Brainstorming Welche Rassen wollt Ihr in einer klassischen Fantasy Welt sehen?

Palladium hat ja auch Wolfen (und verwandte Wuffis) als Tiermenschen, die größtenteils ein quasi-römisches Imperium erbaut haben (wenn sie nicht noch wild durch die Nördliche Wildnis hecheln).
 
Nun stelle man sich einen Ort vor, in dem diese Multikultigesellschaft zusammenlebt - sagen wir mal so 200 Jahre.
Menschen haben dann in einer Fantasywelt so die 4-8 Generation durchlebt.
Halborks/ Orks haben so 10 Generation hinter sich.
Halblinge haben vielelicht 3-4 Generationen geschafft.
Zwerge 2-3, obgleich einige noch da sind, die da noch zur Ortsgründung zugegen waren.
Ja, und Elfen (und auch Halbelfen) - für die war Richtfest erst gestern!

Vor allem wären in so einer Multikultigesellschaft garanteirt die Elfen die dominate Spezies. Sobald mal ein Elf eine Machtposition inne hat bekommt man ihn dort kaum noch weg, sterben tut er eh nicht udn sobald er mal ein paar 100 Jahre am Buckel hat ist er durch Erfahrung so gerissen und geskillt das man ihn auch durch Gewalt vermutlich nicht mehr weg bekommt. Elfen wären die absolute Herrscherelite.

Ich persönlich bevorzuge auch eher Settings mit wenigen Rassen, am besten mit nur Menschen als spielbare Rasse, dann ist jede Begegnung mit seltsamen Wesen auch irgendwie mystischer.
Wenns viele verschiedene Rassen sein sollen dann sollte das ganze schon mehr Richtung HighFantasy ala EarthDawn gehen, und da darfs dann eh alles geben. ; )
 
Vor allem wären in so einer Multikultigesellschaft garanteirt die Elfen die dominate Spezies. Sobald mal ein Elf eine Machtposition inne hat bekommt man ihn dort kaum noch weg, sterben tut er eh nicht udn sobald er mal ein paar 100 Jahre am Buckel hat ist er durch Erfahrung so gerissen und geskillt das man ihn auch durch Gewalt vermutlich nicht mehr weg bekommt. Elfen wären die absolute Herrscherelite.

Ich persönlich bevorzuge auch eher Settings mit wenigen Rassen, am besten mit nur Menschen als spielbare Rasse, dann ist jede Begegnung mit seltsamen Wesen auch irgendwie mystischer.
Wenns viele verschiedene Rassen sein sollen dann sollte das ganze schon mehr Richtung HighFantasy ala EarthDawn gehen, und da darfs dann eh alles geben. ; )

Könnte man dies in so fern Abschwächen, dass man Elfen in dem Setting nicht ewig Jung macht, sondern Ihnen eine Lebensspanne von "nur" ein paar Jahrhunderten zugesteht?
 
@Tzimisce_Antitribu
Schwer zu sagen da wir ja keine echten Vergleichswerte haben. Prinzipiell muss mans es sowieso nicht machen, der SL kann ja sowieso alles so einrichten wie ers braucht.
Aber mal nur als Beispiel: man stelle sich einen Martial Arts-Meister vor der 100 Jahre (oder 200 oder gar 300) Erfahrung hat aber fit wie ein 30jähriger Krieger ist. Welcher Mensch will sich dem entgegen stellen? Dazu kommt dann die Metaphysik im P&P mit den XP. Auch ohne MultiKulti würden Elfen überall dominieren. Wer will Sclachten gegen Superelitesoldaten kämpfen die 100 Jahre Erfahrung haben? Elfen hätten Rangerunits dagegen würden sich DeltaForce, SAS, etc. anscheissen.

Metaphysisch könnte man das Problem vermutlich lösen indem man Hardcaps macht die auch Menschen erreichen können. Dann wären uralte Elfen halt nicht in ihren einem Ding unschlagbar sondern würden ihre Erfarhung in die Breite gehen lassen. Alte Elfen könnten dann vermutlich einfach alles.

Wäre eigentlich ein interessantes Setting wo normallebige Rassen einen Feind hätten der uralt werden kann (Elfen?) und die deshalb Truppen haben die unglaublich viel Erfahrung haben. Das wären dann richtig harte Gegner für die SC. Am besten sogar wenn diese namenlosen Mooks(weil Namenlose Soldaten) den SC überlegen wären und sich diese echt arge Dinge überlegen müssen um sie zu besiegen.
Wie sterblich solche uralten Eliteelfenranger sind hängt dann wieder vom System ab. In einem D&D wo solche 200 jährigen Ranger rumlaufen wären diese vielleicht lvl20 und hätten daher unglaublich viele Hitpoints und daher kaum zu töten. Würde man realistischere Systeme nehmen wären sie rein von den Hitpoints vermutlich normalsterblich udn man könnte sie eventuell in Fallen locken.
 
Off Topic:
Das mag in RP Systemen bisweilen anders sein, aber Zuwachs an Kampfkraft durch Erfahrung wird ja kontinuierlich weniger werden. Ist ja bereits bei uns Menschen so. Im ersten Jahr lernt man bedeutend mehr als im zweiten und im dritten. Nach drei Jahren kommt dann meist nur noch Feinschliff. Und auch ein Elf mit 100 Jahren Kampferfahrung wird (wenn das System realistisch ist) immer noch sterben wenn er einen Pfeil abbekommt. Und diesen Superelfen wird man auch immer noch besiegen können indem man ihn einfach mit Überzahl angreift. Langlebige Spezies haben ja im allgemeinen ein sehr niedrige Reproduktionsrate. Die Idee einer arroganten Spezies von "Superelfen" finde ich trotzdem toll (und habe diese bereits in einer meiner Kampagnen) ;)
 
Ich halte das Argument der Kampferfahrung auch für weniger wichtig.

Zumal: Wenn ich praktisch unsterblich oder doch extrem langlebig bin, werde ich mich doch nicht mit jemandem auf eine Kampf auf Leben und Tod einlassen. Wenn der stirbt, fehlen dem was - 20 oder 40 Jahre? Wenn ich ins Schwert falle, dann war es da smit meiner Unsterblichkeit bzw. sage ich Adios! zu 500 bis 700 Jahren!

Nein, nein - so etwas sitzt man entweder aus; in 20 Jahren haben die ganz andere Probleme, für mich ist das wie auf die Zeitung von morgen warten.

Oder wenn gar nichts anderes hilft, so habe ich in den letzten Jahrhunderten so viel magisches Knowhow oder Reichtümer gesammelt, dass ich meine Orks (kurzlebig, stark, kriegerisch, leicht zu kontrollieren) auf die aufmüpfige Bande loslasse.

Die sind Elfies Lieblinge, bekommen dann gut was zu Essen, dürfen Menschen und Zwerge kujoieren und bekommen Schätze und Goodies, die ich ihnen nach kurzer Spielzeit (Lebenszeit so bis 50 Jahre) wieder wegnehmen und erneut in neuem Geschenkpapier überreichen kann!

Das größte Problem einer solch unsterblichen Superrasse ist - die Langeweile! Und die daraus entstehende Degeneration durch Dekadenz.
Melniboné lässt schön grüßen ...

Elfen sind - richtig gespielt - entweder ferne Wesen, die auf den Hamsterscheiß keinen Bock haben ("Den Quark habe ich doch schon deinem Ururururururgroßvater erklärt - kapiert ihr den gar nichts!?!") oder MEGA-ARSCHLÖCHER.

Ausnahme: Wilde Elfen a la Elfquests Wolfsreiter. Die sind bloß "Hau ab aus meinem Wald!"-Barbaren mit Wölfen und Angst vor den Menschen (zu recht: größer, organisierter, mehr) = die Indianer der Elfenheit!
 
Zumal: Wenn ich praktisch unsterblich oder doch extrem langlebig bin, werde ich mich doch nicht mit jemandem auf eine Kampf auf Leben und Tod einlassen. Wenn der stirbt, fehlen dem was - 20 oder 40 Jahre? Wenn ich ins Schwert falle, dann war es da smit meiner Unsterblichkeit bzw. sage ich Adios! zu 500 bis 700 Jahren!
Es ist, glaube ich, in einem der Ringworld-Romane von Larry Niven, wo zwei Charaktere darüber sinnieren, wie frühere Eingeborene so leichtsinnig sein konnten, irgend eine unfallträchtige Behausung zu bauen... und die Antwort ist: "Na klar! Die hatten noch keine ewige Jugend!"

A propos Niven: Ringworld bietet eine ziemliche Bandbreite an Hominiden, die man ohne weiteres auch in einer Fantasy-Welt unterbringen könnte.
 
Zurück
Oben Unten