Midgard [Midgard] Durchgeschleppte Macken, deren Behebung Midgard verbessern würde

Kowalski

Rollenspiel ist kulturelle Appropriation
Die JAAAA! und NEIIIIIIN! Schreier sind ja nur die lautesten.
Das heisst nicht das die schweigende Mehrheit in die eine oder andere Richtung tendiert.

Die meisten waeren befremdet ueber die Details und die Inhalte die diskuttiert werden.

Allerdings waeren sie, zu unterscheidlichen Teilen halt, zufrieden oder unzufrieden mit den Aenderungen die vorgenommen werden wuerden.
Die Diskussionen koennen allenfalls als Hinweise genommen werden wo Einzelne, oder Gruppen, ihre Kritikpunkte haben.

WAS man dann daraus macht muss vorsichtig, ggf. mit Playtests fundiert, so vonstatten gehen das man:
  • immer noch Midgard darin erkennen kann
  • das System eleganter wird
    • wenn Regeln sich kaum unterscheiden, zusammenlegen und Modifikatoren festlegen
  • Anzahl der Fertigkeiten reduzieren
    • Einhandschwert statt Breit-/Langschwert und Krummsaebel z.B.
    • Dafuer MEHR Waffendesigns aufnehmen (mit kleinen Modifikationen) damit gefuehlt mehr Optionen da sind (Variablen sind Preis/Schaden/Robustheit, Abwehrbonus, Modifikation versus bestimmter Ruestungstypen, etc.)
  • unlogische Regeln entfernen und durch praktikablere/einheitlichere ersetzen (entfernen von Kraftakt und Giftresistenz z.B)
Bei dem am Leben halten von Midgard kann helfen:
  • Kostenlose vereinfachte Grundregeln MIT Charakterbauregeln zum Testen des Systems
  • Mehr Bernd das Brot Spots mit Midgard!
Vom Konzept her problematisch sind wohl Kaufsysteme fuer Attribute und Fertigkeiten. Erschwert wird es durch die relativ grobe Plazierung der Bonuspunkte und Haeufung der Boni am oberen Rand der Attribute. Man koennte das Aendern indem man entweder die Attribute auf 1-20 reduziert ODER die Fertigkeiten auf % umstellt. Unter der Gefahr das es dann nicht mehr als Midgard angesehen wird.
Oder man laesst dies bewusst aus.
 

Ma Kai

Halbgott
Hab gestern andere große RPG-Foren im Midgard-Bereich durchforstet. Ich finde immer wieder diesselben Diskussionen:
  • Ist Midgard noch rettbar?
Gibt es eigentlich einen guten Weg, mit solchen politischen Diskussionen umzugehen?
Da geht einer hin und schreibt, er fände, Midgard sei Mist und nicht mehr zu retten.
Antwortet man (in welcher Form auch immer), trompetet der Mensch als nächstes, nun könnten es alle sehen, sogar xyz diskutiere ernsthaft, Midgard sei nicht mehr zu retten.
Jetzt echt im Ernst, wie vermeidet man diesen Effekt? Indem man nicht ernsthaft und ausführlich antwortet?
 

Teylen

Kainit
Gibt es eigentlich einen guten Weg, mit solchen politischen Diskussionen umzugehen?
Du kannst anmerken das es keiner Rettung bedarf.
Du kannst Punkte anbringen welche Aspekte aufzählen die man deiner Ansicht nach verbessern kann.
Wobei es implizit nahe legt das du glaubst das es gerettet werden sollte.
Ansonsten kannst du in anderen Threads auch ganz normal Diskussionen rund um Midgard führen.

Letztlich gilt ggf. das man es einfach nicht so ernst nehmen sollte. ^^
 

hjmaier

Viarch
Die JAAAA! und NEIIIIIIN! Schreier sind ja nur die lautesten.
Das heisst nicht das die schweigende Mehrheit in die eine oder andere Richtung tendiert.

Die meisten waeren befremdet ueber die Details und die Inhalte die diskuttiert werden.

Allerdings waeren sie, zu unterscheidlichen Teilen halt, zufrieden oder unzufrieden mit den Aenderungen die vorgenommen werden wuerden.
Die Diskussionen koennen allenfalls als Hinweise genommen werden wo Einzelne, oder Gruppen, ihre Kritikpunkte haben.

WAS man dann daraus macht muss vorsichtig, ggf. mit Playtests fundiert, so vonstatten gehen das man:
  • immer noch Midgard darin erkennen kann
  • das System eleganter wird
    • wenn Regeln sich kaum unterscheiden, zusammenlegen und Modifikatoren festlegen
  • Anzahl der Fertigkeiten reduzieren
    • Einhandschwert statt Breit-/Langschwert und Krummsaebel z.B.
    • Dafuer MEHR Waffendesigns aufnehmen (mit kleinen Modifikationen) damit gefuehlt mehr Optionen da sind (Variablen sind Preis/Schaden/Robustheit, Abwehrbonus, Modifikation versus bestimmter Ruestungstypen, etc.)
  • unlogische Regeln entfernen und durch praktikablere/einheitlichere ersetzen (entfernen von Kraftakt und Giftresistenz z.B)
Bei dem am Leben halten von Midgard kann helfen:

  • Kostenlose vereinfachte Grundregeln MIT Charakterbauregeln zum Testen des Systems
  • Mehr Bernd das Brot Spots mit Midgard!
Vom Konzept her problematisch sind wohl Kaufsysteme fuer Attribute und Fertigkeiten. Erschwert wird es durch die relativ grobe Plazierung der Bonuspunkte und Haeufung der Boni am oberen Rand der Attribute. Man koennte das Aendern indem man entweder die Attribute auf 1-20 reduziert ODER die Fertigkeiten auf % umstellt. Unter der Gefahr das es dann nicht mehr als Midgard angesehen wird.

Oder man laesst dies bewusst aus.
Was bei M5 geändert wurde stand ganz unter dem Gesichtspunkt der Vereinfachung während des Spiels. Das Lernen wurde flexibler gemacht (inkl. eines Kaufsystems für Fertigkeiten und Zauber bei der Erschaffung). Sonderregeln wurden gestrichen und eine einheitliche Skale für zu- und Abschläge wurde eingeführt. Lernen ist allerdings noch immer recht komplex geregelt - was mir relativ Wumpe ist weil es zum einen den Spielfluss nicht stört (was zwischen Spielabenden passiert ist mir wurscht) und zum anderen dazu dient, dass Abenteurertypen unterscheidbar bleiben. Ich bin ein Fan davon. Ich mag eigentlich keine Systeme bei denen jeder alles zu den gleichen Kosten lernen kann. Das gibt am Ende immer so einen Einheitsbrei. Savage Worlds ist da bei meinen Vorlieben die große Ausnahme - liegt aber eher am Gesamtkonzept. Der Einhaitsbrei geht mir auch da auf den Senkel.
 

Kowalski

Rollenspiel ist kulturelle Appropriation
Was bei M5 geändert wurde stand ganz unter dem Gesichtspunkt der Vereinfachung während des Spiels. Das Lernen wurde flexibler gemacht (inkl. eines Kaufsystems für Fertigkeiten und Zauber bei der Erschaffung). Sonderregeln wurden gestrichen und eine einheitliche Skale für zu- und Abschläge wurde eingeführt. Lernen ist allerdings noch immer recht komplex geregelt - was mir relativ Wumpe ist weil es zum einen den Spielfluss nicht stört (was zwischen Spielabenden passiert ist mir wurscht) und zum anderen dazu dient, dass Abenteurertypen unterscheidbar bleiben. Ich bin ein Fan davon. Ich mag eigentlich keine Systeme bei denen jeder alles zu den gleichen Kosten lernen kann. Das gibt am Ende immer so einen Einheitsbrei. Savage Worlds ist da bei meinen Vorlieben die große Ausnahme - liegt aber eher am Gesamtkonzept. Der Einhaitsbrei geht mir auch da auf den Senkel.

Hoert sich fuer M5 schon mal nicht allzu schlecht an.

Was den Einheitsbrei angeht, das Argument kann ich nachvollziehen aber nicht bestaetigen.
Bis jetzt war jeder SC von mir bei GURPS anders!
Recht effektiv (nicht munchkin-Effektiv!), in sich stimmig und schoen in das eine oder andere Klischee passend mit der einen oder anderen Besonderheit.
Wer Punktekaufsysteme wie eine Art Shopping-Rausch betreibt (was koennte ich denn NOCH gebrauchen?), der kriegt nie stimmige Charaktere raus.
 

Skyrock

t. Sgeyerog :DDDDD
Dass u.a. der Heiler erst einmal aus dem GRW verschwindet, war ja schon seit Monaten angekündigt.

Für die "Lost Files" unter den Klassen sollen ja Ergänzungen auf der Homepage veröffentlicht werden, um bestehende Charaktere erst einmal weiterspielen zu können.
 

G.I.Giovanni

Michael Köning
Dass u.a. der Heiler erst einmal aus dem GRW verschwindet, war ja schon seit Monaten angekündigt.

Für die "Lost Files" unter den Klassen sollen ja Ergänzungen auf der Homepage veröffentlicht werden, um bestehende Charaktere erst einmal weiterspielen zu können.
nur weil es bekannt ist, wird es dadurch nicht gut !!!!

und am Ergänzungen glaube ich erst, wenn man sie schwarz auf weiß hat
 

hjmaier

Viarch
nur weil es bekannt ist, wird es dadurch nicht gut !!!!

Prinzipiell ist das richtig. Wenn ich mir aber den Priester Beschützer (den ich intern Priester Buffer nenne ;) ) anschaue, kannst Du Dir prima einen Heiler damit bauen.

Mal davon abgesehen: Wie gewöhnlich gut unterrichtete Kreise berichten, wird der Zusatzband kommen. Ich wage nur nicht abzuschätzen ob er als Print oder nur als PDF erscheint. Das Kompendium war seinerzeit leider ein echter Flop :(
 
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