Mutant Chronicles 3 Familiendynastiekampagne

Dieses Thema im Forum "2d20" wurde erstellt von Supergerm, 27. März 2017.

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Moderatoren: Supergerm
  1. Supergerm

    Supergerm Spambothenker Mitarbeiter

    Ich spiele derzeit mit dem Gedanken einer Kampagne, in der die Spieler Angehörige oder auch wichtige Diener einer höheren Familie verkörpern.

    Dafür kämen sowohl Imperial (irgendein Clan), Bauhaus (bestimmtes Adelshaus) und Mishima (ein Keiretsu), aber auch Capitol (sowas wie Dallas oder Denver Clan; wurde im Capitol-Quellenbuch der 1. Edition schon vorgeschlagen) in Betracht.

    Als Abenteuer kämen etwa Fehden mit anderen Familien/Clans oder auch interne Probleme in Betracht.

    Ein Angehöriger könnte z. B. Häretiker sein und die Spieler müssen das Problem so lösen, daß das Haus nicht im schlechten Licht steht.

    Wie schätzt ihr das Potential einer solchen Kampagne MC-spezifisch oder allgemein ein?

    Und noch eine Frage zu den Charakteren: Meint ihr, daß man ein (ab 3 Spielern) bis zwei (ab 5 Spielern) Exoten zulassen könnte?

    Damit meine ich z. B. Angehörige anderer Konzerne, die aus politischen Gründen oder gar aus Liebe in die Familie eingeheiratet haben oder auch fremdländische Bedienstete (z. B. ein Ronin oder Martial Artist, der die Truppen des hauseigenen Ordens im Nahkampf unterweisen soll).
     
  2. Zornhau

    Zornhau Freßt NAPALM!

    Die erwähnten Vorlagen - soapiges Zeugs wie Dallas, Denver oder auch viktorianische oder edwardianische englische Serien, Haus am Eaton Place oder dergleichen, sowie japanische Klan-Gedöns-Geschichten - passen schon ganz gut ins MC3-Universum.

    Das "Potential" hängt doch sehr davon ab, ob die SPIELER solche Soap-Stories überhaupt spielen WOLLEN. - Mit den richtigen Spielern ist das eine tolle Sache. Ich würde aber schätzen, daß es mit den meisten Spielern eine Katastrophe wird.

    Exoten, also Leute aus anderen Konzernen, die "eingeheiratet" haben, passen sicherlich. Je spezieller diese Exoten in der Kultur der anderen Konzerne verankert sind, desto weniger. - Der Bauhaus-Butler im neureichen Capitol-Anwesen paßt. Der Mishima-Martial-Artist, der Bauhaus-Haustruppen in Kampfkunst unterweisen soll, paßt deutlich weniger. - Auch gut, aber abhängig von der Zeit, in der das spielen soll: ein Cybertronic-"Vertrauter" der Familie, eventuell ein ehemaliges Familienmitglied, das sich hat vercybern lassen und nun mitten im Cybertronic-Netz hängt. Es müssen nicht immer gleich Häretiker sei, um für Konflikte zu sorgen.

    Bei Mishima ist ja das Spionieren, Sabotieren und Bekämpfen anderer Keiretsus absolut üblich. Da geht also noch Schlimmeres.

    Auch ein "Haus-Seelsorger", ein Vertrauter der Bruderschaft könnte passen.

    Die Frage ist zunächst einmal, ob die SPIELER denn solch eine oft sehr an einem Ort angesiedelte, sehr auf persönliche Beziehungen ausgerichtete Kampagne überhaupt spielen wollen.

    Gehen geht das natürlich schon.
     
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