• Du möchtest die Seite mit kaum Werbung sehen? Dann registriere dich noch heute. Das ist völlig kostenlos und unverbindlich. Hier geht es zur Registrierung.

Wieso Tabletops nicht gegen Warhammer 40k/AoS bestehen können?!?

KoppelTrageSystem

Wildsaubändiger
Irgendwie habe ich den Eindruck das es viele Tabletops gibt, die gute Ideen und tolle Minis haben.
Doch irgendwie kann sich kaum eines gegen die Platzhirsche durchsetzen.

Was glaubt Ihr woran das liegt?
 

Samsonium

Steinreis
Ist schon schwierig genug, um ein Spielchen im Platzhirschterritorium zu organisieren. Wenn du dann was anderes spielst als WH40 oder vielleicht noch Battletech, dann wirds eng und du bist der einzige mit den nötigen Minis. Nützt ja nix, wenn du die hübschesten Würfel auf dem Skatturnier hast, gelle.
Früher konnte ein Spiel auch noch den Test des kleinen isolierten Freundeskreises bestehen. Heute gibts den nicht mehr, weil alles gleich im Internetz gegengecheckt wird. Ist da keine millionenfache Playerbase geboten, dann wird oft gleich von vornherein abgesagt.

Und ehrlich gesagt, 3D-Drucker werden auch immer billiger. Bald druckst du dir ein Spielfeld aus, druckst dir einige Spielfiguren und losgehts. Dann lädt man sich nur noch die Daten für die Drucker runter und läßt die drucken.
Aber selbst das nur für Ultranostalgiker, denen ein Spielchen auf dem Tablet nicht autentisch genug ist. :LOL::cool:

LG Sam
 

Ash311

Halbgott
Ich glaube es gibt für jedes Genre einen Platzhirsch. Ich selbst habe "Flames of War", "Malifaux", "X-Wing" und noch irgend so ein Mech Tabletop gespielt, aber das war gruselig von den Regeln und hab´s vergessen. Bekannte haben viel Hordes gezockt.

40k war zwar die Einstiegsdroge aber die ständige Spirale des Aufrüstens wurde uns schnell langweilig.

Ansonsten denke ich kommt man als Einsteiger nicht um 40k herum. Es ist omnipräsent, es gibt viel Material und es ist für jeden Geschmack etwas dabei.
 

Ash311

Halbgott
Infinity. Gute Regeln, gut verständlich, tolle Miniaturen, und man braucht sich nicht arm machen, um eine solide Truppe zusammenzubekommen.
Das ist richtig, aber ausgehend von meiner Erfahrung ist Infinity nicht das erste was man sieht wenn man den Laden betritt. Es ist nicht das erste was man auf Spieltischen probespielen kann usw. Das meinte ich damit, dass man um die GW Produkte nicht drum herum kommt. Das mag jetzt möglicherweise anders sein, ich glaube aber zu meiner Zeit gabs auch noch kein Infinity.

Zu dem System hatte ich am Ende meiner Tabletop-Phase immerhin das Regelwerk bin aber nicht mehr zum spielen gekommen.
 

Village Idiot

Sylandryl Sternensinger
Teammitglied
Ich bin ja jetzt eher unbeleckt, was Wargames angeht, aber ich denke es ist ein wenig, wie bei Trading Card Games. Ein teures Hobby und man ist auf Mitspieler angewiesen, die auch bereits sind Zeit und Aufwand zu investieren. Das klappt halt oft nicht, dass mehrere Leute in einer Gruppe gehyped genug sind um Zeit und Geld in eine neue Armee zu stecken. Hinzu kommt dann auch noch, dass GW halt mit gutem oder zumindest mächtigem Marketing und Verträgen im Vordergrund stehen.

Ich denke, falls man da mal was anderes machen möchte, sind halt Skirmisher die beste Alternative, am besten welche, die an keine spezielle Figurenline gebunden sind. Da kann man als der Begeisterte dann halt ersten mindestens zwei Warbands vorhalten um anderen das Spielnäher zubringen und zweitens kann jeder der Anfangen will seine bestehenden Armeen und Rollenspielminis plündern. Wichtig ist wohl, vor allem, die Leute ans Spielen zu bringen um ihnen zu zeigen, dass es cool ist und ihnen zu zeigen, dass es nicht furchtbar teuer und zeitaufwendig sein muss, ganz durch zu starten.
 

KoppelTrageSystem

Wildsaubändiger
Infinity, ernsthaft?
Meine Erfahrungen mit Infinity:
Clonky as hell, verkorkste Regeln, null Balancing (das bekommt inzwischen sogar GW (halbwegs) hin), mit Erweiterungen werden die Regeln noch verkorkster (verkettete Befehle etc.)

Ich gebe euch Recht, Warhammer ist die "Einstiegsdroge" , manchmal schnuppert man dann noch woanders rein, aber im größten Falle spielt man dann doch wieder WH40k oder so.

Ich selbst habe "Flames of War", "Malifaux", "X-Wing" und noch irgend so ein Mech Tabletop gespielt, aber das war gruselig von den Regeln und hab´s vergessen. Bekannte haben viel Hordes gezockt.

X_wing scheint die GROßE Ausnahme zu sein. Da swir (oder wurde, vor der Pandemie)n ebensoviel gespielt wie die GW Klamotten.
Alles andere wird wenig bis garnicht gespielt. DAs einzige Spiel was ich von FoW gesehen habe war eines was ich selbst gespielt habe. Malifaux, an sich toll, aber keiner spielt es.
Warmachine Hordes war bei uns mal ganz groß, aber da man hier auch niemanden mehr findet, spielen wieder alle was?!? Ja richtig, Warhammer ...

Infinity kann sich nach meiner Wahrnehmung sehr gut gegen Warhammer 40k halten.

Ich kenne in meinem (recht großem) Tabletop-Umfeld der es spielt. Ich habe ne Truppe, ein Kumpel hat ne Truppe, wir haben es nach ein paar spielen sein lassen. Persönlich finde ich den Mangastil auch nicht so cool.
40k war zwar die Einstiegsdroge aber die ständige Spirale des Aufrüstens wurde uns schnell langweilig.
Schon mal Warmachine/Hordes gespielt? ;) DAS ist eine Rüstungsspirale. Und das von einem Unternehmen, das es sich nichtmal leisten kann sich so aufzubauschen wie GW das so gern macht ...
 

KingAlbrecht

Halbgott
GW macht am besten Werbung und man stolpert über den Namen Warhammer, ob man TT kennt oder nicht. Ich hätte es mit WOW verglichen, es gibt sicher bessere MMOs aber am Ende kehren viele in der Regel bei der nächsten Erweiterung zu WOW zurück. Denke ähnlich ist es hier.
Gerade die Casual Regeln von AoS, Warhammer 40K und Kill Team machen es für Kurzzeit Hobbyisten sehr interessant.
Taktisch bzw Strategisch sucht man sich meist was anderes und da gibt es sicher gute Spiele im Angebot mit verschiedensten Genre. Dennoch ist Warhammer eben der gewaltige alles über deckende Riese mit Romanen, eine Menge kleine Spiele (Adeptus Titanicus, kill Team, Necromunda, use die ganzen AoS Ableger), etwas größere Reihen (Horus Heresy) wie, Rollenspiele, Computerspiele, AppGames und soweiter.
GW hat schon mit Revell zusammen gearbeitet und eine Einstiegsheft Reihe raus gebracht und bemüht sich die Fans auf Laune zu halten. Auch die Idee einer Jugendliteratur innerhalb ihrer Universen fand ich eine gute Idee. Davon ab das sie in jeder grossen Stadt einen Laden haben macht sie zu einem Riesen in dem Hobby. Sie machen ihren Job gut, klar GW hat aber genauso einen grossen Schatten und dieser ist alles andere als Nett, sei es wie sie mit Konkurrenten umgegangen sind (Confrontation), oder mit ihren Mitarbeitern. Man merkt einfach das GW eine AG ist und scheinbar haben sie 2020 den Umsatz ihres Lebens gemacht
 

KoppelTrageSystem

Wildsaubändiger
Mal Confrontatoin gespielt. Hier hatte ich den Eindruck das ungefähr 80% der Fraktionen irrelevant waren. Wenn man da nicht Wolfen, Dirz oder diese Religiösen Leute gespielt hat, brauchte man kaum mtspielen.
Dort wo ich her komme wurde dieses Spiel erstaunlich viel gespielt (auch von mir). Es scheiterte meiner Meinung daran, woran so viele andere Spiele in diesem Genre auch scheitern. Unausgegohren, zu schnell zu viel Inhalte, und ja, ich sage das wirklich, zu schlechte Minis für zu viel Geld. Viele wollen es in Ihrem "Nostalgiewahn" nicht wahr haben, aber GW hatte auch schon Anfang der 2000er bessere Minis als man glaubt.

Heute haben die unangefochten die besten Minis, also objektiv nach Detailgrad uns Technik, aber, und das MUSS man sagen, stehten Malifaux oder Infinity Minis dem tatsächlich in nix nach (außer das Infinity Minis aus Metall sind ....... ).
 

Ash311

Halbgott
Infinity, ernsthaft?
Meine Erfahrungen mit Infinity:
Clonky as hell, verkorkste Regeln, null Balancing (das bekommt inzwischen sogar GW (halbwegs) hin), mit Erweiterungen werden die Regeln noch verkorkster (verkettete Befehle etc.)

Ich gebe euch Recht, Warhammer ist die "Einstiegsdroge" , manchmal schnuppert man dann noch woanders rein, aber im größten Falle spielt man dann doch wieder WH40k oder so.



X_wing scheint die GROßE Ausnahme zu sein. Da swir (oder wurde, vor der Pandemie)n ebensoviel gespielt wie die GW Klamotten.
Alles andere wird wenig bis garnicht gespielt. DAs einzige Spiel was ich von FoW gesehen habe war eines was ich selbst gespielt habe. Malifaux, an sich toll, aber keiner spielt es.
Warmachine Hordes war bei uns mal ganz groß, aber da man hier auch niemanden mehr findet, spielen wieder alle was?!? Ja richtig, Warhammer ...



Ich kenne in meinem (recht großem) Tabletop-Umfeld der es spielt. Ich habe ne Truppe, ein Kumpel hat ne Truppe, wir haben es nach ein paar spielen sein lassen. Persönlich finde ich den Mangastil auch nicht so cool.

Schon mal Warmachine/Hordes gespielt? ;) DAS ist eine Rüstungsspirale. Und das von einem Unternehmen, das es sich nichtmal leisten kann sich so aufzubauschen wie GW das so gern macht ...

Infinity machte vom Regelwerk her den Eindruck den du beschreibst. Gespielt habe ich es nicht, aber schon die Übersicht der Fraktionen ließ Zweifel daran aufkommen ob das wirklich gebalanced wurde. Aber wie gesagt, ich bin nicht mehr zum Spielen gekommen. Was auch immer wieder durchstach war der Hinweis, dass das Spiel nur mit viel Deckung gut zu spielen wäre. Was ich da also an Figuren gespart hätte, hätte ich in Gelände investieren müssen, war als Zweitsystem nicht so wirklich geeignet.

Warmachine/Hordes habe ich immer ein Bogen drum gemacht. Ich habe bei den Bekannten mal zugesehen und was ich gesehen habe, hat mich nicht gerade angerockt. Daher habe ich davon die Finger gelassen. Dazu kamen dann noch die Platz- und Geldfrage. Tabletop war mehr was für Tage ohne RPG´s also mehr so für zwischendurch.
 

KingAlbrecht

Halbgott
Ich habe Confrontation nie gespielt, kenne nur vereinzelte Figuren. Weiss nur das es damals als Newcomer wohl gern gespielt wurde, dann von GW aufgekauft und quasi verschrottet wurde.
 

Ash311

Halbgott
Ha...jetzt wo ich Confrontation gegoogled habe und das Logo auf dem Maßband sah, das Mech Tabletop war AT-43 :eek:

Das ist nicht zu empfehlen. Grundsätzlich finde ich die Mini´s ziemlich cool, das Regelsystem könnte auch cool sein, wenn da nicht zwischen den Fraktionen zwei drei Spielupdates liegen würden. Die Fraktionen wurden nie wieder angepasst und es gibt bei den Einheiten komplett dämliche Designentscheidungen welche das Spiel dann zusätzlich mähhh machen.


Das Ursprungsspiel war wohl mal auf ein Spielfeld von 90x90cm ausgelegt und es gab Fraktionen nach dem Bauplan viel Panzerung, schwache Waffen und mittlere Panzerung starke Waffen (Reichweite so um die 60cm aber vielleicht täuscht mich da auch die Erinnerung). Irgendwann muss man sich dann überlegt haben, auf 120x120cm bekommt man mehr Figuren, also erweitern wir den Rahmen und erschaffen Fraktionen welche extrem starke Waffen und mittlere Panzerung haben, deren Reichweite über das ganze Feld reicht und (jetzt kommt der Klops) ohne Abzüge aus der Deckung heraus schießen können, d.h. keine Sichtlinie brauchen.

Das Ganze wurde nicht durch Masse statt Klasse ausgeglichen oder raffiniertem Missionsdesign, sondern gar nicht. Damit endeten die meisten Kämpfe dann schon vor dem Erreichen der Mittellinie :X3:

OffTopic Ende :D
 

KoppelTrageSystem

Wildsaubändiger
Warmachine/Hordes habe ich immer ein Bogen drum gemacht. Ich habe bei den Bekannten mal zugesehen und was ich gesehen habe, hat mich nicht gerade angerockt. Daher habe ich davon die Finger gelassen.
Warma/Hordes hat in meinen, und den Augen der damals recht aktiven münsteraner Community, mit dem Sprung von Edition 2 auf 3 richtig abgestunken. Edition 2 war richtig gut und für mich eine willkommene Alternative zu dem 2015 noch unausgegohrenem Age of Sigmar. Der Sprung von Edition 2 auf 3 war zunächst ein gelungener, bis dann von PiP die Idee kam das man vorgegebene "Theme-Forces" nehmen soll. Diese besagten das man bestimmte Kombinationen von Einheiten zu nehmen hat um bestimmte Vorteile zu bekommen. Diese spiegelten sich in Regelvorteilen UND (punktetechnisch) kostenlosen Modellen wieder. Das sorgte dafür das alle immer die selbe(-n) Liste(-n) gespielt haben, bis diese dann "tot-generft" wurden...
Das hat ja auch schon in Warhammer 40k 7.Eidition nicht funktioniert ... . Das hat unsere Community für Warma/Hordes leider total zum erliegen kommen lassen. Meines Wissens nach ist es in Deutschland auch nicht mehr so beliebt. Die Modelle sind für den recht hohen Preis auch eher von minderer Qualität. Selten habe ich so viel Pein beim zusammenbau vonTabletop-Minis gehabt wie bei Warma/Hordes. Und in 10 Püppie-Trupps gab immer einen Anführer und 3x3 andere Modelle ... von Variation kaum eine Spur ... :(
Dabei ist die Grundidee eine recht gute gewesen. Ironischerweise würde ich einem Interessenten an Warma/Hordes heutzutage kein anderes Tabletop empfehlen, wohl aber Magic the Gatering ... das hat mehr gemein als man denkt. ;)
 
Oben Unten