisen sterben senkt das Level, jemanden davon abhalten die abgelegenen Farmen zu warnen, dass seltsames vor sicht geht erhöhrt es)

Vorausgesetzt der böse Stamm bekommt nicht mit, dass die SC und überlebende NSC auf der Insel stranden (was eigentlich eh die einzige Option ist damit die SC nicht gleich masskriert werden angesicht dessen, dass der Stamm wohl mit Überzahl, Geländekenntnis und besserer Ausrüstung ausgestattet ist) könnte sich das auch so umsetzen lassen.
Auf der Timeline stünden dann Dinge wie "Vulkan bricht aus" "Böser Stamm schickt Plünderer zum guten Stamm" "Überlebender NSC klaut Essen aus den Vorräten". Das Bedrohunslevel wäre dann eine Angabe wie aktiv der böse Stamm ist - normal sitzen die eher an einer Seite der Insel und sind mit Fischen, Früchte sammeln und grauenhafte Ritualen beschäftigt, aber wenn sie Rauch sehen oder welche von ihren Leuten verschwinden werden sie sicher aufmerksamer und schicken irgendwann Späher los. Und naja die Liste mit Orten und NSC erklärt sich ja von alleine.
Aber das ist nur wie ich mir das damals gedacht habe, das kann man natürlich auch eher wie ein normales Abenteuer machen. Ich fände es halt passend, da es einen Rahmen gibt in dem der Spieler recht frei agieren kann.

Btw zum Rahmen - ich hatte ja Eingangs geschrieben, dass bei uns früher der Rahmen vorgegeben war, da wir Szenen in einer Kampagne hinterher gespielt haben. Mit einem Kniff aus der Schreibwerkstatt, dem sich Lovecraft häufig bediente, könnte man so einen Rahmen setzen, indem man die ganze als Erzählung des SC framed. Indem er von seinen Erlebnissen in einem Brief schreibt, jemand sein Tagebuch liest oder er die Geschichte in einem Gasthaus zum Besten gibt.
 
Mir ist grad eingefallen, anstatt, dass die Protagonisten auf der verschollenen Insel stranden könnten sie auch ein Forscherteam sein (vielleicht ganz klassisch Anthropologen) welches gezielt nach diesem Ort gesucht hat. Würde erklären wieso die an so einem entlegenen Ort landen. Dann könnte man gut ein Bewertungssystem für den Erfolg der Expedition einbauen, wie in dem Soloabenteuer "Allein gegen den Frost"(Cthulhu: Alone against the Frost). Dann müssen die Charakter eventuell größere Risiken eingehen, als wenn sie sich nicht für ihre Taten verantworten müssten.

Deine Tipps was das Bedrohungslevel und so angeht sind auch gut. Könnte mal versuchen, dass Abenteuer so aufzubauen. Bisher hatte ich´s mir immer einfacher gemacht.

Btw zum Rahmen - ich hatte ja Eingangs geschrieben, dass bei uns früher der Rahmen vorgegeben war, da wir Szenen in einer Kampagne hinterher gespielt haben. Mit einem Kniff aus der Schreibwerkstatt, dem sich Lovecraft häufig bediente, könnte man so einen Rahmen setzen, indem man die ganze als Erzählung des SC framed. Indem er von seinen Erlebnissen in einem Brief schreibt, jemand sein Tagebuch liest oder er die Geschichte in einem Gasthaus zum Besten gibt.

Ach, du meinst ihr habt das als fertige Geschichte aufgezogen die ein Char erzählt, weil er überleben musste für die Fortsetzung der Kampagne? Hab ich das jetzt richtig verstanden?
 
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