Mythen hinter der WoD

Dieses Thema im Forum "World of Darkness" wurde erstellt von Magnus Eriksson, 23. Mai 2008.

Moderatoren: Sycorax
  1. Voriel

    Voriel Werbeträger

    AW: Mythen hinter der WoD

    Ist für die Setiten - denke ich - auch ohne Belang, aber für die Unterteilung in Kainskinder und Sethskinder ist Kains Bruder wohl der richtige Ansprechpartner :)
     
  2. kugelblitz

    kugelblitz hell und schnell

    AW: Mythen hinter der WoD

    Ein gutes Argument...;)
     
  3. Haylen

    Haylen Certámen-Gewinner

    AW: Mythen hinter der WoD

    Außerdem sind das ganz klar zwei verschiedene Personen. Der Bruder Kains heißt Seth und der Obergott der Setiten Set.

    Den Vornamen Seth gibt es heute immernoch. Set allerdings ist einzig und allein eine Ägyptische Gottheit.
     
  4. Discordia

    Discordia B! scheuert

    AW: Mythen hinter der WoD

    Entweder hab ich nicht richtig gelesen oder hier fehlt tatsächlich noch Horus bei der Aufzählung.

    Spielt ja immerhin bei MdW eine sehr große Rolle
     
  5. kugelblitz

    kugelblitz hell und schnell

    AW: Mythen hinter der WoD

    Mir sind noch die Wassersper eingefallen eingefallen, die an vielen Kathedralen zu finden waren, um die sich auch Legenden rankten. Sie wurden auch Gargylen genannt und was daraus gemacht wurde, ist wohl bekannt...

    Zudem sind viele Disziplinen und Clansschwächen von den Mythen und Legenden, die mit Vampiren in Verbindung standen, in der WoD aufgegriffen worden.
     
  6. asdir

    asdir Sethskind

    AW: Mythen hinter der WoD

    Lilith: In den Apokryphen erwähnte erste Frau Adams und dann Frau Kains, mit der er in den Osten (das Land Nod?!?) zog. Manchmal auch einfach nur ein Dämon in der christlich-jüdischen Lehre.

    Toreador: Nicht einfach nur "Stierkämpfer", wie oben erwähnt, sondern das alte spanische Wort für das neuzeitliche "Torero".
     
  7. Sygg

    Sygg Knochenbeisser Ragabash

    AW: Mythen hinter der WoD

    Ok, hab auch noch was:

    Charon - Eine sehr wichtige Figur aus dem Wraith:the Oblivion Plot, Charon (griech. Χάρων: „grimmiger Weißer“) war in der griechischen Mythologie der düstere greise Fährmann, welcher die Toten für einen Obolus (Münze) über den Totenfluss Acheron (häufig werden auch die Flüsse Lethe oder Styx genannt) setzte, damit sie ins Reich des Totengottes Hades gelangen konnten.

    Laibon - Vampire Afrikas (Kindred of the Ebony Kingdom) Die Laibon sind in wirklichkeit eine Art Medizinmann oder Seher oder Priester des Afrikansichen Massai-Stammes

    Hengeyokai - Hengeyōkai (jap., wörtlich: gestaltwandelnde Geister) sind eine Gattung japanischer mythologischer Kreaturen, die in menschliche Charakterzüge ähnlich den Tieren aus mitteleuropäischen Märchen und Fabeln zeigen. Sie gehören zu den Yōkai und gelten als „Anführer“ des Tierreiches und sind in ihrer natürlichen Gestalt meistens nicht von gewöhnlichen Tieren ihrer Spezies zu unterscheiden. Allerdings sollen sie in der Lage sein, sich sowohl in „Herrschergestalten“ ihrer Tierformen als auch in Menschen zu verwandeln. Solche „Herrschergestalten“ sind zum Beispiel silberfarbene Füchse mit neun Schwänzen (Kitsune) oder menschengroße Marderhunde mit riesigen Testikeln (Tanuki).

    so und zur Neuzeit

    Jim Morrison - steht im Cult of Ectasy (2nd Edit.) In Musiker und Rockfans-kreisen ein absoluter Mythos und Kultfigur. Der Sänger der Doors

    Dolch&Federkiel - Böse Rollenspielfirma des Wyrms (Deutsche Ausgabe vom Buch des Wyrms) EINDEUTIG ne Anspielung auf Feder & Schwert

    O'Tolleys - ebenfalls aus Buch des Wyrms, EINDEUTIG 'ne Anspielung auf Mäckes oder besser gesagt McDonald's
     
  8. asdir

    asdir Sethskind

    AW: Mythen hinter der WoD

    Wenn ich mich recht entsinne heißt "Dolch und Federkiel" im englischen "Black Dog", gleichsam eine Anspielung auf "White Wolf". :D
     
  9. 1of3

    1of3 Gott

    AW: Mythen hinter der WoD

    Alan Turing ist bei Magus der geistige Vater der virtuellen Adepten.
     
  10. FoxglovesaysNo

    FoxglovesaysNo Möchtegern-Ratkin

    AW: Mythen hinter der WoD

    Ich hab auch was:

    Caern kommt von "Cairn". Ein Cairn ist ein schottisches Hügelgrab.
     
  11. Mortis

    Mortis Mekhet

    AW: Mythen hinter der WoD

    Kabeiroi die großen (Götter) lat. Cabiri waren Gottheiten, die besonders auf den nordägäischen Inseln Samothrake und Lemnos verehrt wurden. Auf Samothrake waren sie Beschützer der Seefahrer und Schiffbrüchigen. Auf Lemnos erscheinen sie als drei Söhne des Hephaistos und der Kabeiro und wurden als Schmiede, aber auch als Götter des Weins verehrt.Die zwei älteren töteten den dritten. Ihre Verehrung nahm (besonders auf Samothrake) die Form eines Geheimkultus an.
     
  12. Arkangelus

    Arkangelus Ancilla

    AW: Mythen hinter der WoD

    - Draculas Erzeuger Lambach Ruthven, bezieht sich wohl auf die Figur aus "Der Vampyr"
    - Die Ausstreuung von Salz über Kartagos Boden nach der Zerstörung, um in der Erde ruhende Ahnen aus zu trocknen beruht auf einer Tatsache. Nur streuten die Römer das Salz aus um den Boden Kartagos "auf ewig" unfruchtbar zu machen.
    - Dhampir bedeutet Vampir in Albanien
    - Vukodlak (Ein ziemlich alter Tzimisce, unter anderem bekannt aus Vampire Redemtion) bedeutet Werwolf im kroatischen.
    ....

    Ach und noch eins: Die "World of Darkness" lehnt sich vermutlich an unserer Welt an :ROFLMAO: ... ;)
     
    Kappadozius gefällt das.
  13. Nossinsky

    Nossinsky Nosferatu-Ahn

  14. Mortis

    Mortis Mekhet

    AW: Mythen hinter der WoD

    Die Iteration (v. lat. iterare „wiederholen“) ist ein Begriff, der in verschiedenen Wissenschaften oder Anwendungsbereichen verwendet wird: Maschinenbau, Informatik, Linguistik, numerische Mathematik, Softwaretechnik und Geschichtswissenschaft.

    Akascha bzw. Akasha bezeichnet:

    * in der indischen Elementenlehre den Äther, siehe Vaisheshika
    * eine imaginäre allumfassende Bibliothek, siehe Akascha-Chronik.




    Avatar
    Das Wort leitet sich aus dem Sanskrit ab. Dort bedeutet Avatāra „Abstieg“, was sich auf das Herabsteigen einer Gottheit in irdische Sphären bezieht. Der Begriff wird im Hinduismus hauptsächlich für Inkarnationen Vishnus verwendet.




    Tzitzimime waren die Geister der Frauen, die während der Geburt ihres Kindes gestorben waren. Nachdem diese verstorbenen Frauen, die man mit gefallenen Kriegers gleich setzte, die Sonne 4 Jahre lang bei ihrer täglichen Reise über den Himmel begleitet hatten, kehrten sie als „Tzitzimime“ (Gespenster) auf die Erde zurück.
    Tzitzimime hatten sowohl positive wie aber auch negative Aspekte in der Mythologie der Azteken. Der positive Aspekt war, dass diese verstorbenen Mütter direkt in das Paradies (in Náhuatl : „Ichan tonatinh ilhuicac“ übersetzt Sonnenhaus = Paradies) einziehen durften und der negative Aspekt war, dass diese Frauen über ihr Schicksal (Tod während der Geburt) verärgert und wütend waren. Aus dieser Wut heraus schlichen die Tzitzimime (Gespenster) nachts an Wegkreuzungen herum um Männer zum Ehebruch zu verführen und um die Seelen ungeborener Kinder zu stehlen.

    Die Tzitzimime wurden jedoch nicht nur nachts von den Azteken gefürchtet sondern bei jeglicher Änderung im Zeitablauf, die für die Azteken eine Kosmische Instabilität bedeutete. So wurden sie gefürchtet während einer Solareklipse (Sonnenfinsternis), wobei sie für alle sichtbar wurden; während der 5 Unglücktage (in Náhuatl „nemontemi“ genannt) des "Xihuitl" Kalenders und während der Zeremonie des Neuen Feuers, die alle 52 Jahre nach ihrem "Xiuhmolpilli" Kalender stattfand.

    Eine weitere Gefahr stellten in der Mythologie der Azteken die Tzitzimime für die gegenwärtige Welt, die „fünfte Sonne“, dar. Die „fünfte Sonne“ hieß in der Sprache der Azteken „nahui ollin“(übersetzt: „Vier-Bewegung“). Diese „fünfte Sonne“ soll in ihrem Glauben durch Erdbeben zerstört werden und die Tzitzimime würden erscheinen und alle Menschen töten. (Siehe hierzu auch: Schöpfungsmythologie der Azteken und Sonnenstein )

    In Abbildungen (siehe Bild: Tzitzimitl-Abbildung im Codex Magliabechano) wurden Tzitzimime als weibliche Skelettgestalten mit einem Totenkopf dargestellt, die mit einer Art Rock (Kleid / Quechquemitl) bekleidet sind. Als Kette trugen sie eine Kette aus menschlichen Herzen.

    Die Herrin aller Tzitzimime war die Göttin/Dämon Itzpapalotl (übersetzt:“Obsidian-Schmetterling“), die auch die Großmutter von Mayahuel (Göttin der Agave und des Pulque ) war.
     
  15. Sycorax

    Sycorax uninterested. Mitarbeiter

    AW: Mythen hinter der WoD

    Die Tzitzimie hatten wir mal in einem kleinen Eigenbau-Projekt aufgegriffen. Nur so am Rande, falls es jemanden interessiert. Klick!
     
  16. Mortis

    Mortis Mekhet

    AW: Mythen hinter der WoD

    Sekhem oder im original Sechem bedeutet Macht.
     
  17. Mortis

    Mortis Mekhet

    AW: Mythen hinter der WoD

    hier einmal ein paar übersetzungen aus dem latein:
    Prinz - princeps
    Erstgeborener - Primogenitur
    Ahn - auctor generis
    Ancilla - Sklavin
    Neugeborener - Neonatus
    Führung, Leitung - Ductus

    tremere - zittern, beben, zucken
     
  18. Dusk

    Dusk Ragabash der Satyrn

    AW: Mythen hinter der WoD

    Ancilla heißt Magd und nicht Sklavin. Das ist die, die im Dienst der Ahnen steht, um auf die Neugeborenen aufzupassen :)
     
  19. Setesh

    Setesh .

    AW: Mythen hinter der WoD

    Was natürlich in "ages past" ein Sklavenmädchen ( 2. Bedeutung ) war, somit nicht wirklich falsch.
     
  20. Altansar

    Altansar Die Dämonische Kuh des Grauens

    AW: Mythen hinter der WoD

    Ich denke, dass Osiris auch erwähnt werden sollte,
    er hat sowohl bei Mumie und Vampire seinen auftritt aber ist im Ägyptischen Pantheon eine Gottheit gewesen.

    Wie wäre es mit einigen Totems der Stämme von Werwolf
    Wendigo
    Chimäre
    Greif
    Fenris

    Auch der Clan Nosferatu lehnt sich an den Film Nosferatu an.
     
Moderatoren: Sycorax
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