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Materialsammlung Kulturelle Innovationen

Dieses Thema im Forum "Rund um Rollenspiele" wurde erstellt von harekrishnaharerama, 30. Mai 2018.

  1. harekrishnaharerama

    harekrishnaharerama Großer Alter

    Man glaubt es nicht, aber viele Ideen für die Fantasywelten haben ihren Ursprung in den Beobachtungen der Natur und Kultur der realen Welt. Ja, ich möchte beinahe behaupten, die Fantasywelt ist ein billiger Abklatsch der Realität. Den einzigen Vorteil den sie mit sich bringt: Man muss nix erklären. Die Welt ist halt so und fertig. Magie.

    Beispiele finden sich vielfältig. Dennoch wollte ich versuchen - hauptsächlich als Anregung - hier eine kleine Sammlung zu beginnen.

    Von der Trommelsprache haben wahrscheinlich viele in Comics gelesen oder haben diese in Filmen wie Tarzan erlebt. Und es gibt sie tatsächlich.

    https://www.spektrum.de/news/wie-man-mit-hilfe-von-trommeln-spricht/1566784

    [​IMG]
     
  2. Captain_Jack

    Captain_Jack Terror of the Seven Seas!

    Ja klar sind Fanatsywelten in vielen Dingen ein "Abklatsch", das ist weder verwunderlich noch schlimm, erst recht nicht billig, da es ja in einen neuen, spannenden Kontext gesetzt wird. Wenn Du z.B. Fanatsy-Romane wie "Die Königreiche Gottes" von Paul Kearney nimmst hast Du dort alles, Kreuzzüge, Entdeckung der Neuen Welt, 30-Jähriger Krieg, usw. etc. pp. - und in dem Setting ist Magie selten bis gar nicht! Nicht alles ist immer gleich "Magie", z.B. gnomische Dampfmaschinen. ;) Und will/muss man immer alles erklären? Okay, spiel Rulemaster, da wird jeder Physikstudent und Stochastiker glücklich, wenn man daran Spaß hat. Oder man sieht es eben lockerer. Wenn ich dem Spieler sage das sein Schwert zu Boden fällt möchte ich nicht dabei das newtonsche Gesetz herleiten, dann ist das halt so ...
     
    Floki und harekrishnaharerama gefällt das.
  3. Skar

    Skar Dr. Spiele Mitarbeiter Administrator

    Ja das ist so.
    Und das ist aus dem gleichen Grund so, warum Dinge aus der Science Fiction plötzlich realweltlich erfunden werden.

    Man denke auf einer Basis und leitet daraus etwas ab. Es ist kein Verdienst der Science Fiction, dass sowas passiert, es liegt einfach in der Natur der Sache.

    Man kann nicht völlig aus einem Paradigma ausbrechen - oder besser gesagt: man kann vielleicht, aber andere würden dem nicht in nennenswerter Weise folgen können oder es ablehnen.

    Das ist der Unterschied zwischen sense of wonder und disbelief in phantastischen Geschichten.

    Wir werden also neue Sachen also immer eher kleinschrittig "erfinden" können.

    Für manche dürfte Deadpools direkte Ansprache aus dem fiktiven Werke heraus an den Leser schon zu viel des Guten sein. Oder Kafka an sich, weil man ihn kaum interpretieren kann, das schwebt teils einfach zu haltlos im Raum.

    Der Mensch merkt ja in seinem täglichen Umgang mit anderen Menschen, was er bringen kann und was nicht. So wird er in der Regel auch seine Geschichten schreiben.
     
    Floki und Captain_Jack gefällt das.
  4. Captain_Jack

    Captain_Jack Terror of the Seven Seas!

    Bei der Science Fiction hat man es aber auch umegkehrt, das zunächst fiktionale, futuristische Dinge dann auch in Wirklichkeit nachgebaut wurden bzw. zu bestimmten technischen Innoviationen inspirierten, z.B. Star Trek TOS Kommunikator und das Mobiltelefon.
     
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