7te See

Der Unheimliche Westen Neuer Marshal mit Fragen

Dieses Thema im Forum "Deadlands" wurde erstellt von stebehil, 15. November 2014.

  1. stebehil

    stebehil Gott

    Danke. Im Moment seh ich offenbar den Wald vor lauter Bäumen nicht. Vielleicht habe ich auch an den Union Pride Ghost Train aus Rascals, Varmints & Critters gedacht.
     
  2. stebehil

    stebehil Gott

    So, hier mein aktueller Stand. Es ist nicht sonderlich strukturiert und springt thematisch, je nachdem, was mir gerade so einfiel.


    Die Charaktere kriegen von General King den Auftrag, in Nacogdoches nach dem Rechten zu schauen. Dort gab es Halloween 1875 den Aufstand der Toten, den die Einwohner selber niedergeschlagen haben, und davon auch freimütig herumerzählen. Dadurch ist die Furchtstufe auf 1 gesunken.

    Das passt in Summe weder den Texas Rangern noch den Abrechnern. Baron Simone de la Croix ist über den Verlust seines Zuges und seines Gebräus auch wenig erfreut. Es ist bisher nicht allgemein bekannt, was genau hinter den Ereignissen steckt. Der Baron will, dass es auch so bleibt. Notfalls würde er versuchen, den Ort auszurotten, wenn es denn erforderlich ist. Die Toten werden sich nicht noch einmal beleben lassen, nachdem man ihnen mehrheitlich in den Kopf geschossen hat. Der Baron hatte die Zweiglinie bauen lassen, nachdem er erfahren hat, dass es nördlich von Nacogdoches in Mt. Enterprise Geisterstein gibt. Um das eigentliche Ziel der Zweigstrecke zu kaschieren, gibt es in einigen Orten Haltepunkte, so auch in Nacogdoches. Diese dienen auch dazu, vor Ort die Ohren offen zu halten und darauf zu achten, ob jemand zu viele Fragen stellt.

    Das Aufgebot wird von den Eisenbahnern mißtrauisch beobachtet. Es ist eigentlich immer jemand in der Nähe, was natürlich bei einem Ort von 500 Einwohnern auch nicht weiter schwierig ist. Die Einwohner berichten freimütig von den Ereignissen im letzten Herbst, und von der Idee, dieses Jahr ein Fest der Toten zu feiern. Die Einwohner haben keine Idee, warum die Toten wieder aufgestanden sind – „War halt Halloween“. Der Priester hat am nächsten Tag die Leichen und den Friedhof wieder eingesegnet, und seither ist nichts weiter ungewöhnliches passiert.

    Die Einwohner reagieren einigermaßen angefressen, wenn man ihnen vorschreiben will, nicht über die Vorfälle zu reden. Die Eisenbahner beobachten das Ganze und greifen nur ein, wenn etwas nicht in ihrem Sinne läuft. Die Geschichte lokal rumerzählen ist noch ok.

    Kurz nachdem das Aufgebot dort angekommen ist, kommt ein Zeitungsschnüffler in die Stadt, der vom Tombstone Epitaph losgeschickt wurde, um der Geschichte nachzugehen. Das wiederum passt den Eisenbahnern überhaupt nicht. Sie werden ihm erst freundlich nahelegen, sich doch anderswo nach einer Geschichte umzuschauen. Wenn das nicht fruchtet, werden sie ihm das weniger freundlich, aber noch gewaltfrei, deutlich machen. Da sie ihn nicht auf offener Straße oder im Ort erschießen können, tun sie dann so, als würden sie ihm eine exklusive Story zukommen lassen, und wollen ihn dann beseitigen, wenn sie weit genug weg sind. Wer weiß – vielleicht kommt der Muckraker ja wieder…

    Wenn die Charaktere sich wundern, wohin die Bahn weiter nach Norden führt, werden sie im Ort keine gescheiten Antworten erhalten. Das liegt daran, dass Mt. Enterprise der Endpunkt ist, der von B.V. von der Außenwelt abgeschottet wird. Der kleine Ort ist von einer Palisade umgeben, die militärisch aussieht. Der Bahnhof liegt außerhalb der Palisade (das wäre zu unpraktisch), wird aber auch schwer bewacht. Innerhalb der Palisade liegt die Mine und die Unterkünfte für die lebendigen Menschen. Die Zombies sind in der Mine. Die Zombies sind überwiegend die ehem. Einwohner von Mt. Enterprise.

    Die Brücke über den Fluß liegt ca. 10 Meilen nördlich der Stadt – weit genug weg, dass man Lärm von dort nicht mehr unbedingt hört. Letztes Jahr war ein Brückenteil so verschlissen oder lose, dass der Zug, der einige Tage von Halloween darüber fuhr, ins Schlingern kam. Der letzte Wagen des kurzen Zuges, der das Gebräu enthielt, kam durch ein Aufschaukeln so sehr ins Schlingern, dass er entgleiste, sich vom Rest des Zuges losriß und in den Fluß stürzte. Die Brücke hat eine Höhe von vielleicht 10 oder 12 Metern und eine Länge von ca. 50 Metern, es ist eine eingleisige Holzbrücke. In dem Wagen waren neben dem Gebräu auch einige Leute, die speziell den Wagen bewachten (immerhin hat der Zug unterwegs angehalten). Durch den Aufprall war der Wagen zerschmettert, die Fracht zerstört und die Wachen erschlagen. Der Zug hielt hinter der Brücke an, die Leute sind runtergeklettert und haben sich die Sache angesehen. Der Schaden mit dem Gebräu war schon angerichtet. Der Zug fuhr dann weiter, am Folgetag hat man das, was noch brauchbar war, dann geborgen und die Brücke repariert. Einige kleinere Trümmerstücke liegen noch in der Gegend herum, durch den Aufprall wurde einiges in der Gegend verteilt und nicht weggeräumt. Was auch nicht weggeräumt wurde, ist ein Untoter – er hat sich schwer verletzt aus den Trümmern befreit, hatte aber eine große Menge von dem Gebräu abbekommen. Er ist noch bevor die anderen suchen kamen, von der Unfallstelle weggehumpelt und dann aber doch nach kurzer Zeit an seinen Verletzungen gestorben. Das Gebräu zusammen mit seiner eigenen Bösartigkeit hat dann dazu geführt, dass er als Harrowed zurückgekehrt ist. Da er der Meinung ist, dass die B.V. ihn im Stich gelassen hat, und er vorher schon ein übler Bursche war, ist er jetzt auf einem persönlichen Rachefeldzug gegen die B.V. und den Rest der Welt.
     
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