Allgemein Sexismus in Videospielen

Nein, warum sollt ich deswegen dumm angeklozt werden. Das ich Wobbelbrüste nicht mag führt sowohl bei Männer als auch bei Frauen zu keinen größeren kommentaren. Das wird wohl eher neutral aufgenommen.
Wobei für Comedy haben Wobbelbrüste ihre Berechtigung, im passnden Kontext find ich das dann doch auch mal lustig.

Ich glaube, dass die Selbstverständlichkeit, mit der (vor allem Frauen) sexualisiert werden, dazu führt, dass es zur Selbstverständlichkeit wird, (vor allem Frauen) zu sexualisieren, ja. Das passiert bereits und hat gesellschaftlich eine laaaaaaaaaaange Tradition. (Und ich glaube zudem, dass es sehr viel leichter von der Hand geht, einer Frau auf den Arsch zu hauen als ihr in die Fresse zu schießen. Deshalb mache ich mir bei Gewalt auch durchaus weniger Sorgen und halte den Vergleich für schwierig.)

Ich könnt mcih ja irren aber meines Wissens sind in D und Ö trotz gewalttätigen Spielen und starker Sexualisierungen die Gewaltdelikte und die Sexualdelikte zurück gegangen. Scheinbar gibst da also keine Verbindung. Ich seh auch nicht das unsere Gesellschaft irgendwo sexistischer geworden wäre. ganz im Gegenteil wirds doch langsam besser.
Die viel bedenklichere Signalwirkung find ich da, das bei uns in Oberöstereich schon wieder nur eine reine Männeregierung sitzt. Das hat 1000 mal mehr Impact als jede Sexualisierung in Videospielen.

Und ganz ehrlich? Ich hab noch nie ein Mädel unerlaubt angefasst, sexistisch behandelt oder sonst was. Aber ich hab mich schon öfters sehr heftig geprügelt. Ich weiß natürlich nicht wie die allgemeinen Erfahrungen damit aussehen aber ich würd mich nicht wundern wenn es mehr Männer gibt die auf irgend eine weiße gewalttätig waren als Männer die sexuell übergriffig wurden.
Also ich glaub immer noch nicht das Sexualisierung problematischer sien soll als die sehr explizite Darstellung von Gewalt.
Ganz ehrlich wenn man glaubt das unsere Welt weniger Sexistisch wird wenn wir auf Sexualisierungen und Sexismus in Videospielen verzichten würden dann mus man schon auch glauben das unsere Welt weniger Gewalttätig wäre wenn wir auf Gewalt in Videospielen (oder auch Medien allgemein und damit auch P&P) verzichten würden.


Same here. Ich finde die Tatsache, dass sie zu Big Boss' bitch mutiert, auch problematischer. Aber ich will trotzdem aus vollem Halse über das alberne "Kostüm" (und vor allem die Hintergrundgeschichte, die es "erklärt") lachen und darüber witzeln dürfen, ohne gleich als Spielverderber gesehen zu werden, der anderen die Spielzeuge neidet.

Darüber, meiner Meinung nach berechtigte, Witze zu machen ist vollkommen legitim. Aber die Sexalisierung prinzipiell als falsch oder probelmatisch zu bezeichnen halte ich für wenig zielführend. Das wirkt für mich halt wie das runter machen eines sexuellen Geschmacks den man nicht teilt. Der Sexismus liegt da ganz wo anders.
Im übrigen fällt uns die Sexualisierung von Männern einfach nicht so auf weil die ganz anders funktioniert als die Sexualisierung von Frauen. Das Probelm unserer Gesellschaft besteht da vielmehr darin diese Geschlechterspezifischen Sexualisierungen unterschiedlich zu bewerten
 
Ich könnt mcih ja irren aber meines Wissens sind in D und Ö trotz gewalttätigen Spielen und starker Sexualisierungen die Gewaltdelikte und die Sexualdelikte zurück gegangen. Scheinbar gibst da also keine Verbindung.

Kann gut sein. Ich spreche allerdings gerade über Alltagssexismus, nicht über Sexualdelikte.
Ich seh auch nicht das unsere Gesellschaft irgendwo sexistischer geworden wäre. ganz im Gegenteil wirds doch langsam besser.

Hm. Ich hab oft ein ganz ähnliches Gefühl. Das bedeutet aber nicht, dass der Sexismus in unserer Gesellschaft, der bereits (und noch) vorhanden ist, nicht diskutiert werden kann.
Die viel bedenklichere Signalwirkung find ich da, das bei uns in Oberöstereich schon wieder nur eine reine Männeregierung sitzt. Das hat 1000 mal mehr Impact als jede Sexualisierung in Videospielen.

Solche Aussagen bringen uns auch nicht weiter, Chrisael. Natürlich gibt es schlimmeres, als 'ne dusselige Klamotte in 'nem Videospiel. Und jetzt? Wollen wir dann doch wieder alles am Holocaust messen und alles, was darunter problematisch sein könnte, ist nicht mehr zu diskutieren, weil nicht so schlimm? Was bringen solche ein Vergleich denn eigentlich, realistisch gesehen? Wenn du diesen Weg in unserer Diskussion beschreiten willst, dann bleibt kaum noch was übrig, was diskutabel ist.
Also ich glaub immer noch nicht das Sexualisierung problematischer sien soll als die sehr explizite Darstellung von Gewalt.

Die Selbstverständlichkeit, mit der sexualisiert wird, kann einen Einfluss auf die Selbstverständlichkeit haben, mit der in der Gesellschaft diskriminiert wird. Und ich glaube immer noch nicht, dass Mord genau so häufig ist, wie ein sexistischer Spruch am Arbeitsplatz. Insofern ist es zumindest diskutabel. Dass ein Schuss in die Fresse problematischer ist, als ein sexistischer Spruch, darüber müssen wir gar nicht reden. Diesen Vergleich stelle ich gar nicht an, also musst du auch nicht dagegen argumentieren, meine ich. Aber das ein sexistischer Spruch am Arbeitsplatz durch die Selbstverständlichkeit von Sexualisierungen schneller begünstigt wird, als Mord durch die Darstellung von Gewalt, das glaube ich durchaus.
Ganz ehrlich wenn man glaubt das unsere Welt weniger Sexistisch wird wenn wir auf Sexualisierungen und Sexismus in Videospielen verzichten würden dann mus man schon auch glauben das unsere Welt weniger Gewalttätig wäre wenn wir auf Gewalt in Videospielen (oder auch Medien allgemein und damit auch P&P) verzichten würden.

Ich glaube, dass unsere Gesellschaft keine Chance hat, sich zu entwickeln, wenn wir als unproblematisch und nicht diskussionswürdig einstufen, was nicht Vergewaltigung und Mord ist, den Deckel drauf packen und nicht mehr darüber diskutieren.

Und um ehrlich zu sein frage ich mich immer noch, warum es dann andererseits so wichtig ist, klar zu stellen, wie unproblematisch das alles ist, wo ich lediglich "Hahaha dummes Outfit!" geschrieben habe.
Darüber, meiner Meinung nach berechtigte, Witze zu machen ist vollkommen legitim.

Na, dann is doch gut.
Aber die Sexalisierung prinzipiell als falsch oder probelmatisch zu bezeichnen halte ich für wenig zielführend.

Ich frage mich ernsthaft, an welchem Punkt man diese Einstellung in meinen Aussagen herauszuinterpretieren anfängt. Du bist ja nicht der erste, der sowas schreibt, obwohl ich selbst direkt im Gespräch schreibe, dass Sexualisierung NICHT prinzipiell falsch oder problematisch sein muss. Wir sind uns also einig. Aber irgendwo scheint da ein Knopf zu sein, den man versehentlich drückt, wenn man Sexualisierung auch mal kritischer unter die Lupe nimmt.
 
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Nein, du hast schon recht, das darf man alles diskutieren. Es scheint ein persönliches Problem zu sein das ich überall immer sofort irgendwo die Doppelmoral wittere.

Ich frage mich ernsthaft, an welchem Punkt man diese Einstellung in meinen Aussagen herauszuinterpretieren anfängt. Du bist ja nicht der erste, der sowas schreibt, obwohl ich selbst direkt im Gespräch schreibe, dass Sexualisierung NICHT prinzipiell falsch oder problematisch sein muss. Aber irgendwo scheint da ein Knopf zu sein, den man versehentlich drückt, wenn man Sexualisierung auch mal kritischer unter die Lupe nimmt.

Das war eigentlich nicht direkt an dich gerichtet sondern eher an den Grundton in diesem Thread. Insbesondere Arleccino scheint an der plumpen sexualisierten Darstellung ein Problem zu sehen.

Ich würd aber noch mal gerne Quiet ein wenig genauer unter die Lupe nehmen. Ich weiß ich wiederhole mich aber die Sexualisierte Darstellung von Quiet ist nicht der Sexismus sondern das sie als einzige wichtige Frau sexualisiert dargestellt wird. Der Sexismus bei Quiet endet aber eindeutig beim Fanservice. Den im Prinzip ist sie eine sehr starke Frau die kein einziges mal die Hilfe eines Mannes benötigt hätte. Eher das Gegenteil ist der Fall das Quiet Big Boss den Arsch rettet und ganz allgemein der kampfstärkere Charakter ist (gibt zu den Thema ja genug Memes). Auch das Fanservicegeräkel führt ja nicht dazu es unbestrafte sexuelle Übergriffe gibt. ganz im Gegenteil, als Soldaten versuchten sie zu vergewaltign endete das in einem blutigen Massaker für die Soldaten. Auch in dieser Situation benötigte sie keine Hilfe eines Mannes um der Vergewaltigung zu entkommen, sie hat da ganz alleine geregelt.
Die Sexismusvorwürfe gegen MGS V wegen Quiet bewegen sich da meiner Meinung nach auf sehr dünnen Eis.

Außerdem bin ich der Meinung das sexualisierte Charakterr ja eigentlich kein Kauf- oder Nichtkaufgrund sein sollten. Tut es aber scheinbar und zwar in beide Richtungen. Es ist ja nicht nur so das scheinbar manche das Spiel gerade wegen Quiet kaufen sondern auch genau deswegen nicht kaufen. Dabei hat MGS V so viel mehr zu bieten als eine Scharfschützin in Pornooutfit, outstanding Gameplay zum Beispiel.
Aber vielleicht hat Hideo Kojima auch genau deswegen Quiet entworfen, die Diskussion um sie und ihre Sexualisierung ist ja im ganzen Internet zu lesen und bessere Werbung gibts nicht. Und eigentlich zeigt das wieder nur wie primitiv wir alle doch gestrickt sind und wie leicht wir mit passenden Impulsen zu bewegen sind.
 
Und ganz ehrlich? Ich hab noch nie ein Mädel unerlaubt angefasst, sexistisch behandelt oder sonst was. Aber ich hab mich schon öfters sehr heftig geprügelt. Ich weiß natürlich nicht wie die allgemeinen Erfahrungen damit aussehen aber ich würd mich nicht wundern wenn es mehr Männer gibt die auf irgend eine weiße gewalttätig waren als Männer die sexuell übergriffig wurden.

Ich würde persönlich das Problem nicht mal bei erhöhter sexueller Übergriffigkeit von Männern verorten.
Frauen werden gesellschaftlich allgemein als verfügbar dargestellt, und haben schon mit sehr penetranten Anmachen umzugehen, aber das sehe ich jetzt nicht als Videospielproblem.
Ich sehe das Problem eher in der Richtung, wie Halloween Jacks Text zu dem Mädchen und dem Superheldinnen-Design.
Das sind einfach keine so tollen Identifikationsfiguren für die meisten Frauen und Mädchen. Und erhöhen den Druck, bestimmen körperlichen Idealbildern zu entsprechen.
Klar, man kann jetzt sagen, dass die meisten erwachsenen Menschen das gut trennen können.
Jo.
Heranwachsende haben da unter Umständen schon mehr Probleme.
Und wenn du als Frau permanent die Botschaft kriegst "Du bist nur was wert, wenn du so und so und so aussiehst / dich so und so benimmst", dann kann dieses mediale Dauerfeuer schon Auswirkungen haben.
Wie weiter vorn geschrieben, bei Männern gibt es sehr viel mehr Bilder, mehr Optionen, wie sie sich begehrenswert zeigen können - bei Frauen ist das nicht ganz so einfach.
 
Das war eigentlich nicht direkt an dich gerichtet sondern eher an den Grundton in diesem Thread. Insbesondere Arleccino scheint an der plumpen sexualisierten Darstellung ein Problem zu sehen.

Ich kann jetzt nur spekulieren. Die meiste Zeit und Seiten verbringt die Gruppe, die über diese Themen diskutieren möchte, damit, diesen Wunsch vor anderen zu rechtfertigen, die das nicht wollen, die aber der Ansicht zu sein scheinen, dass man sie persönlich trotzdem erstmal von einem existierenden Problem überzeugen muss, bevor man darüber diskutieren darf. So kommt niemand wirklich zum diskutieren, und alle verschwenden ihre Zeit. Sowas frustriert. Und irgendwann wird der Tonfall härter. Arlecchino war mal ein guter Bengel, der klug und sachlich argumentiert hat. Jetzt hat er keine Geduld und keine Lust mehr darauf, wegen diesem und anderer Threads. Vermute ich.
Die Sexismusvorwürfe gegen MGS V wegen Quiet bewegen sich da meiner Meinung nach auf sehr dünnen Eis.

Der Vorwurf bewegt sich auf dünnem Eis, wenn ihre Sexualisierung als das tatsächliche Problem dargestellt wird. Dass dem nicht so ist, darin sind wir uns ja beide einig.

Das tatsächliche Problem (und der eigentliche Sexismus) besteht in etwas anderem: So eine sexualisierte Figur in so einem Kostüm mit so einer lächerlichen Hintergrundstory als Begründung in einem Top Seller Videospiele Titel wirst du bei einem männlichen Charakter kaum finden.
Aber vielleicht hat Hideo Kojima auch genau deswegen Quiet entworfen, die Diskussion um sie und ihre Sexualisierung ist ja im ganzen Internet zu lesen und bessere Werbung gibts nicht. Und eigentlich zeigt das wieder nur wie primitiv wir alle doch gestrickt sind und wie leicht wir mit passenden Impulsen zu bewegen sind.

Hunderpro hat er das. Sexualisierung funktioniert hervorragend, in alle Richtungen. Ich verdiene ja irgendwie auch mein Geld damit.

Die Frage ist halt, ob einem das reicht. Mir nicht. Und die möglichen Side Effects finde ich auch nicht so prickelnd. Wenn man es also schaffen kann, Sexualisierung öfter effizient einzusetzen, statt nur effektiv, dann bin ich dabei. :D
 
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@Scathach

Ich würd ja behaupten das es sowohl für Männer als auch für Frauen genug andere Charaktere gibt. Die Frage ist halt welche Figur bekommt medial mehr Beachtung und zwar mehr Beachtung von allen Seiten. mehr Beachtung von Männern, mehr Beachtung von Frauen, mehr Beachtung von Femministen (egal ob Mann oder Frau).

Eindeutig bekommt Quiet

http://blogs-images.forbes.com/insertcoin/files/2015/09/quiet2.jpg

mehr Aufmerksamkeit als Meryl (MGS IV).

http://vignette2.wikia.nocookie.net...est/scale-to-width-down/146?cb=20080620064715

Und Pornooutfitquiet bekommt auch mehr Aufmerksamkeit als diese Quiet:

http://media2.giga.de/2015/09/mgs-5-the-phantom-pain-quiet-buddy-guide-sniper-wolf-rcm992x0.jpg

Und wenn wir alle hier der Pornoquiet mehr Aufmerksamkeit schenken als der toughen Meryl oder der angezogenen Quiet. Wen wird sich dann ein junges Mädchen als Cosplay aussuchen? Vermutlich das was am meisten Aufmerksamkeit verspricht.
Im Prinzip formen, zumindest was solche Rollenbilder betrifft, wir alle mit denn auch negative Aufmerksamkeit ist ja Aufmerksamkeit.

Und es ist ja nicht so das dies nur Frauen betrifft. Selbst in diesen Forum darf ich in den Superheldenfilmthreads immer wieder lesen das der ein oder andere Charakter viel zu viel Hemd ist obwohl der ganz objektiv genug Muckis hat.

Ich bin nicht ganz sicher aber ich glaube positive Aufmerksamkeit würde besser funktionieren. Also immer wieder die Positivbeispiele zeigen anstatt die Negativbeispiele.
Denn viele Kreative in Film- und Videospielbranche konstruieren doch absichtlich Negativbeispiele weil sie dafür Aufmerksamkeit bekommen.
Die Positivbeispiele hingegen interessiert kein Schwein.

Hier mein Beitrag für die Positivbeispiele (Meryl kann man ja schon oben sehen)

Balsa
http://i1046.photobucket.com/albums/b465/yuhiinuzuka/Morobitowallie.jpg

Nausicaä (und sowieso das gesamte Frauenbild von Hayao Miyazaki)
http://filmefuerdieerde.org/files/nausicaa-01.jpg

Mononoke
http://entropymag.org/wp-content/up...princess-mononoke-1997-princess-mononoke.jpeg

Korra
https://images-eds-ssl.xboxlive.com...GEDLXv3tMabmfjmN_738mj13Z3FoQR6eM-&format=jpg

Das sind die Mädls die meinen Geschmack bedienen. : D
 
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Wie viele männliche Cosplayer bekommen für so richtig alberne, hochgradig sexualisierte Kostüme Aufmerksamkeit? Mir fällt da der Kerl im weißen Mini-Kostüm ein, der gerade dürftig seinen Schwanz verhüllt. Ich kenne viele Frauen, die da auch ihren Spaß dran haben, wenn so'n Pimmel lustig hüpft, also müsste das ja auch irgendwie ok sein und gerne gemacht werden. Und trotzdem wirste sowas viel seltener sehen. Verstehe mich nicht falsch, dass muss jetzt nicht ausnahmslos in Richtung der Frauen gehen. Sollen bitte zusätzlich auch mehr Männer die Traute haben, sich wie Nutten anzuziehen, statt wie Iron Man. Dann haben wir alle gleichermaßen was davon. Aber ich sehe das nicht, und das ist für mich eigentlich nicht damit geklärt, dass Männer leichter mit Nacktheit abzuholen sind. Ich bin mir sehr sicher, dass die Frauen es LIEBEN würden, wenn ein gut bestückter Typ auf 'ner Con seinen Arsch zur Schau stellt. Liegt es jetzt wirklich daran, dass die weiblichen Cosplayer es einfacher haben, Aufmerksamkeit durch Nacktheit zu generieren? Oder liegt es daran, dass Männer sich schwerer damit tun, männliche Nacktheit (und halbnackte Cosplayer) zu tolerieren und deswegen solange rumweinen, bis der Typ sich wieder verhüllt, während das bei den Frauen "total cool und ok" ist? Ich glaube ja, letzteres. Das finde ich auch falsch. (Das wird sich aber legen, sobald männliche Nacktheit gesellschaftsfähiger geworden ist. Und das wäre dann ja auch ein Gewinn für Gleichbehandlung. :D)
 
Das tatsächliche Problem (und der eigentliche Sexismus) besteht in etwas anderem: So eine sexualisierte Figur in so einem Kostüm mit so einer lächerlichen Hintergrundstory als Begründung in einem Top Seller Videospiele Titel wirst du bei einem männlichen Charakter kaum finden.

Da stellt sich mir die Frage wie schaut eine Sexualisierung von männlichen Charakteren aus die denen der typischen weiblichen Sexualisierung gleich kommt. Ich glaub hier gibt es das Porblem das dass was Männer und Frauen anmacht unterschiedlich bewertet wird.

Wie viele männliche Cosplayer bekommen für so richtig alberne, hochgradig sexualisierte Kostüme Aufmerksamkeit? Mir fällt da der Kerl im weißen Mini-Kostüm ein, der gerade dürftig seinen Schwanz verhüllt.

Haha, du meinst sicher Hentai Kamen.
hentai-kamen-3.jpg


Also ich find den saugeil. XD Also nicht sexuell weil ich leider ziemlich überhetero bin. XD
Der kommt auch bei den Mädls ziemlich gut an was ich so weiß.

Ich kenne viele Frauen, die da auch ihren Spaß dran haben, wenn so'n Pimmel lustig hüpft, also müsste das ja auch irgendwie ok sein und gerne gemacht werden. Und trotzdem wirste sowas viel seltener sehen. Verstehe mich nicht falsch, dass muss jetzt nicht ausnahmslos in Richtung der Frauen gehen. Sollen bitte zusätzlich auch mehr Männer die Traute haben, sich wie Nutten anzuziehen, statt wie Iron Man. Dann haben wir alle gleichermaßen was davon. Aber ich sehe das nicht, und das ist für mich eigentlich nicht damit geklärt, dass Männer leichter mit Nacktheit abzuholen sind. Ich bin mir sehr sicher, dass die Frauen es LIEBEN würden, wenn ein gut bestückter Typ auf 'ner Con seinen Arsch zur Schau stellt. Liegt es jetzt wirklich daran, dass die weiblichen Cosplayer es einfacher haben, Aufmerksamkeit durch Nacktheit zu generieren? Oder liegt es daran, dass Männer sich schwerer damit tun, männliche Nacktheit (und halbnackte Cosplayer) zu tolerieren?

Du könntest schon recht haben das die Männer mit solchen Darstellungen eher ein Problem haben. Biologisch gesehen ist es ja so das der Mann wirbt und die Frau aussucht. Starke männliche Konkurenz sehen die Männer da wohl nicht so gerne.

Auch das gesellschaftliche Bild was einen Mann sexuell attraktiv macht spielt da eine große Rolle.
Viele Männer und auch viele Frauen finden Hentai Kamen sicherlich lächerlich. Und das dürfen sie auch sofern sie die weiblichen Varianten solcher Charaktere auch lächerlich finden.
Ich gehöre ja eher zu der Sorte Mensch die der Meinung ist wir brauchen mehr männliche Charaktere wie Hentai Kamen. Leider bin ich zu feig mich in solch ein Kostüm zu zwängen. Ich bewundere ja auch immer den Mut der Mädls die Quiet udn Co cosplayen.
Also bitte nicht Quiet abschaffen sondern mehr Hentai Kamen anschaffen.
 
Grad google ich nach Hentai Kamen Cosplay und das erschreckende daran, der Charakter wird scheinbar öfters von Frauen als von Männern gecosplayed.
Dabei dachte ich das Frauen eher ein Problem mit Nacktheit hätten als Männer.
 
Warum sollten sie? In unserer Gesellschaft wird doch so selbstverständlich mit weiblicher Nacktheit umgegangen. Weißte? ;)
 
Naja medial aber realgesellschaftlich ist es doch so das die Männer in der gemsichten Sauna schneller ausgezogen sind als die Frauen. Frauen zieren sich da doch eher.

Der Unterschied könnte darin liegen das natürliche Nacktheit vielleicht was anderes ist als diese aufgesetzte overstyled Nacktheit.
Was daran jetzt gut oder schlecht ist kann ich grad nicht bewerten.
 
Oder es liegt einfach daran, dass weibliche Nacktheit tatsächlich viel mehr bestimmten gesellschaftlichen Erwartungen unterliegt - wie Scathach da oben schon gesagt hat - , als das bei Männern der Fall ist und Frauen sich schneller ihrer eigenen Nacktheit schämen, als Männer, sobald sie nicht so aussehen, wie man es "erwartet". Und in der Sauna siehste dann das Endprodukt.
 
Das kann ich so nicht bestätigen denn in den Medien und vor allen in Videospielen dominieren doch stark die muskelbepackten Männer mit Kantgesicht und Riesenpenissen. XD Die Helden mit Waschbärbauch oder nur 60kg an den Rippen sucht man da eher vergeblich. Das fand ich schon immer eine riesen Frechheit das diese Männertypen kein Platz in den Heldenriegen haben und wenn dann nur in Klamauk. Während weibliche Superheroinen Arme haben dürfen die bei Windstärke zwei brechen würden aber trotzdem so stark sind wie ihr 130kg Sidekick.
Snake aus MGS würden da viele sogar noch als Hemd bezeichnen.

Ich glaub das Problem ist da woanders zu suchen das Männer scheinbar weniger Probleme mit ihrem unvollkommenen Körper haben als Frauen.
Ich dagegen bin da wieder ziemlich feminin veranlagt. Ich hab so strenge Anforderungen an mich selbst was meinen Körper betrifft, ich würd mit keiner Fettrolle in eine Sauna rein. Dabei weiß ich eh ganz genau das dies weder Frauen noch Männer interessiert. Mich interessiert ja auch nicht wie andere Männer oder Frauen in der Sauna aussehen.
Ich glaub hier fehlts irgendwo an Selbstbewusstsein und aus irgend einen Grund haben Frauen öfter fehlendes Selbstbewusstsein als Männer. Und ich kann mir nur sehr schwer vorstellen das dies alleine an den Medien liegen soll. Denn wie gesagt das mediale Bild des Mannes ist auch alles andere als realistisch.
 
Ok, kurz übrlegt und neue Theorie. Es ist genau dieses Selbstbewusstsein das den Unterschied macht.

Männer stehen auf heiße Kurven, das kann man schwer abstreiten. Jeder Mann hat da sicher seine ganz eigenen Präferenzen, aber Kurven sind anziehend für Männer.

Ich behaupte das für Frauen ein ganz anderes Attribut bei Männern primär Sexy finden, nämlich Selbstbewusstsein.

Bei fehlenden Selbstbewusstsein kann der Mann einfach so tun als ob er welches hätte, meist durch Arschlochverhalten.
Eine Frau die aus der Form geraten ist kann nicht einfach so tun als ob sie in Form wäre weils ein optisches Attribut ist.

Und hier wären wir dann wieder bei der Sexualiserung und sogar Übersexualiserung von Männern in Videospielen. Die sind nämlich oft durch und durch sexualisiert, fällt nur nicht so auf. Oder wie viel männliche Helden kennt ihr die kein Selbstbewusstsein hätten, meist sehr viel stärker ausgeprägt als das durchschnittliche Selbstbewusstsein eines Mannes. Wenn so ein Charakter dann auch noch ansprechend aussieht kommt das große Kreischen bei den Mädls (übertrieben beschrieben jetzt).

Mein derzeitiges Fazit: Männer müssen nicht den Superkörper haben sollten aber schon selbstbewusst sein.
Frauen müssen nicht unbedingt selbstbewusst sein aber sollten scharfe Kurven haben.
Und genau das zieht sich doch durch alle Medien durch.
Ich bin mir sicher das durch das Männerbild der Medien das Selbstbewusstsein der Männer auch leidet nur kann man fehlendes Selbstbewusstsein überspielen.
 
Ich glaub das Problem ist da woanders zu suchen das Männer scheinbar weniger Probleme mit ihrem unvollkommenen Körper haben als Frauen.

Ist ja auch so. Weil wir's uns öfter erlauben dürfen, einen unvollkommenden Körper zu haben. Weil's auch richtig erfolgreiche Typen mit unvollkommenden Körpern gibt. Fette Klempner zum Beispiel. Es gibt unendlich hässliche Typen, die trotzdem total beliebt sind. Deadpool zum Beispiel. (Und dann schau dir zum Vergleich mal Lady Deadpool an. Die sah am Anfang auch mal aus wie Pizza. Und jetzt ist sie hübsch. Aus Gründen.) Wie viele hässliche, optisch nicht perfekte Heldinnen/Schurkinnen gibbet denn, die Erfolg haben? Im Direktvergleich zu den hässlichen oder nicht perfekten Helden, meine ich? Gerade bei den Schurken ist das noch viel deutlicher. Wer sieht denn bei den Bösewichten in Eternia rundum attraktiv aus? Skeletor? Beast-Man? Mer-Man? Trap-Jaw? Evil-Lyn? Aha. Die gelbe Haut ist bestimmt kein so großer Hinderungsgrund, wie 'ne Skelett oder Monsterfresse. Himmel, sogar Arcee ist nicht einfach ein geil gepanzerter Metallklopps wie alle anderen Transformer, sondern ist schlank und rennt auf sowas wie High Heels durch die Gegend.

Selbstverständlich gibt's auch 'ne Menge Muskelmänner. Aber an denen misst man uns Männer nicht. Jedenfalls nicht so intensiv, wie man das im Gegenzug mit den Frauen macht, meine ich. Auch bei uns gibt's Fatshaming und all den anderen Bullshit, keine Frage. Aber wir können dem ganzen Mist leichter entkommen. Er ist nicht so ever-präsent. Dann hab ich halt 'nen Körper wie Bulkhead. Scheißegal. Der ist geil und haut drauf. Als weiblicher Transformers-Fan bin ich ziemlich alleine mit Arcee. Und Megan Fox.
Ich behaupte das für Frauen ein ganz anderes Attribut bei Männern primär Sexy finden, nämlich Selbstbewusstsein.

Und ich weiß, dass ich Selbstbewusstsein unendlich mehr sexy finde, als ein paar hübsche Titten. Selbstbewusstsein bringt einen generell weiter. Deswegen nervt mich diese Sexualisierung ja auch so. Weil sie das Selbstbewusstsein der Normalos aushebelt, die im Grunde genau darauf am meisten angewiesen sind.
 
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Im Prinzip ist die Darstellung von Quiet noch lange kein Sexismus.

Du bist auch der einzige, der davon die ganze Zeit redet, übrigens.

Hier wird sich ja alleine über die sexuelle Vorlieben anderer Menschen beschwert.

So ein Unsinn. Ich beschwer mich überhaupt nicht.

Mein subjektives Empfinden hab ich nur als Gegengewicht zur angeblich dogmatisch und alle Männer umgreifenden, gleichgeschalteten Meinung diesbezüglich in die Diskussion eingebracht. Warum sollte die ominöse, völlig imaginäre und zusammengesponnene "Meinung" der gesichtslosen Masse "die meisten Männer da draußen" mehr als die tatsächlich geäußerten, subjektiven Meinungen in solchen Diskussionen wiegen? Erklär mir das mal. Warum ist mein persönliches Empfinden irrelevanter als deine persönliche Traumvorstellung davon, wie andere Männer (oder Frauen) ticken?

Du redest immer noch munter von "alle Männer", "die Männer", "die Frauen". Stattdessen solltest du vielleicht 1. einfach mal in Betracht ziehen, dass widerum dein subjektives Empfinden oder deine Erfahrungen nicht repräsentativ sind und 2. darüber nachdenken, warum du den Vorwurf Quiet seie "Seixsmus" überhaupt erst in die Diskussion einwirfst und warum dich die bloße Vorstellung so immens stört, dass du hier die Finger darüber wund schreibst. Dich scheint sehr viel mehr zu beschäftigen, Jemand könne das für Sexismus halten, als mich stört, dass Kojima seine peinlichen Teenieträume in so ein Spiel forciert um auch die geistig unterbemittelten Konsumenten zu erreichen.


Insbesondere Arleccino scheint an der plumpen sexualisierten Darstellung ein Problem zu sehen.

Das "Problem" darin ist die Unnötigkeit und das pandern zu einer audience, die so de facto nicht mehr existiert. Das Problem ist der Mythos, dass Spiele so sein müssen und sowas brauchen, um sich zu verkaufen, weil die problemverursachende Gruppe immer wieder das Märchen runterbetet, dass sowas geil ist, überall gut ankommt und deswegen sein muss.

Mein ganz persönliches Problem ist obendrein, dass diese halbnackte big titted sorry ass excuse für eine Videospiel"heldin" dreihundertmal mehr die Personifikation des feuchten Traumbildes chauvinistischer Arschlöcher ist, als eine tatsächliche Figur und der Versuch, das Ganze auch noch durch billigste weltinhärente "Logik" zu legitimieren ne Beleidigung für die Intelligenz des potentiellen Konsumenten darstellt.

Aber vielleicht hat Hideo Kojima auch genau deswegen Quiet entworfen, die Diskussion um sie und ihre Sexualisierung ist ja im ganzen Internet zu lesen und bessere Werbung gibts nicht. Und eigentlich zeigt das wieder nur wie primitiv wir alle doch gestrickt sind und wie leicht wir mit passenden Impulsen zu bewegen sind.

Dass ich hier diskutiere bewegt Niemanden dazu, MGS zu kaufen. Publicity brauchte das Spiel auch ohne dieses Zeug nich. Ehrlich gesagt hab ich von dem Spiel schon sehr früh gewusst, auf Quiet bin ich erst durch Zufall bei Youtube gestolpert, als ich mir Gameplay-Videos angeschaut habe. Ich glaube kaum, dass "die Kontroverse" über die hysterischen, selbstreferentiellen Phantasiekreise, die ein Skyrock gerne frequentiert und die ausschließlich in social media und obskuren Blogsphären zu existieren scheinen, hinaus sehr große Wellen schlägt. Für mich persönlich wäre der Charakter übrigens weder kauf- noch nicht-kaufgrund. Ich beweifle ja sogar, dass das überhaupt eine so große Rolle spielt, wie du implizierst.


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Einfach mal Versuchen, keine pauschalisierten Mutmaßungen über geschlechtspezifische Wünsche und Vorlieben zu treffen. Deine Vorstellungen und Theorien sind, trotz deiner Anmaßung, schon nicht repräsentativ für andere Männer. Für Frauen schon dreimal nicht. Warum ist es dir so wichtig, allgemeingültige, geschlechtsbezogene Gesetzmäßigkeiten zu haben? Hast du so große Schwierigkeiten, das andere Geschlecht zu verstehen, dass du was Festes brauchst? Die Fragen sind ernst gemeint, ich versteh es nämlich einfach nicht.
 
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Ist es wirklich so das so viele Männer Frauen nach diesen medialen Idealen bewerten? Ich persönlich kenn ja jetzt nicht so viele die so eine Idealfrau hätten mit perfekten Kurven und dann jeden Tag ihrer Frau oder auch nur ihren Freunden vorjammern das ihre Frau nicht so perfekt ist wie die aus dem Fernsehen oder Videospiel.

Andersrum werfen Frauen ihren Männern gern mal fehlendes Selbstbewusstsein vor weil viele Frauen einfach erwarten das Männer die starke Rolle übernehmen. Vielleicht auch weil die ganzen Helden im Fernsehen und Videospielen auch so ein riesen Selbstbewusstsein haben. Ei ist gesellschaftlich auch simpel akzeptierter auf schlechtes Selbstbewusstsein einzubashen als auf einen unschönen Körper. Dabei kann man für schlechtes Selbstbewusstsein oftmals sehr viel weniger als für einen undschönen Körper und es ist auch sehr viel leichter seinen Körper in Form zu bringen als sein Selbstbewusstsein, das oftmals in der Kindheit von Eltern und Umfeld zerstört wurde, wieder aufzubauen.
Vielleicht ist dieser Vorwurf jetzt ein bissi unfair aber so nehm ich das in meinem Umfeld wahr.
Ich tu mir da jetzt schwer die eine Idealisierung und Sexualisierung als schlechter zu bewerten als die andere Idealisierung und Sexualisierung.

Der fette Klempner ist aber da auch die große Ausnahme, zumal der absolut keine Identifikationsfigur für irgend jemanden ist. Mario ist ein Asexuelles Ding. Und wenn er gecost wird dann nicht selten wieder stark sexualisiert.

Prinzipiell bin ich da eh auf deriner Seite, ich bin der erste der sich bei dem ganzen Disneykram immer drüber beschwert das die Frauen immer supersexy aussehen müssen während Männer auch wie Karikaturen aussehen dürfen.
Ich komm nur leider immer so schnell in rage wenn was für mich nach Doppelmoral riecht.

Und ich weiß, dass ich Selbstbewusstsein unendlich mehr sexy finde, als ein paar hübsche Titten. Selbstbewusstsein bringt einen generell weiter. Deswegen nervt mich diese Sexualisierung ja auch so. Weil sie das Selbstbewusstsein der Normalos aushebelt, die im Grunde genau darauf am meisten angewiesen sind.

Der Unterschied ist nur das eine Frau auch dann einen Freund abbekommt wenn sie nur schwaches Selbstbewusstsein hat. Aber wenn ein Mann schwaches Selbstbewusstsein hat wird es sehr schwer für ihn eine Freundin zu finden. Das ist leider auch Biologie. Insofern wird druch die mediale Bombardierung die männliche Sexinessresource stärker geschrottet als die webliche.
Viele Nerds werden darüber sicher ein Lied singen können. ; )
 
Viele Nerds werden darüber sicher ein Lied singen können. ; )

Andere These. Viele Nerds die sowas glauben scheinen schon bei dem Versuch zu scheitern, mit dem anderen Geschlecht zu reden und spinnen sich deswegen zusammen, wie die so drauf sind und was sie als Männer leisten müssen und was Frauen angeblich nicht leisten müssen.

Ohne Scheiß, diese allgemeingültigen Mutmaßungen im Bezug auf beide Geschlechter geht mir tatsächlich auf den Senkel. Kann man mal über sowas diskutieren, ohne so ein unfundiertes Zeug hin und her zu werfen?
 
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Einfach mal Versuchen, keine pauschalisierten Mutmaßungen über geschlechtspezifische Wünsche und Vorlieben zu treffen. Deine Vorstellungen und Theorien sind, trotz deiner Anmaßung, schon nicht repräsentativ für andere Männer. Für Frauen schon dreimal nicht. Warum ist es dir so wichtig, allgemeingültige, geschlechtsbezogene Gesetzmäßigkeiten zu haben? Hast du so große Schwierigkeiten, das andere Geschlecht zu verstehen, dass du was Festes brauchst? Die Fragen sind ernst gemeint, ich versteh es nämlich einfach nicht.

Sorry, jetzt hab ich heute schon so viel geschrieben wie schon lange nicht mehr das ich nur noch kurz auf diesen Kommentar eingehen will.
Klar pauschalisiere ich, das tut man in Diskussionen, man versucht den Mittelwert zu nehmen und damit zu arbeiten. Tut man in der Wissenschaft genauso und wenn du deinen Beitrag liest pauschalisierst du auch ganz stark, wieder jeder in diesem Thread. ; )
Mir ist vollkommen klar das sich das Individum nicht pauschalisieren lässt. Die Masse lässt sich aber pauschalisieren ansonsten würde zum Beispiel Werbung erst gar nicht funktionieren, die wird ja auch auf gewisse Gruppen anhand von Durchschnittsparameter zurechtgeschnitten.

Auch Sexismusvorwürfe sind im Prinzip ja nichts anderes als Pauschalisierungen die oftmals sehr zutreffend sind. Wenn man ganz ohne Pauschalisierungen arbeiten will und nur ncoh auf das Individum eingehen will kann man die ganze Diskussion auch gleich lassen weil über was willst du dich dann noch diskutieren? Über persönliche Vorlieben denn mehr bleibt dann ja nicht mehr übrig.
 
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