Spielfilm Titanic - ein "großer" Film?

AW: Titanic - ein "großer" Film?

Dicer, du redest Quatsch.

Du stehst einfach drauf, dir von anderen sagen zu lassen, welche Filme gut sind, damit du uns dann damit zuspammen kannst, wie doof wir sind, wenn wir das anders sehen. ;)

Die Oscars sind kein Ritterschlag. Sie sind lediglich die größte Marketing Maschine, die das Film Business zu bieten hat.

Ist aber nicht schlimm, wenn man das verwechselt. Die Marketing Maschine zielt schließlich genau darauf ab.
 
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Naja... ganz so schlimm ist das nun nicht. Eine Oscar-nominierung ist zumindest ein deutliches Zeichen, dass irgendwas an dem Film sehenswert ist. Nur darf man nicht den Fehler machen die Kategorie des Oscars oder das Gewinnen der Trophäe als Aussage über die Qualität des Films zu verstehen.
 
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Naja... ganz so schlimm ist das nun nicht. Eine Oscar-nominierung ist zumindest ein deutliches Zeichen, dass irgendwas an dem Film sehenswert ist.

Wenn wir schon bei dieser Form bleiben wollen, dann sollte man es so umformulieren:

Eine Oscar-Nominierung ist ein deutliches Zeichen, dass irgendwas an dem Film gegenüber den anderen Filmen, welche in diesem Jahr in der gleichen Kategorie nominiert waren, sehenswerter war. (Und hier lasse ich mal bewusst die Möglichkeit unter den Tisch fallen, dass der Film aus vollkommen anderen Gründen ausgewählt werden könnte als Qualität. Zum Beispiel Marketing oder schlicht Gewinnorientierung.)

Das sagt nichts darüber aus, ob der Film sehenswerter ist, als die Verlierer der gleichen Kategorie im Vorjahr. Im Vergleich mit den Vorjahren ist der Oscar bereits nicht mehr aussagekräftig.

Nur darf man nicht den Fehler machen die Kategorie des Oscars oder das Gewinnen der Trophäe als Aussage über die Qualität des Films zu verstehen.

Exakt. Ein Produkt wird schließlich nicht deswegen besser, weil die Werbung vom Produkt überzeugen kann.
 
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Woher weißt Du, dass "es viel bessere Filme über derartige Unglücke gibt", wenn Du den Streifen nie gesehen hast? Verfügst Du vielleicht über die seltene Gabe, Filme anhand des Teasers auf der Rückseite der DVD-Hülle bewerten zu können oder gar nur anhand des Kinoplakats? Oder ist diese Aussage doch nur schreiend dumm und belegt, dass du vor dem posten nicht für fünf Pfennig nachgedacht hast, vor allem, da du postulierst, dass am Ende der "eigene Filmgeschmack" entscheidet, der aber gar nicht greifen kann bei einem Film, den Du nicht gesehen hast?

Ich habe damals nur den Klassiker gesehen, geb ich zu. OK, es war mir auch Klar das ich aufgrund, das ich den Film mit Capri nicht gesehen habe, hier eins auf die Nuss kriege *g* . Und damit ich nicht zu den "Loosern die keine Ahnung haben" hier von den HEILIGEN FILMCRACKS verspottet und gesteinigt werde, werde ich mir den Film (auch wenn sich mir jetzt schon die Nackenhaare sträuben) in ruhe anschauen um zu sehen was so Tolles daran sein soll.

Danach werde ich hier nochmal Posten und meine meinug über diesen großen Film Kundgeben :cool:
 
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Exakt. Ein Produkt wird schließlich nicht deswegen besser, weil die Werbung vom Produkt überzeugen kann.

Genau darauf wollte ich nicht hinaus. Dass Filme oft nur Oscar-Nominierungen bekommen, weil da so viel Geld und Werbung dahintersteckt, halte ich für naiven Zynismus.

Ich wollte damit eigentlich nur sagen, dass der Oscar (oder die Nominierung) für beste Tontechnik oder besten Schnitt nicht bedeuten muss, dass Tontechnik und Schnitt die Eigenschaft ist, die den Film sehenswert macht. Umgekehrt heißt das aber auch, dass die Nominierung (oder der Trophäensieg) für Bester Film nicht zwingend bedeutet, dass der Film als Ganzes sehenswert ist und von hoher Qualität.

Aber es stimmt halt schon, dass eine Oscarnominierung zumindest hilfreich dabei ist, Filme zu markieren, die inhaltliche, handwerkliche oder kulturelle Qualitäten besitzen.
 
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Ich habe damals nur den Klassiker gesehen, geb ich zu. OK, es war mir auch Klar das ich aufgrund, das ich den Film mit Capri nicht gesehen habe, hier eins auf die Nuss kriege
Zu recht. Sich über etwas kritisch äussern von dem man keine Ahnung hat ist schlechter Stil.
 
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Titanic ist ein großer Film, weil Kate Winslet Nacktszenen hatte und dabei gut aussah.
 
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Ach, Kate Winslet sieht doch eigentlich immer ganz schnuckelig aus.
 
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Unterhaltsamer Thread - ich muss mich dazu äussen:

Titanic wäre einer der Top 50 Filme geworden, wenn man die 60 Minuten rausgeschnitten hätte, in denen die Hauptcharaktere schon zum 3 Mal durch diese dumme Schiff durchschwimmen. Da und nur dann wäre er richtig gut gewesen. So wie er ist, ist er eben ein überdurchschnittlicher Film mit Längen.

Der englische Patient ist für mich qualitativ Titanic mit weniger Längen! (...und daran kann man erkennen wie extrem Titanic künstlich in die Länge gezogen wurde)

Diese beiden Filme mit ST oder SW zu vergleichen ist himmelschreiend komisch...
Es gibt nur 1,75 gute ST Filme und 2,2 gute SW Film - also kann man sich in etwa ausrechnen wo der druchschnittliche ST oder SW Film im Vergleich zu Titanic steht.

Und die Oscars abzulehnen ist in etwa so wie den Nobelpreis abzulehen - genau die selben Argumente treffen auf beide Preise zu...
 
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Dass Filme oft nur Oscar-Nominierungen bekommen, weil da so viel Geld und Werbung dahintersteckt, halte ich für naiven Zynismus.

Das nennt sich einfach Marketing, Georgios. Wenn du dir die Mühe machst, die Geschichte des Oscars zu recherchieren, wirst du feststellen, dass die Existenz der Oscars genau darauf aufgebaut wurde.
 
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Das nennt sich einfach Marketing, Georgios. Wenn du dir die Mühe machst, die Geschichte des Oscars zu recherchieren, wirst du feststellen, dass die Existenz der Oscars genau darauf aufgebaut wurde.

:wand:

Ja, denn es ist unmöglich und auch unvorstellbar, dass Hunderte von Filmschaffenden eine solche Feier dafür nutzen sich gegenseitig Lob auszusprechen oder sich selbst zu feiern. Es geht immer nur und in allem Handeln und Tun um das Geld. Kein Mensch - schon gar nicht Filmschaffende - haben jemals in ihrer Existenz etwas aus anderen Gründen getan.

Deine Naivität ist anscheinend grenzenlos.
 
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Ja, denn es ist unmöglich und auch unvorstellbar, dass Hunderte von Filmschaffenden eine solche Feier dafür nutzen sich gegenseitig Lob auszusprechen oder sich selbst zu feiern. Es geht immer nur und in allem Handeln und Tun um das Geld. Kein Mensch - schon gar nicht Filmschaffende - haben jemals in ihrer Existenz etwas aus anderen Gründen getan.

Warum willst du hier mit zweierlei Maß messen? Natürlich kann der Nebeneffekt einer Oscar Verleihung sein, sich gegenseitig Lob auszusprechen und den Erfolg zu feiern. Das ändert doch nichts daran, dass es bei der Verleihung darum geht, einen Film zu promoten. Einen Oscar zu bekommen ist nunmal eine Auszeichnung, vollkommen egal, aus welchen Gründen der Preis verliehen wurde. Und das darf gerne gefeiert werden.

Ich erkläre dir lediglich, worum es hier in erster Linie geht.

Deine Naivität ist anscheinend grenzenlos.

Von mir aus kannst du gerne glauben, dass die Oscar Verleihung eine komplett uneigennützige Veranstaltung ist, bei der es darum geht, Menschen für ihre Arbeit zu loben. Du darfst Filme auch gerne weiter danach bewerten, wieviele Oscars sie gewonnen haben, statt dir ein eigenes Bild zu machen. Von mir aus kannste auch gerne glauben, dass den Celebrities die Klamotten bei der Oscar Verleihung geschenkt werden, damit sie was zum Anziehen haben und dass die Fernsehsender die Oscar Verleihung gratis ausstrahlen dürfen, weil's ein Grund zum feiern ist.

Wenn ich das nicht denke, hat das aber nichts mit Naivität zu tun. Das hat was damit zu tun, dass ich die Dinge einfach ein wenig objektiver betrachte als du. Oder damit, dass ich mich in diesem Bereich zumindest ein wenig auskenne. Also quasi das Gegenteil von Naivität.

:nixwissen:
 
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:wand:

Ja, denn es ist unmöglich und auch unvorstellbar, dass Hunderte von Filmschaffenden eine solche Feier dafür nutzen sich gegenseitig Lob auszusprechen oder sich selbst zu feiern. Es geht immer nur und in allem Handeln und Tun um das Geld. Kein Mensch - schon gar nicht Filmschaffende - haben jemals in ihrer Existenz etwas aus anderen Gründen getan.

Deine Naivität ist anscheinend grenzenlos.

*rofl* Du glaubst das Leute mit dem nötigen Ehrgeiz Top-Schauspieler und Filmproduzenten zu werden eine Feier abhalten lediglich um "sich gegenseitig Lob auszusprechen oder sich selbst zu feiern"? Und das es denen nicht um Geld geht? Und dann unterstellst Du anderen Naivität? :respekt:
 
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Das ändert doch nichts daran, dass es bei der Verleihung darum geht, einen Film zu promoten.

Das machst du woran genau fest? Der Tatsache, dass das vor 80 Jahren so anfing?

Wenn es darum ginge einen Film zu promoten, dann würden die Oscars verliehen werden bevor der Film an die breite Masse geht. Die Zweitverwertung der Filme jenseits der Kinosäle ging erst vor ein paar Jahren mit der starken Verbreitung der DVDs los. Bis dahin machte man vor allem damit Geld was die Filme im Kino einspielten.

Und das war über lange Zeit hin, bevor sie einen Oscar bekamen.

Von mir aus kannst du gerne glauben, dass die Oscar Verleihung eine komplett uneigennützige Veranstaltung ist, bei der es darum geht, Menschen für ihre Arbeit zu loben.

Unsinn. Unterstell mir nicht Ansichten, die ich ausdrücklich nicht von mir gegeben habe. Das ist unredlich und billig. Du willst hier den zynischen Kenner spielen, der den Bullshit von Hollywood mit deiner großen Erfahrung durchschaut hat, in dem du dem ganzen Kram eine einfach Ursache unterjubeln willst: "Oscars sind Marketing für Filme in denen viel Geld steckt."

Dass eine Veranstaltung in der so viele Leute drin stecken und die über so viele Jahre läuft, sich auf eine einzige Sache runterbrechen lässt, ist naiv. Wenn du dir anschaust, wie die Oscarnominierungen und Verleihungen organisiert sind, dann fällt dir schnell auf, dass es nicht "nur" um das Geld geht. Dass sich da genug Filmschaffende darin bewegen, die eben auch einfach nur Filme unterstützen wollen, die ihnen gefallen.

Die Oscars sind - wie schon gesagt wurde - ein Beliebtheitswettbewerb. Kann der durch Marketing beeinflußt werden? Natürlich. Ist damit jeder beliebte Film, der einen Preis abräumt, ein Marketingprodukt, dass den richtigen Leuten aufgeschwatzt wurde? Nein. Eine einfache Erklärung für komplexe Zusammenhänge zu suchen und sich damit zufrieden zu geben, ist naiv. Es ist egal, ob die einfache Erklärung lautet: "Der Film muss toll sein, er hat Oscars bekommen." oder "Der Film hat nur einen Oscar, weil das Marketing so toll war."
 
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Das machst du woran genau fest? Der Tatsache, dass das vor 80 Jahren so anfing?

Wenn es darum ginge einen Film zu promoten, dann würden die Oscars verliehen werden bevor der Film an die breite Masse geht. Die Zweitverwertung der Filme jenseits der Kinosäle ging erst vor ein paar Jahren mit der starken Verbreitung der DVDs los. Bis dahin machte man vor allem damit Geld was die Filme im Kino einspielten.

Und das war über lange Zeit hin, bevor sie einen Oscar bekamen.

Das ist nicht korrekt! Grundsätzlich ist es so, dass jeder Film der eine Oscarnominierung (in einem der "wertvollen" Kategorien) bekommt, sofort wieder mehr Kinosälle und höhere Abspielfrequenzen bekommt.

Im Gegenteil, früher war es sogar so, dass wenn die Filme nicht mehr in den Kinos liefen, der Wert der Nominierung fast 0 war - jedoch Filme dann in Kinos wieder relauncht wurden, damit das Ergebniss aufgebessert wurde. Heutzutage wird das Ergebniss in erster Linie durch die DVD gesteigert - der Relaunch in den Kinos findet kaum mehr statt.
 
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Ahja, ich sehe ausserdem so, dass die Oscraverleihung natürlich ihre finanziellen Aspekte hat und diese auch im Vordergrund stehen. Dennoch ist es für viele Mitglieder der Academy nicht nur eine Entscheidung aus finanziellen Interessen, sondern auch aus künsterlischen, politischen und kollegialen.
 
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Im Gegenteil, früher war es sogar so, dass wenn die Filme nicht mehr in den Kinos liefen, der Wert der Nominierung fast 0 war - jedoch Filme dann in Kinos wieder relauncht wurden, damit das Ergebniss aufgebessert wurde. Heutzutage wird das Ergebniss in erster Linie durch die DVD gesteigert - der Relaunch in den Kinos findet kaum mehr statt.

Ich denke, der wichtige Begriff lautet "Relaunch". Ansonsten stimmt es natürlich, dass Oscars auch eine Auswirkung auf die Filmbesuche brachten. Dass diese Dinge auch vom einen oder anderen kalkuliert werden, das kann man in der Tat voraussetzen. Die Runterbrechung der gesamten Veranstaltung auf dieses wirtschaftliche Kalkül halte ich aber für kurzsichtig.

Ansonsten, haben wir von den Oscars eine nahezu identische Vorstellung.
 
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