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  • Umfrageteilnehmer
    8
Warum sollten sich 14jähirge Gewaltdarstellungen anschauen dürfen aber keine harmlosen Pornos, wie zum beispiel das Zeug von Hegre Art oder MassageRoom?
Mit 14 sind auch noch nicht alle Gewaltdarstellungen als geeignet eingestuft. Bei einem Äpfel-/Birnen-Vergleich von Gewalt und Nacktheit/Sex würde ich die Darstellung von Geschlechtsverkehr als etwas drastischer empfinden als die Gewaltdarstellungen in einem üblichen Tatort (freigegeben ab 12).
 
Ja ich bin der Meinung das man bei Pornographie genauso differenzieren muss wie bei Gewaltdarstellung. Warum sollten sich 14jähirge Gewaltdarstellungen anschauen dürfen aber keine harmlosen Pornos, wie zum beispiel das Zeug von Hegre Art oder MassageRoom?
Habickja.
Und genau darum gings mir ja.
 
Mit 14 sind auch noch nicht alle Gewaltdarstellungen als geeignet eingestuft. Bei einem Äpfel-/Birnen-Vergleich von Gewalt und Nacktheit/Sex würde ich die Darstellung von Geschlechtsverkehr als etwas drastischer empfinden als die Gewaltdarstellungen in einem üblichen Tatort (freigegeben ab 12).

Ich wüsst halt nicht was an Sex so gefährlich sein sollte das es 14jährige nicht sehen dürften. Warum ist die Darstellung von Sex drastischer, geschweige dem Nacktheit, als jegliche Form von Gewalt? Sex ist schön, Gewalt ist scheisse (in der Regel halt) und trotzdem ist Gewalt in Grenzen zumutbar aber Sex nicht? Das ging mir schon als jugendlicher nie so richtig ein.
Bei Gewalt wird ja auch differenziert. Es gibt Gewalt die darf man sogar 6 jährigen zumuten und dann gibts Gewalt für 12, 16 und 18jährige.
Und bei Pornos könnt man dann welche ab 14, ab 16 und ab 18 frei geben je nach Inhalt oder ums weniger kompliziert zu machen nur ab 14 oder ab 18.

Aber um nochmals zum Topic zurück zu kommen. Ich hätt jetzt echt Lust auf so eine Cyberpunkserie, mit regennassen Strassen, Neonreklame überall, auffälliger 80er Jahre Cybertech, dystopische Polizeikontrolle, Synthizisermusik die zwar einen Touch der 80er hat aber ruhig ein klein wenig moderner klingen darf. Darauf hätt ich jetzt wirklich Bock.
Die Serie darf ruhig ein kleinw enig wie der Trailer zum neuen Ghost in the Shell-Film aussehen, einw enig dünkler und verregneter halt. Da ist auch die Musik geil.
 
Ist für Euch Cyberpunk auf die 80er beschränkt? Finde ich irgendwie seltsam. Es entwickelt sich doch alles weiter, vor allem die Vorstellungskraft der Zuschauerschaft nach Einführung von Internet und Wifi. LEDs gab es auch schon in den 80ern.
 
Ist für Euch Cyberpunk auf die 80er beschränkt? Finde ich irgendwie seltsam. Es entwickelt sich doch alles weiter, vor allem die Vorstellungskraft der Zuschauerschaft nach Einführung von Internet und Wifi. LEDs gab es auch schon in den 80ern.

Es muss natürlich nicht genau so aussehen wie man sich das in den 80ern vorgestellt hat, das kann ruhig ein bissi moderner sein. Aber man darf nicht vergessen das Cyberpunk inzwischen mehr ein Fantasysetting als ein SciFi-Setting ist einfach weil die Realität viele Cyberpunkideen schon längst überholt hat und zwar auf eine Weise wie sich das viele in den 80er Jahren wohl nicht vorstellen hätten können. Für mcih ist Cyberpunk eigentlich schon mehr wie Steampunk und weniger wie SciFi.
Es gibt ja durchaus Filme die spielen mit eigentlich typischen Cyberpunkelementen machen das ganze aber viel moderner, aus heutiger Sicht auch realistischer oder zumindest wahrscheinlicher. Zum Beispiel der Film Elysium, der meiner Meinung nach wirklich gut ist aber für mich keine Cyberpunkstimmung hat.
Also Cyberpunk ist halt für mich schon irgendwie die Mischung einer bestimmten Optik, einer bestimmten dystopischen Vorstellung der Gesellschaft die heute eigentlich schon überholt ist und bestimmte Vorstellungen von Technologie die zum Teil auch schon überholt sind. Macht man daraus eine Dystopie aus heutiger Sicht wärs halt einfach nicht mehr Cyberpunk. SR5 ist auch einfach nicht mehr so cyberpunkig wie zum Beispiel SR2.
 
Für mich ist das Problem des Cyberpunk die selbstverursachte Abhängigkeit des Menschen von der Technik in Form von Implantaten, Gentherapien und andere Verbesserern ohne die er nicht mehr Teil der normalen Gemeinschaft sein kann. Man sieht ja schon heute, wie Leute ohne Ausbildung keine Chance haben, ein normales Leben zu führen, bald ist der Druck jedoch so hoch, daß man sich garnicht mehr zurecht findet, wenn man sich nicht boostet oder endgültig verbessert. Schau Dir alleine die ganzen Schönheits-OPs an oder die Pillen, die die Studenten werfen, um besser lernen zu können oder die Anabolika für Sportler. Die Prothesen werden vielleicht zum Anfang nur für Behinderte gebaut und impantiert werden - wußtet Ihr eigentlich, daß es zB. behinderte Weitspringer gibt, die schon jetzt mit ihren Prothesen weiter springen können, als normale Menschen? Sie wurden dennoch oder gerade deswegen von Olympia ausgeschlossen. Da wird sich in Zukunft auch viel tun, wenn die Sportrentner mit ihren künstlichen Hüften den Jungspunten davon laufen, einfach weil man sich unters Messer gelegt hat. Dann natürlich auch der Wettbewerb mit der Maschine bzw. Roboter. Der Run um die Umwelterhaltung.

Also nein, für mich ist der Spaß noch lange nicht zu Ende und das Problem auch noch nicht gelöst. Ich sach nur der Marktkollaps wird auf 2030 etwa geschätzt, dann geht es richtig los.
 
Bissi OT: Es gibt auch Prothesen mit denen man schneller Sprinten kann als Bolt. Voerst sind diese Prothesen bei den Paralympics halt noch ausgeschlossen. Angeblich weil das nicht dem olypischen Geist entspricht. ich behaupte es liegt daran das mit solchen Prothesen die Paralymipcs den normalen olympischen Spielen die Schau stehlen würde.
Aber man darf diese Prothesen nicht überbewerten, die sehen nicht aus wie normale Beine und sind hochspezialisert. Die sind für was anderes aös für solche Spitzenleistungen kaum zu gebrauchen.
Aber natürlich kanns gut sein das sich unsere Gesellscahft immer mehr zu Superspezialisten hin entwickelt und Menschen ohne dem entsprechendem Drive sich so hardcore zu spezialiseren werden in Zukunft vielleicht die Unterschicht bilden, Menschen die keiner braucht, wer weiß.

Aber zum Thema, für mich hat Cyberpunk eine gewisse Optik, einen gewissen Sound, eine gewisse Stimmung, ein bisschen was vom Lebensgefühl und von den typischen Ängsten der 80er. Wenns das nicht hat ist es halt eine andere Form von Dystopie.
 
Eigentlich ist die typische Angst der 80er eher die Eskalation des Kalten Krieges, also der Beginn eines Atomkriegs und demzufolge das Ende jegliches Lebens auf der Erde - Stichwort "Overkill". Cyberpunk war eher ein interessanter Roman für einige wenige, fantastisch und damals völlig abgehoben, realitätsfremd

Atompunk ist mehr 80ies ^^
 
Ich hatte nicht das Gefühl das in den 80ern in den USA noch viele Angst vorm Kalten Krieg hatten, nach 30 Jahren findet da auch eine gewisse Abstumpfung statt. Die Angst das der kalte Krieg heiß werden konnte war eher typisch für die 60er Jahre der USA wenn man mich fragt.
In den 80ern hatte der Durchschnittsamerikaner wohl eher viel mehr Angst das dass wirtschaftlich damals übermächtig erscheinende Japan die USA einfach aufkauft was sich dann auch als Thema in Cyberpunk wieder findet.
 
Nein der Atomare Overkill durch Kalter Krieg ist nicht 80er Jahre Cyberpunk. Sondern 80er Jahre Endzeit(film) (wie America 3000, Madmax, Endgame uswusf.)
80er Jahre Cyberpunk ist ein Wirtschaftlich Starkes Konzerngeprägtes Japan und ein wirtschaftlich schwaches Rest der Welt (in dem Sinne Europa/USA/Sowjetunion/Ostblock), der rest ist einfach nur dritte Welt welche ausgebeutet wird^^
 
Für mich ist das Problem des Cyberpunk die selbstverursachte Abhängigkeit des Menschen von der Technik in Form von Implantaten, Gentherapien und andere Verbesserern ohne die er nicht mehr Teil der normalen Gemeinschaft sein kann.
Würd ich auch so sehen. Und das ist natürlich nicht an eine 80er-Ästhetik gebunden. Steht ihr aber auch nicht im Weg. Genausowenig übrigens wie das Thematisieren heutiger Probleme. Und der Appeal für uns alte Knacker ist eben, wie bei Stranger Things, das Spiel mit der Form und der Nostalgie. Das ist erstmal nicht unbedingt abhängig von den Inhalten. Stranger Things hat ja auch Fragen wie Individuum vs. Gesellschaft und Wahnsinn auf ne Art behandelt, die mir eher sehr modern vorkommt. Und die Nerdkultur übrigens auch. Die Nerds waren die eindeutigen und unironischen Helden. Das hätte man in den 80ern so nicht gemacht.
Also ja: Die Serie sollte natürlich heute relevant sein, sonst kann man sie sich auch sparen. Aber ich würde mich freuen, mich in die Zeit zurückversetzt zu fühlen, als ich mit Shadowrun 2.01D meine ersten (schrecklichen) Gehversuche im Rollenspiel gemacht habe. Oder als ich mit den Shadowrun-Romanen kurz nach der Wende als der einzige Nerd in meinem Umfeld in einem Randbezirk Berlins das ganze Thema überhaupt erstmal entdeckt hab. Noch Jahre bevor ich überhaupt selbst gespielt hab. Und Jahre bevor ich mit der Berliner Rollo-Szene in Kontakt kam. Insofern hätte ich eigentlich gern früh-90er Ästhetik.
 
@ADS Man brauchte schon ein bisschen mehr Fantasie, um mit Cyberpunk überhaupt etwas anfangen zu können. Kann mich erinnern, wie ein Freund von mir den Neuromancer gelesen hatte und mich das absolut kalt ließ, obwohl er mir begeistert zu erklären versuchte, um was es überhaupt ging und das es der Scheiß ist - hatte kaum Bedeutung für die Welt, war wirklich eine Randerscheinung
 
Ich habe gerade an eine Fernsehserie zu Raymond Feists Midkemia-Zyklus gedacht. Die Serie könnte sich wie die Bücher über mehrere Generationen erstrecken und vielleicht in Spin-Offs abzweigen (Kelewan-Saga).

Andererseits könnte es natürlich sein, daß ich mich als Fanboi dann die ganze Zeit über irgendwelche Abweichungen vom Buch ärgere.
 
Zombies! Mit Zombies kann man generell nichts falsch machen.
Aber in den letzten Jahren haben wir wohl so eine Art PEAK-ZOMBIE erreicht. Sie sind aus der Popkultur nicht wegzudenken und daher hat auch JEDER das notwendige Wissen, was bei einer Zombieapokalypse zu tun ist. Der Horror des Unbekannten fällt daher schon einmal weg.

The Walking Dead hat dies folgendermaßen gelöst. Die Serie Spielt in einem Paralleluniversum, in dem Zombies niemals Eingang in die Alltagskultur gefunden haben. Es gab einfach NIEMALS Zombiefilme, Zombiegames oder Zombiebücher.

Meine Idee ist, die Vorzeichen umzudrehen:
Walking Dead meets Preppers.

Zeige die gesellschaftlichen Auswirkungen einer Zombieapokalypse auf eine Gesellschaft, die WEIß, was Zombies sind.

Als Hauptcharaktäre würde ich auf eine Gruppe Prepper fokussieren. Leute, die sich bereits als Hobby vorbereitet haben. Das Ganze Programm: Land Kaufen, Nahrungsmittel Anbauen, Vorräte Horten, Schutzräume bauen.

Plötzlich kommen neue Themen in den Fokus. Zombies sind nicht mehr das einzige Problem. ANDERE ÜBERLEBENDE die Vorräte reichen nicht aus, um alle aufzunehmen, die vorbei kommen, aber ist man herzlos genug, sie zum Sterben nach draußen zu schicken. Andererseits es sind die selben leute, die einem vorher erzählt haben, man sei Verrückt...

Es gäbe unterschiedliche Formate in denen das funktionieren würde.

- Als Serie - ähnlich Walking Dead
- Als Spielfilm - ähnlich I am Legend
- Mein Favorit: Als Mockumentary - ähnlich Preppers
 
Walking Dead hatte das Thema gut behandelt, finde ich. Ob es die Farm war, die zwei Städte, manchmal hatten sie Leute mit Vorräten getroffen. Immer ging es darum, Vorräte anzulegen, zu Horten, zu verteidigen. Weiß nicht ob ein Prepper ein Interessanter Held wäre, eher langweilig
 
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