Hallo zusammen,
ich habe mir die Aufgabe aufgeladen, eine WoD-Runde ins Leben zu rufen. Hintergund ist das Weihnachtsgeschenk für meine Freundin: WoD, Vamp: Requiem, Hunter. (Ich hab mir dann noch das Spielzeughandbuch Arsenal untern Tannebaum gelegt
).
Zunächst mal die Situation:
Ich habe immer mal wieder versucht meine Freundin mit dem PnP-Virus anzustecken, nur ist es mir besher nur so halb gelungen. Der Schuldige war schnell gefunden: evil DnD. Wie kann man ernsthaft erwarten ein Einsteiger weiblichen Geschlechts könnte Spaß an einer jahrealten > Level 12 DnD-Runde haben...
Zudem kommt (bitte jetzt nicht alle kotzen und wegrennen oder wegrennen und kotzen) dieses Twilight-Zeugs. Nachdem Madame alle Twilight Bücher in ca 10 Minuten durchgeackert hatte, lächtzte sie nach mehr. Kein Problem, dachte ich mir, soll sie doch mal etwas ernsthaftere Vamp/Wolf-Geschichten zu lesen bekommen. Wirklich beleckt bin ich mit dieser Thematik auch nicht, aber die Bücher von Merkus Heitz stehen im Regal und sind richtig gut. Sprachs und warf sie meiner Vempirgeilen Freundin zum lesen vor - das hat dann nochmal ein paar Tage gedauert und sie wollte mehr mehr mehr.
Irgandwann ging mir entsprechende Literatur aus, also musste was neues her und Weihnachten stand vor der Tür. Alles Klar! Ich hab da mal was von Masquerade gehört. Ab in mein Lieblingsgeschäft und fleissig eingekauft. Heraus kam obige Zusammenstellung.
Inzwischen hab ich das Corebook durchgearbeitet und mal im Hunter und Armory herumgeblättert. In ein paar Wochen solls losgehen und ich machte mich auf die Suche nach Einsteigerfreundlichen "Abenteuern". Meine Grundidee ist, mit menschlichen Charakteren in der "normalen" Welt zu starten, und diese langsam in Richtung der Schatten zu führen. Neben meiner Freundin wird zunächst nur eine ihrer Freundinnen (nullkommanix Erfahrung) und ein Kumpel von mir (nix WoD aber viele andere Systeme und Welten) die Runde komplettieren. Wenn wir dann regelfest sind und die Welt etwas können wollen wir 1-2 weitere ins Boot holen.
Also muss nun ein Einsteigerplot her. Das Vampire-Einstiegsdingsbum ist nach 2 Absätzen durchgefallen. "Ihr geht in einen Park und werdet in Vampire verwandelt, jetzt müsst ihr diese besoffenen Jugendlichen auffressen." - da geht mir dann direkt das erste Gruppenmitglied flöten und zwei weitere lange Geischter schauen mich blöd an... Nein, sie sollen sich langsam der Welt nähren, ohne wirklich abschätzen zu können was sie alles erwartet. Da niemand außer mir die Bücher zu lesen bekommt, kann man sicherlich diese tolle Unwissenheit benutzen, um mit den Gefahren und Schatten zu spielen.
Ich will im Folgenden meine grundlegende Storyidee vorstellen. Es wäre toll, wenn ihr das wenigstens ein wenig auf kompatibilität zur Spielwelt gegenlesen können und wenn ihr tolle hookups seht oder Ideen einbringen möchtet, wäre ich mehr als dankbar.
Ich habe im Forum eine schöne kleine Geschichte gefunden: Ein alter, recht mächtiger Vampir nimmt das mit der Maskeraderegel nicht soo supergenau, denn er hat einen genialen Plan: wer will nach seinem Torpor (heisst das im deutschen so?) nicht dieses hab-ich-das-nun-geträumt-oder-ist-das-ne-echte-erinnerung Spielchen spielen. Dazu hat er ein Ritual entwickelt, in dessen Rahmen er seine Erinnerungen ins Unterbewusstein eines Menschen "kopiert". Diese Erinnerungen werden zum jeweiligen ersten männlichen Nachfahren weitergegeben. Nachdem der Vampir wieder erwacht ist, holt er sich seine echten Erinnerungen aus dem Nachfahren zurück. Die Menschenfamilie ist eingeweiht und hat zugestimmt - ein einträgliches Geschäft. Die Übertragung klappt, der Vampir geht bubu machen.
Generationen später verschwindet allerdings das Familienwissen um diese Erinnerungen, was bleiben sind ein paar Gruselgeschichten, die den Kindern erzählt werden. So kommt es, dass einer meiner Spieler der aktuell letzte männliche Nachfahre einer gut situierten Mittelstandsfamilie ebendiese Erinnerungen in seinem Unterbewusstsein mit sich herumträgt.
Blöderweise wird der alte Vampir an unserem ersten Spieleabend zuufällig aus seinem friedlichen Schlaf erwachen und versuchen telepatisch Kontakt zu dem Erinnerungsträger aufzunehmen - und dann recht schnell merken, dass die menschliche Komponente seines Plans ziemlich versagt hat und sich auf die Suche seiner Erinnerungen machen.
Gleichzeitig fängt mein Spieler langsam an, sich seiner Erinnerungen bewusst zu werden.
Ich plane, diesen Prozess über mehrere Abende hinweg zu ziehen, das wird mehr eine Kampagne an dessen Ende die Auseinandersetzung mit dem Vampir steht. Im Vordergrund stehen zunächst die seltsamen Träume: Er träumt von der Eröffnung des Uni-Gebäudes das er regelmäßig besucht. Er und seine Freude recherchieren und er stellt fest, dass das Eröffnungsfoto exakt mit seinem Traum übereinstimmt, inklusive des schief rasierten Bartes des Bürgermeisters etc. Er findet auch eine blasse, etwas verschwommene (*g*) Person auf einem Foto an der Stelle, von der aus er seine Träume "gesehen" hat.
Zusätzlich sieht er tagsüber passende Flashbacks, Gebäude und Plätze in der Vergangenheit.
Nach ein paar Tagen soll er mit seinen Freunden sicher sein, dass diese Träume und Visionen sich mit der Realität der Vergangenheit mehr als nur seltsam decken.
An dieser Stelle will ich der Gruppe einen "erfahrenen" Hunter (hüstel, meinen Charakter falls ich mal mitpspielen darf) an die Seite stellen. Zumindest im Geheimen. Er ist auf der suche nach diesem Vampir, schon seit einigen Jahren, und hat irgendwie einen Informanten bezahlt, dass er informiert wird, wenn sich jemand für dieses Eröffnungsfoto im Archiv der Unibibliothek interessiert. Er beschattet nun die Freunde - das soll denen zunächst etwas Angst einjagen. Weiter unternimmt er nichts, als er erkennt, dass die jungen Leute wohl auf der Suche nach Vampirinformationen und nicht mehr als harmlose Studenten sind. Trotzdem verfolgt er ihre Fortschritte und wenn was schief läuft soll er meine Deus Ex Machina sein der die Gruppe vor einem Fehler bewahren kann oder einfach im Kampf das Zünglein ander Wage ist. Quasi ein unbekannter Helfer.
Im Rahmen dieser Recherche soll dann auch der erste kleine Plot abgehandelt werden, und hier fange ich dann langsam an zu schwimmen. Meine Grundidee dazu: Es wird auch ein Typ Marke Verschwörungstheoretiker auf die Gruppe aufmerksam, und bietet ihnen (per ominösem Zettel) Informationen an.
Erscheint die Truppe beim Treffpunkt, finden sie den Kerl ziemlich tot vor. Deneben wegen mit noch ein häufchen Asche oder so.
Hintergrund: Der Verschwörungskerl arbeitet in der Asservatenkammen. Ein Vampir hat sich mit dem lokalen Prinzen angelegt. Gegen ein Interview mit einem Vampir würde er ein Beweismittel austauschen und den Prinzen damit belasten. Der Prinz bekommt das mit und die beiden Verschwörer werden bei ihrem treffen hochgenommen.
Viel weiter bin ich nicht, ist das in Euren Augen kompletter Schwachsinn oder könnte man da einige spanndene Abende mit verbringen und gleichzeitig immer tiefer in die Wirrungen der WoD hineingezogen werden?
Glücklich bin ich mit der ersten kleinen Geschichte noch nicht, klar, die Chars werden in der Sammlung ihres toten Informanten stöbern und einige spanndene Sachen finden - nur hätte ich an dieser Stelle gerne ein Kurzabenteuer gestartet. Hat jemand bessere Ideen? Oder den exakt passende hookup?
Danke fürs lesen, ich werde euch natürlich über unsere ersten und dilletantischen Schritte in der WoD auf dem Laufenden halten. Bitte legt auch entsprechende Kriteren an diesen Thread an und falls ich unverzeihliche Fehler eingebaut habe lasst es mich bitte wissen.
ich habe mir die Aufgabe aufgeladen, eine WoD-Runde ins Leben zu rufen. Hintergund ist das Weihnachtsgeschenk für meine Freundin: WoD, Vamp: Requiem, Hunter. (Ich hab mir dann noch das Spielzeughandbuch Arsenal untern Tannebaum gelegt
Zunächst mal die Situation:
Ich habe immer mal wieder versucht meine Freundin mit dem PnP-Virus anzustecken, nur ist es mir besher nur so halb gelungen. Der Schuldige war schnell gefunden: evil DnD. Wie kann man ernsthaft erwarten ein Einsteiger weiblichen Geschlechts könnte Spaß an einer jahrealten > Level 12 DnD-Runde haben...
Zudem kommt (bitte jetzt nicht alle kotzen und wegrennen oder wegrennen und kotzen) dieses Twilight-Zeugs. Nachdem Madame alle Twilight Bücher in ca 10 Minuten durchgeackert hatte, lächtzte sie nach mehr. Kein Problem, dachte ich mir, soll sie doch mal etwas ernsthaftere Vamp/Wolf-Geschichten zu lesen bekommen. Wirklich beleckt bin ich mit dieser Thematik auch nicht, aber die Bücher von Merkus Heitz stehen im Regal und sind richtig gut. Sprachs und warf sie meiner Vempirgeilen Freundin zum lesen vor - das hat dann nochmal ein paar Tage gedauert und sie wollte mehr mehr mehr.
Irgandwann ging mir entsprechende Literatur aus, also musste was neues her und Weihnachten stand vor der Tür. Alles Klar! Ich hab da mal was von Masquerade gehört. Ab in mein Lieblingsgeschäft und fleissig eingekauft. Heraus kam obige Zusammenstellung.
Inzwischen hab ich das Corebook durchgearbeitet und mal im Hunter und Armory herumgeblättert. In ein paar Wochen solls losgehen und ich machte mich auf die Suche nach Einsteigerfreundlichen "Abenteuern". Meine Grundidee ist, mit menschlichen Charakteren in der "normalen" Welt zu starten, und diese langsam in Richtung der Schatten zu führen. Neben meiner Freundin wird zunächst nur eine ihrer Freundinnen (nullkommanix Erfahrung) und ein Kumpel von mir (nix WoD aber viele andere Systeme und Welten) die Runde komplettieren. Wenn wir dann regelfest sind und die Welt etwas können wollen wir 1-2 weitere ins Boot holen.
Also muss nun ein Einsteigerplot her. Das Vampire-Einstiegsdingsbum ist nach 2 Absätzen durchgefallen. "Ihr geht in einen Park und werdet in Vampire verwandelt, jetzt müsst ihr diese besoffenen Jugendlichen auffressen." - da geht mir dann direkt das erste Gruppenmitglied flöten und zwei weitere lange Geischter schauen mich blöd an... Nein, sie sollen sich langsam der Welt nähren, ohne wirklich abschätzen zu können was sie alles erwartet. Da niemand außer mir die Bücher zu lesen bekommt, kann man sicherlich diese tolle Unwissenheit benutzen, um mit den Gefahren und Schatten zu spielen.
Ich will im Folgenden meine grundlegende Storyidee vorstellen. Es wäre toll, wenn ihr das wenigstens ein wenig auf kompatibilität zur Spielwelt gegenlesen können und wenn ihr tolle hookups seht oder Ideen einbringen möchtet, wäre ich mehr als dankbar.
Ich habe im Forum eine schöne kleine Geschichte gefunden: Ein alter, recht mächtiger Vampir nimmt das mit der Maskeraderegel nicht soo supergenau, denn er hat einen genialen Plan: wer will nach seinem Torpor (heisst das im deutschen so?) nicht dieses hab-ich-das-nun-geträumt-oder-ist-das-ne-echte-erinnerung Spielchen spielen. Dazu hat er ein Ritual entwickelt, in dessen Rahmen er seine Erinnerungen ins Unterbewusstein eines Menschen "kopiert". Diese Erinnerungen werden zum jeweiligen ersten männlichen Nachfahren weitergegeben. Nachdem der Vampir wieder erwacht ist, holt er sich seine echten Erinnerungen aus dem Nachfahren zurück. Die Menschenfamilie ist eingeweiht und hat zugestimmt - ein einträgliches Geschäft. Die Übertragung klappt, der Vampir geht bubu machen.
Generationen später verschwindet allerdings das Familienwissen um diese Erinnerungen, was bleiben sind ein paar Gruselgeschichten, die den Kindern erzählt werden. So kommt es, dass einer meiner Spieler der aktuell letzte männliche Nachfahre einer gut situierten Mittelstandsfamilie ebendiese Erinnerungen in seinem Unterbewusstsein mit sich herumträgt.
Blöderweise wird der alte Vampir an unserem ersten Spieleabend zuufällig aus seinem friedlichen Schlaf erwachen und versuchen telepatisch Kontakt zu dem Erinnerungsträger aufzunehmen - und dann recht schnell merken, dass die menschliche Komponente seines Plans ziemlich versagt hat und sich auf die Suche seiner Erinnerungen machen.
Gleichzeitig fängt mein Spieler langsam an, sich seiner Erinnerungen bewusst zu werden.
Ich plane, diesen Prozess über mehrere Abende hinweg zu ziehen, das wird mehr eine Kampagne an dessen Ende die Auseinandersetzung mit dem Vampir steht. Im Vordergrund stehen zunächst die seltsamen Träume: Er träumt von der Eröffnung des Uni-Gebäudes das er regelmäßig besucht. Er und seine Freude recherchieren und er stellt fest, dass das Eröffnungsfoto exakt mit seinem Traum übereinstimmt, inklusive des schief rasierten Bartes des Bürgermeisters etc. Er findet auch eine blasse, etwas verschwommene (*g*) Person auf einem Foto an der Stelle, von der aus er seine Träume "gesehen" hat.
Zusätzlich sieht er tagsüber passende Flashbacks, Gebäude und Plätze in der Vergangenheit.
Nach ein paar Tagen soll er mit seinen Freunden sicher sein, dass diese Träume und Visionen sich mit der Realität der Vergangenheit mehr als nur seltsam decken.
An dieser Stelle will ich der Gruppe einen "erfahrenen" Hunter (hüstel, meinen Charakter falls ich mal mitpspielen darf) an die Seite stellen. Zumindest im Geheimen. Er ist auf der suche nach diesem Vampir, schon seit einigen Jahren, und hat irgendwie einen Informanten bezahlt, dass er informiert wird, wenn sich jemand für dieses Eröffnungsfoto im Archiv der Unibibliothek interessiert. Er beschattet nun die Freunde - das soll denen zunächst etwas Angst einjagen. Weiter unternimmt er nichts, als er erkennt, dass die jungen Leute wohl auf der Suche nach Vampirinformationen und nicht mehr als harmlose Studenten sind. Trotzdem verfolgt er ihre Fortschritte und wenn was schief läuft soll er meine Deus Ex Machina sein der die Gruppe vor einem Fehler bewahren kann oder einfach im Kampf das Zünglein ander Wage ist. Quasi ein unbekannter Helfer.
Im Rahmen dieser Recherche soll dann auch der erste kleine Plot abgehandelt werden, und hier fange ich dann langsam an zu schwimmen. Meine Grundidee dazu: Es wird auch ein Typ Marke Verschwörungstheoretiker auf die Gruppe aufmerksam, und bietet ihnen (per ominösem Zettel) Informationen an.
Erscheint die Truppe beim Treffpunkt, finden sie den Kerl ziemlich tot vor. Deneben wegen mit noch ein häufchen Asche oder so.
Hintergrund: Der Verschwörungskerl arbeitet in der Asservatenkammen. Ein Vampir hat sich mit dem lokalen Prinzen angelegt. Gegen ein Interview mit einem Vampir würde er ein Beweismittel austauschen und den Prinzen damit belasten. Der Prinz bekommt das mit und die beiden Verschwörer werden bei ihrem treffen hochgenommen.
Viel weiter bin ich nicht, ist das in Euren Augen kompletter Schwachsinn oder könnte man da einige spanndene Abende mit verbringen und gleichzeitig immer tiefer in die Wirrungen der WoD hineingezogen werden?
Glücklich bin ich mit der ersten kleinen Geschichte noch nicht, klar, die Chars werden in der Sammlung ihres toten Informanten stöbern und einige spanndene Sachen finden - nur hätte ich an dieser Stelle gerne ein Kurzabenteuer gestartet. Hat jemand bessere Ideen? Oder den exakt passende hookup?
Danke fürs lesen, ich werde euch natürlich über unsere ersten und dilletantischen Schritte in der WoD auf dem Laufenden halten. Bitte legt auch entsprechende Kriteren an diesen Thread an und falls ich unverzeihliche Fehler eingebaut habe lasst es mich bitte wissen.