[09.05.2010] Weiter zur Kunstakademie...

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Beeindruckende Sicherheitsmaßnahmen, auch wenn sie eher gegen menschliche Bedrohungen ausgerichtet zu sein scheinen. Jedoch nur zu billig, diese auch so offen zur Schau zu stellen. Manchmal reicht schon der Hinweis auf offensichtliche Sicherheitsmaßnahmen, um zu verdeutlichen, dass durchaus noch besser verstecktere, wirkungsvollere existieren... und einen abgeschreckten Feind braucht man nicht abwehren...

"Einen guten Abend wünsche ich auch Ihnen, Herr DuPont!"

Iain lächelte freundlich und trat vor den Empfangsthresen.

"Mein Name ist Iain Finnlay vom Clane der Ventrue. Bitte verzeihen Sie mir, dass ich so vollkommen ohne vorwarnende Anmeldung hier in Finstertal eintreffe, doch ich konnte in den letzten Tagen Herrn Stahl nicht erreichen...

Ich wollte Sie um einen Audienztermin bitten, um den Herrschenden Finstertals meine Aufwartung zu machen.

Da ich so vollkommen ohne Voranmeldung in Finstertal eintreffe ist mir bewusst, dass die werte Regentin sowie der Hüter und mein Primogen vorerst mit dringlicheren Angelegenheiten beschäftigt sein werden. Es wäre daher nur all zu verständlich, wenn heute Abend noch kein derartiger Termin frei ist.

Fräullein Maya im Café de Trois war jedoch bereits so freundlich, eine Suite im el Privilegio für mich zu reservieren. Sobald einer der genannten Herrschaften jedoch in der Lage wäre, mich zu empfangen, würde ich mich freuen, umgehend dieser Aufforderung nachzukommen."

Iain's Finger spielten mit einem silberverbrämten Visitenkärtchen, das er aus seiner Hemdtasche gezaubert hatte.
 
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Sekretär der Akademie, Gabriel DuPont:

Der "Empfangsthresen" war ein Schreibtisch, vor dem 2 edle Stühle standen. Gabriel nahm das Visitenkärtchen entgegen, warf einen kurzen Blick darauf und bot dem Gast höflich einen der beiden Stühle an. "Sehr erfreut, Herr Finnlay, oder ist Ihnen Mr. lieber? Bitte setzten Sie sich doch." Den Londoner-Akzent hatte er gleich erkannt. Caitlin hatte ihn auch, wenn sie englisch sprach und ihre Schottischen Wurzen bewusst weglies. "Ich muss Ihre Annahme leider bestätigen, Miss Mc´Kinney und Herr Pareto sind in der Tat zur Zeit nicht im Haus. Aber ich denke, fürs Erste kann ich Ihnen mit allen nötigen Informationen weiterhelfen. Haben Sie vor längerfristig in Finstertal zu bleiben oder Sind Sie auf der Durchreise?"

Gabriel hatte während er sprach, seine bisherige Arbeit abgespeichert und beendete das Programm, sodass er sich voll und ganz auf den Gast konzentrieren konnte. Interessiert und nachdenklcih blickte er sein Gegenüber an. Dieser hatte seinen Status nicht genannt. Auf der Straße war es vermessen zu fragen, ja quasi eine Beleidigung. Doch hier in der Akademie brauchte er diese Information, um die weiteren Schritte angehen zu können. Konnte es schon einer dieser Gesandten sein? Oder hatte er es glatt mit einem Neugeborenen zu tun? Bei den Ventrue war eine Einschätzung in dieser Hinsicht ziemlich schwer. Was würde Laura machen? Oder Romero?
 
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Nun, das lief ja bisher gar nicht all zu schrecklich. Wenigstens waren die Bediensteten gut erzogen. Ein unschätzbarer Vorteil. Was hätte es für einen Fauxpass gegeben, wenn Iain hier von einem unbedachten Diener hinfortgeschickt worden wäre.

„Vielen Dank Herr DuPont. Wir sind hier in Deutschland, also habe ich kein Bedenken wegen der deutschen Anrede. Par des problem

Iain schmunzelte. Man hätte nicht sagen können ob ehrlich erfreut oder nur oberflächlich geschauspielert.


„Nun, ich hatte nicht erwartet, dass sofort ein Audienztermin für einen frisch aus London eingetroffenen Anciallae möglich ist, ich bin ja kein Justicar…“ Das Lachen klang echt.

„Ob ich die Erlaubnis erhalte, längerfristig in Finstertal sesshaft zu werden, wird erst die Audienz entscheiden, fürchte ich.“
Ein bedauerndes Schulterzucken.
„Jetzt, da sie meine Karte haben, bin ich jedoch zu jeder erdenklichen Nachtzeit für Sie erreichbar, tagsüber habe ich eine Rufumleitung aktiviert, sie erreichen meine Bedienstete also auch dann.“

Ein nachdenklicher Seitenblick Iains.

„Habe ich die Erlaubnis, mich frei in in der Domäne zu bewegen, oder ist mein Bewegungsspielraum auf bestimmte Gebiete und Elysien begrenzt? Ich möchte hier niemandem auf die Füße treten…

Und wenn Sie mir sagen könnten, ob es mir gestattet ist, mich hier zu nähren? Alternativ müsste ich auf die Dienste des Cafés zurückgreifen…“

Interessant, dass er noch mit keinem Wort erwähnt hat, dass zur Zeit ob der aktuellen Gegebenheiten eine gewisse Vorsicht angebracht ist…
Geben wir ihm die Chance, mich darauf von sich aus hinzuweisen… Wollen wir doch mal sehen, was für Gastgeber der werten Finstertaler Kainskinder sind…
 
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Sekretär der Akademie, Gabriel DuPont:

Erleichtert nahm Gabriel zur Kenntniss, dass sich sein Problem soeben von selbst gelöst hatte. Dennoch würde er sich mal erkundigen müssen, wie er in so einem Fall hätte vorgehenen müssen. Er fischte kurz nach der Willkommensakte und legte sie dem Ventrue vor. "Sie können sich selbstverständlich frei in Finstertal bewegen. In dieser Mappe befindet sich unter anderem eine Karte dieser Stadt, in der Sie die Domänen der einzelnen Clans finden. Es gibt einen Bereich für Gäste der Stadt in der Sie jagen dürfen und nach Rücksprache mit Ihrem Primogen auch im Gebiet der Ventrue. Zudem sind alle wichtigen Orte wie Elysien eingezeichnet." Gabriel wartete einen Moment, ob sich Iain das ganze sofort ansehen wollte oder die Mappe so wegstecken würde, bevor er weiter sprach: "Soweit ich das verstanden habe, möchten Sie sich also in Finstertal niederlassen. Ich werde mich mit Frau Mc`Kinney in Verbindung setzen und einen Termin zu einem persönlichen Gespräch vereinbaren, wir würden uns dann tatsächlich bei Ihnen melden. Allgemein wird es so gehand habt, dass Sie diese Mappe mit Ihren persönlichen Daten auszufüllen haben und innerhalb der nächsten drei Tage - sinnvollerweise zum oder besser noch kurz vor dem Gespräch - mitbringen. Sollte sich nach dem Gespräch und Prüfung Ihrer Daten kein Handlungsbedarf ergeben, gelten Sie nach ein Woche als Bürger von Finstertal.

Soweit zu den Einreisemodalitäten. Ich bin erfreut, dass die Mitarbeiterin im Cafè Ihnen bereits eine Unterkunft reserviert hat. Dort können Sie gern auf Kosten der Akademie nächtigen, bis Sie eine angemessene Zuflucht gefunden haben. Allerdings möchte ich Sie bitten, sich den Umzug nach Finstertal gut zu überlegen." Gabriel machte eine bedeutungsschwere Pause. Herr Finnlay sollte zumindest über die öffentliche Gefahr auf den neusten Stand gebracht werden, und wenn er dann einen Rückzieher machen würde, würde er es ihm nicht verübeln. Ja wahrscheinlich spräche es für einen gesunden Menschenverstand, das sofort das Weite zu suchen.

"Finstertal befindet sich momentan im Kriegszustand. Herr Pareto, der die Stadtführung zur Zeit inne hat, ist unser Sherrif und trägt den Titel Kriegsherr. Bei dem Feind handelt es sich um einen sehr alten und mächten Tzimisken, der der Magie fähig ist. Er möchte aus den Schattenlanden zurück in unsere Realität und aus diesem Grund ist jedwege Anwendung sinnererweiternder Disziplinen in Finstertal streng untersagt, ja sogar lebensgefährlich. Ich nehme an, Sie haben nun eine Menge Fragen, doch leider bin ich nicht befugt, nähere Auskunft zur Kriegssituation zu geben, wie Sie sicher verstehen können. Ihr Primogen, Herr Alexander Stahl wird Ihnen vielleicht detailierter berichten, das obliegt allerdings seinem Ermessen."

Jetzt schwieg der Sekretär und gab Iain Zeit, das gehörte zu verdauen und Fragen zu stellen.
 
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Nun, der Kleine war ja tatsächlich hervorragend vorbereitet. Durchaus löblich!

Iain nahm dem ihm gereichten Ordner entgegen, schlug ihn kurz auf und blätterte - mehr zur Kontrolle der Vollständigkeit - die Akten durch, bevor er die Mappe unter seinem Arm verschwinden ließ, um sie später gründlicher zu mustern.

"Ich habe Ihnen zu danken, Herr DuPont. Und bitte, richten Sie auch meinen Dank der werten Regentin aus für die großzügige Bereitstellung einer Zuflucht."

Zwar war es Standard, dass sich um Neuankömmlinge gekümmert wurde, aber genau so gehörte es zum üblichen Vorgehen, sich für eine solche Unterbringung zu bedanken.

"Frau de Groode war im Vorfeld bereits so freundlich, mich von der Bedrohung Finstertals durch diesen... Koldunen... zu informieren und zu warnen."

Eine kurze Pause.

"Selbstverständlich werde ich mich nach ihrem Rat richten und mich auf meine ... irdischen beschränken."

Ein süffisantes Lächeln. Wenn sie nur ob seiner Fähigkeiten wüssten....

"Des weiteren würde ich mich gerne ebenfalls um eine Audienz bei Herrn Stahl bemühen. Wie ich hörte ist er durch die vergangenen Ereignisse jedoch etwas... mitgenommen.."
Soll er doch ruhig glauben, die Harpyie habe sich verplappert... bei ihrem Schnepfenverhalten tut ihr sicherlich ein kleiner Tusch von seiten der Regentin ganz gut...
"Ich hoffe natürlich auf eine rasche Genesung seinerseits zu unser aller Wohl. Wissen Sie, ob Herr Stahl bereits wieder erreichbar ist? Und wenn ja, wo? Die letzten Tage versuchte ich es ungl+cklicherweise vergebens... Sonst werde ich mich wohl oder über selbst weiter um einen Kontakt bemühen..."

Bisher war Iain zufrieden mit dem Verlauf des Gesprächs...
 
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Out of Character
Im Grunde genommen fehlt ja nur noch eine kleine Antwort von Gabriel, ich spiele also hier schon einmla mit Moishe weiter, damit der "Betrieb" nicht all zu sehr hängen bleibt



Nachdem Gespräch mit dem Sekretär, verabschiedete Iain sich höflich und verließ den Empfangsbereich. Den verschlungenen Weg hatte er sich eingeprägt, so hatte er keine größeren Schwierigkeiten.

Wieder huschten seine Finger über den Touchscreen des Smartphones um eine Nachricht an Mia zu schreiben.
Im el Privilegio wurde eine Suite für uns reserviert. Bringe unser Gepäck dort unter, organisiere einen möglichst überdachten Stellplatz für den Wagen - am besten eine Mietgarage - richte alles für den Tag her und dann leg dich ein paar Stunden schlafen. Ich werde dich bei meiner Ankunft wecken!

Wie gesagt, es war kein Problem, zurück zum Parkplatz zu finden, wo Moishe bereits am Wagen auf Iain wartete.

"Da bin ich wieder, vielen Dank für Ihre Geduld Herr ben Nevy!"

Iain wedelte ironisch mit der Mappe, die er von Gabriel empfangen hatte.

"Nun, ich habe wohl gerade mein 'welcome-package' bekommen. Bin sozusagen nun auf dem 'offiziellen' Stand der Dinge. Die Nacht ist ja nun noch jung. Wollen wir uns zurück zum Café aufmachen?"
 
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Moishe nickte und antwortete etwas genervt: "Der Name ist ben Levy, mit L, so wie einer der Stämme Israels." Moishe musste innerlich schmunzeln über Finlay´s Zerstreutheit, andererseits war es auch eine gewisse art von Unhöflichkeit, aber der Jude wollte auch aus der sprichwörtlichen Mücke keinen Elefanten machen. Ist denn alles glatt gegangen mit Ihrer Vorstellung, rgendetwas Neues?"
Moishe setzte seinen Jaguar zurück in Richtung des Cafe de Trois in Bewegung.
 
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Out of Character
Öhm... also, ICH als Spieler haber Namensaltzheimer... mein Char kriegts eigl auf die Reihe. Sorry! ;) :p


"Nun, wie zu erwarten gewesen war, wurde ich lediglich von einem Bediensteten empfangen und habe einen Antrag auf eine Audienz bei der Regentin gestellt.
Desweilen erhielt ich die vorübergehende Erlaubnis, mich in der Domäne Finstertal aufzuhalten, bis die Regentin entgültig entscheiden konnte."

Iains Tonfall machte deutlich, dass er das ganze für eine Standardprozedur und für nicht weiter der Rede wert.
 
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Nun, also keine neuen Schreckensbotschaften oder zusätzliche Warnungen. Wie sagt man doch: Keine Nachrichten sind gute Nachrrichten. Moishe nickt seinem Clanbruder kurz zu und fähr recht zügig Richtung Cafe´. Als er dort ankommt sieht er schon das sich inzwischen einige weitere Personen zum Besuch entschlossen zu haben dort zu erscheinen.
Ein junger Mann, gut aber irgendwie etwas altmodisch begleidet, betritt gerade das Cafe´.
"Scheinbar lernen wir heute noch einige weitere Mitglieder unserer Gesellschaft kennen. Ich glaube zumindest nicht das in einer Nacht wie heute viele Sterbliche ohne Verbindung zu unserer Art hier zusammen kommen. Mal sehen was sich ergibt."
 
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