[29.04.08]Come to daddy...

Grinsekind

Antonin Philippe Tesnos
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22. Juni 2005
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Er saß auf dem Mauervorsprung und baumelte mit den Beinen. Das alte Gebäude hinter ihm, war längst eine stillgelegte Ruine und wurde ab und an von Pennern oder Skateboardern heimgesucht. Graffitis dienten als Wandschmuck und Trümmerstücke als Sitzgelegenheiten.
Unter ihm verlief eine Straße, es ging einige Meter nach unten, doch Fabian machte die Höhe nichts aus, selbst ein gewöhnlicher Mensch würde den Sturz mit leichten Blesuren, oder einem verstauchten Knöchel überleben. Sein Blick ging hinauf in die Sterne. Das Wetter war seltsam, aber wenigstens regnete es nicht. Er hatte sich die Kaputze des Pullovers übergezogen und trotzte so mit einer Lederjacke bewaffnet dem Wind, den man hier oben spüren konnte. Seine Hände waren in den Seitentaschen der Jacke.

Seit er diese neue Ausprägung der übernatürlichen Präsenz gelernt hatte, hatte er auch eine neue Methode entdeckt, zu jagen. Er nannte es Schnitzeljagd, doch eigentlich war es eine verzweifelte Fährtensuche eines Menschen. Das Spiel war einfach. Man ging in eine beliebige Bar oder Diskothek und wählte einen Spielpartner aus. Vielleicht sollte man besser Opfer sagen. Auf jeden Fall musste man sich diese Person genau einprägen, und vielleicht sogar ins Gespräch kommen und einige Details herausfinden. Dann verlies man die Diskothek und ging zu diversen Orten, bei denen man jeweils seine Präsenz dazu benutzte den Mitspieler zu rufen.
Das tolle daran war, dass man je nach Mitspieler sehr krude Orte wählen konnte. So hatte Fabian zum Beispiel schon einen Drogendealer in ein Polizeirevier geführt, dannach in ein Luxushotel und ihm letztendlich in einem Luxusviertel aufgelaurt. Oder er hatte eine Yuppieschlampe erst zum Hovel, dann zu einer Stadtbekannten Schlafstädte von Penner, anschließend in eine alte Bruchbude und dann zu einem verlassenen Industriegebäude geführt.

Das tolle war, dass das Opfer alle Orte nachgehen musste, die Fabian auch gegangen war, und somit gezwungen war, ihm bis zum Ende zu folgen. Das hatte manchmal dazu geführt, dass das Opfer nie ankahm, aber das war eben das schöne an dem Spiel. Man wusste nie genau, wer es packte und wer nicht. Außerdem konnte man am Ende eine kleine Falle stellen und dem Mitspieler auflauern.

Da sah er sie. Die unsichere Gestalt der jungen Dame trat um die Ecke und besah sich den Ort. Dann ging sie eiligen Schrittes zu dem Gebäude, in dem Fabian sie das letzte mal gerufen hatte. Ihr weg führte unweigerlich unter ihm vorbei. Während sie sich näherte, zog er langsam die Pistole heraus, die er damals diesem Hexerpack abgeknöpft hatte. Sie hatte die ganze Zeit in seiner Jackentasche gesteckt und immer noch hatte er keinen Schuss aus ihr abgegeben.
Jetzt richtete er sie langsam aber sicher auf die näherkommende junge Frau. Sie war ein 08/15 Opfer gewesen. Niemand interessantes, aber immerhin hatte sie Blut und das war es, was Fabian wollte.
Sein Finger begann sich zu krümmen und er konnte den hüpfenden Kopf der Frau durch die Zielvorrichtung erblicken.
"Bamm"

Lediglich ein Flüstern, zu leise um gehört zu werden. Dann ging sie unter ihm vorbei und er lies sich fallen. Seine Geschwindigkeit sorgte dafür, dass er die Waffe an ihren Kopf hielt, bevor sie sich überhauptt umgedreht hatte.
Ohne ein Wort zu wechseln griff er nach ihrer Handtasche und lies sie auf den Boden fallen. Dann griff er ihr an den Hintern und hörte sie wimmern. Achja, die guten Menschen und ihre Angst. Was wohl jetzt für Bilder in ihrem Kopf herumschwirrten? Sie beraubt bei der Polizeiwache, heulend? Sie vergewaltigt und blutend am Boden liegend? Sie mit zerschossenem Schädel, am morgen von irgendeinem Penner gefunden?
Außer seinem Mund bewegte sich kein Teil seines Körpers.
"Keine Sorge, ich werde dir nichts böses tun..."
Würde sie ihm das glauben? Würde es ausreichen, wenn er es einfach dahin sagte? War ihr das genug? Nein, sie wollte seine verdammte Macht spühren, entweder dass, oder von dem Gefühl der Unsicherheit befreit werden. Wenn er wollte konnte er die Gefühle der guten Frau einfach herumdrehen. Ihre Angst vor ihm in abgöttische Liebe verwandeln. Und dannach konnte er sie so sehr ihren eigenen Dämonen aussetzen, dass es ihr nicht mehr möglich war sich zu bewegen.
Schwach. Nur ein Mensch...Nur? Na ja, netter Arsch.

Fabian strich die Haare zur Seite und biss zu. Er nahm so viel, bis er spüren konnte, wie das Herz lagsamer schlug. Das pulsieren wurde langsamer, doch er hatte ihr gesagt, dass er ihr nichts böses tat. Im Gegenteil, sie stöhnte vor Lust. Doch bald war auch das vorbei. Sie fiel in Ohnmacht. Es war zu viel. Die Aufregung, die Lust, der plötzliche Blutverlust.
Er leckte über die Wunde und griff sich die zusamensackende junge Dame. Er hob sie mühelos hoch und ging durch eine der offenen Türramen. Innen legte er sie ab. Kurz horchte er nach. Ja, sie war in Ordnung, sie atmete und würde bald wieder zu sich kommen.
Ohne einen Blick zurück zu werfen ging er erneut nach draußen, hob die Handtasche hoch und lief die Straße entlang. Er hatte noch ein anderes Date, hoffentlich würde der Nosferatu nicht so lange brauchen wie die Frau.

Als er an seinem Ziel angekommen war, rief er sich das Gesicht des Nosferatus in Erinnerung. Sowohl das Echte, als auch das Falsche. Dann erinnerte er sich an die Details, die der Nosferatu genannt hatte. Neu in der Stadt. Massimo Grosini, wohl Italiener. Na ja, und dazu dann eben noch die Nosferatuklischees, stinkend, verfault, liebt Nager und Ungeziefer und wohnt in der Kanalisation.
Er würde wohl einige Zeit warten müssen. Aber das war nicht wichtig. Er zog seinen IPod heraus und lies ein wenig Musik abspielen. Außerdem würde er ein bisschen seines Blutes in den Flachmann gießen.
 
AW: [29.04.08]Come to daddy...

Massimo wollte nun schließlich dem Sheriff die Ergebnisse der Nachforschungen zu dem Amulett mitteilen.
Der Nosferatu war nach dem Gespräch mit Marie wieder in seine Zuflucht zurückgekehrt. Er nahm gerade sein Handy zur Hand und versuchte den Sheriff zu erreichen als er einen sehr starken, unwiderstehlichen Drang spürte zu Fabian zu gelangen.

Was ist denn jetzt los??

Er musste zu Fabian, SOFORT! Das duldete keinen Aufschub.

„Fabio!!“ rief Massimo.

„Wo bist du, wir müssen sofort los! Zu Fabian!“

Fabio erschien und sah, dass Massimo in heller Aufregung und Eile war. Zu Fabian wollte er? Und Fabio hatte schon gehofft, mit dem Ausgeflipptsein seines Herrn sei es vorbei. Aber nein…

Als der Ghul Massimos Ansicht nach zu langsam zum Auto ging trieb er ihn wieder zur Eile an.
Massimo mahnte sich jedoch zur Vorsicht. Jetzt bloß nicht wieder sich von dem Brujah einlullen lassen.

Massimo stieg ins Auto, hielt noch das Handy in der Hand und lauschte ob sich am anderen Ende der Leitung jemand meldete.
 
AW: [29.04.08]Come to daddy...

So seltsam es klang... aber Enio war momentan froh über jeden Anruf, den er erhielt. Einiges in Finstertal lief gerade komplett schief und es lag einzig uns alleine wieder einmal am Sheriff alle Informationen zusammenzutragen.

Noch keine Nachricht von Lurker oder Jenny... noch nichts von Noir. Das war ermüdend und nervig gleichermaßen. Vielelicht hatte ja dieser Anrufer etwas hilfreiches zu berichten.

"Enio Pareto am Apparat. Was gibts?"
 
AW: [29.04.08]Come to daddy...

Enio würde im Hintergrund Fahrgeräusche hören, offensichtlich war der Nosferatu gerade in einem Auto unterwegs.

„Guten Abend, Herr Pareto, hier spricht Massimo Grossini. Meine Nachforschungen in Bezug auf das Amulett waren erfolgreich, wenn Sie gerade die Zeit dafür haben, kann ich Ihnen sofort die Ergebnisse mitteilen.“

Warum fuhr der Ghul denn so langsam?? Nicht einmal die erlaubte Höchstgeschwindigkeit. Massimo trieb Fabio zur Eile an indem er mit dem Finger auf die Geschwindigkeitsanzeige pochte und gestikulierte.
Der Nosferatu wusste wo sie lang mussten, aber der Zielpunkt war ihm nicht bekannt, er wusste immer erst kurz vorher, wenn eine andere Richtung eingeschlagen werden musste.

„Jetzt nach rechts. Entschuldigung, ich sprach zu meinem Ghul - ich bin gerade unterwegs und muss ihm sagen wo er herfahren soll.“
 
AW: [29.04.08]Come to daddy...

Out of Character
Aha... heimlich editiert ;)


Endlich mal eine gute Nachricht... vielleicht. Blieb zu hoffen, daß der Nosferatu ein weiteres Mosaiksteinchen gefunden hatte und es auch passte. Es wäre zu schade und eigentlich auch viel zu unwarscheinlich, wenn das Medallion nicht noch eine Rolle spielen würde.

"Klar Mann! Schießen sie los ich bin ganz Ohr! Auserdem sollten sie mir das Medallion schnellst möglich wieder zurück geben." Es war nur eine sachliche Aussage. Enio hatte keinen Anlaß dazu davon auszugehen, daß Massimo ihm das Ding nicht wieder zurück geben wollte... aber Enio wollte es so schnell wie möglich wieder. Irgend etwas sagte ihm, daß dieses Schmuckstück nicht nur aus Jux und Dollerei der Salubri um den Hals gehangen hatte.
 
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Hm…hörte sich nicht so an als ob der Sheriff Massimo ohne weiteres das Amulett ein wenig länger überlassen würde, aber fragen kostete nichts.

„Diesem Amulett auf die Schliche zu kommen war nicht ganz einfach…wir hatten jedoch noch nicht über die Bezahlung gesprochen…Sie werden sicher verstehen, dass ein Nosferatu nicht für ein Dankeschön und ein Lob drei Nächte Bücher wälzt…dann würden unsere Informationen arg an Wert verlieren.
Aber vielleicht wären Sie bereit mir das Amulett noch ein paar weitere Nächte zu überlassen? Das wäre für mich die beste Belohnung…sagen wir drei weitere Nächte, ab morgen gezählt?"

Wenn es nicht allzu lange war würde der Sheriff vielleicht noch am ehesten darauf eingehen.

„Und ich könnte dann auch die Aktivierung testen...
Es ist wie ich vor ein paar Nächten schon sagte ein Schutzamulett, man kann damit also nichts Schlimmes anrichten.“
 
AW: [29.04.08]Come to daddy...

War ja wieder mal typisch Noferatu. Erst mal über den Preis verhandeln und niemals Recherchen zum Wohle der Stadt anstellen. Vielleicht wäre Enio ja auch entäuscht gewesen, wenn es nicht so gewesen wäre. Letztendlich war er auf die Verhandlungsversuche von Massimo vorbereitet und vielleicht mehr als sich der Verborgene vorstellen konnte. Enio war in solchen Dingen recht bewandert und es lag ihm auserdem fern den Clan der Verborgenen gegen sich aufzubringen. In der Vergangenheit hatte er mit ihnen schon häufig recht gut zusammengearbeitet... wenn man das so nennen konnte.

"Klaro. Keiner haut sich die Nächte um die Ohren und will nicht auch was dafür sehen." Ungewollt fiel Enio in seine Muttersprache und der andere Italiener konnte deutlich den westlichen Akzent aus der Turiner Gegend bemerken. "Über eine Entlohnung können wir gerne reden... vorausgesetzt sie erzählen mir nicht schon etwas was ich bereits weiß. Klar oder? Das was sie vorschlagen könnte akzeptabel sein... auch wenn ich zugeben muß, daß es mir im Moment schwer fällt eines der Artefakte auch nur für eine Nacht länger aus den Händen zu geben als wirklich notwendig." Es folgte ein kurzer Moment der Stille, die der Brujah aber anscheinend nicht nutzen wollte um Massimo die Chance einer Erwiderung zu geben.

"Also... was ich bis jetzt selber über das Medalion herausgefunden habe ist die Tatsache, daß es offenbar vor geistiger Beeinflussung schützen soll und den Fähigkeiten, die die Ventrue so gerne einsetzen, trotzen kann. Es stammt anscheinend aus einer Familie von Wiedergängern und wurde über mehrere Generationen weitergegeben." Wie hatte dieser verdammte Brujah - dieser Parolenschwinger, wie er doch oft von Lurker genannt wurde - das nur herausgefunden? So richtig doof konnte dieser Landsmann jedenfalls nicht sein. Oder er hatte einfach nur Glück.

"Falls sie noch mehr herausgefunden haben wäre das natürlich sehr hilfreich... falls nicht... könnte ich mir auch gut vorstellen, daß ich ihnen das Medallion aber trotzdem ausleihe. Praktisch als Gegenleistung für Informationen, die sie mir in naher Zukunft geben können. Drei weitere Nächte wären akzeptabel... gerechnet ab heute." Enio war anscheinend kein einfacher Verhandlungspartner.
 
AW: [29.04.08]Come to daddy...

Massimo freute sich, dass der Sheriff überhaupt Bereitschaft zeigte dem Nosferatu das Amulett noch ein wenig länger zu überlassen.
Und Massimo hatte mehr herausgefunden als Enio wusste, und so lächelte der Nosferatu zufrieden.
Da der Brujah anfing Italienisch zu sprechen schaltete Massimos Hirn auch automatisch auf diese Sprache um, die ihm am allervertrautesten war und sprach ebenfalls in seiner Muttersprache.

„Die Informationen, die Sie bereits über das Artefakt haben sind jedoch recht ungenau, da kann ich mehr liefern. Nachdem Sie meine Informationen erhalten haben können Sie ja entscheiden wie viel sie Ihnen wert sind. Drei Nächte ab heute wäre in Ordnung für mich.
Schutz vor geistiger Beeinflussung durch Kräfte der Ventrue? Dies könnte dazu verleiten anzunehmen das Amulett könnte auch gegen jene Disziplin schützen, die einen zwingt zu gehorchen und beispielsweise Fragen zu beantworten. Dies ist jedoch nicht der Fall. Das Amulett schützt nur gegen jene Diszplin welche die Gefühle beeinflusst und z.B. unechte Sympathie erzeugt. Wobei es kein 100%iger Schutz ist.
Diese Information wiederum nutzt wenig wenn man nicht weiß wie man das Amulett aktiviert. Um es zu aktivieren, muss man das Amulett in sein eigenes Blut tränken. Dies ist sehr schmerzhaft. Daher also Strays Schmerzen als ihr Blut das Medaillon benetzte. Weiter gefährlich ist das aber nicht.
Das Amulett stellt sich dann auf den neuen Träger ein…es ist aber nur dann wirksam, wenn es direkten Kontakt zur Haut hat, auch das ist wichtig zu wissen.
Wenn ich das Amulett aktiviere, kann das unwirksam gemacht werden indem jemand anders das Amulett neu aktiviert, Sie werden es also dann auch noch selbst verwenden können.
Nun, ich denke, dass dies nützliche Informationen sind…“

Der Nosferatu wartete ab was der Sheriff dazu sagte. Dass Massimo das Amulett längst aktiviert hatte brauchte der Brujah ja nicht zu erfahren. Massimo hatte einfach nicht widerstehen können...und schließlich schadete er niemandem damit, denn die Aktivierung war problemlos durch neue Aktivierung Null und Nichtig zu machen, rechtfertigte er sein Tun.
Vor dem Herbeirufen hatte ihn das Amulett leider nicht schützen können, aber hoffentlich vor jener unsäglichen Sympathie. Aber hoffentlich käme es erst gar nicht so weit, dass Fabian erneut versuchte diesen Trick anzuwenden. Massimo musste versuchen ihn zu überlisten...und war nicht sehr angetan, dass dieser Brujah ihn jetzt zwang zu ihm zu kommen.

"Jetzt rechts abbiegen", zischte Massimo seinem Ghul zu.
 
AW: [29.04.08]Come to daddy...

Enio hätte jetzt locker die Möglichkeit mit einer kleinen Lüge die Waagschale wieder auf seine Seite zu kippen. Er hatte sich ja offen gelassen von welchen Fähigkeiten der Ventrue er gesprochen hatte und könnte jetzt locker flockig die Sache abhandeln mit einem "Das hab ich eh schon gewußt." Aber die ganze Angelegenheit war eigentlich nicht so wichtig und vor allem... wo würde das hinführen wenn man schon bei solchen Kleinigkeiten feilschen würde als wenn es um das nackte Überleben ginge? Dazu war das Ausleihen des Medaillion eine viel zu kleine Gefälligkeit.

"Gut gut... ein paar zusätzliche Infos sind durchaus dabei. Im Prinzip habe ich mir ein bißchen mehr erhofft von dem Medallion... aber da können sie ja nichts dafür. Das Amulett hat aber nicht Stray aktiviert, sondern ich. Da haben sie wohl etwas verwechselt. Ich weiß also durchaus wie man das Ding zum laufen bringt und auch... wie schmerzhaft das sein kann. Bleibt die Frage offen was ich überhaupt mit dem Medallion in Zukunft machen soll. Immerhin ist es ein Tzimiscen-Artefakt und ich bin mir nicht sicher ob es nicht das Beste wäre es einfach zu vernichten. Wir werden sehen was draus wird. behalten sie es die nächsten drei Nächte und schauen sie zu, daß in den Nächten ihr Kopf auf ihren Schultern bleibt. Wäre mir unangenehm, wenn ich nach dem Medallion suchen müßte nur weil sie sich vernichten haben lassen." Einen merkwürdigen Humor hatte dieser Brujah ja schon. Oder war das gerade sein ernst?

"Sie wollen mir nicht zufällig verraten wozu sie den Schutz des Medallion brauchen oder?" Es war eigentlich fast unnötig diese Frage zu stellen. Wenn Massimo tatsächlich ein akutes Problem mit den Auswirkungen der übernatürlichen Präsenz eines anderen Untoten hatte, würde er es wohl kaum Enio verraten. Aber fragen kostete ja meistens nichts.

"Verbleiben wir so... sie haben ihre Arbeit gemacht und wir werden einfach auch in Zukunft vernünftig und konstruktiv zusammenarbeiten. Wenn es ihre Zeit zuläßt können sie ja quasi als Fleißarbeit noch etwas über den Dolch des Propheten Armydes - auch als Wolfsdorn bekannt - herausfinden. Aber das sollte das Sahenhäubchen sein und eher als untere Priorität betrachtet werden. Über den Dolch weiß ich schon jede Menge aber vielleicht tauchen ja bei den Aufzeichnungen von den Assamiten noch nehr Informationen auf."
 
AW: [29.04.08]Come to daddy...

Das Amulett vernichten??

„Die Frage ist, was dann passiert wenn man versucht das Amulett zu vernichten und ob diese Vernichtung nicht riskanter ist als nicht die Nicht-Vernichtung.
Bevor Sie es vernichten, geben Sie es lieber mir. Wenn es einen unguten Einfluss ausübt, dann wären Sie immerhin nicht selbst betroffen.“

Massimo schien die beiden letzten Sätze halb im Scherz, halb im Ernst zu meinen.

„Ob ich den Schutz des Medaillons brauche wird sich zeigen. Näheres kann ich ihnen zur Zeit leider nicht dazu sagen. Und keine Sorge, ich bin sehr daran interessiert, dass mein Kopf die nächsten drei Nächte noch dran bleibt.
Ich denke doch, eine Zusammenarbeit zwischen uns wird weiterhin gut funktionieren. Und wenn ich mal eine freie Minute habe kann ich gern Nachforschungen über den Dolch machen.“
 
AW: [29.04.08]Come to daddy...

Mit einem abschliesenden "Ich habe bereits gesagt wir werden sehen was draus wird!" war das Thema Medaillion für Enio beendet. Er hatte ganz bestimmt keine Lust mit Massimo die Für und Wieder der Vernichtung des Artefaktes zu diskutieren und der Nosferatu hatte ja offensichtlich eh keine Ahnung was für eine Motiv Enio bewegen könnte das Medallion zu vernichten.

"Gut... dann melden sie sich. Melden sie sich auch, wenn sie etwas von Lurker oder Jenny hören. Leider konnte mir Marie auch nicht sagen was mit den beiden passiert ist. Scheint als wären sie vom Erdboden verschwunden." Vom Erdboden verschwunden? Ja das konnte eigentlich sehr gut sein. Eine lustige Redewendung wenn man sich über Nosferatu unterhielt... zumal eine davon ganz offenbar ein wenig mit den Gangrel verwandt war.

"Passen sie auf sich auf Grossini!" Ein ernst gemeinter Rat. Die nächsten Nächte würden schwer werden und wer konnte schon sagen wer ihnen zum Opfer fallen würde und wer nicht.
 
AW: [29.04.08]Come to daddy...

„Das Medaillon nennt sich übrigens Drachenzahn.
Ist gut, ich werde mich melden. Dann also bis demnächst.“

Massimo legte auf.
Nun galt es zu überlegen was in Bezug auf Fabian zu tun war. Wenn er wieder Präsenz einsetzte und es bei Massimo wirkte, dann war alles zu spät, dann wäre Massimo genauso ein nach Fabians Aufmerksamkeit hechelndes Hündchen wie in der Nacht zuvor. Das durfte nicht passieren, das war so entwürdigend.
Doch bot das Amulett ausreichend Schutz? Massimos Gehirn ratterte. Marie hatte etwas von wegschauen gesagt. Dann sollte er doch am besten gar nicht erst hinschauen.

„Hast du eine dunkle Sonnenbrille?“ fragte Massimo seinen Ghul.

„Im Handschuhfach.“

Der Nosferatu öffnete das Handschuhfach. Darin fand er eine Sonnenbrille. Aber ob das reichte? Nun ja, zumindest besser als gar nichts. Er setzte sich die Sonnenbrille auf, nahm sein Handy aus der Manteltasche und stellte es auf lautlos.
Dann holte den Kauz aus seiner Manteltasche und gab ihm den Auftrag Massimo zu folgen und im Auge zu behalten.

„Halt an“, wies er Fabio an und dieser gehorchte.

„Bleib am Steuer sitzen, aber verdunkele dich. Es ist gerade niemand zu sehen, das ist eine gute Gelegenheit.“

Wie gut, dass der Ghul sich verdunkeln konnte, zumindest solange er still irgendwo hockte. Wie Massimo verdunkelt umhergehen konnte er nicht.

„Warte hier solange auf mich oder bis ich anrufe.“

Massimo stieg aus, der Kauz flog los.
Der Nosferatu verschwand in einer dunklen Ecke und verdunkelte sich. Dann setzte er seinen Weg verdunkelt fort, zu Fuß.
Fünf Minuten später erblickte er Fabian und ging näher, und dann spürte er wie die Wirkung des Rufs verschwand, denn schließlich war er, der Gerufene, nun am Ziel.
Da kam dem Nosferatu eine Idee. Er ging langsam auf Fabian zu, und als er etwa zwei Meter vor ihm stand schaute er sich um. Nachdem er sich vergewissert hatte, dass niemand in der Nähe war, ließ er die Verdunkelung fallen. Vor Fabian stand also plötzlich der alte Mann.

"Hallo Fabian. Du hättest mich auch einfach anrufen können wenn du dich gerne mit mir treffen willst."

Massimo wirkte ein klein wenig säuerlich.

"Meine Nummer hast du doch."

Dann jedoch entspannte sich seine Miene und er winkte ab.

"Aber nicht so tragisch. Schön dich zu sehen. Gibt es etwas Wichtiges?"

Der Nosferatu trug zwar eine Sonnenbrille, bei dem alten Mann war diese aber nicht zu sehen, die Brille war nicht Teil der Maske.

Out of Character
Ich nehme doch an, Fabian steht noch draußen? Wenn nicht, muss ich editieren.
 
AW: [29.04.08]Come to daddy...

Fabian hatte es sich in einem verlassenem Industriegebäude gemütlich gemacht. Es war problemlos hier hereinzukommen. Als der Nosferatu in den Raum trat, in dem der Ruf seine Wirkung verlor, konnte er sehen, wie Fabian gespannt auf den Eingang blickte, aus dem der Nosferatu gerade gekommen war. Kurz vorher hatte er seinen IPod herausgezogen und die Musik ein wenig lauter gestellt. Das war die Wirkung von Verdunklung, plötzlich dachte das Opfer, dass man manipulierte, dass es etwas nachsehen musste, dass da eine Bewegung in einer völlig anderen Richtung war, oder es bekam den starren Blick und sah kurze Zeit ins Nichts und träumte vor sich hin.
So konnte Massimo also gefahrlos eintreten.
Als er sich entdunkelte, sah er wie Fabian kurz zusammenzuckte und sich die Ohrstöpsel aus den Ohren zog. Der Nosferatu konnte laute Musik hören, die er wahrscheinlich nicht wirklich als Musik identifizieren würde.

Fabian sah die Maske des Nosferatu kurz an und nickte dann.
"Hi. Na ja, bei einem Anruf könnte ich mir ja nicht sicher sein, ob du auch kommst..."
Er zwinkerte spitzbübisch.
"...und ob du alleine bist. Bist du alleine?"

Dann stellte der Nosferatu die Frage, ob es etwas wichtiges gäbe.
"Na ja, ich wollte mich nur nach dir erkundigen. Hast du Dargol bereits die Wahrheit erzählt? Und wie hat er es aufgenommen?"
Fabian saß immer noch locker mit den Händen in den Jackentaschen da. Er schien sich nur unterhalten zu wollen. Oder plante der Mann, den der Nosferatu Hirte nannte, schon seinen nächsten Zug? Was hatte der Brujah vor?
 
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„Aber natürlich wäre ich gekommen, wenn du mich gebeten hättest. Ich freue mich doch, wenn ich dich sehen kann.“

Es fiel Massimo nicht einmal besonders schwer so freundlich zu sein, denn er empfand ja immer noch eine gewisse Sympathie für Fabian. Doch würde er dem Nosferatu abkaufen, dass der Einfluss von Präsenz noch nicht nachgelassen hatte?

„Ja, ich bin allein“, und das war nicht einmal gelogen, denn in dieses Gebäude war er in der Tat allein gekommen, und die Ghule, die zählten ohnehin nicht, denn schließlich wollten sie Fabian nicht schaden. Sie waren in erster Linie an der Sicherheit ihres Herrn interessiert.

„Ich habe Dargol vorhin angerufen und ihm gesagt, dass du der Hirte bist. Wie er es aufgenommen hat? Keine Ahnung, irgendwelche Emotionen waren aus seiner Stimme nicht herauszuhören, und mehr als danke hat er sowieso nicht dazu gesagt, und dass er sich wieder meldet wenn er wieder einen Auftrag für mich hat.
Was er jetzt vor hat, keine Ahnung. Vielleicht sucht er dich um dich verhören zu können. Weiß er wo deine Zuflucht ist?"
 
AW: [29.04.08]Come to daddy...

Fabian nickte. Scheinbar war der Nosferatu immer noch bester Laune. Ausgezeichnet.
"Gut zu hören!"
Damit hüpfte er kurz von seinem Sitzplatz herunter und stellte sich dann hin.
"Hast du noch jemand anderem davon erzählt, oder nur Dargol?"
Interessiert sah Fabian dem Nosferatu in die Augen, die er allerdings nicht wirklich sehen konnte.
"Und ich hoffe du erzählst mir die Wahrheit, ich fände es wirklich nicht schön, wenn wir unsere Beziehung neu definieren müssten."
Er holte beide Hände aus den Jackentaschen und hielt sie locker neben den Oberkörper.
"Denn bisher sind wir ja wunderbar ausgekommen, nicht wahr?"

Dann kam die Frage, ob Dargol von seiner Zuflucht wusste. Tja, die Frage konnte Fabian nicht wirklich beantworten, wusste er es doch nicht. Aber letztendlich war das auch egal. Was der Nosferatu nicht zwingend wissen musste. Also warum ihm nicht das Gefühl von Macht geben.
"Nein, ich denke nicht. Wenn du es ihm nicht verraten hast, dann weiß bisher nur der Clan der Nosferatu bescheid."
Meinte Fabian damit, dass Massimo die Info weitergeben würde? Der Nosferatu konnte schließlich nicht wissen, das Lurker bereits zwei Mal bei Fabian zu besuch war, um ein Geschäft und eine kurze Unterhaltung zu haben.
"Hast du dich mal ein wenig umgehört, was das angeht, was ich dir gesagt habe? Also warum meiner Meinung nach die Autoriäten der Stadt versagt haben?"
 
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„Nein, ich habe es sonst niemandem erzählt, weil ich mir dachte das wäre dir recht so“, sagte Massimo überzeugend und hatte nicht einmal das Gefühl zu lügen, genau wie bei der Frage ob er allein gekommen war.
Andere Nosferatu waren eben nicht „jemand anders“, sondern eigentlich nur eine Erweiterung des eigenen Ichs, so empfand Massimo das zumindest. Man war Teil eines kollektiven Gedächtnisses und leistete seinen Beitrag. Aber soetwas konnte man niemandem wirklich verständlich machen, und das wollte er auch gar nicht, das ging niemanden etwas an, nicht einmal Leute die man mochte.

"Ich habe heute auch mit dem Sheriff telefoniert, ihm habe ich es also auch nicht gesagt. Ich denke, er wird nicht sehr begeistert sein, wenn er es erfährt? Ich fürchte allerdings, Dargol könnte es ihm verraten, schließlich überschneiden sich der Job von Geissel und Sheriff ein wenig. Sind beides Ordnungshüter.“

Wobei er das Wort Ordnungshüter ziemlich verächtlich aussprach.

„Die sterblichen Ordnunghüter haben ja mächtig versagt letzte Nacht."

Massimo sah die Polizei alles andere als objektiv, gegenüber Fabian brachte er seine Abneigung noch viel deutlicher zum Ausdruck als gegenüber Marie.

„Die Polizei ist doch größtenteils ein korruptes Pack, das sich einen Dreck um die kleinen Leute schert und sich von reichen Säcken bestechen lässt. Würden es gewisse Kainskinder sonst so leicht schaffen Einfluss auf die Polizei auszuüben? Aber gestern hat ihnen dieser Einfluss nicht viel genutzt.“

Massimo grinste.

„Deine Aktion hat eingeschlagen wie eine Bombe. Da dürfte die Obrigkeit der Domäne arg sauer sein. Aber mich umhören warum die Autoritäten versagt haben - wann hätte ich dazu kommen sollen? Ich war gestern den Rest der Nacht noch mit Bücherwälzen beschäftigt, und die heutige Nacht ist noch jung.
Ich habe Dargol nicht gesagt wo deine Zuflucht ist, und ich weiß selbst noch gar nicht wo sie ist. Es kann allerdings sein, dass Dargol es schon längst weiß.“
 
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Fabian kniff die Augen zusammen. Das der Nosferatu darauf bedacht war, ihm zu gefallen war normal, aber das er so sehr schleimte? Na ja, was sollte man machen, solange der Kerl nicht auf die Idee kam sich plötzlich körperlich annähern zu wollen und ihm am Hosenbein hing, oder so.
"Gut, das freut mich zu hören."

Er nickte das was Massimo über die Polizei sagte einfach mal ab. Fabian hatte keine wirkliche Meinung dazu. oder anders gesagt, es war ihm schlichtweg egal. Er wollte keinen Einfluss bei der Polizei -zumindest noch nicht- und er hatte auch kein Interesse daran, irgendein Kainskind daran zu hindern, dort einfluss auszüben. Warum auch, das war Kram mit dem sich die Menschen herumschlagen konnten. Und er hat weit hilfreichere Mittel als die Polizei. Wie Massimo schon richtig gesagt hatte, gestern waren die Ordnungshüter nicht in der Lage gewesen, ihn aufzuhalten.
"Was Dargol unternimmt soll meine Sache sein, damit hab ich mich herumzuschlagen."

Fabian ging langsam auf den Nosferatu zu und griff dabei in die Hosentasche, um den Flachmann herauszuziehen.
Eigentlich wollte er den Nosferatu nicht blutsbinden, aber ihm blieb wohl keine andere Wahl, um sicher zu stellen, dass er ihn auf seiner Seite hatte. Zwar schien er auf seine Ideen anzuspringen, doch herrgott, es war immer noch ein Nosferatu, mit der er hier anbandelte.
Also lieber auf Nummer sicher gehen.
Fabian hielt dem Nosferatu den Flachmann hin.
"Hier, das wird dir gut tun. Und wenn du willst kannst du davon so viel haben, wie du willst. Du müsstest lediglich eine kleine Aufgabe für mich erfüllen."
Fabian musterte den Nosferatu.
"Also im Prinzip ein Geschäft über Informationen. Natürlich kannst du auch gerne einen Preis bestimmen, das Blut ist quasi eher eine Art Bonus."
Ein kurzes Lächeln tauchte auf. Wie weit war die Professionalität des Nosferatu noch vorhanden, seit er unter dem Bann von Fabian stand? Und wie weit würde er sich biegen lassen?
 
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Massimo versuchte sich so zu verhalten wie gestern. Er trug doch jetzt nicht zu dick auf? Aber gestern hatte er genauso geschleimt.

„Was für Informationen hättest du denn gern? Bevor ich das nicht weiß kann ich keinen Preis vorschlagen.
Und jedenfalls, als Nosferatu liefert man keine Gratis-Informationen, auch nicht an Freunde. Dann müsste ich gegen meine Berufsehre handeln sozusagen. Aber scheinbar erwartest du das gar nicht von mir? Das wäre eine Erleichterung für mich.
Für einen guten Handel jedoch wäre ich zu haben. Also, worum geht es?“

Die Aussicht auf ein gutes Geschäft schien dem Nosferatu zu gefallen.
Massimos Neugier war echt. Über wen oder was wollte der Brujah wohl Informationen haben?
 
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Hatte der Nosferatu gerade sein Angebot ignoriert? Wieder flackerte ein kurzes Misstrauen auf. Gut, es war nützlich misstrauisch zu sein, aber bisher zeigte Massimo nicht wirklich Anzeichen, dass die Präsenz nicht mehr wirkte. Vielleicht sollte Fabian es noch einmal genauer versuchen.
Er erhob den Flachmann und ging einen Schritt auf Massimo zu, so dass er direkt vor ihm stand. Massimo konnte bereits den ausströmenden Blutduft riechen. Es war leckeres Blut.
"Wie gesagt, hier trink. Schließlich wollen wir gleich ein Geschäft abschließen, und du willst mich doch nicht ärgerlich machen, nicht wahr?"
Spätestens jetzt sollte der Nosferatu trinken, wenn er noch unter seinem Bann stand.

"Das Geschäft ist eigentlich etwas, was jedes Kainskind interessiert. Da die politische Lage sich momentan zuspitzt, bleibt uns nichts anderes übrig als zu handeln. Wir müssen versuchen den Prinzen davon zu überzeugen, dass man gewisse Dinge verändern muss, um eine Besserung in der Stadt herbeizuführen. Ich denke da sind wir und einig, nicht wahr?"
Fabian sah zum Nosferatu und nickte dann, wenn er sah, das dieser verstanden hatte. Es war wichtig, das dieser erst verstand um was es ging, dann würde er fortfahren.
 
AW: [29.04.08]Come to daddy...

Massimo wirkte erstaunt, und das Erstaunen war nicht gespielt.

„Ich dachte das winkt als Belohnung. Und wenn man es als Anzahlung sieht, nun ja, dann müsste es eigentlich erst zu einem Geschäftsabschluss gekommen sein. Aber in diesem Fall sage ich doch nicht nein, und ich gehe davon aus, das Geschäft ist in Ordnung. Normalerweise würde ich keine Zusage machen bevor ich weiß um was es geht.“

Das Blut roch wirklich sehr verlockend.
Aber er durfte dennoch jetzt nicht davon trinken, nein, er wusste doch was dann wäre...und dem Brujah dauerhaft noch mehr zugetan zu sein, das durfte nicht sein. Aber wenn er nicht trank merkte Fabian, dass Massimo ihm nur was vorgetäuscht hatte und würde vielleicht versuchen ihn zum Trinken zu zwingen. Doch vielleicht war es möglich Fabian zu täuschen und nur scheinbar was zu trinken. Er musste es versuchen, eine andere Chance hatte er nicht.

Massimo nahm den Flachmann in die Hand und tat so als würde er daraus trinken. Dann schien er sich zu verschlucken, da er anscheinend zu gierig getrunken hatte, er hustete und etwas Blut schwappte aus der Flasche.

„Was für eine Verschwendung", entfuhr es ihm verärgert, und er ärgerte sich in der Tat, nämlich weil er auf das wohlschmeckende Blut verzichten musste. Na hoffentlich hatte es wenigstens geklappt den Brujah zu täuschen. Ansonsten würde Fabian jetzt wahrscheinlich ungemütlich werden. Und dann...?

Massimo gab Fabian den Flachmann zurück, es war noch ein wenig Blut darin.

„Du trinkst doch auch noch auf das Geschäft?“

Was Fabian über das Geschäft sagte war noch etwas schwammig, hoffentlich wurde er da mal konkreter.

Massimo nickte.

„Und wie willst du das anstellen?“
 
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