D&D 3.x Neue Klassen- sinnvoll oder sinnlos

Azrael der Gefallene

Dunkler Paladin
Servus leutz!
Weiß nicht ob es so ein Thema schon gab, hab zumindest nichts gefunden

Hab in meiner D&D Gruppen seit neusten öfters die neuen Klassen aus den D&D zusatzbüchern.

Bei denen, die ich mir angesehen habe, finde ich, das sie einfach nicht die Leistung von einer der Grundklassen bringen. Ein Beispiel wäre z.B. einen Späher( Buch der Abenteuer) anstatt eines Schurken zu nehmen.
Sicher, es ist etwas anderes, jedoch hätte ich tausend mal lieber dein Schurken bei mir als den Späher.
So geht es mir auch bei anderen Klassen. Was haltet ihr davon?
 

Samael

Schlaues Kerlchen
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In der Tat finde ich die meisten neuen Grundklassen ziemlich überflüssig. Bis auf den Warlock, den mag ich.
 
AW: Neue Klassen- sinnvoll oder sinnlos

Persönlich kann ich mit den meisten Zusatzklassen ausserhalb spezieller Welten wenig anfangen. Für eine fernöstliche Fantasywelt würde ich mit ziemlicher Sicherheit die entsprechenden Zusatzklassen verwenden, bei einer starken Ausrichtung auf Militär und Kriege würde ich den Scout miteinbeziehen, &c.. Aber bei "Standardfantasy"? Wozu?

mfG
hbv
 

Niedertracht

Lebensretter
AW: Neue Klassen- sinnvoll oder sinnlos

Zum größten Teil kann ich mit den neuen Klassen auch relativ wenig anfangen. Eine, zwei Ausnahmen gibt's (eigentlich nur eine).
 

Niedertracht

Lebensretter
AW: Neue Klassen- sinnvoll oder sinnlos

Natürlich. Ninja - ich bin ansonsten eher japanophob und kann solchen Klassen in der Regel nichts abgewinnen, aber - aus einem mir selbst nicht bekannten Grund - finde ich die Klasse interessant und sie hat in meinen Augen auch Style.
Sicherlich kann man das Konzept auch durch eine Klassenkombination Mönch/Schurke realisieren, aber das gefällt mir nicht so wirklich.
 

Hoffi

🔥Hüter des Feuers🔥
Teammitglied
Administrator
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Ich denke es kommt drauf an was und wo man spielt. Wer D&D nur als Basis nutzt für andere Welten, dann sind die Klassen durchaus nutzbar.
 

Maris der Schmied

Jäger erster Klasse
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Ich muss leider zustimmen, dass viele der neuen Grundklassen den alten nicht das Wasser reichen können.
Aber ich betrachte sie einfach so, dass sie einem Charakter, der einem gewissen Konzept folgt, zusätzliche Würze verleihen können!
Es ist halt ein wenig wie mit Prestigeklassen: man büßt flexibilität ein um auf einem Bereich besser zu werden!
Den Ninja finde ich im übrigen sehr stark!
 

Smokey Crow

Fear & Skaring in Münster
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Da ich Klassen eigentlich immer sehr beengend finde und man ja auch nicht endlos crossclassen darf, sind mir neue Klassen immer lieb, weil sich mit jeder Klasse die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass ich doch noch das spielen kann was ich möchte.
 

Theris

Wanderhenker
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Man kann die verschiedene Grundarten zu spielen (draufhauen, zaubern, heilen usw.) irgendwie schwer in noch mehr ausreichend unterschiedliche Klassen aufspalten, als es mit den Grundklassen eh schon der Fall ist. Alles andere ist mMn durch Prestigeklassen und /oder Klassenkombinationen mehr als ausreichend abgedeckt.
 

Niedertracht

Lebensretter
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Da hast du nicht ganz unrecht. Aber man sollte beachten, daß es durchaus Konzepte gibt, die nicht gut - was natürlich wieder in der Sichtweise des Betrachters liegt - mit diesen Möglichkeiten umzusetzen sind.
Aber ich bin eh kein großer Freund von Klassenkombinationen. Nur in wenigen Ausnahmefällen mache ich davon selber Gebrauch.
 

Ace_van_Acer

Zombie Schauspieler
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Ich finde schon, das es einige sehr intressante grundklassen gibt.

Gerade Psiklassen, halte ich für sehr intressant in der Hinsicht, noch Nett finde ich

-Hexer
-Begünstigte Seele
-Samurai
-Kriegsmagier


Die anderen halte ich zwar nicht für wirklich effektiv, doch gibt es sicher der einen oder anderen Klasse intressante Aspekte abzugewinnen.

Wie steht ihr zu den Prestigeklassen aus den Büchern? Oder ist die Frage nur auf die Grundklasse bezogen.
 
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Also wirklich gut finde ich den Kriegsmagier! Habe ihn zwar noch nicht gespielt (bin SL...) aber vom lesen her scheint er recht stark zu sein!
Vom Style her finde ich die Hexblade noch ziemlich cool!
Bei den anderen... hmmm naja so dolle finde ich die nicht... ich spiele wohl eher die Klassen ausm PHB. Vorallem die fernöstlichen Klassen finde ich total schlimm... Die D&D Welten sind doch nicht an unsere angelehnt.... schon gar nicht was die Völker anbelangt.,..
 

Kazuja

Perfect Enemy
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Also bei mir schwankt das immer... Mal denke ich: "Ja, genau so was will ich haben" und andere male "Wozu?"

Bei mir hat sich, was die Complete Klassen anbelangt, folgendes abgezeichnet:
  • Asia Klassen - falls man tatsächlich sehr asiatisch sein will, obwohl man das eigentlich auch mit den PHB Basisklassen, gut erledigen kann. Siehe OotS: Miko, the Paladin
  • Warlock - nette neue Magieform, aber im Warlock schlecht umgesetzt, vor allem die komische Progression des Eldrich Blast nervt mich...
  • Swashbuckler - Oder zu deutsch Säbelrassler, find ich gut, da es einem erleichtert einen Finesse Kämpfer zu bauen...
  • Scout - Find ich tatsächlich sehr witzig und von dem denke ich auch, dass man ihn noch am problemlosesten in die Gruppe integrieren kann...
  • Favored Soul, Hexblade, Spellthief - Alle interessant, aber doch arg eingeschränkt...
  • Warmage und Spirit Shaman - Wers halt spielen möchte, aber eigentlich völlig uninteressant...
Also Fazit: Insgesamt empfinde ich Swashbuckler und Scout als so gut, dass ich sie als Standardklassen akzeptieren würde...
 

Niedertracht

Lebensretter
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Muß ich auch sagen. Oftmals wird der Swashbuckler eh nur bis zur dritten Stufe genommen (bei entsprechenden Konzepten). Meistens von Schurken, da Waffenfinesse für lau und sie meistens eine nicht zu verachtende Intelligenz haben. Einen wendigen Kämpfer kann man auch mit der Grundklasse "Kämpfer" erschaffen. Der bekommt ja nicht umsonst einen Haufen Zusatztalente.

Wie gesagt, normalerweise bin ich auch kein Fan von asiatischem Flair, aber der Ninja hat es mir angetan - eine gute Mischung aus Mönch und Schurke, ohne dabei die beiden Klassen nehmen zu müssen.

Den Kriegsmagier finde ich ebenfalls völlig überflüssig und auch (in seiner Gesamtheit) eher ineffektiv. In Kämpfen wird er wohl gut sein, aber dafür hat er abseits der Kämpfe nahezu keine Daseinsberechtigung und es gibt auch gute Wege im Kampf effektiv zu sein, ohne dabei auf Standradschadenszauber zurückgreifen zu müssen.

Samurai ist prinzipiell auch ein Kämpfer, der auf Zwei-Waffen-Kampf ausgelegt ist. Das kann man auch viel effektiver gestalten und einen Kodex kann man sich auch so als "Rollenspielerische Herausforderung (tm)" auferlegen.

Scout ist auch eine Geschichte. In der SRD, die ich nutze, gibt's abgewandelte Klassen (Urban Ranger etc.), so daß dieses Konzept auch anders umzusetzen ist und Skirmish ist eine selten beschissene Fähigkeit.

Warlock ist - wenn ich Urteilen glauben darf, da ich ihn noch nciht selbst erlebt habe - in niedrigen und mittleren Stufen ganz okay, in höheren Stufen wird er jedoch von arkanen Spruchwirkern (Magier, Hexenmeister) überholt. Ist wie gesagt, nur ein Eindruck. Ich selbst kann dazu wenig sagen.
 
AW: Neue Klassen- sinnvoll oder sinnlos

Apropos Urban Ranger: Ich bin seit geraumer Zeit versucht standardmäßig Barde, Paladin und Ranger zu streichen, und durch die jweiligen "Prestige" Abwandlungen zu ersetzen.

mfG
hbv
 
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