Settingübergreifend Spielberichte eurer Abenteuer

Dieses Thema im Forum "Warhammer 40k" wurde erstellt von Krevin, 30. Dezember 2010.

Moderatoren: Supergerm
  1. Krevin

    Krevin Neuling

    So ein Thread hat noch gefehlt, finde ich. Es wäre doch schön, wenn jeder (aus SL- oder SC-Sicht) mal seine erlebten Abenteuer aufschreibt und uns so ein bisschen daran teilhaben lässt. Spannende Kämpfe oder lustige Anekdoten kommen dabei eigentlich immer zustande (ich fühle mich z.B. bei unserer Gruppe eher an Monty Python, als an alles andere erinnert^^)

    Ich mache mal den Anfang mit Schatten im Zwielicht aus dem Abenteuerband Mit Feuer und Schwert.

    Unsere Gruppe bestand, da unsere Psionikerin leider passen musste, nur aus drei SC:
    Gaius, Soldat von imperialen Welt mit Vorliebe für Schrotflinten.
    Lupus, leicht wahnsinniger Makropol-Kleriker. Sein bester Freund ist sein Sturmgewehr.
    McNab, Urzeit-Assassine, der noch immer zwischen dem „lautlosen“ Nahkampf mit einem Zweihänder und dem Kampf mit dem Scharfschützen-Lasergewehr hin- und hergerissen ist.

    Während unser Assa seinen Heimatplaneten besuchte, Lupus eine Pilgerreise auf eine nahegelegene Schreinwelt machte und der Soldat sich einfach nur in den Kaschemmen Scintillas betrank, tauchten die Truppen der Inquistion auf und führten unsere 3 SC ohne Näheres zu sagen an Bord der Magnus Ecthelion. Dort wurden sie von Kapitän Sepheyr und Sergeant Agamorr begrüßt.
    Nachdem Ihnen ihre Mission erklärt wurde und die SC alles über Adorjin erfahren konnten, was es zu erzählen gab, deckte sich unsere Truppe noch mit Ausrüstung ein.
    Neben Ersatzmunition, Raumanzügen, Auspexen, Chronos, Funkgeräten und Elektrofackeln nahm unser Soldat noch eine Sturmschrotflinte mit und der Kleriker eine Reihe an Sprenggranaten.

    Als es dann losging (der Kleriker flog) geriet das Viererteam unter Beschuss, als die Außenschiffe des Space Hulks plötzlich anfingen, auf sie zu schießen. Dank vier glorreich verpatzter Pilot-Würfe hintereinander trudelte das kleine Shuttle auf den Hulk zu und krachte gegen die Außenwand. Nachdem der Sergeant mit seinen Melterladungen ein Loch in die Außenwände gesprengt hatte, ging es dann auch schon los. Sie hatten noch 12 Stunden bis zum Bombardement.

    Neben kleineren Gemeinheiten meinerseits (ein Raum mit nur 2 Türen, in dem das Licht ausfiel, alle Fackeln erloschen, der Boden verschwand, mysteriöse Kräfte anfinge, die SC herumzuschubsen etc.) gelangten die Vier irgendwann in einen dunklen Lagerraum.
    Dort wurden sie von 2 Warpbestien überfallen. Dank der Hilfe von Sergeant Agamorr war das ganze aber ein Kinderspiel, auch wenn die Bestien dank ihrer Sonderregeln nicht immer gut zu treffen waren. Als sie das Halsband einer Bestie entdeckten, war klar, dass noch jemand anderes an Bord war: Dark Eldar.
    Kurze Zeit trafen die SC dann auf ein kleines Geistermädchen (Kommentar McNab: „Oh mein Gott, es ist Almaaaa!“), die sie durch ihr Verhalten eigentlich nur weiter verwirrte, als sie es ohnehin schon waren. In dem angrenzenden Hangar, der voll mit alten Wracks war trafen die SC dann auf Ketserar, einen Dark Eldar – Piraten, der mit einem Terrorfex warf (zum Glück ziemlich wirkungslose Würfe auf der Schock-Tabelle) und dann mit vereinten Kräften niedergeknüppelt wurde, aber nicht ohne in ein muschelförmiges Gerät aus Glas zu kreischen (eine Art „Hundepfeife“ für zigtausende von Warpbestien). Als die Flut von Warpbestien die SC schließlich erreichte, nutzten wir die Verfolgungsregeln aus „Handbuch des Inquisitors“. Nachdem der Sergeant sich geopfert hatte, um den SC etwas Zeit zu erkaufen, gelang den dreien die Flucht, wobei es bei unserem Soldaten schon ziemlich knapp war…
    Als sie schließlich das Schwarze Schiff der Inquisition im Herzen des Hulks erreichten, vertrieben die Hexagramm-Schutzzeichen die Warpbiester und die SC konnten einen Moment aufatmen. Dann aber wurden sie von vier neuen „Feinden“ in Empfang genommen: Trempan, Sergeant Fordern (Soldat) Molochan (Maschinenseher) und Lady D. (Makropol-Abschaum). Witzigerweise waren beide Gruppen im Auftrag der Inquisition unterwegs und klugerweise glaubten unsere 3 SC es den anderen auch und verhielten sich friedlich. Als die 7-köpfige Gruppe das Schiff betrat, führte das kleine Geistermädchen sie tiefer hinein, bis sie in einem Frachtraum auf eine riesige Gruppe von Geistern stießen. Unser Assa verpatzte prompt seinen Angst-Test und flüchtete nach oben. Das Gespött war groß…aber nicht mehr, als Lupus der Kleriker verkündete, dass sie von der Inquisiton kämen (und dass obwohl er auf die Idee kam, dass es wohl nicht das Beste wäre, dies einem Haufen von Toten zu erklären, die ihr Leben lang von der Inquisition gepeinigt wurden…)
    Nachdem die Geister die SC wütend in Stücke gerissen hatten, verzehrten alle bis auf den Assa einen Schicksalspunkt und es ging doch noch weiter :p
    Als sich Crovus (der nominelle Führer der Geister) und Vogel (Psioniker aus dem Gefolge Adorjins) um die Führung der Geister und das weitere Vorgehen dissten, wollten die SC natürlich klammheimlich verschwinden. Mit ein wenig spielleiterischem Druck (und Bemerkungen seitens der anderen Akolythen-Gruppe) sprachen sie aber dann doch mit Vogel und erfuhren, dass sie nicht nur das Schwert Adorjins, sondern auch das Liber Daemonica zu bergen hatten, auf dass die Dark Eldar ziemlich scharf waren. Nachdem Vogel die Gruppe in den sagenumwobenen 13. Frachtraum führte, wo Adorjin und ihr Erzfeind, der Dämon Nekaybraianon, zusammen eingefroren waren, stieß Sergeant Fordern wieder zu der Gruppe, der sich nach der Attacke der Geister scheints an nichts mehr erinnern konnte. Nachdem so ziemlich jeder der 7 Akolythen ihren WK-Wurf verpatzt hatte, gelang es schließlich Trempan, über den Dämon zu steigen und Schwert und Buch zu erreichen.
    Einen Knall und einen Kopfschuss später entpuppte sich Sergeant Fordern aber als Verräter und floh mit dem Liber Daemonica. Eine weitere Verfolgungsjagd begann, aus der unser Kleriker (Altersschwäche?^^) als erster ausschied. Dem Assassinen gelang es aber schließlich, den Verräter zu stellen und solange aufzuhalten, bis der Rest der Truppe ankam und ihn mit vereinten Kräften niederknüppelte. Dass sich Forden als Mitglied des Sichelkontors (siehe Freude dich, denn du bist wahrhaftig) entpuppte, hob die Stimmung natürlich auch nicht besonders.

    Bevor die SC aber fliehen konnten, mussten sie den finalen Angriff der Eldarpiraten abwehren. Sie würden voraussichtlich durch einen Gesteinsriss zwischen dem 6. und 7. Frachtraum eindringen. Die SC hatten eine Stunde Zeit, sich einen Schlachtplan zu überlegen (siehe Bild auf Seite 85).
    Als Erstes legten die SC Sprengranaten in den verschiedenen Gesteinsgängen aus, was sich schon mal aus gute Idee entpuppen sollte. Da der Boden zudem teilweise noch von Eis und Schnee bedeckt war, kam der Kleriker auf die brilliante Idee, das Eis erst zu schmelzen und dann die Lebenserhaltungssysteme zu manipulieren, damit das Wasser gefror und eine spiegelglatte Fläche erzeugte. Dafür, dass er die System aber manipulieren musste, würde er erst viel später zum Kampf stoßen.
    Nachdem sich Gaius, McNab und der untote Vogel im Frachtraum 6 und Trempan und Lady D. in Frachtraum 7 verschanzt hatten, drückte man noch Molochan das Energieschwert der Inquisitorin in die Hand (er war der einzige mit dem Talent^^). Dann sollte wohl er den Tank spielen…
    Fieserweise kommen Dark Eldar allerdings naturgemäß aus mehreren Warplöchern (eines in den verminten Gesteinsgängen und jeweils eines in Frachtraum 6 und 7). Dann begann der Endkampf!

    Die Dark Eldar in den Gesteinsgängen hatten keine Chance. Die, die nicht schon bereits in die Sprengfallen getappt waren, rutschten auf dem spiegelglatten Eis aus und schlitterten in die anderen Fallen. 5 von 5 Dark Eldar tot.

    In Frachtraum 6 balgten sich Akirvas (der Anführer) und 4 Dark Eldar mit Mc Nab, Gaius und Vogel. Der ehemalige Psioniker-Geist bekam trotz Psi-Wert von 3 gar nichts hin (ich glaube, er hat in allen Runden nur 2mal minimalen Schaden verursacht). Während der Assa und der Soldat Akirvas durchlöcherten (der rannte wütend in den Nahkampf mit Gaius, wurde dann aber vom Gegenangriff des Assassinen mit seinem Zweihänder gespalten), schossen die anderen Eldar mehr oder weniger nutzlos in der Gegend herum, außer dass McNab am Ende des Spiels auf 2 LEB gefallen war. In Frachtraum 7 kämpften drei Dark Eldar, sowie 2 Haemonculi gegen die 3 NSC-Akolythen. Während Molochan noch mit dem E-Schwert der Inquisitorin ganz gut die 3 Eldar beschäftigte, zerhackten die Haemonculi leider Lady D. und (nachdem sie viel Schaden durch die Handkanone Trempans erlitten hatten) auch Molochan. Nachdem die erste Welle so gut wie tot war, erschienen in Frachtraum 7 drei neue Eldar und in 6 nochmal zwei. In Frachtraum 7 wurde Trempan regelrecht „kristallisiert“ 3 Schützen mit Auto-Feuer (BF 66, +1 Treffer pro Erfolgsgrad), jeweils 1W10+1 Schaden, DS 3 und Reißend kann ziemlich übel sein.
    Im Frachtraum meiner SC stürmte mit einem Mal heroisch der Kleriker herein, der vorher die Lebenserhaltungssysteme manipuliert hatte. Trotz Auto-Salven und einem heroischen Assassinen, der mit seinem Zweihänder mühevoll ein, zwei Eldar niederknüppelte, gewannen die Spitzohren doch die Überhand und gerade als es so schien, als würden die SC überrannt, erklang das unverwechselbare Geräusch einer feuernden Boltpistole und der totgeglaubte Sergeant Agamorr taucht auf und rette die SC in letzter Minute.
    Gerade als das Bombardement einsetze, flüchteten die SC dann zu den Rettungskapseln…

    Alles in allem hat das Abenteuer sehr gut funktioniert. Auch wenn einige Interaktionen sehr unglücklich gelaufen sind („Hallo Geister, wir sind von der Inquisition!“ OMG!!!!), hat der Endkampf doch super funktioniert, war wirklich filmreif und hatte alles drin, was man sich vom Abschluss eines Abenteuers so wünscht.
    Als der Assa-Spieler sagte: „Oh verdammt, war das knapp am Ende!“, wusste ich, dass es doch ganz gut funktioniert hatte. :)

    Vielleicht machen wir heute mit „Das Haus von Staub und Asche“ weiter. Ich liebe das Abenteuer jetzt schon!
     
  2. Taysal

    Taysal RSP-Gott

    AW: Spielberichte eurer Abenteuer

    Juhu, bis heute dachten wir die einzigen Dummköpfe gewesen zu sein, die sagten sie wären von der Inquisition. ;) :)
     
  3. sleepnt

    sleepnt Gott

    AW: Spielberichte eurer Abenteuer

    Ich leite zur Zeit eine eine junge Gruppe von Warhammer-Neulingen, wozu anfangs nur eine Blighted Adepta (Chesmira) und ein Noble Malfi Assassine (Victor, mir 30 Corruption gestartet!) gehörten. Trotz abslouter Startcharaktere (400 XP) hatten sie mit den "The Name I Keep" und dem "From Bexond" Packages aus dem Radicals Handbook schon ordentlich was wet... Ich habe einen Hive als Start für die Kampagne gewählt, um den zwei Frischlingen Warhammer in all seinen düsteren und brutalen Facetten zu zeigen. Auch wenn die Kampagne mehr auf Investigation und Diplomatie setzt, ist es immernoch eine düstere und bittere Welt, in der Warhamer spielt. So wurden in den Zwischenebenen zur Handelsebene (eins unter Adelsebene) schon kleinste Anzeichen von Mutation mit Feuer (...viel Feuer) und Schwert verfolgt, so dass selbst Albinos und viele Void Born fürchten mussten. Ich habe absichtlich übertrieben, um diesen Radikalen Charakteren das fürchten zu lehren!

    Nun die Story begann inmitten einer Ermittlung gegen einen Kult, wozu der Underhive ebenso wie die oberen Schichten des Hives Javn infiltriert werden mussten. Die Charaktere kamen mehr oder weniger von ihren Heimats- Ausbildungsorten und poolten erst vorort ihre Kompetenzen, um das Geheimnis des Kultes zu lüften. Den Assassinen habe ich mit Auftraggeberin (Vertraute der Inquisitorin) sowie mit Kartenmaterial und viel Informationen zum Kult und dem hive ausgestattet, doch hat er erst die Schreiberin benötigt, um sich ALL DAS ZEUG auch mal anzuschauen. -- "Du hast hier SO VIEL Infos!" - "Egal ich schau mich mal so eben um..." -- Nachdem sie trotz vieler Infos ziellos umherirrten, lockte der Erzfeind des Assassinen (mitbringsel als Adliger) namens Ismeth die beiden Frischlinge auf einen Adelsball. Während im Hauptsaal der Primarus des Hivesektors entführt wird und viele nahe stehenden in einer blauen Feuerkuegel verschluckt werden, versuchte die Adepta Chesmira mit Ismeth in Nebenfluren zu flirten, um herauszufinden, was er denn hier so macht... Als sie ihre Schreiberrobe etwas weiter aufknüpft (jaja, ich weiß!), hören die beiden die Schreie aus dem Hauptsaal. Er beugte sich zu ihr heran und flüstert ihr nur zu: "Danke für das Alibi!" - Die SC wussten später um seine Verbindung mit dem Kult, standen aber selbst als Angeklagte dar.

    Später gelangen sie in den Underhive, wo Gaslecks die Luft verpessten. Sie schleichen sich in das Versteck des Kult-Magus Xelarius und greifen den Kult an... Ich habe Chesmira zig Male auf Intelligenz würfeln lassen, aber die Adepta versagte immer wieder aufs neue. Somit kam sie auf die super Idee, ihren Dämon zu beschwören, wozu sie Pergament in einem Ritual verbrennen musste. Als sie das Streichholz zündete, viel es ihr ein: Das Gasleck... Der Kult.Magus war Tod und auch der Assassine war gezwungen, einen Fate Point dirkt am ersten Abend zu verbrennen... Es war Herrlich! Viel Zerstörung und ein verbrannter Kult und ein Grill-Assassine.

    Nach einer drei monatigen Kurierphase merkten die beiden: Chef is weg (Ophelia, Vertraute der Inquisitorin) sowie der Chef vom Chef (Inquisitorin Sira et Luna). Beim weiteren Nachforschen schließt sich ihnen ein Arbitrator Silvanus an (neuer SC), der ebenfall nach Sira sucht, da so'n Freihändler was von ihr will ;). What ever! Um durch den nun gesperrten Midhive zu kommen, verbünden sich die Akolythen mit Eldar und BETRÜGEN den Tech-MAGOS Ravinus um ein Eldar-Artefakt, um sich deren Unterstützung zu sichern. Klappte soweit alles! Doch als die Akolythen mit der Inquisitorin (welche offensichtlich ebenfall mit Eldar bündelt) und ihrer Vertauten wieder nach oben zurückkehren, hat der Magos rache genommen und die SC in Verbindung mit Xelarius' Kult gebracht. Ironischer Weise zu gleicher Zeit, als der Rivale Cornelius der Inquisitorin auftaucht und diese Jagen will und eine Hexenjägerin Irethe, die auf der Jagd nach Chesmira ist (als letzte Überlebende ihres einstigen Mentors)... Sie wollten gefeiert werden, waren jedoch letztlich nur mit Ausbrüchen und flüchten beschäftigt.

    War alles recht "chaotisch" und viel aufeinmal für die neuen Spieler, doch sie haben Warhammer kennen gelernt: Es ist düster, bitter und tödlich.


    PS: Wie kann ich eigentlich diese Spoiler nutzen?
     
  4. yennico

    yennico John B!ender

    AW: Spielberichte eurer Abenteuer

    In dem man [ Spoiler=Spoiler ]Hier kommt der Text in dem Spoiler[ /Spoiler ] schreibt. Die Leerzeichen in den eckigen Klammern vor und nach dem Wort weglassen.
     
  5. sleepnt

    sleepnt Gott

    AW: Spielberichte eurer Abenteuer

    Dank dir, Yennico!
     
  6. Krevin

    Krevin Neuling

    AW: Spielberichte eurer Abenteuer

    Das Haus von Staub und Asche - Teil 1

    Teilnehmer (SC):
    Gaius – Pumpgun-liebender Soldat
    Lupus – so langsam radikaler werdender Kleriker mit bionischem Arm
    McNab – Urzeitwelt-Assassine, der niemandem traut
    Plex – kleines Psionikermädchen

    Nachdem sie Instruktionen von ihrem neuen Inquisitor Silas Marr erhalten hatte, machten sich die SC auf nach Solomon. Dort sollten sie auf eine Insel im vergifteten Meer reisen, wo eine Nachlassver-steigerung des Freihändlers Solomon Haarlock stattfinden sollte. Man mutmaßt, dass viele Ketzer und Kriminelle dort auftauchen würden. Die SC sollten sich undercover einschleichen, und Ausschau nach „verhaftenswerten Personen“ halten.
    Neben den im Buch vorgestellten Antagonisten (Tamas von Schiefer, Vymer & Quill, Marshrek, Octavia Nile, Meister Unvergleichlich, Kapitän Rubio, Greel) erfand ich noch zwei weitere:
    Severina – Angehörige einer Gilde Solomons. In Wirklichkeit aber psychisch gestört und mordet nachts bestialisch herum (zweite Persönlichkeit).
    Drake van Hoover – Offiziell Sicherheitsfachkraft (für die Aufsicht über die Auktion zuständig). In Wahrheit jedoch ein Auftragsmörder. Ziel ???

    Auf dem Schiff trafen die SC bereits auf den Abt, Octavia samt Gefolge, Severina, sowie die beiden Kopfgeldjäger, die sich als Händler ausgaben. Während eines Sturmes starb der Schiffskoch auf brutale Weise.
    Wer es war? Natürlich Severinas zweites Ich!
    Wer verdächtigt wurde? So ziemlich jeder!
    Nachdem die SC den Kapitän überreden konnten, ihnen die Ermittlungen anzuvertrauen, wurden alle Passagiere an Deck gerufen und die SC durften die Kabinen durchsuchen…verdammt! Ok, improvisieren! Sie waren gerade in der Kabine von Abt Tamas (in Wahrheit ein Anhänger des Krähenvaters…siehe Einstiegsabenteuer).
    Was fanden sie? Eine Phiole mit einer ätzenden schwarzen Flüssigkeit und ne Feder. Wozu wusste ich selber nicht, aber wahrscheinlich für eine Ritual, mit dem sie den SC weh tun konnten. Bevor sie aber nähere Schlussfolgerungen ziehen konnten, griffen Wracker das Schiff an (die für die SC aber mitt-lerweile keine Bedrohung mehr darstellten).

    Auf der Insel angekommen, erfuhren die SC, dass noch zwei andere Schiffe angekommen waren. Zwei weitere waren verschollen. Nachdem sie in dem gewaltigen Krematorium begrüßt wurden und auf einem kleinen Empfang die anderen Mitbieter kennen gelernt hatten, konzentrierten sie sich auf Vymer und Quill. Nach ein paar Nachforschen und Einschüchtern-Würfen gingen diese in die Offensive und verrieten, dass sie Auftragsmörder waren. Wer ihr Ziel war, ließen sie aber offen.
    Das ganze fand nachts am Strand statt. Bevor sich Vymer den SC offenbarte, torkelte eine sichtlich angeschlagene Severina die Zufahrt herunter und wurde ohnmächtig. Nachdem Plex sie geheilt hatte, erkannten die SC das Loch einer Einstiegsnadel o.Ä. Sie brachten Severina erst auf ihr Zimmer und später auf die Krankenstation. Gaius sollte sie bewachen, schlief jedoch ein. Als er aufwachte, war der Arzt bestialisch ermordet, Severina verschwunden. Nach einer wilden Suchaktion fanden sie Severina tot…vor dem Zimmer des Kapitäns Rubio, des arroganten Schnösels.
    Nach einer kleinen Ermittlungseinheit, wandten sich die SC den Auktionsgegenständen zu und rätselten ne halbe Stunde lang herum.
    Sie glauben bis heute, dass alle Gegenstände irgendwie kombiniert werden müssen :D

    In der darauffolgenden Nacht wurde unsere Psionikerin von einem schrecklichen Gefühl wach und weckte ihre Kumpanen. Ihrem Gespür folgend, führte sie sie zu einem der Zimmer der Mitbieter.
    Dort hörten die SC einen bestialischen Mord:
    Irgendetwas schlachtete gerade Vymer und Quill ab. Sie hörten folgendes:
    YouTube - Dead Space - Brute Death
    (Ich hab nur die Audiodatei eingespielt….muahahaha^^)

    Nachdem sie die Leichen entdeckt hatten und unser Kleriker ein Stückchen wahnsinniger geworden war, entdeckten die Kopfgeldjäger einen Koffer mit einer Blutprobe, einer Injektionsnadel, sowie weiteren Blutproben. Danach beendeten wir die erste Runde.

    Was vermuten die SC?
    Vymer und Quill haben offensichtlich mehreren Zielen Blut abgenommen, um ihr Opfer zu identifizieren. Sie wurden von etwas umgebracht – wahrscheinlich derselbe, der Severina und den Arzt umgebracht hatte. Sie verdächtigen also jemand, der bereits mit ihnen auf dem Schiff war.

    Was war passiert?
    Nachdem Severina überwältigt und ihr Blut abgenommen wurde, übernahm in der folgenden Nacht ihr zweites Ich die Kontrolle. Sie tötete den Arzt und machte sich in ihrem Hass auf dem Weg zu Octavia Nile (unser Assassine hatte beiden Frauen das Leben gerettet und Severina war offensichtlich etwas eifersüchtig^^). Bei dem Versuch, sie zu töten, starb sie im Kampf mit ihrem Leibwächter – einem Aschenträne-Assassine. Dieser legte die Leiche vor die Tür von Kapitän Rubio, um den Verdacht von sich zu lenken.
    In der darauffolgenden Nacht beschloss Meister Unvergleichlich, seine Hülle abzulegen und die beiden Kopfgeldjäger zu fressen…siehe oben den Link *fg*

    Bin sehr gespannt, wie es weitergeht! :D
     
Moderatoren: Supergerm
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