AW: Charaktere aus der 2nd auf die 3rd konvertieren?
Für mich war es ehrlich gesagt auch der Fakt das ich es aufgeschlagen und erstmal nichts(!) verstanden oder widererkannt hätte, was mich abgeschreckt hat. Ich bin in den letzten Jahren eben auch immer weniger bereit mich in System 'einzuarbeiten', ich gehe immer mehr richtung plug&play.
Gibt natürlich auch keinen Grund, als Spieler auf ein neues System umzusteigen, wenn das alte funktioniert und Spaß macht. Und wenn man z.B. die D20 Regeln drin hat, ist es natürlich leichter, bei solchen Systemen zu bleiben.
Für mich als quasi Wiedereinsteiger nach 20 Jahren, erscheinen einige der neuen Mechanismen in Warhammer 3 aber auf den ersten Anschein positiv:
- Würfelpool: hat man ganz schnell erlernt, ist halt nicht nur von
einem Würfel abhängig (auf meinem D20 bin ich ein berüchtigter "nur 1-10 Würfler"

Dazu kommt, dass das Wahrscheinlichkeitsrechen kaum noch möglich ist (a la "ich brauch 'ne 8, das ist ja nur knapp über dem Erwartungswert von 2W6")
- Aktions-Karten: Wenn ich sehe, wie bei meiniger jetzigen Gruppe manchmal das heftige Büchergeblätter losgeht, von wegen was machte das gleich nochmal und deshalb alles für 10 Minuten stillsteht, dann find ich es ziemlich gut, dass man alles auf seiner Karte vor sich hat
- Party Sheet: eigentlich eine gute Idee. Warum sind die Helden überhaupt zusammen, was ist ihr Charakter als Gruppe
- Wunden/Wahnsinns-Karten: eigentlich auch nicht schlimmer als in Tabellen nachzuschlagen, und man brauch kein Buch dazu aufschlagen, man zieht einfach die Karte aus dem Stapel
Das sind so meine positiven ersten Eindrücke, aber außer 2 Kurzsessions habe ich es noch nicht gespielt. Wenn ich "The Gathering Storm" gespielt habe, bin ich sicher schlauer. Aber wie gesagt, nichts von dem was ich bisher gesehen und ausprobiert habe, schreckt mich davon ab, mir das Abenteuermodul zulegen zu wollen.