Schattenjäger Psionik Regeln im Schattenjäger

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Hm, das beendet zumindest diese schöne aber sinnlose Diskussion jetzt leider: Ich gebe dir in weiten Teilen vollkommen recht :).

Darum geht es aber doch garnicht! Handeln der Spieler SOLL und MUSS Einfluss auf die Handlung haben ... mir liegt nur sehr daran, dass Zufallseinflüsse in kontrollierbarem Rahmen bleiben. Eine dämonische Entität, herbeigerufen durch Einsatz einer extrem schwachen minderen PSI-Kraft, halte ich für alles andere als kalkulierbar und spielergewolltes bzw. beeinflussbares Geschehen. Ich habe mich bemüht, das Problem ausreichend deutlich darzustellen und gehofft, dass nicht irgendwer anfängt, daraus genau diese Schlüsse zu ziehen:



Wer spricht hier von Happy End? Meine Dark Heresy Runde lebt von der Härte und Gnadenlosigkeit des Systems. Niemals aber bringe ich die Spieler in Situationen, deren Wirkung - falls sie ungemein bedeutend ist - sie zu keiner Zeit hätten beeinflussen können. Es sei denn, diese Situation ist Grundlage der Handlung. Kein Würfel und keine Regel steht dem Spielspass im Wege ... so einfach ist das. Er ist das ultimative Ziel. Wenn deine Leute und du selbst darauf stehen, dass Aufgrund einer dummen Würfelfolge (OHNE willentliches Zutun und angemessener Risikobereitschaft der SC) ein Drama vor dem Höhepunkt gekippt und durch wenig befriedigende generische Ereignisse ersetzt wird, bitte. Bei uns waren die Folgen auch klar, der Charakter ist nun unrettbar verloren. Als tolle Erinnerung hat das aber niemand mit nach Hause genommen. Deshalb kam die Diskussion auf, dieser unangenehmen Situation künftig vorzubeugen - und das natürlich ohne PSI mächtiger zu machen, als es eh schon ist.

Es geht hier um eine Frage des balancings von zufallsabhängigen Ereignissen und deren (und nur deren) Einflussgrad auf den Verlauf des Spiels. Über die Fähigkeiten der einzelnen Leute, einen stimmungsvollen Spielabend zu inszenieren, will hier rein gar niemand diskutieren.

Ja der Meinung bin ich auch, im Vordergrund steht was der Gruppe gefällt.
Ich wollte nur klarstellen, dass ich nicht der Meinung bin das Rollenspiel aus Chaos und Zufall besteht wie in der Knifel anspielung weiter oben :D
 
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Moin!

Irgendwo auf den ersten Seiten dieses Threads wird eine Fatigue-Regel erwähnt. Im GRW habe ich jedoch nichts darüber gefunden. Ich hatte mich schon gewundert, warum ein Psyker theoretisch bis in alle Ewigkeit weiterpsykern könnte, solange er keinen groben Mist auf der Tabelle würfelt. Irgendwann muss der Einsatz der Warpenergie doch mal an ihm zehren, oder? Und sei es nur, damit der Psyker nicht alle anderen in die Tasche steckt. Klar lauert der Warp hinter jedem Einsatz der Psikräfte, aber dennoch muss es doch einen regeltechnischen Dämpfer geben, der den Einsatz von Psikräften mit irgendeiner Art geringer werdender Ressource verbindet, oder? Der Aspekt ist mir bisher im Regelwerk entgangen. Kann mir da jemand weiter helfen?
 
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Das einzige was es gibt ist das er wenn er für jede Kraft die er aufrecht erhält nach ich glaub es waren 10 runden einen Will.wurf schaffen muss. Welcher auch pro kraft erschwert wurde. Aber ansonsten ist es wie auch WHFRP, solange du keinen mist würfelst kannst du kräfte beschwören...
 
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Danke Euch. Hmm, das ist wenig zufriedenstellend. Ich würde mir eine Art kumulative Verderbnis durch die Mächte des Warp wünschen oder etwas ähnliches. Eine Art schleichenden Wahnsinn. Im Augenblick ist das ja eher dem Zufall überlassen.

Weiß denn jemand, ob das mit der (theoretisch) unbegrenzt einsetzbaren Warpenergie kanonkonform ist? Obwohl, mit dem Wort muss man ja auch vorsichtig sein, wie ich gelesen habe. :) Vielleicht liegt es ja in der "Natur" der Warpenergie, dass man sie unbegrenzt anwenden kann (mal abgesehen von den lauernden Gefahren des Warp).
 
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Moment, das Psi-System in Dark Heresy ist da erfrischend anders als man es von anderen System gewohnt ist - auf keinen Fall makellos (wie dieser Thread beweist) aber von der Grundidee her doch garnicht mal schlecht. Man kennt es von überall anders her: Irgendein Rohstoff wird verbraucht, wenn man seine magische Kraft einsetzt. In DH wird der hemmungslose Einsatz von PSI auf andere Weise begrenzt: Die Gefährlichkeit des Warp. Über die Ausgewogenheit und regeltechnische Umsetzung dieser Art von Begrenzung kann man streiten, aber sie ist da und es braucht keine zweite, finde ich.

So etwas wie Magiepunkte z.B. würde auch eindeutig dem Hintergrund widersprechen. Psyker haben es in der WH40k-Welt nunmal nicht nötig, sich nach einem großen Zauber für 2 Wochen ins Bett zu legen, um irgendwelche Punkte zu regenerieren, sich von den Strapazen zu erholen, oder (sonstige lahme Erklärungen Nr. 0815 für eine regeltechnische Anti-Power-Gaming-Fußfessel). :)
 
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Makellos ist es mit sicherheit nicht. Aber mir geht es da wie deacis, es ist halt mal was anderes. Man ist nicht auf Magiepunkte und der gleichen angewiesen.

Den bezug zum Fluff, sprich die Korumpierende seite des Warp wird durch die regel abhandelt das man bei der neun auf die Tabelle würfeln muss. Und wenn man pech hat schaft man es schon bei einem ganz einfachen "zauber" das der Psioniker im Warp verschwindet. Was für die Gruppe noch so mit das Harmloseste ist...
Es wird halt nicht wirklich nach Macht level unterschieden. Außer das mehr würfel = mehr chancen auf eine oder mehrere neunen..
 
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Moin!

Irgendwo auf den ersten Seiten dieses Threads wird eine Fatigue-Regel erwähnt. Im GRW habe ich jedoch nichts darüber gefunden. Ich hatte mich schon gewundert, warum ein Psyker theoretisch bis in alle Ewigkeit weiterpsykern könnte, solange er keinen groben Mist auf der Tabelle würfelt. Irgendwann muss der Einsatz der Warpenergie doch mal an ihm zehren, oder? Und sei es nur, damit der Psyker nicht alle anderen in die Tasche steckt. Klar lauert der Warp hinter jedem Einsatz der Psikräfte, aber dennoch muss es doch einen regeltechnischen Dämpfer geben, der den Einsatz von Psikräften mit irgendeiner Art geringer werdender Ressource verbindet, oder? Der Aspekt ist mir bisher im Regelwerk entgangen. Kann mir da jemand weiter helfen?

Ja, die Psyregeln sind wahrscheinlich der umstrittenste Aspekt des ganzen Regelwerks ;-).
Die Fatigue Regel ist keine spezielle Psy Regel sondern nur eine "mögliche Auslegung" der normalen Fatigue Regeln (steht unter Injurie im Regelwerk). Man sagt praktisch, dass das sehr lange aufrechterhalten von Psykräften den Charakter erschöpft, genau wie es ein langer Gewaltmarsch oder das Vortragen von Reden und Gebeten über lange Zeit tun würde. Wie lange das sein kann bleibt jedem Spielleiter selbst überlassen bei mir ist die Grenze ca. eine Stunde. Aber irgendwann muss derjenige die Kraft stoppen alleine weil er irgendwann schlafen muss ;-)
 
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