Brandstifter in Zachs Hinterhof

AW: Brandstifter in Zachs Hinterhof

Helena besah sich den Schaden und dann stimmte sie den Anderen zu.

"Laßt es uns probieren, das ist schließlich eine Chance, wir könnten hier auch noch suchen, bis wir alle alt und grau sind", meinte sie dann, verzichtete heute aber auf ihre übliche Bemerkung, daß sie wohl ihr Verfallsdatum längst überschritten hatte.
 
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Nachdem er wieder das Gefühl hatte normal atmen zu können trat auch Kai zu den anderen an die Tür.

"Versuchen wir die Tür mit roher Gewalt aufzuschieben?"

Eine andere Wahl gab es wohl leider nicht, aber damit war man schon an einem weiteren Versuch auf eine einfache Art und Weise hier herauszukommen. Die Hoffnung blieb, aber man jagte damit etwas hinterher das wahrscheinlich nicht eintreten würde.
 
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"Ist sie nicht willig so brauch ich Gewalt" lies Moishe grinsend vernehmen, schamlos das den Erlkönig plagiatierend und sinnentfremdet benutzend. Moishe besah sich die Tür genauer. "Sie sagen der Raum stürzt ein wenn man ihn betritt Miss O´Niell? Wie schnell und wissen Sie ob es einen Mechanismus dazu gibt. Denn ich vermute Zach hat das hier nicht so konstruiert das alles einbricht wenn er das Grab seiner Frau besucht. Es müsste also einen Mechansmus geben. Ich schlage zunächst einmal vor die komplette Haut zu entfernen und uns dann alles genauer zu besehen, wir können aber auch einfach direkt vorgehen. Irgendwie scheint es ja das wir hier nur herauskommen wenn wir durch die Folgen unseres Handeln am richtigen Ort sterben. Nun, vielleicht ist ja Melody schon im Mittelalter nach hier gelangt und bereits wieder in unserer Realität. Versuchen wir es ihr nachzutun."
 
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steven blutige Hände fassten einen Hautfetzen, bereit daran zu ziehen, sollte es keinen widerspruch aus der Gruppe geben. Vorher schaute er aber schonn mal vorsichtig neben dem Türrahmen unter die Haut und versuchte einen Schalter oder mechanismuß zu erkennen, mit dem man die Falle oder das einstürzen des Raumes dahinter verhindern konnte.

Out of Character

Wahrnehmun + Aufmerksamkeit -1 für Zach
[dice0]
 
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So viel Haut sie auch von den Wänden entfernten, es ließ sich nichts erkennen oder entdecken. Nirgends tauchte etwas auf das hifreich erschien.
Plötzlich aber hielt Steven einen seltsam geformten Knochen in Händen. Er konnte nicht genau sagen wann oder wo er ihn gefunden hatte, er war irgendwie einfach da.
Sein Aussehen hatte zwar rein gar nichts von einem Schlüssel, aber er war besser als nichts.
 
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"Interessant - wo kommt der denn her?" entfuhr es Moishe bevor er bereits begann nach einer Öfnnung an Tür oder Türrahmen zu sehne in der der merkkwürdige Schlüssel passen könnte.
Die Ekligkeiten nehmen wirklich kein Ende, dieser Calan ist wirklich die übelste Sorte von perversem Abschaum. Was muss man für eine Kreatur sein um an solchen Dingen Interesse zu haben? Ich könnte wirklich kotzen. Es ging Moishe während seiner Gedankengänge nicht auf das er Zur Zeit wirklich sich hätte übergeben können.
 
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"Ich weiß es nicht... Ich kann mich nicht entsinnen dieses 'Teil' vorher gesehen zu haben" Diese Aussage entsprach der Wahrheit. Der Gangrel konnte sich wirklich nicht daran entsinnen woher er diesen Knochenschlüssel hatte. Es konnte aber gut sein, das er einfach nicht darauf geachtet hatte diesen aufzunehmen, da er immer wieder die Augen schloss und die Zähne zusammenbiss, da seine Hände doch sehr schmerzten.

Mit fragenden Blick zu Helena fragte er: "Ist in der normalen Realität auch so ein Schlüssel gefunden worden, oder ist das jetzt eine Abweichung?" Innerlich hoffte er darauf, das es eine Abweichung war, dann wären sie vieleicht einen Schritt weiter in der Lösung das Rätsels
 
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"Ich weiß nicht genau wie der Schlüssel ausgesehen hat", mußte Helena zugeben. "Aber ich würde sagen, versuchen sie es einfach damit, es kann uns nur weiterhelfen."

Sie zuckte die Schultern und behielt die eine oder andere sarkastische Bemerkung noch immer für sich. Allerdings hielt sie es auch für eine Abweichung.
 
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Letztlich sah der Knochen einfach nur wie ein Knochen aus....
Die kleine Gruppe konnte sich noch Stunden darüber unterhalten was zu tun war. Das Öffnen der Tür -mit oder ohne Schlüssel, mit oder ohne Türknauf, mit oder ohne Gefahren- ließ sioch wohl nicht verhindern. Nicht wenn keiner eine bessere Idee hatte oder sie alle beschlossen, dass es vielleicht das Beste sein würde einfach wieder zu gehen. Zaghaft und zurückhaltend wie sie alle waren, würde sich vorerst nichts ändern. Außer vielleicht das zu einer anderen Zeit an einem anderen Ort ihre leblosen Körper mit großen Schritten auf den Sonnenaufgang zusteuerten...
 
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"Kommt sehen wir zu, daß wir es irgendwie aufbekommen", kam es von Helena als Zusatz und es klang eine gewisse Ungeduld durch ihre schöne Stimme.

"Wenn wir zusammenschieben oder drücken oder wie auch immer es aufgeht, sollten wir es doch schaffen, meint ihr nicht."
 
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Moishe nickte Helena zu. "Sie haben Recht, versuchen wir es gemeinsam." Mit diesen Worten packte der Ventrue zu um die Tür mit Gewalt aufzuschieben.
 
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Steven nickte nur undstellte sich so neben Moishe, dass er diesen Knochen zur Not als Hebel einsetzen konnte.
 
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Auch Helena war sich nicht zu fein mitzuhelfen, sie hatte sich noch nie davor gescheut, auch mal mit anzufassen.
 
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Die meisten Bedrohungen verlieren in der Sekunde ihren Wert in der man sich ihr stellt. Man kann als Kind die ganze Nacht im Bett liegen und sich vor dem Monster darunter oder im Schrank fürchten, oder man kann sich ein Herz fassen und einfach nachsehen. Der Schwarze Mann unterm Bett verschwindet in der Regel immer dann wenn man sich ihm stellt und versucht ihm direkt in die Augen zu blicken. (Es mag Ausnahmen geben in denen das mutige Kind im Augenblick der Konfrontation einfach von dem gefürchteten Monster gefressen wurden. Da die aber nicht mehr in der Lage sind sich darüber zu beschweren, ist meine Statistik zu einhundert Prozent wasserdicht. Unsinkbar quasi, wie die Titanic!)

Da die mutigen Traum- und Zeitreisenden nicht im Bauch eines gemeinen Monsters landeten (...oder besser noch nicht, Finstertal ist gefährlich...) schien die gefürchtete Bedrohung der soeben geöffneten Tür sich nicht zu bestätigen. Die Traumwelt glich der Realität dann anscheinend doch nicht so ganz. Vielleicht vertaute Zacharii einfach darauf, das die Angst vor einem zerquetschenden Tod jeden Neugierigen von diesem Zugang fernhalten würde. Eventuell war er auch einfach gezwungen sich an bestimmte Regeln zu halten. Wo es einen Eingang gab musste es auch einen Ausgang geben. So lauteten die Regeln...

Als die Tür (problemlos und leicht....) nach Innen schwang eröffnete sie den Blick auf eine seltsam Szene.

Auf einem steinernen Podest lag eine vollkommen unbekleidete Frau.
Ihr schwarzes Haar floß an ihrem Kopf hinab und hing in einigen dünnen Strähnen herab.
Das Gesicht der Frau war von der Position der Gruppe aus nicht zu erkennen.
 
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Moishe schaute gespannt in den Raum hinter der Tür. Die Frau dort war Zachs Weib? Interessant, aber barg der Raum mit dem Körper auch einen Ausgang zurück nach Finstertal? Zunächst einmal sah der Ventrue sich vorsichtig im Raum um, man musste ja nicht völlig blauäugig ins Unglück rennen. Da er keine unmittelbare Gefahr ausmachen konnte trat der Jude vorsichtig näher um sich die Szenerie von Nahem zu betrachten.
 
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Bei der unbekleideten Frau handelte es sich um Melody.
Es schien fast, als würde sie schlafen...
 
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"Oh, verdammt", entfuhr es Helena und sie sah sich die Frau näher an, schlief sie wirklich?

Wenn ja, würde die Pseudotorrie sie aufwecken oder zumindest, es zu versuchen.
 
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Als Helena die nackte Stadtgangrel an den Schultern fasste und sie leicht schüttelte, öffnete diese die Augen.

"Was?", murmelte Sarah sichtlich verwirrt.

Dann stürzte urplötzlich die Decke ein. Sowohl der kleine Nebenraum mit der Bahrungsstelle, als auch der davor gelegene Flur wurden unter Tonnen von Stein, Erde und Geröll begraben.
Keiner der Gruppe konnte entkommen und ein jeder von ihnen musste am eigenen Leib erfahren wie es ist, wenn einem eine Flut aus herabstürzender Materie den Körper zerquetscht.
Jeder von ihnen starb einen grauenhaften Tod.


Dann erwachten sie auf dem Schrotplatz.
Ihr Geist war wieder frei, die Mattigkeit verschwunden. Die Luft im wirklichen Finstertal roch frisch und sauber wie lange nicht. Motorengeräusch in der Ferne waren zu vernehmen. Wenige nur, aber sie zeigten dass die Stadt ebenfalls wieder erwscht war und die Menschheit sich aufmachten den Schaden zu begrenzen oder möglichst schnell wieder zu beheben.

War Zacharii also tot?
Endlich?
 
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Helena atmete und konnte gerade noch einen Schrei unterdrücken, das war etwas, das paßte hier nicht her, nicht jetzt, nicht wenn Ventrue dabei waren, sie hatte stark zu sein, denn es war noch nicht zu Ende.

Trotzdem traute sie sich nicht die Augen zu schließen, nicht jetzt nicht in dem Moment, denn sie wollte nicht gleich wieder die Bilder sehen müssen. Da war sie nun seid sovielen Jahrzehnten tot und nun, war sie in so kurzer Zeit schon in drei verschiedenen Versionen gestorben, hatte das denn kein Ende? Vorallem sie konnte nicht sagen, was die schlimmste Art des Sterbens war. Das Verbrennen, das von Werwölfen zerrissen werden oder das jetzt hier? Vielleicht auch der Tod, an den sie sich nicht erinnern konnte, der der sie zur Untoten gemacht hatte?

Erst dann fiel ihr auf, daß die Effekte von Zach verschwunden waren. Das ließ sie sofort aufschrecken, ihr Eifer überdeckte die trüben Gedanken und sie sprang förmlich auf.

"Wir müssen sehen, was passiert ist", rief sie gerade zu laut aus.
 
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Moishe fühlte sich quasi wie neu gestorben, er spürte wieder das Blut in seinem Organismus, keine unnötigen Atemreflexe und die feineren Sine und stärkeren Glieder spielten eine Rolle, auch ein latentes Hungergefühl war wieder vorhanden und er dachte unwillkürlich über Zieges Worte im Dom nach, das Unleben hatte ihn wieder.
"Ganz meine Meinung, Miss O´Niell" stimmte Moishe der Primogena zu. "Kommen Sie, die Wagen stehen draussen. Wohin, zur Akademie oder lieber...." Moishe checkte gerade seine SMS und fand die Nachricht der Geißel "...zum Kunstmuseum wie es Hr. Trapper schon vor einiger Zeit verlangt hat?"
Moishe war schon unterwegs zu seinem Wagen und öffnete ihn. "Wer mitkommen will steigt einfach ein oder fährt hinterher." Er wartete noch einen Moment bis die Leute sich entschieden hatten und würde dann zur Akademie losfahren.
 
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